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Wolke 9
30.09.2008
11:18 Uhr
     
Ein Kinofilm,
der mich auch Tage nach der Vorstellung noch bewegt. Hätte ich geahnt, was auf mich zukommt, ich hätte einen Gesprächspartner mitgenommen.
Von Interesse war nicht nur der Film, sondern auch das Publikum.
 
Sophie
30.09.2008
10:00 Uhr
     
Ich finde es gut, dass sie ihn exkommuniziert haben. Sie sollten das so lassen, weil er ein Antisemit war.  
Luise
29.09.2008
00:12 Uhr
     
......Ja TG,dass ist viel und auch noch nicht gelungen aber ein schönes Ziel.
Zu Luther: ohne Aktivität der ev. Kirche wird die Anerkennung Luthers nicht gelingen. Bischof Huber
handelt ja sehr im Sinne der Ökumene, verständnisvoll und diplomatisch aber mir scheint, dass dies nicht reicht, die Basis ist zu lethargisch.
 
tg
28.09.2008
20:58 Uhr
     
Die Protestanten sind die Katholiken, die die Reformation durchgestanden haben Bischof Huber). Noch 10 Jahre , dann feiern wir den 500. Geburtstag der Reformation-ein guter Anlass, dass Rom endlich seine Exkommunikation Luthers zurücknimmt.  
tg
27.09.2008
21:30 Uhr
     
schaffen und sich verlieren im Gefundensein- das ist viel  
Luise
25.09.2008
11:36 Uhr
     
Habe einen schönen Fund gemacht bei der Eröffnung der traumhaften Parklandschaft in Muskau.
Es gibt 2 Dinge die etwas wert sind: aus sich selbst etwas schaffen oder in seltenen seligen Momenten
seine Individualität verlieren im Allgemeinen, in Gott sich auflösen ,in Liebe. Hier berührt der Mensch
die entgegengesetzten und doch zusammenhängenden Pole ewiger Tätigkeit und menschlicher Ruhe
(Pückler an Varnhagen v. Ense 1828). Ich fands schön und ermutigend und möchte es allen "Lebensmutigen" gerne weitergeben. Einen herrlichen Tag.
 
Sophie
23.09.2008
20:01 Uhr
     
Ich mache übrigens noch einen neuen Anfang: Ich ziehe mit meinen Kindern, die sich das seit Jahren wünschen so wie auch ich, auf die Insel Sylt. Meine Kinder werden in St. Severin konfirmiert werden, und das ist etwas ganz Besonderes. Falls sie später das Land verlassen, werden sie immer einen besonderen, ganz besonderen Ort haben, um mal zurück zu kehren. Ich bin ganz davon überzeugt, dass zwischen diesen beiden Meeren, wenn man die Weite und das Dünengras und die Heide liebt, ein bisschen Radfahren, mit den Hunden am Strand laufen, es sich besonders gut leben lässt. Ich habe noch nie in meinem Leben auf Sylt, und das streckt sich jetzt schon über ca. 40 Jahre, einen einzigen autochthonen Sylter getroffen, der nicht freundlich war. Ich liebe ihren leichten Singsang und ihr Moin und ihre ganze Art. Es ist ein köstlicher Menschenschlag, eine Art Blinddarm der Dänen, denke ich oft, weil die auch sehr nett sind. Ich kenne es gut im Winter und sehr mit Schwimmflossen und muss sagen, wenn man es bei Schietwedder aushält, ist es einer der besten Plätze der Welt. Ein wenig beschränken muss man sich. Raummäßig. Man wird dann leicht japanisch.  
indrasun
23.09.2008
17:54 Uhr
     
Ein Ausloten des eigenen Wesen im Öffnen dem anderen, ohne sich zu verlieren oder aufzugeben... Das finde ich so wunderbar geschrieben Luise. Danke dafür. Die Beschreibung der Situation von Sophie (hoffentlich bekomme ich nicht die Namen gerade durcheinander, aber Ihr wisst schon, wen ich meine) macht mir auch eher Sorgen und ich bin versucht zu schreiben: "Pass auf Dich auf", wenn diese Dinge Ernst gemeint sind.
Ich selbst treffe zum ersten Mal in meinem Leben einen Mann als Gegenüber in so liebevoller, ruhiger und wert-schätzender Art beiderseits, dass ich sehr sehr berührt bin, alleine davon. Wie friedlich Begegnung sein kann. Und so viele Erkenntnisse über mich in diesem Spiegel. Egal, was es wird, so ein Geschenk.
Ich fühle mich durch bedrohliche Stein und Wüstenfelder geführt in eine andere Welt. Ein Ausloten des eigenen Wesens. Ich freue mich so und wünsche es allen. Es lohnt, sich, wenn notwendig, sich durch tiefe Wege führen zu lassen, auch, wenn es manchmal so unglaublich schwer sich anfühlt. Indrasun
 
Sophie
23.09.2008
16:02 Uhr
     
Einmal persönlich begegnet in Genf. Verstehen uns gut. Tolle Ebene sogar. Außerdem habe ich den ausgesprochen lieb. Ist eher sexuell problematisch. Sexuelle Problematiken bei einem (oder beiden) haben etwas unterschwellig Bedrohliches und brauchen Geduld. Sexuelle Problematiken regen das Unterbewusstsein zu sehr an und wirken manchmal mephistophelisch. Man weiß genau, dass besonders der Mann daran oder an sich verzeifeln kann, sogar im Vorfeld. Ich glaube, der Arzt hat übertrieben. Der Mann macht mir weniger Angst als der Arzt. Ich muss da an den besessenen Gerasener denken. Das klingt so leicht, was Jesus da macht. In Wirklichkeit ist Trennen von Spreu und Weizen harte Arbeit. Ich will aber das Thema jetzt beenden. Jedenfalls ist das eine ganz neue Erfahrung für mich und ein Anfang mit unendlicher Geduld. Ich habe jetzt auch genug Raum hier eingenommen mit dem Thema. Kommt Zeit, kommt Rat.  
kathrin
23.09.2008
08:41 Uhr
     
Liebe Sophie, zum Verständnis: ihr "kennt" euch bisher nur virtuell und vom Telefon, habt euch aber noch nie persönlich gegenüber gestanden? Ist das so? Der Wunsch, sich nachts im Wald zu treffen, wenn er tatsächlich ernst und nicht etwa als Witz gemeint war, hört sich wirklich krank an, - kennst du denn seine Daten, Name, Adresse, Telefon usw? So wie du es schilderst, hört es sich sehr gruselig an. Ich persönlich würde mich sofort zurück ziehen und sogar dann noch ein schlechtes Gefühl zurück behalten, ob es damit überhaupt getan war. Die Frage, ob sich wirklich ein kranker Sadist bis hin zum Mörder hinter diesem sicher nicht uninteressant wirkenden Menschen verbirgt, dem womöglich jemand anderes ins Netz geht, ließe mich eine Zeitlang nicht mehr los.  
Sophie
22.09.2008
13:06 Uhr
     
Ich gebe etwas mehr davon preis, damit man sieht, dass das gravierend ist. Ich gebe ja niemanden preis, aber mich bedrückt das. Also ging ich zu einem Analytiker und habe ihm namen- und bezuglos Folgendes geschildert:
1. Er wollte mich an einem Ort im Ausland treffen. Ich hatte Bedenken und auch keine Zeit.
2. Statt dessen habe ich ein Treffen zu Mittag in einem Restaurant vorgeschlagen an einem Ort, wo wir alle beide öfter mal sind.
3. Er kam nicht und schlug ein Treffen über Nacht an einem weiteren völlig unsinnigen Ort vor, mitten in einem Wald.
4. Ich verwarf das und wollte statt dessen ein Treffen in einem Museum. Das wollte er nicht.
"Es besteht Gefahr", sagte der Analytiker, "dass er sie ermorden will". "Erzählen Sie doch keinen Unsinn", sagte ich. "Er hat überhaupt kein Motiv". "Das kann das Reizvolle daran sein" meinte der Analytiker, "und vielleicht hat er sogar eins: "Sie mögen ihn zu sehr".
Watn dolles Ding, oder? Er hat nur ein Pech: ein paar mag ich noch lieber und außerdem Gott. Vielleicht hat der Arzt ja auch unrecht. Analytiker sind auch ein Kapitel für sich.
 
Sophie
22.09.2008
12:26 Uhr
     
Und bei mir Georg, kämpfen draußen zwei Wölfe um mich, und zwar in einer Person. Erst habe ich beide gefüttert. Nach einem meiner ausgedehnten Abendunterhaltungen mit Gott, die sich in Notsituationen wie von allein entwickeln, habe ich wie automatisch den sanften gefüttert. Dadurch wird sich das aufschlüsseln. Jedenfalls ergibt sich bei meinen abendlichen Unterhaltungen, meist unter freiem Himmel, dass Er die Sanftmut pur ist. Es ist nichts Böses an ihm, er ist nur nicht allmächtig. Nur wir Menschen können in seiner Sanftmut handeln.  
Sophie
22.09.2008
12:11 Uhr
     
Übrigens kam diese eindrucksvolle Liste von mir zustande, weil jemand, der sich mir annähert wie auch ich ihm und den ich mag, mir unterschwellig Angst macht, weil die Art, wie er sich annähert, sagen wir mal, etwas merkwürdig ist. Immerhin lebt er im Ausland, das ist erstmal was wert. Jedenfalls habe ich genug gelesen. "Elementarteilchen" z.B. Der Autor hat so gut wie alles erlebt und ist ziemlich kaputt (gewesen?). Kleine Erklärung zu den Hannibals und ihren Gefährten aus Sodom und Gomorrha. Zum Glück bin ich mehr bei Lot angesiedelt und weiß, dass der alte Abraham oder sein Gott das irgendwann aufschlüsseln werden. Gott zieht manchmal mächtig an mir und hilft mir dabei. Ihn im Hinterkopf haben, hat mich schon vor mancher Dummheit bewahrt.  
georg
22.09.2008
12:07 Uhr
     
Ein indianischer Großvater sprach mit seinem Enkel über seine Gefühle angesichts einer kürzlich erlebten Tragödie.

Er sagte: „Weißt du, es ist so, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen.
Einer der Wölfe ist rachsüchtig, wütend und gewalttätig.
Der andere ist im Schmerz, voller Trauer und Mitgefühl."

Der Enkel wurde ganz aufgeregt und fragte:
„Aber Großvater – welcher Wolf wird denn nun den Kampf in deinem Herzen gewinnen?“

Der Großvater lächelte und sagte:
"Derjenige, den ich füttere."
 
Sophie
22.09.2008
11:38 Uhr
     
So bin ich damit einverstanden, Luise. Schön beschrieben. Hingabe. Sophie  
Luise
22.09.2008
09:41 Uhr
     
Ja, Sophie so habe ich es nicht gesehen und gemeint. Meine Version ist eine emotionale, ein Ausloten des eigenen Wesens im Öffnen zu einem anderen, ohne sich zu verlieren oder aufzugeben aber verschwenden im positiven darf man sich schon mal.So wie Rilke es ausdrückte:Gott spricht zu jedem......
geh bis an deiner Sehnsucht Rand, gib mir Gewand. Kein Gefühl ist das Fernste, nah ist das Land das sie das Leben nennen, du wirst es erkennen, an seinem Ernste.....
In diesem Sinne einen schönen Tag allen.
 
do
22.09.2008
09:21 Uhr
     
Na, wo geht es denn nun hin? ... ?

Auf vielfältige Art kann man sich, denke ich, an Liebe 'verschwenden', an Liebe zum Nächsten z.B.:

Ich freue mich an der Haltung der Kölner, die mutig und friedlich gegen Rechtspopulismus aufgestanden sind, sich an diesem Wochenende einfach quergestellt und Flagge gezeigt haben gegen ausländerfeindliche Kundgebungen im Rahmen eines angeblichen Kongresses für die Stadt, indem sie KEIN KÖLSCH FÜR NAZIS aktiv umgesetzt haben, indem sie sich verweigerten und gezeigt haben, dass Köln bunt ist. Gott sei Dank, Ausländerhass und religiöse Intoleranz konnten nicht zum Zuge kommen.
Eine gesegnete Woche uns allen mit viel Freude und Nächstenliebe - do
 
Sophie
21.09.2008
20:18 Uhr
     
Ich probiere jedenfalls nicht allzu viel Neues. Hierzu seien zu zählen Sodomie, Kannibalismus, von hinten durch die Brust ins Auge, Sex mit Frauen (aber Jedem das Seine bitte) oder Sex mit Mehreren.
Vielleicht doch zu biblisch. In diesen Dingen kann man sich ganz klar verschwenden. Heinrich Heine hat sich auch zu sehr verschwendet, er starb an Lues.
 
Luise
21.09.2008
11:49 Uhr
     
...doch, an eine Liebe kann man sich auch mal verschwenden, mal...
ganz auskosten und Neues erleben erspüren.....
einen gesegneten Sonntag allen.Luise
 
ds
20.09.2008
11:01 Uhr
     
Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.
Hermann Melville 1819-1891
 
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