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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Monika Glaessel
18.04.2011
08:01 Uhr
E-Mail    
Auch "Kings Speech" gesehen, super Film!!!!!!!!!!  
RO
18.04.2011
04:21 Uhr
     
"...und der Geist Gottes schwebte ueber den Wassern" - muss heissen "und der Atem Gottes pulsierte ueber den Wassern" ....
Er hatte ja doch den Menschen nach seinem eigenen Bild geschaffen. "Mracheveth" ist laut Experten eine Verbform, die eine "Hin-und-her-Bewegung anzeigt, wie der Atem eines Menschen. Gott hatte ja auch Augen, darum wollte Er Licht haben, um etwas sehen zu koennen. Und zum Sprechen hatte Er einen Mund, um ein Wort zu formen. Als menschliche Structur hatte Er dann sicher auch Beine und Fuesse, womit Er ueber die Wasser schreiten konnte, genau so wie Jesus zu seinen Aposteln kam, die mit dem Boot auf dem See fuhren, und ihnen dadurch zugleich bedeutete, wer Er tatsaechlich ist, naemlich der, der schon am Anfang der Schoepfung auf den Wassern umherging, um sich an seiner Schoepfung zu erfreuen und alles gut zu machen. Fuer Philosophieexperten ist dieses Denken natuerlich zu primitiv, zu ungriechisch, zu ungelehrt, um als alte Weisheit von der Kanzel den modernen Gebildeten praesentiert zu werden. Selbst Paulus hatte damit bei den Athenern keinen Anklang gefunden. In sein Leben platzte diese ungeheure Wirklichkeit wie ein Bitzschlag hinein, nach dem er alles, was er vorher so eifrig bei Gamaliel studiert hatte, vergessen musste. Er hielt aber anscheinend immer noch an der Notwendigkeit des Opfern-muessens fest. Nicht so der junge Johannes, der auf Jesu Worte vertraute "Ich habe die Macht mein Leben abzulegen und es auch wieder aufzunehmen" und der deshalb furchtlos und zuversichtlich am Kreuz ausharrte, um auf weitere Anweisungen zu warten. --- Sein Leben abzulegen und dann wieder aufzunehmen ist eben nur dem Allmaechtigen moeglich, um so durch Seine menschliche Gegenwart zu zeigen, was Er im Menschen durch seine Lebensregeln erreichen wollte, um ein Verhaeltnis von gegenseitiger Liebe und Vertrauen mit ihm zu erreichen, gerade sowie Sein Verhaeltnis mit Abraham war, der bei der notwendig gewordenen Teilung des Stammes, die erste Wahl der Wegrichtung dem Lot ueberlies, waehrend er selber sich der bewaehrten Fuehrung seines Gottes anvertraute.
 
link 2: EA Bln
16.04.2011
14:00 Uhr
     
Es gibt Werbung und Mitteilungen. Dies ist eine Mitteilung der evangelischen Akademie Berlin:
http://www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=9692&archiv=0
 
Indrasun
14.04.2011
14:58 Uhr
     
Vielen Dank !
Vielen Dank für die kraftvollen Einträge in den letzten Tagen. Ich bin gerade in Berlin und muss mal wieder das Gefühl haben, verstanden zu werden. Deshalb sitze ich hier. Technokratisierung und Konsumdiktat. Genau ! Diese Worte werde ich demnächst mal mit meinem Sohn besprechen. Auch, wenn er schon weiß. Denn wir brauchen Eure Hilfe, die Hilfe der Älteren, um unsere Kinder (Zurück) auf die Spur zu bringen. Die Intelligenz und die Kommunikation hängt in den Bäumen und in den Matschlöchern im Zusammensein mit anderen. Und lasst Euch nicht sagen, Ihr seid unmodern und nicht verstehend. Wir brauchen Euch in dieser Zeit !!
Liebe Grüße aus der frühlingshaften, Blütenverschneiten, großen Stadt.
 
Kathrin
13.04.2011
16:32 Uhr
     
Genau wie der Kinotipp sei in diesem Zusammenhang - Tassita, ich verstehe dich - vielleicht auch die Empfehlung eines Buches erlaubt: "Anständig essen" von Karen Duve.  
Tassita
13.04.2011
13:10 Uhr
     
Die Japaner töten immer noch tausende von Walen....
Die meisten Menschen essen immer noch ermordete Tiere......
Vielleicht sorgt die Existenz nur für ausgleichende Gerechtigkeit.
Vegetarische Grüße,
Tassita mit blutendem Herzen
 
ds
13.04.2011
10:59 Uhr
     
oder Jörg Zink:
"Solange Gott mir seine Sonne scheinen läßt,
werde ich vor dem Haus meiner Seele sitzen."

und Gott läßt seine Sonne scheinen denn er i s t Sonne und Schild (Ps 84,12)
Herzlich von Ostern her schimmernden Glanz euch allen.......... DS
 
tg
13.04.2011
10:27 Uhr
     
gut gesagt, Danke.- So viel Wirklichkeit überscwemmt uns. Altersschwermut läßt erstarren.Dagegen die Aufbruchslust der Kinder. Neuanfang belebt wieder. DIE hOFFNUNG AN DER sCHWELLE DER SORGE zeichnet uns aus. "Ohne Bedenken der Zukunft, das ist der Hund in der Sonne" (E.Kästner).  
Es kommt auf jeden an
12.04.2011
14:00 Uhr
     
Nie war mir bewusster, dass wir Kinder haben, die Kinder haben oder bekommen werden, die wieder Kinder haben werden.
Nie waren mir alle anderen Kindeskinder, auch die in anderen Teilen der Welt, näher.
Nie habe ich so genau den Vogelflug angeschaut und jedes Tier auf seiner Weide gemustert.
Nie erschien mir die Natur und in ihr Mensch und Tier so schön und so beschützenswert wie jetzt, während des Desasters in Fukushima, inzwischen bewertet wie Tschernobyl.
Nie ist mir je so bewusst geworden, dass die Jungen schon teilweise technokratisiert und zu Konsumdiktat erzogen sind, noch weiter weg von Naturverbundenheit.
Nie habe ich solche Lügen und Ausreden gesehen. Nie so viel Wegleugnen der nicht zu vernachlässigenden Gefahr der Atomwaffen. Nie dieses Verstecken von Unfällen - nach den meisten muss man erst recherchieren. Fukushima ist nur die Spitze des Eisbergs.
Und nie, dass es auf uns ankommt, vor allem auch auf uns Ältere, und dass in jedem, der jetzt anspringt, Gott spricht und bittet, die Schöpfung zu bewahren.
Lieber Solarzellen auf den Dächern und Windräder an Feldern oder im Meer als Meiler mit dem Potential, langsam und heimtückisch krank zu machen und die Hintergrundstrahlung zu erhöhen. Aber eins ist klar: Gegen alles darf man nicht sein. Neue Kabel sollte man schon tolerieren, auch Kabel im Meer zum Austausch von norwegischer Wasserkraft mit norddeutscher Windkraft bei Überschüssen.
 
tg
10.04.2011
22:43 Uhr
     
"Kings Speech " gesehen. ein König verlernt das Stottern. So viel Power unter den Menschen, soviel Leidenschaft, zurecht zu kommen. Soviel Phantasie, zur Hilfe zu kommen. Empfehlung TG  
Flogni
10.04.2011
19:47 Uhr
     
Im Hofer Botanischen Garten auf einem Stein:

Wir haben die Erde gekränkt.
Sie nimmt ihre Wunder zurück.
Wir, der Wunder eines.
Reiner Kunze
 
Tassita
10.04.2011
15:07 Uhr
E-Mail    
Bemerkenswertes aus einer Predigt, gelesen in einer nordfriesischen Zeitung:
"Jupiter schaut auf die Erde und fragt sie: "Erde, du siehst so schlecht aus. Bist du krank? Was hast Du?" Daraufhin die Erde: "Ich habe Mensch." Jupiter tröstet sie: "Das geht vorbei."

Herzliche Frühlingsgrüße, doch noch hoffnungsfroh,
Tassita
 
ing
09.04.2011
12:21 Uhr
     
... heute erst gelesen, aber immerhin. Und will jetzt auch noch hierhersendet werden : Gedankengut aus der vergangenen ZEIT.


Die ernste Elegie

WER, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Regierenden Runde? Und gesetzt selbst, es schlügen Flammen plötzlich aus einem der Meiler: Man sagte uns "alles ist sicher". Doch die Meute der Lobbys ist nichts als des Schrecklichen Anfang, die wir bis gestern ertrugen, und wir wundern uns jetzt, dass wir gelassen blieben, da sie uns benutzte.
Atomkraft ist schrecklich.
Und so stehe ich auf und reihe mich ein in die endlosen Scharen Erwachter.

von Maria Sperling

.
 
habe nun ach
07.04.2011
17:44 Uhr
     
Rabbi, gib mir zwei Gulden, bitte. Gott wohnt nicht im Menschen, der Geschäfte mit Kernspaltung betreibt. Darin wohnt Mephisto. Und der Mensch ist sein Zauberlehrling.
Ach, da kommt der Meister,
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.
Goethe. Wie konnte er das voraussehen? Weil Gott in ihm wohnte?
Taxifahrer hintersinnig.
 
Kathrin
07.04.2011
09:30 Uhr
     
Habe gestern was gefunden von Martin Buber:

Einmal brachte eine Mutter ihren kleinen Sohn zum Rabbi.
Da fragte der Rabbi den Jungen:
"Ich gebe dir einen Gulden, wenn du mir sagst, wo Gott wohnt."
Er antwortete:
"Und ich gebe dir zwei Gulden, wenn du mir sagen kannst,
wo er nicht wohnt."
 
Kathrin
07.04.2011
08:30 Uhr
     
@ tg

:-)

der Taxifahrer könnte mir gefallen - danke, den Satz werde ich noch lange behalten
 
tg
06.04.2011
21:50 Uhr
     
Eben zurück vom Dorfstammtisch, es wurde auch von einem alten Taxifahrer erzählt, der nur ein Auge hatte und sagte: was ich auf dem Hinweg nicht sehe, das sehe ich auf dem Rückweg. Das ist auch Lebensmut....  
Sophie
06.04.2011
13:28 Uhr
     
@Kathrin: Zum ersten Mal gelesen. Wunderschön. Danke.

@Indrasun: Ich hab's auch gelesen. Ist nötig, weil viele Medien, vor allem online, angefangen haben, für die Wirtschaft zu schreiben und uns Menschen oft nur noch Ablenkung hinwerfen, kleine Bildchen und Filmchen von meist unbedeutenden "Prominenten", gern auch nackt oder halbnackt, außerdem dümmliche, schlecht recherchierte Stories mit Druck- und Grammatikfehlern, gern auch Ausgehtipps usw. und dabei ihre persönliche Demagogie betreiben. Wenn wir uns zu einer denkenden Stimme, die auch so wählt, zusammentun, werden wir behandelt wie Ärgernisse und entsprechend bespöttelt. Schirrmacher nimmt in seinem Stück den Bürger als erwachsenen Menschen wahr. Dort schreibt jemand, dem bewusst ist, dass die einst freie Presse einst für den Bürger gedacht war. Man bekommt dann Lust, sowas wie ein "Citizen" zu sein.
Ansonsten bekommt man doch öfter das Gefühl, man soll nur noch irgendwie wegverwaltet werden. Hier auch enttäuschend bislang: Die CDU. Die FDP: Wie schaffe ich die Armen in die Tonne? (Zynisch: Am besten in der Asse mit entsorgen)
 
Kathrin
06.04.2011
12:39 Uhr
     
Zwar nur wieder ein Gedicht, aber ich finde es so schön und ich kannte es noch nicht.... Ihr?
*du*?



Angenehme Vorstellung

Angenehme Vorstellung von Dingen,
die noch nicht sind, aber sein werden,
zum Beispiel im März,
wenn wieder mal keine einzige Knospe zu sehen ist,
kein Frühlingshauch zu spüren ist,
während doch am Abend der Amselsturm sich erhebt.
Blüten aus Terzen, Blätter aus Quinten, Sonne aus Trillern,
ganze Landschaften aus Tönen aufgebaut.
Frühlingslandschaften,
rosa-weiße Apfelbäume vor blauen Gewitterwolken,
Sumpfdotterbäche talabwärts,
rötlicher Schleier über den Buchenwäldern,
Sonne auf den Lidern,
Sonne auf der ausgestreckten Hand.
Lauter Erfreuliches,
was doch auch in anderer Beziehung,
zum Beispiel in der Beziehung der Menschen zueinander,
eintreten könnte,
Freude, Erkennen.
Amselsturm hinter den Regenschleiern,
und wer sagt,
dass in dem undurchsichtigen Sack Zukunft
nicht auch ein Entzücken steckt?

Marie Luise Kaschnitz
 
indrasun
06.04.2011
09:33 Uhr
     
Ich habe den Bericht gelesen. Vielen Dank ! Und es ist ärgerlich, dass es so viele unbewusste, unverantwortliche und überhebliche Menschen gibt, die in diesem Fall nicht mit dem vernünftigen Gefühl der Unsicherheit oder wer so will Angst reagieren. Eigentlich sollte solch ein Bericht, der diese Gefühle als nicht hysterisch rechtfertigt, ja überflüssig sein. Natürlich ist Fukoshima der Welt passiert und nicht Japan allein.
Soll ich meinem Sohn erzählen, damit haben wir nichts zu tun ?

Indrasun
 
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