Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Sabine
25.04.2009
08:29 Uhr
     
Schlimm ist, wenn die Kinder nicht nur im Unfrieden gehen, schlimm ist es auch, wenn man von ihnen vorher bedroht wird. Wenn das eigene Kind droht, einen umzubringen weil man nicht tut was es will, und dies auch spaeter noch vor Zeugen wiederholt. Letztendlich, nach einer schrecklichen langen Zeit des Akzeptieren-Muessens, ist dann aber auch dies eine Hilfe, es zu akzeptieren. Sie will von mir nichts mehr wissen. Sie ist nicht so wie ich sie gern gehabt haette. Jetzt habe ich noch ein Stueck vom Leben und wundere mich, wie leicht und schoen es ist. Es geht nicht mehr zurueck, es geht nur vorwaerts und es sieht gut aus.  
Delta
24.04.2009
23:09 Uhr
     
In Kürze:
ich habe den Beitrag geschrieben, um Mut zu machen.
Am 10.12.08 habe ich mich schon einmal dazu geäußert

Delta
 
Luise
24.04.2009
21:56 Uhr
     
Liebe Delta, der Beitrag hat mich schon betroffen gemacht, und ich trag ihn mit mir herum. Lassen können ist eine hohe ,reife Kunst, da stimme ich TG zu. Bei den eigenen Kindern ist es aber nochmal so schwer, ich bewundere es und habe mich gefragt , wie ich reagiert hätte. Ist es tiefes Vertrauen undRespekt in sein gottgewolltes Schicksal? Persönlich stelle ich sofort die Frage ,wieweit ich mitverantwortlich bin, was ich noch tun könnte, besonders bei den eigenen Kindern, die uns doch anvertraut sind. Habe ich  alle Möglichkeiten ausgeschöpft ihm den Weg zu zeigen, was fördert seine Talente und motiviert es , wählen muß  es dann selbst. Ich hätte große Angst mir selbst einen Vorwurf zu machen, wie kommt man dann damit zurecht ? Ich bin schon beeindruckt über diesen Beitrag. Liebe Grüße Luise  
tg
23.04.2009
14:37 Uhr
     
ja, Kinder, überhaupt nahestehende Menschen lassen, ist große Kunst. Dabei sie im Gebet, in Gedanken, still geleiten- sie im Guten wissen, ohne mit Sorgeberechtigung sie einzuhegen- aber helfen, wenn sie fragen, so helfen, daß ihre Kompetenz gestärkt wird, bei Geldsachen nicht bevormunde sondern geben und es nicht mehr wissen. Kein Anrecht auf Dank, nicht mal auf eine freundliche Bemerkung.Lassen und Lieben , bis es sich findet, daß man sich -wieder -findet, die große Kunst.  
vagabunden
23.04.2009
13:40 Uhr
     
Das 'Unterwegssein' als LebensOrt ist uns von Gott zugemutet.
... hatte das Glück, einem warmherzigen Wanderer zu begegnen. Wir redeten über Gott und die Welt,
und die Worte " Hier bin ich Gott, so wie ich bin ", wir würden gerne die Quelle wissen. Wer kennt sie ?
Ingrid
 
Delta
21.04.2009
09:09 Uhr
     
Aus einer Vortragsreihe in unserer Gemeinde: Es ging u.a. um das Leid
Zitat "Wenn wir unserem Kind Leid ersparen wollen, stecken wir es in einen Laufstall. Wenn es 5 wird, erhöhen wir die Stäbe. Und wenn es 19 ist, werden sie durch Metallstäbe ersetzt."
In der Pause sagte ich zu dem Pfarrer: "Wir haben unserem Sohn die Stäbe gerade abgesägt. Wir haben ihn vor die Tür gesetzt," und bekam zur Antwort: "Wie sehr müssen Sie ihren Sohn lieben."

Inzwischen sind fast 2 Jahre vergangen. Seit Weihnachten wissen wir von offizieller Seite, dass er als wohnungslos eingestuft ist.
Hin uns wieder höre ich von jemandem, dass er ihn gesehen hat. Es reicht mir zu wissen, dass es ihm gut geht. Alle paar Wochen taucht er einmal auf. Dann ist es, als käme der verlorene Sohn heim. Er packt an, wozu nur er aus unserer Familie das Talent hat, er bedankt sich für das Essen oder fragt, ob er sich noch einen Schokoriegel nehmen darf.
Was er zwischendurch treibt, will ich gar nicht wissen.


TG's Kolomne vom 25.9.99
Kinder loslassen für ihr Eigenes:
In nahezu allen Fällen sind Kinder stark genug, um ihren Weg zu gehen. Sie haben einen unverderblichen Eigenwillen. Es wäre nicht das Schlimmste, wenn sie für eine Zeit mal Funkstille wollen. Keine Briefe, keine Anrufe; wenn Geld, dann keine Dankerwartung. Einfach mal ohne Blickkontakt und Rechenschaftspflicht leben dürfen. Eltern können als so gewichtig empfunden werden, daß die Jungen sich losreißen müssen. Und dann, Vater, Mutter, laß das auch gut sein. Weiß sie in Gottes Hand. Und achte ihre Würde. Sie wollen sich finden als eigener Mensch. Nimm es etwas als Freispruch. Verhalt dich still. Irgendwann feiert ihr wieder.
 
urs
21.04.2009
08:20 Uhr
E-Mail    
Einüben ins Loslassen müssen wir wohl immer wieder. Doch - Loslassen ist auch befreiend - der entsorgete Papierkram - der überprüfte Besitzstand an Kleidung etc. - das alles befreit. Schwerer ist da die Übung, einen Menschen loszulassen - aber auch das befreit von Verantwortung und Sorge. Was bleibt, ist der Schatz an gemeinsamen Erinnerungen.  
tg
18.04.2009
15:37 Uhr
     
http://www.lebensmut.de/show.php?inhalt=inhalt/themenkolumnen.html  
Sabine
17.04.2009
14:34 Uhr
     
Liebe Frau [...] wo ist der Text zu finden? Viele liebe Gruesse von Sabine  
Katja
17.04.2009
08:01 Uhr
     
Lieber Herr Pfarrer Giesen,
heute habe ich den Text "Kinder loslassen für ihr Eigenes" gelesen. Es hat mir gut getan, da ich mich z. Zt. in der Situation befinde, meinen Sohn loslassen "zu müssen". Herzlichen Dank!
 
tg
16.04.2009
13:02 Uhr
     
„Niemand tut etwas, von dessen Unrechtmäßigkeit er überzeugt ist“ Xavier Marias -Also geschieht viel Böses aus Rache, aus Hunger, aus Verachtetsein. Eben aus dem ja berechtigten Wunsch, sich auch eine Scheibe vom Glück abschneiden zu können. Aber "bist du nicht willig, so brauch ích Gewalt"-ist Sünde. Wie sollte Liebe erzwingbar sein? Die Zuneigung aus Wünschen, Fühlen, Mögen wird zerstört durch Zwang. Es ist viel Weinen in der Welt , doch auch viel neuer Tag.  
osterfreude
13.04.2009
17:02 Uhr
     
Es ist wahrhaftigesGut, "ohne Angst Gottes Liebe leben" , danke Ursula !
Und - wir dürfen immerwieder erfühlen, daß wir eingehüllt sind in SEINELIEBE, das ist wärmend und trost.

Hab vorhin ganzvielSchönes erleben dürfen. Auf dem Ingiwai, da flog mir ein kleiner Marienkäfer zu. Auf den Pulli, so weißlich. Rot auf Weiß, wie das Bild für Liebe auf Dank... Herrlich. Hab angehalten, wollte warten bis er weiterfliegt. Aber er wollte bleiben, vertraute sich mir an, saß zufrieden in einer Maschenbahn. Wir radelten los. Beim Kirchlein, da setzte ich ihn auf ein Blatt DerRose. Hab dann noch ein Stündchen verweilt und gestaunt.
Und ich war auch in Kastanien. Berührend, die Entwicklung heute: gleich kleinen behütenden Wiegen,
und beschirmt mit zartgrünen Segelchen,
Ein Wundervolles Kunstwerk.
Von Herzen DANK, Ingrid.
 
tg
13.04.2009
09:11 Uhr
     
die Erdenschwere des Lebens- wie ist sie gesegnet: Die der Kargheit abgerungene Ernte Reis, das Lachen unter Tränen, das Wiederfinden, das unermüdliche Kämpfen, es selber zu können. Und wieder und wieder neu anfangen. Gesegnet der Anfänger, der Aufersteher, der Losgeher -mit uns an ein kleines, aber nötiges Werk . Und die Liebe blüht.  
Ursula
13.04.2009
08:06 Uhr
E-Mail    
Mir fällt es immer schwerer, an Ostern in diesen Jubel einzustimmen.
Heute haben gerade die Theologen eine eigene Auffassung von Tod und Auferstehung. Sie benutzen die gleichen Worte - meinen aber etwas anderes als wir. Ostern bedeutet für mich: ohne Angst Gottes Liebe leben - aber sie ist doch immer noch begleitet von der Erdenschwere des Lebens.
 
tg
11.04.2009
22:51 Uhr
     
Hurra. Christus ist wahrhaftig auferstanden. Gott hat ja damit sein Wesen uns gezeigt: Sein Wesen ist Lieben, in diesem Jesusleben mustergültig verkörpert. Auch die tiefste Verlassenheit ist von Gott umfangen. Und Jesus und ihm nach allles Lebendige stirbt um zu werden. Gott hat mit uns Vollendung vor. Feiern wir Ostern als ersten Tag vom Rest unseres ewig mit allem eins Sein. Feiern wir das Leben, das unerschöpfliche. Und dass wir dabei. sind, hurra.  
corinna
09.04.2009
13:38 Uhr
     
Die Speedboote werden nicht fahren. Der Veranstalter hat seine Fahrten abgesagt, weil es so viele Proteste gab. Ich freue mich so. Das macht wieder Hoffnung sich für "Gottes Schöpfung" einzusetzen. Danke für Eure Gedanken dazu. Frohe Ostern.  
DS
08.04.2009
11:03 Uhr
     
Corinna, wir Einzelne sind nicht allumfassend verantwortlich - wo wolltest du anfangen, wo je aufhören? Zuständig zunächst bei uns selbst, die Familie eingeschlossen - gutes Beispiel der Wasserkocher, aber auch dort schon oft Exot. Lasst jetzt den Ruf von Ostern an euch ran, Auferstehung jeden Tag zunächst bei mir, das verändert die Welt auch! Herzlich Delf  
Delta
07.04.2009
18:54 Uhr
     
Liebe Corinna,
ich kann deine Wut gut nachempfinden. Mir ging es ähnlich, als ich in der Tagespresse las, dass man jetzt per Flugzeug von Stade nach Helgoland gelangen kann.
Für mich ist das ein Grund mehr, noch einmal öfter zu bedenken, ob ich nicht lieber das Fahrrad nehme und das Auto dafür stehen lasse. Oder meiner Familie auf die Finger klopfe, wenn wieder einer einen ganzen Liter Wasser im Wasserkocher heiß macht, weil er eine Tasse Tee trinken möchte.

Liebe Grüße
Delta
 
corinna
07.04.2009
13:52 Uhr
     
Gottes Schöpfung
Der wunderschöne Frühling ist so einfallsreich und farbenfroh. Gottes Schöpfung ist ein riesen Geschenk an uns. Ich hoffe, ich kann sie je in seinem Sinne ehren, bewahren und wertschätzen. Viele bemühen sich um unsere Natur.
Aber warum haben manche Menschen so viel Macht unsere Natur zu zerstören und wir müssen ohnmächtig zusehen? Ich denke da aktuell an die Speedboote der Firma "Sailing", die im Auftrag der Adler Reederei an Ostern Fahrten für Touristen durchs Schutzgebiet Wattenmeer von List / Sylt bis nach Dänemark anbieten (Geschwindigkeit bis zu 100 km/h). Genau in diesem Gebiet erwarten jetzt Robben und Schweinswale Nachwuchs und brauchen unbedingt RUHE.
Ich bin wirklich geschockt. In Kiel hieß es, sie können nichts machen, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Aber wer kontrolliert das auf dem Meer? Hält sich "Sailing" daran, wenn es doch auf seinem Flyer mit "Rennbooten" wirbt.
Was sage ich Gott, wenn er mich fragt, ob ich seine Schöpfung bewahrt habe? Reicht da mein kleiner Anteil aus meinem Leben aus? Bin ich nicht mitverantwortlich für das große Ganze, für die Natur, das Meer , die Tiere?
Ich habe so eine Wut, wenn ich mir vorstelle, dass da so Leute-just für fun- das Wattenmeer durchpfügen-ohne Rücksicht auf die Tiere.
 
SB
05.04.2009
18:42 Uhr
     
Heute bei herrlichem Frühlingswetter auf den Spuren von Martin Luther und der Heiligen Elisabeth
auf der Wartburg. Was für ein schöner Tag mit so vielen Eindrücken !
Do, stell Dir vor auch dort weiße Tauben vor den alten Gemäuern , ich musste sofort an Dich denken.
Danke für diese schönen Erlebnisse, die unser Herz so froh machen.
Euch allen eine sonnige, frühlingshafte Woche mit der Vorfreude auf das Osterfest und ein ganz besonders
lieber Gruß an Kathrin
von SB
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 





Nach oben - © 2003-2017 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss