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:: lebensmut.de ::
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tg
05.08.2009
19:47 Uhr
     
Schon spannend, wie wir schuldig werden. Wir sind Sünder, das ist wahr . Auf einmal tut man was Schlimmes, verrät den befreundeten Menschen, redet fies, redet sich raus- auch wenn dann der Verdacht auf andere fällt. Einen beweihräuchern, den man eigentlich zur Rede stellen müßte, Gott oder einen Menschen verwenden, gar nicht bösartig, einfach gedankenlos beipflichten, wo Widerspruch fällig wäre. In den Schatten stellen,"afterreden oder bösen Leumund machen" statt "entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren" (M. Luther).
Schon was wert, wenn wir um Verzeihung bitten können. Und Verzeihung gewähren, weil wir selbst wissen, wie nah uns der Irrtum, der Fehltritt ist. Wo Licht ist ist auch Schatten. Und "alle Verrückten, Verfluchten, Verbrecher sind Kinder gewesen, haben gespielt, wie du, haben geglaubt, daß etwas Schönes sie erwarte(C. Pavese).
 
lichtpfad
03.08.2009
20:11 Uhr
     
Gern IV, ganzgern,... würde am liebsten Deinen Vornamen wissen...,
durfte heute einen edlen Moment erleben. Nach dem Arbeiten, da lockte mich plötzlich Einer in das große lichtdurchflutete Kirchenschiff, da am Brandungsmeer. Der Freund des Lebens ? Ja, ich bin sicher !
Und ich sah ES das erste Mal: SEINESonne schickte ihr SommerLicht durch die vielen länglichen Fenster im Dach - ein Steg aus Lichtfeldern. Ich schätz mal so achtzehnneunzehnStück. Ich betrat den Pfad bei der Orgel und folgte ihm durch den ganzen Raum zum Ende des Schiffs. Es war wohligwärmend. Heute so um dreizehnUhr. Dann saß ich eine kleine Zeit auf diesem sonnenen Kissen und spürte friedensland und glück.
Dank', Ingrid
 
IV
03.08.2009
12:01 Uhr
     
Ich erlebe gerade eine Freundschaft, die mich nicht mehr als so zugewandt ihr gegenüber empfindet, trotzdem sich mein Grundgefühl zu ihr nicht veränderte. Was sich verändert hat ist, dass ich insgesamt freier und unabhängiger geworden und weniger angepasst bin - vielleicht ist es dies. "Wie Freiheit sich neu bewahren muss, in dem sie Raum lässt, sich zu verändern." Freiheit bedeutet doch auch die Chance glücklich zu sein und so wünsche ich uns allen eine Woche voller kleiner Glücksmomente. IV
Liebe Ingrid, hab noch herzlichen Dank, für die andere positive Sicht des Gedichtes von P. Härtling und überhaupt für Deine wunderschönen Beiträge.
 
DS
30.07.2009
21:40 Uhr
     
@jakobus et tg : nochmals aus einem Interview mit Steffensky : "...... das so viel von der Erfahrung erwartet wird. Und er sieht darin auch ein Grundproblem von Liebesbeziehungen. Diese würden stets von der Höhepunktserfahrung von der Orgiastik her gerechtfertigt. Aber Bezeihungen seien nun einmal alltäglich, habe ihr alltägl. Schönheit und ihren alltägl. Reichtum. "Beziehung hat nicht nur Erotik, sondern man spült auch zusammen. Das sind die Alltäglichkeiten. So ist das Leben".
Schön, nicht wahr !?!? Behütung euch Guten ! Delf
 
anna
30.07.2009
18:52 Uhr
     
FreilandRose aus Italien, wundersamt rosalich,
ich reich' sie jedem, der jetzt hier liest, schaut und deren Duft einatmet,
Liebe Grüße, Ingrid


Voll erblühte Rose,
Strahlend feiert sie ihre unermessliche Schönheit.
Verströmt ihren Duft bis in fernste Winkel.
Schenkt ihr Leben voller Hingabe
und bleibt dennoch sie selbst.
Sie verkörpert das Wunderbare des Universums
und lehrt uns
einfach zu sein und zu lieben.

Alice Jolliet
 
Luise
30.07.2009
13:28 Uhr
     
Danke DS ,ich meinte : natürlich geht die Liebe "auch mal" (habe zu schnell geschrieben),und sie ist größeren Anforderungen ausgesetzt als die Freundschaft, die vielleicht weniger Illusionen aushalten muß, weniger Anspruch gerecht werden soll und somit weniger schnell zur Enttäuschung führt. Freundschaft erzwingen wollen ist ja ganz entsetzlich, dass habe ich nicht gemeint, da ist lösen unabwendbar. Mitgefühl und Fairness sollen in einem Löseprozess schon dazugehören. Und jede Freundschaft/Liebe hat soviele Facetten und Spielarten, eine allgemeine Regel gibt es wohl nicht.Wunderbar der Steffenskytext, danke an Jakobus, welche Erleichterung spürt man beim Lesen.
Allen ganz schöne Sommertage
 
tg
30.07.2009
00:17 Uhr
     
Ja, gut: Diese Einigermaßen-Gelingen, dies Stottern im Glück, dies Dankbarwerden im Großen und Ganzen, wieviel haben wir mehr als das zum Leben Nötige.Iim Genuss der eigenen Empfindung den Abend zubrinegen können- das ist doch so viel. Erinnerungenen ans Paradies sind bei uns, Glück die Fülle. Aber heute, jetzt , mit klugen Büchern und einigen Geschöpfen in Liebe zugetan- jetzt Mißgunst in Bewunderung verwandeln(Gott sei uns gnädig), jetzt sich behaupten können, einigermaßen sein Leben in Ordnung haben. einigermaßen. täglich etwas schön finden, Das ist Glück auf dem Weg. " Mendel schlief ein.Und er ruhte aus vond er schwere des Glücks nd der größe der Wunder. J.Rth, Hiob  
jakobus
28.07.2009
22:43 Uhr
     
Steffensky ("Mut zur Endlichkeit",Stuttgart 2007) spricht in diesem Zusammenhang von der "gelungenen Halbheit". Ehen und Freundschaften gelingen nur halb, man ist nur ein halb guter Vater, eine halb gute Lehrerin. Die Süße und Schönheit des Lebens liegt nicht im vollkommenen Gelingen, in der Erfüllung von Totalitätserwartungen, sondern im begrenzten Glück, im begrenzten Gelingen. Hier auf Erden ist uns nicht versprochen, alles zu sein. Wir sind vielmehr aufgerufen, das mögliche Glück des Lebens, seine Endlichkeit hier schon anzunehmen, zu genießen, "das Halbe nicht zu verachten, nur weil das Ganze noch nicht möglich ist."
jakobus
 
DS
28.07.2009
13:55 Uhr
     
@ Luise : wieso geht die Liebe n a t ü r l ic h im Laufe des Lebens ? und : ja Freundschaft pflegen, aber was ist, wenn der andere nicht mehr will? Partout nicht ! Freundschaft erzwingen ? Das meint dann doch auch das Bibelwort von "alles hat seine Zeit" ! Oder? Einen guten Sommertag euch allen, die hier mitlesen und - denken. Delf  
Luise
26.07.2009
11:01 Uhr
     
viel anregendes lese ich hier gerade, aber TGs letztem Beitrag stimme ich nicht zu . Natürlich geht die Liebe
im Laufe des Lebens, aber Freundschaft hat eine andere Qualität. Die ist für mich wie ein Garten, pflegt man ihn , gedeiht er, es ist eine Chance. Und eine besonders wertvolle und schöne Erfahrung ist, wenn aus einer Liebe eine gute Freundschaft wird, und wenn aus einer getrennten Ehe man zumindest Gesprächspartner bleibt. Die Menschen ,denen man sich im Laufe des Lebens zugewandt hat , sind wertvoll und wichtig und es ist ein natürlicher Prozess, dass mal der eine ,mal der andere in einer bestimmten Lebensphase näher ist.
Dafür Verständnis zu haben ist Bestandteil einer Freundschaft. Ich fühle mich doch eingebettet in den Kreis meiner Freunde/Partner, sie sind doch meine Lebensgeschichte, haben mich mitgeformt. Aber Wichtig ist ,miteinander zu reden, auch mal ehrlich zu sein, aber behutsam und nicht schweigend zu verschwinden. Sich wegschweigen ist schon besonders kränkend, dann ist ein ordentlicher, ehrlicher Streit gesünder.
 
tg
25.07.2009
15:13 Uhr
     
Zu Feundschaft noch: Alles hat seine Zeit (Prediger 3 ) Die Ehe glaube man für ewig, sonst sollte man sie gar nicht anfangen. Aber auch Eheliebe kann enden. Also Freundschafts-liebe erst recht. Haben wir nur den Mut, einander zu sagen, was meiner Meinung nach die Stunde uns geschlagen hat. Und da ist schon Wehmut , wenn die Liebesspeicher ungleich voll sind, nur einer schon leer.
Dann gilt es, so schmerzlich es auch ist, die Leere zu achten. Wir haben kein Recht auf die Liebe des Andern, wohl auf soziale Sorge. Die Lust auf schöne Nähe, innige Gespräche, Handinhandsein , Leibanleibsein, ist Gnade, ist Himmelsgeschenk.
Drum leb die Gnade, die dir gewährt ist- oder sei auf Braut-auf Freundschaftsschau.
Wir werden gefragt, nicht warum wir zuviel geliebt haben sondern warum so wenig.
 
wunderkorb
25.07.2009
13:42 Uhr
     
, will nochmal an Do.abend denken... bin dankbar, daß wir alle mitdabeiseindurften, so nah. Und es war so gut zu erleben, wie sich diese beiden Frauen mochten : Hilde Domin und Anna Ditges. Seelenfreunde. Das Bild mit den Beiden und Der Fluß. Will ich nie vergessen !
Edel war, daß im Kirchlein am Abend vorher, durch Elena Polasuhina, aus dem Elias, das 'Höre Israel' erklang, und bis in den himmel hinein, DANK'
Als die Dichterin erzählte, daß sie in ihrer Kindheit immer ohne Angst sagen durfte, was sie dachte,
spürte ich, daß sie wundervolle Hirten hatte.
Und schon immer wollte ich wissen, wie sie lächelt... wie sie die Rosen hält, wie sie ihre Schokolade ißt. Dieses IHR begegnendürfen, war ein Großes Geschenk. Mille grazie ! In dieser Nacht hab ich erkannt, daß unsere Oma Anna neun Tage früher geboren wurde. Ich weiß, sie schrieb auch Gedichte - inForm von Kuchen. Da seh' ich jetzt den köstlichen Hefekuchen mit Johannisbeeren und einem Meer von Streuseln auf einem weiten Blechfeld. DANK'
Liebe SonnenBlume, beim Radeln - an welchen wundern durften sich eure Herzen erfreuen?
Ich wünsch' uns allen gutes Freundesland, Ingrid
 
Menke
24.07.2009
22:45 Uhr
E-Mail    
Geburtstage die nicht vom Himmel fallen.

Glaubt man dem Volksmund so sind Geburtstage was automatisches dem ich nicht entfliehen kann.
Den viele im Älterwerden wollen,auch wenn manch einem Unwohlsein in seiner Kopendenz aufkommen lässt.
Sie werden angekündigt stillschweigend verschlafen,zum Absurdum erklärt,oder in einer Selbstanklage der Offenen Freude verfasst.

Bei Trennung im gewohnten,denkt trotzdem der Mensch an vergangene und kommende Geburtstage,aber wie von statten gehen wenn nichts mehr so ist wie alles mal in der gängigen Alltagspraxis war?

Da wundern sich ausgediente Geburstagskinder,dass an bestimmten Tagen immer noch Grüße wenn auch in anderer Form sich auf den Weg des nicht vergessens, der immer wieder Quälenden Gedanken aufmachen.
Immer noch ehrlicher gemeint als wie im gemimten Alltagstrott.
Manch einer ist im Ablehnen der Herannahenden Freude,der Inbegriff der Wichtigkeit dann auch bescheiden in seiner dazulegenden Unbeholfenheit.

Lasst Gaben und Wünsche schnell verschwinden,denn da wo Sie nicht hingehören kehrt keine Ruhe im Alltag ein.
Schau genau hin,was Grüße und damit verbundene Liebeserklärungen mit Briefpaper und Schreibgerät bei Dir angerichtet haben.
 
ds
24.07.2009
20:55 Uhr
     
@TG-Freudschaften- Vorbereitung fürOktober ??? Es gibt Freunde (!?!?),die sieht man einmal im Jahr und dann wird viel erzählt, viel Gemeinsamkeit, unausgesprochen, viel Nähe, Herz und viel zu lachen, zu beweinen, einfach schön--- dann solche, die man oft sieht, müde geworden, kaum herzlicher Austausch, schleppende Gespräche, Gewohnheit ... was tun ? schreibt mal dazu, bitte! Herzlich ein gutes Wochenende ! Euer Delf  
SB
24.07.2009
08:36 Uhr
     
Gerade am 22.07. passend zum Eintrag von TG riefen bei uns Freunde aus früherer Zeit an, um mal ein gemeinsames Treffen zu organisieren. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin schon ganz gespannt auf den gemeinsamen Austausch nach vielen Jahren !

Liebe Ingrid ganz besonders gern lese ich immer wieder Deine Beiträge. Sie bedenken so viele Menschen
und geben so viel Lebensfreude ab.

Wir freuen uns gerade auf eine schöne Fahrradtour mit Freunden durch Gottes schöne Natur.( Geh aus mein Herz und suche Freud.... )

Eine schöne sonnige Sommerzeit wünscht
SB
 
rb bln
23.07.2009
17:43 Uhr
     
Thema von TG: ...alte, bzw. uralte Freundschaften ausgraben bzw. auffrischen usw.... Warum eigentlich, was vorbei ist , ist vorbei. In den vielen Jahren danach gibt es soviel menschen, mit denen man Kontakt bekommen hat, die unserer Hilfe bedürfen... man ist selber älter geworden und schafft zeitlich nicht so viel - d.h. Freundschaften zu pfllegen und Hilfe zu geben - und dazu dann noch aufzufrischende Freundschaften... In einem Buch von TG heißt es auch, man muß loslassen können, wenn die Hände nicht leer sind können sie neues nicht fassen oder so ähnlich... das fand ich seinerzeit einleuchtend. Außerdem habe ich immer wieder gehört, daß bei einem Treffen mit alten Bekannten/Freunden zwar ein reger Austausch über Kinder/Enkel /Urlaube usw. stattfindet, damit hat es sich fast immer und alles verläuft im Sande... Erninnerungen an diese Menschen ohne diese Auffrischungen sind manchmal besser...  
tg
22.07.2009
22:41 Uhr
     
Unser Verwandeltwerden im Lichte unserer verlorenen Freunde
Ab um die fünfzig werden wir einiger mit uns selbst. Uns wird klarer, was uns gut tut und was nicht. Und wer uns gut tut und wer nicht. Das hat auch Folgen für unsern Freundeskreis: Wir stellen auf einmal fest: wie viele wir aus den Augen verloren haben. Unsere Adressbuch weißt viele Streichungen und Überschreibungen auf- einer Fülle von Menschen haben wir ihre Adress- und Telefonnummer-änderung getreulich nachgetragen. Und nur die wenigsten haben wir angerufen, sie besucht. Nähmen wir uns fürs Sortieren Zeit- so sähen wir unser Verwandeltwerden im Lichte unserer verlorenen Freunde: Wir haben andere Interessen als vor zehn, zwanzig Jahren. Wir hamsterten mal Adressen, stapelten Nummer- es waren ja alles potentielle Dates. Im Augenblick des Kennenlernens sah man schönste Aussichten, aber irgendeine Verabredung platzte, irgendein Missverständnis trat zwischen uns, irgend eine Verstimmung schlug auf die Seele- und schon unterblieb der Kontakt, erst eine Woche, dann einen Monat, jetzt schon Jahre. Und bei den einen ist die Nähe längst verblasst, man weiß gar nicht mehr, was man aneinander hatte, nicht ein Hauch von Nachgeschmack erinnert sich. Bei anderen nimmt man sich vor, mal anzurufen. Da war doch was.Es wäre wünschenswert, noch mal hinzufühlen- aber man ist mit so viel Nötigem beschäftigt. Auch die Ehe oder ähnlich Intensives oder die Kinder oder der Verlust der Arbeit oder irgendeine unaussprechliche Scham lähmen die Freundschaftslust. Und gerade weil so viel verloren geht, muss man sich mal hinsetzen und sortieren und jeden Namen bedenken. Und bei denen noch ein Deut Neugier aufkeimt, da fass mal wieder hin.. Es könnte der Anfang von etwas Wunderbarem werden.
Eins ist klar- je älter wir werden, desto schwerer kommen neue Freunde auf. Wir werden mehr und mehr wir selber, dabei auch unelastischer und argwöhnischer. Da sollten wir die langen treuen Kumpane und Schwestern noch mal anmachen, auf einen Kaffee mit ihnen sich verabreden, auch wenn man länger fahren muß.- Es könnte ein Goldstück der Freundschaft sich offenbaren, das lange unbeachtet blieb. Wir sind ergänzungsfähig und -bedürftig. Erproben wir uns noch mal. Es könnte ganz erhellend werden.
 
do
22.07.2009
11:40 Uhr
     
Ganz lieben Dank von Herzen für den Hilde-Domin-Tipp! Ich durfte sie vor Jahren einmal in einem Hörsaal der Münchner Uni bei einer Lesung sehen und hören, hing an ihren Lippen, eine so beeindruckende, wunderbare kleine alte Dame!
Ich freue mich sehr, sie auf diese Art und Weise wiedersehen zu dürfen!
Nochmals danke ich für den Hinweis - ich hatte das TV-Programm noch nicht studiert! Ein Ereignis, das nachdenklich stimmt, steht uns da bevor!
do
 
georg
22.07.2009
08:14 Uhr
     
Liebe Ingrid,
danke für den Fernsehtipp, meine Frau und ich lieben Hilde Domins Gedichte und haben vor einem Jahr hier in Hamburg leider den Film, der in einem kleinen Kino lief, nicht sehen können. Wir haben uns richtig gefreut von der Ausstrahlung am Donnerstag zu lesen.
Herzliche Grüße. G+K
 
empfindungen
21.07.2009
20:03 Uhr
     
IV, ich dachte im ersten Moment an Gudrun, wenn sie auf der Alb, nachdem sie sich präpariert hat und kurz vor dem Absprung mit dem Gleitschirm ist, nach anstrengender Zeit auf der Erde, vollverbündet mit einem Gesang der Sehnsucht, dann - erwartungsvoll losrennt - und springt,
und sich der Thermik des Luftmeers anvertraut. Gleich einem freienVogel. Wenn sie Glück hat: stundenlang,
härrrlich!

LieberMenke, bist Du umgezogen? Ich wünsch Dir dort liebe Menschen um Dich rum. Wo auch immer Du bist. Im Zug genieß' ich jedesmal die Komposition der Reisenden, die da zusammengemischt ist. Gute Erinnerungen bei mir.

liebe do, hast Du's schon entdeckt? Do. 23.Juli, WDR 22.5O, Begegnungen mit Hilde Domin.
Ich freu' mich.
Guten Abend ! Grüße von Ingrid
 
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