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:: lebensmut.de ::
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tg
09.09.2011
14:17 Uhr
     
Wenn der Krieg der Vater aller Dinge ist, dann ist der Friede doch die Mutter aller Dinge. Auf Krawall gebürstet sein und mit Schlagfertigkeit hochgerüstet- das sorgt nicht für Frieden, das beschafft nur Sicherheit aus Rechtbehalten. Und eine Menge Verlierer- die daran arbeiten, die hochmütigen Sieger zu Fall zu bringen. Wir wolln so gern den Andern ändern- wir können aber nur uns selbst neu sortieren.Darum such auch keine Freunde, die mit dir über Dritte schimpfen, sondern überleg mit ihnen, wie Du weniger angriffig, weniger dünnblütig wirst und weniger dir Blößen gibst.  
Gläßel Monika
09.09.2011
09:41 Uhr
     
Das Leben ist schön und es lebt sich leicht im Tal der Hoffnung..........  
Tassita
04.09.2011
15:33 Uhr
E-Mail    
Es hat mir überwiegend wieder gut getan, auf dieser Seite zu lesen. Danke. Habe mein neustes Gedicht als Geschenk.
Herzensgrüße, Tassita

Wenn du ganz still wirst und lauschst,
nimmst du das Lied des Universums wahr.
Ein stetes Klingen,
ein leises Tönen in
rhythmischen Klängen.
Harmonie in Vollendung.

Öffne dich weit,
damit dieses harmonische Pulsen
deinen Körper und Geist durchströmt
und dich heil macht und vereint
mit der heiligen Kraft
der Schöpfung.

Alice Jolliet, September 2011
 
DS
04.09.2011
08:51 Uhr
     
Nicht mehr glauben an unsere Unmöglichkeit, sondern nur noch glauben an Seine Möglichkeit. Nicht mehr sagen: Ich kann doch nicht beten, glauben, lieben, sondern: Mit dir und durch dich kann ich es. Und darum aufstehen und schlafen gehen, leben und sterben mit der Bitte: Tu, was du versprochen hast! Komm und hilf meiner Schwachheit auf. Auf dein Versprechen will ich heute neu anfangen zu beten, zu glauben, zu lieben und zu hoffen.

Helmut Gollwitzer
 
DS
04.09.2011
08:30 Uhr
     
TG vom 1.9. - das muss ich lange durchkauen, lasst uns dabei noch bleiben - Frieden finden durch Abweichen von vorgegebenen Normen....
Und zu den Empfehlung: vielleicht nicht die ganze Bibel durchlesen,
aber täglich ein Teil aus http://www.Lebensmut.de.... das gibt Stoff für´s Leben genug.
 
jakobus
03.09.2011
20:09 Uhr
     
Wenn wir schon mal bei den Empfehlungen sind, dann auch diese für Euch aus Hamburg und umzu:
8. Nacht der Kirchen Hamburg "wunderbar" am 17. September 2011
Näheres unter http://www.ndkh.eu
Grüße von jakobus
 
Elena
03.09.2011
14:22 Uhr
     
Lars und die Frauen: Muss ich mir mal ansehen, klingt interessant. Ich glaube, interessant wird auch "A Dangerous Method" von David Cronenberg über die Beziehung zwischen Freud und C.G. Jung. Mit großartigen Darstellern: Keira Knightly z.B. und Viggo Mortensen als Freud.  
Wilkening, Günter
03.09.2011
10:23 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

Ich wünsche vielen Menschen, von Herzen viel Glück, Erfolg und Lebensfreude, dass Sie alle den Mut nicht verlieren, einen schönen sowie erfolgreichen Weg aus der Einsakeit finden bzw. der Einsamkeit zu entfliehen und sich den schönen Dingen und der Natur widmen.

Wenn man so richtig glücklich sein möchte, sollte man versuchen in der Zwiesamkeit sein Glück zu finden, denn Möglichkeiten gibt es mehr als genug.

Ich möchte viele Menschen mit der Seite: http://www.poesie-des-herzens.jimdo.com, u. a. davon überzeugen, die schönsten Augenblicke des Lebens zu genießen, denn Sie kehren niemals zurück.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Günter Wilkening, Minden/Westfalen
 
Winfried Schley
02.09.2011
12:09 Uhr
E-Mail Homepage  
Sich selbst finden ist geistige Schwerstarbeit, nicht nur in der Partnerschaft. Wenn einzelne Menschen dafür ein Haustier wählen oder eine Puppe, mag das für den Einzelnen durchaus mal gut gehen. Ich bevorzuge jedoch das Beten in seiner vielfältigen Form, auch wenn Atheisten das als die „Kollektivneurose“ bezeichnen. Beten ist immer durch verschiedene Zugänge und vorgelebte Beispiele jederzeit und für jedermann zugänglich, solange man nur ernsthaft danach suchen will.

Als junger Mann habe ich vor knapp dreißig Jahren mal eine Rundfunkreihe „Morgenandachten zum Gebet“ gemacht. Obwohl ich heute sicher nicht mehr der gleiche Mensch bin wie damals, erstaunt mich doch, wie vielen der damaligen Gedanken ich auch heute noch zustimmen kann. Wer neugierig ist, klicke auf Tag um Tag.
 
Luise
02.09.2011
10:27 Uhr
     
"das Fremde zulassen..." ist gerade das was in der Partnerschaft so schwer fällt. Ich finde dies ist mit die härteste Übung und zwar nicht weil es an Toleranz, Duldsamkeit mangelt sondern weil ich dieses von meinem Gegenüber auch erwarte. Der aber denkt sich, seins ist so toll, er so gut drauf da muß ich gerade nun mitmachen. Möchte ich aber garnicht, ich gönne ihm seins. Den anderen wahrnehmen, akzeptieren und sich selbst aber abgrenzen, bei sich bleiben. Dies ist so schwer  
tg
01.09.2011
15:33 Uhr
     
Auf ein Neues
Sah eben den Film: "Lars und die Frauen"- Da beschafft sich einer eine schöne Puppe,die er als seine Frau behandelt und alle spielen mit. Eine KIrchenvorsteherin wirbt dafür, daß er sie mit in die Kirche nehmen darf, indem sie die normalen Abweichungen ihrer Mitmenschen erzählt: Du ziehst deinem Hund Kleider an und Du bist mit einer Kleptomanin verheiratet, Du schläfst fast täglich mit deiner Nachbarin und keiner weiß es. Jedenfalls das Fremde zulassen als möglich u gleichwertig- das ist Friedenstiften. Später kann er die Puppe beerdigen und einen echten Menschen lieben. Die Puppe hat ihm geholfen, weil sie nichts von ihm verlangte, langsam wieder Nähe zuzulassen. Herrlich dass wir so sein können wie wir sind. Auf dem Weg Seinende.
 
Sophie
30.08.2011
10:28 Uhr
     
@RBbln: Das finde ich auch.
Ich könnte das aber so nie ausdrücken. Es ist für mich mehr wie mit den Sternschnuppen: Sprich nicht drüber. Wenn es passiert, dass ein völlig verrücktes Gebet sich unerwartet erfüllt, ist es wie ein Wunder. Man bekommt dann das Gefühl, dass man seinen Teil dazu getan hat. Ich sage aber sofort: Halt, das ist ein Zufall. Trotzdem tut es gut, über ein Gebet Teil von etwas zu sein, selbst, wenn es ein Zufall ist.
@DS: 'Worte reichen oft nicht aus.' Stimmt. Deswegen gibt es für mich einige wirklich entscheidende Gebete: Das Vaterunser, hier besonders "Vergib uns unsere Schuld", das Glaubensbekenntnis, hier besonders "Ich glaube an den Heiligen Geist", und Kor. 1,13, das ich als Gebet empfinde sowie das Stundenbuch von Rilke, das ich als Gebetsreigen von größter Innigkeit betrachte.
@TG: Ich finde, man kann für sich selbst bitten, dass man sich z.B. in dem einen oder anderen Punkt ändert oder mäßigt und dann danach handeln. Wenn man dafür nicht betet oder auch nicht darüber nachdenkt, tut man nämlich gar nichts. Und ich finde, man sollte nie aufhören, an sich zu arbeiten und sich dabei vorzustellen: Wie würde ich Gott besser gefallen? Gefalle ich ihm so? Dann fallen einem regelmäßig reichlich Sachen ein, die ihm überhaupt nicht schmecken würden. Und meistens mag man die selbst an sich nicht.
 
RBbln
29.08.2011
20:32 Uhr
     
2 wunderbare einträge - dank dafür - W.Schley 26.8. und chaja 26.8.  
Kathrin
29.08.2011
11:54 Uhr
     
Durfte nach einem Jahr wieder in der Kirche St. Severin beten. Danke für zwei herrliche Wochen auf der Insel.
Las einen Satz von Ernst von Salomon über Sylt:

"Nirgends war wie dort der Himmel wirklich Himmel, die Erde wirklich Erde und das Wasser wirklich Wasser."

So empfinde ich auch bei jedem Aufenthalt aufs Neue.

Liebe Grüße von Kathrin
 
ds
29.08.2011
09:55 Uhr
     
zurück zu tg vom 26.8. BETEN:
erinnere mich an einen Vortrag von Ulrich Schaffer zum Thema "Beten über Worte hinaus".
Einige Gedanken zu Gebet:
- Menschen haben Bedürfnis der Kontaktaufnahme mit Größerem außerhalb von uns;
- zB kleine Stille vor dem Essen;
- schon die Geste, die Hände nach oben zu richten;
- Haltung zum Leben;
- Worte stehen oft schon im Wege;
- Solidarität mit Mitmenschen;
- Hoffnung ist wichtigste From des Betens;
- Veränderung der Welt üder veränderte Menschen;
- Fotos, die die Schönheit der Welt zeigen;
- tägliches Tun: Pflicht oder Feier?
- Berühren und Berühenlassen;
- selbst zweifeln ist Glauben auf anderer Ebene....
Eine gute Woche Euch allen - Delf
 
Exupéry-Fan
28.08.2011
14:23 Uhr
     
Ich bin einst ziemlich verwirrt geworden, weil ich Ihm einmal zu nahe kam. Ich meine Gott. Ich lupfte den Vorhang, von dem Novalis sprach, ein wenig zu sehr durch eineinhalb Jahre Beschäftigung allein! mit der Mystik. Ich guckte mir das Wesentliche zu genau an und fand es faszinierend, wahr und Logos. Fern von unserer nüchternen Welt. Man braucht einen Ansprechpartner, dann ist keine Gefahr. Ich bekam wahre Flügel und verlor zunehmend Wurzeln. Plötzlich verwirrte mich etwas aus dem täglichen Leben, eine Kleinigkeit nur. Später sagte mein Analytiker, mit dem ich das Leben wieder auf die Wurzeln stellte, die ganze Chose komme ihm vor wie ein akuter Anfall von Demenz. Aber ich bedaure das nicht. Heute sind die Wurzeln und die Flügel im Gleichmaß. Ich glaube, ich war ein furchtbares Kind, unwillig, erwachsen zu werden. Ich hasste die meisten Erwachsenen (les grandes personnes) sowieso. Sie waren nüchtern, trugen Anzüge und Krawatten; die Frauen fingen auch an, Anzüge zu tragen. Aktentasche, Calculator, Rollenkoffer und PC waren ihre einzigen Markenzeichen. Sie waren sehr bestimmend, selbst dann, wenn sie keine Ahnung hatten und das haben sie selten, außer von Geld. Sie kannten sich mit Zahlenspielen aus und was wie wo was kostet und, in der Tat, sie hätten niemals einen Elefanten in einer Schlange erkennen können. Ihre Phantasie gleicht oft einer Scheibe. Danach, als die Wurzeln und Flügel ins Gleichmaß kamen, lernte ich, mich mit ihnen zu arrangieren und an denen zu freuen, die anders sind und St. Ex zu genießen als Dichter, der zwar recht hat, aber: Es ist alles in einer Wüste, und die Wüste ist symbolisch. In jener Zeit des Sortierens nach dem Abtauchen lernte ich das sinnvolle Beten, das auch ein entsprechendes Verhalten folgen lässt. Ich finde, das war Gott. Jedenfalls wollte ich, dass es ihn gibt und er das war. Natürlich, wie von Baruch angedeutet, bzw. von dem Dichter, habe ich mein Teil dazu beigetragen.
Goethe: Kinder brauchen Wurzel und Flügel
St.Exupéry: Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
 
Hallo
28.08.2011
00:02 Uhr
     
Habe gerade beim Aufräumen eine Bildkarte vom Kirchentag gefunden. Leider ist nicht zu ersehen, von welchem Kirchentag dieses Abendgebet zur Sache stammt, aber es passt, so finde ich, gerade wunderbar in diese Diskussionsrunde:
Es ist dir gesagt, Mensch...

beieinander
jung und alt
Traurige und Zufriedene
Schlaf, Tod, Leben
hell und dunkel
warm, bewegt oder erstarrt
beachtet oder übersehen
Weinende, Lächelnde
Kranke, Gesunde, Behinderte,
Sterbende
Freude und Schmerz beieinander

...was gut ist.
 
Wend Hella
27.08.2011
17:26 Uhr
E-Mail    
In jahrzehnte langer Auseinandersetzung mit "sogenannten Atheisten" war ich dankbar für die Formulierung Bonhoeffers "vom gottlosen Reden" .....Ich wünschte mir, dass die Prediger nicht so leichtfertig mit dem Begriff GOTT umgingen,weil in den meisten Köpfen mit diesem Begriff Vorstellungen entstehen, die sich in unser modernes Weltbild nicht einordnen lassen. Dankbar bin ich Dorothee Sölle als Dolmetscherin für das Geheimnis "Gott".Mit Blick auf unendliche Leiden der Menschen durch Menschen glaube ich nicht an einen "machenden Gott".2 Zitate aus der Bibel helfen mir "...ein jeder sei gesinnt wie Jesus war, der es nicht als einen Raub ansah, Gott gleich zu sein " und "Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott"-- Wie könnte es besser ausgedrückt werden?  
Baruch
27.08.2011
16:13 Uhr
     
Seit 1945 ist das Beten schwierig, wenn nicht gar für viele unmöglich geworden, auch oft für mich und meine Freundin Chava, nicht zu verwechseln mit Chaja weiter unten. Angelus Silesius hat es hier wohl richtig, wenn er sagt:
Gott ist in mir das Feuer - und ich in ihm der Schein;
Sind wir einander nicht ganz inniglich gemein?

Ich weiß, daß ohne mich Gott nicht ein Nu kann leben,
Werd ich zunicht, Er muß vor Not den Geist aufgeben.
Bedeutet, er ist nicht allmächtig und kann niemanden retten, wenn eine zu große Gruppe Menschen nicht mitmacht. Ein Bonhoeffer und ein van Galen reichen nicht. Eine kleine Sophie Scholl war zu jung und zu spontan, so dass durch ihre Schuld "Die Weiße Rose" aufgedeckt und zum Großteil hingerichtet wurde. Gott hat mit diesen und anderen Menschen zusammengearbeitet, aber sie waren zu wenige. Gott verstärkt solche Menschen, und sie verstärken ihn. Sie sind eins.
 
ds
27.08.2011
16:05 Uhr
     
... gerade in einer Hochzeitspredigt gehört :"... es ist ein Segen, beten zu können....".
Ja, an ein Gegenüber zu glauben, das mich fein gemacht hat (Ps 139) und mir ewig die Treue hält.
Beten ist Atmen der Seele, wohin sonst soll das gehen als an IHN?
Gesegneten Sonntag, d.h. einen in Fülle. Delf
 
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