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Christian
26.01.2003
14:59 Uhr
     
hallo, habs geschafft: hab mich von meinem Freund getrennt. Hab seinen Rucksack gepackt und vor seine Tür gestellt, mit ein paar Zeilen. Eigentlcih hat ER versteckt Schluß gemacht, aber ich hab ihn rausgeschmissen. Die Agressionen mal gegen ihn gerichtet. Der Verstand kann die Realität zwar langsam erfassen, aber die Gefühle spielen noch immer verrückt. Klar, is ja keine Kleinigkeit., wenn man einen Menschen gern hat, und dann erfährt: ich mag Dich nicht! Will ihn nie mehr sehen, diesen Saukerl. Und doch will ich die Liebe nicht vergessen. Schwierige Gradwanderung. Zeit heilt Wunden. Eine Woche hab ich schon hinter mir. "Muß" halt jetzt viel Sport betreiben, die Emotionen irgenwie rauslassen, den Schmerz zulassen.
Vielleicht könnt Ihr mir wieder nützliche Tipps geben. DANKE!
 
Dagmar Clausen
25.01.2003
16:54 Uhr
E-Mail    
Die neue Hompage ist sehr schön geworden.

Da es im Moment sehr ruhig geworden ist im Forum schmeiß ich mal wieder einen Beitrag ein.
Am 14.08.02 ist meine "große" Schwester an einem Hirntumor gestorben, ich trauere sehr um sie. Sie war etwas ganz besonderes leider habe ich das erst spät verstanden. Ich habe es immer als selbstverständlich genommen. Die Trauer wird immer schlimmer es wird mir immer bewußter es ist endgültig. Schwierig ist für mich auch der Umgang der "Umwelt" mit mir. Für die meisten Menschen in meiner Umgebung ist es Schnee von Gestern.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Tod und Trauer und dem Umgang mit Euch gemacht?
 
Sabine
24.01.2003
11:35 Uhr
     
Ich habe tatsächlich auf die neue Predigt gewartet, aber da ich nun Bescheid weiß, warum, kann ich ruhiger auf die nächste warten.
Ich sende TG den irischen Reisesegen.........und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich in Deiner schützenden Hand.
Schönen Urlaub!
 
webmaster
23.01.2003
21:34 Uhr
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Vielleicht wartet jemand auf ein Wort von Pastor Giesen - er ist im wohlverdienten Urlaub. Kolumnen und Worte für den Tag gibt es dennoch. Keiner sagt mehr was.
Wie gefällt die neue Homepage? Herzlichen Dank an Tobias Karpe, www.homeprovider.de - er hat großartige Arbeit geleistet.
 
t g
18.01.2003
13:18 Uhr
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Keine Angst vor der Eigenliebe - aber eine großzügige, die vor allem gönnen kann, sich und anderen. Das trainieren. Und imer wissen: Du willst nicht seine Treue, sondern seine Liebe. Darum lassen und finden und sich freuen und Freude sein. Keine Szenen, - Zeit lassen. Und genießen, daß man genießen kann, auch Genuß zu sein - vielleicht das schönste Genießen - den stillenden Müttern abgeschaut. TG  
Christian
17.01.2003
20:28 Uhr
E-Mail    
hallo, hab also meinen Freund jetzt doch angerufen, weil die Emotionen in mir unbeschreiblich agressiv gegen mich waren. Er hat sich eine Auszeit erbeten, zum Sammeln, weil er mit der Situation nicht umgehen kann. Und dann will er mir alles erzählen. Nach seinem Reden klingt es positiv, der Verstand versteht es, dass es nicht leicht ist für ihn und dass er eine Nachdenkpause braucht. Aber die Gefühle! Das Ego will das nicht! Die Angst, dass die Auszeit die Vorstufe zur Trennung ist. Negatives Denken, dass ich ihn schon verloren habe, dass das schon beschlossene Sache ist! Ja, auch das bin ich, genauso bin ich es, der daran gedacht hat, alles, was von ihm da ist, vor seine Tür zu stellen und aus! Wie geht das, liebe Freunde, wenn man meint, dass man jemanden liebt und dabei eigentlich nur an sich selber denkt, unbewußt, weil man geliebt werden will, nicht allein sein will, angenommen werden will wie man ist, dabei den anderen nicht annehmen kann (will) wie er ist. und so vieles mehr. Wie gehts da den anderen? Es is nämlich meine erste Beziehung zu einem echten Gegenüber, früher war ich nur in Gedanken verliebt, das ist natürlich leicht und fein. Schön, dass ich mich ausquatschen konnte, hoffe, dass ich hier nicht falsch am Platz bin. Danke, tschüß!  
Christian
16.01.2003
21:29 Uhr
E-Mail    
hallo Leute, ein gutes neues Jahr Euch allen. Ich dachte, dass es auch für mich eins werden würde, in der Silvesternacht bin ich drauf gekommen, dass mein Freund bescheid weiß. Ich war glücklich, dass er mich trotzdem annimmt. Anscheind doch nur als Freund, oder weil er mir einiges schuldet. Hat sein für ihn wunderschönes, für mich schreckliches WE mit seiner Freundin hinter sich. Hat sich vorher und nachher gemeldet. Hab ihm eine mail gesandt, einerseits humorvoll, anderseits mit versteckter Botschaft., Hat mit ernster Absage reagiert. Hat
mir unbeschreiblich weh getan, hab es ihm geschrieben. Seither krieg ich keine Antwort mehr. Will ihn nicht zur Rede stellen, einerseits Stolz, andererseits Angst. Hab Telefon abgestellt und auch email, reagiere so wie er: So wie du mir, so ich dir. Besser wärs natürlich, die Sache an und vorallem auszusrpechen, aber........ Muß halt eine andere
Form finden, den Emotionen Auslauf zu verschaffen. Tschüß.
 
webmaster
13.01.2003
19:50 Uhr
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Jetzt endlich gibt's auch die Predigt von Neujahr:
www.lebensmut.de/030101.HTM
bzw. im chronologischen Verzeichnis der Predigten.
 
t g
13.01.2003
16:32 Uhr
E-Mail    
Dank, so seh ich mich gut verstanden: "Denkanstöße" geben, das ist doch was, keine Nötigungen, keine Plüschblumen, sondern ebenStoff zum Nachdenken. ja Dank TG  
Sabine Keck
13.01.2003
10:42 Uhr
E-Mail    
Ich habe eben Ihre Kolumne gelesen, "beschwer dich nicht- erklär dich nicht"
Ich habe so meine Schwierigkeiten damit wenn ich von anderen einfach was um die Ohren gehauen bekomme und würde mir dann schon eine Erklärung dafür wünschen, warum es so ist.
Schließlich will ich nicht immer Prellbock sein für persönliche Launen.
Ob ich deshalb meine Kommentare gerne erkläre, um den anderen nicht zu verletzen, oder schon gemachte Verletzungen abzuschwächen oder zurückzunehmen? Ich werde mich mal beobachten. Vielen Dank für den Denkanstoss.
 
Dagmar Müller-Funk
10.01.2003
09:54 Uhr
E-Mail    
Lieber Pastor Giesen,
immer wieder lese ich mit Freude Predigten und Kolumnen: wie gelingt es einem eigentlich Woche für Woche soviel Substanz, soviel Wesentliches zu "produzieren"? Soviele Gedanken, die mir lange nach gehen, die bewegend, ermutigend und prägend sind.
Danke, dass Sie all das mit sovielen teilen, die nicht ständig in Keitum zu Hause sind!
Und weiterhin viel Glück und Schaffenskraft im Neuen Jahr
Dagmar
 
Dietmar Bauckhage
07.01.2003
14:22 Uhr
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Sehr geehrter Herr Giesen,
nach dem Lesen Ihrer Kolumne:
"Mehr Mut zur Rücksicht"
vom 04.01.2003 aus "Die Welt" Ausgabe Hamburg
möchte ich Ihnen sagen: soviel Mut, eingestreut in soviel illustre sprachliche Facetten hat mich eigenartig positiv berührt. Ich freue mich jetzt noch mehr darauf in einigen Jahren selbst in Keitum oder Umgebung leben zu dürfen und Ihr "Stammgast" zu werden.
Bitte machen Sie weiter so!
Mit freundlichem Gruß
Dietmar Bauckhage
 
Sophie E.E. D.
07.01.2003
08:57 Uhr
E-Mail    
Liebe(r)Webmaster(in), danke für die Antwort und den Hinweis und überhaupt danke für Ihr Wirken hier.
An Delf S.: es ist nicht für mich geschrieben, aber es gibt mir zu denken.Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich mehr ernst nehmen. Ich würde gern weniger Fehler machen wollen, bedächtiger, behutsamer, zurückhaltender sein, Mut abwägen. Sonnenuntergänge und Sternenaufgänge betrachte ich schon und barfuß laufe ich oft genug. Aber hätte ich, wenn ich mein Leben anders leben würde, diese tiefe Liebe zur Musik? Würde ich Dichtung lieben und Fra Angelico? Hätte ich diese Nähe zu Gott, diese Liebe zu Gott? Nein, das ist mir zu riskant - darauf möchte ich nicht verzichten. Lieber stehe ich zu diesem einen Leben, lieber stehe ich dazu, daß ich einiges gut mache, aber auch viele Fehler. Und damit sind wir wieder bei Borges.
Sie schreiben öfter schöne Sachen hier hin. Gefallen hat mir auch der Abdruck aus der Nordelbischen Kirchenzeitung. Gruß, S.
 
webmaster
06.01.2003
18:04 Uhr
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Liebe Sophie,
ja, das stimmt, im chronologischen Verzeichnis hatte ich mich vertan.
Aber ein Tip: von der Eingangsseite www.lebensmut.de kommen Sie immer direkt zur neuesten Predigt bzw. Kolumne, wenn Sie aktuelle Predigt bzw. Kolumne klicken. Dort war der Link richtig gesetzt.
Viele Grüße.
 
SophieE.E. D.
06.01.2003
12:04 Uhr
E-Mail    
Ich meine natürlich die Predigt vom 5.1.Wär schön,wenn sie morgen drin wäre.  
Delf Schmidt
06.01.2003
10:29 Uhr
E-Mail    
zum letzten Eintrag von Nora Matzen :
Vorsätze fürs neue Jahr
" Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, im nächsten Leben,
würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen.
Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin.
Ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenunztergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen............
Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuss gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen...".
Jorge Luis Borges ar. Schriftsteller 1899-1986
....und was hindert uns daran ? Wie lange noch ?
Uns allen viel ( mehr ) Mut! Herzlich Delf Schmidt
 
Sophie E.E. D.
06.01.2003
10:19 Uhr
E-Mail    
Wenn man die Predigt vom 5.3.2003 anklickt, erscheint statt dessen die Predigt vom 1.1.2002.Gruß, S.D.  
Nora Matzen
06.01.2003
07:31 Uhr
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Ich habe die Dinge ernster genommen als sie es verdienten.
Dank der beiden letzten Predigten weiß ich das,lieber TG.Nora
 
Corinna Rechel
04.01.2003
12:44 Uhr
E-Mail    
Ich finde, wenn ein neues Jahr beginnt, ist das wie eine Schiffsreise um die Welt. Man weiß nie, ob man ankommt und wieviele Stürme kommen. manchmal ist man kurz davor über Bord zu fallen, aber dann sind da Freunde, die helfen einem, auch der geliebte Hund. Je mehr Freunde man mit auf das Schiff nimmt, umso leichter ist die Weltreise. Übermorgen gehts wieder los. Zu meinen Schüler sage ich dann: "fertig machen zum Einsteigen, unser Schulschiff kann starten, alle Matrosen an Bord?" und sie rufen dann: "Ahoi". Und dann segeln wir aus unserem Hafen los auf das große Meer, wo es ganz viel zu entdecken gibt. Dafür nehmen wir uns Zeit, jeden Tag neu und dann scheint vielleicht auch die Sonne. Das wäre schön. Alles Gute für Sie alle im Neuen Jahr. Corinna  
Sophie E.E. D.
04.01.2003
09:05 Uhr
E-Mail    
Wenn ich den Vogelflug betrachte, der so ewig ist und vor uns war und nach uns sein wird, ist es, wie wenn ich in die Sterne schaue und darüber nachdenke, wie lange es her ist das sie das Licht aussandten, welches wir sehen. In solchen Momenten bin ich ein Teil von Zeit, versinke in der Unendlichkeit und sorge mich nicht. Ein Teil von Zeit, ein Teil von Gott, ein Teil des Ganzen. Aber wichtig sind auch die Aufgaben, die am nächsten liegen. Und daher mein Motto für 2003 von Goethe:
"Willst du ins Unendliche schreiten,
Geh nur im Endlichen nach allen Seiten."
 
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