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doc
11.02.2013
17:32 Uhr
     
Ihre Vorstellung bereitet mir schon Schwierigkeiten,lieber TG!

Jedes Schiff hat seinen Kapitän und seinen Leichtmatrosen,
jeder Film seinen Superstar und seine Komparsen,
jedes Fußball-Team sein Genie und seine Wasserträger usw,usf.

Nein TG!Das scheint mir etwas sehr utopisch;denkbar evtl. als
"Magna Carta" für die Ewigkeit.
Möge da jeder gleich wert,gleich wichtig und gleich nötig sein.
Aber hier auf Erden?Schwer vorstellbar.

Ganz schön,Sie wieder an Bord zu wissen,liebe Kathrin.
Und keinen Angst vor zuviel Präsenz.Ich glaube auch TG´Vision einer
Gesprächsrunde braucht feste Größen.

Sehr angetan war ich vom Webmaster-Beitrag vor einigen Tagen.
Schöne,nachdenkliche Gedanken.
Deshalb ein Jammer,daß sie wieder verschwanden.

Allen das Beste:doc
 
tg
11.02.2013
11:14 Uhr
     
rate zum Film "Lincoln"-Bewegend, Zeuge zu werden dieses unerschrockenen Kämpfers für die Gleichwertigkeit aller Menschen. Er zitiert den alten Mathematik-Philosophen Thales v. Milet: Wenn zwei mit einem dritten gleich sind, sind die zwei auch untereinander gleich. Also wenn wir vor Gott gleich sind, haben wir uns auch untereinander als gleich zu halten, gleich wert u wichtig u nötig. Das leben, wie sähe das aus?  
scherzo
11.02.2013
11:09 Uhr
     
Ich möcht' ein Clown sein und immer lachen,
Ich möcht' ein Clown sein und die anderen lachen machen.
Ich möchte ein stillvergnügter Clown sein und kein grosser Held,
ein klitzekleiner Spaßmacher in unserer bitteren Welt.

Ich möchte Purzelbaum auf allen Straßen schlagen
Und nicht zu allem ja und amen sagen -
Ich möchte eine lange Nase machen, wenn es regnet
Und mir ein bitterböser Mensch begegnet.
Ich möcht' Grimassen schneiden, wenn die Sonne scheint,
und einen Hampelmann verschenken, wenn ein Kind am Abend weint.

Ich möchte, daß die Welt mal lächelt, Eh's zu spät ist.
Ich möcht' ein Clown sein, dessen Kopf schon leicht verdreht ist.
Ich möcht' ein Clown sein, dessen Herz ein lustiger Planet ist.

Ich möcht' auf allen vieren über Dächer schleichen
und mir die armen und die reichen Reichen
Von oben ansehn, wie sie ihre Brötchen essen
Und danach ihre Aussichten bemessen.

Ich möchte, daß sie alle lachen
Und ihrem Nachbarn keine Schande machen.
Ich möchte an den Ecken stehn,
ein Scherzo auf die Straßen streun
Zu ihren Gunsten und auf meine Kosten
Ich möchte für ein Lachen Posten stehn, auf verlorenem Posten.

Ich möchte, daß die Welt mal lächelt, eh's zu spät ist.


Hanns Dieter Hüsch
 
Kathrin
11.02.2013
08:45 Uhr
     
TG, sorry, es tut mir wirklich leid, dass ich hier in letzter Zeit so viel Raum eingenommen habe. Wer mich kennt, also im richtigen Leben, weiß, dass ich selbst viel lieber der Typ Mitleser und Ab-und-zu-Schreiber bin. Und bestimmt kein Streitsucher, schon gar nicht hier. Und außerdem habe ich tatsächlich Schwierigkeiten damit, mich mit Nicks zu unterhalten, ohne ein wirkliches Gespür für den Menschen dahinter zu haben. Ein Freund hat mir mal das Lied von Truck Stop "Du bist ein analoges Mädchen in einer digitalen Welt" geschenkt, und irgendwie ist da was dran.

Während ich so als seufz schrieb, fragte ich mich , ob ich irgendwie verrückt geworden bin, denn mir war schon klar, wo ich mich befinde, auch wenn es so aussah, als wähnte ich mich in einer Art Psychochat....

Ich kam mir aber irgendwie total missverstanden vor und wollt so gern aus der Nummer wieder raus, aber dann ging stattdessen alles immer mehr schief.
Ich habe auch aufgeatmet, als ich do's als freundlich empfundenen Faschingseintrag las.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin lernfähig und es tut mir leid, und ich hoffe, dass nach und nach wieder all die lieb und vertraut gewordenen Nicks der Vergangenheit hier eintrudeln.
PS natürlich liebe Grüße an jo. Witzig, ich habe Sie neulich ganz am Anfang des Gästebuchs entdeckt, aus einer Zeit vor über zehn Jahren oder so ;-)
 
Kathrin
10.02.2013
19:55 Uhr
     
Wollt kurz sagen, dass ich Kemitters Weiberfastnachtseintrag sehr fröhlich fand.
Ich hatte an dem Tag gerade so vor mich hin gedacht, wie komisch sich doch manches entwickelt,
und wie irre es irgendwie ist, sich in einen Dialog mit völlig Unbekannten reinzusteigern und habe über mich und die ganze für mich seltsam fremde Situation den Kopf geschüttelt usw... und dann tauchte Kemitter auf und nahm mit seinen leichten Worten für mich die Luft aus dem ganzen Übertriebenen und ich musste lachen und hatte sogar einen Hauch von Faschingsgefühlen.
Schon verrückt alles. Liebe Grüße, und natürlich hege ich keinen Groll gegen Sie, Doc.
 
tg
10.02.2013
16:48 Uhr
     
Schon spannend, diese Seite. Ich möchte als "Veranstalter" eine Gesprächsrunde am Leben halten. Zu ihr kann Jeder, Jede, hizukommen, zuhörem, mitreden, verweilen wieder seiner Wege gehen und mal wiederkommen, vorbeihören, hängenbleiben oder auch nicht. Jeder gibt Seins in die Runde. Manchmal ist verwirrend, wenn der sich auf einen Text vorher oder weiter vorher bezieht. Oder man wird reingezogen in einen kleinen Streit- den die Herrschaftten lieber unter sich ausmachen sollten-(dazu müßten sie sich Ihre privatadressen austauschen). Andrereseits kann es auch Spass machen, Streitenden zu lauschen. Und manch einer platzt dann einfach und mischt sich ein- dann wird es ein Hack-Trio; geht alles.
Ich hab gelernt, mich dann einfach mal still zu verhalten- bis die Karawane weiterzieht. Manchmal schlag ich dann ein neues Thema an. Aber da geht nicht mit, wer noch was nachtragen muss. Oder hat gerade eine schöne Idee, dire raus muss.
Jedenfalls ist diese Seite auch eine Runde, die zur Geduld erzieht. Bleibt alle behütet.
 
jo
09.02.2013
20:45 Uhr
     
@ Kemitter
Nein, ich arbeite nicht für die Kirche. Ich bin allerdings mit dem Pastor, der diese Seite ins Leben gerufen hat, bekannt. Durch ihn bin ich auf diese Seite aufmerksam geworden und finde sie gut. Ich habe hier Menschen getroffen, die mir gefallen und mit denen ich mich mehr oder weniger gut verstehe.
Wenn Du hier mitmachen willst, dann bist Du willkommen. Du solltest Dich allerdings etwas verständlicher ausdrücken, gib Dir mal Mühe. Von den sechs Zeilen, die Du geschrieben hast, verstehe ich nur die Vierte.
Ich bin der Meinung, daß wir alle Menschen mit Fehlern sind und werde das auch bei jedem Berücksichtigen.
Viele Grüße, jo
 
Kemitter
09.02.2013
17:56 Uhr
     
Ach so,o.k,o.k.,jo!Ja gut,hat zwar hier nix mit zu tun.....aber ich stimme dir zu.
Als was würdest du das bezeichnen?....Widerstand bei Menschen?::::::
Ampere//Ohm ja wohl nicht....Echte Frage...Kein Scheiß...
Arbeitest du für die Kirche jo?!?!
Internet als Schihütte.....Ist das noch Karneval?
HELAUA!!
 
jo
09.02.2013
15:20 Uhr
     
@ Kemitter
Vor einigen Tagen hat doch da ein Neugieriger, der sich Kemitter nennt, wissen wollen, wie es weitergeht.
Ja kennen Sie denn nicht die Heisenberg´sche Unschärferelation. Die besagt, daß das Beobachtete durch die Existenz des Beobachters beeinflusst wird, so dass es also nichts gibt, das wir als unbeobachtet also als ursprünglich wahrnehmen können.

Ein Beispiel aus der Technik (in der ich mich zu Hause fühle): In einem Stromkreis hängt die Stromstärke ab von der Spannung der Stromquelle und den Widerständen im Stromkreis. Je mehr Widerstand, desto geringer die Stromstärke. Will man nun die Stromstärke messen (beobachten), so schaltet man ein Amperemeter (Strommesser) in den Stromkreis ein. Das Amperemeter hat aber auch einen Widerstand. Durch das Einschalten des Amperemeters wird nun die Stromstärke veringert. Das Amperemeter zeigt eine geringere Stromstärke an, als ohne Amperemeter. Die wahre Stromstärke kann man zwar berechnen aber nicht messen.

Ein zweites Beispiel für Nicht-Techniker: Ein Mann fährt mit seiner Freundin Schi. Das Wetter wird schlechter und er bietet seiner Freundin an, in seiner in der Nähe befindlichen Schihütte zu übernachten. Sie machen sich dort ein Feuer an und mit der Zeit wird es recht gemütlich. Draußen stürmt es fürchterlich. Da geht plötzlich die Tür auf und herein kommt der Freund des Mannes (der Beobachter) und bittet dableiben zu dürfen. Die Beobachteten verhalten sich nun anders, als es ohne die Existenz des Beobachters der Fall wäre. Wetten dass....

Im Übrigen ist das hier ein Seite, die geschaffen wurde für Leute, die Lebensmut suchen und brauchen. Für Scherze und seien sie auch noch so gut gemeint, ist hier wenig Platz, auch nicht zur Faschingszeit
 
brücke
09.02.2013
14:54 Uhr
     
Er bringt 130 Kilo auf die Waage - das schwere Akkordeon, das er vor dem Bauch trägt, nicht mitgezählt. Die wenigen Haare, die er noch auf dem Kopf trägt, hat er zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Wo auch immer Jossif Gofenberg auftaucht, drehen sich die Köpfe um. Doch Gofenberg - "Jossif", "Jossl" oder "Goscha", wie ihn seine Freunde nennen - imponiert nicht nur durch seine physische Präsenz. Jossif ist Vollblutmusiker, Komiker, Botschafter der jiddischen Kultur, der ungekrönte Klezmerkönig von Berlin.
Wenn er bei der Probe zu seinem 20-köpfigen Chor spricht - ausnahmslos Nichtjuden - kleben ihm alle an den Lippen: "Jiddische Lieder sind jüdische Seelenmusik", sagt er. "Eure Noten sind nur eine Brücke. Die Lieder müssen kommen aus eurer Seele!" Auch was immer Jossif sagt und spielt, kommt aus der Seele, aus dem Herzen.
"Er hat uns an die Hand genommen und uns in das Land seiner Musik mitgenommen", sagt die Berlinerin Maria Ulrich, die seit vielen Jahren bei ihm im Chor singt, "und das lieb ich an ihm."
1949 geboren in Tschernowitz, einst eine pulsierende Metropole jüdischer Kultur, lebt Jossif seit über 20 Jahren in Berlin. Dort lehrt er Nichtjuden jiddische Musik und mit ihr das Judentum - nicht durch Religion oder Philosophie, und sicher nicht durch die Lehren des Holocausts. Für Jossif liegt das Herz des Judentums in den Melodien, den Geschichten der Lieder, in Anekdoten und Witzen, die er erzählt wie kein Zweiter.
Doch richtig in Fahrt kommt Jossif mit seiner Klezmerband "Klezmer Chidesh" einer vierköpfigen Band, Vollprofis, die garantiert jeden Saal zum Kochen bringen, selbst eine Rentnerveranstaltung im Französischen Dom, in dem sie neulich spielten, ausgerechnet am Shabbat, an dem kein Jude arbeiten soll. Auf die Frage, ob das koscher sei, ging sein schwarzer Humor mit ihm durch: "Koscher ist das nicht, aber ich freu mich immer, wenn Nichtjuden hören die jüdische Musik. Das heißt, dass sie uns morgen nicht umbringen."
Auch das ist Jossif Gofenberg, denn auch das Lachen angesichts von 2000 Jahren Pogromen und Verfolgung ist Teil der jüdischen Kultur.
Jossif Gofenberg ist Lehrer, Akkordeonspieler, Chorleiter, Sänger, Alleinunterhalter und nebenbei auch noch musikalischer Begleiter einer jiddischen Puppenshow. Die erzählt zwischen Lachen und Weinen Geschichten aus dem alten Tschernowitz, als jiddische Kultur noch eine ganze Welt für sich war.

nach KNA

"Gott und die Welt - Der Kletzmerkönig von Berlin", Sonntag, 10. Februar, 17.30Uhr, ARD
 
doc
09.02.2013
11:42 Uhr
     
Nun kommen Sie schon,verehrte Kathrin!

Niemand will Sie aus diesem Gästebuch verdrängen.

Ich mußte dieses eine Mal streng mit Ihnen sein.
Ich empfand das als notwendig.
Ihre Worte jetzt klingen so wehmütig in der Untertönung;
ich stehe nicht an,zu sagen,daß ich ein etwas schlechtes Gewissen habe.

Wir hatte doch bislang einen recht guten Draht zueinander.

MG vermißt Sie,Ing auch und Jo hält es ohnehin nicht lange
ohne Sie aus.Einfach weil Sie so etwas wie der gute Geist
dieser Seiten geworden waren.

Kehren Sie zurück in den Kreis der Gästebuchleute!
Sie sind hier herzlich willkommen und immer gern gesehen.

Aber bitte kein "seufzen" mehr.Einverstanden?

Ihr,etwas besorgter,doc.
 
seufz
08.02.2013
16:54 Uhr
     
Limerick von Schobert und Black. Ausschleichende aufmunternde Therapie für mein wahres finsteres Gesicht.
Das war mal ein sehr lustiger Sommerabend in Hohwacht vor gefühlten hundert Jahren.

Ein Weiser sprach in Athen:
"Wie schnell wir doch alle vergehn.
Die Zeit drängt mit Macht.
Just war es noch acht.
Und jetzt ist es schon viertel nach zehn."

Liebe Grüße an meine Mutter und irgendwie auch an Susanne Lothar.
Und an die lieben Gästebuchleute.
 
tanka
08.02.2013
11:48 Uhr
     
Der Fuchs im Winter
Hungrig zu den Menschen kommt
Um satt zu werden

Offen Tor bei Wüstenrot
In Stadt und Land wohlbekannt.
 
Orbart
07.02.2013
23:23 Uhr
     
Es ist schon sehr spät!Aus der Lichterwelt der U-Bahn steige ich hinauf an die Erdoberfläche.Hier herrscht Zwielicht.
Der Himmel ist dunkelblau,das Häusermeer pechschwarz.Laut rauscht der Straßenverkehr und Scheinwerfer blenden mich in weiß und gelb.Ich biege 1-2 Straßen ab und es herrscht Ruhe.Nachdenklich gehe ich die Straße hinauf.Da-ich bekomme einen Schreck-hinter einem Auto-erscheint ein Fuchs.Mitten in Berlin!Er sieht mich und wandert ungerührt weiter.Er wirkt federleicht.Seine Schwanzspitze und seine Schnauze bilden eine Linie.Der Fuchs schnürt,wie der Waidmann sagt.Dann wird es ihm doch zuviel und er wechselt dien Straßenseite.Als gäbe es keine Autos auf dieser Welt.Völlig entspannt läuft er quer über die Straße,vergißt auch nicht,einige Passanten zu erschrecken,die stehenbleiben und die Hand vor den Mund halten,als hätte sie einen sibirischen Tiger gesehen und entschwindet meinen Blicken.
Wo übernachtet er?frage ich mich.Wo ist sein Unterschlupf?Wo verbirgt er sich,wenn es hell wird?Wohin flüchtet er sich,wenn Hunde ihn verfolgen?Das alles frage ich mich,während ich meine Wohnungstür öffne und in die behagliche Wärme eintrete.
Das Leben wird wohl für ihn sorgen,mutmaße ich.Da kann man nur staunen.
 
bentley
07.02.2013
18:44 Uhr
     
hat Schmunzeliges durch Albert Schweitzer im Gepäck

§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§° §°§°§°§°§°§°§°wieverfastelovend°§°§°§°§°§°§°§°§°§° §°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§°§

. . . . wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wen mann in eine Garage geht . . . .
 
jo
07.02.2013
17:41 Uhr
     
Nein, gar kein Ruf ist ruiniert! Wir sind alle Menschen und haben alle unsere Fehler. Nur müssen wir es verkraften, darauf hingewiesen zu werden.  
Kemitter
07.02.2013
16:56 Uhr
     
Mitgekriegt.seufz?jo ist scharf auf deinen richtigen Namen.......
Oh lala,na im Karneval ist alles möglich....Geht da was?::::
Nicht böse sein Leute......aber wir sind interessiert,wie es weitergeht....

Ein vergnüglichrs Helau in die ganze Republik!
 
jo for president
07.02.2013
16:33 Uhr
     


das mit den Zeichen habe ich wenigstens gelernt.
Und danke, jo - habe mich lange nicht mehr so fröhlich verstanden gefühlt.

ist der ruf erst ruiniert...

ciao
 
jo
07.02.2013
15:50 Uhr
     
Liebe Leute, das tut einem ja wirklich in der Seele weh. Da glaubt ein Mensch im falschen Film zu sein, bei dem er aber selbst Regie führt. Ja ist denn schon Faßtnacht? Wie lang wird wohl Orbart bei Birke und Bussard verbringen müssen, um sein seelisches Gleichgewicht wieder zu finden? Seufz ist wieder mal knatschig. Ihre Seele geht mal wieder über ihren Verstand. Aber ist das ein Wunder, wenn man es so gern mit Poesie zu tun haben möchte und sich tagaus tagein mit Prosa befassen muß? Neben wir es ihr nicht übel. Sie wird bald wieder genesen und uns hier schönere Beiträge liefern. Ich vermisse sie sehr und warte darauf, sie unter ihrem richtigen Namen neu kennen zu lernen. Warten wir´s ab. Ich widerhole mich: Menschen sind seltsame Leute.  
do
07.02.2013
14:03 Uhr
     
Und hier ein Karnevalstipp :-)

Die Höhner:
"Kumm loss mer fiere" - Komm, lass uns feiern ...

Kumm loss mer fiere,net lamentiere
jet Spass un Freud dat hät noch keinem Minsch jeschad
Denn die Trone (TRÄNEN) die do laachs muß de net kriesche (WEINEN)
loss mer fiere,ob Kölsche AAt

Unser Zick die es had jenoch
kei Minsch weed daraus klooch
wat he öm uns eröm passeet
Wat ma su in d'r Zeitung liest
mäht et Leeve nit jrad söß
Wä weiß schon wie't morje wigger jeiht?
An dä Sorje schunkle mer schon net vörbei
Alles hät sin Zick un nix es einerlei

Kumm loss mer fiere....

Auf WDR wird z.Zt. das kölsche Fastelovendtreiben übertragen ... vielleicht stimmt schon der Songtext des Liedes der Höhner etwas versöhnlicher ...

Oder lieber "Unsere Stammbaum" von den Bläck Fööss? Da geht's nämlich auch um Toleranz und Freude am Anderen:

Die Bläck Fööss
"Unsere Stammbaum" Songtext :

Ich war ein stolzer Römer, kam mit Cäsars Legion,
und ich bin ein Franzose, ich kam mit Napoleon.
Ich bin Bauer, Schreiner, Fischer, Bettler und Edelmann, Sänger und Gaukler, so fing alles an.

Refrain:
So sind wir alle hierhin gekommen,
wir sprechen heute alle die selbe Sprache.
Wir haben dadurch so viel gewonne,
wir sind wie wir sind, wir "Jecken" vom Rhein.
Das ist was, wo wir stolz drauf sind.

Ich bin aus Palermo, brachte Spaghettis für euch mit.
Und ich, ich war ein Blödmann, heute lache ich mit euch mit.
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem und Buddhist,wir alle, wir sind nur Menschen, vor dem Herrgott sind wir alle gleich.

Refrain

Die ganze Welt, so sieht es aus,
ist bei uns hier zu besuch..
Menschen aus allen Ländern stehen mit uns heut an der Theke.
Man glaubt man ist in Ankara, Tokio oder Madrid, aber sie reden alle wie wir und suchen hier ihr Glück..

Kölle Alaaf! do :-)
 
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