Gästebuch


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Orbart
20.01.2018
20:17 Uhr
     
Ja,die Jahreszeiten sind schon was Wunderbares.
Jetzt bald wieder die ersten milden Frühlingstage. Mehr Licht am Abend, eine laue Ahnung des Kommenden.
Vogelkonzerte am Morgen und Abend, blühende Bäume und Sträucher, erwachende Lebensenergie.

Dann die brütende Hitze im Sommer. Die Augen fast blind vor gleissendem Sonnenlicht.Rückzug in Kühle und Dunkelheit.Üppig wuchernde Felder und Wiesen.Abende auf dem Balkon beim Konzert der Grillen.

Und der Herbst:
Süsslicher Duft des Obstes,buntes, tiefglühendes Laub.Erste Ahnung von kommender Kälte und Härte des Lebens.
Makellos glänzende Kastanien und orangefarbene Vogelbeeren. Ziehende Kraniche und Wildgänse am endlosen,blauen Himmel.

Letztlich der Winter mit seinem bitteren Geschmack auf der Zunge und der klirrender Kälte. Dunkle Tage erleuchtet durch Kerzenlicht und bereichert durch den Duft von Wachs und Schwefelhölzern.

Und das alles natürlich verbunden durch Kindheitserinnerungen, die es so nicht gäbe, wären alle Tage gleich.

Ich bin sehr froh in Regionen zu leben, in denen es unterschiedliche Jahreszeiten gibt..............
 
Babbe
20.01.2018
15:21 Uhr
     
Heute morgen fiel Schnee. Dicke Flocken. Kurz, aber wundervoll. Immer bei Schnee, denk' ich an meine Freundin. Da leuchtet innen 'was.
Es tut immernoch weh. Ja. Sie starb mit Emil. Mit den Schneeflocken kommen immer wohlige Erinnerungen an. Wir sind in den Wintern mit einfachen Brettern in die weiße Welt losgezogen ... erst wenn die Glocken läuteten, mußten wir zurückkehren. Es waren glücksWinter.
 
Gelichteter
20.01.2018
10:33 Uhr
     
Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
1.Mose 1,3
Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben.
2.Korinther 4,6
20.1.18

Es ist das erste Mal, dass ich eine Freundin durch Ableben verliere. Ich wusste gar nicht, dass es weh tut.
ich bin um jede einzelne Person dankbar, die noch da ist, auch die, mit denen es Konflikte gab. Das war und ist eine ganz wertvolle Generation, Kinder im Krieg, unschuldige Kinder in Luftschutzkellern, die dann danch alles aufgebaut haben und immer für einen guten Rat da waren.
 
Bernold
20.01.2018
07:06 Uhr
E-Mail    
Hallo tg,
vermisse die Losungen - mein tägliches Ritual.
Sehnsüchtige Grüße nach Nord!
 
Alleiniger und trauriger
19.01.2018
16:30 Uhr
     
Ich suchte meine Freundin. Sie ruft sonst immer zurück, immer. Mit jedem Tag, der verging, bekam ich düsterere Ahnungen. Dann rief ich die Familie in der Arbeit an. Ich hatte Recht. Sie ist im Urlaub gestürzt und bekam eine Hirnblutung. In einem Entwicklungsland. Sie hatten meine Nummer nicht, weil ihre Sachen zu spät ankamen. Außerdem hatte sie die Nummer im Kopf.

Das hilft nicht mit dem Vorangehen, denn da will ich noch lange nicht hin und bin über jeden froh, der noch da ist. Sie hat gesund gelebt und alles richtig gemacht. Da kann man nichts machen. Als ich sie zunächst online suchte, sah ich über Gedenkseiten, wie viele jung sterben. Immerhin war sie schon älter, aber kerngesund. Da fühlt man sich immer alleiniger und trauriger.

Irgendwann kommt dann die Wut. Die Wut auf den Tod. Die Wut ist nicht verkehrt, weil man schreit. Sowas wie "wieso musstest du dorthin reisen in deinem Alter, wieso?"
Vorangegangen? Ich muss es anders sehen: Sie werden immer ein Stück da bleiben, ihre Stimme, ihr Gesicht, ihr Lachen. Ich muss stoisch werden dabei. Und sie bei Gott geborgen glauben, das muss sein.
 
tg
19.01.2018
15:19 Uhr
     
3Jeden Abend zur Nacht sterben, jeden Morgen, den wir erleben, Auferstehung feiern.

Licht und Schatten in einer Person: Michelangelo suchte für die Ausmalung der Sixtinischen Kapelle ein Modell fürs Jesuskind. Jahre später suchte er ein Modell für Judas. Er suchte lange und fand einen Tagedieb. Als der zum ersten Mall Modell saß, sagte er unter Weinen: Ich saß hier schon einmal.

Es gibt Beziehungsalkoholiker.

Heimlich denkt man immer unverschämt.

Was nicht schlecht wird, lass liegen-.

„Du hast dich gemacht!“ Sagt man so. Aber von wegen. Wir werden doch gemacht. „Du hast dich entwickelt“! Auch nicht. Wir werden doch ausgewickelt zu dem, der wir werden sollen.

„Erklär dich nicht, beschwer dich nicht!“ Wort der Queen und Gerhard Schröders
 
Hedwig
17.01.2018
20:46 Uhr
     
Bachmeditationen - Die Pianistin Zhu Xiao-Mei ist lebensmutHörenswert. Gestern, 16., 20-21Uhr NDR-Kultur.
Mag ich Euch gerne mitteilen.
 
tg
17.01.2018
12:16 Uhr
     
nicht "Vergangene" sondern "Vorangegangene" sind sie doch . Liebe Grüße tg  
Hundefreundin
16.01.2018
21:37 Uhr
     
Liebe Corinna!
Da bin ich ganz ähnlich. Sah neulich vor einem Geschäft an einer gängigen Reiseroute angebunden einen ängstlichen Schäferhund. Die meisten fahren das Geschäft mit dem Auto an. Es war kurz vor Geschäftsschluss. Ich ging hinein und addressierte eine Angestellte, die wie die Geschäftsführerin wirkte. Sie kam mit hinaus und versicherte, sie würde nach Geschäftsschluss gucken, ob der Kerle noch dort ist. Sie würde dann die Polizei verständigen. Er war mit einem Seil angebunden. Es gibt ganz seltsame Urlauber zuweilen.

Der Kleine da, der ist bestimmt bei unseren vergangenen Hunden.
 
Corinna
13.01.2018
22:45 Uhr
E-Mail    
Lieber Gott, bitte nimm das Junge Hündchen, das in der Nähe eines Tierheimes angebunden wurde und erfroren ist , auf Deinen Schoß und gib ihm die LIEBE , die es in unserer Welt nicht bekommen hat. Ich hätte Dich so gerne getröstet und gerettet kleines Hündchen.
Ich bitte Dich um Verzeihung für dieses Leid - stellvertretend für so viel Leid in dieser Welt. Es tut mir so so so leid für Dich.
 
ds
13.01.2018
11:20 Uhr
     
Dazu stehe ich: Mein Leben - Google Books Result
https://books.google.de/books?isbn=3775171983 - Translate this page
Ulrich Parzany - 2014 - ‎Biography & Autobiography

Dabei war aber auch der Pfarrer Traugott Giesen, damals Pastor in Keitum auf Sylt, wortgewaltig wie sein Vater Heinrich Giesen, der frühere Kirchentagspastor und Direktor der Berliner Stadtmission. Ich entsinne mich an eine heftige Auseinandersetzung zwischen ihm und mir über die Frage, ob es ein Gericht Gottes und ...
 
Ulrike Ender
13.01.2018
10:29 Uhr
E-Mail    
Lieber Herr Giesen,
zu Weihnachten bekam ich von einem meiner Söhne Ihr kostbares Buch geschenkt "Gott liebt dich und braucht dich". Als ich Ihren Namen las, fiel mir Heinrich Giesen ein, von dem ich in meiner Jugend "Sei 5 Minuten still" und anderes las, als ich grade zum Glauben gekommen war.
Meine Frage: War Heinrich Giesen Ihr Vater?
Ich bin einfach nur interessiert. Und ich finde Ihr Buch sehr bereichernd, vielen Dank!
Offensichtlich gebraucht Gott Sie seit vielen Jahren und Sie lassen sich gebrauchen! Welch ein Segen!
Herzliche Grüße sendet Ihnen Ulrike Ender.
 
tg
12.01.2018
16:41 Uhr
     
ZU 2/1 gebietet damit auch , mich zu mögen.  
tg
12.01.2018
11:53 Uhr
     
2.Man muss mit sich auf gutem Fuss stehen, muss sich entgegenkommen, sich mögen. Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst, sagt Jesus: Er setzt mein Michmögen voraus.

Das Leben ist manchmal zum Stöhnen, manchmal zum Gottverwöhnen.

Bargeld passt jedem.

Jung alt werden mittels Neugier.

Glückendes Leben ist Annehmen, was kommt- Jesus in Gethsemane, sagt: „Wie Du willst“.

Spazieren gehen lernen! -Zu Einem nach Herzinfarkt.

Am nächsten Geburtstag nach seinem Tod, lud sie seine freunde ein und verschenkte an sie seine Sachen.
 
JA
11.01.2018
00:46 Uhr
     
Du kannst niemals Alle - mit Deinem Tun begeistern. Selbst wenn Du übers Wasser laufen kannst,
kommt Einer daher - und fragt, ob Du zu blöd zum Schwimmen bist!
 
auch gut
10.01.2018
08:27 Uhr
     
"I get melancholy if I don't (write).
I need the company of people who don't exist."

William Trevor
 
Ursula
08.01.2018
09:50 Uhr
E-Mail    
Ob ich das Gleiche machen würde,kann ich heute noch nicht entscheiden. Sicher besteht der Wunsch, einen lieben Menschen festzuhalten.
Ich selbst habe im Hospitz meinen Mann mit Liedern aus meinem Gesangbuch begleitet - bis der Sohn kam - dann konnte er ruhig gehen.
 
Wehmut
07.01.2018
09:52 Uhr
     
An Pausenfüller:
Noch ein Jahr danach dachte ich, er käme zurück. Ich dachte, gleich mache ich die Tür auf und er steht davor und sagt, er sei scheintot gewesen, dann verschwunden und habe sich eine Herz-Lungen-Transplantation machen lassen. In Wirklichkeit sah er wohl die Rechnung vom Pflegeheim, die fast so hoch war wie seine Rente und beschloss, das Atemgerät abzustellen. Das denkt ein Freund, weil er es mit ihm beredet hat, und ich auch, weil ich das auch machen würde. Die Leistungen auf der Rechnung wurden übrigens teilweise nicht erbracht.

An tg:
Es war eine schöne Zeit, damals, himmlisch im Grunde. Heute müsste man anders predigen, schätze ich. Das Leben ist viel schwieriger geworden. Der Staat lässt groben Missbrauch zu, auf jedem Gebiet. Wir hatten es gut. Die Predigten waren unglaublich erfreulich und erfüllend, ein Luxus am Sonntag.
 
Menke
04.01.2018
19:29 Uhr
E-Mail    
Im Wartezimmer!

Meschen, ob Alt oder jung, sitzen in blauen Stühlen und schwätzen dem anderen zu.
Die Arzthelferin, an der Theke, telefoniert, sagt tut mir leid, keine Termin frei.
Die Ärztinnen 2 Töchter und der Vater, rennn hin und her, von einem Behandlungszimmer ins nächste, flüstern, sagen beim hineingehen, guten Tag, ja wohl.
Fortlaufend, kommen neue Patienten zur Tür herein, ziehen Mäntel u Hüte vom Kopf, stehend fordernt, vor der Rezeption der Arzthelferin.
Haben sie das Versicherungskärtchen, dann geben sie mal her.
Arzt und Töchter, in weisen Schuhen u Kitteln, rennen wiederholt hin u her, zwischen Ausgängen u Eingängen, der Behandlungszimmer.
Patienten in Anspannung, sitzen auf Stühlen in Gängen u Nischen, in Lauerstellung.
Telefon klingelt wiederholt mehrmals, im Hintergrund, keiner geht dran.
Krankheitsgeschichten fliegen mir ins Ohr, wie lange soll das alles noch gehen?
Drinnen im Behandlungszimmer, in halb offener Tür, schaut der Chef heraus, seine Frau auch eine Gehilfin, flüstert schon heiser geworden, im weisen Kittel.
Ich möchte nach 3 Stunden warten, jetzt gehen, weil Einsicht mir fehlt.
 
tg
04.01.2018
11:23 Uhr
     
Gute Nachrichten aus St-Severin-
EIne Sammlung von merkwürdigen Sätzen, gesagt oder aufgefangen
von TG, in Fortsetzung immer mal eingestreut, mit der BITTE um eigene Gedanken dazu:

1.
„Und das Leben hat doch recht.“

Zeit- Die Mühe Gottes

Liebesumarmung, Orgelmusik, Mathematik, Meer…Du musst Dich in Situationen begeben, in denen Ganzheit aufscheint.


Hauptsache : Es gibt dich. Erst zweitens: Es gibt dich für mich.

Ich habe keinen, auf den ich Rücksicht nehmen darf.

Jeder ist so gut und so böse, wie er kann und muss.

Das ist doch kein Drama. Aber man kann eins draus machen.

Eine lodernde Frau- verschlingt durch Hingabe.

Da müssen wir durch, und dann kommt das Nächste, da müssen wir auch durch.

Wenn Gott die Sexualiät nicht wollte, hätte er uns Brunstzeit verfügt. So aber : Sexualität nicht nutzen und das noch für ein gutes Werk halten- das ist wie ein Kind, welches das geschenkte Fahrrad schonen will, statt es (hoffentlich freudig) zu benutzen.
 
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