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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Sophie
12.11.2009
15:20 Uhr
     
kleine tochter gestorben, man kann es verstehen, nicht jeder kommt mit so was klar. aber die art und weise ist unverständlich. für zugführer bedeutet es gelegentlich, dass sie berufsunfähig werden.  
traurig
12.11.2009
10:48 Uhr
     
Mich berührt das Thema sehr, und mir fehlen die Worte, da ich persönlich Ähnliches erfahren habe.
Etwas wundert mich bei der Wahl der Selbsttötungsart von R. E.
Er war so sehr einfühlsam und gewissenhaft, entschuldigte sich sogar in seinem Abschiedsbrief, alles was man jetzt über ihn erfährt, passt für mich nicht dazu, dass er einen anderen Menschen, den Zugführer, mit hinein riss, dessen Leben wahrscheinlich nie mehr das sein wird, was es war. Das weiß man von all denen, die Ähnliches erlebt haben.
Ich bin sehr traurig und es beschäftigt mich tief.
 
ohli
12.11.2009
09:18 Uhr
E-Mail    
Nicht - sprechen können - ist sehr belastend für alle. Als meine Schwester sich das Leben nahm, waren wir genau so getäuscht über ihre Sorgen und Nöte. Ihr Sohn kann heute - nach 25 Jahren - noch nicht darüber sprechen. Das schafft neue Not.
Hilfe kann es nur geben, wenn wir das Sprechen lernen.
 
tg
11.11.2009
23:17 Uhr
     
Sich das Leben nehmen - darf mit Hoffnung auch heißen: Sich das ewige Leben herbeiholen. Einem kann dies Leben hier zu schwer werden. Dann darf er gehen, wenn er nicht mehr bleiben kann. Aber hast du schon an alle Türen geklopft?  
Sophie
11.11.2009
14:38 Uhr
     
zu tg, "das weiße band": auch sehr gut verarbeitet von ingmar bergman in den erinnerungen an seine eltern (vater strenger und unausgeglichener pastor, der nach bergmans ansicht frau und alle drei kinder beschädigt hat) und aufgearbeitet in "fanny und alexander".  
DS
09.11.2009
14:10 Uhr
     
Friede sei mit dir!
DS
 
Rosi
07.11.2009
19:59 Uhr
E-Mail   ICQ
danke Tassita und all die anderen - habe erst heute gelese, welch tröstende Worte ihr geschrieben habt - wies so ist - muss durch und einfach trauern, es ist aber gut, wenn Menschen mit einem sind - Gott - ja gibt mir die Ruhe und Gelassenheit, die nötig ist, um nicht auszurasten - höre jetzt Musik, die Harald gerne gehört hat - habe Kerzen in der ganzen wohnung - und möchte am liebstn bei i h m sein. Grüsse an alle und einen schönen Sonntag... !!!  
Delf
07.11.2009
10:22 Uhr
     
... das ausdrückliche Nicht-Mögen des anderen - es kann auch sehr viel mit mir/dir selbst zu tun haben, darüber bitte mal nachdenken, mit tut dies derzeit sehr gut und gibt mir Erkenntnise über mich. Also -mal ran!
Und zum Eingehen auf andere : daraus ergäben sich Dialoge, an denen wir wachsen könnten, so oft nur wie Uner- oder gehörtes stehenbleibend - oder?!
Herzlich euch allen ein gutes Wochenende! Delf
 
rb bln
06.11.2009
21:19 Uhr
     
... ich meine dieses Nichtmögen der Frau K.  
rb bln
06.11.2009
21:16 Uhr
     
antwort an georg: ich bin Ihrer Meinung und viele andere Menschen auch ...  
Delta
06.11.2009
08:35 Uhr
     
Lieber Georg,
wir Menschen sind, Gott sei Dank, alle verschieden. Es muss nicht jeder jeden mögen. Wir haben die Freiheit, unsere Meinung zu äußern. Wir dürfen sie jeder Zeit ändern. Ich beziehe das jetzt nicht auf M. Käßmann!
Ich habe vor ein paar Wochen mit einem Mann zusammen gearbeitet, den ich schon einige Zeit kenne und den ich für etwas einfältig hielt. Ich habe ihn verkannt. Inzwischen sehe ich ihn als kompetenten Handwerker, der es versteht Leute anzuleiten. Es hat Spaß gemacht mit ihm und ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.

Mutiges Schreiben
Delta
 
SB
05.11.2009
22:31 Uhr
     
Hatte in der letzten Woche mehr Zeit als sonst hier nachzulesen, ein Infekt hatte mir eine Auszeit verordnet.
Viel geruht, gelesen, auf Gedanken und Dinge besonnen, für die die Zeit sonst knapp ist.
Danke, dass Ihr so schnell auf mein Vermissen reagiert habt, schön von Euch zu hören.
Auch ich wünsche Rosi weiterhin viel Kraft und Stärke für die Zukunft.
 
Tassita
05.11.2009
21:23 Uhr
E-Mail    
"und das Blätterlaub, das den Früchten weiches Landen schenkte, mit den roten Sprenkeln, das von der Liebe erzählt,"

Wie schön ausgedrückt!.Ja, es ist die Liebe, die die Natur immer für uns hat und der Frieden. Sie schenkt uns immer ihren Segen und ihre Heilung. Wenn wir verzweifelt sind, schenkt uns die Natur ihren Trost und ihre Zuneigung. Sie ist immer für uns da. Wie tröstlich. Und was macht der Mensch mit ihr...!

Gute Kräfte uns Allen,
Tassita
 
georg
05.11.2009
20:04 Uhr
     
Mein gestriger Eintrag war überflüssig und er tut mir etwas leid. Ich habe nichts dagegen, wenn er gelöscht wird.
Ich finde es ja selbst immer ein Mysterium, warum man einen bestimmten Menschen gefühlsmäßig ablehnt, den Tausende als ganz wunderbar erleben. Ich fühle mich eben eher abgestoßen in diesem Fall.
Schon komisch dieses Mögen und Nichtmögen.
 
Delta
05.11.2009
17:35 Uhr
     
@Tassita, ich muss dir Recht geben.
@ Rosi, bitte vergib mir. Es war Bequemlichkeit, nicht nach passenden Worten für dich zu suchen. Meine stille Anteilnahme wird dir nicht geholfen haben.
@ Georg, ich habe Frau Käßmann in verschiedensten Situationen erlebt. Sie kam in eine kleine ländliche Gemeinde, um über Elisabeth von Thüringen zu referieren. Sie hat vor fast 10.000 Kirchentagsbesuchern gesprochen und erst kürzlich einen Landessuperintendenten begraben. Immer hat sie die passenden Worte gefunden und die nötige Ernsthaftigkeit. Ich schätze es, wie sie mit ihrer offenen Art auf Menschen zugeht.
@ U. Sun, mir fehlst du auch
@ SB, danke für's Vermissen. Auch das ist eine Art von Aufmerksamkeit.

Euch allen herzliche Grüße
Delta
 
webmaster
04.11.2009
22:55 Uhr
E-Mail    
Danke, Tassita!  
tg
04.11.2009
22:37 Uhr
     
Rosi- manchmal nutzen Sterbende die Gelegenheit, gehen zu können, ohne zurückgehalten zu werden. Sie sind im Glück, im Frieden, in der Liebe. Es wardie gemeinsame Zeit doch große Zeit. Jetzt noch ein Stück allein weiter, es muss wohl sein zu Deinem Vollständigwerden. Und herrlich, wie Du noch weiter kannst. Tg  
laubleuchten
04.11.2009
22:29 Uhr
     
Ich war im Birnbaumparadies tätig. Der große Baum voller Weisheit steht da, wie ein König, und seine Krone darf das Meer blinken sehen. Ähnlich schmecken die Früchte. Hab' viele eingekocht, mit feiner Süße und ein bißchen zimtig. Ein Gedicht! Und jeden Tag gibt's für seine Menschlein ein Rund von frischen Birnenschnitzen, zur Stärkung. Jah, der Baum ist ein Segen, Dank' , und das Blätterlaub, das den Früchten weiches Landen schenkte, mit den roten Sprenkeln, das von der Liebe erzählt, das auch.
Herzliche Grüße von Ingrid
 
georg
04.11.2009
20:16 Uhr
     
Komisch, und mir ist M.K. unsympathisch mit ihrem nach meinem Gefühl überheblichen Gegrinse.
Aber was solls.
 
Tassita
04.11.2009
13:29 Uhr
E-Mail    
Hallo,
was mir unangenehm auffällt bei diesem Forum ist, dass kaum auf Eintragungen eingegangen wird. Z.B Bei Rosi. Kein feedback, kein Trost.
Liebe Rosi. Ich möchte Dir symbolisch die Hand geben. Vielleicht wollte die Seele Deines lieben Mannes es so, allein zu gehen. Wenn Du ihn spürst, dann ist seine geistige Präsenz um Dich herum und gibt Dir die Kraft, weiter Deinen Weg zu gehen. Ich weiss, wie schwer es alleine ist. Und dann noch unter belastenden Umständen. Ich bin übrigens Bonnerin und kenne diese beiden Krankenhäuser. Von Bonn zu lesen gab mir wieder solches Heimweh. Hier in Nordfriesland ist alles so kalt. Nicht nur das Klima...

Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht. Hab Vertrauen, dass alles so richtig ist wie es ist.

Liebe Grüße, Tassita
 
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