Gästebuch


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jakobus
01.08.2012
19:10 Uhr
     
 
schöpfung
01.08.2012
17:01 Uhr
     
bedacht von Otto Riedel

O jauchzende Lust! Dieses großartige, ausgreifende Waldwasser! Diese stürzende, diese gischtig zischende und wieder breit dahinströmende Zielstrebigkeit! Und hoher, steil aufsteigender Waldhang drüben hinter dem Felsblock mit den beiden flankierenden Stämmen. Und hüben der mächtige Baum, auf dessen dunkler Rinde feines Blattwerk eines jungen Schößlings sich hauchzart abhebt.
Es ist, als schäume das Licht daher und zerstöbe an gewachsenem Stein. Aber die Lichtsträhnen lassen sich nicht verschlucken: voranjagende Herolde einer helleren Welt.
Wir wissen's: Ursprung ist Licht. Auf Anruf hin erschloß er sich als goldene Strahlung.
' Es werde Licht! - Und es ward Licht! ' (1.Mos.1)
 
ds
31.07.2012
12:45 Uhr
     
gerade aus der Mittagsandacht im Hamburger Michel mitgebracht (Pastor Dinse):
"Manche Zumutung kann ich ertragen, wenn ich die Anmutung der Schöpfung erkenne."
Möget Ihr erkennen können - in diesem Sinne, stets Euer Delf
 
Menke
31.07.2012
11:38 Uhr
E-Mail    
Wo gehe ich hin?

In diesen Tagen hier und davor bleibe ich staunend und laufend stehen,wo befinde ich mich in Lebenszeit mit der Natur im jetzt zu mir.
Pflanzen,Blätter,Brennnesseln,oder Gräser,die Gestern noch stolz in der Vollen Blüte ihres kurzen daseins jeden
von mir gewollten Augenblick mir mitteiten und spüren lassen.
Jezt verwundert ihre Häupter gegnickt nach unten senken.
Hier Mensch solltest Du dich wiederfinden,wenn deine Lebenszeit nach unten zeigt.
Loszulassen verweilen,staunen,damit im nächsten Früjahr durch deine langsam versiegende Lebenskraft,neues im heranwachsen enstehen kann und zu voller Blüte zeigt.
Auch im Herbst zeigt uns die Natur ein wunderschönes Bild,was uns Respekt und Ehrfurcht vor uns selbst und andern in uns zukommen lässt.
 
Monika Gläßel
30.07.2012
07:10 Uhr
     
Aber wie kommt das Leben in den Sternenstaub? Da habe ich nur eine Antwort drauf: Gott  
Monika Gläßel
26.07.2012
09:44 Uhr
     
Ernesto Cardenal hat es einmal sehr poetisch beschrieben:
Wir kommen alle aus dem Sternenstaub und werden wieder zu Sternenstaub.........
 
Winfried Schley
22.07.2012
18:25 Uhr
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@Molitor: Sich auf Jesus Christus einlassen, muss man ausprobieren, muss man riskieren. Wie es weiter geht, muss man dem Heiligen Geist überlassen. Wichtig ist aus meiner Sicht nur, dass der eigene Verstand nicht abblockt, sondern den Weg frei gibt, Glauben vertrauensvoll zu wagen. Alles Weitere ist Geschenk Gottes.  
Molitor
21.07.2012
20:15 Uhr
     
Lieber Winfried Schley,
da stecken Sie aber mit der "Jesus-Lösung" immer noch in der philosophischen Falle (die Sie ja sehr schön beschrieben haben).
Wie geht es weiter?
Liebe Grüße
Molitor
 
Winfried Schley
21.07.2012
18:42 Uhr
E-Mail Homepage  
Ob irgendein Gott menschliche Sehnsüchte erfüllt, kann man mittels Vernunft weder belegen noch ausschließen.

Dennoch ist es vorteilhaft, wenn man auf die Existenz Gottes setzt. Man fühlt sich dann wohl und hält sich damit seelisch gesund, wenn man ein sittlich gutes und sinnerfülltes Leben führt, das an einem göttlichen Willen ausgerichtet ist. Sollte sich mit oder nach dem Tod herausstellen, dass Gott nicht existiert, hat man nichts verloren.

Setzt man umgekehrt darauf, dass Gott nicht existiert, misst man notgedrungen sein eigenes Handeln an sich selbst, weil man nicht anders kann, als sich am eigenen Gutdünken, an der eigenen Willkür auszurichten, will man nicht von woanders her fremdbestimmt sein und sich damit an einen Ersatzgottglauben hängen. Sollte sich mit oder nach dem Tod herausstellen, dass Gott wider Erwarten doch existiert und Rechenschaft einfordert, hat man alles verloren.

So ist es aus philosophischer Sicht vorteilhafter, damit zu rechnen, dass es Gott gibt. Nicht beantworten kann die Philosophie allerdings die Frage, welcher Art dieser Gott ist, wenn sie nicht von vornherein, von nirgends her begründete sittliche Modelle wählt. Damit trifft sie Vorentscheidungen, die man jederzeit hinterfragen und anzweifeln kann. Ein auf diese Weise philosophisch erschlossener Gott wird dem Menschen nur kurzfristig oder gar nie den inneren Frieden schenken. Der Zweifel wird immer an ihm nagen, ob es sich bei diesem Gott nicht doch nur um ein Hirngespinst seiner eigenen Gedankenwelt handelt.

Will der Mensch diesen Zweifel umgehen, muss er sich aus freiem Willen vertrauensvoll beschenken lassen, glauben, dass da jemand ist, der um ihn weiß und an den er sicher jederzeit wenden kann. Er muss also die Gottesfrage theologisch und nicht philosophisch an sich heranlassen.

Jesus von Nazaret hat dies vorgemacht, indem er sich voll und ganz an jemanden außerhalb seiner selbst hängt, den er „Vater“ nennt, und dabei entdeckt, dass er ganz auf dessen Seite gehört. Davon sind auch seine Anhänger überzeugt und geben ihm daher die Namen Messias, Christus, Sohn Gottes oder Herr, je nach Horizont ihrer eigenen kulturellen Herkunft.
 
Monika Gläßel
20.07.2012
21:10 Uhr
     
An Luise:
Was wenn alles zu Ende ist, na dann brauchen wir uns ja nicht zu ärgern, denn dann merkens wir ja nicht mehr,
ich bin lieber für: Was wenn nicht alles zu Ende ist, ja dann können wir uns freuen. Wenn nicht alles zu Ende ist und wir hätten nichts geglaubt? Dann hätten wir wirklich ein Problem.
Den Gedanken, was ist wenn alles zu Ende ist, den hat fast jeder Mensch schon mal gehabt.........
Ach laßt uns glauben an einen Himmel, an dem ein Engel Abends am Tor steht und sagt wenn ich sterbe, steh auf und geh mit ! Für mich ist ein Beweis Gottes, daß Gebete helfen, auch in ausweglosen Situationen habe ich das immer wieder erleben dürfen und ich bin unendlich dankbar dafür.
 
tg
19.07.2012
15:02 Uhr
     
Stark, all die guten Gedanken. Dank Euch. Machen wir weiter.  
ohli
19.07.2012
07:33 Uhr
E-Mail    
Ja, Luise, oft hat es den Anschein, dass mit dem letzten Atemzug alles vorbei ist - ------ doch das, was wesentlich den Menschen ausmachte, kann ja nicht einfach weg sein.------ Es ist für uns unsichtbar geworden.  
Luise
18.07.2012
15:04 Uhr
     
@TG es ist Ferienzeit, da bleibt auch der Computer mal eine Weile aus.
und nächster Punkt: man schreibt aber niemand geht drauf ein, oft auch frustrierend, ein bisschen wie Selbstgespräch. Aber : es gilt was manche geschrieben haben: hier mitlesen regt immer zum denken an und wirkt auf diese Weise so auch der Text vom 10.7. Es braucht Zeit dazu zu schreiben.

Mich hat besonders der Satz der "knisternden Macht" angesprochen und ich dachte mir, dies zu spüren hält uns im Glauben. Denn ich habe mich dabei ertappt, in Gegenwart von Sterbenden - eine Erfahrung die ich im Moment mehrfach mache- zu hadern und mich Angesichts der Einsamkeit, die ein Sterbende offensichtlich empfindet und auch seiner Ängste, dass ich Gott in Frage stelle. Was, wenn dann doch alles einfach nur zu Ende ist. Glücklich bin ich mit diesem Gedanken nicht, aber er lässt mich nicht los.
 
Molitor
17.07.2012
21:03 Uhr
     
" Er gibt mir keine Zahnschmerzen, aber die von ihm geschenkten Zähne sind nur begrenzt haltbar. Letztlich hat er uns sterblich gemacht; nein, er hat uns lebendig gemacht, aber diese Art von Menschenlebendigkeit „geht nur sterblich“.

Das ist eine gute, schöne, auch traurige, aber eben traurig-schöne Erkenntnis zu der Frage: Wirkt Gottes alles?

Dank an TG und seine Art, selbst mit Zahnschmerzen gute Theologie zu treiben
 
ing
17.07.2012
20:54 Uhr
     
Du kannst deiner Familie und deinen Freunden Lebewohl sagen
und weit, weit weg reisen, und doch trägst du sie in deinem Herzen,
deinem Geist, deinem Bauch immer bei dir, weil du nicht einfach
in einer Welt lebst, sondern weil eine Welt in dir lebt.

Frederick Buechner: Telling the Truth


aus 'Die Hütte'.
Ich hab das Buch noch nicht gelesen. Ein Freund hat es mir ausgeliehen und meint, ich soll es lesen. Es liegt hier neben mir, und ich will es bald lesen. Hab jetzt darin geblättert. Ich mag die Widmung von William Paul Young
 
Monika Gläßel
17.07.2012
10:36 Uhr
     
Ja, ich habe die Hütte gelesen, hatte aber das Gefühl, daß dieses Buch nur für den Markt geschrieben wurde, es hat mir nicht gefallen.  
Delta
16.07.2012
20:03 Uhr
     
Hat jemand 'Die Hütte' gelesen?
Ich wusste bis zum Schluss nicht wirklich, ob mir das Buch gefällt.

Als ich von dem Unglück des Jungen auf Amrum erfuhr, musste ich spontan wieder an dieses Buch denken.
Ein kleines Mädchen verschwindet im Urlaub spurlos. Suchen und zermürbendes Warten beginnen.
Der Vater wird schließlich aufgefordert sich auf den Weg zu einer Hütte im Wald zu machen. Er zögert und macht sich dann doch auf den Weg. Angekommen bekommt er die Gelegenheit, seinem kleinen Mädchen noch einmal zu begegnen.
Die Gewissheit geliebte Menschen auf der anderen Seite wieder in die Arme schließen zu können ist für mich ein unendlicher Trost. Ich wünsche den Eltern von Sebastian, dass sie, wenn die größte Trauer abgeebbt ist, sich daran halten können.
 
flaschenpost
16.07.2012
14:16 Uhr
     
In einem Schaufenster durfte ich sie entdecken; sie war mit Herzen gefüllt, und mit dabei - noch diese Nachricht:


Du bist einmalig

Und wunderschön in meinen Augen.
Ich sage es dir: geliebtes Kind.
Nichts ist mir zu kostbar für dich -
ich bin bereit, alles, wirklich alles, für dich hinzugeben.
Mich selbst gebe ich hin für dich.

Was ich dafür von dir möchte?
Deine Sorgen, deine Not, deine Unsicherheit,
deinen Schmerz und deine Ängste.
Gib sie mir und dazu deine Tränen,
deine Verzweiflung.

Und ich gebe dir dafür
Anteil an meinem Frieden,
an meiner Liebe, an meiner Kraft,
an meiner Geduld, an meiner Stärke,
an meiner Freude, an meinem Königreich.

Keinen Schritt machst du, ohne dass ich bei dir bin.
Geh du deinen Lebensweg in der Gewissheit:
Du bist nicht allein - und in der Gewissheit,
dass er dich nach Hause führt
zu deinem himmlischen Vater und zu mir.

Dein Freund Jesus
 
dst
16.07.2012
13:14 Uhr
     
Nun hab ich einige Tage die Stille und die Gedanken hier begleitet und möchte nun doch noch meine Gedanken mitteilen.Für mich ist es ein Geschenk,an den einen Gott,der alles bestimmt ,glauben zu können.Ich denke,man lernt es auch erst richtig im Laufe eines Lebens,am besten in der Not,bei Problemen,wenn da keiner erreichbar ist,kein Arzt etc und durch Geld auch nicht geholfen werden kann-dann kann man verzweifeln oder hoffen auf Hilfe von Gott-man lernt,das Problem anzunehmen und fühlt sich getragen-ja,wohl schon so:"der uns erhält,wie es ihm selber gefällt."Wie oft denken wir im normalen Alltag,wir können alles selbst regeln,aber Gott möchte uns eben manchmal auf andere Wege schicken,auch wenn sie nicht so einfach sind-er kennt uns ja besser,als wir uns selbst kennen.So wünsche ich den Eltern des kleinen verstorbenen Jungen von Amrum,dass sie bei Gott Trost finden,auch wenn dieses Schicksal für uns nicht zu begreifen ist.Und ich denke,es würde Gott gut gefallen,wenn wir alle mit mehr Achtsamkeit und Liebe miteinander umgingen,mitfühlen und einander auch tragen ,wie Gott uns trägt.  
Winfried Schley
16.07.2012
08:07 Uhr
E-Mail Homepage  
„Für seine Mitmenschen ist ein Christ jemand, der die Dinge dieser Welt gemäß ihrem Wert und in ihrer Wirklichkeit liebt. Er ist aber auch jemand, der Gott allen weltlichen Dingen vorzieht. Dass er Gott vorzieht, führt ihn zu gewissen Entscheidungen, denen man ansieht, wie er den unsichtbaren Gott wählt. Eine solche Wahl stellt die Welt immer neu vor die Frage, ob es etwas diese Welt Übersteigendes gibt.“

Madeleine Delbrêl (1904 – 1964), französische Schriftstellerin und katholische Mystikerin.

Diesem Gästebuch entnehme ich durchaus solche Menschen, wie Madeleine Delbrêl sie sich wünscht, auch wenn mal für ein Weilchen Funkstille herrscht.
 
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