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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Delta
16.07.2007
00:21 Uhr
     
Hallo lieber Jakobus,
manchmal bedarf es nur eines kleinen Satzes, der Erinnerung an einen schönen Wintertag,
einer Geste oder es ist auch mal ein Geruch dabei, der die Erinnerung aufleben lässt. Es kann ein Kinderfoto sein oder es helfen die Erinnerung eines Menschen, den man lange nicht gesehen hat. Ein kann ein Buch sein, aus dem man seinen Kindern gerne vorgelesen hat, das Erinnerungen weckt und das nun irgendwo auf dem Dachboden vergessen rumliegt.
20 Jahre "verlorene" Jahre sind eine lange Zeit. Wie ist es mit den letzten 3? Ich hab da was gefunden. Auf dieser Seite würde es allerdings den Rahmen sprengen.

Herzliche Grüße und alles eine gute Woche
Delta
 
corinna
15.07.2007
17:58 Uhr
     
Zum Tagebuch: Ich schreibe mir viele SMS auf, die ich von meinen Freunden bekomme. Das ist auch ein bißchen so wie Tagebuch schreiben. Unglaublich diese mobilen Gedankenüberträger: da denke ich an eine Freundin und in dem Moment schreibt sie mir. Dadurch, dass ich diese Botschaften aufschreibe, gehen sie mir nicht verloren und ich fühle mich enger verbunden mit meinen Freunden.
Nur schade, dass mein Hund nicht simsen kann!
 
DS
15.07.2007
10:28 Uhr
     
Ingrid, danke für aufmerksames mitlesen und deine gedanken dazu! DS  
fjord
14.07.2007
22:49 Uhr
     
Das Wesentliche Will Bleiben,
ich empfinde ein bißchen wie Thomas.

Als Kind hatte ich 'mal ein Tagebuch. Es trug ein Schloß mit einem winzigen Schlüssel dran.
Später fühlte ich, daß es für mich viel schöner ist, meine Gedanken durch die Rinden den Bäumen mitzuteilen.
Ich bin unendlich dankbar für alle Bäume im Lebendürfen.
Oder ich mag mit der Feder auf dem Weg ins Luftmeer schreiben, oder überallhin. Und spontan Kunstwerke aus der, und in die Natur legen, umhüllt mit Erlebtem. Für Augenblicke.
Im Herzen bleiben sie ewig.
Manchmal denk' ich, Es hat unendliche kleine Fjorde, die wie herzensbuch sind.
Da sind auch Die Kastanien an der Tauber. Unter ihren grünen Schirmen war GeborgenSein,

lieber Delf,
neulich, als Du die traurige Nachricht mitteiltest, da kamen auch bei mir Schmerzenserinnerungen angeflossen, und auch alles Schöne - zu einem LiebenMenschen, den ich vor über achttausend Tagen loslassen mußte. Ich erinnerte gleich dieWärme und Gerüche und Sanftheit. Er lehrte mich das Traktorfahren und ich fühlte wieder das Glücklichsein über die rote Lederhose mit den Herztaschen, die ich trug, als ich ihm helfen durfte. Da war ich Vier.
Ich hatte ihn sehr lieb.
Der Tag, an dem sich mein Patenonkel das Leben nahm - war der Schrecklichste in meinem Leben.
Ach wie gerne hätte ich 'mal mit ihm zusammen in den Dünen gesessen und zumMeer gelauscht...

Ich bin froh für die Menschen, die ein Tagebuch führen. Gut ist, daß jeder neue Tag die Möglichkeit birgt, solch einen freund willkommen zu heißen. Für jeden Menschen Auf Dem Weg.
Herzliche Grüße von Ingrid.
 
ds
14.07.2007
17:48 Uhr
     
ihr lieben, ich lese wenig in den aufzeichnungen, die ich über jahre gefertigt habe. irgendwie ist es eine andere funktion, alles aufzuschreiben : wie wenn man es einem freund anvertraut, betet oder so...  
Thomas Müller
14.07.2007
10:30 Uhr
E-Mail    
Lieber Jakobus

Genau so ergeht es mir auch. Ich habe etwa 15 Jahre meines Lebens von Zeit zu Zeit Tagebucheinträge gemacht. Es war damals eine gute und gleichzeitig auch eine bedrückende Zeit. Heute bin ich manchmal richtiggehend froh, hie und da darin nach zu lesen, wie meine Empfindungen damals waren ...

Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass die schönen Momente im Leben im Gedächtnis haften bleiben. Bei mir nicht selten in Bildern und Gefühlen, Gerüchen ...

Momentan schreibe ich kaum mehr in dieses "Buch", in den Computer ... Warum weiss ich eigentlich auch nicht. Im Grunde genommen hätte ich viel zu schreiben. On verra ...

Mit herzlichem Gruss aus Bern
thomas
 
jakobus
13.07.2007
22:45 Uhr
     
Ich wünschte, ich hätte Tagebuch geschrieben - dann könnte ich jetzt nachschauen: Wo ist mein Leben geblieben? Effektiv fehlen mir in der Erinnerung fast 20 Jahre, die der Monotonie des Alltags zum Opfer gefallen sind. Ich kann's leider nicht mehr ändern.
Ein gesegnetes Wochenende Euch allen!
jakobus
 
U.Sun
13.07.2007
16:49 Uhr
     
Ihr Lieben,
ohne mein Tagebuch wäre ich an manchen Stellen meines Lebens wahrscheinlich geplatzt oder angerissen oder blutgerinselt... ( : Ein Tagebuch ist für mich eine Orientierung. Z.B. wenn es mir schlecht geht, ich keine Ahnung habe, warum und dann die letzten Wochen ansehe. Dann weiss ich: \"Kein Wunder\" und kann den Zustand viel besser akzeptieren, Schönes planen. Es ist aber vor Allem in Krisen und im Alleinsein ein Freund/eine Freundin, der/die mir zuhört, ohne zu werten, mitträgt, ventiliert, mitfreut, sortiert und und und. Es ist eine tolle Erfindung. Ich habe beobachtet, dass es in Zeiten, in denen ich eine Beziehung hatte, in den Hintergrund getreten ist. Es ist eben zur Stelle, wenn es gebraucht wird.

U.Sun
 
DS
12.07.2007
08:56 Uhr
     
und - an delta und alle - in dem Lied weiter :
Danke, dass ich danken kann ! Darin liegt eine tiefe Lebens-Mut weishait . Euer DS
 
Delta
11.07.2007
20:47 Uhr
     
Ich beschreibe seit ein paar Wochen "lebende Tagebücher". Mir hören liebe Menschen zu. Oder sag ich besser, sie lesen mir zu? Wenn auch meistens keine Antwort kommt, so tut es doch gut zu schreiben, alles wegzuschreiben, was die Tage oft so lang und schwer macht.
Doch es sind nicht alle Tage schwer, auch wenn sie lang sind. Es sind welche dabei, die hören auf mit einem lieben Händedruck, einer herzlichen Umarmung, wenn es schon Nacht ist und der neue beginnt ganz früh mit ganz großer Freude.
So sagt doch unser schönes Kirchenlied EK 334: Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass all meine Sorgen ich auf dich werfen mag.

DANKE
 
rb berlin
11.07.2007
19:41 Uhr
     
wenn man immer den gleichen gedanken im kopf hat, vom aufwachen bis zum einschlafen und immer und ewig, dann kann das irgendwie quälend sein, man bekommt z.b. einen menschen oder auch anderes einfach nicht aus dem hirn.
jetzt werde ich mal versuchen, ausführlich diese gedanken aufzuschreiben, wie empfohlen! mal sehen, ob sie auf dem papier kleben bleiben und meinen Kopf, Seele und mein Hirn befreien.
 
Traugott Giesen
11.07.2007
19:00 Uhr
     
Schade, daß Bruder Papst seine Abteilung Kirche fürs Gesammte hält, die Evangelischen nur für Invaliden. Die Apostolische Sukzession - das Weiterreichen der Berufung von Christus über seine Jünger bis zu uns - gehört auch den Protestanten. Dass Rom Luther gebannt hat, ist eine Beschädigung, die Rom längst hätte widerrufen können. Kirche ist, wo das Evangelium verkündet wird, auch in Rom. Winken wir geschwisterlich hinüber!  
Stefanie
11.07.2007
18:33 Uhr
     
Das stimmt. Schreiben ordnet. Man kann auch vieles wegschreiben, sich von der Seele schreiben. Einmal aufgeschrieben hören die Gedanken auf, im Kopf zu kreisen.  
rb berlin
10.07.2007
10:33 Uhr
     
mal ein ganz anderes - gutes - t hema: tagebuch! vielleicht geht es vielen so, daß man denkt, tagebucheinträge haben etwas mit jugend zu tun. ich schreibe auch kein tagebuch, da bereits etwas angegraut. aber es ist ganz sicher eine überlegung wert. eine aufrechnung des tages, damit gute gedanken, taten, erlebnisse nicht entwischen... allein das schreiben ordnet und klärt vieles.  
DS
10.07.2007
08:43 Uhr
     
Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach, dass sie an ihm vorbeilaufen...
Søren Kierkegaarddän. Philosoph, Theologe u. Schriftsteller 1813 - 1855
Ja. Tagebuchschreiben ist auch deswegen wichtig, weil es uns einen Moment zur Ruhe zwingt, zur Klärung, was wichtig war und was alles ich auch weglassen kann, weil unwichtig und bei kritische Prüfung gar nicht fehlt - zB. fernsehen ! Was wir lassen, macht uns gelassen.
Herzlich DS aus HH
 
Traugott Giesen
09.07.2007
21:42 Uhr
     
welche erfahrung habt Ihr mit Tagebuch.Ich halte das Notat einiger Sätze pro Tag für dringend, sonst wischt der Tag davon und schon drei Tage später gibts keine Spur mehr.  
rb berlin
09.07.2007
09:38 Uhr
     
an tg: e-mail für Sie  
jakobus
08.07.2007
16:19 Uhr
     
Mein Gegenangebot zur Frage, warum Jesus in den Sand schrieb (Johs.8, 1-11): Ich vermute einfach (und übersehe damit vielleicht ja jegliche Symbolik), dass Jesus die Blicke der umstehenden Menge von der Ehebrecherin ablenken wollte, um diese aus dem Mittelpunkt zu nehmen.
Die Menge starrte also nicht mehr auf die Frau, sondern beobachtete Jesus beim Schreiben (und Überlegen)
und wartete voller Spannung auf seine Reaktion.
Allen eine gesegnete Woche!
jakobus
 
DS
06.07.2007
22:45 Uhr
     
Molitor : Versuch macht klug - oder.............DS  
Molitor
06.07.2007
15:53 Uhr
     
Aufklärungsversuch:

Jesus war auch ein Warum-Frager: "Mein Gott, mein, Gott Warum hast du mich verlassen?" (Mk.15, 34)

Lasst uns nicht frommer sein wollen als der Mann am Kreuz.
 
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