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Traugott Giesen
26.03.2007
19:23 Uhr
E-Mail    
Barrabas , der erste durch Jesu Tod Freigekommene
Pilatus fasste zusammen: Ich finde keine Schuld an ihm. Und gedachte sich aus der Affäre zu ziehen, indem er das Volk entscheiden ließ: Es gibt bei euch ein Gewohnheitsrecht, daß ein Verbrecher zum Passafest loskommt; wollt ihr nun, daß ich euch den Mörder Barrabas losgebe oder diesen König der Juden? Da schrien sie Barabbas! Barabbas!
Johannes 18,39-40

Man muß sich vor Augen halten, daß die Geschichten über den leidenden Jesus keine historischen Protokolle sind sondern Verkündigungstexte. Sie sind so verfasst, daß erst mal in der (damaligen )Gegenwart die christliche Gemeinde sich an den Geschichten wärmen und stärken konnten. Auch meinte man, missionarische Vorteile zu erzielen, wenn man dem Judentum die Schuld an Jesu Tod auflud. Auch wollte man Rom schonen, oder besser: Man wollte den Römer Pilatus als leisen Symphatisanten schildern, um das Römische Reich duldsam zu stimmen. Sicher hat nicht „das Volk“ den Mörder Barrabas vorgezogen. Es gibt keine Entschuldigung für die Morde der Christenheit an dem Jüdischen Volk, es gibt keinen Grund für Rache. Barrabas oder Christus- das ist die Frage an uns. Wir rufen „Barrabas“, wenn wir etwa den Schwachen verstoßen, oder das rohstoffreiche Land hofieren, während wir uns die armen Ländern, die nur Früchte exportieren können, mit Schutzzöllen auf Abstand halten.



Krone aus Schmerz
Da ließ Pilatus Jesus auspeitschen. Die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurgewand an, schlugen ihm ins Gesicht und feixten: Sei gegrüßt, Judenkönig! Pilatus sagte nur: Seht, welch ein Mensch!
Johannes 19, 1-5

Den Gefolterten dieser Erde soll die Menschenwürde ausgeprügelt werden. Und die Knechte versuchen, durch Verhöhnung ihrer Gewissensbisse Herr zu werden. Pilatus sieht die Heiligkeit in dem Antlitz des Geschundenen noch. Warum gebietet er nicht Einhalt? Was fragen wir, warum nicht er- wir sind die Gefragten. Warum lassen wir zu, daß Menschen entehrt werden, nebenan?



Sie meinten, er habe sich die Würde angemaßt
Pilatus spricht zur Priesterschaft: Ihr fordert, ich soll ihn kreuzigen. Nehmt ihn, kreuzigt ihr ihn, ich finde keine Schuld an ihm. Die Priester antworteten: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz muß er sterben, denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.
Pilatus wendet sich wieder an Jesus: Woher bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort.
Johannes 19, 6-9

Pilatus spürt Jesu Überirdischsein, will sich aber nicht vertiefen. Will sich mit den jüdischen Tempelgeistlichen auch nicht anlegen, so wichtig ist ihm „der Heilige da“ auch nicht. Die Geistlichkeit muß die Kreuzigung fordern, weil sie Jesu Anspruch für gotteslästerlich hält. Pilatus will noch mal nachfragen? Das wird ihm jetzt doch heiß. Sein Kaiser gilt auch als Sohn Gottes(Jupiters). Sollte da ein weiterer Gottessohn die Erde betreten? Und er, Pilatus hätte es überhört. So fragt er Jesus nach seiner Herkunft. Der aber schweigt. An anderer Stelle(Matthäus 11,4) hat Jesus auf seine Worte und Taten hingewiesen- sprechen die nicht eine göttliche Sprache? Auch Jesus wartet auf die Beglaubigung seiner Gottessohnschaft. Darum wohl schweigt er.
 
Monika Glaessel
25.03.2007
17:19 Uhr
E-Mail    
Lieber Traugott, deine geistreichen Einträge sind immer ein Lichtblick im Alltagsdschungel. Herzlichen Dank dafür. Du bist vielen Menschen eine Hilfe.  
ds
23.03.2007
09:49 Uhr
     
Dorothee und Ingrid - Danke an Euch für liebe Worte ! Delf  
wahrheit
22.03.2007
14:32 Uhr
     
Lieber Delf,
die Seelen, die wir loslassen mußten - sie sind in die EwigeLiebe gehüllt. Das glaube ich.
Herzliches Mitgefühl an Dich und Deine Familie, von Ingrid.

Beim Lesen der biebelenergie kam mir beim Nachdenken über Wahrheit dies Bild in den Sinn: ruhige weite Bläue,
In der Wahrheit, da fühlt die Seele Glückseligkeit. Da will sie tanzen vor Glück. Und tut es.
Es ist eine Heit, eine Zeith, die wahr ist.
Und mensch fühlt als Echo einen Strom Inneren Friedens. Das ist edel.

Gestern am Abend, da hörte ich in St.Severin die Wahrheit in SEINER Musik. DANK'
 
DS
22.03.2007
09:07 Uhr
     
TG - Danke, dass du mich in den letzten Jahren dem Schöpfer so nahe gebracht hast. Mein Schwiegervater ist heute morgen eingeschlafen, wir konnten dabei sein, beten und ich dachte bei seinen letzten Atemzügen an dein: \"wenn wir ausatmen, atmest du uns ein\"- unendlicher Trost.
Sorry , musste ich mal los werden. Dein und euer Delf Schmidt aus Hamburg
 
Traugott Giesen
21.03.2007
19:47 Uhr
     
wieder bibelenergie

In der Welt nicht von der Welt
Nach dem Beschluß, Jesus zu töten, überstellten sie ihn dem Stadthalter Pontius Pilatus Matthäus 27,2). Pilatus fragte ihn: Was hast du getan? Ich bin kein Jude. Was werfen sie dir vor? Bist du ein König? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen,; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt. Darauf Pilatus: Und bist dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit?
Johannes 18, 35-38

Todesstrafen hatte sich die Besatzungsmacht vorbehalten. Es kam den Theologen recht, ihrerseits die Schuld weiterzureichen. Pilatus widmet sich dem Fall. Ein König- das roch nach Umsturz. Aber nicht von dieser Welt? Also nur fürs Reich der Träume? Nein, schon in dieser Welt- aber nicht von dieser Welt genommen sind die Maßstäbe- ebene nicht Herodes, nicht Rom, sondern Sanftmut, innerer Friede, bereit für den unteren Weg. Er will „König der Wahrheit“ sein. Das scheint dem Machtmenschen Pilatus nicht riskant; für ihn gibt es nur viele Wahrheiten und Befehle der Waffen: Ob wir wenigstens jetzt erkennen, daß da das größte Ausstrahlungsereignis der Geistesgeschichte geschah? Wollen wir lieber mit diesem Jesus unrecht haben als ohne ihn recht? Also lieber mit ihm, nach seinen Maßstäben, erfolglos als im Widerspruch zu ihm erfolgreich? Also lieber verachtet als gefürchtet? Unser Inneres weiß, was wahr ist. Aber man kann sich auch durchs Dasein schwindeln und winden.


Wasser wäscht das Blut nicht ab
Als er noch zu Gericht saß, schickte seine Frau einen Boten zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe heute viel durchgemacht im Traum um seinetwillen. Da ließ er sich eine Schüssel Wasser bringen und wusch seine Hände zum Zeichen für das Volk, daß er unschuldig sei, wenn Blut fließe.
Matthäus 27, 19.24a

Sicher spüren Frauen eher was im Grunde los ist, sie träumen wohl auch inniger. Träume schärfen unsere Sinne, vergrößern Geschehen, spielen Möglichkeiten durch. Frau Pilatus hat Jesus tiefer erkannt, ihn von ferne vielleicht geliebt, hat sein Leid am eigenen Leib mitgefühlt, möglicherweise. Sie warnt ihren Mann. Er soll sich nicht die Hände an ihm schmutzig machen. Da ließ er Wasser kommen, tat die Geste des Saubermanns, wusch seine Hände in Unschuld. Aber Jesus freizugeben, fand er den Mut nicht.



Barrabas , der erste durch Jesu Tod Freigekommene
Pilatus fasste zusammen: Ich finde keine Schuld an ihm. Und gedachte sich aus der Affäre zu ziehen, indem er das Volk entscheiden ließ: Es gibt bei euch ein Gewohnheitsrecht, daß ein Verbrecher zum Passafest loskommt; wollt ihr nun, daß ich euch den Mörder Barrabas losgebe oder diesen König der Juden? Da schrien sie Barabbas! Barabbas!
Johannes 18,39-40

Man muß sich vor Augen halten, daß die Geschichten über den leidenden Jesus keine historischen Protokolle sind sondern Verkündigungstexte. Sie sind so verfasst, daß erst mal in der (damaligen )Gegenwart die christliche Gemeinde sich an den Geschichten wärmen und stärken konnten. Auch meinte man, missionarische Vorteile zu erzielen, wenn man dem Judentum die Schuld an Jesu Tod auflud. Auch wollte man Rom schonen, oder besser: Man wollte den Römer Pilatus als leisen Symphatisanten schildern, um das Römische Reich duldsam zu stimmen. Sicher hat nicht „das Volk“ den Mörder Barrabas vorgezogen. Es gibt keine Entschuldigung für die Morde der Christenheit an dem Jüdischen Volk, es gibt keinen Grund für Rache. Barrabas oder Christus- das ist die Frage an uns. Wir rufen „Barrabas“, wenn wir etwa den Schwachen verstoßen, oder das rohstoffreiche Land hofieren, während wir uns die armen Ländern, die nur Früchte exportieren können, mit Schutzzöllen auf Abstand halten.
 
Karina
19.03.2007
10:50 Uhr
     
Jesu trägt den toten Judas auf seinen Schultern heim, das berührt und stärkt. Dieses Bild unterstützt die Thesen von 180 n.C., weil sie Judas moralisch reinwäscht und das Bild vom treuen Judas aufregend unterstützt. Das aufgefundene, von Wissenschaftlern bestätigte, "Evangelium des Judas" erzählt von einem Judas, der als treuester Jünger die Lehre seines Meisters verstand, der auf Weisung von Jesus ihn den Verfolgern überließ und so Jesus am Kreuz sterben konnte um damit seine Lehre der Liebe für die Welt zu retten. "Du mußt den Menschen opfern, die leibliche Hülle die mich umhüllt, denn der wahre Jesus ist die Seele" soll Jesus zu Judas gesagt haben. Gedanklich einen anderen Weg zu gehen, empfinde ich als Bereicherung! Allen einen guten Wochenanfang in der "Dunklen Zeit" Ka  
Jordan
18.03.2007
14:22 Uhr
E-Mail    
Unser Urlaub!
Wie jedes Jahr im Februar fuhren wir nach Sylt wegen des guten Klimas und der Erinnerung wegen.

In die Bahn gesetzt egal wie immer,im Stress wurde wichtiges oder unwichtiges vergessen,aber Hauptsache wir saßen bei Abfahrt im Zug.
Umsteigen in Hamburg dann weiterfahrt gemächlich aber macht euch nichts daraus wir saßen ja im Zug.
Den Hindenburgdamm wir kaum richtig wahrgenommen,sagt eine feine Bahnstimme Morsum,auf Hochdeutsch muss ichs leider sagen!
Keitum ein kleines Kirchlein ich endlich sehen konnte und viel dann in freudiger Erinnerungen was ich dann auch mitteilend tat
Westerland kam dann wie geschmiert wo wir dann ausgeladen wurden und nun kümmert euch mal hier fängt ja der Urlaub an.
Das Gepäck im Bus,endlich ging es zur Unterkunft nach Klappholtal!
Die Namenschilder standen wie immer an der Bürotür vom Heimleiter von wo wir erwartungsvoll die Unterkuft in Besitz nahmen.
Liefen dann schnell zum Meer nachdem wir angekommen waren,dass staunen und Freude nicht aufhören wollten
Beim sonntäglichen Kirchgang die Pastorin eine gute Predigt hielt,aber etwas hilflos und angaschiert versuchte eine Kollekte über ein kaputtes Rohr im Pfaarhaus zu rechtfertigen.
Die neue Gemeindesekretärin mit verlaub in Ihrer Vorstellung auf Menschlichkeit hinwies,was eine ihrer Schwächen sei wie eigene Kinder sagen würden.
Als ich sie um diese Menschlichkeit bat,blieben Zeilen in Worten und Taten stecken.
Störende ängstliche Geräusche in der Nacht beim schlafen gehen,machten uns Angst was sich später aber legen sollte,mußten nach dem 3 Tag wegen kaputter Technik umziehen.
Sonne,etwas Regen und viel Wasser um uns herum,so trafen wie den ehmaligen Pastor aus Keitum im Kaufhaus wieder,um uns gegenseitig freundlich und fragend anzulächeln.
So gingen die Tage dahin immer voller neuer Erlebnisse und sprachen oft mit uns und andern gästen und dann,litten manche auch äußerlich mit.
Was der Sturm wie jedes Jahr vom Land der Begüterten mit ins Meer genommen hatte,lasst Ihm seine Genugtung,denn so ist nun mal die Natur wenn von Menschenhand mitgemacht!
Was uns blieb waren Photos,Aufdanken der Gesundheit und ein freudiges verhaltenes wiederkommen mit aktuellen,oder späteren Erinnerungen.
 
RoCo
17.03.2007
18:26 Uhr
     
Danke für den Schutzengel! Für andere da sein und etwas Gutes tun - dabei
fühle ich mich wohl. Wenn jemand an mich denkt und mir es auch sagt - dann
fühle ich mich wohl! Ich wünsche allen ein gutes und segensreiches Wochenende.
 
Traugott Giesen
17.03.2007
17:46 Uhr
     
wie oft verrät man sich, ist sich nicht treu, gibt klein bei, will keinen Streit, verkauft sich unter wert? Werdet nicht der Menschen Knechte -sagt Paulus mal. Also auch enttäuschen können. Und zu einem stehen, der in Not ist.- Wieviel Ehre wird mit Füßen getreten- Die Bootsflüchtlinge , die ertrinken, weil keiner sie haben will- nur eine Gruppe der von uns Verlassenen. Dank denen, die es besser machen.  
corinna
13.03.2007
17:55 Uhr
     
Zur Bibelenergie:Wenn man verraten wird von einem, den man gern mag, ist das ein ganz schwarzes einsames Gefühl, als ob man in einen dunklen Spiegel mit schwarzen Rahmen schaut. Jesus hat sich bestimmt sehr einsam gefühlt, als ihn seine Freunde verrieten. Wie hoffnungslos wäre es, wenn Jesus nicht den Dialog mit Gott hätte. Ich hoffe Gott konnte Jesus trösten für den Verrat seiner Freunde. Gott weiß und heilt alle Wunden, hoffentlich.  
stefan
13.03.2007
15:31 Uhr
  Homepage  
Ein kleiner Schutzengel für Euch:

http://www.nature-help.com/schutzengel.pps

Viel Glück
 
langsamkeit
13.03.2007
13:28 Uhr
     
Hat Verrat mit verberaten sein zu tun? Falsch beraten sein im Inneren oder von Außen? Vielleicht müssen Menschen, die verraten sind, oder verraten, solange liebgehabt werden, bis sie heil Sind. Die Herzen müßten mit Liebe gebildet werden, sodaß böse Gedanken verloren Sind.
Also - Liebhaber braucht das Land. Jesus - Der war Einer.
Ja. Es ist GutesGefühl, daß Gott weiß. Und daß er uns begleitet. Immer und überall. Wir dürfen lauschen lernen, zu dem hin, was er weiß.
Ist Langsamkeit der Edelmut für die Seele? Daß Sie Zeith hat, dabei zu sein?
Als ich heute in der Zeitung vom Projekt Mond-Mission für eine geplante Mondlandung las, fragte ich - warum Unmengen von Geldern über lange lange Zeit, nicht Für die Rettung SeinerErde eingesetzt werden.
Warum werden die Welten um den Mond erforscht, noch und noch, wenn doch SeineErde leidet? Wenn die Luft- und Raumfahrt zum ErdenSchutz werden könnte, wär's der Erden Schatz!
Bei diesem Gedanken fühlt meine Seele Wohlbehagen.
Gott rät zur Langsamkeit. Das ist mein Empfinden.

DANK' für Deine Sonne!

Mittags, aus dem SonnenLand von Ingrid. Alles Liebe!
 
langsamkeit
13.03.2007
13:27 Uhr
     
Hat Verrat mit verberatensein zu tun? Falsch beraten sein im Inneren oder von Außen? Vielleicht müssen Menschen, die verraten sind, oder verraten, solange liebgehabt werden, bis sie heil Sind. Die Herzen müßten mit Liebe gebildet werden, sodaß böse Gedanken verloren Sind.
Also - Liebhaber braucht das Land. Jesus - Der war Einer.
Ja. Es ist GutesGefühl, daß Gott weiß. Und daß er uns begleitet. Immer und überall. Wir dürfen lauschen lernen, zu dem hin, was er weiß.
Ist Langsamkeit der Edelmut für die Seele? Daß Sie Zeith hat, dabei zu sein?
Als ich heute in der Zeitung vom Projekt Mond-Mission für eine geplante Mondlandung las, fragte ich - warum Unmengen von Geldern über lange lange Zeit, nicht Für die Rettung SeinerErde eingesetzt werden.
Warum werden die Welten um den Mond erforscht, noch und noch, wenn doch SeineErde leidet? Wenn die Luft- und Raumfahrt zum ErdenSchutz werden könnte, wär\'s der Erden Schatz!
Bei diesem Gedanken fühlt meine Seele Wohlbehagen.
Gott rät zur Langsamkeit. Das ist mein Empfinden.

DANK\' für Deine Sonne!

Mittags, aus dem SonnenLand von Ingrid. Alles Liebe!
 
Traugott Giesen
11.03.2007
18:44 Uhr
     
wieder Bibelenergie

Verrat geht schnell
Petrus war ihnen von ferne gefolgt, dann setzte er sich zu den Knechten im Innenhof ans Feuer. Da trat eine Magd zu ihm und sagte zu ihm: Du warst doch auch mit dem Jesus aus Galiläa.
Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst. Er entfernte sich und ging hinaus in die Torhalle- da sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da standen: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth. Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht. Später traten andere hinzu, und sprachen zu Petrus: Auf jeden Fall gehörst du zu ihm, deine Sprache verrät dich.
Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn. (Lukas 22,61) Und der Herr wandte sich und sah Petrus an.
Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.
Matthäus 26, 57, 69-75

Noch fängt das Drama ja erst an, da fürchtet Petrus schon um sein Leben. Jesus wird drinnen scharf verhört, da lockt draußen ein Feuer, es verheißt gefahrloses Dazugehören. Eine Magd redet daher, vielleicht nur leichthin, neckend. Doch er macht dicht und macht sich davon. Ein zweites mal wird er zur Rede gestellt- Nur ein kleines Zeugnis wäre fällig gewesen, vielleicht hätte man ihn vom Hof gejagt. Aber er leugnet und beeidet, ihn nie gekannt zu haben. Beim dritten mal, verflucht er ihn und sich selber. Aber ein Glück: Ihm krähte „der Hahn, der kleine Prophet auf dem Mist“. Er sieht zu Jesus, fängt seinen Blick auf, der soviel sagt wie: Gott kennt seinen Simon. Das ist die Rettung: Bitterlich weinen und wissen: Gott weiß.
 
do
09.03.2007
15:32 Uhr
     
Danke, Ingrid, für Deine Worte zu Horst-Eberhard Richter. Ich habe mir die Sendung auch ein zweites Mal angeschaut und war wieder sehr berührt. Schön, dass Du ihn auch gespürt hast. Ein gesegnetes Wochenende allen, hier wird ein klangvoller Impulse-Gottesdienst zur Passionszeit stattfinden, mit viel Musik von Buxtehude - do  
jakobus
09.03.2007
14:54 Uhr
     
Ich habe mit meiner Liebsten in den letzten Wochen an einem abendlichen Glaubenskurs teilgenommen, dessen Abschiedsgottedienst wir heute feiern werden. Ich bin gespannt: Er wird etwas ganz Besonderes werden. Ich schreibe gleich meinen "Brief an Gott" und werde berichten - auch darüber, wie es weitergeht.
Euer jakobus
 
schirm
09.03.2007
14:03 Uhr
     
Zu Do's Hinweisheit zur arteSendung.
DANK' , mir war's wichtig zu hören und zu schauen. Und mitzudenken. Ja, es ist sehr wertvoll und Gut, diesen mutigen Menschen Horst-Eberhard Richter kennenlgelernt haben zu dürfen. Er Ist Gottes Mitarbeiter, Einer, der ehrenvoll Diesen Schirm hält. Für Alle, die verwundet wurden, sind. Bei ihm ist rund zu spüren: vom Glauben, der durch Die Liebe wirkt und tut.
Herzlichen Dank Dorothee! Du darfst einen wundervollen Namen tragen, mit einem feinen Klang. Das ist Schön.
Alles Gute, Ingrid
 
Molitor
08.03.2007
22:17 Uhr
     
anima und animus

Ich wußte gar nicht, dass es hier Unterschiede gibt.
In Heinischens Lateinisch-deutschem Wörterbuch habe ich entdeckt:
anima: Lufthauch, Wind, Atem, dann auch Seele, Leben
animus: Seele, als Inbegriff geistiger Fähigkeiten: Geist, Bewußtheit, Besinnung, Absicht, Entschluß

In Genesis 2, 7 heißt es nun:
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. So ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

"Odem" ist hier nicht gleichzusetzen mit der "Seele" Platons, wie ihn die griechische Philosophie kennt. Die Bibel kennt nicht unseren Unterschied zwischen Leib und Seele. Der ist vielmehr über Augustin ins christliche Denken eingedrungen und geistert täglich noch durch die Frömmigkeit.

Die Bibel ist anders: "Odem" ist Lebenspotenz Gottes im Sinne von Ein- und Ausatmen (Können). Gott macht lebendig. Ohne Odem ist der Mensch = "Adam" nur "adamah" = Erde, Staub. Wenn Gott seinen Odem zurückzieht (Ps. 104,29), wird der Mensch wieder zu Erde. Daher bei jeder Beerdigung (!): "Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub". Der lebendige Mensch ist also von Gott mit Odem, mit Atem, mit Leben versehrte Erde und Staub. Gott ist hier klares Gegenüber vom Menschen; das, was wir landläufig "Seele" nennen, ist berührbarerer Teil des Leibes, also auch irdisch.

Bei den Griechen kommt die ewige unberührbare Seele aus der großen unberührbaren Fülle in den Leib, ist dort zu Lebzeiten Gefangene des Leibes mit seinen ganzen Hinlänglichkeiten und Veränderungen und es gibt für sie nichts Befreienderes, als nach dem Tod den Leib zu verlassen und wieder in die unveränderbare Fülle zurückzukehren. Ein Gott ist hier nicht vorgesehen, das leibliche Leben ist sozusagen eine "seelische Qual", der Tod ist Befreiung.

Soweit eine kleine, aber wichtige Unterscheidung.

Herzliche Grüße ins Forum
von H.-U. Müller
 
Traugott Giesen
07.03.2007
21:35 Uhr
     
müßte doch 1.Mose 2 und 3 sein- sie lebensmut, siehe Bibelenergie. Eva stark animusbladen: aktiv, geistvoll argumentierend, auch Gottes liebe Tochter. Adam mehr anima- arbeiten, mitmachen, empfangend.--vielleicht. Tg  
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