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tg
28.04.2011
16:19 Uhr
     
Aus Evangelische Zeitung zur Landesgartenschau:

Was schöner du nicht denken kannst: Himmel

Spazierst du durch die Gartenschau, dann gehst du durch reine Freude. Hingegossen liegen da die Blumenfelder und Blütenmeere. Setzt du dich dann mal auf eine Bank, verschränkst die Arme vor deiner Brust, und schaust und schaust, scheint dir auch die Sonne noch sanft ins Angesicht, hörst du dazu in der Ferne noch ein klingendes Kinderlachen oder feinen Vogelgesang, dann kann dir Hören und Sehen vergehen. Es schließen sich dir die Augen und deine Gedanken heben ab. Du siehst dich im Glück.
Wie dir das reine Glück bebildert ist, das ist eine spannende Frage. Ich kann es dir nicht vorsagen. Probier es aus. Aber auch dein Gehirn hat Seelenbilder im Vorrat, da kannst nur staunen: Wir kommen ja aus schlimmen Zeiten, unsere Vorfahren haben Hunger gelitten und froren. Wenn sie da nicht die Hoffnung auf bessere Zeiten gehabt hätten, wären sie alle umgekommen und wir gar nicht erst geboren.
Zu den glutvollen Hoffnungsbildern der Menschheit gehört, daß vorne Fülle, Frieden, Liebe ist, Schönheit und Freiheit, Spiel in Freundschaft, alle vereint. Nenn es Himmel, Jenseits, das Reich, wo Fried und Freude lacht. - Wie das gehen soll, wissen wir nicht. Aber wir wissen ja noch nicht mal, wie ein Handy funktioniert. Also die Beschränktheit unseres Wissens ist noch kein Kriterium, ob etwas ist oder nicht. Der große deutsche Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) hat gesagt: „Zuweilen, wenn ich meine Pflicht erfüllt habe, erlaube ich mir, mit stiller Hoffnung an einen Gott zu denken, der mich sieht und an eine frohe Ewigkeit, die meiner wartet; denn zu beiden fühle ich mich doch mit meinem Glauben hingezogen, den mein Herz mir ganz zusichert und mein Verstand mehr bestätigt als widerspricht.“
Sitz ich so auf der Bank, die Sonne wärmt mich und die Blumen malen mir die schönsten Farben vor, dann halte ich von mir viel mehr als sonst. Vor allem, daß ich viel zu schade bin, einmal nicht mehr zu sein. Und daß die, die schon gestorben sind, doch nicht Nichts sein können, nur weil ich so wenig an sie denke. Wen Gott einmal geliebt hat, den liebt er immer- schon ein Kind, wenn ihm sein Hund stirbt, wird den geliebten Hund immer bei sich haben wollen. Wie viel mehr erst der Erfinder und Liebhaber von uns allen- er wird uns einsammeln und heimholen in seine Arme, wenn wir genug von hier haben.
Hier werden wir nicht satt an Liebe und Freude, hier sind wir nur Gäste. Hier sind wir froh, mal ausruhen und der Blütenpracht zusehen zu dürfen. Aber gleich schließt schon wieder das Gelände, und wir müssen raus aus diesem Paradies auf Zeit. Gut dran wärst du, wenn dir die Strophe einfiele: „Ach, denk ich, bist du hier so schön und lässt du´s uns so lieblich gehen auf dieser armen Erden. Was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden! (Geh aus mein Herz, EG 503,9)
Hier ist alles nur Anfang, nichts Vollkommen, alles nur „sehr gut für Weiteres“, wir sind doch erst im Werden. Gott, der mütterlich-väterliche Lebensgrund, hat noch so viel vor mit uns. Der uns doch die Ewigkeit ins Herz gegeben hat, wird uns keine lange Nase machen nach unserer Erdenzeit.

Lassen wir es seine Sorge sein, wie der Himmel aussieht, wenn sein Reich ganz da ist. Machen wir hier Frieden, so gut es geht, und sorgen dafür, daß wir mal unsern Arbeitsplatz sauber hinterlassen. Die Gartenschau jedenfalls ist eine friedensdienende Maßnahme und sie macht Hunger nach mehr.
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Ja, es kommt noch, „was allen in die Kindheit scheint und worin noch keiner war: Heimat“( Ernst Bloch).
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tg
27.04.2011
22:06 Uhr
     
Dank, tut gut. nimm alles . T  
Pastor Heinz Rußmann
26.04.2011
09:31 Uhr
     
Lieber Bruder Traugott Giesen ! Heute bekommen Sie Fan-Post aus Lübeck. Ich finde den ermutigenden Inhalt Ihrer Texte großartig. Noch mehr bewundere ich Ihre originellen und treffenden Formulierungs-Künste. Das macht Ihnen m.E. keiner nach in Deutschland. Z.B. "Wer auf Auferstehung setzt , pumpt Mut in seine Seele. Der Jesus-Impuls stärkt uns. Lassen wir uns Verwandlung gefallen. Wir treten auf wie Leute, mit denen der Frühling anbricht." und hundert Beispiele mehr.
Da ich seit zwei Jahren Gedanken zum Wochenende für die Internet-Zeitung http://www.HL-live.de schreibe , bin ich Ihnen dankbar, dass Sie es in Ordnung finden, Formulierungen von Ihnen zu übernehmen.
 
ing
25.04.2011
14:56 Uhr
     
Und hier im Hafen zeigt SEINE Sonne das Wellenspiel des Wassers auf den Schiffsblanken. Flirren auf Blau und Grün und Rot. Lebendige LichtSpiele! Sie laden ein zu bleiben, zu bewundern.
Und Diamanten draußen auf dem Meer. Schiffe kommen heim, Menschen mit frohen Gesichtern an Bord.
Ja, Sonne überall.
Der Wald über der Stadt leuchtet frühlingsgrün. Alles Liebe !
 
Sophie
24.04.2011
18:10 Uhr
     
Heute ist es doch, als ginge er durch die Gärten, und seine Mirjam hielte ihn für den Gärtner, der er ja auch unter anderem ist. Denn so viel blüht, Forsythien und Rhododendron Kirsche schon zuvor, aber in den letzten beiden Tagen sind auch die Apfelbäume erwacht, und die Kastanien bekommen Blätter und Blütenstände. Einen solchen Ostersonntag hatten wir vielleicht noch nie. So viel Sonne.
Frohe Ostern!
 
jakobus
24.04.2011
12:09 Uhr
     
Losung und Lehrtext vom heutigen Ostersonntag: Schöner, deutlicher und knapper geht's nicht.
Euch allen ein gesegnetes Osterfest!
jakobus
 
Winfried Schley
23.04.2011
08:48 Uhr
E-Mail Homepage  
Manchmal überkommt es mich und ich lese einen Text, den ich früher mal geschrieben habe. Diesen Ostertext kann ich auch heute noch vertreten: Der Tod hat nicht das letzte Wort!  
tg
22.04.2011
12:47 Uhr
     
jetzt Passions-und Ostergeschichten mitlesen: siehe bibelenergie, ab S.330  
tg
20.04.2011
21:11 Uhr
     
Dank für hilfreiche Einträge
Jetzt der Weg zum Kreuz und zur Auferstehung. Jesus ist das kraftvolle Bild, das Gott uns in die Seele füllt. Sein Schicksal bildet in uns Verläßlichkeitsstrukturen. Weil er so lebte, liebte, starb,darum leben, lieben sterben wir nicht ins Leere; wir sind nicht im Blindflug aufs Nichts hin. Wir sind mit Jesus im Konvoi und können so denken: Und wäre mir auch was verloren, kann immer tun wie neugeboren (Goethe). Bleiben wir behütet vor Kaputtgehverzweiflung. Hoffen wir für die von Katastrophen Traumatisierten. Vor uns: Gelobtes Land, Himmel, immer, wir werden es sehen. Gesegnete Auferstehung.Euertg
 
Hallo
20.04.2011
08:42 Uhr
     
Neue Filmempfehlung: Almanya ! Auch wenn von den Werbeclips her der Film lustig zu sein scheint, zeigt er eben auf humorvolle Weise die Zeit der so genannten Gastarbeiter der 60er Jahre. Köstlicher Film, mit ernstem Schluss und Hintergrund. Übrigens, dieser Film dauerte 10 Jahre bis zum fertigen Produkt und beruht teilweise auf biografische Grundlagen der Regisseurin und ist mit viel Liebe zum Detail gefertigt!  
Monika Glaessel
18.04.2011
08:01 Uhr
E-Mail    
Auch "Kings Speech" gesehen, super Film!!!!!!!!!!  
RO
18.04.2011
04:21 Uhr
     
"...und der Geist Gottes schwebte ueber den Wassern" - muss heissen "und der Atem Gottes pulsierte ueber den Wassern" ....
Er hatte ja doch den Menschen nach seinem eigenen Bild geschaffen. "Mracheveth" ist laut Experten eine Verbform, die eine "Hin-und-her-Bewegung anzeigt, wie der Atem eines Menschen. Gott hatte ja auch Augen, darum wollte Er Licht haben, um etwas sehen zu koennen. Und zum Sprechen hatte Er einen Mund, um ein Wort zu formen. Als menschliche Structur hatte Er dann sicher auch Beine und Fuesse, womit Er ueber die Wasser schreiten konnte, genau so wie Jesus zu seinen Aposteln kam, die mit dem Boot auf dem See fuhren, und ihnen dadurch zugleich bedeutete, wer Er tatsaechlich ist, naemlich der, der schon am Anfang der Schoepfung auf den Wassern umherging, um sich an seiner Schoepfung zu erfreuen und alles gut zu machen. Fuer Philosophieexperten ist dieses Denken natuerlich zu primitiv, zu ungriechisch, zu ungelehrt, um als alte Weisheit von der Kanzel den modernen Gebildeten praesentiert zu werden. Selbst Paulus hatte damit bei den Athenern keinen Anklang gefunden. In sein Leben platzte diese ungeheure Wirklichkeit wie ein Bitzschlag hinein, nach dem er alles, was er vorher so eifrig bei Gamaliel studiert hatte, vergessen musste. Er hielt aber anscheinend immer noch an der Notwendigkeit des Opfern-muessens fest. Nicht so der junge Johannes, der auf Jesu Worte vertraute "Ich habe die Macht mein Leben abzulegen und es auch wieder aufzunehmen" und der deshalb furchtlos und zuversichtlich am Kreuz ausharrte, um auf weitere Anweisungen zu warten. --- Sein Leben abzulegen und dann wieder aufzunehmen ist eben nur dem Allmaechtigen moeglich, um so durch Seine menschliche Gegenwart zu zeigen, was Er im Menschen durch seine Lebensregeln erreichen wollte, um ein Verhaeltnis von gegenseitiger Liebe und Vertrauen mit ihm zu erreichen, gerade sowie Sein Verhaeltnis mit Abraham war, der bei der notwendig gewordenen Teilung des Stammes, die erste Wahl der Wegrichtung dem Lot ueberlies, waehrend er selber sich der bewaehrten Fuehrung seines Gottes anvertraute.
 
link 2: EA Bln
16.04.2011
14:00 Uhr
     
Es gibt Werbung und Mitteilungen. Dies ist eine Mitteilung der evangelischen Akademie Berlin:
http://www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=9692&archiv=0
 
Indrasun
14.04.2011
14:58 Uhr
     
Vielen Dank !
Vielen Dank für die kraftvollen Einträge in den letzten Tagen. Ich bin gerade in Berlin und muss mal wieder das Gefühl haben, verstanden zu werden. Deshalb sitze ich hier. Technokratisierung und Konsumdiktat. Genau ! Diese Worte werde ich demnächst mal mit meinem Sohn besprechen. Auch, wenn er schon weiß. Denn wir brauchen Eure Hilfe, die Hilfe der Älteren, um unsere Kinder (Zurück) auf die Spur zu bringen. Die Intelligenz und die Kommunikation hängt in den Bäumen und in den Matschlöchern im Zusammensein mit anderen. Und lasst Euch nicht sagen, Ihr seid unmodern und nicht verstehend. Wir brauchen Euch in dieser Zeit !!
Liebe Grüße aus der frühlingshaften, Blütenverschneiten, großen Stadt.
 
Kathrin
13.04.2011
16:32 Uhr
     
Genau wie der Kinotipp sei in diesem Zusammenhang - Tassita, ich verstehe dich - vielleicht auch die Empfehlung eines Buches erlaubt: "Anständig essen" von Karen Duve.  
Tassita
13.04.2011
13:10 Uhr
     
Die Japaner töten immer noch tausende von Walen....
Die meisten Menschen essen immer noch ermordete Tiere......
Vielleicht sorgt die Existenz nur für ausgleichende Gerechtigkeit.
Vegetarische Grüße,
Tassita mit blutendem Herzen
 
ds
13.04.2011
10:59 Uhr
     
oder Jörg Zink:
"Solange Gott mir seine Sonne scheinen läßt,
werde ich vor dem Haus meiner Seele sitzen."

und Gott läßt seine Sonne scheinen denn er i s t Sonne und Schild (Ps 84,12)
Herzlich von Ostern her schimmernden Glanz euch allen.......... DS
 
tg
13.04.2011
10:27 Uhr
     
gut gesagt, Danke.- So viel Wirklichkeit überscwemmt uns. Altersschwermut läßt erstarren.Dagegen die Aufbruchslust der Kinder. Neuanfang belebt wieder. DIE hOFFNUNG AN DER sCHWELLE DER SORGE zeichnet uns aus. "Ohne Bedenken der Zukunft, das ist der Hund in der Sonne" (E.Kästner).  
Es kommt auf jeden an
12.04.2011
14:00 Uhr
     
Nie war mir bewusster, dass wir Kinder haben, die Kinder haben oder bekommen werden, die wieder Kinder haben werden.
Nie waren mir alle anderen Kindeskinder, auch die in anderen Teilen der Welt, näher.
Nie habe ich so genau den Vogelflug angeschaut und jedes Tier auf seiner Weide gemustert.
Nie erschien mir die Natur und in ihr Mensch und Tier so schön und so beschützenswert wie jetzt, während des Desasters in Fukushima, inzwischen bewertet wie Tschernobyl.
Nie ist mir je so bewusst geworden, dass die Jungen schon teilweise technokratisiert und zu Konsumdiktat erzogen sind, noch weiter weg von Naturverbundenheit.
Nie habe ich solche Lügen und Ausreden gesehen. Nie so viel Wegleugnen der nicht zu vernachlässigenden Gefahr der Atomwaffen. Nie dieses Verstecken von Unfällen - nach den meisten muss man erst recherchieren. Fukushima ist nur die Spitze des Eisbergs.
Und nie, dass es auf uns ankommt, vor allem auch auf uns Ältere, und dass in jedem, der jetzt anspringt, Gott spricht und bittet, die Schöpfung zu bewahren.
Lieber Solarzellen auf den Dächern und Windräder an Feldern oder im Meer als Meiler mit dem Potential, langsam und heimtückisch krank zu machen und die Hintergrundstrahlung zu erhöhen. Aber eins ist klar: Gegen alles darf man nicht sein. Neue Kabel sollte man schon tolerieren, auch Kabel im Meer zum Austausch von norwegischer Wasserkraft mit norddeutscher Windkraft bei Überschüssen.
 
tg
10.04.2011
22:43 Uhr
     
"Kings Speech " gesehen. ein König verlernt das Stottern. So viel Power unter den Menschen, soviel Leidenschaft, zurecht zu kommen. Soviel Phantasie, zur Hilfe zu kommen. Empfehlung TG  
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