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Autor Nachricht
Menke
30.07.2015
13:16 Uhr
E-Mail    
Verschlossene Kirchen müssen nicht sein!

Ich gehe gern am Wegesrand in eine Kirche, gerade so wie mir danach ist.
Was mich öfters stört, ist die Unterhaltung im Kirchenschiff was nichts mit innehalten und Ruhe finden zu tun hat.
Ob evangelisch oder katholisch, wann hat unsere Kirche auf zu sein oder nicht und überhaupt, wozu das ganze wenn das niemanden auffällt, noch eine Anfrage besteht.
Letzendlich, liegt das Ansprechen von Gemeindemitgliedern beim Oberhaupt von Gemeinde, der oder die muss auch mal über seinen eigenen Schatten springen und auf fremde Menschen zu gehen, auch wenn ich mir unsicher von deren Antwort bin.
Es gibt genügend Menschen, nicht nur Gemeindemitglieder, die gerne möchten, eine Aufgabe mit Gott suchen, aber sich nicht trauen, daß nach aussen zu bringen.
In ihrer eigenen Wertschätzung aber gefragt werden möchten.
 
Delta
29.07.2015
20:15 Uhr
     
Als Radwanderer durften wir entlang der Weser viele Radfahrerkirchen besuchen. In der Regel waren sie ohne Aufsicht. Auch entlang des Alten Finowkanals in Brandenburg luden viele Kirchen zum Innehalten ein.

Wir mussten aber auch die Erfahrung machen, dass es gerade die katholischen Kirchen sind, die ihre Türen fest verschlossen haben.

An meinem Offene-Kirche-Tag kommen seit Jahren nur sehr wenige Besucher.
Einmal schob eine junge Mutter ihr Baby im Kinderwagen in die Kirche. Das Baby schlummerte, die kleine (etwa) zweijährige Tochter butscherte still im Kirchenschiff umher, die Mama genoss die Ruhe, das Innehalten - und mir wurde ganz wohl dabei. Allein das erleben zu dürfen, dafür hat es sich gelohnt, sich auf den Weg zu machen.

Mittags kurz vor 12: Ein Grundschüler kam regelmäßig. Der Ranzen flog in die Ecke. Der Junge fiel mit den Worten: "Jetzt brauch ich erstmal 'ne Pause", erschöpft in die Bank. Zu schön!
 
SB
29.07.2015
18:39 Uhr
     
Konnten am vergangenen Sonntag im Rahmen einer geführten Wanderung in einer wunderbaren kleinen Dorfkirche Halt machen und uns an der reichhaltigen Innendekoration aus dem frühen 16. Jahrhundert erfreuen.
Die Wandbilder wurden 1934 wiederentdeckt und inzwischen mehrfach restauriert.
Sehr schön auch das Sterngewölbe des Chors mit 21 Schlusssteinen.
Wie schön, dass die Kirche für Besucher offen ist.
 
küster
29.07.2015
17:42 Uhr
     
Meiner Erfahrung nach ist es auch glücklich für Wanderer, bei Starkregen und Hagel wie heute, wenn das Kirchenportal weit offen ist.  
DS
29.07.2015
08:23 Uhr
     
ja, Erfahrungen als und mit Tempelwächtern, wie wir sie nennen in unserer Kirche am Markt in Hamburg-Blankenese. Es besteht eine Gruppe, die die Wacht regelmäßig gewährleisten will, aber das klappt nur sehr lückenhaft. Dennoch ist unsere Kirche von morgens bis abends geöffnet, selbst um die Gefahr wissend, das mal was gestohlen wird, was auch schon mal passiert - eine alte Bibel vom Altar, Aufbruch des Spendenkastens für Kerzen ... Das ist wohl der Preis für offene Kirchen. ABER: es ist traurig, wie viele Kirchen man tagsüber geschlossen vorfindet! Welch Darstellung dieser Orte und doch auch unseres Glaubens! Da muss es doch wenigstens möglich sein, den Schlüssel (so erlebt in der Kirche zu Wesselburen in Dithmarschen-Schlüssel dort nebenan in der Apotheke) greifbar zu haben auf Nachfrage!? Täglich kommen Menschen herein, zum Gebet, Innehalten, Anschauen und schön, wenn man als Wächter dann Nachfragen hört und beantworten kann. Das macht Freude! Herzlich Euer Delf  
jakobus
27.07.2015
18:31 Uhr
     
Ja - richtig: Es ist eine wunderbare Sache. In unserem Ort wird es praktiziert, montags bis freitags, alles ehrenamtlich. Den Schlüssel gibt's im Geschäft gegenüber, weil das Pfarrbüro nicht immer geöffnet hat.
Da ich berufstätig bin (in dem Geschäft gegenüber ...), gehöre ich (leider) nicht zum Team "Offene Kirche", weiß aber von vielen guten und hilfreichen Gesprächen mit den Besuchern aus nah und fern. Und wenn kein Besucher da ist: Die Bibel, ein gutes Buch, Beten, Meditieren ... die Zeit lässt sich sinnvoll nutzen.
Macht bei Euch auch mal den Versuch!
Grüße von jakobus
 
tg
27.07.2015
16:38 Uhr
     
Kirchenaufsicht machen ist eine dolle Idee. Warum die meisten protestantischen Kirchen zu sind? Weil in katholischen Kirchen immer ein paar liebe alte Frauen zum Gebet vereint sind oder waren.
Jede Kirche hat auch was zum Herzeigen und Erzählen- Einfach bei PastorIn sich anbieten . Muss nicht regelmäßig sein. Wenn man Lust hat, Schlüssel holen, aufschließen, Tür weit auf, am besten noch ein Schild "Willkommen" plazieren, Luft reinlassen, den Blumen vom Sonntag neues Wasse geben, eine Kerze entzünden... und bereit sein. Irgendjemand fragt. Und sie kommen ins Gespräch....
Hat jemand Erfahrungen damit?
 
Delta
27.07.2015
12:38 Uhr
     
Kirchenaufsicht machen, dem Gebetskreis ein Kärtchen hinterlassen: Wirf dein Anliegen auf den Herrn, er wird für dich sorgen, und später in eben dieser Kirche danken können für die Erhörung der Gebete  
tg
25.07.2015
11:50 Uhr
     
Menschen , die mir ein gutes Gefühl für mich geben.  
kneipper
22.07.2015
09:16 Uhr
     
Frühmorgens, nach einer Müllsammelzeit in den Lieblingswegen, in der Ostsee sein und das Morgengold fühlen, und dann unter einem uralten Buchenzelt Danke hinaussagen. Wohligkeit .  
SB
20.07.2015
13:44 Uhr
     
....... gleich in die Tat umgesetzt.
Runder Geburtstag im Frankenland, herzliche, harmonische Feier mit kulinarischen Genüssen.
Die Welt in Bayern ist in vielen Dingen noch anders als bei uns.
 
tg
18.07.2015
10:54 Uhr
     
Gönn dir viel Gutes am Wochenende- du kennst doch von Therese v Avila: Tu deinem Leib Gutes, damit deine seele gerne in ihm wohnt.  
Menke
17.07.2015
13:00 Uhr
E-Mail    
Lebt mein Herd noch?

Ich erinnere mich noch gut, als ich meinen Herd nach einem erneuten Umzug anschloss und 4 mal die falschen Stromadern zusammenfügte und der Strom dabei mit lauten Feuerflammen und Geknalle durch meinem Körper sauste.
Im Laufe der Jahre, ein Brand im Backofen sich ausbreitete, der nur mit viel Wasser und Energie gelöscht werden konnte.
Die Wohnung war verqualmt und stickig, so dass sich auch hier Glück im Unglück anbot bei mir.
Daraus resultierte dann eine Generalreinigung, die das gute Stück auch noch von innen und außen verkraften musste.
Und wer jetzt glaubt, dass war alles, nein so war das nicht, denn der Elektritker mit Hausmeister zusammen, verursachten noch spätere einige Kurzschlüsse, an dem Sicherungskasten, wo der Herd angeschlossen war.
Wenn ich dann auch später immer mal wieder, Schleifpapier an der Herdplatten ansetzen musste, um Angebranntes maschinell zu beseitigen, steht der Herd auch heute noch in der Küche, nach wie vor im Mittelpunkt der Blicke, wenn auch nicht mehr so oft gebraucht für Kuchen und Schnitzel.
 
ing
16.07.2015
14:48 Uhr
     
Für mich ist heute ein schöner Festtag. Habe dankbar ein Jahr mit einer Herdplatte gelebt, und heute - heute wurde mein weißer Küchenherd angeschlossen, mit Backofen. Freu'mich sehr. Liebe Grüße zurück, Kathrin.  
Kathrin
14.07.2015
09:33 Uhr
     
Liebe Ingrid,

habe der Webmasterin meine Mailadresse gegeben, die sie an dich weitergeleitet hat, und freue mich auf deine Frage ...

Viele Grüße von Kathrin
 
Monika Gläßel
12.07.2015
21:08 Uhr
     
Es gibt aber auch viele gute Menschen, die helfen, freilich wäre es besser, es gäbe die Nazihorden nicht. Mit dem Begriff "das christliche Abendland" tue ich mich schwer, weil dieser Begriff leider auch von den Nazihorden gerne benützt wird. Gott sei Dank haben wir inzwischen mehr Vielfalt im Abendland und wenn die Esotherik oder ein anderer Glaube Jemandes Stütze, bzw. Hilfe ist, warum nicht? Es steht jedem Menschen frei auf seine Art und Weise glücklich zu sein. Toleranz, ja das Wort gefällt mir gut, hingehen und den Flüchtlingen helfen, so einfach ist das.....sind bestimmt auch inzwischen in Ihrer Nähe....  
Mut
12.07.2015
00:26 Uhr
     
Sie sahen die Menschen in ihren seeuntauglichen Booten im tosenden Meer schippern und suchten nach einem Raum, wo sie bleiben könnten. In Lager wurden sie getragen, vor denen eine grölende Nazihorde ihre Parolen ruft. Echt genial - das christliche Abendland, welches keines mehr ist, weil es sich mit esoterischen Sprüchen beschäftigt.  
menschsein
11.07.2015
09:16 Uhr
     
Sie wußten, daß sie das kleine Tierchen retten mußten, das sie auf dem Steinboden sahen, im Raum, indem gleich dreißig Menschen sein werden. Und sie suchten, bis sie es fanden. "Da Bist Du Ja!" Genial, welchen Schutz die Asseln haben ... Schöpfungskunst! Echt genial. Der Junge trug die kleine Kugel behutsam hinaus in den Klee.  
Monika Gläßel
10.07.2015
21:16 Uhr
     
An Orbart: da muss ich " gefällt mir " drücken, unsere Spezies hat noch viel Verbesserungsbedarf....  
Orbart
10.07.2015
20:28 Uhr
     
Ja,tg
"Wir werden immer mehr Mensch" ist noch eine Spur besser gesagt.Und präziser.
Ich muß gerade an eine Äußerung von Konrad Lorenz denken,der sich zum fehlenden Verbindungsstück zwischen Affe und Mensch äußerte,zum berühmten"missing link".

Er sagte:"Das "Missing Link" sind wir!"
 
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