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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Anne Vollmer
13.07.2003
08:22 Uhr
E-Mail    
Sonntagspredigt. Oh, wie habe ich Lust auf diesen Wiegeschritt. Ich wünsch mir schon es ginge jemand mit.Ich bin 59 J. jung und frei.Und Du ? Muscheln in meiner Hand. Sonntagsgruß, Anne  
Traugott Giesen
08.07.2003
22:36 Uhr
     
Wieder an Bord. War mit Frau und befreundetem Paar 14 Tage in Island, Rundtour, vier Sommerhäuser - 2000 km Auto, viel Schotterstraße, Ölwanne zerhauen. Aber riesig, die große Natur, wie vom ersten Schöpfungstag, als noch Land und Wasser ungeschieden waren. Und Walfische, tatsächlich - Tg  
Sophie
08.07.2003
10:10 Uhr
     
Die Kolumne über Bäume war anregend. Ich habe tatsächlich versucht, aber nur in Gedanken, mich mal als Baum zu malen und diese "Bist du"-Fragen beantwortet, kam aber zu dem Schluß, daß ich mehr wie der anfällige wilde Mohn bin, der sich sicherheitshalber gegen die Hauswand lehnt. Zum Ausgleich gibt es einige beruhigende menschliche Bäume in meinem Leben. Eines meiner schönsten Baumbilder ist die Erinnerung an den amerikanischen Ahorn imNordosten, der im Oktober ein Meer aus rotgelber Farbe bildet. Schön sind auch Alleen - einer steht neben dem anderen, neigt sich gleichzeitig seinem Gegenüber zu, und zusammen bilden sie ein romanisches Kirchenschiff. Aber das Bild vom Baum ist idealisch, während das Leben doch mehr wie ein Acker ist, mühselig. Wir Gottes Acker oder das Leben und wir Bauern? Oder Bäume. Es gibt beides, das Mühselige und das Ideale. Das Wort selbst drückt aus, daß Mühe wohl auch selig ist. Predigt und Kolumne regen Gedanken und Bilder an, ganz schön.  
AnneVollmer
06.07.2003
11:47 Uhr
E-Mail    
Ich sende ein Lächeln zum Sonntag, ich vergesse nicht zu danken, ich wage zu bitten.Anne  
Bärbel H.
04.07.2003
07:36 Uhr
     
Lieber Pfr. Giesen, Dank für die bitternötigen Worte der Predigt vom 26.6.! Und diese nicht ,,nur " in Gottes, sondern vor allem in vieler Zeitgenossen Gehörgang!
Wem die Kehrseite des in diesem Gottesdienst Gefeierten alltäglich ist, dem kann diese Predigt selbst aus der Ferne eine Laudatio sein.
,,Musik als gesungenes Heimweh"- das rechtfertigt manche, einem sinnlos vorgekommene, vergeudete Stunde...
 
Sophie
03.07.2003
09:20 Uhr
     
Wieder hat ein Schüler in Coburg.....
Wo hatte er überhaupt die Waffe Her?
Und woher haben die Kinder im Kongo die Waffen? Von uns.
Warum können die Staaten nicht die Waffen, wenn schon nicht abschaffen, dann wenigstens unzugänglich für privaten Gebrauch machen und aufhören, sie an Staaten zu exportieren, die eigentlich keine Staaten sind? Warum kann nicht wenigstens die Flimmerkiste aufhören, militante Filme zu zeigen?
Man kann daran verzweifeln.
 
Delf Schmidt
30.06.2003
09:33 Uhr
     
Da sieht man mal, wie sehr die technische Verbreitung der guten Botschaften aus dem Norden in den Händen - hoffentlich nicht auf den Schultern - unserer (!) Webmasterin Bettina Hammer liegt. Danke TG für die Inhalte und Frau Hammer für immer regelmässiges Zur-Verfügung-Stellen.Und : Ob wir wohl wieder zu verstärkter Kommunikation im Forum kommen, wenn TG wieder da ? War doch reichlich versiegt !
Einen guten schönen Sommer Euch und Ihnen allen und mal wieder " geh aus mein Herz " singen EG 503 ! Herzlich Delf Schmidt
 
webmaster
27.06.2003
23:10 Uhr
E-Mail    
Die nächste Kolumne und Predigt sowie Wort für den Tag werden erst Ende nächster Woche zur Verfügung stehen. Bin einige Tage in Sachen eigener Kirchengemeinde unterwegs - ohne Laptop, ohne Internet. Wir bitten um Ihr Verständnis. Pastor Giesen ist zurück aus dem Urlaub.
Ihre Webmasterin.
 
Sophie
23.06.2003
09:37 Uhr
     
Liebe Do! Gerade las ich mit dem Vergnügen an schönen Dingen, das mir eigen ist, die lebensfrohe, geistvolle Pfingstpredigt und Kolumne. Ist es gut, ich zu sein, bin ich gern ich? Ja, eigentlich schon, vor allem dann, wenn ich mich als Teil eines Ganzen, als Mitglied dieser wunderbaren Schöpfung fühle. Und dann las ich das von dieser Freundin, die krank ist und ihren Sohn verloren hat und bin voller Mitleid, denn sie erlebt die zerbrechliche Schöpfung. Wir dürfen "die großen Taten Gottes erlauschen", vor ihr ist ein Nichts jetzt gerade. Da helfen keine Worte, nur Zuhören, wenn sie sich ausweint. Mein Mitgefühl an die arme Frau. Liebe Grüße, Sophie  
Anne Vollmer
22.06.2003
09:41 Uhr
E-Mail    
Danke für das Wort zum Tag.Stimmt.Danke für diese Seite.Anne  
do
20.06.2003
08:17 Uhr
E-Mail    
Die Freundin meines besten Freundes und Bruders kämpft seit Jahren um ihr Leben und unterzieht sich ständig neuen Therapien, um ihrer Krebskrankheit immer wieder ein Stück Terrain abzuringen.
Die Freundin ihres Sohnes war auf dem Weg zu diesem. Sie hatten beschlossen, zusammen zu leben und ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten. Auf diesem Weg zu ihrem Verlobten wurde ihr Auto auf der Autobahn von einem Lkw erfasst. Keine Chance für das Mädel.
Vor einer Woche "ging E.'s Sohn von selber" nach, ich erfuhr es letzten Samstag und las spät am Abend die Kolumne zum selben Thema ... Ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft, den von diesem Drama direkt Betroffenen die Kolumne zur Verfügung zu stellen, obwohl oder gerade weil sie mich zutiefst berührte. Danke TG für diese Gedanken, der junge Mann hat das Ewige Leben an sich gerissen ...
Ich bete für E., die nun mit ihrer schweren Zeit zurückbleibt und darum, dass ich die richtigen Worte zu ihr finde. do
 
Heinz
08.06.2003
18:45 Uhr
E-Mail Homepage  
Ein Anliegen an alle, die helfen möchten!!
Richard Shere sitzt seit 15 Jahren für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, im Todestrakt von Florida.
Da es Gefängnisinsassen im Todestrakt nicht erlaubt ist, Geld zu verdienen, benötigt Richard dringend finanzielle Unterstützung, um einen privaten Ermittler und einen guten privaten Anwalt für seine Berufung zu bezahlen.

Warum machen wir auf Richards Fall aufmerksam? Wenn man sich das amerikanische Justizsystem anschaut, so verliert man jeglichen Glauben an die Gerechtigkeit. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen getötet werden, deren Schuld nicht einmal bewiesen ist. Leider kann sich nur wer Geld hat auch einen guten privaten Anwalt leisten und bekommt ein faires Gerichtsverfahren. Richard hatte dieses Geld nicht, er wurde von zwei jungen Pflichtverteidigern verteidigt, die nie zuvor an einem Kapitalfall gearbeitet hatten. Ein Großteil wichtiger Beweise wurde bei Richards Gerichtsverhandlung nicht vorgebracht.

Wir möchten nicht betteln gehen, denn wo ist heute keine Not, wo dringend Geld benötigt wird. Man kann nicht überall helfen, dies ist uns bewusst. Nur können und dürfen wir nicht wegschauen, uns nicht zu Richtern über Leben und Tod machen. Die Todesstrafe ist Mord im Auftrag des Staates - ein Mord, der von der Gesellschaft und auch von den Kirchen stillschweigend hingenommen wird. Wenn die Todesstrafe in Amerika als gerecht angesehen 
wird, so ist man wenigstens verpflichtet den Menschen ein faires Gerichtsverfahren zu ermöglichen. Dies ist allerdings oftmals nicht der Fall - wer kein Geld hat, hat kaum eine Chance, ist benachteiligt.

Aus diesem Grund bitte ich jeden Besucher so gut es geht zu helfen. Menschen wie Richard haben sonst keine Chance - wer hilft schon gerne einem Gefängnisinsassen, einem Verbrecher. Obwohl bei vielen von ihnen eine Schuld nicht bewiesen ist, sind diese Menschen in der Gesellschaft abgeschrieben, wir alle haben sie stillschweigend damit verurteilt. Machen wir uns nicht mitschuldig und helfen ihnen wenigstens ein faires Verfahren zu bekommen. Mehr möchten wir nicht. Vielen Dank für alles! So wie wir geben, so wird uns von Gott gegeben, Liebe, Mitgefühl und Gerechtigkeit!!

Weitere Informationen auf dieser Site: 
http://people.freenet.de/indexmp/richardshere.html

Gruß Melanie und Heinz
 
Traugott Giesen
07.06.2003
16:41 Uhr
     
Die Welt ist heute ohne Hamburgteil erschienen. darum auch keine Kolumne. Gleich die Pfingstpredigt, sie wird noch ausgebrütet- Komm, Schöpfer , heiliger Geist. TG  
Werner Brodesser
07.06.2003
15:46 Uhr
E-Mail Homepage  
Ich bin heute "zufällig" auf diese schöne, interessante und inhaltsreiche Website gestossen. Ich wünschte mir, es würden mehr "Geistliche" diese Offenheit - im wahrsten Sinne des Wortes - an den Tag legen. Weiter so .....

Ihnen und allen Besuchern dieser Page eine gute Zeit,
Liebe, Licht und Frieden,
Ihr
Werner Brodesser
 
Sophie
07.06.2003
08:25 Uhr
     
Heiligenschein, also Symbol für Heiligen Geist oder vielleicht auch Symbol für Segen, jedenfalls wunderschön.
Ich wünsche allen, die hier lesen oder schreiben, ein frohes und gesegnetes Pfingstfest. Liebe Grüße, Sophie.
 
Heike Winkel
06.06.2003
08:58 Uhr
E-Mail    
an Sophie: Ich durfte den Kirchentag vor Ort erleben. Herrlich!!!

Das Kirchentags-Logo ist meiner Meinung nach ein Heiligenschein.

Viele Grüße und frohe Pfingsten!
 
Traugott Giesen
05.06.2003
22:24 Uhr
     
Pfingsten -nötig! Bete, dass wir jeder eine Tracht Heiligen Geist bekommen. Ein Wort von Canetti ist schon was: "Zwischen Erleben und Urteilen ist ein Unterschied wie zwischen Atmen und Beißen- lass Pfingsten für Dich kommen, zelebrier es. Grüße Tg

 
Sophie
04.06.2003
08:08 Uhr
     
Als ich am Sonntag den Abschlußgottesdienst des Kirchentages sah, war ich berührt vom Weiterreichen des Wassers mit dem Segenszeichen auf der Stirn. Schön fand ich auch, wie mit großen weißen Bahnen das Kirchentagssymbol entfaltet wurde. Ich weiß nicht, was es bedeuten soll. Mich hat es erinnert an Friedensfahnen, die gemeinsam über den Menschen eine Sonne ergeben.

Schön ist auch die Segenspredigt aus St. Severin. Eine Passage will ich hervorheben, die beginnt: "Du bist Teil eines gesegneten Ganzen". Wenn wir nicht immer nur uns selbst sehen oder unsere kleine uns oft belastende Zweierbeziehung zu jemandem, wenn wir über den Tod hinaus uns gewollt und zusammengehörig wissen, schaffen wir es vielleicht eher, an zukünftige Generationen zu denken und an die Welt als eine Ganzheit, die es zu bewahren gilt, für die wir Verantwortung tragen über uns selbst hinaus. Sie sollte höher stehen als wir selbst, diese ganzheitliche Welt Gottes, daß wir versuchen, Segen in ihr zu sein. Gut finde ich auch, daß in der Predigt daran appelliert wird, "unsere Verachtung von der Politik zu lassen". Auch das Staatswohl sollte über uns stehen, Staatswohl in Demokratien auch Gemeinwohl. Interessant ist der Satz:"Aller Kampf um Steigerung des Lebens ist mit Schmerz verbunden". Ich verstehe ihn nicht ganz, doch daß "Schmerz auch schützen und stärken kann" verstehe ich wohl. Jedenfalls habe ich die ausführliche Segenspredigt genossen und gleich die vom 24.2.02 noch einmal dazu gelesen, die auch um Segen ging und um Abraham.
 
uh
01.06.2003
23:51 Uhr
     
Lieber Traugott Giesen,
Ihre Kolumne "Schuß vor den Bug" war Balsam für die Seele-hoffentlich von vielen Menschen gelesen - auch von denen, die im allgemeinen Wellnesstrend dazu neigen, immer ein bißchen zu viel des Guten zu tun. Denn auch hier gilt es, ein sinnvolles Maß einzuhalten. Und Sie geben dazu gute Anregungen, inhaltlich und sprachlich Genuß pur. Vielen Dank !
Überhaupt ist diese Seite eine hervorragende Idee- immer griffbereit, wenn ich sie brauche...
 
Sophie
31.05.2003
09:32 Uhr
     
Ein Thema beim Kirchentag kann ich nicht ganz nachvollziehen: Die Sehnsucht nach dem gemeinsamen Abendmahl. Mir reicht unser Abendmahl voll und ganz. Wenn ich es richtig verstehe, ist die Eucharistiefeier bei den Katholiken nicht nur das Symbol der Unio mystica mit Jesus, sondern bedeutet auch Unio mystica mit der katholischen Kirche. Ich finde, wir Lutheraner sollten uns da nicht so aufdrängen, daß schließlich sogar der Papst einschreitet. Wir sollten unseres genießen. Um Brüder und Schwestern mit Katholiken zu sein, dazu braucht es in meinen Augen kein gemeinsames Mahl.  
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