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MG
18.03.2013
19:30 Uhr
     
Lieber Doc, stell Dir mal vor, du wärst der Papst. Was würdest Du machen, oder möchtest Du auch nur 33 Tage im Amt bleiben? (ihr wisst was ich meine). Du könntest auch nicht von heute auf morgen alles
ändern. Gib Franziskus eine Chance und nicht schon wieder rumnörgeln. Herzlichst Monika
 
jakobus
18.03.2013
19:26 Uhr
     
@ doc: Ihren Vergleich mit den letzten Tagen der DDR und der Rolle von Hans Modrow halte ich für absolut daneben. Tut mir Leid.  
doc
18.03.2013
17:52 Uhr
     
Lieber Pastor Giesen,liebe Mitdiskutanten!

In meinen Augen kann der Papst Oberhaupt einer gemeinsamen Christenheit
sein,solange er zugibt,daß er (sein Amt) von Menschen gesetzt wurde.
Mit all den Fehlern und Irrtümern,die Menschen begehen können.
Aber die Weisheit oder gar Unfehlbarkeit an ein Amt zu binden,
ist für mich nach wie vor ein Ding der Unmöglichkeit.
Es braucht keinen Vermittler zwischen Gott und Mensch!
Mich erinnert die Wahl des Papstes und die damit verbundenen Hoffnungen
auf befremdliche Weise an die letzten Tage der "DDR".
Damals galt Hans Modrow als Hoffnungsträger.
Doch was half es,daß er vielleicht etwas "liberaler"oder volksnäher
war als seine Vorgänger?Er blieb Repräsentant eines undemokratischen
Systems ohne konkurrierende Parteienlandschaft.
So ähnlich nehme ich die Situation des Papstes jetzt war.Sein Spielraum ist
vermutlich weit geringer,als die meisten hoffen.
Aber ich stehe nicht an zu sagen,daß ich mich gerne vom Gegenteil
überzeugen ließe.....

Allen hier das Beste:doc
 
tg
18.03.2013
12:18 Uhr
     
nochmal zu Bruder Papst.
Ich könnte mir durchaus einen Ehren-Papa vorstellen, der die Gesamtkirche repräsentiert, auch mit Rom- es bleibt Ursprungsort der Organisation Kirche. Die Heraushebung des Simon als "Fels" ist erst ins Evangelium des Matthäus eingetragen als Rom schon etaliert war als Märtyrerstadt von Petrus u Paulus. In der Urkirche hat Petrus noch die judenchristliche Abteilung stark vertreten, die die Beschneidung zur Pflicht machte. Man muss nur lesen, wie Paulus mit Petrus kämpfte und ihm die Heidenmission (Ohne Beschneidung und Gesetzesgehorsam ) abtrotzt. Dazu mal den Galaterbrief lesen ...
Aber Rom war die einzige Gemeinde, die die Briefe des Paulus gesammelt hat, die erste christliche Gemeinde, die nach römischem Recht eine Organisation, eine Körperschaft auf die Beine stellte, die klärte, wer zuständig ist. Es wuchs die Autorität heran, die dann um 180 nach Chr ein Glaubensbekenntnis und die neutestamentliche Schriftensammlung zustandebrachte.
Es führt kein Weg hinter Luther zurück: EIN CHRISTENMENSCH IST EIN FREIER MENSCH UND NIEMNANDEM UNTERTAN ALS GOTT UND IST JEDERMANN UNTERTAN IN NÄCHSTENLIEBE.
Und: Der Mensch wird ohne Werke des Gesetzes vor Gott recht, allein durch den Glauben an Gottes Liebe.(Römer 3,28). Alle Kirchenverfassungen und Ordnungen, Ämter sind verhandelbar, Kein Mensch hat die Wahrheit, auch keine Kirche. Jede Kreatur ist Schöpfung Gottes, jeder Mensch ist Tochter/Sohn Gottes dem Jesus nach, dem Erstgeborenen von vielen Brüdern und Schwestern.
Hoffen wir, dass Franziskus diesem näher kommt.
 
MG
18.03.2013
10:25 Uhr
     
Ja, ich habe auch das Gefühl, dass es Bruder Papst sehr gut macht.  
molitor
17.03.2013
20:42 Uhr
     
Bruder Papst macht sich ganz gut.

Wie er sich zum ersten Mal auf dem Balkon zeigte, sich beugte und um Gebet und Stärkung durch die Gemeinde bat, wie plötzlich Ruhe da war auf dem Platz und tatsächlich Gebet, und er daraufhin erst den Segen sprach (sprechen konnte) - das war stark!
Und die ersten Akzente, die er setzt, der gesegnete Blindenhund, die Fahrt im Bus, die einfache Tracht, die knappen Geschichten, die er erzählt (mit Witz), das alles ist wohltuend und gewinnend und verspricht Neues.

Die Erinnerung an Franz von Assisi in seinem gewählten Namen wird die Italiener im Lande freuen und im Vatikan alarmieren. Wenn Bruder Papst das "Franz-von-Assisi-Programm" bei der Vatikanbank durchzieht und Transparenz nicht nur verordnet, sondern sie erreicht, wird er ein "gutes Werk" vollbracht, Glaubwürdigkeit wieder hergestellt haben. Auch dazu braucht er das Gebet der Gemeinde.

Sehr schön fand ich seinen Abendgruß vom Balkon. Mit dem kann man seine Lieben grüßen oder man kann es sich auch selber wünschen:

"Buena notte e buon riposo"

(in etwa: Eine gute Nacht und angenehme Ruh)
 
ing
16.03.2013
17:22 Uhr
     
gefunden im Bibelenergie-Schatz

Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt.
Offenbarung des Johannes 1,4

Ein herrliches Anfangs - und Schlusswort für Tun und Lassen des Tages, des Lebens. Mit diesem Segenswunsch sehen wir uns zugehörig, dem Einen-Guten-Ganzen, der sich nach allen Richtungen erstreckt und in den alle Gegenden und Zeiten geschehen. Von ihm Gnade und Frieden haben - mehr geht nicht.

^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^

Gott sagt " Meine Gnade soll nicht von dir weichen "
 
Menke
14.03.2013
14:45 Uhr
E-Mail    
Hausmeister Krause.


Schon lange her,bevor Gebäude auf den Plan traten,gab es den Hausmeister Krause.
Er war nicht von Anfang an,bis zum Ende seines denkens der Krause von nebenan.
Man hatte ihn ihn in diese Ecke reingestellt.
Wann er wollte kam er und musste losgehen wenn andere sich Spaß und Freizeit gönnten.
Gewollter Müßigang,auch das Ruhen,war nicht sein Ding.
Die Vielen Wochenenden in seinem Arbeitsalltag,waren ihm Verdruss und suspekt.
Auf Fragen wie er sich fühle,konnte er nicht ernsthaft antworten.
Nichts,war ihm unwichtig, auch der Feierabend hielt all diese Gedanken nicht auf.
Im reparieren und ausgleichen untereinander war er Spitze.
Als nach langer Zeit seine Seele erschöpft war,wie Löwen eine Beute aus ihm machten,sagte Gott
zu ihm,komm heim von wo du losgegangen bist.
 
tg
14.03.2013
09:10 Uhr
     
Rabbi Bunam sprach zu seinen Schülern: Jeder von euch muss zwei Taschen haben, nach Bedarf in die eine oder andere greifen zu können: in der rechten liegt das Wort: „Um meinetwillen ist die Welt erschaffen“ und in der linken: „Ich bin Erde und Asche.“
was ist heute dran? Bin ich niedergeschlagen oder überkandidelt? auch Bruder Papst eine glückliche Hand.
 
SB
13.03.2013
08:07 Uhr
     
Handy


Guter Gott.
Ich möchte mich heute Abend
um mein inneres Handy kümmern,
meine Verbindung zu dir.
Tagsüber schalte ich es öfter einmal ab.
Weiß Gott, da habe ich anderes im Kopf.
Du aber klopfst an und meldest dich
auf der Mailbox meiner Seele.
Da will ich mit dir deinen Impulsen
noch mal nachlauschen,
die du mir heimlich gegeben hast:
in der Menschenbegegnung;
in den Wundern der Natur;
in den Freuden und Extasen;
in Schreien der Not;
in mancher Frage: Warum?;
in satter Erfahrung: ja, darum bin ich auf Erden.v Danke für die Impulse.

Lass uns gut im Gespräch bleiben –

Aus : Albert Dexelmann "Amen am Rande der Nacht"

Der Frühling scheint leider noch nicht in Sicht, wir haben eine tiefverschneite Winterlandschaft, aber immerhin heute schon mal mit blauem Himmel, der zum herrlichen Winterspaziergang hinauslockt.
 
Ohli
11.03.2013
08:35 Uhr
E-Mail    
Dank für die Lichtgedanken von Frau Reimann. Ja, ich habe sie gekannt aber leider nur während des Urlaubs hören können.
Nun haben diese Worte noch einen neuen Klang.............. Möge es uns in dieser Woche auch gelingen, kleine Gaben der Freude zu verschenken.
 
ing
11.03.2013
07:57 Uhr
     
Wir Menschen werden reich beschenkt. Immerwieder. Wie umhüllt mit Liebe ...
Ich fühle "diese" wie Geschenk, jedesmal. DANK'
Und Du bist es auch, SonnenBlume! Guten Morgen!
 
SB
10.03.2013
20:09 Uhr
     
Hallo Ingrid,
Danke für die "Licht-Gedanken"von Heike Reimann.
Und als Belohnung dann heute den Schokoladenkuchen im Schnee, ich freue mich mit Dir.
Du weißt ja, es sind die "kleinen Dinge", die unser Leben bereichern.
Liebe Grüße SB
 
ing
10.03.2013
16:45 Uhr
     
Freude; bin unterwegs im Wind. Es schneit und schneit und schneit. Du kannst heute mitten auf der Straße geh'n, weil kaum einer unterwegs ist. Da kommt mir ein lächelnder Mensch mit einem Backblech unterm Arm entgegen und fragt " Willst Du ein Stück Schokoladenkuchen? " In die Hand - mitten im Schnee! Hab' ich noch nie erlebt.
So gut hat mir noch nie vorher ein Kuchen geschmeckt.
 
tg
10.03.2013
11:40 Uhr
     
gut, zu sehen, wie wir uns von Tag zu Tag hangeln. Und in den Mühen uns an die Hand nehmen, uns das Brot tröstlicher Gedanken geben und den Wein des Zusammenhalts. So geht uns immer wieder auf, dass wir auch Licht sind einander. Heute am Sonntag "Lätare"- (Freuet euch!)  
ing
10.03.2013
09:57 Uhr
     
Ja Ohli !
Orbart hat uns vor einiger Zeit anvertraut, daß er sich nach Wärme und Licht sehnt. Sein Wunsch ist auch ganz deutlich eine Antwort auf Dein Fragen.
Es gibt GeDANKen vom LichtSein durch Heike Reimann. Hast Du diesen wundervollen Menschen gekannt?
Es war wohlige Freude, ihren Predigten zu lauschen. Sie hat Wärme und Licht geschenkt. Ich will ihre Botschaft hierherbringen. Wir dürfen sie mitnehmen, auf unsere Wege im Leben


Manchmal wirst Du zum LICHT.

Licht sein, das heißt
anderen zu einem Lichtblick zu verhelfen,
neue Hoffnung wecken
einen Wunsch erfüllen
eine Chance geben.
Zeit haben. Jemanden anhören.
Einen Ängstlichen ermutigen.
Einen Traurigen trösten.
Für jemanden beten
und niemanden aufgeben.
Wo immer dies geschieht,
Wird LICHT


.
 
Ohli
10.03.2013
07:06 Uhr
E-Mail    
Danke Ing. für die Antwort und den Hinweis auf die umfassende Liebe, die so ein verzweifelter Mensch braucht. Vielleicht kann man nur darum bitten, am richtigen Tag am richtigen Ort zu sein.  
ing
09.03.2013
09:17 Uhr
     
Ich verstehe es so, Ohli, daß Du fragst, welche Hilfe Menschen brauchen, die einen unvorstellbar schweren Schicksalsschlag erleiden müssen. Weil ein verletzter Mensch nicht mehr weiter wusste; keine wirkliche Hilfe fand.
Ich ahne, ein Mensch, der sich das Leben nimmt, hat um Hilfe gebeten, später geflüstert, und dann bis zum erlöst werden durch sich selbst, bleibt er stumm.
Wäre ein Wunder geschehen, hätte es einen Menschen gegeben, wie damals den Jesus, der damals losging, um das eine Schäflein zu suchen und zu finden und zu tragen: Wirkliche Hilfe zu bringen; über lange Zeit, dann hätte er möglicherweise gerettet werden können. Ein Hilfloser bräuchte Räume von Schutz und Geborgenheit. Das ist Liebe von allen Seiten. Über lange Zeit.
Wenn sich so ein Wunder nicht ereignet, und der Verlorene stirbt, dann entsteht eine lange Kette aus Menschen, die Hilfe brauchen. Über lange Zeit.

Wunder gibt es immer wieder, Ewald, aber nicht für Alle.
 
jo
08.03.2013
18:00 Uhr
     
Liebe Kathrin,
vielen Dank für Ihre guten Wünsche, aber so alt wollte ich eigentlich nicht werden.
Wir werden sehen.
Noch habe ich, nicht zuletzt durch diese Seite, viel Lebensmut und Lebensfreude gewonnen.
Das wünsche ich auch Ihnen, liebe Katrin, und allen anderen Menschen, besonders denen dies brauchen.
Viele fröhliche Grüße!
Jo
 
Menke
08.03.2013
17:58 Uhr
E-Mail    
Glaubst du auch an Wunder?

Jesus ging vorüber und zwei Blinde folgten ihm.
Sie schrien,hab Erbarmen mit uns.
Jesus sprach,glaubt ihr dass ich euch helfen kann?
Sie antworteten,ja Herr!
Darauf berührte er ihre Augen und sagte,weil ihr geglaubt habt so soll es geschehen.
Da wurden ihre Augen geöffnet.
Mich spricht das Matthäus Evangelium an,weil ich ähnliches erlebt habe.
Nachdem wir bei einem Fahrradausflug mehere Kirchen besichtigt hatten,wurde ich aufgeregt aus der Kirche geholt.
Ein Mann lag auf der Straße und rühte sich nicht.
Viele Leute standen besorgt drumherum.
Einige sagten,der Mann ist tot.
Ich trat hinzu,berühte ihn.
Augenblicklich stand der Mann auf,schaute mich an und ging seines weges.
 
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