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Autor Nachricht
nur so
19.09.2017
08:01 Uhr
     
Also wat nu – ja oder ja?



Wie ick noch 'n kleena Junge wah,

da hattn wa auffe Schule

een Lehra, den nannten wa bloß: Papa –

een jewissen Doktor Kuhle.


Un frachte der wat, un der Schieler war dumm,

un der quatschte und klönte bloß so rum,

denn sachte Kuhle feierlich:


»Also – du weeßt et nich!«



So nachn Essen, da rooch ick jern

in stillen meine Sßijarre.

Da denk ick so, inwieso un wiefern

un wie se so looft, die Karre.


Wer weeß det ... Heute wähln wa noch rot,

un morjen sind wa valleicht alle tot.

Also ick ja nich, denkt jeda. Immahin ...

man denkt sich so manchet in seinen Sinn.

Ick bin, ick werde, ich wah jewesen ...

Da haak nu so ville Bicher jelesen.

Und da steht die Wissenschaft uff de Kommode.

Wie wird det mit uns so nachn Tode?

Die Kürche kommt jleich eilich jeloofn,

da jibt et 'n Waschkorb voll Phillesophen ...

Det lies man. Un haste det hinta dir,

dreihundert Pfund bedrucktet Papier,


denn leechste die Weisen

beit alte Eisen

un sachst dir, wie Kuhle, innalich:


Sie wissen et nich. Sie wissen et nich.




Kurt Tucholsky
 
tg
16.09.2017
15:34 Uhr
     
woher Hoffnung nehmen? Das Leiden Gottes an der Welt ernster nehmen als mein eigenes Leiden. Jesus teilte das Leiden Gottes nahtlos. Ihm nach das Leid der Welt, das Gottese Leiden ist, einen Hauch verringern. Im Mittragen der Mühe eines Mitmenschen, im Freudebereiten mit dem, was was ich kann.  
DS
12.09.2017
17:52 Uhr
     
...die wäre aber demokratietheoretisch wie - praktisch auch im Falle rot/rot/grün wichtig! Wie immer!! Gruss Delf  
tg
11.09.2017
10:20 Uhr
     
Es ist damit zu rechnen, dass Frau Merkel wieder die Wahl gewinnt. Gut wäre dann wenigstens eine starke Opposition.  
Menke
08.09.2017
14:52 Uhr
E-Mail    
Gottes Gaben, sind nicht an Menschen gebunden.

Wer gut und fleißig, ja eine Christliche Familie sein eigen nennt, der sollte auch ein guter Christ sein, glaubten viele und versuchten das zu erklären.
Auch wer Leid erfuhr, dem sollte Gott nicht wohlgefallen sein, weil Sünde über Elternhaus, so meinten viele, sich fortsetzen würde, in der Ahnenreihe.
Gott gibt allen Menschen, verschiedene, aber nicht gleich viele Aufgaben, mit seinen Talenten.
Gott, wollte den Menschen, seit Adam und Eva, nicht mehr verändern, also liegt es nicht an Gott, wie der Mensch mit seinen von ihm, gegebenen Talenten, gutes oders schlechtes tut.
Letzendich, ist am Ende der Reise, gottes Bestimmung vorbestimmt und nichts davon, kann der Mensch am menschen erklären.
 
die Augustiner
05.09.2017
14:36 Uhr
     
Na ja, wenn das einer geschafft hat, dann warst das du, lieber Traugott. Wir erinnern uns an die vielen Menschen , die vor der vollbesetzten St. Severin-Kirche auf dem Vorplatz lauschten - es waren noch einmal um die 300 Personen- und die dann begeistert am Ende der Predigt Beifall klatschten und zusahen, noch eine Kassette zu bekommen.
"Gottes Entertainer", so nannte man dich in der Presse, war eben mitreißend und charismatisch. Es sind Gottes Gaben, die halt nicht vielen zukommen.
 
tg
04.09.2017
17:59 Uhr
     
Diese verwandlung müßte ein Gottesdienst uns bringen. Wir kommen zur Kirche als Bettvorleger und kommen heraus als Tiger. Jesus mit Hilfe des Predigenden hat uns die Streifen aufgetragen, Lebensmut und Vertrauen.  
Monika Glässel
02.09.2017
14:24 Uhr
     
Sylt, wir kommen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  
ds
02.09.2017
08:32 Uhr
     
Gott liebt uns nicht, weil - nachdem - wir uns ändern, sondern weil er uns liebt, verwandeln wir uns... frei nach Richard Rohr. Lichtvolles Wochenende, Delf  
tg
30.08.2017
15:44 Uhr
     
Gott straft nicht. Er hat immerwährend wiel mit uns vor. Hier ein feiner Fund : " Joseph sah in Gott einen Gott des Verschonens und des Vorübergehens, der nicht einmal im Falle der Flut bis zum Letzten unter die Wurzel der Menschheit gegangen war, sondern in einem Gescheiten den Gedanken des Rettungskastens erweckt hatte."/T MannJoseph II, 656
Wir sind alle sehnsüchtig nach Mehr, nach „dem hinterm Horizont“,wollen alle mehr sein als letztlich nur Vergebliches. Darum auch feiern wir zurecht die Geburtstage. Jese Geburt ist der Anfang von Unendlichem.
Mit Grüßen vom Meer TG
 
Dorothé für die Augustiner
27.08.2017
22:34 Uhr
     
Liebe Monika, herzlichen Glückwunsch zum neuen Lebensjahr und bleiben Sie so fröhlich und positiv denkend,wie wir Sie hier kennen.
"Geburtstage sind Tage,
an denen man das was war, betrachtet,
das was ist, bewertet
und das was sein wird, voller guter Hoffnung erwartet."
(Samuel Butler/ 1612-1680)
 
Monika Glässel
26.08.2017
10:29 Uhr
     
In guter Verfassung 60 Jahre alt geworden und mit großer Freude und vielen Freunden und der Familie gefeiert!!!!!!!!!!!!!!Danke Gott!  
tg
16.08.2017
10:31 Uhr
     
"Du Mensch, wohl dir, wenn Zuversicht dich trägt und du kein böses Gewissen hast. Gönne dir, was dir zusteht, tu dir selbst soviel Gutes an wie du kannst und gib Gott die Opfer, die ihm gebühren. Bedenke, dass du keinen Vertrag mit dem Nichts hast sondern mit ihm, dem Lebensspender. Lass dir die Freuden nicht entgehen, die dir beschieden sind. Tu dem Freund Gutes und gib dem Armen nach deinen Kräften. Versäume keinen fröhlichen Tag. Schenke und lass dich beschenken."-
Ein zauberhafter Text, vielleicht von einem frohen Griechen oder einem genußfähigem Franzosen? Er ist aus der Bibel, zugegeben aus den Apokryphen, dem Anhang des Alten Testaments (Jesus Sirach 14, 2.11. 14) aber gut vor allem in Ergänzung zu Philipperbrief 4,4. wo Paulus einbläut als Christen-Pflicht (komisch: Pflicht??): "Freuet euch; und ich sag es wieder und wieder: freuet euch. Der Herr ist nahe"; ich ergänze: der Erfinder und Betreiber des Lebens, der Freude-Produzent ist nahe.
 
die Augustiner
10.08.2017
21:57 Uhr
     
Übersetzt heißt das doch: Genießt das Leben! Und so ist es, die Mitmenschen empfinden den Lebensfrohen eher als angenehm und werden positiv angesteckt, selbst wenn dahinter auch mal eine kleine Sünde lauert.  
tg
10.08.2017
11:19 Uhr
     
warum mir das ein Trost ist? Weil auch meine dunklen Sachen nach Nutzen abwerfen. Weil Gott meine Egosachen unterpflügt auf dem Acker des Lebens und da wird was Brauchbares draus. So ähnlich Martin L.: Liebe, und sündige taper drauf los. Aber glaub um so tapferer: Du geliebt , gebraucht.
Jetzt Du/ Ihr, bitte
 
tg
10.08.2017
11:14 Uhr
     
Warum mir der Tauler ein Trost ist? weil meine dunklen Sachen auch noch zu was gut zu sein scheinen. Gott, das Leben scheint auch für meine krummen Sachen Verwendung zu haben.Luther sagt so was Ähnliches: Liebe und sündige tapfer drauf los. Aber glaub um so tapferer: Du geliebt , gebraucht!
Wie das für den Alltag verwenden?
 
tg
05.08.2017
15:00 Uhr
     
Mein großer Trost: : "Das Pferd macht den Mist im Stalle, und obgleich der Mist Unflat und Stank an sich hat, so zieht dasselbe Pferd doch den Mist mit großer Mühe auf das Feld, und dann wächst edler, schöner Weizen und der edle süße Wein, der nimmer so wüchse, wäre der Mist nicht da. Also trage deinen Mist, das sind deine eigenen Gebrechen, die du nicht abtun kannst, mit Müh und mit Fleiß auf den Acker des liebreichen Willen Gottes in rechter Gelassenheit deiner selbst." (Johannes Tauler, 1361 gestorben)  
Dorothé
04.08.2017
11:22 Uhr
     
Ja, und Rubinstein sagt weiter: Sehen Sie, das Leben hat so wunderbare Dinge für uns bereit: Blumen, Musik, Poesie, Bücher, Gedanken , Liebe.
Das kann uns niemand wegnehmen.
 
tg
03.08.2017
11:16 Uhr
     
Man muss schlimme Zeiten durchmachen, um das Wunderbare und Faszinierende des Lebens zu erkennen.Sagte Artur Rubinstein-- Das hilft mir, die müden u mauligen Phasen leidlich schnell zu überstehen. Hilfreich ist ein Gefährte, zur Not auch ein Hund, ein Kamerad, der jedenfalls auch tieftraurig gucken kann.  
DS
02.08.2017
15:56 Uhr
     
...sorry, besser "sloth", wie Trägkeit, jedoch treffender das Gefühl, ausgeliefert zu sein, ohnehin nichts ausrichten zu können.. DS  
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