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JMO
04.06.2013
18:47 Uhr
     
Eine einfache Frage, die sich jeder einmal stellen sollte: "Wozu lebe ich eigentlich, was ist denn der Sinn meines Lebens?"

Wenn ich diese Frage nach reiflicher Überlegung richtig beantworte, kann mir die Antwort dabei helfen, Lebensmut zu bekommen. In unserer schnelllebigen Zeit ist es oftmals so, dass vorschnelle Antworten gegeben werden. Der moderne Mensch hat in vielen Dingen das selbstständige denken verlernt. Lassen wir uns für eine ehrliche Antwort also ruhig Zeit. Gemeint sind nicht Antworten wie: zu arbeiten, für meine Familie da zu sein, ein schönes Leben zu führen, einmal in Rente zu gehen, gesund zu bleiben, zu reisen, zu heiraten, Kinder zu bekommen. All das meine ich nicht. Denn der Sinn des Lebens ist etwas anderes, hat etwas damit zu tun, wo ich mein Leben nach dem Tode verbringe.

Meine Antwort auf diese Frage lautet: "Mein Sinn liegt darin, ein Kind Gottes zu werden." Daraus ergeben sich für mich vielerlei Konsequenzen für mein täglichliches Leben. Der Umgang mit anderen Menschen, Tieren und der Umwelt. Ich weiss, all mein tun oder unterlassen, wird Konsequenzen haben.

Wenn ein Gottgefälliges Leben eine Vorraussetzung für das ewige Leben ist, dann gibt mir das in meinem Alltag Lebensmut in schweren Zeiten. Krankheit und Arbeitslosigkeit werden mich weiterhin begleiten, aber ich sehe alles aus einem anderen Blickwinkel.

Das ewige Leben ist das Ziel, welches ich erreichen will. Auch wenn mir auf dem Weg zum Ziel manchmal die Puste ausgeht.
 
Menke
31.05.2013
11:47 Uhr
E-Mail    
Nur einen Kleinen Moment Bitte!

Geschichten die das Leben schreiben,können Hoffnung,Kraft,Mut für Leben sein,oder froh machen wie es mir geht.
Also,Gott sei Dank,besser denke ich manchmal darüber nach.
Aber wenn Lebensläufe einzelner im Vergleich von dunkelnen Tagen lieblich in der Sonne wieder hell werden können,dann ist manchchmal besser ich schaue nur hin als mich dem hinzugeben wo ich vieles besser machen könnte,und Unzufriedenheit mein Lebensweg begleite,auch die,die mit mir verbunden sind.
 
JMO
29.05.2013
15:17 Uhr
     
Hallo Jo,

kann Lebensmut besser beschrieben werden, als Sie es mit Ihren Zeilen getan haben??????????

Das ist es, was wir Menschen brauchen. Menschlich miteinander umgehen, Zeit miteinander teilen, einfach nur - wie Sie es so schön beschreiben - zuzuwinken. Diese Liste ließe sich unendlich fortführen. Es sind doch wirklich nur Kleinigkeiten, die andere Menschen zum lachen und träumen bringen. Wie funkeln die Augen dieser Menschen, wenn sie ehrliche Zuwendung und Zuspruch erhalten.

Es ist so kostet so wenig, Menschen glücklich zu machen, ihnen Liebe und vor allem LEBENSMUT zu geben.

Wenn ich Ihre Zeilen lese, fällt mir Apostelgeschichte 4, 32 - 37 ein. Wenn ich das lese, fangen ich an zu träumen von einer besseren Welt, wie Sie bei Ihnen und Ihren Nachbarn wohl schon vorhanden ist.

Ganz herzlichen Dank Jo, für diese wunderbaren Zeilen!!!!!!!!!!!!!!!!
 
jo
29.05.2013
13:39 Uhr
     
Ja, den Lebensmut nicht zu verlieren, darauf kommt es an.
In meiner Nachbarschaft hat sich ein allein lebender Mann (Herr S) vor einigen Jahren ein Reihenhaus gekauft. Er erlitt vor etwa 4 Jahren einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Er ist ein sehr humorvoller Mensch. Seinen Krankenfahrstuhl nennt er Silberpfeil (Er hatte früher einen Mercedes).
Ein paar Häuser weiter in der Reihenhauszeile wohnte eine Frau (Frau O) , die Ihren Mann durch einen Herzinfarkt plötzlich verlor. Sie trauerte sehr um ihn und ging fast jeden Tag zum Friedhof. Sie tat uns allen sehr Leid.
Sie kümmerte sich ein wenig mehr als die anderen Nachbarn um Herrn S (bei uns herrschen gut nachbarschaftliche Verhältnisse) und eines Tages verkaufte Sie ihr Haus und zog zu dem Herrn S. Sie ließen das Haus des Herrn S nach und nach behindertengerecht herrichten und leben nun beide offenbar froh und glücklich mit einander. Bei schönem Wetter sieht man die alten Leute im Garten nebeneinander sitzen, und wir winken uns gegenseitig zu.
 
JMO
27.05.2013
17:04 Uhr
     
Hallo Molitor,

Egal welches Verbrechen oder welche Ungerechtigkeit auch immer geschieht: niemand wird in dieser Welt so etwas wie Gerechtigkeit, soziales Gleichgewicht oder Menschlichkeit herstellen können. Das hat selbst Jesus nicht geschafft. Politiker sind - seien wir doch ehrlich - nicht mehr als ein Spielball der Konzerne. Spätestens die Finanzkrise hat uns das überdeutlich vor Augen geführt. In dieser Welt geht es nur ums Geld. Das kann von niemanden geleugnet werden. Die Geldhäuser, Rüstungskonzerne, Autokonzerne, Pharmaunternehmen bestimmen die Richtlinien der Politik und nicht die Kanzlerin. Das wird nicht gerne gehört, aber es ist nun einmal so. Verschließen wir doch nicht die Augen davor.

Und trotzdem den Lebensmut nicht zu verlieren, darauf kommt es an. Krankheit, Ungerechtigkeit, Armut, Katastrophen und Tod gehören zu dieser Welt dazu. Da kann die Werbung, die Politik oder auch der Nachbar noch so schöne Worte dagegen finden. Deshalb verfolge ich nur ein Ziel: Wenn ich mit meinen Zeilen nur einen Menschen zumindest zum nachdenken bringe, dann bin ich zufrieden. Ich möchte, dass wir Menschen nicht alles als alternativlos annehmen. Wir sollten aufhören, unsere Fehler und unser Versagen immer zu entschuldigen. Getreu dem Motto:" Was kann ich schon tun?" Es gibt zu allem eine Alternative. Auch wenn Frau Merkel uns oftmals etwas anderes erzählen will. Anstatt Menschenrechte mit deutlichen Worten anzusprechen, wird diesen Staatsoberhäuptern noch der rote Teppich ausgerollt. Wenn von Deutschland kein Krieg mehr ausgehen soll, dann liebe/r Molitor, kann auch ich diese Rüstungsexporte nicht verstehen. Das nennt man auch Scheinheiligkeit. Abartig, Geschäfte mit dem Tod zu machen. Aber eine Abwahl dieser Bundesregierung wird garantiert keine Änderung bringen. Was ist also zu tun?

Ich wünsche mir Menschen, die - bildlich gesprochen, ihr Herz in die Hand nehmen und mit Jesus an seiner Seite furchtlos handeln und reden. Dieses Gästebuch ist eine wunderbare Plattform, mit seinen Zeilen und seiner Meinung Menschen zu erreichen und im Idealfall - zumindest zum Nachdenken zu bringen.

Ihnen liebe/r Molitor einen wunderschönen Abend.
 
Menke
27.05.2013
15:11 Uhr
E-Mail    
Recht auf Leben!

Ob Frauen,Kinder,oder Alte Menschen,also Unschuldige Menschen die in kriegerische Auseiandersetzungen verwickelt werden,wo ist da der Unterschied?
Auch Priester sind nur Menschen wenn auch die von Gott gesandten.
Jedes Menschenleben ist von Gott gewollt,macht den Tot dafür sinnlos.
Die Aufmerksamkeit und den Schmerz für den letztendlich sinnlosen Tot,macht vor keinem Menschen halt.
 
molitor
27.05.2013
14:26 Uhr
     
Mut haben, Dinge beim Namen zu nennen:

Auch wenn das hier nicht der richtige Ort ist, will ich doch einen Punkt nennen, wohl wissend, dass es in Wirklichkeit kompliziert und schwierig ist:

JMO, die deutschen Waffenlieferungen, die am Bundestag vorbei gehen (Panzer nach Indonesien) oder selbst dort genehmigt werden - nutzen Sie doch Ihre Energie einmal, mit ihrer Gegnerschaft zur Abtreibung ein Umdenken in der äußerst erfolgreichen Exportwirtschaft zu bewirken. Lassen Sie sich von ihrer eigenen Erzählten Geschichte motivieren!
 
JMO
26.05.2013
20:13 Uhr
     
Guten Abend lieber tg,

ja, was lehrt uns diese Geschichte aus dem Bürgerkrieg?

Ganz einfach - Vergebung ist möglich, bis zum letzten Atemzug. Voraussetzung dafür ist die Einsicht, gesündigt zu haben, die Sünde zu beichten und dieselbe zu bereuen. Ein Freibrief zum immer und immer wieder sündigen ist das aber nicht. Genau dieses zeigt die Geschichte von Jesus bezüglich der Ehebrecherin so wunderschön......und nun geh, und sündige nicht mehr. Der Soldat in der Geschichte hat sicherlich genau danach gehandelt - auch wenn das nicht nachzulesen ist.
Der Soldat in der Geschichte hat 3 Menschen erschossen. Trotz der Vergebung durch den Priester hat er ein schweres Verbrechen begangen. Und genau das ist es, was ich meine: Abtreibung, Sterbehilfe, Selbstmord usw. sind Verbrechen gegen das von Gott geschenkte Leben. Wir sollten aufhören, solche Verbrechen zu verharmlosen.
Dem Menschen zu vergeben oder zu verurteilen, das liegt alleine in Gottes Hand und steht mir nicht zu. Mir geht es nur darum, das durch die Vergebung, die Tat als solche immer noch ein Verbrechen ist. Da können wir die Verbrechen mit noch so verharmlosenden Worte wie z.b. Sterbehilfe umschreiben.

Ganz einfach ausgedrückt:
1.Gott vergibt dem Menschen Schuld bei entsprechender Einsicht, Beichte und Reue.
2.Vergebung heißt nicht, so weiter leben wie bisher.
3.Ein Verbrechen bleibt in Zukunft selbstverständlich ein Verbrechen.
4.Wir sollten den Mut haben, die Dinge beim Namen zu nennen.

Ein schönen Sonntagabend und eine von Gott begleitete Woche
 
tg
26.05.2013
18:10 Uhr
     
Lieber JMO - Sie erzählen diese Geschichte voller Schuld und Vergebung. Im Brief vom 17.5 war Ihnen noch sicher, dass nach den Werken gerichtet wird. Ist da ein Meinungs-Wandel im Gange?
Die Geschichte von den monströsen Morden und dem Kampf um Absolution- was kann Sie lehren, was meinen Sie? Nackt so hingestellt verschlägt der Text einem ja die Sprache- darum auch das Schweigen hier?
 
JMO
24.05.2013
19:15 Uhr
     
Eine wahre Begebenheit

Erbarmungslos raste ein blutiger Bürgerkrieg Ende der 30er Jahre über die spanische Erde. Kommunistische Freischärler führten Krieg gegen nationale Franco-Truppen. Die Roten kämpften zugleich gegen den Gottesglauben. Entweihte Kirchen, brennende Dörfer, ermordete Priester und Ordensleute zeigten den Weg, den das rote Heer genommen hatte. Auch die Franco-Nationalen kämpften verbissen und hart gegen die Kommunisten, schonten aber die Kirche.

Als ein Trupp Nationaler nach hartem Kampf ein Dorf eroberte, fanden sie an einer Mauerecke einen schwerverletzten Rotgardisten. Als er die herankommenden Soldaten sah, hob er mit schwacher Gebärde die Hand und stammelte: "Einen Priester, holt mir einen Priester!“
"Fahr zur Hölle, rote Kanaille!", fluchte einer der Nationalen. Doch sein Kamerad hatte Mitleid: "Ich hole einen Priester." Tatsächlich kam ein Geistlicher, der sich zu dem schwerverletzten Burschen beugte: "Sie wollen beichten?", fragte er. "Ja, ich will beichten", keuchte der Soldat.
Der Sterbende stammelte: "Sind Sie der Pfarrer dieses Ortes. "Ja, der bin ich." "Mein Gott", stammelte der Rotgardist. Lange dauerte es, bis der Priester den Sterbenden verließ Sein Gesicht war bleich wie die Wand, als er zu der wartenden Patrouille der Nationalen zurückkam. "Bringt den Verwundeten ins nächste Haus, damit er nicht auf der Strasse stirbt", stieß er mühselig hervor.

Als die Soldaten sich dem Schwerverletzten näherten, richtete sich dieser ein wenig auf und winkte sie heran. "Er hat mir vergeben! Er gab mir die Lossprechung", keuchte er, nach Atem ringend. "Warum soll er Dir nicht vergeben? Das ist ja sein Amt!", sagte einer der Nationalen.
"Ihr wisst nicht, was ich getan habe!", stöhnte der Sterbende. "Ich habe zahllose Menschen ermordet, darunter 32 Priester. In jedem Dorf bin ich zuerst ins Pfarrhaus eingedrungen. Auch hier. Den Priester fand ich nicht, aber seinen Vater und seine beiden Brüder. Ich fragte sie, wo der Pfarrer ist, doch sie weigerten sich, ihn zu verraten. Da habe ich alle drei erschossen. Versteht Ihr?! Dem Priester, der meine Beichte gehört hat, ermordete ich den Vater und die Brüder - und er hat mir doch vergeben!"
 
JMO
24.05.2013
10:11 Uhr
     
Glauben und vertrauen kann so einfach sein……….

Wie kann man an Gott glauben wenn man ihn nicht sieht?

Kann man Verstand sehen?
Kann man Radioaktivität sehen?
Kann man Schallwellen sehen?
Kann man Wärme sehen?
Kann man Liebe, Gefühle sehen?
Kann man Strom oder Spannung sehen?
Kann man Sauerstoff sehen?

Es gibt so vieles, das man nicht sehen kann und trotzdem ist es da.

Also, glauben und vertrauen wir auch wenn wir Gott nicht sehen - denn seine Werke können wir täglich bewundern und bestaunen.
 
Menke
23.05.2013
12:52 Uhr
E-Mail    
Leben am Geld festmachen!

Der Mensch strebt nach Geld,(Macht,Gesundheit,Bildung,Gier u.Geiz),all das hängt leztentlich mit dem Mammon
Geld zusammen.
Nun kann man Menschenhandlungen,natürlich und leztentlich mit Geldmaximierung an Hand von beispielen erklären.
Aber es wäre traurig damit hinzukommen,wie man diese Erkenntnis am Geld festmachen wollte,wo die Triebe von Menschen an Menschen,anerzogen werden.
 
JMO
21.05.2013
17:57 Uhr
     
Oftmals hilft es, durch mehr Gelassenheit gleichzeitig mehr Lebensmut zu bekommen. Diese Zeilen sollen für all jene sein, die momentan zu sorgenvoll in die Zukunft blicken. Versuchen Sie einmal, die Gegenwart mehr zu schätzen.

Das Vergangene war. - Lass nicht zu, dass es dir noch immer quälende Vorwürfe macht.

Das Zukünftige kommt erst. - Gestatte ihm nicht, dass es dir schon jetzt die Sorgen von morgen zuschickt.

Das Gegenwärtige ist. - Tritt ihm freundlich entgegen und nimm es ganz an. Vor allem aber: Begegne ihm möglichst gelassen.

Viel Erfolg!!!!!!!!!!!!!
 
JMO
21.05.2013
07:09 Uhr
     
Bevor es zur Arbeit geht, eine kleine Geschichte für zum nachdenken - auch für Rentner und Kinderlose geeignet:

Zeit statt Geld

Ein Mann kam spät von der Arbeit nach Hause, müde und erschöpft. Sein fünfjähriger Sohn wartete auf ihn an der Tür: "Papa, darf ich Dich etwas fragen?" "Ja, sicher. Worum geht es denn?" antwortete der Mann. "Papa, wenn Du arbeitest, wie viel verdienst Du pro Stunde?" "Das geht Dich gar nichts an. Warum fragst Du solche Sachen?" sagte der Mann ärgerlich. "Ich will es doch nur wissen. Bitte sag mir, wie viel Du in der Stunde bekommst." bettelte der kleine Junge. "Wenn Du es unbedingt wissen musst: Ich bekomme 20 Euro die Stunde." "Oh," stöhnte der kleine Junge mit gesenktem Kopf.
Dann sieht er auf und sagt, "Papa, kann ich mir bitte zehn Euro von Dir leihen?" Der Vater explodiert: "War das der einzige Grund, zu erfahren, was ich verdiene? Nur um mir Geld ab zuluchsen und damit ein dummes Spielzeug oder sonstigen Unsinn zu kaufen? Du kannst auf Dein Zimmer gehen und darüber nachdenken, ob das nicht sehr egoistisch ist. Ich arbeite lang und hart jeden Tag und ich habe keine Zeit für diesen kindischen Quatsch!" Der kleine Junge ging leise in sein Zimmer und schloss die Tür. Der Mann setzte sich vor den Fernseher und ärgerte sich weiter über den hinterhältigen Versuch seines Sohnes.
Nach etwa einer Stunde hatte er sich beruhigt und begann sich zu fragen, ob er nicht überreagiert hatte. Er ging hinauf zu seinem Sohn und öffnete die Tür. "Schläfst Du schon?" fragte er. "Nein, Papa. Ich bin wach." "Ich habe nachgedacht. Ich finde ich war vorhin zu hart," sagte der Mann. "Ich hatte einen langen, schwierigen Tag und ich habe meine Anspannung an Dir ausgelassen. Hier sind die zehn Euro, die Du haben wolltest." Der kleine Junge sprang vom Bett: "Oh, danke, Papa!" schrie er. Dann holte er unter seinem Bett einen flachen Karton mit einigen Münzen darin. Als der Mann sah, dass sein Sohn bereits einiges an Geld hatte, wurde er wieder ärgerlich, während sein Sohn langsam das Geld zählte. "Warum hast Du mich nach Geld gefragt, wenn Du doch schon welches hattest?" "Weil ich nicht genug hatte. Aber jetzt reicht es!" sagte der Junge. "Papa, ich habe jetzt 20 Euro. Kann ich eine Stunde Zeit bei Dir kaufen?
 
tg
20.05.2013
21:17 Uhr
     
wunderbar, das Bild vom wertvoll bleibenden Geldschein, wie beschmutzt er auch ist. Er bleibt für wert gehalten. Er wird für wert geglaubt. Unser Glaube (Kredit) macht den Schein wertvoll.
So ist es auch mit uns. Wir bleiben Gott wert, wichtig, gross, schön, sein Eigen. Gottes Werterachten macht uns gut. Darum kann nicht unser Tun uns von Gott trennen, weil er sich nicht abtrennen läßt durch unser Versagen- das ist die ganze Botschaft von den verlorenen Söhnen. Weil er ihnen Vater bleibt, bleiben sie ihm Söhne.
Sollte Gott uns richten nach unsern Werken, sollte also Gott seine Nähe zu uns abhängig machen von unserm Tun- dann hätte Christus nicht für uns sterben müssen. Christus sagt: Ich will Euch, alle zu mir ziehen, mit zum Vater nehmen; Er WIRD UNS SÜNDERN GNÄDIG SEIN: Das ist kein Freibrief zum Sündigen und doch ist es unsere einzige Chance.
 
Kemitter
20.05.2013
11:25 Uhr
     
"Ein großes Leiden macht den Menschen entweder ungläubig oder überfromm!"
Hermann Löns (Heimatdichter).....leider wahr....,also,wie ist das..? Was meint ihr......?
 
JMO
19.05.2013
13:39 Uhr
     
Eine kleine Geschichte zu Pfingsten über den Wert des Lebens:

Was ist dein Leben wert?

Ein bekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen 50 EURO-Schein hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute.

Er fragte: Wer mochte diesen Geldschein haben? Alle Hände gingen hoch.
Er sagte: Ich werde diesen 50 EURO-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.

Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er, Möchte ihn immer noch einer haben? Die Hände waren immer noch alle oben.

Also, erwiderte er: Was ist wenn ich das tue? Er warf ihn auf den Boden und rieb den Geldschein mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob ihn auf, den Schein; er war zerknittert und völlig dreckig.

Nun, wer mochte ihn jetzt noch haben? Es waren immer noch alle Arme in der Luft. Dann sagte er: Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt.

Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 EURO wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos waren. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, wir werden niemals an Wert verlieren.

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, du bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST.

Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren ist ein eigenständiges Individuum. Jeder Mensch ist etwas wertvolles und besonderes!
 
molitor
18.05.2013
22:55 Uhr
     
Liebe(r) JMO,
das war und ist sehr schön, so von Ihnen zu lesen. Dass Sie uns und mir einen kleinen Einblick in das Familienleben und jetzt in Ihre Abendmesse gegeben haben. Ja, da ist nichts Ängstigendes, vielmehr Ermutigendes, erst Diskussion am Tisch, dann Gottesdienst in der Kirche, das ist schon etwas Besonderes!
Dank und Gruß und Ihnen und allen morgen frohe Pfingsten

molitor
 
JMO
18.05.2013
20:47 Uhr
     
Guten Abend Molitor,

ich kommt gerade aus dem Gottesdienst. Ich habe mir angewöhnt, eine Stunde vor Beginn der Messe das Gotteshaus zu betreten. In dieser Stunde halte ich Zwiegespräch mit Gott, oder knie einfach nur in der Bank und schaue mir das Kreuz über dem Altar an. Heute habe ich besonders an Ihre Worte denken müssen. Ich habe überlegt, was Sie wohl meinten, mit der Feststellung, dass ich Gott als etwas bedrohendes - ja sogar angsmachendes empfinde. Ich habe überlegt, wie ich in wenigen Worten meine Empfindungen erklären könnte. Eigentlich ist es ganz einfach. Ich ersetze ihre Wortwahl einfach damit, dass ich vor Gott den größten Respekt habe und bekenne ihm, dass ich ein Sünder bin. Nachdem ich Jesus wahrhaftig in der hl. Kommunion zu mir genommen habe, nehme ich mir wiederum Zeit, um mich im stillen Gebet ganz ihm zu widmen. Das geht soweit, dass ich mit Tränen in den Augen und voller Dankbarkeit im für seine Barmherzigkeit und Vergebung der Sünden danke. Wie gesagt, die Tränen sind ein Ausdruck von Dankbarkeit und nicht der Angst.

So gehe ich gestärkt in die neue Woche hinein - mit Jesus als meinen Begleiter. Für mich gibt es keinen besseren Beweis dafür, dass sich Respekt und Dankbarkeit vor Gott in neuen Lebensmut auszahlt. So hole ich Lebensmut, Lebenskraft und Lebenswillen jede Woche neu im Gottesdienst ab. Begleitend dazu nutze ich die Bibel - was brauche ich mehr?????. Das ist mein Lebenselizier, meine Kraftquelle und meine Lebensnahrung. Manchmal ist alles so einfach und gleichzeitig noch umsonst. Bis zum nächsten Gottesdienst reicht die Kraft die ich mir heute geholt habe - und dann - auf ein neues!!!!!!!!

Wie sagte Jesus doch so schön:" Kommt alle zu mir, die,ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." Warum nehmen wir sein Angebot nicht an?????
 
Menke
18.05.2013
14:09 Uhr
E-Mail    
Macht euch die Erde untertan!

Man sollte Gott nicht in den Verstand von uns Menschen mit einbeziehen,sondern der handelt so wie er sich gibt und Gott lässt uns,in seinem Ebenbild von Schöpferglaube freie Wahl.
Und wenn Gott straft,verzeit oder heilt und den Sünder in seiner Bewustheit seine Schuld anerkennt,so macht uns der Glaube stark.
Aber Gott theologisch mit menschlichen Verstand zu erklären,wird immer ein festzementieren von menschlicher Erkenntnis in seinen Grenzen sein.
Deshalb sollte eigene Überzeugung nicht an Gott festgemacht werden,da Gott mit menschlichen Verstand und sei er noch so geschult erfassbar ist.
Dem kan man sich aber in der Diskusion ruhig stellen.
 
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