Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Tom
10.02.2010
16:44 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

ich möchte anregen, einmal über Allerlösung in Christus nachzudenken.
http://www.christliche-allversoehnung.de.vu

Liebe Grüße
Tom
 
Luise
09.02.2010
19:27 Uhr
     
TG ,wer diesen Nachruf liest, wünscht sich, er hätte diesen Menschen gekannt und noch besser : zum Freund gehabt. Er muß so sehr den Menschen, dem Leben zugewandt gewesen sein, dass sein Wirken und sein Wesen noch lange nachklingen werden. Er hat wunderbare Spuren hinterlassen, die auch der Tod nicht auswischt.Als" vertrauensbildende Maßnahme des lieben Gottes "hat er andere inspiriert und motiviert.
Ich wünschte, meine Kinder hätten bei ihm Pfadfinder sein dürfen. Sie hätten einen Schatz mit ins Leben genommen. Ich fühle mit allen, die um ihn trauern.
 
Menke
08.02.2010
22:56 Uhr
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Zeiten des abschieds!


Ich möchte die Atmenlose Stille in der jeweiligen Betroffenheit mächtig aber wahr,mich nicht entfernen in euren Gedanken.
Wo lässt sich beim Aufzählen aller Guten Werke innehalten,kaum noch übertroffen in Kraft und Ausdauer.
Glaubt an die große Liebe und wir sind als betroffene dabei,im ruhen der Gesetzten körperlicher Grenzen.

Schau durch Dein Fenster,sieh die Eisblumen Dich Fragen,wenn der Schnee leise rieselt und Du verblüfft nach draussen schauest,in den Träumen von damals als Herdfeuer und Tiere versorgt Dir Ruhe und Gelassenheit überkam.
Geschichten vom Leben,im Alltag das Jahr sich dem Ende neiget,so wurde es Zeit in diesem Moment Rückschau zu halten.
 
tg
07.02.2010
16:44 Uhr
     
Ein letzter Nachruf Ihm zu Ehren

Christian Duwe war Vielen ein Freund
( 25.Juli 1948- 1. Februar 2010)
Auf einmal ist er uns verloren. Aus einem dichten Beziehungsnetz ist dieser Mensch gerissen. Eben noch war er so intensiv hier- dieser zumeist strahlende, gut aufgelegte Leuchtfeuermensch. Und jetzt, nach schwerem Schlaganfall, hat es ihn von uns weggenommen.
Begeistert gern hat er gelebt, manchmal rauschhaft agil, manchmal herrlich träge- was konnte er die Sonne genießen. Er liebte es, Anstifter zu sein, Macher, Antreiber sozialer Projekte. Er war ein ins Siegen verliebter Spieler- Volleyball, Tischtennis, Doppelkopf, Skat, Billard, Boule- Männerfreund, Frauenfreund, Kumpel der Jungen, ein Segen Vieler in Not. Anka war er zugehörig bald 27 Jahre, sie zähmte ihn halbwegs. Bis zuletzt übten sie die Balance von Nähe und Distanz.
Er hatte vier Geschwister, stammte aus Melle in Westfalen, aus frommem Elternhaus. Ihn zog es in die Weite. Der gelernte Fernmeldemechaniker wurde Diakon, bzw. Sozialarbeiter- eben wollte er noch zum Vierzigjährigen in sein Stephanstift/Hannover zum Feiern. Er wurde Jugenddiakon in Westberlin, folgte später den Giesens nach Keitum auf eine Jugendleiterstelle. Er machte das Pastorat zu einer Zuflucht für die Heranwachsenden. Die Feten waren legendär. Zehn Jahre später wurde ihm die Kirchengemeinde zu klein und er wurde Inseljugendwart. Er überzog die Insel mit Pfadfinderstützpunkten in den Gemeinden, ging auf große Fahrt, am liebsten auf seine Hütte im Ötztal, er besorgte einen Zeltplatz in Morsum , stärkte viele Kirchentage durch trainierte Helfergruppen.
Weitere zehn Jahre später, als für lange Fahrradtouren und Zeltnächte das Kreuz lahmte, richtete er sich langsam aufs Älterwerden ein, studierte Geronto-Soziologie und arbeitete im Diakonischen Werk Lübeck in leitender Stellung. Aber es zog ihn wieder nach Sylt, er wurde staatlicher Berufs-Betreuer, war auch Schiedsmann und regelte für viele vom Leben Überforderte deren Angelegenheiten. Für sie hatte er immer Zeit und hat auch manchen Schein verschenkt.
Kirche galt ihm als seine Heimat, viele Jahre war er im Kirchenvorstand Keitum. Den Pastoren, die am liebsten alles selbst entscheiden wollten, fuhr er gern in die Parade. Das machte die Sitzungen nicht unbedingt gemütlicher aber immer spannend. Das Abendgebet mit Liedern von Taizé war im lieb geworden- da wird man getragen, sagte er manches Mal.
Sein Werk waren die sechs Keitumer Skulpturtage, er besorgte alles, holte die Stämme ran, richtete die Stände ein, stellte Zelte auf, kein Sturm war zu groß, als daß Christian nicht Rettung wusste. Verblüffend gelungen war ihm die Skulptur „Noah“, die er aus dem mächtigen Ulmenstamm vom Pastorat herausschlug. Ein großer Wurf ist auch sein Schwarzer Engel vor dem Dänischen Kirchsaal.
Und wie er zupacken konnte- ein Berserker, wenn es ans Aufbauen für die Sommerfeste ging, das Biikesammeln organisierte und Birkengrün beschaffte für so manchen Tanz. Wieviel vermüllte Wohnungen hat er saniert, so manchem Hygieneentwöhnten die Fußnägel geschnitten. Seine Werkstatt im Pröstteft war gut bestückt und stand einladend offen.
Ja, vielen war Christian ein Freund und ein Helfer. Er war eine vertrauensbildende Maßnahme des Herrn- was konnte er lachen und mitreißen. Auch in der Kommunalgemeinde hat er gedient, eine lange Periode auch als Ortsbeiratsvorsitzender. Eben war er in den Ruhestand getreten, aber nur um mit den Männerfreunden auf Kajaktour in Kanada zu gehen oder mit Anka auf Fernreisen.
Jetzt ist er aufgebrochen von hier zum letzten großen Abenteuer, ohne Vorwarnung und langsam zunehmende Altersgebrechen. Er ist im Frieden. Aber wir, die ihn kannten, sind ein Stück ärmer geworden, ohne ihn wird’s schwerer. Doch wir müssen und können und wollen noch leben- dazu stifte uns Christian weiterhin an.
Traugott Giesen
 
ohli
01.02.2010
08:59 Uhr
E-Mail    
Welch ein schönes Stimmungsbild!
Gut, wenn man nicht nur die Schattenseiten des Schnees sehen muss, weil notwendige Fahrten beschwerlich werden.
 
schneeland
31.01.2010
16:33 Uhr
     
Jasmund. Wir sind wundersamt eingeschneit. Geräumte Straßen sind jetzt Flaniermeilen, und auch weiße Bahnen für Väter, die vor Schlitten und LuftmatratzenBoote gespannt sind. Mütter und Kinder geben das Kommando.
Autos ruhen still in weißen Mänteln. Da können die bunten Zäune voll zur Geltung kommen.
Ein glücklicher Langläufer hat eine Loipe durch den Nationalpark gezogen, der zum Pfad für Schneewanderer geworden ist. Jetzt ist jede eigene Besonderheit der Baumwunder ganz deutlich zu erkennen. Herrlich.
Drinnen ist's wohlfühlwarm; gleich gibt es Feldsalat, und Pasta mit Spinat.
Draußen schneit's immermal zart.
Ingrid
 
DS
29.01.2010
14:03 Uhr
     
... die evangelische Zeitung - ex Nordelbische - bleibt letztlich die alte, Inhalte machen´s und da fehlen mir Auslegungen zum Wochenspruch oder Stoff aus Bibelenergie, beides aus der Feder des Betreibers dieser Seite.TG, ist so! Winterlich warme Grüsse Euch allen, Delf  
jakobus
29.01.2010
13:37 Uhr
     
Bin gespannt auf die neue "Evangelische Zeitung" - hervorgegangen aus der "Nordelbischen" und der
"EZ" aus Hannover.
Ein gesegnetes Wochenende
jakobus
 
tg
25.01.2010
11:59 Uhr
     
Toleranz kommt davon, daß ich verstehe: Ein Mensch, der unter Umständen gelebt hat, die den meinen entgegengesetzt sind, hat auch gegensätzliche Auffassungen. (Nach Stendhal)
Mit der Brille dieser Anschauung mal meine negativ belegten Menschen durchmustern.
 
Indrasun
24.01.2010
09:21 Uhr
     
Lieber Menke,

geht es darum, dass Weihnachten viel zu schnell geht ? Dass Du Dich nicht einlassen kannst ? Ich kann Dich so gut verstehen und auch die Frage, wo Dein Glaube denn herkommen soll ? Ich selbst habe meine ersten 30 Jahre ohne Vertrauen leben müssen. Dann ein Schicksalsschlag und dann hatte ich nur die Wahl. Entweder ich gebe jetzt Vorschuss an Vertrauen oder ich gehe nach Hause. Seitdem bekomme ich überall Hinweise und Unterstützung. Angefangen bei den Grundbedürfnissen von Nahrung, Wärme, Ruhe und Sauberkeit, welche ich immer erstmal befriedige, wenn ich unruhig und desorientiert bin. Danach findet sich der Weg. Schade, dass auch ich das Gefühl habe, dass viele Pastoren selbst nicht wirklich glauben. Denn sonst könnten sie viele ihrer Äußerungen nicht tun. Aber ein paar gibt es. Und es gibt helle Menschen unterwegs, denen man etwas abgucken kann.
Ach übrigens. Der Tannenbaum von mir und meinem Sohn steht noch in unserem Wohnzimmer. Auch für uns richtet sich Weihnachten nicht nach dem Abfuhrtermin für Tannenbäume. Auch nicht nach der kleinen süßen Spinne, die es sinnvoll findet, ein kleines Netz über einige Zweige zu weben...Wir haben einen wunderbaren, geduldigen Baum und wir hatten bisher nicht das Gefühl, ihn hinausbringen zu wollen. Er ist doch gerade erst angekommen. ( : Es gibt einige Menschen um uns herum, die uns sagen: Los, raus mit dem Baum, rein mit den Blumen. Nur sehen wir, dass die Tulpen, die Du diesmal schon im Dezember !! kaufen konntest , gar nicht aufgehen. Dann lieber unser Baum. Hey , vielleicht feiern wir diesmal das ganze Jahr weiße Weihnachten, vielleicht bringen wir ihn eigenhändig zum Biikeplatz, wennes so weit ist. Wie wunderbar !! Und dann haben wir alle Zeit der Welt, die Botschaft in unserem Herzen ankommen zu lassen. Sollen sie doch alle toben und zanken und gieren oder Karneval feiern. Bei uns ist 2010 Weihnachten !!! Alles Liebe Indrasun
 
Menke
22.01.2010
22:33 Uhr
E-Mail    
Besinnliche Zeit!


Ich hätt noch so gern mich erinnert und gefreut,wenn nicht alles schon wieder vergessen werden sollte von diesem jesuskinde.

In die Krippe gelegt,wer ausser die sich dazu Berufenenen konnten es gläubig nachvollziehen und wollten das alles in uns reingetrichtert wurde.
Wo sollte ich Verstehen und Innere Einstellung denn noch jetzt herkommen,wenn keine Zeit zum Einlassen meiner Gefühle bleibt.
Karnevall steht vor der Türe und klopft begierig an,ich möchte aber auch jetzt auf die Schnelle mal eben,niemand in mich reinlassen .
Da stehe ich noch lieber selbständig denkend im Leben,weil Verlass auf was eingeredenes mir nicht über meine Lippen kommt.
 
sanddornzweig
22.01.2010
21:07 Uhr
     
T. Mir begegnete in der weißen Winterwelt ein Bild, das ich Dir überbringen will.
Ein Sanddornbaum. Er trägt noch Früchte. Gemacht für diese Zeit. Die Kulisse weiß - dazu das Leuchten der Beeren. Ich stand da und staunte. Und unerwartet landete ein Herr Amsel mittendrin und labte sich. Sein Schnabel war ähnlich der Beeren. Und er vertraute und blieb. Ein friedvolles Bild.
Es war reine Schönheit. Im Schnee.
In jedem Geschöpf dürfen wir SEINE Spuren erkennen. Ingrid.
 
Tg
20.01.2010
20:56 Uhr
     
Haiti- Weinen und helfen . Und Gott? Er macht , daß sich die Dinge selber machen. Natur ist die Schöpfung, die noch im Werden ist. Geologen können erklären, wann die Erde beben muß. Wir beachten Warnungen oft nicht- genau so mit Eisregen.
Gott leidet mit, er läßt nicht Leid zu sondern es geschieht an seinem eigenen Leib. Was wir in Richtung Haiti Gutes tun, ist gutgetan dem Ganzen. Aber es tut weh.
 
ing
18.01.2010
15:44 Uhr
     
vonherzen gern Tassita*
*Liebe SB, nimm die drei Blauklänge hier auf dieserSeite - und noch andere fließen dazu, und einige Grüns, auch ein bißchen Silber und sonnengold, und bald ist es gemalt... Das Meer,
Seine Farben und Töne dringen durch Deine Augen und Ohren bis in Dein Herz. Da will es klingen, bis es wahrhaftig wahr wird.
Ich freu mich mit Dir*
 
jakobus
18.01.2010
08:01 Uhr
     
Gestern gelesen - an einer Stelle, wo ich es nicht vermutet hätte:
" Gott sei Dank - wem sonst?"
Euch allen eine gesegnete Woche!
jakobus
 
SB
17.01.2010
19:30 Uhr
     
Liebe Ingrid,

danke für Deine lieben Zeilen, ich höre so gern von Dir !
Irgendwie weckt es in mir mir die Sehnsucht zum Meer und der geliebten Insel.
Im Herbst werden wir kommen !
In Vorfreude und winterlichen Abendgrüßen
SB
 
Tassita
17.01.2010
17:54 Uhr
E-Mail    
Liebe Ingrid,
wie poetisch Du Dich immer ausdrückst. Es tut gut, Deine Zeilen zu lesen Danke.

Von Herzen,
Tassita-Alice
 
sonnenblumenlicht
17.01.2010
14:48 Uhr
     
SB, es ist wohligschön, daß Du Deine seelenvollen Dichterschätze mit uns teilst; ich hab die 'Sonnenblume heute' ans Fenster gestellt. Sie blickt mit uns über die weiße Winterwelt, am Birnbaum vorbei, hinaus aufs weite Meer, dessen taubenbläulicher Farbenklang sich jetzt mit dem Himmel verbündet, und wir fühlen, wie kostbar jeder neue Tag ist, den wir - Planzen und Tiere und Menschlein, durchleben dürfen. Jedes auf seine Weise - so gut es kann. In Dankbarkeit, Ingrid  
SB
17.01.2010
10:29 Uhr
     
Noch einmal etwas zum Tod.
Ich habe meine Eltern leider sehr früh verloren, es war da nur unendliche Traurigkeit, da fällt das Loslassen so unsagbar schwer.

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
D.Bonhoeffer

Diesen Spruch habe ich erst viel später verstanden.

Allen einen guten Sonntag
 
Delta
15.01.2010
14:04 Uhr
     
Ja, eine Beerdigung kann schön sein.

Mein Vater starb 4 Tage vor seinem 87. Geburtstag. Der Pfarrer hatte seine Zusage gegeben, obwohl es ein Montag war, am Geburtstag die Trauerfeier zu halten. Es waren alle Gäste da, die Jahrzehnte zur Geburtstagsfeier kamen. Die Rosen, die immer den Geburtstagstisch schmückten, wurden nun in den Sargschmuck eingearbeitet.
Es war ein Abschied, an den man gerne zurück denkt.

Als der Weg zu lang,
der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde,
legte Gott seinen Arm um sie/ihn und sagte: "Komm heim."

Den Vers hatte ich nach langem Suchen für ein kleines Mädchen gewählt, das mit seinen schweren Behinderungen nicht mehr leben konnte.
Ein halbes Jahr später stand er über Vaters Todesanzeige.
 
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