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:: lebensmut.de ::
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corinna
30.05.2006
17:39 Uhr
     
zur Bibelenergie:

Ich finde Trauer ist wie ein schwarzer Mantel, der alles dunkel und eng macht. Ich möchte auf jeden Fall spüren, was ich anrichte bei anderen, um es wieder gut zu machen. Aber ich selbst möchte meine Trauer unter Kontrolle haben, damit sie mich nicht überrollt und ich ihr ausgeliefert bin. Ich finde es ist eine Niederlage für mich, wenn die Trauer mich besiegt hat. Das möchte ich auf keinen Fall.
Es ist unheimlich lieb, wenn man getröstet wird, aber es macht gleichzeitig so schlechtes Gewissen.

P.S. Ich glaube der liebe Gott braucht keinen Taufschein von uns, wir sind doch alle seine Kinder(getauft und ungetauft) auch die Tiere, wie mein lieber Hund.
 
Thomas Müller
30.05.2006
15:45 Uhr
E-Mail    
Lieber H.-U. Müller

In Foren, wie diesem, rede/schreibe ich grundsätzlich im "Du", wenn Du erlaubst !

Du hast gesagt, zur Geschichte von Herrn Kardinal Meisner, u.a.:

"...Was soll man dazu sagen? Man versteht ja, was der Mann meint. Aber irgendwie unterschätzt er Gott...
Ein herzlicher Gruß
H.-U. Müller"

Kurz und bündig ! Danke für den Anstoss, um was es hier eigentlich geht !

.... irgendwie unterschätzt er Gott ... Der Herr Kardinal, u.v.a. auch, leider ....!!

Gott wird kaum auf einen warten, der mit dem Taufschein oder einem anderen irdischen Fetzen von weit her bereits winkt, auf dass man ihm, wie auf Erden gewohnt .... die Tore weit aufmacht ....!?

Der Rest ist ironisches Schweigen, weil sonst der Kopf noch ganz andere Sachen zu sagen hätte, zu Menschen, wie eben der Herr Kardinal einer zu sein scheint, die meinen, auf Erden sich den Fahrschein in den Himmel bewusst und zielorientiert erwerben zu köenn !!!!

Nein, so geht es eben nicht! Nur eben so, wie es z.B. auch Saint Exupéry im "Der kleine Prinz" sagt:

Es ist ganz einfach:
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
DS
29.05.2006
09:05 Uhr
     
29.5.2005 - 29.5.2006 - Erinnerung an einen sonnigen Sonn-Tag in Keitum, an dem TG nach jahrzehntelangem aktiven Wirken von seinem Dienst entbunden wurde. Traugott - schön, dass Du uns weiter hier mit Deinen Sichten zum größten Projekt der Welt - der Sache mit Gott - versorgst. Bleibt alle fein behütet ! Euer Delf  
do
29.05.2006
08:01 Uhr
     
Nun denn, dann hat der Kardinal es wirklich gesagt ... mea culpa, dass ich's bezweifelt und für eine satirische Aussage gehalten habe ... doch nun kennen wir den Zusammenhang

Bei Radio Vatikan sind im Netz die gestrige, so sehr bewegende, Auschwitz-Rede von Benedikt XVI und auch die Fürbitten nachzulesen - in deutscher Übersetzung.
Hier ein Absatz der hebräisch gesprochenen Fürbitte (nach Psalm 34): "Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor falscher Rede! Meide das Böse, und tu das Gute; suche den Frieden und jage ihm nach".

Eine friedvolle Woche - do
 
molitor
29.05.2006
00:46 Uhr
     
Lieber Thomas Müller.
Im Netz (www.erzbistum-koeln.de) wird bestätigt, dass Ihre gefundene Meldung durchaus keine "Ente" ist. Am 4. März 06 hatte Kardinal Meisner im Altenberger Dom in seiner Predigt über die Taufe gesprochen, hier dazu das Zitat:

"Erlauben Sie mir eine persönliche Erfahrung: Ich habe mir eine eigene Bundeslade angelegt, in der ich alle persönlichen Bundesschlüsse Gottes mit mir aufbewahre. An unterster Stelle, auf dem Boden der Bundeslade, liegt mein bescheidener Taufschein. Und dann kommt das Erstkommunionandenken, die Firmurkunde, die Weiheurkunden zum Priester und zum Bischof. Aber die Grundlage von allem ist die erste Urkunde, die Taufurkunde.
Und immer, wenn mich äußere oder innere Ereignisse bedrängen und quälen, dann öffne ich die persönliche Bundeslade und nehme mir die Bundesurkunden in die Hand, die mir schwarz auf weiß die Bundesschlüsse Gottes mit mir dokumentieren. Und ich sage mir dann immer: „Kein Grund, davon zu laufen! Gott hat an dir gehandelt“. Und wenn ich eines Tages sterbe, werden alle Orden- und Ehrenzeichen bekanntlich auf einem Kissen vor dem Sarg aufgestellt. Das ist auch gut so! Aber eins – so habe ich es in meinem Testament verordnet – muss man mir mitgeben: den Taufschein. Er ist gleichsam der Berechtigungsschein dafür, nun in die erste Liebe Gottes heimkehren zu dürfen."

Was soll man dazu sagen? Man versteht ja, was der Mann meint. Aber irgendwie unterschätzt er Gott...

Ein herzlicher Gruß
H.-U. Müller
 
molitor
29.05.2006
00:11 Uhr
     
Lieber Webmaster (liebe Frau Hammer),
vielen Dank für die Verbesserung des Schriftgrads im Schreibfeld.
Es schreibt sich bedeutend besser.
Herzliche Grüße
H.-U. Müller
 
Thomas Müller
28.05.2006
19:32 Uhr
E-Mail    
Zitat do:
... Das war wohl eine Nachlese vom kölschen Karneval, der da jemand aufgelaufen ist ... ... Nicht alles für bare Münze nehmen, bitte ... und Center.tv ist auch nicht ganz ernst zu nehmen ...
Danke! Ich dachte es mir eigentlich auch .... aber bisher hat niemand reklamiert, wo ich meinen "Fund" auch abgesetzt hatte ...

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
do
28.05.2006
18:35 Uhr
     
Das war wohl eine Nachlese vom kölschen Karneval, der da jemand aufgelaufen ist ... ... Nicht alles für bare Münze nehmen, bitte ... und Center.tv ist auch nicht ganz ernst zu nehmen ... Denn wenn Joachim Kardinal Meisner so scherzt, glaubt er sicherlich nicht an das, was er da sagt und gibt keine theologische Weisheit von sich. Für die Tram in den Himmel braucht er bestimmt auch keine Fahrkarte der Kölner Verkehrsbetriebe!
do mit Wünschen für eine fröhliche Woche
 
Thomas Müller
28.05.2006
17:40 Uhr
E-Mail    
Gefunden im Netz .... Zuerst glaubte ich, dass dies eine Medien-Ente sei ... dem ist vermutlich aber nicht so ....


Samstag, 27. Mai 2006

St. Michael Schweinfurt

Der Kardinal und der Taufschein

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, hat sich schon jetzt auf mögliche bürokratische Barrieren im Himmelreich vorbereitet:
Die letzte Reise will er mit Taufschein antreten. Das Dokument solle ihm an der Himmelspforte als Nachweis dienen, dass er getauft sei und somit berechtigt, ins Himmelreich aufgenommen zu werden.
Das sagte Meisner dem Kölner Lokal-Fernsehsender centre.tv.

Alle, die auch ohne „Berechtigungsschein“ auskommen, lesen Interessanteres im neuesten Newsletter unserer Gemeinde.



.... ich nehme jedenfalls meinen Taufschein sicher einmal nicht mit .... Ich denke, dass die da oben Jede/n kennen - sehr gut kennen – die/der da ankommt ....!

Mit herzlichen Grüssen und eine gute Woche!
thomas
 
Traugott Giesen
28.05.2006
16:24 Uhr
     
Selig sind, die Leid tragen. Denn sie sollen getröstet werden.
Matthäus 5,4
Jesus ermutigt uns zu trauern. Schmerz der Trennung soll gemerkt, Abschied soll man fühlen. Enttäuschung, Wehmut, Leid sollen gelitten sein. Ich soll spüren, was mir angetan wird; auch, was ich anrichte. Ich soll kein Stein sein. Die Angst, am Leid zu ersticken, verhärtet nur. Aber wüssten wir, daß wir durch die Schmerzen hindurchgetragen werden zu neuen Ufern, dann könnten wir uns der Trauer stellen. Verlass dich darauf, daß Gott dich in Arbeit hat. Er hat Heilung, Frieden, leuchtende Augen vor. Also ist Leid nie das Ende sondern ist Station auf dem Weg, daß Freude sein wird. Gut, wollte ich mich schicken, das mir zugeteilte Leid zu tragen und nicht auf andere abzuwälzen. Alle Gewalt will ja mit Macht das Leid von Kränkung loswerden. Doch Jesus nimmt mit auf den anderen Weg.
 
do
28.05.2006
09:21 Uhr
     
Einfach ein froher Gruß zum Sonntag, ohne Soll :-) doch mit ein bißchen Sonne - die tut gut und hebt die Stimmung!

Ohne Ärger über den "Sakrileg - Da Vinci Code"-Action-Thriller, den der Autor ja hoffentlich nicht als neue theologische Wahrheit gemeint hat, sondern als Roman mit, aufreißerischem Thema ... Er hat ja nicht nur dies eine Buch geschrieben, aber dieses regt die Gemüter wohl besonders an und auf. Deshalb wohl hat mir die ruhige Kolumne letzte Woche wohl besonders gut gefallen mit dem Schlussakkord "spekulieren ist erlaubt".

Danke an TK-webmaster für die meisterliche Umstellung und das gute Horchen auf die "Anwender"-Wünsche!

Einen blumigen Maisonntag allen - do
 
molitor
27.05.2006
22:31 Uhr
     
Liebe Webmasterin.
Das Schreibfeld, um hier einen Eintrag zu "posten", ist mit dem Spam-Schutz ja neu geworden. Die Buchstabengröße ist allerdings nun sehr klein. Können Sie das noch ändern? Das wäre (mir) eine Hilfe.
Herzliche Grüße
H.-U. Müller


Kommentar vom Webmaster:
Ist umgesetzt. Beste Grüße TK
Thomas Müller
27.05.2006
18:26 Uhr
E-Mail    
...... Herzlich Ein langjähriger Mitleser und -denker

Liebe/r "GdHiSuSchild"

Das wünsche ich Dir auch, .... äh ....

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
GdHiSuSchild
27.05.2006
17:43 Uhr
     
warum, sophie, schreibst du " ...soll ich auch noch erklären...?" . Schreiben wir hier doch, was alle verstehen, dann "sollen" wir gar nichts- oder ?? Einen guten behüteten Sonntag Euch allen ! Herzlich Ein langjähriger Mitleser und -denker  
Sophie
27.05.2006
12:52 Uhr
     
1. Ich meinte natürlich herabsetzen. Der Paulus wusste sehr genau, wo man landen kann, wenn einem das Hirn in die Hoden rutscht, etwa bei der Gruppe pille-palle. Lieblos war er gar nicht, wie man an seinen Briefen sieht, vor allem den letzten vor der Rom-Reise. An denen sieht man auch, dass er Frauen mochte.
2. Wenn Jesus Sohn Gottes war, war er eben nicht versuchbar. Gott kann man auch nicht versuchen oder bestechen. Also steht da eine Entscheidung an: war er Sohn Gottes oder Mensch? Da Maria ebenfalls als heilig gilt, war er wohl Sohn Gottes, also nicht versuchbar, und nur einzelne, ausgewählte Menschen können ihm ähneln. Die Übrigen müssen sich wohl damit abfinden, dass sie unrein sind, also Sünder, und dürfen sich damit trösten, dass er das auf sich genommen hat, also die Normalität ertragen hilft.
3. Lukas erwähnt, glaube ich, den Namen Maria Magdalena nirgends. So ist sie es vielleicht auch gar nicht. Sie wird von ihm an anderer Stelle als siebenfach zerrissen beschrieben. Es erscheint mir nachvollziehbar, dass Jesus eine siebenfach Zerrissene heilt, aber nicht, dass er Nutten liebte. Da, wo er Nutten traf, pochte er auf Änderung (Ehebrecherin, Frau aus Samaria).
4. Mir erscheint in einigen Kolumnen und Predigten die Nutte und ihr Verhalten zu gut wegzukommen und einfach so mit Jesus gerechtfertigt, der es keinem Menschen zu leicht machte, wenn man alles wörtlich nimmt. Soll ich das Wort Nutte auch noch erklären, auch Edelnutte, oder reicht das?
 
kirche
26.05.2006
20:53 Uhr
     
Und der Blick zum Watzmann ist erhebend...
Gestern war ich noch im Weiten Blau - und heute darf ich bei den Bergriesen Sein. Da rollte plötzlich was ganzSchönes auf mich zu. Ich hatte die Ehre, Die Kirche für's Konfirmationsfest morgen zu schmücken... radelte durch's BayernLand und sammelte Blumenschätze. Im MartinLutherHain stehen uralte Bäume - unter deren Schönheit kreierte ich die Blumengestecke. Und dann war ich umringt von Klarinettenmusik. Wundervoll. Mit Bärlauchduft überall.
Es ist ähnlich wie Daheim in St.Severin; es begegnen sich Menschen Und Klänge Und Vogelkonzert Und Miteinander. Und alles ist gut. Und es Wird Kunstwerk. DANK'
Herzliche Grüße aus der BergWelt von Ingrid.
 
molitor
25.05.2006
23:02 Uhr
     
Die Kolumne "War Jesus verheiratet?" in der "Welt" fand ich hilfreich. Gut war, dass der biblische Basistext aus Lukas 7 einfach auch erzählt wurde, so dass der Leser selber merken konnte: Das reicht nicht für die Annahme einer Ehe!

Aus zahlreichen Diskussionen über Browns Buch höre ich, dass er andere Evangelien benutzt hat als die biblischen vier für seinen Krimi. (Hilfreich dazu fand ich das SPIEGEL-Interview mit dem Leipziger Neutestamentler und jetzigen Bischof Christof Kähler, das man auch auf der EKD-Seite findet.) Damit werden die Beurteilungskriterien natürlich weiter und anders. Die Frage wird aufgeworfen werden können, warum allein die Bibel maßgebend sein soll und nicht noch anderes? Darauf gibt es gute Antworten, aber es macht die Diskussion komplizierter (man könnte auch sagen interessanter).

"Allein die Bibel" heißt es ja in der Ev. Kirche. Historisch, weil sie zeitlich und sachlich Jesus am nächsten ist. Theologisch, weil sie der Kirche, den Bischöfen, den Pfarrern, den Gemeinden maßgebend vorgelagert ist. Das ist ziemlich streng und einseitig und unmodern, aber ich glaube, es hilft gegen viel Unsinn und Aberglaube und vor allem Selbstüberschätzung.

Ich kann mir vorstellen, dass Browns Kirche-Sex-and Crime-Verschwörungsmischmasch die alte Sehnsucht enthält und bedient, durch eigenes Entdecken, aber außerhalb der Kirche, christlich religiös zu leben. In dem Sinne: "Normale Kirche, normale Bibel ist zu langweilig, ich gehe anders rum das Thema an".

Die Kolumne erinnert an das Original. Und dass die Bibel alles andere als langweilig und abgeklärt und abgehakt ist. Danke an Traugott Giesen.

Herzliche Grüße von
H.-U. Müller
 
webmaster
24.05.2006
18:53 Uhr
  Homepage  
Um den Pseudospameinträgen vorzubeugen, gibt es ab sofort dieses neue Gästebuch hier, die alten Einträge wurden alle übernommen.

Ich hoffe es klappt alles wie gewohnt und keiner hat Probleme mit der Spam-Schutzfunktion. Ansonsten Happy Posting.
 
gott.d.HERR.i.Sonneu.Schild
24.05.2006
11:27 Uhr
     
also, Sophie, sag mal was zu "herabwürdigt ....  
Sophie
24.05.2006
10:02 Uhr
     
Gar kein Kommentar zur Kolumne?
Wer die Leistung des Paulus, der Jesum als zweiten Adam jenseits der Triebhaftigkeit etabliert hat, herabwürdigt, stellt das gesamte Christentum in Frage.
 
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