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:: lebensmut.de ::
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Charly
19.02.2008
14:40 Uhr
     
rb bln: Danke, für Ihr Mitfühlen. Richtig bemerkt + erfasst.
C.
 
tgiesen
19.02.2008
10:32 Uhr
     
Lieber Herr Menke- Sehe ich das richtig, daß Sie ihrem Bruder geholfen haben beim Umzug ? Und den Umzug sehen Sie als Gleichnis für so manchen Jammer?
Erst mal doch Gratulation an Bruder, daß er es schafft, eine nötige Lebensveränderung zu fördern durch Raumveränderung. Stark, daß er sich kleiner setzt und so Mittel freimacht. Gut auch, aufzuräumen: Das lüftet auch Innen, wenn ich mich von "Anhaftungen" frei mache. Und sortieren schafft Ordnung. Die wieder hilft zu Duchblick. Natürlich ist ein Umzug auch ein Bilanzziehen. Abschied von Ehe ist ein mühsames Entflechten von Gefühlen und Besitz und Verantwortung. Verlassenheit hat Schmerz bei sich. Doch sie hat auch die Chance eines neuen Findens.
In diesem Sinne uns allen Erkenntnis, was zu uns gehört und "was den Bach runter muß". Gut, wenn man dabei Freunde hat, wie ihr Bruder Sie. TG
 
Menke
17.02.2008
21:50 Uhr
    ICQ
Umzug der Verlassenheit!

Gestern halfen wir meinem Bruder beim Umzug aus seinem Haus,in eine 3 Zimmerwohnung in der Stadtmitte.
Das ganze machte eine Scheidung nötig,denn wo Liebe gesäht wurde viel die Ernte dürftig bis gar nicht aus.
Viel Zeug wichtig aber auch vieles unwichtiges,hatte sich in den paar Jahrenn angehäuft wo besitzergreifend im normalen Familienleben,aber jetzt in der Veränderung nicht loslassen von all dem will.
Der Unterschied konnte nicht filmreicher sein,von einem eigenen Haus in ein Mietshaus der Gründerzeit.

In seine Arbeit durch den Blickwinkel der Vermehrung von Geld und Mattriellen Dingen über das Ziel hinausgeschossen zu haben,kam die Erkenntnis in der Unwiederufbarkeit.
Was dann kommt ist Gleichmut und manchmal auch Wut,wenn Erinnerungen wiederufen werden möchten.
Gut das sein Kind und Geschwisterliebe in Werken und Gedanken bei Ihm sind.
 
rb bln
16.02.2008
19:59 Uhr
     
an charly 12.2.08 : Sie haben viel preisgegeben von sich, wahrscheinlich zum falschen zeitpunkt, denn sofort kam eine maßregelung von tg. sie tun mir leid, sie hatten sich geöffnet und von sich erzählt und werden das wahrscheinlich nun nicht mehr tun - schade! Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Mut, Gottvertrauen und Hoffnung.  
tg
15.02.2008
23:14 Uhr
     
das ists: beteiligt denken.  
Hildegard
15.02.2008
23:07 Uhr
     
Auch ich möchte der Webmasterin für ihre einfühlsame und aufmerksame Begleitung dieses Gästebuches danken, besonders für die stille und schnelle Löschung einer so schauderhaften und höchst menschenverachtenden Mail hier in der letzten Zeit. Liebe Webmaterin, ich wünsche Ihnen ein gutes Wochenende, hoffe, dass Sie dem Gästebuch noch lange erhalten bleiben und grüße Sie herzlich Ihre Hildegard  
traugott giesen
15.02.2008
20:47 Uhr
     
Diese Seite soll helfen, Menschen ins Gespräch zu bringen. Das verlangt, aufeinander zu hören. Und zu antworten. Also möge man bitte den Gedanken der vorangegangenen Mail aufnehmen.
Manchmal ist man aber auch so in druck, daß man in eigener Sache um Hilfe rufen muß- und das geht immer vor, verlangt aber erst recht ein Echo.
Dank der webmasterin, die menschenverachtende oder wirre Mails aussortiert. Damit Menschen nicht einfach wegbleiben. eine gute nacht, ein guter Tag.Tg
 
Webmaster
14.02.2008
21:01 Uhr
E-Mail    
Lieber Menke,

ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten oder Sie belehren, aber könnten Sie sich vielleicht so ausdrücken, dass man versteht, was Sie sagen möchten? Ihre Wortwahl und Satzkonstruktionen machen es einem schwer, Ihren sicher guten Gedanken zu folgen.
 
Menke
13.02.2008
21:48 Uhr
    ICQ
Wir Denken an Euch!

Wo Menschen da sein stattfindet ist Freude und Alltag zugleich.
Hiermit fertig zu werden und zu Leben zeigt dem einzelnen,ich bin als Mensch geboren in meiner späteren festgestellten Einzigartigkeit.
Momentaufnahmen die ich spüre mich und andere betreffen,selbst Natur bleibt dann nicht außen vor.
Braucht alles seine Zeit um heilend mitzuteilen im Erkennen,wenn vieleicht auch später vieles anders gesehen wird was unwichtig dann verblasst.
Schlechtes Gewissen was auf den anderen Bezogen,hat dann vieleicht Probleme damit wenn im Tränen sähen vieleicht endlich Ruhe finden kann.
Andere wieder Unruhe beschleicht wenn das Leben mehr hätte bringen müssen,die Eigene Erkenntnis daran vorbei gelebt zu haben.
Zieh Dir im Manipulierten nicht den Hut der Gesellschaft auf, denn Unruhe treibt Dich in der Enttäuschung der Ausgrenzung von vermeidlicher Zufriedenheit des zu kurz gekommen.
Dein Weg der Dich trägt,solltest Du nicht am festhalten deiner Dir selbst gegebenen Schuld festmachen.
 
Rosi
13.02.2008
08:58 Uhr
     
Danke an alle für die tröstenden Worte!  
Kathrin
13.02.2008
08:12 Uhr
     
Wie treffend die Gedanken zum "wegputzbaren Grau". Sie passen gerade so schön. Ich habe seit einiger Zeit ganz komisch neu den Wunsch nach weniger Gegenständen um mich herum, kaufe blaue Abfalltüten zusätzlich zu der normalen Mülltonne und trenne mich endlich von so vielem. Und habe das sichere Gefühl jetzt endlich Platz für Neues geschafft zu haben.
Das als kleine Rückmeldung zu Ihrem Eintrag neulich.
Herzliche Grüße von Kathrin
 
tg
12.02.2008
16:36 Uhr
     
Charly und Mancher ! Können wir nicht einen Augenblick innehalten, wenn ein Mensch sein Leid beschreibt und einer eine Antwort wagt? Statt sofort sein eigenes Thema kund zu tun. Dies Lauschen, was dran ist, ist auch eine Hilfe fürs Leben.  
Charly
12.02.2008
14:22 Uhr
     
Hallo,
Seit langen Jahren bemüht, geackert und gearbeitet - die Früchte ernten Andere. immer wieder Enttäuschungen auf dem Berufsweg und das damit-fertig-werden müssen. Sicherlich ist Arbeit nicht alles im Leben - doch sie bestimmt einen großen Teil und "man" will dabei erfolgreich sein, anerkannt und bestätigt. Dafür ist in der heutigen Welt wohl kein Platz mehr. Rücksichtslosigkeit, Ellenbogen - bis hin zu Unwahrheiten. Wer da nicht mitspielt hat verloren. Was helfen uns Dinge wie Offenheit, Ehrlichkeit - ja Gottvertrauen, wenn es immer wieder Tiefschläge hagelt? Alles ignorieren, runterschlucken und tun als ob nichts wäre geht eben auch nicht. Der Frust sitzt tief, und fängt auch manchmal an sich auf die Familie auszuwirken. Was tun - wild "um sich schlagen" - oder immer freundlich lächeln?
Auch die Enttäuschung dass die Gebete zwar sicherlich erhört - aber nichts in Erfüllung geht, und sich auch keine Lösung zeigt.
Sorry hier nur mit Problemen aufzuwarten, aber manchmal hilft es schon ein bisschen, sich den Frust von der Seele zu schreiben.
Charly
 
Taugott Giesen
11.02.2008
13:40 Uhr
     
Gute Gedanken an Sie, lieber Mitmensch. Drei Monate ist kurz für eine lange Liebes- und Leidensgeschichte. Die Lücke können Sie auch nicht schließen. Es ist wie ein Baum. dem ein Hauptast abgeschlagen ist. Erst im Laufe der Jahre findet der Baum seine neue Mitte und das Verlorene bleibt als Lücke, die aber mit dazugehört.
Die Umstände des Sterbens sind schlimm. Sie wissen, daß die Art zu sterben zu ihm gehörte. Jetzt ist er im Frieden, den er so gesucht hat. Er wollte, daß ich Sie Ihre Rehamaßnahme abbrechen- vergeben Sie ihmund vergeben Sie sich. Ihr Nichtsichverabschiedenkönnen ist nicht das letzte Wort. Gott hat euch beide lieb und wird Euch, jedem das Seine geben.
Wissen Sie bitte, daß er im Glück ist. Und gestatten Sie, daß Ihnen das Leben noch gut ist. Helfen Sie, wieder bereit zu werden für Heilung im Laufe der Zeit. Und jeden Tag einen Augenblick mehr Freude, wie mehr Frühling ins Land zieht. Bleiben Sie behütet. TG
 
Rosi
10.02.2008
03:45 Uhr
E-Mail Homepage  
Drei Monate ist es jetzt her, daß mein Mann tragisch verstorben ist. Die Lücke, die ich einfach nicht schließen kann, ist groß. Während er starb, befand ich mich in einer Rehaklinik. Die Sache ist insofern tragisch, daß mein Mann Alkoholiker war (seine Geschichte dazu ist sehr tragisch!) - zwei Tage nachdem ich in der Reha war, hatte er einen Rückfall. Er wollte, daß ich meine Rehamaßnahme abbrecht, um wieder bei ihm zu sein. Der letzte telefonisch Kontakt war am 31. Oktober und sehr wahrscheinlich ist er auch an diesem Tag verstorben. Erst 14 Tage später - am 19. November hat die Polizei ihn gefunden - verblutet in der Wohnung. Ich weiß, daß ich nicht schuldig bin. - Aber ich hatte nicht die Möglichkeit, mich von ihm zu verabschieden - das ist für mich einfach schrecklich. Ich habe ihn nicht mehr gesehen, nicht mehr gesprochen, nicht mehr gefühlt. Ein Leben jetzt danach ist schwierig. - Ich habe meine Familie, die mir hilft, aber der Teil, der von mir gegangen ist, fehlt! Ich bin so traurig und auch so ratlos.  
Tg
09.02.2008
22:11 Uhr
     
Jacobusbitte mal melden über mail tgiesen@gmx.de Danke TG  
jakobus
08.02.2008
15:38 Uhr
     
"Expedition zum ICH. In 40 Tagen durch die Bibel" Ich bin gespannt auf die Lektüre dieses hoch gelobten Buches von Klaus Douglass und Fabian Vogt, und ich freue mich darauf. 40 Tage - also bis Ostern gut zu schaffen. 40 segensreiche Tage!
Euch allen ein gesegnetes Wochenende!
jakobus

PS. Dank an Hinrich C.G. Westphal und das Andere-Zeiten-Team für den 1.Fastenbrief - einfach toll wie Ihr das macht!
 
TG
08.02.2008
09:32 Uhr
     
Du erwartest ein Wunder? Dann bereite sein Erscheinen. Aufsehenerregendes kann nur passieren, wenn der Alltag funktioniert. Das sei deine Arbeit heute: Zwei Stunden Aufräumen. Oder Fenster Putzen. Erstaunlich, wieviel Grau wegputzbar ist. Frohes Schaffen dir.  
jakobus
06.02.2008
22:31 Uhr
     
@ tränenkuss: Ich habe volles Verständnis dafür, wenn Du die (Halb-)Öffentlichkeit des Gästebuchs scheust - wisse aber auch, dass Du TG jederzeit per E-Mail erreichen kannst und darfst.
Dir und Euch alles Gute!
jakobus
 
Luise
06.02.2008
18:57 Uhr
     
...und es wäre auch eine Chance zum Mitdenken, Mitfühlen und dabei Eigenes bewegen.
Tränenkuss, Du hilfst auch anderen damit. Wäre schön Du meldest Dich, aber fühl Dich auch
nicht gedrängt. Es muß für Dich passen.
 
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