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doc
22.01.2013
13:12 Uhr
     
Ihr Beitrag ist eine schöne Anregung zum Nachdenken ,lieber Molitor!

Besonders lobenswert finde ich,daß Sie uns nicht nur ein Zitat liefern,
sondern auch schon eigene Überlegungen anstellen.
Geschieht hier viel zu selten.
Über den theologischen Zugang müßte ich länger grübeln,da sind andere
sicher berufener.
Ich kann Ihnen aber in Kürze den naturwissenschaftlichen Erklärungsansatz
skizzieren:wenn wir Schönheit wahrnehmen,verbindet unser Gehirn mit den Sinnes-
wahrnehmungen eine Deutung.Sehen wir Harmonie,Makellosigkeit,Ordnung
und dergleichen,so deutet unser Gehirn alles dieses als Lebenstauglichkeit.
Als die Fähigkeit,mit all den Widrigkeiten des Wachsens,sichAnpassens und
Veränderns optimal klarzukommen.
Eine solche Deutung kann in vielerlei Hinsicht hilfreich sein und uns einen
Überlebensvorteil sichern.Das also in Kürze.
Ich wünsche Ihnen,Molitor,daß noch recht viele Teilnehmer auf Ihre Anregung
eingehen und die Fragestellung aus verschiedenen Blickwinkeln beantworten.

Zu Ihnen,Jo!

Sie müssen sich mal Ihren rüpelhaften und pampigen
Tonfall abgewöhnen,nicht nur mir gegenüber.
Der gehört nicht hierher.
Mir fielen zu Ihren Unverschämtheiten an meine Adresse noch einige
Sätze ein.Aber ich laß es lieber.Im Grunde disqualifizieren Sie sich ja permanent
selbst.
In diesem Sinne:doc
 
ing
22.01.2013
11:45 Uhr
     
Wenn hier, heute, ein Mensch auf eine Erhöhung steigen würde, um eine wichtige Rede zu halten, würde dessen Mantel ebenso flattern ... Das Meer hinter dem Platz zeigt sich voller Lebendigkeit, und herrlich - die Sonne ist da! Immermal wieder.
Mich hat 'Die Erzählung' tief berührt. Dieser Gleichklang - der mutige Mensch, seine Worte, und die Verbindung mit dem Wind ... wie für Ihn gemacht! Ein bleibendes Bild, lieber molitor. Und ich für mich, erkenne Schönheit darin. Und, möglicherweise soll er einen Boten darstellen.
Mir kommt es auch so vertraut vor; beinah wie ein Wiedererkennen.
Hatte 'mal das Glück, einem solch denkenden Menschen zu begegnen. Während einer Wanderung auf Korsika.
 
molitor
22.01.2013
11:15 Uhr
     
Hier noch einmal das Zitat von Anselm Grün:

"Ich frage bei allem, was ich eigentlich sehe, höre, rieche, wahrnehme: Ist es nur die schöne Blume oder schaue ich in ihr nicht eine absolute Schönheit, etwas, das das einzelne Ding übersteigt?
Oder ich frage mich bei meinen Gedanken: Kommen Sie nur von mir oder schickt mir Gott diesen Gedanken, diesen Einfall, diesen Impuls?

Die erste Frage, ob in einer konkreten Blume nicht auch eine Blume "an sich" ist , ob in ihr etwas, "was das einzelne Ding übersteigt" zu sehen im Sinne von zu entdecken ist, ist glaube ich eine alte philosophische Frage. Vielleicht weiß da ein Kundiger mehr (Erster simpler Versuch: was ist eigentlich Schönheit? Sie ist an einer Blume zu entdecken...).

Die zweite Frage ist gut theologisch, quasi schon ein Klassiker, wie Gott denn zu Menschen spricht: durch Menschen, die durch das Lesen eines biblischen Wortes, einer Erinnerung an biblische Geschichten plötzlich mit einem aktuellen Gedanken zu einem hilfreichen Instrument Gottes werden können (weiß man wohl erst hinterher! und meist entdeckt man es am anderen, nicht an sich selbst).
 
jo
22.01.2013
00:25 Uhr
     
Da fällt mir noch ein Gedicht von Eugen Roth ein:

Ein Mensch, der manches liebe Jahr zufrieden mit dem Dasein war
kriegt eines Tages einen Koller und möchte alles wirkungsvoller.
Auf einmal ist kein Mann zu klug, ist keine Frau ihm schön genug.
Die Träume sollten kühner sein, die Bäume sollten grüner sein,
Schal dünkt ihm jede Liebeswonne, fahl scheint ihm schließlich selbst die Sonne.
Jedoch die Welt sich ihm verweigert, je mehr er seine Wünsche steigert.
Er gibt nicht nach und er rumort, bis er die Daseinsschicht durchbohrt.
Da ist es endlich ihm geglückt – Doch seit dem ist der Mensch verrückt.
 
jo
22.01.2013
00:23 Uhr
     
An doc
Für Mittelmaß und Unpräzision ist das Leben zu schade.
Sagen Sie.
Was für ein Leben? Das Leben, das wir führen? Mit Diebstahl, Mord und Totschlag und Gewinnsucht überall auf der Welt und Rechthaberei?
Ich sage Ihnen: Nur die Liebe wird uns vorwärtsbringen, das Verzeihen, die Vergebung. Denn wir Menschen sind voller Fehler. Wir bitten Gott um Vergebung, aber den Menschen rechnen wir jeden Fehler an, da verlangen wir Höchstmaß und Präzision.
Sie wollen mich ermutigen, auch einem Anselm Grün abzuverlangen, dass er unmißverständlich formuliert. Einfach lächerlich! Warum wollen Sie ihm seine ihrer Meinung nach unpräzisen Formulierungen nicht verzeihen? Vielleicht verstehen Sie ihn ja auch falsch. Halten Sie sich für so schlau?
Sie werden sich, wenn Sie so weitermachen, überall unbeliebt machen und den Schädel einrennen. Eines Tages werden Sie, wenn Sie an den Falschen geraten, zu hören bekommen: Was kümmert es den Mond, wenn ihn ein kleiner Hund anbellt.
 
molitor
21.01.2013
22:30 Uhr
     
Ein Recht haben auf etwas ... es als Geschenk ansehen...

das finde ich interessant, diese beiden Aspekte noch einmal gegenüber zu setzen.

Ich finde den Niemeyer-Text (von Hedwig) gut, aber auch eine Überlegung von doc.
Kann man beides zusammen binden? Ein Versuch:

"Ich habe ein Recht auf billiges Telefonieren und billige Flüge" ist sicherlich etwas anderes als ein "Hund hat ein Recht auf Fütterung durch den Hundehalter". "Ich habe einen Anspruch darauf, zu jeder Jahreszeit Erdbeeren kaufen zu können" ist etwas anderes als "Ein Hund hat Anspruch auf genügend Auslauf".
Das eine ist angemaßtes Recht, das andere Grundrecht (kann man sicher noch besser ausdrücken).
Ein Drittes wäre: die Dankbarkeit, dass man ein gutes Telefonat hatte, der Hund einen auf Trab hält, dass es Menschen gibt, die sich für Hunderechte einsetzen, Dankbarkeit für die Süße der Erdbeere mit Schlagsahne im Sommer.

Vielleicht kriegt man es so hin: Dankbar für viel Geschenktes sich für das Grundrecht der anderen und seiner selbst einsetzen und so das Angemaßte (weil es das Maß verloren hat) zurückdrängen...
 
jo
21.01.2013
18:59 Uhr
     
Liebe Katrin, lassen Sie die Leute ruhig meckern. An einem Tag meckern sie, am anderen Tag finden sie dasselbe ganz hübsch. Es hängt doch von ihrem momentanen seelischen Zustand ab, wie sie denken und handeln. Man muß nicht alles zu ernst nehmen. Menschen sind komische Leute.
Ich finde das Gedicht sehr hübsch und gefühlvoll und auch Lebensmut-tauglich. Ich bin sicher, dass es auch vielen Mitlesern gefällt. Lassen Sie nur Ihren Gefühlen hier freien Lauf. Auf Ihre Beiträge warte ich immer schon mit Spannung.

Um Smileys werde ich mich bemühen. Ich habe nie welche benutzt. Notfalls hilft mir mein Enkel.
Liebe Grüße jo
 
doc
21.01.2013
18:33 Uhr
     
Ich finde es schade,Kathrin,daß Sie hier so eine unnötige Schärfe reinbringen,
indem Sie mir indirekt unterstellen,ich würde das A.Grün-Zitat nicht verstehen.

Und in Übrigen halten Sie es doch genauso:
Sie haben sich aus meinem Beitrag das herausgepickt,was Ihnen nicht gefällt.
Sie tun also selber das,was Sie mir(wieder indirekt) vorwerfen.Komisch.

Ich glaube.lieber Jo,Sie lassen sich da einfach zu sehr vom Erfolg blenden und
einschüchtern und trauen sich Kritik dann offenbar gar nicht mehr zu.
Ich würde Sie gerne ermutigen auch einen A.Grün abzuverlangen,daß er
unmißverständlich formuliert.
Traugott Giesen gelingt das doch auch auf grandiose Weise.Da sah ich noch nie Anlass zur Kritik
sondern konnte oft nur staunen.Wir müssen nach oben schauen,Jo,um zu
wachsen.Für Mittelmaß und Unpräzision ist das Leben zu schade.

Und immer auf der Suche nach dem Guten,Ihr :doc
 
Kathrin
21.01.2013
17:34 Uhr
     
Genau so, Jo. (Ich frage mich, wie man so einen runden netten Smiley hierher transportiert wie Sie neulich mal :-) )

Beschäftige mich zur Zeit mit Wolfgang Herrndorf und hab bei ihm ein traurig-schönes Gedicht gefunden von Georg von der Vring.
Weiß nicht, ob Lebensmut-tauglich, aber vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen stillen Mitleser genauso wie mir, der ab und zu die Melancholie liebt und sich freut, wenn andere dieses als schön erlebte Gefühl teilen.
Ich finde es schön, wenn das Gedicht auch hier steht. Hoffe, es wird nicht bemeckert.


An der Weser, Unterweser,
Wirst du wieder sein wie einst.
Durch Geschilf und Ufergräser
Dringt die Flut herein, wie einst.

Deine Mutter, alte Mutter,
Bringt das Abendbrot wie einst
Und du isst die frische Butter
Auf dem schwarzen Brot, wie einst.

Große Dampfer, ferne Dampfer
Rufen durch die Nacht wie einst.
Und die Kammer riecht nach Kampfer
Und du bist erwacht, wie einst.

Und die Sterne, sieben Sterne
Stehn in Fenster blass wie einst,
Und noch immer rufts von ferne,
Und du weißt nicht was, wie einst.
 
jo
21.01.2013
16:36 Uhr
     
Wenn jemand Bestseller an Bestseller reiht, so heißt das doch zunächst, dass er damit Erfolg hat, dass der Bedarf an solcher Literatur groß ist. Und dass er damit Geld verdienen will, ist doch nur legitim. Oder würden Sie umsonst schreiben? Und dass er viele Neider damit hat, die keine Bestseller, nicht einmal ein normales Buch zuwege bringen, ist ja auch klar. Glauben Sie denn, die Leute, die seine Bücher kaufen, sind alle verrückt? Sie kaufen seine Bücher doch, weil sie einiges aus dem Inhalt anspricht, weil sie sich Beruhigung für ihre Seele erhoffen und erlangen, weil sie sich verstanden fühlen. Sie bezeichnen ihn als Weichspüler. Auch Klarspüler trifft die Sache nicht. Das will ein Buch des Glaubens auch nicht sein. Ein mystisches Buch kann man nicht mit dem Verstand messen.
So, nun werden Sie mit ihrem seziermesserscharfen Verstand schon einiges finden, was zu korrigieren ist.
 
Kathrin
21.01.2013
12:10 Uhr
     
Man ist ja zum Glück nur verantwortlich für das, was man schreibt und meint und nicht für das, was der andere versteht oder sich rauspickt und aufspießt wie etwa ein doch nun nicht wortwörtlich gemeintes "bei allem"... - und wenn man ein Zitat zum Besten gibt, das einen anspricht, weil man in etwa ähnlich empfindet, fällt man noch lange nicht auf jemanden rein....  
doc
21.01.2013
11:28 Uhr
     
Ich sehe das ganz anders als Susanne Niemeyer,sehr geehrte Hedwig!
Ein Gedankenexperiment:
Wäre es vorstellbar,daß ein Hundehalter zu seinem Hunde sagen würde:
"Dein Leben ist ein Geschenk.Auf alles darüber hinaus hast Du keinerlei
Anspruch!Nicht auf Futter,Obdach,Nähe,Tierarzttermine,Streicheleinhei ten,
lange Spaziergänge,Pflege usw.usw:
Wenn Du dieses alles dennoch bekommst,hast Du Glück gehabt,mußt dankbar sein
für jede Gunst meinerseits!"
Wäre das nicht völlig abwegig,liebe Hedwig?Würden wir nicht sagen:
Der Hund hat einen Anspruch auf dieses alles eben weil er ein Hund ist.
Wäre es nicht im Gegenteil ein großes Unrecht,ihm das alles vorzuenthalten?
Ein Fall für den Tierschutzverein?
Warum sind wir Menschen mit uns selber soviel härter und liebloser?
Ich empfinde den Text von Frau Niemeyer fast als ein bißchen menschenfeindlich.

Aber ich will Ihnen nichts einreden,liebe Hedwig,es soll nur eine Anregung sein.


Es ist mir immer wieder ein Rätsel,Kathrin,wie ansonsten doch gescheite Leute auf den
theologischen Weichspüler Anselm Grün hereinfallen.
Was Sie da zitieren, ist schon rein kognitiv unmöglich:sich bei allem,was man sieht und hört
gleich eine teifschürfende Frage zu stellen.Man würde komplett handlungsunfähig.
Wenn ich mir anschaue wie Herr Grün Bestseller an Bestseller reiht,glaube ich,er denkt bei allem was er
schreibt an ganz etwas anderes.Und das ist eher handfest.
Man darf eben doch nicht alles glauben,was in Büchern steht;das stimmt auch nicht alles!

Und,SB, kritische Auseinandersetzung muß doch möglich sein,wir sind doch all
erwachsene Menschen!

In diesem Sinne nur das Beste,ihr doc
 
jo
21.01.2013
10:05 Uhr
     
Danke auch für die Bibelenergie, tg
Und Katrin: Danke für die Gedanken von Anselm Grün.
Wirklich nach-denkenswert.
Für mich gilt, glaube ich, Ich rechne damit, dass Gott mich berührt und anrührt,
manchmal ist es auch der Teufel.
 
Kathrin
21.01.2013
08:34 Uhr
     
Danke für die Bibelenergie.

Anselm Grün:
"Ich frage bei allem, was ich eigentlich sehe, höre, rieche, wahrnehme: Ist es nur die schöne Blume oder schaue ich in ihr nicht eine absolute Schönheit, etwas, das das einzelne Ding übersteigt?
Oder ich frage mich bei meinen Gedanken: Kommen Sie nur von mir oder schickt mir Gott diesen Gedanken, diesen Einfall, diesen Impuls?
Ich rechne damit, dass Gott mich berührt und anrührt."
 
SB
21.01.2013
08:25 Uhr
     
Danke für die letzten beiden Beiträge.
Die richtigen Worte zur richtigen Zeit !
 
Hedwig
20.01.2013
16:25 Uhr
     
Ein Murmeln geht über den Platz im Herzen der Stadt. Ein Raunen, ein Zischen, ein Grummeln. " Wir haben ein Recht auf das Beste. Ein Recht haben wir auf ordentliche Straßen und ausreichend Parkplätze. Wir haben ein Recht auf billiges Telefonieren und billige Flüge. Wir wollen Erdbeeren allezeit, wir haben ein Recht auf Qualität. Ein Recht auf ordentliche Bildung haben wir (aber nicht zuviel), wir wollen Fernsehen auf 94 Sendern, wir haben ein Recht auf Unterhaltung. Wir wollen genauso viel wie unsere Nachbarn, gleiche Satellitenschüsseln für alle! Ein Recht auf ein erstklassiges Leben haben wir, jawohl! "
Ihre Gesichter sehen verbissen aus, wie sie einzeln durch die Straßen eilen.

Da stellt sich ein Mann auf eine Bank. Sein Mantel flattert im Wind

" Ihr habt auf gar nichts, aber auch auf überhaupt nichts ein Recht. Versteht ihr? Euer Leben ist ein Geschenk,
Glück gehabt, dass Ihr diesen wunderbaren Stern besuchen dürft, wunderbar, wie lange Ihr bleiben könnt. Ihr Kleinkrämer, Ihr Neidversessene! Was für ein Glück Ihr habt, dass Ihr Krokusse und Regenbögen saht, dass Ihr ein paar sternenklare Nächte erlebtet, dass das Meer zum Schwimmen und der Himmel zum Gucken einlädt. Wunderbar, dass Ihr die Gelegenheit habt, Himbeeren zu kosten , eine Nachtigall zu hören und Beethovens Violinkonzert. Dass es Katzen gibt, die um eure Beine schnurren

und dass Mücken nur kleine Stachel haben.

Welch ein Glück, dass Ihr Ohren habt und sogar Augen oder dass Ihr fühlen könnt, zum Beispiel, dass ein Schafsfell viel weicher ist als ein Schieferstein. Wunderbar, dass Ideen durch eure Köpfe toben und Ihr jede einzelne von ihnen beim Wort nehmen könnt. Ihr habt Menschen getroffen, die es gut mit euch meinen. Ihr könnt euch verlieben! Euer Herz pocht, ihr lebt. Ihr könnt Lachen und Weinen, denn wer weint, lässt sich berühren. Und der Schlaf, vergesst nicht den Schlaf.

Wie großartig, acht Stunden in einen Traum zu fallen,

acht Stunden vergessen zu dürfen, nicht denken, nicht planen, nicht sorgen. Und ihr seid bisher jeden Morgen wieder aufgewacht, und ein neuer Tag legte sich vor eure Füße. Bitteschön. Ich gehöre dir. Mach mit mir, was du willst.

Die Fantasie, in der alles möglich ist. Die Fantasie, ihr habt die Fantasie in der alles möglich ist. Eine Welt nach euren Entwürfen, unendlich oft verwandelbar. Ihr könnt Geschichten erfinden und Leben und das Unmögliche.
Und die Lieder, vergesst die Lieder nicht. Ihr könnt singen zu eurem Vergnügen.
Und dann sind da noch die Glühwürmchen in der Nacht, die für euch leuchten

und die Linden, die duften

genau wie die Straßen nach einem großen Regen. Das alles ist für euch.
Aber ein Recht darauf?
Ein Recht darauf, das gibt es nicht! "


nach Susanne Niemeyer's - aus dem: Soviel du brauchst - Kreuz Verlag
 
tg
20.01.2013
16:06 Uhr
     
muss beim Stichwort "Baum" schnell mal die Gelegenheit nutzen, biblische Power einfließen zu lassen:
Psalm 1:


Wie ein Baum

Glücklich dran ist, wer Abstand hält zu denen, die Gott verneinen.
Glücklich, wer vom Sündigen loskommt; und wer Menschen nicht verlacht.
Und nicht abfällig redet vom Leben.
Glücklich dran ist, wer Lust hat am Willen Gottes
und sinnt nach über das was gut ist, Tag und Nacht!
Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen,
der seine Frucht bringt zu seiner Zeit,
und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.
Psalm 1

Bäume sind uns ein Bild für gelingendes Leben. Bäume sind vielleicht Gottes bestgelungene Schöpfung, da sie nicht schaden, nur nutzen. Nun können die Bäume selbst für sich wenig tun, wohl aber der Mensch; wir können für uns sorgen. So können wir, erwachsen geworden, unsern Umgang weitgehend selbst bestimmen. Meiden sollte man die, die großmäulig sich für Erfolge auf ihre Schulter klopfen, die ihre Gesundheit für selbstgemacht halten, sich mit harten Bandagen und lästerlicher Zunge durchsetzen, und die zynisch das Gute kleinreden.
Glück aber ist bei dem, der sich um Gott müht. Der sich Arbeit macht mit der Gemeinschaft und das Vorwärtskommen aller mit betreibt.
Der ist gern er selbst. Er steht am richtigen Platz. Und wenn ihm dann noch gutgestimmte Nerven geschenkt sind und er Talent hat, zu nützen und zu erfreuen, dann ist er wie ein Baum, der Frucht bringt. Wenn ich einigermaßen kann, was ich muß und einigermaßen nur will, was ich darf, dann ist mein Leben im Lot. Dank dir, lieber Gott.


weiterer Bibelstoff unter bibelenergie leicht zu finden
 
doc
20.01.2013
12:58 Uhr
     
Träume sind Schäume,liebe indrasun,und werden allgemein überschätzt.
Sie sind nichts weiter als ein matter Abglanz des Tageserlebens.
Ein Wiederkäuen,eine Art Muskelkater des Gehirns.

Ich leugne keinesfalls die Existenz eines inneren Auges.Sonst könnte ich
mir meine Gattin ,in ihrer Abwesenheit,gar nicht vorstellen.
Nur ist das innere Auge kein Erkenntnisorgan.Es liefert mir keine Informationen
über das hinaus,was ihm die realen Augen zuvor geliefert haben.

Und soll mir niemand in diesem Zusammenhang den Namen Sigmund Freud
erwähnen.Warum dieser sich den Träumen zu wandte,ist ja allgemein bekannt:
Weil er ein lausiger Hypnotiseur war!

Also,Jo!Sie haben das völlig falsch verstanden!Es war von nichts anderem die Rede,
als daß Sie weiterhin so kritisch und lebendig hier mit mischen,wie bisher.
Und sich kein "X" für ein "U" vormachen lassen.
Jedenfalls war das bisher so.Ich habe nämlich den Eindruck ,daß schon so einiges
auf Sie abgefärbt hat.

Ich muß Ihnen leider sagen,daß Ihr Beitrag einen logischen Widerspruch enthält:
Zum einen wünschen Sie mir Erfolg,zum anderen sagen Sie weiter oben,ein solches
Bemühen wäre dem Lebensmut nicht zuträglich.
Nun denn,manchmal denkt man nicht lange nach und trägt hier ein,was einem gerade so
durch den Kopf geht,ohne weiter nachzudenken.
Nicht weiter schlimm.

Und immer mit dem Blick auf´s Gute,Ihr:doc
 
jo
20.01.2013
11:00 Uhr
     
Lieber doc
Ich muß Ihnen leider sagen: In mir werden Sie keinen Mitstreiter finden. Ich will mich nicht damit befassen, die Gefühlswelt mancher reiferer „Damen“ zu entschlüsseln. Dazu ist das Leben zu kurz, und ich habe mit 84 nicht mehr allzuviel Zeit.
Es werden da einfach zu verschiedene Sprachen gesprochen. Das wird man nicht ändern können. Und wozu auch! Alle Menschen haben ein Recht, so zu leben, wie sie es wollen und können. Der Geisteskranke genau so, wie der vermeintlich Normale. Wir können nur zusehen und staunen. C´est la vie. Es bringt auch keinen Lebensmut, Ihnen nicht, den Damen nicht, und mir nicht. Und Lebensmut brauchen wir ja alle.

Übrigens habe ich in meinem langen Leben fast alles auch schon erlebt, vom Baum-umfassen bis zur Urin-Kur.
Das Baum-umfassen finde ich gar nicht so schlecht. Ich mag das Lied von Alexandra „Mein Freund, der Baum“ sehr.

Und nun:
Gott gebe Ihnen den Mut, das zu tun, was getan werden muß und das zu unterlassen, was nicht getan werden kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, nein, Glück, nein doch lieber Erfolg! !
 
ing
19.01.2013
21:26 Uhr
     
Weißt Du was sich bei mir immer ereignet, wenn ich Deinen Namen lese? Goldbart. Vom ersten Augenblick an.
Und ab jetzt werde ich mich immer mit Dir mitfreuen. Weil ich dann das Bild seh; Ein Bruder dachte genau um 'diese Zeit' liebevoll an seine Schwester... Gefällt mir!
 
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