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DS
05.07.2007
08:58 Uhr
     
zu Jakobus 2.7. Jesus malt im Sand : in der Predigt, die ich am Sonntag dazu hören durfte, dazu folgende Passage aus der Sicht des Somon :" ...Jesus. Aber der, was macht der jetzt ? Er bückt sich und malt im Sand. Was soll das ? Will er nichts sagen ? Will er Zeit gewinnen ? Oder etwa...? Simon fällt ein, was der Prophet Jeremia gesagt hat : " die Abtrünnigen müssen auf die Erde geschrieben werden". Hält er uns Anklagende für Gottesfeinde? Will er das mit dem Malen im Sand andeuten ? Wir sind doch im Recht . Da hat jemand falsch gehandelt, gegen die Normen verstoßen, das muss doch bestraft werden."
Was sagt ihr dazu - TG ? Herzlich, gute Grüße aus HH, Euer DS
 
Jotef
05.07.2007
05:47 Uhr
E-Mail    
@Christine - danke für die Bestätigung IN VINO VERITAS, wodurch meine wortschöpferische Eigenmächtigkeit IN RIMO VERITAS seinerzeit in Gang gesetzt wurde.
Ob Reim oder Wein, das Faszinierende ist eigentlich die Wahrheit. Vielleicht trägt zum (noch) besseren Verständnis bei der folgende . . .


Aufklärungsversuch

Das Talent zum Reimeschmieden
ist von allem sehr verschieden:
Es zeigt sich, dass - wer WARUM fragt,
einfach nicht zu glauben wagt.

Es reimte sich die Schraube fest
und hinterließ ganz wie als Rest
(m)einen Spruch vom ‚hohen Hocker’:
Wo kein Glaube -- Schraube locker.


… daraus abgeleitet:

Das Produkt vom Reimeschmied
lebt vom "großen Unterschied",
wobei der andre Wirkungsgrad
total auch andre Wirkung hat.

Eigentlich bewirkt sogar
der Unterschied von falsch + wahr
das Brutgeschäft von Reimerei
wie bei einem Kuckucks-Ei.

Dem Kuckuck ist es wie ein Fest,
legt er sein Ei in fremdes Nest,
vorausgesetzt, der Nest-Erbauer
wird durch Reime noch viel schlauer.
 
corinna
04.07.2007
19:29 Uhr
     
Ein Wort aus Pastor Giesens Gesprächsrunde in Keitum vom Juli 2003: " Gott ist auf dem Weg die Vollkommenheit zu bauen, mit uns zusammen. Du gehörst Gott, weil er Dich nicht losläßt."  
Christine
03.07.2007
15:27 Uhr
     
In Vino Veritas !! Nicht in Rimo Veritas !!! Ich gehe heute in die Oper " Cosi fan tutte " !!! in München!!!!
Meine Freude ist riesig, leider ist es hier sehr heiss!!! Dafür habe ich hier viel zu trinken und super
Essen! Man gönnt sich ja sonst nichts !!

Herzliche Grüße aus dem Hotel Hilton!
 
abendsonne
02.07.2007
22:50 Uhr
     
in feinstem Blau - bis ins Herz. Beim Konzert, heute, an der Westerländer Promenade.
Und wenn dann lauschende Menschen auf dem Plateau über der Zuschauertribüne über'm StrandLand Sind,
dann ist nur eine Spanne Luftmeer zwischen Tier und Mensch, in gleicher Höhe.
Auf dem Dach der Musikmuschel, den Menschenkünstlern ganz nah', genießen manche Möven ganzDieMusik.
Ich kann sie so gut versteh'n.
Beim 'AveMaria' von Charles Guno breiteten sie ihre Flügel, und flogen ins Blau der Klänge, um dann wieder Dort auf dem AussichtsRund zu landen. Und zu bleiben. Als hätten sie geflogen : " Ja - durch DieMusik haben wir immerwieder kraft zu verzeihen : die Mißachtung mancher Menschen verzeihen, die uns so oft trifft."

Musiker sind kostbarer Segen zwischen Himmel und Erde - für Alle !

Auch die ausBronze Auf'sMeerWinkende Ist deren Verbündete. Und meint : " BITTE - Achtet und Liebt,
Alles was Ist - zwischen Himmel und Erde. Und überall.
 
Jordan
02.07.2007
20:45 Uhr
  Homepage  
Wenn eine Bischöfin die Scheidung einreicht!


Verheiratete und Paare die in Beziehungen leben kann das Argument nicht glaubhaft gemacht sein,trotz allem Kampf und vorgegebenen Versprechen habt Verständnis saust die Liebe dahin.

Neue Liebe vielleicht auch nur auf Zeit von den Lebensumständen begleitet unterliegt dann immer wieder dem eigenen ich des neuen und hinausgezögerten.
Dann genug geprüft für alle Fälle im Wandel meiner selbst,um in innerer Freiheit sich zu spüren und nach aussen zu erklären.

In diesem Fall wurde auch noch kurz vorher Bücher und inTalkshow pobliziert,Familie mit Kindern hat Vorang vor menschlicher Schwäche im bestimmten und im ganzen.

Nur höre ich noch die Abschiedsworte des Betrachters von damals,wo gesprochen wird von einer intensiven Ehe,oder auch Lebensgesrächspartnerin.

Fortgeführt von anderer Seite wurde mit ähnlichen Worten von Gehilfin zur Erdung,Gesprächspartnerin durch Ausbildung erzählt.
Verletztes und getretenes im Glauben mit reinzunehmen.
Holt zurück und erdet, er schenke euch einen gnädigen und liebvollen Umgang mit euch selbst.
Und der Friede sei mit Euch!
 
Traugott Giesen
02.07.2007
09:03 Uhr
     
vielleicht schrieb er in den Sand die Sünden- die der Sturmwind der Vergebung verweht...

Aber nochmal zurück zur sogenannten Magdalena-einige Einträge vorher.
Mir schrieb Jemand:
"Sie hat viel geliebt, weil ihr viel vergeben ist". Warum "vergeben"? Du beschreibst die Liebe doch als eine von Gott gewollte, im umfassenden Sinn. "
Ich meine: Magdalene salbst aus Dankbarkeit, daß Jesus sie annimmt( ihr das Huresein vergibt). Es geht hier nicht um einfaches Sichhingeben allein. Ja, sie schenkt, weil sie liebt. Aber warum liebt sie? Weil sie geachtet ist in Jesus Augen(ihr der Mangel vergeben ist). Weil ihr viel vergeben ist- ihr viel Achtung engegengebracht wird, liebt sie viel. Das Geliebtsein geht voran. Dann ist unser Lieben die angemessene Antwort. Gott liebt dich-also liebe.
Lukas und die gesetzestreuen Juden sehen es anders: weil einer viel liebt, viel Gutes tut, darum ist er gerecht vor Gott. Jesus aber ruft die , die wenig auf die Waage bringen: Gott liebt dich- und in zweiter Linie tu, was dem Geliebtsein entspricht. das ist für mich das Urevangelische.
 
jakobus
02.07.2007
07:54 Uhr
     
Gestern also Predigt über Joh.8, 1-11 - eine immer wieder faszinierende Geschichte, voller Klugheit und Überraschung. Für mich die große Frage: Was und warum schrieb Jesus in den Sand? Welche Bedeutung hat diese Beobachtung?
Eine gesegnete Woche Euch allen
jakobus
 
Jotef
27.06.2007
09:13 Uhr
E-Mail    
Dostojewski hinterließ uns unter anderem:

EINEN MENSCHEN ZU LIEBEN HEISST, IHN SO ZU SEHEN, WIE GOTT IHN GEMEINT HAT.

Es ist ja wohl Absicht, dass die christliche Botschaft so deutlich um die Liebe kreist. Und in dieser hier zitierten Aussage noch nicht einmal zielend auf das Verhältnis Männlein-Weiblein. Egal, ob man "das Thema" leicht und locker oder triefend-dramatisch-romantisch interpretiert, es strotzt nur so von gesellschaftspolitischem Sprengsatz. Ich empfinde es - je länger ich es bedenke - als un-glaublichen Geistesblitz, dass die biblische Schöpfungsgeschichte die Zweiheit von Frau und Mann als Ebenbild Gottes "ins Spiel bringt".

Letzten Sonntag war ich mal wieder in einer Moschee = "50 jähriges Jubiläum der ältesten Moschee Hamburgs". Für Muslime ist es wahnsinnig komisch, dass "die Christen" zwar behaupten, Monotheisten zu sein, dann aber doch von Vater+Sohn+HeiligemGeist reden. - Die Zweiheit Mann/Frau (für Mensch als Bild "des einen Gottes") macht es leichter zu verstehen.

Wie sehr Wahrheit vom Glauben abhängt, geht auch aus meinen jüngst noch mal überpolierten Versen hervor.




IN RIMO VERITAS ( = im Reim liegt Wahrheit)
JuergenFriedrich@gmx.de

Die Wahrheit über Reimeschmieden
ist von Un-Sinn sehr verschieden:
Durch Reime wird ‚auf einfach‘ klar,
was noch wahrer ist als wahr.

Kürzlich kam z.B. raus :
Unglaube, der treibt Wahrheit aus,
weil, wer Wahrheit hinterfragt,
nur einfach nicht zu glauben wagt.

Wie eine Schraube dreht sich fest :
Wahrheit sich nur glauben läßt,
oder anders - wo kein Glaube,
der hat eine ‚lockere Schraube‘.
 
allezeit
27.06.2007
06:05 Uhr
     
Sturmwind über'm NordenLand. Er weckte mich um Drei, und ich machte mir Sorgen um die Bäume.
Dann - irgendwann, erklang der erste VogelSang, morgenfroh und ohne angst.
Am liebsten hätten meine Hände ein Schutzhaus gebaut. Das sagte ich ihm. Da sang er noch froher.
Ich bin zum Baum gegangen, und Der schenkte mit Seine rote Frucht im Sturm.
DANK', für alleZeith,
Ingrid

Ich kenn' für Tier und Mensch einen schönen Segensspruch aus Irland, für - auf all' eu'ren Flügen und Wegen :

"Gott sei vor Dir,
um Dir den rechten Weg zu zeigen,
Gott sei neben Dir,
um Dich in die Arme zu schließen,
um Dich zu schützen gegen Gefahren.
Gott sei hinter Dir,
um Dich aufzufangen, wenn Du fällst.
Gott sei in Dir,
um Dich zu trösten, wenn Du traurig bist.
Gott sei um Dich herum, um Dich zu verteidigen,
wenn andere über Dich herfallen.
Gott sei über Dir, um Dich zu segnen.
So Segne Dich Gott, Heute Morgen Und Allezeit."
 
Karin
23.06.2007
16:20 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,
auf der Suche nach interessanten Homepages bin ich doch glatt auf diesen tollen Seiten gelandet. Glückwunsch! Wirklich sehr schöne und interessante HP! Weiterhin viel Erfolg! Grüße Karin
 
Traugott Giesen
22.06.2007
21:16 Uhr
     
dank für Mühe. aber ich meine nicht die Predigerin mit den Krusselhaaren- die auch gut war. Sondern die Lesende mit dem überirdisch sprechenden Gesicht. Wer weiß das?  
rb berlin
22.06.2007
19:43 Uhr
     
für tg vom 16.6.07 17.09 h: das leuchtende wesen ist die erfurter pfarrerin mechthild werner , die sich dem biblischen bericht vom propheten elia widmete - beim abendmahls-abschlußgottesdienst des 31. deutschen ev. kirchentages in köln .  
Jordan
21.06.2007
15:56 Uhr
  Homepage  
Hallo!

Sehen in der Traurigkeit aber auch in der Hoffnung der Sprache ist hier erzählt worden,um loszuwerden
was mir hilft soll auch für andere mitteilend sein.

Von Kirchentagen die schnell im aktuellen vergessen sind,weil wir uns daran nicht festhalten können und dürfen.
Laue Sommernächte im Flirt des geschehens mit Kirchen,religösen und den Gefühlen da zu sein nimmt die
Zeit bei den anderen immer gerne mit.
Tagesseminar was mich beflügelt hat Gedanken von mir so zu schreiben,denke so was rüber kam.
 
Ds
21.06.2007
09:10 Uhr
     
bin gerade Zeuge eines Selbstmord(versuches) geworden - direkt gegenüber der St. Michaelis-Kirche springt ein Mann von einem Gebäude ... ?? Nimm ihn auf bei Dir, bitte und gib ihm Heimat! DS  
Traugott Giesen
20.06.2007
15:42 Uhr
     
wieder bibelenergie:


Das ganze Evangelium in einer Geschichte: Lukas 7, 36ff

Es lud ihn aber einer der Pharisäer ein, bei ihm zu essen. Und Jesus ging hinein in das Haus und setzte sich zu Tisch.
Es gab da eine Frau, die war als Sünderin verschrien. Als sie vernahm, daß er dort war, ging sie hin mit einem Glas Salböl und trat von hinten zu seinen Füßen, kniete nieder, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küßte seine Füße und salbte sie mit Salböl.
36-38

Eine Männerrunde- das geistliche Oberhaupt des Städchens hat die Elite des Ortes zum Mahl geladen. Und den Wanderprediger, der gerade großen Zulauf hat, ruft er hinzu, höflich, herablassend, neugierig. Eine Frau drängt sich von hinten an Jesus, der wie üblich mit den andern halb sitzend zu Tische lag. Oft gemalt ist diese Szene der völligen Hingabe, wie Jesus in zwei Gespräche verwickelt ist: Vorn mit den Männern in gelehrtem und lautem Reden und hinter seinem Rücken lässt er die Frau gewähren, lässt sie sich über seinen Füßen ausweinen und ihr Werk der Liebe an ihm tun.


Als aber das der Hausherr sah, sprach er zu sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er, was für eine Frau das ist, die ihn anrührt; sie ist doch eine Hure.
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es!
39.40

Auch das innere Gespräch des Gastgebers kann man sich ausmalen: Ein Skandal, dass Jesus die Frau nicht verscheucht. Er müsste doch wissen. Weiß er’s, und distanziert sich nicht, ist doch sein Ruf als Meister der Schrift dahin. Weiß er aber nicht, wer sie ist, dann hat er sich entlarvt als Irrläufer- wen hab ich mir da eingeladen. Gleich werden mich meine Freunde übel verlachen.
Als hätte Jesus auf Simons Stirn dessen Argwohn geschrieben gesehen, spricht Jesus ihn direkt an, ja „antwortet „ ihm, er erzählt ihm eine Geschichte.


Ein Besitzer hatte zwei Schuldner. Einer war fünfhundert Silberstücke schuldig, der andere fünfzig. Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er's beiden. Wer von ihnen wird ihn am meisten lieben?
Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er am meisten geschenkt hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht geurteilt.
Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen; du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben; diese aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit ihren Haaren
getrocknet. Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen. Du hast mein Haupt nicht gesalbt; sie aber hat mich mit Salböl gesalbt.
Deshalb sage ich dir: Sie hat viel geliebt, denn ihr sind viele Sünden vergeben; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
41-47

Höchst geschickt geht Jesus mit diesem Rechtschaffenen um, er führt ihn zur Erkenntnis seinerselbt. Sieht sich von Gott und Mitmenschen wertgeschätzt aus ordentlichem, ehrbarem Leben. Er sagt den Menschen, wo´s lang geht und was sich gehört. Und als Ordnungsmacht ist er auch angesehen
Und mehrt sein Ansehen indirekt mit durch Herabstufung und Bestrafung der Gesetzesübertreter. Er meint, keinem was schuldig zu bleiben, meint aber auch, keinem was schuldig zu sein. Jeder bekommt, was er verdient- meint Simon; Er bekommt ja auch genug Recht und Privilegien- und dazu noch das Diplom: Hast du auch verdient, der Himmel hat dich belohnt.
Ganz anders dran ist die Frau, die bei allen Ordentlichen verachtet ist. Sie wird zwar ausgenutzt und irgendwie auch gebraucht, aber keiner will bei Licht ihre Gesellschaft. Doch sie spürt, da ist einer, der sie als Person wertschätzt. Sie nimmt Jesus Achtung an als Zeichen, dass ihr vergeben ist bei Gott und den Menschen. Ja, sie liebt ihn, da hat Simon recht, im „ehrenwerten Haus“ mag ihre Zuneigung ungehörig scheinen. Aber Jesus sieht die Bedürftigkeit dieser Frau, die lechzt nach der Würde, als Person bejaht zu sein.
Klar, dass der mehr geliebt wird, der mehr Schulden erlassen hat. Klar, dass der mehr liebt, dem mehr geschenkt wurde. Dann ist es ein kurzer , steiler Erkenntnisweg für Simon, sich selbst als wenig Liebenden zu sehen, während die Frau eben voll Liebe ist.- Warum? Weil Simon meint, sich seine Achtung selbst zu verdienen. Während die Frau weiß, ihr muß die Achtung als Zuschuß , als Geschenk gewährt werden.


Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden!
7,50

Die Frau dieser Geschichte hat keinen Namen. Doch unsere Phantasie wünscht sie an Jesu Seite. Eine Maria aus Magdala hatte Jesus von Besessenheit geheilt, die ist auch bei Jesu Tod und Begräbnis anwesend, ihr wird auch die anrührendste Begegnung mit dem Auferstandenen zugeschrieben ( bist du der Gärtner? Wo hast du meinen Jesus hingetan? Johannes 19,15). Jedenfalls hat diese unbekannte Frau den Jesus zärtlich geliebt- und ich bin ihr dankbar bei all dem barschen Umgang, dem Jesus oft ausgesetzt war.
Romane und Filme dichten unserm Jesus eine Liebesgeschichte an, vielleicht mit heimlicher Ehe und Kind. Aber so gut wie sicher hat Jesus die einzige echte Alternative zur Ehe gelebt: er war mit Vielen befreundet- und Ehe ist nun mal das Ja zu einem Menschen und das Nein zu vielen Anderen.
In Frieden Leben kann, wer liebt. Dazu muß er wissen, daß er geliebt ist. Auch wenn er versagt und schuldig wird. Jesus sagt uns das auf den Kopf zu, massiert es uns in Herz und Sinn: „Du geliebt, gebraucht, geliebt, gebraucht:“ Unser Lieben ist immer nur Antwort, Echo, Reaktion auf Gottes großes Bejahen.
Auch unser Gutestun ist Folge und Wirkung von Beschenktsein und Begabtsein. Darum hat Jesus sicher nicht gesagt: “Ihr ist viel vergeben, denn sie hat viel geliebt“- so Lukas, er muß es falsch verstanden haben. Jesus hat sicher, entsprechend der Geschichte von den zwei Schuldnern gesagt: Sie hat viel geliebt, weil ihr viel vergeben ist.
Und warum schreibt Lukas diese Geschichte so moralisch um- oder hat sie aus der Gemeinde schon so verdreht aufgefangen? Für den Gesetzesglauben, daß Gott uns nach unsern Werken richten würde, brauchte Jesus nicht zu kommen. Das Evangelium von der Liebe Gottes musste sich erst rundsprechen- vor allem durch Paulus. Doch schon bald schwang auch die Kirche wieder die Keule von Leistung und Moral, bis Luther die Rechtmachung aus Gnade wiederentdeckte. Und sie muß immer wieder frisch gesagt werden, weil uns allen im Blut liegt, wir seien jeder seines eigenen Glückes Schmied- bis wir mal endlich selbst zu Fall kommen und auf Hilfe angewiesen sind.
 
grazie
18.06.2007
23:32 Uhr
     
... hatte leider nicht die Möglichkeit, das abrundende GottesdienstMiteinander zu Köln am Rhein zu erleben,
und dem Menschen zu lauschen, der so schön begeisterte.
Ihr Glücklichen !
Im Vertrauen, daß es irgendwann'mal eine Wiederholung im TV gibt,
Ingrid.
 
Radüge, Barbara u. Michael
18.06.2007
14:05 Uhr
E-Mail Homepage  
Sehr geehrter Herr Giesen,
es war so schön, Sie an Ihrem Geburtstag vor der St. Severin Kirche zu treffen. Wir hatten sieben Jahre lang das Glück, in unseren Urlauben Ihre Predigten zu hören, die uns die restliche Zeit begleitet haben. Uns ist eine Herzensfreude erfüllt worden, als wir Sie unerwartet getroffen haben und Ihnen einmal persönlich sagen konnten, wie wichtig Sie für die Menschen sind.
Liebe Grüße
Barbara u. Michael Radüge
 
Traugott Giesen
16.06.2007
17:09 Uhr
     
Elia-Geschichten... Eine leuchtende Person las die Elias- Texte beim Abschlußgottesdienst in Köln- hinreißend dieser Mensch, echt engelhaft. Glaubwürdig, leuchtend, mitnehmend. Weiß einer mehr von Ihr?  
jakobus
14.06.2007
21:20 Uhr
     
Gestern also wieder "Religionsunterricht für Erwachsene" bei uns in der Gemeinde. Anhand der Elia-Geschichte (1.Könige 17-19) denken wir gemeinsam nach über Krisenzeiten des Lebens, das Abschiednehmen und Neuanfangen und die Chancen und Wege zum Wachsen und Reifen. Es ist schon erstaunlich, wieviel der Bibeltext bei näherer Betrachtung hergibt.
Ich bin gespannt auf die nächsten Zusammenkünfte und freue mich auf die Gemeinschaft mit anderen Christen, das gemeinsame Lied und Gebet und das ernsthafte Bemühen um den Glauben.

Ein gesegnetes Wochende Euch allen!
jakobus
 
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