Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
U.sun
01.09.2007
17:47 Uhr
     
Lieber Delta,
Delta ? Da musste ich doch erstmal nachsehen. Das war doch der/ die der mir noch vor kurzer Zeit so unglaublich tief aus der Seele geschrieben hatte. Typisch !!! kann ich da nur sagen. Das können immer die, die selbst schon tief drin waren im Leben. Die, die ich als besonders wertvoll im Hinblick auf die Unterstützung anderer/meiner Selbst empfinde. Da spricht oder schreibt man nicht an jemandes Ego. Da bekommt man Rückmeldung vom Leben selbst. Bin ziemlich froh, dass der / die Engel dieses Pfeilers so flink mit Deinem kommunizierte. Ich freue mich für Dich. Und ich freue mich über das Bild mit der Tür. Denn so oft ist die Hemmung da, weil es ja auch viele verschlossene Türen gibt.
Heute Morgen bin ich gegen 8 Uhr meine Runde gelaufen. Teilweise rückwärts, um das Schauspiel nicht aus den Augen zu verlieren. Ein wunderbarer Regenbogen und extra für heute noch ein zweiter rundherum (Damit wir`s auch wirklich glauben ? ) zog sich über den Kampener Wald.
Alles Gute U.Sun
 
Delta
01.09.2007
10:51 Uhr
     
gut so. Ich hatte mir sehr gut überlegt, von dem Brückenpfeiler zu berichten. Es sollte eine Ermutigung sein, an Mitmenschen, die nicht mehr weiter wissen. Gebt ein kleines Zeichen. Es wird einer da sein für euch, der helfen kann.

Für mich war es nicht einer der Tiefschläge, der mich auf den Pfeiler hinsteuern ließ, sondern die Erkenntnis, dass ich drauf zu steuerte war ein Tiefschlag. Ich hatte nicht geplant, meinem Leben ein Ende zu setzten. Aber ich fuhr drauf zu. Erst der Blick in den Rückspiegel, ob auch kein anderer Verkehrsteilnehmer zu schaden käme, hat mich wachgerüttelt. Eine höhere Macht hat mich zurückgehalten.

Traugott, es war ein Freund, der mir, als ich nicht mehr aus noch ein wusste, ein Zettelchen mit dem Link zu Lebensmut gab.
Ich habe reingeschaut und fand: Ach Mitmensch und Freund. Das kann doch nicht alles gewesen sein. Es ist dir noch einiges möglich, du hast noch nicht an genügend vielen Türen geklopft.

Ich habe nicht aufgegeben. Viele Türen waren es, an die ich klopfte. Es tat sich nicht die Tür auf, die ich mir wünschte.

...Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden...

Ich musste mich gedulden, bis ich die richtige erreicht hatte.
Hinter dieser Tür verbarg sich, was Gott mir zugedacht hatte. Ich fand den Weg zu ihm, zur Stille, den Weg zurück in unsere Ehe, den Weg zur Stille im Kloster und zurück zu meiner Freude am Leben.

So danke ich unserm Vater im Himmel und bete für die Mutlosen.
Gebt nicht auf. Es gibt immer einen Weg

Delta
 
Traugott Giesen
01.09.2007
09:49 Uhr
     
Es ist gerichtet an den, den es angeht.  
Delta
31.08.2007
21:19 Uhr
     
tg, ist das an mich gerichtet? Gruß Delta  
Traugott Giesen
31.08.2007
21:14 Uhr
     
Der Regen kommt nicht so dunkel, wie er als Wolke aussieht. - Dir ans Leben gehen? Du hast doch noch nicht an allen Türen geklopft...  
Delta
29.08.2007
08:43 Uhr
     
Tagebücher - Stille - Engel - Bibelenergie

All das war in den letzten Wochen hier zu lesen.
Schön, es lesen zu können.
Aber es erleben dürfen, das übertrifft alles.

Seit Januar ein Tiefschlag nach dem nächsten, immer tiefer bin hin zu einem angepeilten Brückenpfeiler auf der Autobahn und unserem Pfarrer, der mich weinend in der Kirche stehen ließ

Ein Engel ist immer da.
Der zweite taucht auf im Andere Zeiten Magazin.
Der unbändige Wunsch nach Stille, eine Idee, Pläne, ein Anruf: „Kommen Sie her, wir freuen uns". Das war die Zusage für Einkehrtage im Kloster.

Ein Tagebuch muss her. Was denke ich!, es liegt seit Jahren im Bücherregal. Engel zwei hat es mir geschenkt.

Das Urlaubsgedicht von Jakobus am 21.7.
.... Dein Lachen will ich hören, Deinen Klang und in allem Deine Stille

Das kenne ich, aber woher? Es steht im Andere Zeiten Engel -Tagebuch.

-Einkehr, Bibelarbeit, Stille - Stille - Stille, Gottes Gnade –
In den Tagen der Einkehr werden aus den bitteren Tränen Gnadentränen, wie Engel drei sie nannte. Tränen, die mir in den letzten zwei Wochen manches Mal die Sprache verschlagen haben.

Es war ein Erlebnis, wie ich es jedem von euch wünsche.
Bleibt behütet und geht fröhlich in den neuen Tag

Delta
 
Traugott Giesen
27.08.2007
15:21 Uhr
E-Mail    
Rund 400 Menschen bei Friedensgebet nach Übergriffen auf Inder

Mügeln (epd). Nach den Übergriffen auf acht Inder vor einer Woche haben sich am Samstagabend im sächsischen Mügeln rund 400 Menschen bei einem Friedensgebet gegen Fremdenhass und Gewalt gewendet. Bei der Andacht auf dem Marktplatz wurde die Bitte um Frieden und Versöhnung geäußert, aber auch mangelnde Courage und Unsicherheit in der Stadt beklagt. Die Inder hatten nach Rangeleien bei einem Altstadtfest in einer Pizzeria Zuflucht gesucht und waren dort von rund 50 Deutschen verprügelt worden waren.

Der evangelische Stadtpfarrer Stephan Israel bat in seinem Gebet darum, dass "alle Not und alle Schmerzen gelindert werden". Jugendpfarrer Hans-Jörg Rummel rief dazu auf, alle Schuld vor Gott zu bringen, damit wir nicht unter ihrer Last zusammenbrechen".

Der Bürgermeister von Mügeln, Gotthard Deuse (FDP), distanzierte sich in einer Ansprache von der Gewalt. Sie sei nicht exemplarisch für die Einstellung der Mügelner Bevölkerung gegenüber fremden Gästen. Unter Beifall kritisierte er zudem, dass Medien die Bürger Stadt vorverurteilt hätten.

Nach der Andacht zogen etwa 200 Menschen mit brennenden Kerzen durch die Stadt zu der Pizzeria, in der am Sonntag vor acht Tagen die Gruppe Inder vergeblich Schutz gesucht hatte. Vor dem Lokal stellten zahlreiche Teilnehmer brennende Kerzen als Zeichen der Verbundenheit auf. Innen übergaben der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe, Bürgermeister Deuse und Pfarrer Israel einen Blumenstrauß an indische Angestellte als Zeichen des Willkommens.

Zu dem Friedensgebet hatte die evangelische Kirchgemeinde eingeladen, die sich nach den Übergriffen bestürzt und beschämt über die Ereignisse geäußert hatte. Unabhängig von der Herkunft verdiene jeder Mensch als Geschöpf Gottes dieselbe Achtung, hieß es in einer Erklärung der Gemeinde. Die Gewalttätigkeiten, die von fremdenfeindlichen Parolen begleitet wurden, waren erst von der Polizei beendet worden. Eine 26-köpfige Sonderkommission der Polizei sowie die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Landfriedensbruchs gegen mehrere Tatverdächtige. (09827/26.8.2007)

N20070

© epd
 
do
26.08.2007
12:10 Uhr
     
Gestern wurde das neue Fenster im Kölner Dom - viel Licht und viel Farbe - nach dem Entwurf des betagten Künstlers Gerhard Richter eingeweiht - eine wunderbare Zeremonie zum Lobe Gottes ...
Am heutigen Abend, um 20.15 Uhr, bringt ARTE 30 Minuten zu diesem Kunstwerk ...
Einen gesegneten Sonntag mit Licht und leuchtenden Farben ! do
 
jakobus
24.08.2007
13:07 Uhr
     
Zu den letzten Einträgen:

Sorge dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, dich selbst zu verlieren, und weine, wenn du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in dir zu tragen.
Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834), ev. Theologe und Philosoph

Eine gesegnete Zeit!
jakobus
 
rot
24.08.2007
10:35 Uhr
     
Ich möchte mich gerne anschließen, dem MorgenDank von U. Sun !
Deine mit uns geteilten Funde, Dorothee - sind immerwieder LeseWeiden,

eben durfte ich ein Glücksbild sehen : ein parkendes Auto war gefüllt mit Herzensluftballons. Sie wollten schon 'raus, und gen Himmel schweben. Es sind mindestens neunundneunzig.
Alles Liebe !
Ingrid
 
U.Sun
24.08.2007
08:11 Uhr
     
Lieber Do,
vielen Dank für die gehaltvollen dänischen Vitamine. Wunderbar !!
U.Sun
 
do
23.08.2007
10:58 Uhr
     
Auf 3sat im Rahmen der Kulturzeit erfuhr ich etwas mehr über Kierkegaard ... und empfand es als Geschenk, das ich den Lebensmut-Lesern gerne weitergebe ... viel Freude und gute Vitamine ... do

Existieren statt spekulieren
Philosophische Vitamine, Teil 22: Søren Kierkegaard

Man nannte ihn den "Sokrates von Kopenhagen". "Ich laufe mir jeden Tag das tägliche Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit", schrieb Søren Kierkegaard. "Ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen los würde. Bleibt man so am Gehen, so geht es schon." Søren Kierkegaards Denken ist Bewegung.

Abgesehen von dem alltagspraktischen Tipp, dass tägliche Bewegung vor Krankheiten schützt, eine heitere Stimmung fördert und das Denken in Gang bringt und hält, charakterisiert diese Briefstelle auch den Grundzug seiner Philosophie: Es ist die Suche nach dem Selbst. Kierkegaard will wieder "ich" sagen lernen und das in einem tieferen Sinn: Es "geht" - im wahrsten Sinne des Wortes - um die Selbstbildung und Wandlung des Selbst.

Gefahr, sich selbst zu verlieren
Selbstbildung, so seine Diagnose, ist in Vergessenheit geraten. Was der dänische Straßenphilosoph seiner Zeit zuschreibt, lässt sich auf unsere Gegenwart übertragen. Das macht Kierkegaard so aktuell. Über die Selbstvergessenheit um 1850 in Kopenhagen heißt es in "Die Krankheit zum Tode": "Man kann recht gut dahin leben, Mensch sein, wie es scheint, beschäftigt mit dem Zeitlichen, heiraten, Kinder zeugen, geehrt und angesehen sein - und man merkt es vielleicht nicht, dass im tieferen Sinne ein Selbst fehlt. Ein Selbst ist das, was in der Welt am wenigsten gefragt ist, und das ist etwas, was am Allergefährlichsten ist, sich anmerken zu lassen, dass man eines hat. Die größte Gefahr ist, sich selbst zu verlieren."

Einer der Hauptgründe für den Selbstverlust ist für Kierkegaard die neuzeitliche Wissenskultur. Wir wissen, was überall auf der Welt passiert, wir sind über alle möglichen Dinge und Undinge informiert, aber die Information berührt nicht unsere Existenz. Das Wissen bleibt abstrakt und äußerlich, es verändert uns nicht. Es ist bloßes Verstandeswissen. Was wir dagegen versäumen zu kultivieren, ist "existenzielles" Wissen, ein Wissen von uns selbst. Die spekulativen Philosophen stellen, so Kierkegaard, ihre Gedankensysteme nach Denkfeierabend "wie einen Stock zu Seite". Manche Christen vergessen ihren Glauben, wenn sie die Kirche verlassen. Es kommt aber darauf an, sowohl die Philosophie als auch den Glauben zu leben: Buntes Leben statt grauer Theorie. Existieren heißt für den "Sokrates aus Kopenhagen": Philosoph und Christ sein, und das nicht nur in Gedanken. Erst wenn wir Philosophie und Glauben leben, existieren wir. Erst dann haben wir ein Selbst.

Kierkegaards Vitamin: Existieren statt spekulieren. Vergiss dein abstraktes Wissen und sei du selbst!
 
Luise
23.08.2007
10:31 Uhr
     
Jakobus, dass ist eine schöne Vorstellung sich zu "commiten", das wünschen wir uns von unseren Mitmenschen und besonders dem Partner ja auch :klares Commitment. Da kann man es gleich üben
imHinblick auf den lieben Gott, der wahrscheinlich großzüger damit umgeht wenn es denn schief gegangen ist.Liebe Corinna, ein schönes Bild der"Schutzengelkorso".
 
corinna
20.08.2007
14:42 Uhr
     
Ich hörte eine wunderschöne Geschichte vom ersten Schultag: Die Grundschüler eines kleinen Ortes mussten das erste Mal mit einem Bus zur 15 km entfernten Schule fahren. Auch wenn es ein extra Schulbus war, hatten viele Eltern Angst um ihre Kinder. So sah man hinter dem Bus einen Konvoi von Eltern in Autos, die ihre Kinder in den Bus gesetzt haben und vorsichtshalber hinterher fuhren, ob alles gut ging. So blieben Eltern und kinder miteinander verbunden, auch wenn sie räumlich getrennt waren. Wie schön! Ich wünsche uns allen auf unseren Lebenswegen auch so ein Geleit aus Schutzengeln.  
jakobus
19.08.2007
22:57 Uhr
     
Luises letzten Satz kann ich voll unterstreichen. Ich bin mir meiner Unzulänglichkeit, meiner Schattenseiten
sehr bewusst. Buße heißt für mich jedoch Umkehr in Gedanken, Wort und Tat und nicht allein Reue.
Wie wär es mit einem Versprechen, einem commitment: "Lieber Gott, ich verspreche Dir hiermit, dass ..." Mir hilft es.
Eine gesegnete Woche Euch allen!
jakobus
 
Luise
19.08.2007
21:28 Uhr
     
Welche neuen Qualitäten bringt Christus? Heute in der Sonntagspredigt war die Rede davon, dass es auch unsere Schattenseiten sind, die wir lernen müßen anzunehmen. Aber das gelingt doch nur, wenn wir nicht in der Furcht leben oder uns gar schämen unserer anderen Seite. Sie ist ja schließlich da. Ich fand es eine Erleichterung, dies zuzugeben und dachte mir, wie spannend , diese dunkle Seite.Leb ich damit, gewinne ich Erkenntnisse , Erfahrungen, da muß ich durch und danach weiß ich mehr, bin vielleicht autentischer.
Kann auch andere besser verstehen. Ein Sprung ins kalte Wasser. Ich fand dies unserer Zeit angemessener mit den Freiheiten und Möglichkeiten die es heute gibt. Buße ist mir irgendwie fremd, Erkenntnis suchen, sammeln und dann handeln ,war mir näher beim darüber nachdenken.Wir sind doch auch von der "Aufklärung" geprägt.Oder? Und Christus ist für mich ein liebender, verzeihender, das Bemühen sehnder
Christus.
 
begegnung
19.08.2007
13:49 Uhr
     
Und der Swimmy, liebe Do, das ist ein sehr bedeutender kleiner Fisch. An jenem Sonntag, da fühlte ich mich wundervollbeschenkt, beim Blick ins Himmelszelt. Ich hatte ihn über zwanzig Jahre nicht mehr geseh'n. Da erkannte ich ihn wieder. Mitten im Blau. Und ganz klar. War wieder mittendrin in dieser Zeit.
Es ist eine LebensmutMachGeschichte für Kleine Und Große !
Wenn Du willst, such' ihn. Du wirst ihn finden. Es ist Glück, ihn vorzulesen, Allen, die Dir begegnen.
Danke, für die Wünsche von Segen,
Ingrid.
Jetzt blühen die Topinambur : Sie strahlen ihr Gelb gen Himmel - wie ein fröhliches SonnenMeer. Das ist guth !
Ja - alles alles Gute.
 
tg- wieder Bibelenergie
18.08.2007
21:43 Uhr
     
Die Taufe Jesu
Als Jesus wohl an die dreißig Jahre war, kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Er berief sich auf den Propheten Jesaja: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg „ (Jesaja 40,3)
Johannes hatte ein Kamelfell an und ein lederner Gürtel war um seine Lenden geschlungen; er nährte sich vom Feld.
Und die Menschen strömten zu ihm, bekannten Ihre Sünden und ließen sich taufen im Jordan.
Und er herrschte sie an: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?
Matthäus 3,1-7

Johannes war wohl eine verwegene Erscheinung in dramatischer Zeit: Einer der vielen Bußprediger, die das Jüngste Gericht als unmittelbar bevorstehend ansagten. Er zog die Menschen an, weil er das Heilmittel zu haben schien: er zerknirschte die Seelen mit Donnerworten, er zwang sie auf die Knie, daß sie sich schäbbig wußten unter ihrer Sündenlast. Als wussten „ Otterngezücht“ beschimpfte er die Mitmenschen. Durch Untertauchen sollten sie ihre Sünden abgewaschen bekommen und neue Menschen werden.


Bringt rechtschaffene Frucht der Buße!
Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.
Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat seine Schaufel in der Hand; er wird seinen Weizen in die Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.
Matthäus 3, 9-11

Johannes schlug den Zeitgenossen ihre frommen Gewissheiten aus dem Kopf: es nützt keine Tradition, die ihren Heiligenschein über die Gegenwart verströme. Keine Verwandtschaft mit dem Vater Abraham adelt, keine Volkszugehörigkeit zu Israel oder heute keine Kirchzugehörigkeit macht uns liebkind bei Gott. Die Axt am Baum ist ein starkes Bild, daß alles zu einem Ende kommt und dann gewichtet wird im Gericht.
Johannes ist der letzte Bote des Alten Testamentes. Er ahnt wohl, daß der Bund, der die Menschen selbst verantwortlich macht für ihr Bestehen vor Gott, an seine Grenzen gekommen ist. Vergeblich sind die Appelle zu Gehorsam und Buße- jedenfalls darf man davon nicht das ewige Seelenheil abhängig machen. Aber welche neue Qualität bringt Christus? Wird seine Taufe mit feurigem Geist die Menschheit zu neuen Ufern leiten? Dann wird er nicht mehr nur trennen zwischen Weizen und Spreu- das wäre doch ein hilfloser Heiland.
 
do
17.08.2007
14:01 Uhr
     
Ein Häppchen BIBELENERGIE täte ganz gut vielleicht denen, die nicht immer in St. Severin und Umgebung schwelgen können ... nur virtuell bzw. in Gedanken ... und Swimmies etc. sind ja auch nicht jedem geläufig ... mir jedenfalls nicht ... Ein gesegnetes Wochenende mit einem hellen Sonnenstrahl auch über grauen Städten - do  
Traugott Giesen
16.08.2007
23:44 Uhr
     
läuft gut hier. Wem fehlt was ?  
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 





Nach oben - © 2003-2017 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss