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Sophie D.
23.02.2003
20:28 Uhr
     
Zum Schönen, Beglückenden am heutigen Tag, an dem es viel Schönes gab, einen Himmel, wie er schöner nicht sein kann und einige besondere Ereignisse, gehört für mich auch diese Predigt.  
do
23.02.2003
13:26 Uhr
     
Zur Kolume und den "Körperwelten" ...
Und das plastinierte Pferd darf in goldener Haut verhüllt bleiben, wird damit zum goldenen Kalb der Neuzeit - ob da wohl der lokale Tierschutzverein größeren Einfluss gehabt hat als der Münchner OB ?
Wäre der Ausdruck "entartete Kunst" nicht schon seit Jahrzehnten belegt, so würde er hier passen ... vor Jahren fand die Ausstellung ja bereits in Köln statt - war 24 Stunden am Tag geöffnet, und die Besucher scheuten sich nicht, stundenlang Schlange zu stehen ... wo geht das hin ? Auch wenn eine gewisse Fingerfertigkeit vielleicht nicht von der Hand zu weisen ist ... warum stellt der Herr seine Präparate dann nicht den Anatomischen Instituten der Medizinischen Fakultäten zur Verfügung? Ob deren Haushalte wohl nicht reichen ? Oder haben deren Ethik-Kommissionen etwas dagegen ? Mich bekommen keine 10 Pferde (ob verhüllt oder nicht) dahin!

Ein sonniger Sonntag - ein Frühlingsspaziergang durch die erwachende Natur des Englischen Gartens (das gilt speziell für die Münchner) oder am Watt entlang ... Fröhliche, gute Gedanken. do
 
Sabine
22.02.2003
22:44 Uhr
     
TG, habe gerade die aktuelle Kolumne gelesen, PRIMA, ich habe die Aussstellung zwar schon besucht, aus beruflichem und medizinischem Interesse, aber das was Herr von Hagens in den letzten Jahren damit macht, grenzt an Wahnsinn. Ich habe auch auf der Austellung viele Menschen beobachtet, die mit soviel "Mensch" nicht umgehen konnten, die erschrocken waren. Der tote Mensch sollte wirklich nicht zum Kunstobjekt werden, lebendige Menschen sind Gottes Kunst.
Ich habe die Ausstellung mit fachlichen Augen gesehen und war fasziniert von der Klarheit mit der die Organe und Nervensysteme präpariert waren. wie sich Muskeln und Sehnen ansehen.
Diese Ästhetik fehlte mir in den anatomischen Museen der Kliniken oder Universitäten, da grauste es mir jedesmal.......und ich habe mich nie wirklich umsehen können, weil ich mich regelrecht fürchtete, und so schnell wie möglich wieder raus wollte.
Das war in der "Körperwelt" nicht, aber jetzt muß Schluß sein, nicht noch eins drauf setzen. Denn......was kommt als nächster "Kick"
Nicht auszudenken!!!!!!!!!!!!!!
 
Wolfgang
22.02.2003
17:06 Uhr
     
Hallo Christian!

Das passte aber zeitlich gut. An Zufälle glaube ich nicht mehr. Schön, dass es auf Sylt öffentliche PC´s gibt. Ich danke auch Dir für Deine guten Wünsche ! Ich vertraue weiter auf Gott und bete. Wie schön, die Skulptur vom Hl. Antonius in St. Severin. Bislang hat er mir immer beim Suchen und Finden geholfen. Jetzt hoffentlich auch bei der Suche nach der richtigen Entscheidung. Großer Anspruch-ich weiß. Habe auch Angst vor der Nacht und dem Tag. Aber ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Manchmal kann ich schon etwas klarer sehen, vielleicht hilft der Ort für die ausreichende Klarheit.
 
Christian
22.02.2003
16:37 Uhr
     
hallo Wolfgang,
wünsch Dir auch alles Gute, schön, dass Du Gott etwas zutraust.
Freu Dich auf morgen, ja, laß auch die Angst zu - und biete ihr dennoch die Stirn! Nicht unterkriegen lassen! Auch nicht von den Widerwärtigkeiten des Lebens. Sakramente sind keine Zaubermittel dagegen, aber Zeichen der Zuwendungen Gottes an uns.
Begleite Dich im Gebet! Einen schönen und guten Sonntag!
 
Wolfgang
21.02.2003
15:39 Uhr
     
Hallo Sabine,

ich danke Dir für Deinen guten Wünsche. Ja, ich hoffe auf Gottes Hilfe und die Engel und ein "Zeichen". Zeichen gibt es vermutlich viele, ich bete, dass ich sie sehe bzw. fühle. Vielen Dank !!
 
Sabine
21.02.2003
15:03 Uhr
     
Hallo Wolfgang,
ich wünsche Dir Gottes Begleitung und dass er die alle Engel schickt, die er zur Verfügung hat, auch wenn Du allein fährst, bist du nicht allein........und Du wirst die richtige Entscheidung treffen.........
alles Gute
 
Sophie D.
21.02.2003
09:11 Uhr
     
Ja, stimmt, er sucht uns, es steht ja da. Der Hausherr geht aus.Oder er findet uns wieder oder fängt uns auf. Danke, S.  
Wolfgang
21.02.2003
07:13 Uhr
     
So Gott will bin ich Sonntag endlich wieder in St. Severin und nutze das Wochenende zur "Entscheidung". Ich freue mich - und habe Angst.  
Traugott Giesen
20.02.2003
16:01 Uhr
     
.. er hat für mich einen Platz, nicht weil ich ihn gesucht habe sondern weil er mich gesucht hat- weil ich sein bin, darum eröffnet er mir weiten Raum schon jetzt, den allerdings ich in Gebrauch nehmen muß, sonst krebse ich hier ziemlich. TG  
Sophie D.
20.02.2003
07:08 Uhr
     
Ich will noch mal zur Predigt, bzw. zu dem Gleichnis schreiben. "Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn...": Ich habe dieses Gleichnis früher nicht verstanden, fand es ungerecht. Vielleicht verstehe ich es heute besser. Stünde ich z.B. mit Jürgen Todenhöfer, den ich gerade gelesen habe, vor dem Paradies und gäbe es nur einen Platz, würde ich ihm den Vortritt lassen, denn soviel wie er habe ich nicht für Menschen getan, soviel geholfen, soviel Barmherzigkeit. Ich weiß aber, daß ich auch einen Platz habe, aber nicht, weil ich so viel getan hätte, sondern weil ich den Hausherrn gesucht und gefunden habe. Und der Hausherr ist barmherzig. Deshalb fasse ich das Gleichnis heute so auf, daß es wichtig ist, zu dem Hausherrn zu gehen, ganz gleich, ob um neun Uhr früh oder um Fünf Uhr nachmittags. Und die Predigt endet "aber Barmherzigkeit geht darüber hinaus und eröffnet damit ein Stück Reich Gottes". Und so ist es wohl mit diesem Hausherrn, er hat für jeden seinen Platz, nur aufsuchen sollte man ihn.  
Traugott Giesen
19.02.2003
13:59 Uhr
     
Dank fürs Lautgeben. Solange wir uns melden, leben wir noch. Dank auch für das Lied aus dem Gesangbuch, zum ersten Mal bemerkt, kommt Sonntag dran- TG  
Christian
17.02.2003
19:47 Uhr
     
DANKE TG, hab den Satz aufgegriffen und war beichten! Warum soll ich Schuld herumschleppen? Geht mir wirklich gut! Habe guten Pfarrer erwischt, der meine Agressionen als Fieber deutet, das nicht weichen wird, bevor meine Mutter aus mir herausoperiert ist. Es scheint ein großer Block Autorität auf mir zu lasten, der weg gehört.
Gehe wieder zuversichtlich meinen Weg, DANKE!
 
Sophie D.
17.02.2003
10:33 Uhr
     
Ja, es wäre Sünde, ein ganzes Land in Schutt und Asche zu legen, ein gebeuteltes Land, in dem schon eine halbe Million Kinder durch Embargo umgekommen sind. Es ist noch nicht genug verhandelt worden. "Darum gelobt sei das Zögern, das Einladen zum Gespräch, das Verhandeln", ja, das ist richtig, es muß noch viel mehr verhandelt werden, Joschka Fischer, immer auf der Suche nach Möglichkeiten, sei auch gelobt. "Jesus sucht mit uns die bessere Gerechtigkeit", und deswegen darf nicht blindlings im Namen Gottes ein Präventivkrieg geführt werden. Schon die Afghanen mußten zu sehr für etwas gerade stehen, was sie gar nicht unterstützen. Ja, die Tendenz in der Kolumne und in der Predigt ist richtig, Wege zum Verhandeln, zum Auskommen suchen. Ich liebe übrigens das amerikanische Volk seit langem, aber ihren derzeitigen Präsidenten lehne ich ab, und das tun auch die meisten klugen Amerikaner.  
Dagmar
17.02.2003
10:16 Uhr
E-Mail    
Lieber Christian,
hätten 1989 die Menschen im Osten so gedacht, gäb es die Mauer heute noch. Menschen können etwas beweben, zugegeben nicht immer. Wäre da nicht die Hoffnung wäre es ziemich trostlos.
Gruß
Dagmar Clausen
 
Christian
16.02.2003
21:36 Uhr
     
Ist es nicht schlimm, dass, so wie vor 70 Jahren, immer noch einige Wenige Macht und Gewalt über Viele haben? Hitler sagte: ich will den Krieg! Millionen von Männern und Frauen haben dadurch ihr Leben verloren. Nie wieder! höre ich jedes Jahr bei den Gedenkfeiern zu Allerseelen.
Bush und Blair und Konsorten sagen auch: wir wollen den Krieg!
Tausende werden wieder ihr Leben verlieren. Und zu Allersellen werd ich trotzdem wieder hören: Nie wieder!
Hitler hatte seine Wahnideen, einige Speichellecker halfen ihm beflissendlich, diese umzusetzen. Und die kleinen Soldaten durften dafür sterben. Hiler wird dafür verdammt, zu Recht!
Und Bush und Blair und Konsorten? Und sonstige Kriegstreiber, denen es um Waffen-oder Ölgeschäfte geht?
Wir kleinen Leute sollen brav zum lieben Gott beten, dass er einen Krieg verhindern soll, den die "Großen Staatsmänner" mit aller
Macht und Entschlossenheit führen wollen? Oder müssen, weil sie von denen, die sie an die Macht gebracht haben, dazu getrieben werden! Gut ist es sicher, wenn "der kleine Mann" ein Zeichen
setzt gegen die Großen da oben, die sowieso tun, was sie wollen.
Aber es wird sie nicht sonderlich beeindrucken, sieht man auch!


 
do
16.02.2003
18:14 Uhr
     
Nur zur Kolumne im Moment, da die Predigt noch nicht zur Verfügung steht . Erst einmal ein aufrichtiges Dankeschön für diese weisen Worte. Ich habe sie ausgedruckt und werde sie in meiner Umgebung weitergeben, da sie mich sehr bewegt haben, mehr als mancher "einseitige" Kommentar, der sich leicht anti-amerikanisch anhört .

Dass beide "kriegerischen" Seiten angesprochen werden, erscheint mir unabdingbar - selbst Bush und Poiwell halten augenscheinlich heute (soeben, um 19 Uhr im TV angekündigt) eine neue UN-Resolution und friedliche Lösung doch noch für möglich , wollen jedoch weiter Druck auf den Diktator ausüben ...

Im Dezember hörte ich eine Lesung von Hilde Domin und sie zitierte aus einem ihrer Werke und rief aus "Abel, steh auf!" und sagte dazu "Wenn Abel nicht von seinem Bruder Kain erschlagen worden wäre, sondern nach dessen Angriff sich erhoben hätte, wäre der Menschheit dieser Hang zum Brudermord wohl erspart geblieben ... " Leider konnte Abel nicht mehr aufstehen, trotz dieses eindringlichen Flehens.

Nun liegt es wahrhaftig an uns allen, mit aller Kraft um Frieden zu beten und dafür, dass alle Seiten bereit sind, dafür einzutreten.
 
B.Hohmann
16.02.2003
16:28 Uhr
     
Ist das nicht toll, wie viele Menschen dieser Tage unterwegs waren, um von den Verantwortlichen Politikern eine friedliche Lösung in der Irak- Frage einzufordern?
Ich fand im EG diesen Liedtext und bin erschrocken über die anhaltende Aktualität; Aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung in den 80ern in der DDR:

Gib Frieden, Herr, gib Frieden
Die Welt nimmt schlimmen Lauf
Recht wird durch Macht entschieden,
wer lügt, liegt obenauf.
Das Unrecht geht im Schwange,
wer stark ist, der gewinnt.
Wir rufen: Herr, wie lange?
Hilf uns, die friedlos sind!

Gib Frieden, Herr, gib Frieden!
Die Erde wartet sehr.
Es wird so viel gelitten,
die Furcht wächst mehr und mehr.
Die Horizonte grollen,
der Glaube spinnt sich ein.
Hilf, wenn wir weichen wollen
Und lass uns nicht allein.

Gesungen wird das jetzt seit drei Wochen freitags zum Friedensgebet in der Dorfkirche von Kreutzmannshagen
 
Sabine
16.02.2003
15:41 Uhr
E-Mail    
Habe gerade die Kolumne gelesen, die Predigt dazu habe ich nicht gefunden.......macht nichts, ich habe auch so meine Gedanken zu dem Thema.
Immer wenn ich in den letzten Tagen die Bibel aufschlage, habe ich eine Stelle, in der es um Krieg und Kampf geht. Dabei ist mir erst mal bewußt geworden, dass die Menschen schon immer aufeinander eingeprügelt haben, selbst wenn ihnen das Motiv nicht so klar war.
Was natürlich jetzt so fatal ist, sind die Waffen. Mit wenig Einsatz können ganz viele Menschen fürchterlich geschädigt werden.
Und mir kommt es so vor, als ob nicht einer richtig weiß, warum er kämpfen will. Die Waffen sind da, also müssen sie auch benutzt werden.
Dazu fällt mir eine andere Version des "Habenwollens" ein. Ich diskutierte mit einer Frau, die sich Medikamente verschreiben ließ, diese abholte und ohne nachzusehen in den Mülleimer warf. Auf meine Frage, warum sie sich die Medikamente verschreiben läßt, wenn sie sie doch sowieso nicht nimmt, meinte sie: Ich zahle die Krankenkasse, also stehen sie mir zu, aber da ich weiß dass die Medikamente eh nicht helfen, nehme ich sie nicht. Ich brauche auch keine Medizin, aber ich will das , was mir zusteht. Sie wurde etwas unwirsch als ich erwiderte, dass sie die Medikamente doch gar nicht zu beantragen bräuchte, sie solle doch froh sein, die Krankenkasse nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Schließlich gebe es genug Menschen, die Medizin bräuchten, sie aber nicht bekämen, da keine vorhanden ist. Völlig unverständlich schaute sie mich an: Aber wenn sie mir doch zusteht?
Und so kommt mir diese ewige "Kriegslust" vor, keiner braucht ihn, keiner will ihn, aber einige die die Möglichkeit dazu haben, wollen diese auch nutzen.
TG, Sie haben das richtige Gebet, beten wir um Klugheit.
Mein Großvater sagte einmal: Wisse immer was Du tust - aber tue nicht alles, was Du weißt!
Beten wir alle gemeinsam, dass unsere Schutzengel viel Klugheit und Großmut verteilen, Großmut, nicht alles zu tun, was möglich wäre.
 
Traugott Giesen
16.02.2003
15:12 Uhr
     
Sagt mal was zu der Kolumne zuum Krieg und zur Predigt mit gleichem Thema. HGebt mal Laut. TG  
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