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MUT
05.01.2016
14:54 Uhr
     
Den Vorfall von Köln mit dem Problem der Flüchtlinge, die hier unten als Asylanten bezeichnet werden, in Verbindung zu setzen, ist tieftes rechtes Gedankengut - aber dieses reaktionäre Denken hat sich ja hier über große Teile bei den letzten Eintragungen ein weites Feld verschafft. Was hätten Sie geschrieben, wenn es Deutsche wären oder was ist, wenn auch Deutsche unter den Beteiligten sind?

Ja, ich weiß, dass ich wieder mal provoziere, aber dieses allgemeine Jammern hier und das ständige Geschimpfe auf die Flüchtlinge, geht mir gegen den Strich und verschafft absolut keinen Lebensmut. Wenn Sie wollen, können Sie ja wieder mit dem Anwalt drohen, das erfährt man hier auch, wenn man kritisch und konsequent gegen Rechts ist.
 
JM
05.01.2016
05:45 Uhr
     
In mehreren Zeitungen z.b.; http://www.focus.de/regional/koeln/eskalation-am-koelner-hauptbahnh of-polizist-berichtet-was-die-frauen-dort-erlebt-h aben-waren-vergewaltigungen_id_5187744.htmlwird wird über ein Vorfall in der Silvester Nacht aus Köln berichtet. Ich möchte einen solchen Alptraum nicht erleben. Die Frauen werden sicherlich über lange Zeit mit diesem Trauma leben müssen.

Für mich stellt sich die Frage, ob wir nicht endlich erkennen sollten, dass Multi Kulti aber auch das ungebremste aufnehmen der Asylanten gescheitert ist. Diese verschiedenen Kulturen lassen sich NICHT integrieren. Das funktioniert genauso wenig, wie die Staatengemeinschaft EUROPA oder der gemeinsamen Währung EURO. Hören wir auf zu träumen und stellen uns endlich der Realität. Wenn es auch weh tut und Fehler eingestanden werden müssen.

Im Bezug auf die Asylanten noch ein Gedanke: Da kommen Jugendliche und Männer in großen Massen zu uns - der allergrößte Teil ohne Frauen oder Freundin. Diese leben nun Wochen und Monate fernab der Heimat in fremden Ländern. Wie blauäugig muss man sein zu glauben, dass das alles gut geht? Dies Männer und Jugendliche haben - wie jedes männliche Wesen - Bedürfnisse. Und deshalb werden sich diese Menschen - nicht alle - aber eben doch sehr viele, das holen, was sie nicht haben. Natürlich ist das nicht erlaubt, auch nicht in Ordnung. Aber es sind Tatsachen, welche ich nicht verleugnen darf. Geld für Bordelle dürfte nicht vorhanden sein. Bekannt ist auch, dass eine Bestrafung nur sehr, sehr selten stattfindet. Man möchte eben nicht als Ausländerfeindlich abgestempelt werden.

Wann wachen wir endlich auf. In einem Kommentar zu dem Vorfall in Köln las ich unter anderem folgendes: "Wenn unter den belästigten Frauen sich auch solche befanden, die im Sommer und Herbst vergangenes Jahres am Bahnsteig in Köln oder anderswo bei der Ankunft der Asylanten Fähnchen geschwenkt haben - würden diese Frauen das noch einmal machen?

Wir können nicht austesten, ob das was wir machen gut ist. Geht das Experiment schief, dann Gnade uns Gott. Das wird noch schlimmer, als das, was wir im Bezug auf die Finanzkrise mit Griechenland erlebt haben. Diese kurzfristige Euphorie welche viele Menschen an den Tag legen hilft uns nicht weiter.

Fazit: In diesem Forum sollte nicht nur über die freundliche Aufnahme der Asylanten geschrieben werden, sondern auch über die Alpträume der Frauen wie in Köln oder anderswo. Denn auch das gehört zur Wahrheit dazu.

Unter dem Link: http://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/index.php sind Predigten vom 04.10.2015 und 11.10.2015 zu finden. Ich möchte Sie alle einladen, diese Predigten in aller Ruhe einmal anzuhören, bzw.; nachzulesen. Der Mann hat sich WIRKLICH einmal Gedanken gemacht zu der Problematik und meiner Meinung nach, sehr gut mit Texten aus der Bibel argumentiert.
 
Abendrot
03.01.2016
23:47 Uhr
     
St. Ex war ein sehr weiser Mann. Er hatte ein natürliches Misstrauen gegenüber durchgestyleten Erwachsenen, die ihr inneres Kind verloren hatten. St. Ex war Heiligabend kurz bei uns präsent, denn ich schenkte einem Sohn einen sehr schönen Hut. Dieser tastete das Päckchen ab und meinte, das sei ein Hut, und ich sagte nein, das sei ein Elefant. Man kann es auch umdrehen. Zu St. Ex gehören Personen wie Selma Lagerlöf mit Nils oder Astrid Lindgren mit Mio oder C.S. Lewis mit Lucy, oder auch Michael Ende mit Atréju und Bastian. Auch James Krüss. Und Heinz Bemmann mit "Stein und Flöte". Und klar, vier davon haben auch reine Erwachsenenbücher geschrieben. In der heutigen politisierten und intellektualisierten Gesellschaft geht es immer mehr verloren, das innere Kind, das so wichtig ist wie einen Elefanten in einer Schlange nicht für einen Hut zu halten.  
JM
03.01.2016
15:15 Uhr
     
Es gib Menschen, deren Worte sind einfach zeitlos - Antoine de Saint-Exupéry ist einer von ihnen. Er sagte im letzten Jahrhundert folgendes:

"Wenn Menschen gottlos werden, dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos; dann ist die Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos, Aussichten trostlos."

Soweit Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Pilot (29.06.1900 bis 31.07.1944)

Kann die Gottlosigkeit und deren Folgen besser beschrieben werden?

Antoine de Saint-Exupéry hat wohl hellseherische Fähigkeiten gehabt.
 
tg
02.01.2016
16:10 Uhr
     
Dank, Dank. Feuern wir uns weiter an, begeistert gern zu leben und uns zumindest erträglich zu finden. Und dass wir keinem ein Stein im Weg sind, eher nehmen wir ihn ein Stück Weg mit.
Die Losung fürs Jahr: – Jesaja 66, 13: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
 
Abendrot
01.01.2016
20:47 Uhr
     
Lieber DS, mit der Mutter ist vielleicht die Idealmutter gemeint, die instinktiv ihr Kind tröstet, von der es wohl Abweichungen gibt.
Aber ich möchte zurückkommen auf den idealen Theologen. Dieser Theologe kann nach Jahrzehnten und Jahrhunderten noch gelesen werden. Es ist der, der sich von den ganzen Tagesgeschehnissen halbwegs befreien und den ungefilterten Gott darlegen kann. So ein Theologe war tatsächlich neben dem natürlich viel bekannteren Bonhoeffer auch TG. Man ging in seine Kirche und hielt an. Die Sonne lächelte durch die Fenster und die Apostel auf dem Altar hörten zu, wenn er, unterstützt von großen Dichtern und Philosophen, Gott so liquide machen konnte, dass er in uns eindrang und wir ihn plötzlich nicht mehr wie zuvor ganz vergaßen. Das Politicum war nicht sein Ding, sondern eine bestimmte Version von Mission, Menschen überzeugen von der Großartigkeit der Substanz, und das auf Sylt, wo man jede Menge Ablenkung hatte.
Bei mir gehört er in meine Sammlung von Großen, die mich beeinflusst haben. Er war nicht der Einzige, aber in seiner unvergleichlichen Brüder/Sohnschaft mit Gott/Jesus vielleicht der Wichtigste. Und ich bin sicher, da sind Einige, die das ähnlich empfinden und sich fragen, in welcher Phase von Dämmerschlaf sie sich ohne ihn befinden würden.

Also TG, volle Kraft voraus, es ist noch Zeit. Ein Frohes Neues Jahr und Gesundheit für die ganze Familie! Und vielen Dank, ja, vielen herzlichen tief empfundenen Dank für alles und für diese Seite, wo man es wiederfindet.

Und der Webmasterin, die alles festhält, auch ein gutes Neues Jahr!
 
JM
01.01.2016
15:00 Uhr
     
DO, Entschuldigung, die Angaben habe ich vergessen anzugeben.

Sie haben es perfekt ergänzt. GANKE schön. War keine Absicht von mir.
 
DS
01.01.2016
14:45 Uhr
     
Jahreslosung 2016 aus Jes.66,13:
"Gott spricht: ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet".
Was fällt uns ein? Trösten alle Mütter? Oder ..? Ich mags nicht bedenken/aussprechen, was Mütter - Und Väter - ihren Kindern antun fernab Tröstung - Hamburg musste da mehrere Erfahrungen machen.
Was meint Jesaja? Aus welchem Zusammenhang?
Ein gutes Jahr Euch allen, getröstet und behütet wunderbar!
Herzlich Delf
 
Blütenbaum
01.01.2016
13:48 Uhr
     
Das hier ist auch zeitlos aufbauend und gut:

Aber da ist über dir gesagt: Deine Zeit, dir eingeräumt das Schatzhaus von Gaben und Aufgaben, von Lachen und Weinen. Und da ist das haltbare Wissen, der Trost, die Stärke: Meine Zeit, Gott, steht in deinen Händen.

Meine Zeit, mein Schatzhaus steht, auf festem Grund, und der ist nicht die Beurteilung von Menschen, sondern meine Zeit steht, Gott, in deinen Händen. Ich, wer ich war und werde, stehe in dir, bleibe bei dir. Mein Ich, wie es schon Zeit hatte zu werden, steht bei dir. Ist nicht abgeheftet, archiviert, sondern steht, und blüht wie ein Baum, hat Bleibe, ja: Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar (Psalm 23,6).
http://www.lebensmut.de/show.php?inhalt=inhalt/021231.html
 
Abendrot
01.01.2016
12:37 Uhr
     
Vielen Dank, Do. Aber auch damals schon wie heute Großdeutsche Lösung (Träume), etwas später Großgermanische Lösung (rüde zerborstene Träume) und so heute: Europäische Großmachtsträume unter deutscher Leitung, daher die Weigerung, die Grenzen zu schließen und zu bewachen.
Der Rest von dem gesetzten Gebet ist durchaus gut. Aber heute wie damals: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und so war Bonhoeffer eben nicht.
Der Verlust der Souveränität von Staaten ist mit Sorge zu betrachten.
 
do
01.01.2016
12:17 Uhr
     
Kleine Ergänzung zum Eintrag von JM:

Bei diesem Zitat handelt es sich um das Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti zu Münster aus dem Jahre 1883. Schon damals eine aussagekräftige Formulierung zum neuen Jahr, die auch heute noch in unsere Zeit passt.
 
Abendrot
01.01.2016
11:47 Uhr
     
JM, wie das so ist mit vielen Gebeten, unlogisch. Die Grenzen sind derzeit flüssig, doch überflüssig sind sie nicht. Wenn sie flüssig bleiben, fällt Gebetsteil 2 aus, denn das Geld wird fehlen, wie mancher jetzt schon an der Erhöhung seiner Krankenkassenbeiträge sieht. Hier möchte ich Herrn Mediziner Montgomery ins Spiel bringen, der meint, falsche Statistiken jonglieren zu können. Er vergleicht die durchschnittlichen Kosten eines jungen "übernormal gesunden" Asylbewerbers (Euro 2.300) mit denen eines Deutschen (Euro 2.900), ohne vorher die Alten in Deutschland herauszurechnen. Dann käme er bei den ebfs. "übernormal gesunden" jungen Deutschen auf eine Summe zwischen 0 und maximal 1.000 Euro, und seine Darstellung würde sich in den Realismus verschieben. Gleichzeitig bringt dieser Mann es doch fertig, seine Ärztinnen für mittelalterliche Vorstellungen der ihnen aufgezwungenen Patienten verantwortlich zu machen.

Das Gebet von Bonhöffer, das DO hierhin geschrieben hat, gefällt mir besser. Die Gebete von Bonhöffer sind zeitlos, unpolitisch, spirituell, voller Wärme und von einem tiefen Glauben geprägt, den er war nach eigener Aussage "von guten Mächten wunderbar geboren". Heute sind viele Gebete Kommunismus-schwanger und treiben die Zahlenden aus den Kirchen. Dietrich Bonhöffers Glauben dagegen kann einen dort halten.

Ich habe ein wundervolles Feuerwerk erlebt, dass uns erhellte. Vorher hatte ich erfahren, dass unser bester Freund, der beste Freund meines Mannes, auch gestorben ist, und ich habe geweint.
Daher habe ich etwas völlig Unpolitisches gebetet, während ich das prächtige Feuerwerk betrachtete, in etwa:
Gib, lieber Gott, dass es stimmt, dass wir ein ewiges Leben haben. Gib, dass die beiden zusammen sind und uns sehen, dass sie wissen, dass wir sie nie vergessen in ihrem menschlichen Reichtum.
Herrn Doktors Zahlenspiele:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150487076/Die-Fluech tlinge-sind-uebernormal-gesunde-Menschen.html
 
JM
01.01.2016
06:47 Uhr
     
Ich fand heute morgen folgende Zeilen - unter der Überschrift: Gebet zum Jahresanfang:

Herr, setze dem Überfluss Grenzen

Und lasse die Grenzen überflüssig

werden.


Lasse die Leute kein falsches Geld

machen,

aber auch das Geld keine

falschen Leute!


Nimm den Ehefrauen das letzte Wort

Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.


Schenk unseren Freunden

mehr Wahrheit

Und der Wahrheit mehr Freude.


Bessere unsere Beamten, Geschäfts-

und Arbeitsleute,

die wohl tätig, aber nicht

wohltätig sind.


Gib den Regierenden ein besseres

Deutsch

Und den Deutschen eine bessere

Regierung.


Herr, sorge dafür,

dass wir in den Himmel kommen,

aber nicht sofort.
 
do
31.12.2015
17:02 Uhr
     
Soeben hörte ich in der ökumenischen Silvesterandacht aus St. Matthäus in Berlin als zentrale Botschaft Dietrich Bonhoeffers Glaubensbekenntnis :

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Mit der Zuversicht, "dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will", können wir uns von Bonhoeffers Glaubensworten anstecken lassen und das neue Jahr hoffnungsvoll beginnen ...

do
 
Abendrot
31.12.2015
15:20 Uhr
     
Das wohl Beste, das ich in diesem Jahr gesehen habe, mit dem Zeug, für eine Dekade das Beste zu bleiben, ist von einem Mann, den ich als Präsidenten nicht genial fand, aber in seiner ganzen Art besser als den Papst:
Amazing Grace, President Obama:
https://www.youtube.com/watch?v=IN05jVNBs64
Und hier vielleicht das Zweitbeste:
https://www.youtube.com/watch?v=YA08ANxJwBQ

Dieser Mann hätte das Zeug, so eine Rechnung zu zahlen; es passt zu ihm. Daher kann es sogar wahr sein.
Ein gutes Neues Jahr!
 
JM
31.12.2015
05:41 Uhr
     
Abendrot, die Geschichte aus dem Restaurant ist rührend.

Etwas ähnliches las ich über über eine Familie aus dem Ruhrgebiet. Ebenfalls auf Facebook veröffentlicht, tausende Male angeklickt. Irgendwann stellte sich heraus, dass es sich um eine bewusste Falschinformation handelte. Man wollte damit erreichen, dass die Mitmenschen durch diese rührselige Geschichte Mitleid mit den Asylanten bekommen.

Das ist nun einmal - leider - die Macht der Bilder in Zeitungen oder Nachrichten. Ebenso verhält es sich mit: "Weißt du schon, ich habe gehört, das...," oder aber: " Das hat Herr / Frau aber gesagt," oder: "Das habe ich aber in der Tagesschau gesehen, gehört," usw.;

Ähnlich ist es mit den Umfragen und Statistiken. Jemand sagte einmal treffend: " Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast." Eine Umfrage unserer Zeitung lautete gestern: " Was halten sie von der Asylpolitik der Frau Merkel"? Ergebnis: 50% der befragten fanden sie in Ordnung und somit titelte die Zeitung: " 50% der Deutschen finden die Asylpolitik von Frau Merkel in Ordnung".
Das seltsame daran: gefragt wurden gerade einmal 500 Menschen. Was sagt mir das? Umfragen sind genau so wichtig, als wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Also die Geschichte aus dem Restaurant kann stimmen, muss sie aber nicht. Ich habe sie nicht überprüfen können. Sollte sie stimmen, prima, wenn nicht, einfach vergessen.

Die Fage lautet also: "Was ist die Wahrheit"?
 
Molitor
30.12.2015
11:48 Uhr
     
Schöne Geschichte aus dem Restaurant!

Und vor allem Dank an Traugott Giesen und seinen ermutigenden Worten hier im Gästebuch. Von ihm lerne ich viel.

Ein herzlicher Gruß
Molitor
 
Abendrot
29.12.2015
21:56 Uhr
     
Molitor, die Auswahl haben Sie leider nur, wenn Sie etwas liquider sind. Die Masse hat keine Wahl.
JM, alles kritisieren, die Politiker, die Funktionäre, auch der Kirchen, die Imame und dann zwischendurch sowas hinlegen, einfach großartig:
Paid. Merry Christmas. Beautiful family.
http://www.welt.de/vermischtes/article150448792/Die-ruehrende-Gest e-eines-Unbekannten-im-Restaurant.html

Und wo Ulf Poschardt mal in Rage gerät:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article150446533/Rot-Gruen-w ill-die-Freiheit-der-Nacht-reglementieren.html
Viele Grüße nach Sylt.

Wir werden von Spießern regiert, und keiner merkt's. Aber so langsam dämmert es manchem.
 
JM
29.12.2015
16:10 Uhr
     
Molitor, ich möchte mich noch einmal melden und alle Besucher dieser Seite einladen, sich in aller Ruhe einmal folgenden Link aufzurufen und dann langsam durchzulesen:http://www.derfreiejournalist.de/?e=190.
Es handelt sich um Aufklärungsunterricht in der Kita.
In den Schulen ist das natürlich noch einmal eine ganz andere "Hausnummer".

Das Kind aus der Kita lassen?

Sie haben Recht, selbstverständlich besteht die Möglichkeit das Kind zu Hause zu erziehen. Das setzt aber voraus, dass zumindest der Partner genug verdient, um Miete, Kleidung, Nahrung, Energiekosten zu bezahlen. Das dürfte bei einem Geringverdiener kaum Möglich sein - selbst wenn das niedrige Gehalt aufgestockt wird. Also gar nicht so einfach.

Das Kind aus der Schule lassen? Geht nicht - wir haben Schulpflicht in Deutschland.

Ich möchte einfach nur aufzeigen, das viele gar nicht wissen, was in diesen Einrichtungen stattfindet. Und das bezieht sich nicht nur auf den Aufklärungsunterricht. Das, was dort gelehrt wird, verunsichert die zarten Kinderseelen, führt sie in eine Richtung, wo sie im Alter von 3 oder 4 Jahren nicht hingehören. Der Staat hat einen Bildungsauftrag, nicht mehr und nicht weniger. Diesem sollte er nachkommen. Alles andere gehört in die Hände von Vater und Mutter, also den leiblichen Eltern.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das dies alles meine Meinung ist und nicht die Meinung der anderen sein muss. Andere Meinungen kann ich problemlos akzeptieren.

Meine Bitte ist: schaut dem Staat auf die Finger, damit ihr mitbekommt, was gelehrt wird in all den staatlichen Einrichtungen. Schaut euch die Lehrpläne an, die staatlichen Vorgaben für Krippen, Kitas und Kindergarten. Ich möchte nicht, das wir eines Tages wieder einmal sagen: "Das haben wir nicht gewusst". Es kann doch nicht, wie Frau Merkel immer so schön sagt, alles Alternativlos sein. Gerade die Kirchen - egal ob evangelisch oder katholisch - sollten ihre Stimme erheben. Ich bin kein Schwarzseher, aber ich habe Angst und Sorge um den Nachwuchs. Gerade auch vor dem Hintergrund, weil ich selbst als 3 facher Vater und 2 facher Opa mitbekomme, was dort passiert.
Fangen wir vielleicht ganz einfach an: mit einem Gebet für unsere Politiker, egal welcher Partei sie angehören.

Ich wünsche mir, dass dieses Thema bei euch zu Hause ruhig und sachlich diskutiert wird. Das beide Seiten beleuchtet werden, nicht nur eine. Und vor allem: stellt die Menschen, welche sich sorgen, nicht in falsche Ecke und nehmt ihre Sorgen Ernst.

Vielen Dank an Sie Molitor, dass Sie sich Zeit genommen haben um in diesem Forum gemeinsam mit mir hierüber zu diskutieren.

Ihnen und allen anderen ein frohes neues Jahr, begleitet von Gottes Segen. Bitten wir Gott, das er auch 2016 mit uns den schweren Weg durch die Zeit geht. Beten wir immer wieder, das er uns hilft, unser Kreuz zu tragen, damit wir nicht zusammenbrechen und den Mut verlieren. Er schenke uns Lebensmut, damit wir den Lebenssinn nicht aus den Augen verlieren.
 
Molitor
29.12.2015
15:15 Uhr
     
Lieber JM.
Zum Kindergarten: es gibt ja nun keine Kindergartenpflicht, Eltern können durchaus erst bis zur Schulzeit warten und haben viel Zeit, selber prägend ihr Kind zu begleiten. Und auch danach steht es auch weiterhin allen Eltern offen, nach ihrer Anschauung die Kinder zu erziehen. Natürlich auch im Widerspruch zu anderen Werthaltungen. Ich denke, dass sich das nicht gegenüber früher verändert hat. Vielleicht ist es heute schwieriger. Weil es so viele und unterschiedliche Werthaltungen gibt. Trotzdem: Mut zur eigenen Sprache in der Familie, eigenen Traditionen, inkl. Humor und Selbstkritik. Selbst bei Kindergartenbesuch möglich.
 
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