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:: lebensmut.de ::
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MG
11.06.2013
18:19 Uhr
     
Da gebe ich Dir recht, unsere Jugend wird immer besser, viel besser als wir es jemals waren.
Und so soll es doch auch sein!
 
Mut
11.06.2013
09:35 Uhr
     
Sorry - aber das ist typisch für diese Seite hier.
KEINE Reaktion und Anerkennung für unsere oft gescholtene Jugend!
Stattdessen fromm eingepackter Vorwurf für gegen die Menschen und als mahnenden Anhang den -...ach so lieben Gott, der Umkehr fordert.
 
Bettina
10.06.2013
15:46 Uhr
     
In den Medien findet das durch das Hochwasser verursachte Leiden und Sterben der Tiere kaum Erwähnung - natürlich geht das Schicksal der Menschen vor. Tausende Tiere, Rinder, Hühner, Kaninchen, Füchse, Rehe, Wildschweine, Tiere aus Tierparks ertranken erbärmlich oder wurden weggeschwemmt, darunter viele Jungtiere.
Umso schöner ist diese Geschichte - ein Lichtblick, der Mut macht, und zeigt, dass jedes einzelne Wesen zählt und es wert ist, gerettet zu werden: in einem Stall bei Deggendorf wurden auf Anordnung des Landrats 100 Bullen durch Bundeswehrsoldaten erschossen, um sie vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Ein Stier konnte flüchten, schwamm durch Schlamm und Wasser auf einen kleinen, nur wenige Quadratmeter großen Schutthügel, auf dem er 4 Tage völlig erschöpft ausharren mußte - bis die Genehmigung erteilt wurde, dass er geborgen werden dürfte.
In einer dramatischen Rettungsaktion und mit schwerem Gerät holten ihn Bundeswehrsoldaten und Tierschützer in einer Gemeinschaftsaktion und brachten ihn auf Gut Aiderbichl unter.
Für die jungen Soldaten, die die 100 anderen Bullen erschießen und deren Kadaver bergen mußten, war die Rettung von "Egon" - so tauften sie ihn - ein Lichtblick, ein Strohhalm, an den sie sich in all dem Elend klammerten...
 
Menke
10.06.2013
15:02 Uhr
E-Mail    
Hochwasser ade?

Jetzt kommt das Hochwasser und was kommt danach?
Betroffen,oder nicht hingesehen zu haben,die Natur schlägt zurück.
Die Sündflut hat uns erinnert,um das Biblische Geschehen in der Geschichte,des nohas und seiner Arche herum.
Gebt der Natur wieder den Raum den sie braucht,um uns Menschen am Leben zu erhalten.
Talauen und Flussbette entstauben,entrümpeln von Menschenknechtschaft,damit Wasser wieder fließen und sich ausbreiten kann.
Betroffene in den Tälern haben Wasser knechten wollen,jetzt auch mit den vielen Sandsäcken von freiwilligen helfern.
Mit Menschenhand,kämpfen um Besitz und Exsistensen.
Gott sah ihr Werk und hörte Schreie der Stummen Verzweiflung und sagte ihnen,kehret um,ich lasse euch trotz alldem nicht fallen.
 
Mut
10.06.2013
12:53 Uhr
     
Heute früh im DR-Kultur: "Ohne den vielen freiwilligen Helfern (Anm. jetzt ist das N richtig :-) ) wären die Rettungsaktionen nicht möglich gewesen!"
Ich finde das Verhalten unbeschreiblich toll - schade, dass es dazu hier keine Reaktionen gibt, aber offenbar denke ich da nicht fromm genug.
 
Mut
07.06.2013
09:51 Uhr
     
Bewundernswert - anerkennenswert die vielen freiwilligen Helfern! Ein Segen der modernen Technik (twitter facebook) - zu beachten, die VIELEN JUNGEN Menschen - !  
tg
06.06.2013
16:58 Uhr
     
halten wir inne und denken an Die in Not. Sehen , wie das Wasser stündlich steigt und in Keller und Diele dríngt, und du kannst es nicht aufhalten. Das tut weh. All die Sachen, die einem nötig, wichtig, kostbar sind, gehen dahin, ein Jammer. Und der Nachbar, ein paar Meter höher gelegen kommt heil davon. es sei ihm gegönnt, aber wie geht es mit dem weiter, den die Sintflut überkommt?  
JMO
04.06.2013
20:38 Uhr
     
Kleiner Nachtrag,

ich habe den Hinweis von MG verstanden.

Deshalb gelobe ich Besserung und werde mich diesem Gästebuch erst einmal nicht mehr öffnen.

Ich hoffe, dass MG und alle anderen Kritiker mit dieser Entscheidung zufrieden sind.

Obwohl ein Gästebuch doch mit Leben, Ideen, Kritik und sonstiges gefüllt werden sollte.

Schade.
 
JMO
04.06.2013
20:27 Uhr
     
Liebe MG,

genau das wollte ich ja erreichen. Ich warte so sehr auf irgendwelche Reaktionen. Schön, dass Sie sich melden. Würde mich freuen, wenn diese Seite öfter´s gelesen und beschrieben würde. Oder sind alle im Urlaub?

Ich schließe mich MG an. Meldet euch mal wieder, es gibt soviel zu schreiben.
 
MG
04.06.2013
19:56 Uhr
     
Lieber JMO, ist ja schön, wenn Du auf Alles eine Antwort weisst, aber lass doch bitte auch die
anderen Nutzer der Seite wieder mal zu Wort kommen... würde mich persönlich sehr darüber freuen.
Herzlichen Dank und liebe Grüsse Monika
 
JMO
04.06.2013
18:47 Uhr
     
Eine einfache Frage, die sich jeder einmal stellen sollte: "Wozu lebe ich eigentlich, was ist denn der Sinn meines Lebens?"

Wenn ich diese Frage nach reiflicher Überlegung richtig beantworte, kann mir die Antwort dabei helfen, Lebensmut zu bekommen. In unserer schnelllebigen Zeit ist es oftmals so, dass vorschnelle Antworten gegeben werden. Der moderne Mensch hat in vielen Dingen das selbstständige denken verlernt. Lassen wir uns für eine ehrliche Antwort also ruhig Zeit. Gemeint sind nicht Antworten wie: zu arbeiten, für meine Familie da zu sein, ein schönes Leben zu führen, einmal in Rente zu gehen, gesund zu bleiben, zu reisen, zu heiraten, Kinder zu bekommen. All das meine ich nicht. Denn der Sinn des Lebens ist etwas anderes, hat etwas damit zu tun, wo ich mein Leben nach dem Tode verbringe.

Meine Antwort auf diese Frage lautet: "Mein Sinn liegt darin, ein Kind Gottes zu werden." Daraus ergeben sich für mich vielerlei Konsequenzen für mein täglichliches Leben. Der Umgang mit anderen Menschen, Tieren und der Umwelt. Ich weiss, all mein tun oder unterlassen, wird Konsequenzen haben.

Wenn ein Gottgefälliges Leben eine Vorraussetzung für das ewige Leben ist, dann gibt mir das in meinem Alltag Lebensmut in schweren Zeiten. Krankheit und Arbeitslosigkeit werden mich weiterhin begleiten, aber ich sehe alles aus einem anderen Blickwinkel.

Das ewige Leben ist das Ziel, welches ich erreichen will. Auch wenn mir auf dem Weg zum Ziel manchmal die Puste ausgeht.
 
Menke
31.05.2013
11:47 Uhr
E-Mail    
Nur einen Kleinen Moment Bitte!

Geschichten die das Leben schreiben,können Hoffnung,Kraft,Mut für Leben sein,oder froh machen wie es mir geht.
Also,Gott sei Dank,besser denke ich manchmal darüber nach.
Aber wenn Lebensläufe einzelner im Vergleich von dunkelnen Tagen lieblich in der Sonne wieder hell werden können,dann ist manchchmal besser ich schaue nur hin als mich dem hinzugeben wo ich vieles besser machen könnte,und Unzufriedenheit mein Lebensweg begleite,auch die,die mit mir verbunden sind.
 
JMO
29.05.2013
15:17 Uhr
     
Hallo Jo,

kann Lebensmut besser beschrieben werden, als Sie es mit Ihren Zeilen getan haben??????????

Das ist es, was wir Menschen brauchen. Menschlich miteinander umgehen, Zeit miteinander teilen, einfach nur - wie Sie es so schön beschreiben - zuzuwinken. Diese Liste ließe sich unendlich fortführen. Es sind doch wirklich nur Kleinigkeiten, die andere Menschen zum lachen und träumen bringen. Wie funkeln die Augen dieser Menschen, wenn sie ehrliche Zuwendung und Zuspruch erhalten.

Es ist so kostet so wenig, Menschen glücklich zu machen, ihnen Liebe und vor allem LEBENSMUT zu geben.

Wenn ich Ihre Zeilen lese, fällt mir Apostelgeschichte 4, 32 - 37 ein. Wenn ich das lese, fangen ich an zu träumen von einer besseren Welt, wie Sie bei Ihnen und Ihren Nachbarn wohl schon vorhanden ist.

Ganz herzlichen Dank Jo, für diese wunderbaren Zeilen!!!!!!!!!!!!!!!!
 
jo
29.05.2013
13:39 Uhr
     
Ja, den Lebensmut nicht zu verlieren, darauf kommt es an.
In meiner Nachbarschaft hat sich ein allein lebender Mann (Herr S) vor einigen Jahren ein Reihenhaus gekauft. Er erlitt vor etwa 4 Jahren einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Er ist ein sehr humorvoller Mensch. Seinen Krankenfahrstuhl nennt er Silberpfeil (Er hatte früher einen Mercedes).
Ein paar Häuser weiter in der Reihenhauszeile wohnte eine Frau (Frau O) , die Ihren Mann durch einen Herzinfarkt plötzlich verlor. Sie trauerte sehr um ihn und ging fast jeden Tag zum Friedhof. Sie tat uns allen sehr Leid.
Sie kümmerte sich ein wenig mehr als die anderen Nachbarn um Herrn S (bei uns herrschen gut nachbarschaftliche Verhältnisse) und eines Tages verkaufte Sie ihr Haus und zog zu dem Herrn S. Sie ließen das Haus des Herrn S nach und nach behindertengerecht herrichten und leben nun beide offenbar froh und glücklich mit einander. Bei schönem Wetter sieht man die alten Leute im Garten nebeneinander sitzen, und wir winken uns gegenseitig zu.
 
JMO
27.05.2013
17:04 Uhr
     
Hallo Molitor,

Egal welches Verbrechen oder welche Ungerechtigkeit auch immer geschieht: niemand wird in dieser Welt so etwas wie Gerechtigkeit, soziales Gleichgewicht oder Menschlichkeit herstellen können. Das hat selbst Jesus nicht geschafft. Politiker sind - seien wir doch ehrlich - nicht mehr als ein Spielball der Konzerne. Spätestens die Finanzkrise hat uns das überdeutlich vor Augen geführt. In dieser Welt geht es nur ums Geld. Das kann von niemanden geleugnet werden. Die Geldhäuser, Rüstungskonzerne, Autokonzerne, Pharmaunternehmen bestimmen die Richtlinien der Politik und nicht die Kanzlerin. Das wird nicht gerne gehört, aber es ist nun einmal so. Verschließen wir doch nicht die Augen davor.

Und trotzdem den Lebensmut nicht zu verlieren, darauf kommt es an. Krankheit, Ungerechtigkeit, Armut, Katastrophen und Tod gehören zu dieser Welt dazu. Da kann die Werbung, die Politik oder auch der Nachbar noch so schöne Worte dagegen finden. Deshalb verfolge ich nur ein Ziel: Wenn ich mit meinen Zeilen nur einen Menschen zumindest zum nachdenken bringe, dann bin ich zufrieden. Ich möchte, dass wir Menschen nicht alles als alternativlos annehmen. Wir sollten aufhören, unsere Fehler und unser Versagen immer zu entschuldigen. Getreu dem Motto:" Was kann ich schon tun?" Es gibt zu allem eine Alternative. Auch wenn Frau Merkel uns oftmals etwas anderes erzählen will. Anstatt Menschenrechte mit deutlichen Worten anzusprechen, wird diesen Staatsoberhäuptern noch der rote Teppich ausgerollt. Wenn von Deutschland kein Krieg mehr ausgehen soll, dann liebe/r Molitor, kann auch ich diese Rüstungsexporte nicht verstehen. Das nennt man auch Scheinheiligkeit. Abartig, Geschäfte mit dem Tod zu machen. Aber eine Abwahl dieser Bundesregierung wird garantiert keine Änderung bringen. Was ist also zu tun?

Ich wünsche mir Menschen, die - bildlich gesprochen, ihr Herz in die Hand nehmen und mit Jesus an seiner Seite furchtlos handeln und reden. Dieses Gästebuch ist eine wunderbare Plattform, mit seinen Zeilen und seiner Meinung Menschen zu erreichen und im Idealfall - zumindest zum Nachdenken zu bringen.

Ihnen liebe/r Molitor einen wunderschönen Abend.
 
Menke
27.05.2013
15:11 Uhr
E-Mail    
Recht auf Leben!

Ob Frauen,Kinder,oder Alte Menschen,also Unschuldige Menschen die in kriegerische Auseiandersetzungen verwickelt werden,wo ist da der Unterschied?
Auch Priester sind nur Menschen wenn auch die von Gott gesandten.
Jedes Menschenleben ist von Gott gewollt,macht den Tot dafür sinnlos.
Die Aufmerksamkeit und den Schmerz für den letztendlich sinnlosen Tot,macht vor keinem Menschen halt.
 
molitor
27.05.2013
14:26 Uhr
     
Mut haben, Dinge beim Namen zu nennen:

Auch wenn das hier nicht der richtige Ort ist, will ich doch einen Punkt nennen, wohl wissend, dass es in Wirklichkeit kompliziert und schwierig ist:

JMO, die deutschen Waffenlieferungen, die am Bundestag vorbei gehen (Panzer nach Indonesien) oder selbst dort genehmigt werden - nutzen Sie doch Ihre Energie einmal, mit ihrer Gegnerschaft zur Abtreibung ein Umdenken in der äußerst erfolgreichen Exportwirtschaft zu bewirken. Lassen Sie sich von ihrer eigenen Erzählten Geschichte motivieren!
 
JMO
26.05.2013
20:13 Uhr
     
Guten Abend lieber tg,

ja, was lehrt uns diese Geschichte aus dem Bürgerkrieg?

Ganz einfach - Vergebung ist möglich, bis zum letzten Atemzug. Voraussetzung dafür ist die Einsicht, gesündigt zu haben, die Sünde zu beichten und dieselbe zu bereuen. Ein Freibrief zum immer und immer wieder sündigen ist das aber nicht. Genau dieses zeigt die Geschichte von Jesus bezüglich der Ehebrecherin so wunderschön......und nun geh, und sündige nicht mehr. Der Soldat in der Geschichte hat sicherlich genau danach gehandelt - auch wenn das nicht nachzulesen ist.
Der Soldat in der Geschichte hat 3 Menschen erschossen. Trotz der Vergebung durch den Priester hat er ein schweres Verbrechen begangen. Und genau das ist es, was ich meine: Abtreibung, Sterbehilfe, Selbstmord usw. sind Verbrechen gegen das von Gott geschenkte Leben. Wir sollten aufhören, solche Verbrechen zu verharmlosen.
Dem Menschen zu vergeben oder zu verurteilen, das liegt alleine in Gottes Hand und steht mir nicht zu. Mir geht es nur darum, das durch die Vergebung, die Tat als solche immer noch ein Verbrechen ist. Da können wir die Verbrechen mit noch so verharmlosenden Worte wie z.b. Sterbehilfe umschreiben.

Ganz einfach ausgedrückt:
1.Gott vergibt dem Menschen Schuld bei entsprechender Einsicht, Beichte und Reue.
2.Vergebung heißt nicht, so weiter leben wie bisher.
3.Ein Verbrechen bleibt in Zukunft selbstverständlich ein Verbrechen.
4.Wir sollten den Mut haben, die Dinge beim Namen zu nennen.

Ein schönen Sonntagabend und eine von Gott begleitete Woche
 
tg
26.05.2013
18:10 Uhr
     
Lieber JMO - Sie erzählen diese Geschichte voller Schuld und Vergebung. Im Brief vom 17.5 war Ihnen noch sicher, dass nach den Werken gerichtet wird. Ist da ein Meinungs-Wandel im Gange?
Die Geschichte von den monströsen Morden und dem Kampf um Absolution- was kann Sie lehren, was meinen Sie? Nackt so hingestellt verschlägt der Text einem ja die Sprache- darum auch das Schweigen hier?
 
JMO
24.05.2013
19:15 Uhr
     
Eine wahre Begebenheit

Erbarmungslos raste ein blutiger Bürgerkrieg Ende der 30er Jahre über die spanische Erde. Kommunistische Freischärler führten Krieg gegen nationale Franco-Truppen. Die Roten kämpften zugleich gegen den Gottesglauben. Entweihte Kirchen, brennende Dörfer, ermordete Priester und Ordensleute zeigten den Weg, den das rote Heer genommen hatte. Auch die Franco-Nationalen kämpften verbissen und hart gegen die Kommunisten, schonten aber die Kirche.

Als ein Trupp Nationaler nach hartem Kampf ein Dorf eroberte, fanden sie an einer Mauerecke einen schwerverletzten Rotgardisten. Als er die herankommenden Soldaten sah, hob er mit schwacher Gebärde die Hand und stammelte: "Einen Priester, holt mir einen Priester!“
"Fahr zur Hölle, rote Kanaille!", fluchte einer der Nationalen. Doch sein Kamerad hatte Mitleid: "Ich hole einen Priester." Tatsächlich kam ein Geistlicher, der sich zu dem schwerverletzten Burschen beugte: "Sie wollen beichten?", fragte er. "Ja, ich will beichten", keuchte der Soldat.
Der Sterbende stammelte: "Sind Sie der Pfarrer dieses Ortes. "Ja, der bin ich." "Mein Gott", stammelte der Rotgardist. Lange dauerte es, bis der Priester den Sterbenden verließ Sein Gesicht war bleich wie die Wand, als er zu der wartenden Patrouille der Nationalen zurückkam. "Bringt den Verwundeten ins nächste Haus, damit er nicht auf der Strasse stirbt", stieß er mühselig hervor.

Als die Soldaten sich dem Schwerverletzten näherten, richtete sich dieser ein wenig auf und winkte sie heran. "Er hat mir vergeben! Er gab mir die Lossprechung", keuchte er, nach Atem ringend. "Warum soll er Dir nicht vergeben? Das ist ja sein Amt!", sagte einer der Nationalen.
"Ihr wisst nicht, was ich getan habe!", stöhnte der Sterbende. "Ich habe zahllose Menschen ermordet, darunter 32 Priester. In jedem Dorf bin ich zuerst ins Pfarrhaus eingedrungen. Auch hier. Den Priester fand ich nicht, aber seinen Vater und seine beiden Brüder. Ich fragte sie, wo der Pfarrer ist, doch sie weigerten sich, ihn zu verraten. Da habe ich alle drei erschossen. Versteht Ihr?! Dem Priester, der meine Beichte gehört hat, ermordete ich den Vater und die Brüder - und er hat mir doch vergeben!"
 
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