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jakobus
01.10.2006
15:29 Uhr
     
Noch eine Ergänzung zu gestern: "Und führe uns in den Versuchungen!" - ein genialer Satz!  
jakobus
30.09.2006
19:24 Uhr
     
Nochmal zurück zum Vaterunser: Viele Interpretationen sind bekannt, angefangen beim Kleinen Katechismus. Am wenigsten komme ich jedoch zurecht mit "und führe uns nicht in Versuchung!". Warum sollte GOTT uns in Versuchung führen?- die berühmte Frage. Ich bin beim Überlegen und Surfen auf ein interessantes Gebet von Helge Adolphsen (ehemals Hauptpastor in Hamburg) gestossen, in welchem er interpretierend auf die einzelnen Bitten des Vaterunsers eingeht. Nachlesen (und Nachbeten)
lohnt sich! Zu finden unter http://www.amen-online.de. Viele Hinweise/Links auch bei http://www.wikipedia.de.
Morgen ist Erntedankfest!
Dank von hier aus auch an Paul Dalby und sein Fundraising-Team von der Ev.Landeskirche Hannover für die Initiierung der "Kollekta" - tolle Vorträge, viele ermutigende Anregungen!
Allen einen gesegneten Sonntag, jakobus
 
Steffi
28.09.2006
08:36 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo Zusammen!

Finde eure Homepage echt super, nettes Design und informativ!

Liebe Grüße

Steffi
 
F.-O
26.09.2006
20:45 Uhr
  Homepage  
Hallo,

eine schöne Seite hast du da. Das ist ja unglaublich, was für tiefgreifende Einträge hier sonst so sind, eigentlich kenn ich das von Gästebüchern immer so, dass man da einfach eine Meinung für eine Seite reinschreibt.
Gruß,
Finn-Ole
 
erde
25.09.2006
18:20 Uhr
     
Heute hatte ich eine ganzGeniale Begegnung: bei einer Bank - an so einem Ruheplatz mit Blick auf's Heilige Watt.
Das einzig Blöde dort, sind die Unmengen von Zigarettenkippen, die diese Orte umranden. Manchmal sammel' ich auf, es sind immer über 100e. Krass.
Der Wanderer rauchte genüßlich - und hatte zum Tabak und Feuerzeug - Auch Wasserzeug dabei ... so ein Fingerhütchen voll ... Das Ist Es. Dann ist es leicht, die geliebte Zigarette zu löschen und in den Mülleimer zu werfen.
Und MutterErde Ist beschützt.
Wenn ich mir vorstelle, daß überall auf der Welt - an Ruheplätzen für uns Gäste auf Erden - die Schadstoffe ins Erdengewebe sickern. Oberkrass. Arme Erde.
Dieser Feine Mensch hatte sein Wasserzeug dabei! Das hat mich begeistert. Er hat Sie beschützt.

Unsere Mitgeschöpfe Die Tiere ehren Die Erde: Sie zupfen dankbar das Gras, wälzen sich voller Genuß, und düngen sie.

Wir Menschen vergessen manchmal Ihre Heiligkeit. DANKE - Du lieber Wanderer!
Ich denke, Mutter Erde - DieGanzeSchöpfung - braucht noch viel mehr Unser AchtsamSein.
Die Bäume wollen umarmt sein, wollen klug gepflanzt sein, sodaß sie nicht beschnitten werden müssen...
Die Blumen und Alles, sind so glücklich über Gute Worte und unser BehutsamSein. Wollen Liebe spüren.
Manchmal träumt mir
Und wenn die Vögel es im Flug und überhaupt erkennen, dann fliegen sie Es weiter InDieWelt:
" Die Menschen - sie wissen es Jetzt - seht, sie thun es Jetzt immermehr - ENDLICH ."
Es ist ein vollerWundervollesBild.
Und AltweibersommerGedanken von Ingrid. Heute.
Alles Liebe!
 
Traugott Giesen
25.09.2006
10:24 Uhr
     
wieder bibelenergie

Erlöse uns von dem Bösen
Matthäus 6,13

Das ist die dringlichste aller sieben Bitten. Sie kennzeichnet mein und unser aller Böses als der Empörung und der Tränen und des Flehens um Erlösung wert. Das Böse ist Störung, ja Katastrophe der Schöpfung. Und Gott ist letztlich dafür der Zuständige. Gott liegt mit seiner Schöpfung in den Wehen. Flehen wir um Heilung bei uns und überhaupt.


Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Matthäus 6,13 b

Das beschreibt den Grund, warum wir Gott anrufen- siebenfach und mehr . Sein ist das Zeit-Reich und das Ziel aller Wege: das Gottesreich. Sein ist alle Energie, auch die der Liebe. Sein ist die Ehre, der Sinn, das Glücken des Ganzen, ewig. So ist es.
 
Thomas Müller
23.09.2006
09:13 Uhr
E-Mail    
Wieder so ein technologischer Schock ....

Da wird eine neue technische Anwendung zur Nutzung gebracht und alle - unbedarften Nichtfachleute - bewundern die zur - vermeintlichen - Reife gebrachte Supertechnologie !

Und dann gibt es ein solch fürchterliches Unglück, nur weil - das denkt sich in diesem Fall der Nichtfachmann - ein klitzekleines Detail - allerdings ein eigentlich sehr wesentliches - wohl schlicht vergessen (oder etwa nicht für notwendig befunden ...?) wurde .... !

Ich reibe mir wieder einmal die Augen ....

Mit herzlichen Grüssen in den Norden
thomas
 
ds
23.09.2006
06:50 Uhr
     
... und was bedeutet das : zuständiger Minister auf Promotion-Tour für Transrapid in Fernost - da passiert´s hier ? ? ? Mal drüber nachdenken ? DS  
Traugott Giesen
22.09.2006
23:26 Uhr
     
Ach Gott, du Leiderfahrener. So viel Tränen, , so viel Jammer, soviel Stahl, der sich in Fleisch bohrt , vergessene Geräte werden übersehen. Menschenglück zerbröselt. Und Hungerflüchtlinge verdursten auf schwachen Booten. Und du hörst das Schreien deiner Kreatur, Du Gewissen und Mitwissen der Welt. Erbarme Dich unser. Lehre uns, daß wir uns Deiner erbarmen.  
do
22.09.2006
10:50 Uhr
     
''Mit dem Bau einer Großmoschee in Köln wollen die renommierten Kirchenarchitekten Gottfried und Paul Böhm Muslime aus "vergammelten Hinterhöfen" herausholen. Islamische Gläubige sollten genauso wie Christen ein würdiges Haus zur Religionsausübung haben, sagte Paul Böhm im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. Die Architekten hatten einen Wettbewerb des Bauherrn, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), gewonnen. Die Kölner Zentralmoschee soll 1.200 Menschen Platz bieten. Der Bau wird überwiegend aus Spenden finanziert. Der Gebetsruf des Muezzin soll nur im Innenhof der Moschee zu hören sein. (kna)''

Lange wurde dieser Architektur-Wettbewerb sehr kontrovers behandelt - nun ist es so weit. Ein großer Schritt zum Dialog zur rechten Zeit ...

Ein friedvolles Wochenende reich an gutem Dialog - do
 
Traugott Giesen
20.09.2006
14:43 Uhr
     
wieder Bibelenergie-

Und führe uns nicht in Versuchung,
Matthäus 6.13

Was wäre, wenn Eva nicht versucht worden wäre? Und was für ein Jammer, wenn wir uns Jesus unberührbar von Versuchung denken müssten. Die zwei zentralen Bilder des Heils zu diesem Thema sind der Sündenfall und Jesu Versuchung:
Eva lotet aus die Gottestochterschaft: Sie argwöhnt, Gottvater reserviere sich Schätze, die er mit seiner geliebten Tochter nicht teilen wolle. Sie ist nicht geborgen im Ring des Vertrauens, daß das Gebot zu ihren Gunsten gesprochen ist. Sie will erproben, sie will erfahren. - So lernen die Menschen, was gut und böse ist. Statt Paradies eröffnet Gott die Geschichte um Gut und Böse und die zieht sich.
Und Jesus? Er ermittelt bei sich, also in Zwiesprache mit seinem Schatten die Möglichkeiten der Gottessohnschaft: Ich bin in Gottes Hand , also kann ich nicht stürzen, kann nicht hungern müssen, kann mich ruhig des Bösen bedienen, ohne Schaden zu nehmen. Jesus ringt sich durch zu dreimal Nein, der Zweck heiligt nicht die Mittel: Gott darf ich nicht herbeizitieren, die Natur darf ich nicht zwingen zum Unnatürlichen, teuflische, gewaltsame Kräfte darf ich nicht nutzen.
Also gut, daß das erste Menschenpaar und Jesus von Gott in die Situation geführt wurde, darin sie versucht waren, auf Gottes Wort zu hören oder nicht. Wir sollten Gott nicht bitten: „führe uns in Versuchung“, aber wenn es an der Zeit ist, werden wir in Situationen geschickt (von wem denn sonst als von Gott?), da müssen wir uns bewähren, da müssen wir uns kenntlich machen, da erweist sich, wer ich bin. Und wie wahr: “Es gibt eine Anzahl guter Schutzmaßnahmen gegen die Versuchung. Doch die sicherste ist die Feigheit“ (Marc Twain).
Sicher richtig ist: „Gott, führe mich in den Versuchungen“.
Gott hat mich noch nie mit Gewalt fortgeschleppt zu dem, was mir böse ist. Aber Menschen können anderen Gewalt antun, können von Giften abhängig machen, um an ihnen zu verdienen. Und schon die Reklame für Alkohol kann Mitmenschen mit Suchtgedächtnis rückfällig machen, schon der Duft von Wein beim Abendmahl, auch wenn Saft mit gereicht wird, kann dem Gefährdeten ein Lockruf auf den ihm falschen Weg sein.
Aber eine Welt ohne Verlockungen wäre ein Totenreich. Rau oder süß kann der Lockvogel singen. Der Verbrecher sagte, die Vögel des Bösen seien nicht von ihm ausgegangen (wie der Staatsanwalt es behauptet) sondern wären auf ihn zugeflogen und hätten von ihm Besitz ergriffen (nach R. Musil).
Ich danke oft für die vielen Überredungskünste des Lebendigen, danke erst recht für Geleit in den Versuchungen, daß ich nicht zuviel Chaos angerichtet habe, in Erziehung, in Ehe, in Befreundung, im Pfarramt.
Und es muß auch weiter heißen: Führe mich nicht in Versuchung- an Dir irre zu werden. Ich musste noch nicht bis aufs Blut widerstehen, ich hab noch nicht mich beinah totweinen müssen. Bewahre mich, Gott, daß du mir begraben wärest.
 
do
18.09.2006
12:42 Uhr
     
Auch unsere Gedanken bedürfen sicher hier und da ehrlicher, klärender Berichterstattung ... daher hier der offizielle Link zur Seite von Radio Vatikan, auf der die Rede von Papst Benedikt XVI an der Uni Regensburg nachzulesen ist.

Uns allen wünsche ich immer wieder das Wohlfühlempfinden bei "Wer glaubt, ist nicht allein!" do

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=94864
 
jakobus
17.09.2006
20:54 Uhr
     
Ja, Ingrid: Dankbarkeit. Ich bin heute dankbar für einen wunderbaren Gottesdienst draußen im Freien -. bei herrlichstem Wetter, inmitten eines alten bäuerlichen Gehöfts im Grünen, mit vielen Freunden und Bekannten, mit inbrünstiger Posaunenmusik, viel Gesang und mit der Predigt eines begnadeten Pastoren:
"Singet dem Herrn ein neues Lied!"
Allen eine gesegnete Woche! jakobus
 
gnade
17.09.2006
20:11 Uhr
     
... eine Woche vor meinem Ehrentag bin ich, während des Wiesenmähens grass gestürzt, wär' beinah' mit dem Kopf auf einen großen Stein geknallt. Es fehlte noch ein Hauch.
Mein Freund Michael stand Da. Als ich die Augen öffnete, sah ich an seinem Blick, in welcher Gefahr ich war. Daß ich wunderbarerweise behütet War. Und noch alle, die mich lieb haben. Mein zweiter Gedanke war das Gefühl der Schuld, Eine Wichtigkeit nochnicht getan zu haben.
Und die Dankbarkeit leuchtete auf, daß mir noch die Möglichkeit Bleibt.
Abends spielte Die Orgel und wir durften die Konzertkarten eintauschen. Es war Glückskonzert...

Über siebenundzwanzig Jahre war ich Mitmensch in einer Internistischen Praxis. Diese Zeit hat mich gelehrt, daß Sterben schwer Ist, wenn Der Lebenstraum nie Chance erhielt. Daß Sterben leichter Ist, wenn Hochwichtiges gelebt werden durfte. Ich denke, jeder Mensch darf fühlenlernen, WAS es Ist.

Als ich vergangenen Sonntag die Vollendung eines Steinkunstwerks sah, an dem Der Künstler voller Hingebung eine wochelang arbeitete - und es war Sichtbare Freundschaft - sah ich DasMeer in ihm, und noch meer. Es kam mir dieser für mich so Gnadenvolle Tag in den Sinn.

DANK' für's Lebendürfen für uns Alle!
Und Sonntagsgrüße von Ingrid.
 
anonymous V
15.09.2006
15:46 Uhr
     
\"Jenseits davon gäbe es die Freiheit Gottes, kraft derer er ja auch das Gegenteil von allem, was er getan hat, hätte machen und tun können. Hier zeichnen sich Positionen ab, die denen von Ibn Hazn durchaus nahe kommen können und auf das Bild eines Willkür-Gottes zulaufen könnten, der auch nicht an die Wahrheit und an das Gute gebunden ist.

Die Transzendenz und Andersheit Gottes werden so weit übersteigert, daß auch unsere vernunft, unser Sinn für das Wahre und Gute kein wirklicher Spiegel Gottes mehr sind, dessen abgründige Möglichkeiten hinter seinen tatsächlichen Entscheiden für uns ewig unzulänglich und verborgen bleiben.

Demgegenüber hat der kirchliche Glaube immer daran festgehalten, daß es zwischen Gott und uns, zwischen seinem ewigen Schöpfergeist und unserer geschaffenen Vernunft eine wirkliche Analogie gibt, in der zwar die Unähnlichkeiten unendlich größer sind als die Ähnlichkeiten, daß aber eben doch die Analogie und ihre Sprache nicht aufgehoben werden (vgl. Lat IV).

Gott wird nicht göttlicher dadurch, daß wir ihn in einen reinen und undurchschaubaren Voluntarismus entrücken, sondern der wahrhaft göttliche Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos liebend für uns gehandelt hat und handelt. Gewiß, die Liebe \"übersteigt\" die Erkenntnis und vermag daher mehr wahrzunehmen als das bl0ße denken (vgl.Eph.3,19), aber sie bleibt doch Liebe des Gottes-Logos...........

Aus dem Vortrag des Heiligen Vaters an der Universität Regensburg am 12.9.06
Gesamter Vortrag in http://www.kath.net/detail.php?id=14655&&print=yes
 
jakobus
15.09.2006
11:37 Uhr
     
Nochmal zum Papst-.Besuch:


14.09.2006: "Luther würde sich freuen"

"Kirchliche Sammlung": Papst-Besuch auch für Nicht- Katholiken ein Gewinn

Hamburg (epd). Nach Ansicht der "Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Nordelbien" war der Papstbesuch auch für Nicht-Katholiken ein Gewinn.


Benedikt XVI. habe "allen Menschen Mut gemacht, sich auf Gott und den Glauben einzulassen und nach dem Woher und dem Sinn des Lebens zu fragen", erklärte Pastor Ulrich Rüß, Vorsitzender der "Sammlung", am Donnerstag in Hamburg.

Der Papst habe "ganz eindeutig Christus als die Liebe Gottes" bezeugt. Das aber sei "das Zentrum christlichen Bekennens", sagte Rüß: "Luther würde sich freuen." Bedeutsam sei auch der Hinweis gewesen, dass Glaube und Vernunft zusammengehören.

Für evangelische Christen sei überdies bemerkenswert, wie klar sich der Papst in der Ökumenischen Vesper zur Rechtfertigungslehre bekannte. Eine solche Stellungnahme sei in der katholischen Kirche noch bis vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Hier liege "der riesengroße, meist unterschätzte und nicht wahrgenommene Fortschritt in der ökumenischen Beziehung", sagte Rüß.

Alles Gute, jakobus
 
Rosemarie
15.09.2006
09:58 Uhr
     
Ein erfreuliches Erlebnis, via Televisione Papst Benedikt XVI in Bayern zu erleben. Aufgeschlossen und freundlich den Menschen zugetan, sicher mit starken Heimatgefühlen.
Hoffnung kommt auf für Annäherung der Kofessionen. Auf baldiges Gelingen!
 
DS
15.09.2006
08:58 Uhr
     
Liebe Freunde,
aus der Nordelbischen Kirchenzeitung Nr. 37 vom 17.9.06 :

Wohin führt die letzte Reise?
Als ich meiner Frau erzählte, „Die Nordelbische“ habe bei mir einen Beitrag angefragt übers „Jenseits“, da sagte sie: „Kennst Du Dich denn da aus?“ Zum Glück hatte ich den Text da schon fertig.

Wenn wir uns das Jenseits ausmalen, dann sind alle Farben von hier genommen. Dem islamischen Jungmann werden Jungfrauen und Pferde versprochen, der christliche Philosoph Kierkegaard träumt davon, unter Rosengärten ewig mit Jesus reden zu dürfen, der Seher Johannes im Exil auf einer kargen Insel malt sich das Goldene Jerusalem im Himmel aus und der immer Hungrige freut sich aufs Schlaraffenland.

Weil unser irdischer Mangel unsern Wünschen die Farben gibt, ist unser Wünschen nicht schon Illusion. Denn die Triebkraft unseres Wünschens ist heilig, ist gottgegeben. Unsere Seelen haben einen solchen Überschuss an Sehnsucht, dass wir auf Erden nie satt werden. Wir werden immer unabgefunden in unsern Wünschen sterben.

Unser Mangel hier schreit nach Vollendung, wo auch immer. Hat uns Gott tief ins Herz gelegt die Sehnsucht nach dem Reich, „da Fried und Freude lacht“, dann wird er uns schon nicht eine lange Nase drehen. Wenn er uns süchtig macht nach sich, dann wird er uns auch bei sich stillen. Alles Schöne dieser Welt ist erst ein Anfang, und nimmt seine Wucht aus der himmelssüchtigen Seele. Alle uns überirdisch klingende Musik zieht uns schon von den irdischen Schmerzen ab in Richtung Vollendung. Alles Lieben ist nur Vorfreude.

Wissen wir auch nicht, wie Gott seinen Himmel möbliert, so wollen wir doch dabei sein, wenn er feiert. Wenn die Heiligen bei Dir einziehen, lass mich dabei sein – doch, zumindest soweit sollte unsere Phantasie reichen. Wunschlosigkeit in Sachen ewiges Leben ist nicht Bescheidenheit, sondern Armut. Zumindest mit Neugier sterben, diesen Wunsch sollten wir uns gönnen.

Auch wenn wir wortkarg geworden sind beim Aufzählen, wie und was. Mir hilft da eine Anleihe bei den weisen Rabbinen: „Was macht denn Gott , wenn nicht alle seine Kinder in den Himmel passen? Dann reißt er die Wand zur Hölle ein und der Himmel ist ein großer Tanzsaal.“

Was erwartet uns? Gott erwartet uns, der väterlich, mütterliche Lebensgrund. Mit Gott ein Ganzes bilden, das wird’s sein. Und was ist mit unseren Sünden? Gott kommt damit zurecht, bringt uns damit zurecht. Und sehen wir uns wieder? Alle sehen alle, wir sind in Gott, der alles in allem sein wird.

Ich habe fast einen Beweis dafür, dass Gott noch so viel mit uns vorhat: Weil Durst ist, ist Wasser. Weil so viel Sehnsucht und Leid herrscht, steht noch Vollendung bevor. Weil wir nur einen kleinen Teil davon leben, was in uns ist, muss sich Gott doch um den großen Rest kümmern. Wir alle liebten nicht genug, darum brauchen wir den Himmel.

Der große Philosoph Ernst Bloch, gefragt, was er denkt, wenn er an den Tod denkt, sagte: „Neugier, Jagdtrieb, Flügelschlag.“ Und meine Großmutter verabschiedete sich von uns: „Kommt nicht so oft zum Grab, wir sind nicht hier.“

Ich kann das bilderlose Jenseits gut aushalten, wissend: Auch auf der Rückseite der Zeit ist die leise knisternde Macht, die ich als Lebenswillen spüre, am Werk und will mich und dich.

Traugott Giesen ist Autor und pensionierter Pastor auf Sylt. Informationen unter http://www.lebensmut.de
 
webmaster
13.09.2006
21:24 Uhr
     
"Bibelenergie" wurde aktualisiert. Die Auslegungen der vergangenen Wochen und Monaten wurden hier nachgeführt:
http://www.lebensmut.de/show.php?inhalt=inhalt/bibelenergie.html
 
güte
12.09.2006
22:35 Uhr
     
und Liebe und Schönste Klugheit fühle ich, wenn ich Papst Benedikt erleben darf.
Der Gottesdienst Unter'm Himmelszelt zu Regensburg - dort - Auf dem Feld, und das dankende LilienRund um Das Kreuz - und ich freute mich so sehr für die Kinder, die Die Blumen zu Ehren für Maria bringen durften. Und über Die Predigt indie Herzen der Menschen - und die Lieder. Und Alles. Es war Wie Lebensbrot.
Die Welt ist reich beschenkt mit Diesem Hirten. Ich fühl' Wärme, wenn er spricht.

Und DEINE Güte reichte soweit der Himmel Ist. VonHerzen DANK'
 
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