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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
jo
14.02.2013
07:21 Uhr
     
Du hast in wenigen Sätzen so viel ausgedrückt, daß fast nichts mehr zu sagen bleibt. Die Rolle der Frauen vielleicht, die noch immer zu Dienerinnen herabgewürdigt werden. Dabei sind sie es doch, die Leben spenden und bewahren und Licht und Freude in die Welt bringen. Sie machen doch das Leben erst lebenswert. Wir Männer in unserem drohnenhaften Dasein können doch meistens nur zerstören.  
tg
13.02.2013
23:33 Uhr
     
hat einer ein Wort zum abschiednehmenden Bruder Papst? Er hat eisern seine Kirche zementiert. Aber das hat ihr wohl mehr geschadet. Er hat bewahrt ohne Neues zu säen. - Und uns Protestanten hielt er sich vom Leib, als wären wir Aussätzige. Stark jedoch: Er hatte ein Einsehen in seine abnehmende Kraft, er steht dazu, auch nur schwacher Mensch zu sein, mit starker Berufung, die aber niicht unfehlbar macht.  
ing
13.02.2013
18:09 Uhr
     
Das Bild hast Du heute von mir als Geschenk bekommen, Kathrin. Für mich ists Freude, es an Dich weiterzureichen. Mir gefällt auch Deine Wellensittigerklärung. Da mußte ich gleich an meines Bruders 'Gipsy' denken. In die Kinderzeit zurück.
Für mich ists ein wundersamt.staunender Mensch. Auch schön. Es kann beides sein!
Welchen Radiosender hörst Du?
Ich fände es tatsächlich klug, wenn auch wir beide die Adressen fürs Briefkouvert austauschen würden. Dann können wir uns erzählen. Über den Sänger und Tänzer und so. Und ich mag die Post so gern. Vor allem ihre Menschen, die die Briefe bringen, und die Marken handeln.
Hast Du °Il postino° gesehen?
Wenn Du magst, teile doch °webmaster° Deine PostAdresse mit; ich frag' dann Ende nächster Woche mal nach.
Liebe Grüße.

P.S. dann hätte ich möglicherweise auch das Glück, Dir einen Brief im Mai für Herman und seine Musiker zu senden. Und würdest Du dann liebenswürdigerweise die Botin sein? Schönes Bild. Kannst Du Dir das vorstellen? Ich muß ihnen die Geschichte mit dem Papagei schenken. Das wird Freude für alle sein!
Liebe Kathrin, morgen gibts in NDR-Kultur von 10-15Uhr ganzviele vorgelesene Gedichte und GuteGedanken.
Lausch' mal!
 
Kathrin
13.02.2013
12:42 Uhr
     
Jo hatte doch mal hier so eine Katze entstehen lassen, und daraufhin hatte ich etwas später deine Zeichen für einen Vogelkopf gehalten. Denn so ähnlich hatte ich früher als Kind immer Wellensittiche gezeichnet. Deine Schneesterne waren die Augen, und die Klammern links und rechts miteinander verbunden der Kopfumriss. Und deinen Strich hatte ich für einen angedeuteten Schnabel gehalten...
Das ist alles so komisch im Moment, also komisch traurig verzwickt. Und ich führe mal wieder Regie, und ich fühle den Webmaster im Nacken und jemanden, der mal wieder hofft, dass die Karawane weiter zieht.
Heute Morgen war der Goldene Reiter im Radio und das mit den Lichtern der Stadt ist hier bei uns so ein geflügeltes Wort. Naja. Es tut mir mal wieder leid. Es sollte witzig sein, aber wars natürlich an dieser Stelle nicht.
Ich werde trotzdem im Mai bei Herman an dich denken ;-)
 
weisnich
13.02.2013
12:27 Uhr
     
das war ein missverständnis, entschuldigung, ingrid, ich würde es gern rückgängig machen, aber leider habe ich ja nicht so eine zaubertaste zum löschen.
bitte vergiss es. es war nicht böse oder räuberisch gemeint.
 
ing
13.02.2013
11:41 Uhr
     
Guten Tag Mitmensch, wer Sind Sie "..." ?
Schade. Sie denken sich kein eigenes Zeichen aus. Na gut, ich laß' es nun los, und gebe es an Sie weiter,
Heute, an diesem Mittwoch!
Das Bild bedeutet
'Ich bin so froh für alle Schneeflocken, die vom Himmel schneien. Sie verzaubern uns Menschen immerwieder aufs Neue in der Winterzeit und machen uns dankbar und lassen uns staunen'
Wir wissen, Jede ist ein eigenes Kunstwerk. Mögen Sie viel Freude mit diesem Bild erleben!
FRIEDE sei mit Ihnen.
 
( * _ * )
13.02.2013
09:29 Uhr
     
oh ja - so heiß ich jetzt  
...
13.02.2013
08:47 Uhr
     
Neue Behandlungszentren bekämpfen die wirkliche Ursache nie ...  
wanderfaden
13.02.2013
08:39 Uhr
     
( * _ * )

Sätzlich bist Du sehr besonders, lieberMenke! In meinem blaugrünrotenBuch haben manche Satz-Schätze einen guten Platz gefunden. Auch die Wandererschuhe!
Danke Flogni! Ich freu' mich auf die Fortsetzung.
 
weisnich
13.02.2013
07:48 Uhr
     
Auf meiner Fahrt in den Harz sah ich noch einmal die Lichter der Stadt.  
Mut
12.02.2013
22:28 Uhr
     
@ Orbat
Solche Worte tun gut!!! - Wenn es doch in unserer Gesellschaft mehr solcher einsichtigen Menschen gäbe...
 
Orbart
12.02.2013
17:53 Uhr
     
Liebe Indrasun!
Da sind Sie als Pädagogin natürlich viel näher dran am Geschehen und können ein weit genaueres Bild zeichnen.
Vor Ihrem Beruf habe ich übrigens jede Art von Respekt.
Ich war neulich in einer Alberto Giacometti-Ausstellung.Auch anwesend:eine Lehrerin/Pädagogin die eine Klasse pubertierender Jugendlicher an die Moderne Kunst heranführen wollte.Angesichts der Lustlosigkeit der Schüler wirklich eine Heldentat!Und gar nicht hoch genug einzuschätzen.Nochmal:Respekt!
Viele Grüße!
 
Menke
12.02.2013
17:44 Uhr
E-Mail    
Ich gehe hin und wieder zurück!

In meiner Pflicht bin ich unersätzlich und kann mich jetzt und auch später rechtfertigen.
Vor wem und wann,ich weiß es nicht.
So sind Ereignisse die Aktuell und doch Morgen wieder vergessen sind.
Ob Bruder genannt,oder Schwester,ich komme nicht drumherum in meine Gedanken und Gefühlswelt beide mit einfliesen zu lassen.
Ich stelle wieder fest,wenn Alter,Gefühlswelt und Selbsterkenntnis im immerwährenden zunehmen,mein himmlischer Richter manchmal schemenhaft in mir auftaucht,ist immer Frieden im Nachdenken auch der Anderen angesagt.
Ob nun Papst,Pastor,Nonne,oder einfache Glaubensmenschen,die Letzteren nicht immer genannten,sie bleiben allesamt suchende in der eigenen gelebten Erkenntnis.
 
Kathrin
12.02.2013
16:14 Uhr
     
Gerade vorhin am Elbekino vorbeigekommen - dort läuft Lincoln.
Werden reingehen. Danke für den Tipp.
Habe kürzlich "Die Libelle und das Nashorn" gesehen. Mit Fritzi Haberlandt und Mario Adorf.
Ich mag Fritzi gern und den Film mochte ich auch. Aber das ging wohl nicht vielen so, denn schon nach einer Woche wurde er abgesetzt. Das ist oft so.
Habe an einer wunderschön illustrierten Kinderbibel nicht vorbei gehen können und überlege nun, wer der Kinder aus meinen Kreisen der richtige Empfänger wäre...
Bis dahin blättere ich selbst in ihr.
Viele Grüße
 
indrasun
12.02.2013
13:47 Uhr
     
Lieber Orbart,

ich finde es schön, wie Sie Ihre Wahrnehmung in den Straßen von Berlin schildern. Ich arbeite beruflich mit Schülern von der 4. Klasse bis zur Berufsschule und ich beobachte etwas, was ich noch viel bedrohlicher finde. Nämlich, dass die Jugendlichen immer weniger ÜBERHAUPT eine Meinung haben. Sie sind benebelt von den Informationen, die sie 24 Stunden am Tag abrufen. Ob wichtig oder unwichtig spielt keine Rolle. Das eigene Denken, das sich auseinandersetzen wird als fremd wahrgenommen und vermieden. Es wird Zeit, dass die erwachsene Generation sich den Köpfen ihrer Nachkommen zuwendet, damit sie ein Ich entwickeln können. 4

Indrasun
 
why not
12.02.2013
08:31 Uhr
     
noch mal kurz ein bisschen Lyrikgetue...
tut ja nicht weh...
man kann gut drüber weg lesen..


Wie es anfängt

Ich nehme bei jedem Klingeln den Hörer ab
Wenn er sich meldet sag ich Hallo und Gehts gut
Frage ihn ob er gerne Kartoffeln isst
und wie ers hält mit der Emanzipation

Er geht gern durchs Gebirge sagt er ich sage ich auch
Er empfiehlt mir einen Aufsatz zu lesen ich lese
Ich beschimpfe das Wetter. Er sagt schön Sie zu hören
Ich putze den Telefonapparat er funkelt durch Tag und Nacht.

Ulla Hahn
 
MG
11.02.2013
22:57 Uhr
     
Neuer Papst, neue Chancen......  
Orbart
11.02.2013
22:38 Uhr
     
Zunächst möchte ich darauf hinweisen,daß Rechtsextremismus kein ostdeutsches Phänomen ist.
Auch bei längerem Nachdenken fällt mir nur einen Antwort ein:Die Demokratie hat offensichtlich standgehalten.Erstaunlicherweise.Bei all ihren Schwächen.Vielleicht geht ein dankeschön auch noch in Richtung der kritischen Presse.Mag sein.Ich wollte nur meinen subjektiven Eindruck schildern.Ob der repräsentativ ist,weiß ich nicht.
 
jo
11.02.2013
21:52 Uhr
     
Worauf führen Sie die Veränderungen zurück? Ist denn der Lebensstandard in Ostberlin gestiegen, ist viel investiert worden, gibt es weniger Armut?
Armut war ja auch der Grund, weshalb in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts der braune Spuk entstehen konnte. Die Menschen waren froh, Arbeit zu bekommen und sind bereitwillig auf den braunen Zug aufgesprungen. Als er dann richtig in Fahrt war, konnten sie nicht mehr abspringen. Dafür hatten die Zugführer schon gesorgt.
 
Orbart
11.02.2013
21:16 Uhr
     
In den letzten 15 Jahren ist etwas besser geworden in den Straßen Berlins(und anderer Städte).
Manchmal taucht die Zeit vor meinem geistigen Auge wieder auf.Ach,solange scheint sie gar nicht her zu sein,die Zeit:Damals bestand die Gefahr,daß einen rechtsextreme Gesinnung drauf und dran war,gesellschaftsfähig zu werden.Das äußerte sich u.a. als modisches,optisches Phänomen:die Haare wurden rasiert,man trug Bomberjacken und Springerstiefel mit weißen(!) Schnürsenkeln.
Immer mehr junge Menschen aus meinem Kiez erlagen der Versuchung,sich optisch solidarisch zu erklären mit rechtsextremem Gedankengut.Sie äußerten das durch die Art und Weise,wie sie sich kleideten.
Mich hat das damals sehr beunruhigt,denn niemand wußte,wie weit das noch gehen würde.Könnte das Klima irgendwann komplett kippen?
Ich weiß recht gut,wovon ich rede."Mein Stadtteil"im Berliner Osten galt damals,inoffiziell,als"no go area"für ausländisch aussehende Menschen.Man mußte das allerschlimmste für die Zukunft befürcheten.
Das es letztlich nicht soweit gekommen ist empfinde ich noch heute als großes Glück.
Um nicht mißverstanden zu werden:Ich rede hier nicht der Sorglosigkeit das Wort.Die Gefahr ist nicht gebannt.Und ich weiß auch,daß es zwischenzeitlich die NSU gab.Schlimm genug,schrecklich genug.Die Zivilgesellschaft muß aufmerksam und wehrhaft bleiben.
Aber ich lasse mir auch nicht ausreden,daß sich etwas zum Guten verändert hat.
Es ist bei den jungen Leuten nicht mehr so schick,rechtsextrem zu sein.Nicht mehr "irgendwie cool" ein Fascho zu sein.
Merkwürdigerweise glaube ich,daß auch die vielgescholtene Spaßgesellschaft hier irgendwie segensreich gewirkt hat.Ich lasse mich gerne widerlegen für meine steile These,aber ich glaube:Wer Spaß haben will,will nicht hassen(mein Bezug zu Karneval jetzt).
Wie auch immer:zumindest modisch gesehen scheint der braune Spuk vorbei zu sein.
Das ist doch schon mal ein ein Anfang.
Und ein Grund zur Dankbarkeit.
Viele Grüße!
 
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