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:: lebensmut.de ::
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tg
04.04.2012
10:40 Uhr
     
also erst mal hast du auch im Gefühl, dass nach dem Tod noch was kommt. Das ist noch keine Garantie, dass was kommt aber unser Wünschen nach Mehr ist eine Ahnung, ein Versprechen vielleicht. "Das kann doch nicht alles gewesen sein, das bisschen Sonntag und Kinderschrein"- Einer hat mal gesagt: Weil Durst ist, muss auch Wasser sein, verstehst du das?
Wenn wir so stark hoffen auf einLeben danach,dann hat uns ja Gott diesen Wunsch in die Gene geschrieben. Wenn das der Fall ist, muss auch noch was kommen. Gott sagt nicht "Ätsch, bätsch, falschgewettet" und zeigt uns eine lange Nase. Sondern er sagt: "kommt wieder Menschenkinder".
Wie das wird , weiss ich auch nicht. Im Lied "Geh aus mein Herz" heißt die 9. Strophe: "Ach, denk ich, bist du hier so schön und läßt es uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden: was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden!
Nächstes mal mehr.
Noch eins: Weißt Du , warum morgen Gründonnerstag heißt? Zwei Möglichkeiten. Einmal kommt es von den vielen grünen Kräutern, die von den Juden zum Passalamm und von den Christen zum Osterlamm gegessen werden. Oder es kommt von "greinen", weinen, und erinnert an Jesus im Garten Getsemane.
 
pg
04.04.2012
07:58 Uhr
     
Danke ich find es echt toll hier mal die fragen stellen zu könnnen die ich schon immer hatte,manchmahl denke ich darüber nach wie es ist nach dem tod aber ichglaube das weis keiner so genau.
Lg eure paula
 
Claus
03.04.2012
22:34 Uhr
     
Dem kann ich mich nur anschließen! Und noch mal Kompliment an Paula. Wir hören gerne mehr von dir.  
Dorothé
03.04.2012
22:05 Uhr
     
Lieber Traugott, liebe Ingrid, eure Enkelin Paula hat genau die Fragen gestellt, bei denen auch Erwachsene ins Grübeln kommen. Ein großes Lob an sie mit Dank, dass sie den Mut hatte, hier zu schreiben. Wenn jetzt auch noch eure anderen Enkel mitmischen, wird "lebensmut" einmalig und eine Bereicherung für uns alle, denn von Kindern und Jugendlichen können wir "Alten" neue Denkanstöße bekommen.
Ein schönes Osterfest der ganzen Familie Giesen!
 
Herwarth
03.04.2012
21:50 Uhr
     
Das war ein erfrischendes österliches Intermezzo zwischen Großvater und Enkelin. Einfach schön!  
tg
03.04.2012
20:28 Uhr
     
Paula- stark, wie du mitdenkst mit deinen 12 Jahren. Also wir können uns nur wünschen, dass Gott alle liebt- wie hätten wir sonst eine Chance. Denn wenn wir einigermaßen brauchbare Mitglieder der Menscheit sind- und nicht so schlimmen Mist machen- können wir doch letztlich nichts dafür. Es ist doch alles ein Geschenk, die fitten Eltern, und ein nettes Gesicht und einigermaßen was im Kopf.
Und natürlich tut es uns doch weh , wenn wir einen Menschen verletzt haben. So geht es sicher anderen auch. Was meinst Du , was ein Mörder ein schlechtes Gewissen hat, immer. Der Judas, der den Jesus verraten hat, der hat sich das Leben genommen. Ich möchte nicht wissen, wieviele Mörder Selbstmord machen. Das gehört doch zum Menschen, daß er traurig ist über sein Böses.

Und wenn wir dann noch wissen, dass Gott alles mitleidet, was Mneschen sich antun...
Lg D.OT
 
pg
03.04.2012
19:51 Uhr
     
ja opa du hast recht wen gott so wäre würden warscheinlich sehr wenige in den himmel kommen aber es geht doch auch darum ob man es bereut wenn man etwas sehr schlimmes tut oder ob es einem egal ist weil jeder mensch macht mal feler keiner, ist perfekt.
Lg deine paula(kuss)
PS:danke wir genissen unsere ferien.
PPS.danke delf ich bin zwar noch nich lange auf diser seite aber ich finde sie echt toll.
 
ds
03.04.2012
18:16 Uhr
     
TG und Paula - Dank euch beiden, der schönste Dialog hier seit langem..........macht weiter, wenn Ihr Mitdenkende mögt, bitte! Herzlich Delf  
tg
03.04.2012
11:47 Uhr
     
paula- ob alle Menschen in den Himmel kommen , fragst Du. Ich glaube ja, weil Gott uns alle liebt. Auch die Schwierigen. Denk mal an uns Menschen, an Eltern, die lieben ihre schwierigen Kinder auch. Vielleicht sogar noch mehr als die "netten" Kinder, die nie krank, nie meckerig sind, die nicht jähzornig sind oder immer argwöhnen, sie kämen zu kurz. Die vielleicht auch klauen, weil sie teure Hobbys haben und Stress machen zuhaus und in der Schule. Warum Eltern die auch lieben, vielleicht sogar mehr? Eben weil sie ihnen mehr Mühe machen. Und worum man sich müht, das liebt man. - Das kann auf kosten der andern Geschwister gehen, jedenfalls dem Anschein nach, und dann wünscht man sich die schwieigen Geschwister aus dem Weg, oder so.
Paula, denk mal, wenn Gott so ähnlich wäre, wie ging das dann?
 
tg
03.04.2012
11:21 Uhr
     
Paula, Du fragst, ob alle in den Himmel kommen?
Ich glaube, ja. Weil es ja alles Gottes Kinder sind, auch die Schwierigen. Denk mal, wie Eltern an den Kindern hängen. Die einen sind die lieben Kinder, pflegeleicht, nie krank, nie schwierig, meist verträglich und hilfsbereit. Und dann gibt es auch Kinder, die machen den Eltern mehr Mühe. Die zicken mehr rum, fühlen sich schneller benachteiligt, brauchen vielleicht auch mehr Geld, und haben teure Hobbys-und sie beklauen die Eltern oder ihre Klassenkameraden. Und die Eltern leiden und reden, und machen und tun. Und das Kind wird immer "schwieriger" und die Eltern müssen ihm immer mehr Aufmerksamkeit widmen, was wieder den anderen Kindern abgezogen wird. Die sind dann sauer und gehen dem schwierigen Geschwister aus dem Weg, und freuen sich, wennn er weg ist. Aber die Eltern lieben die Kinder am meisten, die ihnen am meisten Mühe machen. In die müssen sie ja auch die meiste Mühe stecken. Und sie fühlen sich ja mit schuld an den Schwieigkeiten ihrer Kinder.
Kann das was zeigen, wie Gott mit uns umgeht? Phantasier mal. Dein Opa T
 
Dorothé
03.04.2012
11:21 Uhr
     
Ja, Paula, ich glaube, diese Frage stellen sich viele von uns. Da ist jetzt wieder dein Großvater gefragt. Wir freuen uns auf seine Antwort.
Pünktchen und ich wünschen dir und deinem Bruder noch schöne Osterferien!
Vlg. und Wedelchen!!!
 
pg
03.04.2012
09:49 Uhr
     
danke für die antworten jetzt weis ich bescheid und ja es stimmt ich habe wirklich super tolle großeltern die man sich besser nicht wünschen kann.Nur noch eine frage komm wirklich jeder in den himmel egal was er für schlimme sachen geten hat?
Lg eure paula
ps:auch einen lieben gruss an pünktchen♥
 
Dorothé
02.04.2012
22:34 Uhr
     
Hallo Paula, das ist klasse, was du hier geschrieben hast und vor allen Dingen, dass dich interessiert, was Opa da gemeint hat. Du hast ja in deinen Großeltern genau die richtigen Menschen, die dir deine Fragen beantworten können.
Aber du kannst vielleicht für uns noch mehr schreiben, z.B. was dir sonst noch am Herzen liegt.
Es grüßen dich Dorothe´und mit Wedelchen und Wuff dein Pünktchen
 
tg
02.04.2012
21:50 Uhr
     
Paula, Du hast also "lebensmut" entdeckt- und gleich so was Schweres vorgefunden- warum Jesus sterben musste, ist wirklich schwer zu sagen. Jedenfalls, wenn er auferstanden ist in den Himmel zu Gott-und das wissen wir ja mit dem Herzen- dann tut der Kreuzestod weh- aber ist ja Hinfahrt zu Gott. Jedenfalls wissen wir seit Jesus, dass wir zu Gott hin kommen. Wir? Ja, alle seine Kinder, seine Menschen, und die Tiere sicher auch. Dein Opa  
pg
02.04.2012
16:02 Uhr
     
Lieber opa ich hab mir die seite angegukt und hab verstanden das es besser is das einer stirbt als das alle verderben und sie wollen ihn nich leben lassen weil es passieren könnte das er mächtiger wird.Nur ich verstehe nich welche kinder gottes du meinst?
Deine paula
 
PG
02.04.2012
15:55 Uhr
     
Lieber opa ich habe deinen text gelesen und habe verstanden das es besser ist das nur einer stirbt als das alle verderben und wen sie ihn leben lassen kann es passieren das sie alle macht verlieren nur welche verstreuten Kinder gottes?
Deine paula
 
tg
02.04.2012
14:10 Uhr
     
Nicht böser Wille brachte Jesus ans Kreuz
Die Hohenpriester und die Pharisäer versammelten den Hohen Rat und sprachen: Was ist zu tun? Jesus, dieser Mensch, liefert viele Zeichen. Lassen wir ihn gewähren, dann werden sie alle an ihn glauben, und dann kommen die Römer und nehmen uns Land und Leute.
Einer aber von ihnen, Kaiphas, der in dem Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Es ist besser, ein Mensch sterbe für das Volk, als daß das ganze Volk verderbe. Von dem Tage an war es für sie beschlossen, dass sie ihn umbrachten.
Kaiphas hatte das nicht von sich aus gesagt, sondern er weissagte es. Denn Jesus sollte sterben für das Volk und nicht für das Volk Israel allein, sondern auch, um die verstreuten Kinder Gottes zusammenzubringen.
Johannes 11, 47-53

Die offiziellen Religionsvertreter hatten sicher recht mit ihrer Einschätzung: Jesus war weit weg vom jüdischen Gesetzesgehorsam und vom Untertansein dem Kaiser in Rom. Er verkündigte den Gott der Liebe und betrieb eine Revolution der Gerechtigkeit und Freiheit. Der Tempel und das Lehramt aber geboten Ruhe und Ordnung. Um nicht ihre Stellung zu gefährden und sicher auch, um durchzusetzen, was sie für Gottes Willen hielten, wollten sie Jesus töten. Damit setzten sie unwissentlich Jesus in die Rolle des Heilsbringers ein.
Die Passionsgeschichte beschreibt die welterschütternste Tragödie. Alle Leiden und Schmerzen verkörpern sich in diesem Jesus: „Sehet, welch ein Jammermensch!“ Doch das irdische Ende ist Anfang von Auferstehung, Jesus gebiert das „Prinzip Hoffnung“. Die Auferstehung von den Toten ist die „härteste Währung auf dem Markt der Möglichkeiten“ (Wolf Biermann).

*
Die Salbung in Betanien
Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem. Er kam durch Betanien, da war er zu Gast im Hause Simons des Aussätzigen. Und es trat zu ihm eine Frau, die hatte ein Glas mit kostbarem Salböl und netzte damit sein Haar und Gesicht, als er zu Tisch saß.
Als das die Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung? Es hätte teuer verkauft und das Geld den Armen gegeben werden können.
Als Jesus das merkte, sprach er zu ihnen: Was betrübt ihr die Frau? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Arme habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit. Dass sie das Öl auf meinen Leib gegossen hat, das hat sie auf mein Begräbnis hin getan.
Matthäus 26, 6-12

Auch ein Hohes Lied der Liebe: Die Jünger haben keine Ahnung, dass sich alles zuspitzt auf Leben und Tod. Eine namenlose Frau scheint zu wissen, welch schweren Weg Jesus vor sich hat. Sie salbt ihn, segnet ihn, rüstet ihn zu für seinen Kampf, einzustehen für die Liebe Gottes, und nicht seine Freiheitspredigt zu widerrufen.
Die Männer rechnen nur, sehen Verschwendung und möglichen Nutzen. Aber Jesus lässt sich die Liebesbezeugung der Frau gefallen- und zieht die tumben Männer mit ins Einverständnis.
 
Claus
31.03.2012
22:38 Uhr
     
Ja, das ist ganz schlecht gelaufen und die Polizei, die einen schnellen Erfolg verbuchen wollte, steht nicht gut da. Hier sieht man einmal mehr, wie dünn doch die Decke der so genannten Zivilisation ist, wie schnell sie zerbrechen kann und Lynchjustiz Chancen hat. Man muss sich fragen, wie so etwas möglich ist. Aber wenn wir dann lesen, dass 2 Schläger in Berlin, die einen jungen unschuldigen Mann vor ein Auto getrieben haben, das ihn tötete, Bewährungsstrafen erhalten haben, muss man auch den Volkszorn über das kaum verständliche milde Urteil verstehen. Die Menschen verlieren immer mehr den Glauben an eine gerechte Justiz. Oder ist es so, wie von Insidern vermutet, dass die Richter und ihre Familien von Angehörigen der Täter massiv bedroht werden? Dann möchte niemand von uns in deren Haut stecken. Aber wo bleibt nun die gerechte Strafe? Der Staat ist gefordert.  
Flogni
31.03.2012
15:42 Uhr
     
Zum Mordfall der elfjährigen Lena aus Emden:

Der am Dienstagabend unter Mordverdacht öffentlich in Handschellen abgeführte 17-Jährige
ist - laut Oberstaatsanwaltschaft - unschuldig. So die nun aktuelle Ermittlungslage.
Soweit - so gut ???
Nichts ist gut !!! Was hat der junge Mann alles durchmachen müssen, nur weil im Internet in
SOZIALEN(?) Netzwerken zur Lynchjustiz aufgerufen wurde !?
Doch damit nicht genug - etwa 50 "aufrechte" Bürger wollten das Emder Polizeirevier stürmen
und den Verdächtigen lynchen!
So schnell geht´s - die seuchenhafte Internetverbreitung - die dumpf-brutale Volkswut.
Das Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung ist schon seit langem durch die Medien beschädigt.
Wehe, wenn es uns einmal beträfe !
 
Claus
31.03.2012
14:42 Uhr
     
Vielen Dank für die sachlichen und fundierten Aussagen zu dieser Angelegenheit. So kann man den Hintergrund der Entscheidung gegen einen Transfer besser verstehen.  
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