Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
15.03.2011
23:02 Uhr
     
es zerreißt einen, unsere Mitmenschen etwas weiter nebenan leiden Todesschmerz. Gott ist voll Blut und Wunden. Und wir dürfen gut schlafen.  
Claus
15.03.2011
22:36 Uhr
     
Liebe(r) do, Vorwürfe sind nicht angebracht! Die Gedanken sind bei den Menschen in Japan, deren Leid man kaum erfassen kann. Aber genau so, wie wir weiterhin unserem Beruf nachgehen, können wir hier unsere Meinung sagen zu den immer häufiger werdenden Aufforderungen, andere Seiten anzuklicken. Das hat nichts damit zu tun, dass man die furchtbaren Geschehnisse vergisst.  
Herward
15.03.2011
20:50 Uhr
     
An do: tg hatte ja gerade einen uns allen aus der Seele sprechenden Kommentar zu Japan hier geschrieben. Aber dann kommt Werbung für eine Seite, die mit dem derzeitigen Thema, das jeden von uns berührt, gar nichts zu tun hat. Deshalb die Anmerkungen. Ich hoffe, Sie verstehen das!  
Zurnt
15.03.2011
19:55 Uhr
     
Die Leute sollen keine Fahrräder (wie Licht, Reifen, Bremsen) und Sachen, wie Kleidung und Schuhe kaputt machen  
do
15.03.2011
19:47 Uhr
     
In Japan bebt die Erde, das Meer bäumt sich auf, Atomreaktoren explodieren - Tausende Menschen sterben, Abertausende werden vermisst, und die Menschheit lebt in Angst vor nuklearen Schäden ... sind denn Gedanken an das japanische Volk nicht wichtiger als ein Nachdenken und Urteilen darüber, wer hier mal gelesen werden will?
Gott stehe Japan bei ...
do
 
Herward
15.03.2011
18:05 Uhr
     
Sie haben völlig Recht, RBBln, ich habe bereits vor geraumer Zeit bemängelt, dass "LEBENSMUT" als Werbeplattform von einigen genutzt wird. Die langjährigen Leser dieser Seite können darauf verzichten.  
RBBln
15.03.2011
16:52 Uhr
     
bisher empfand ich es immer als ausreichend die Beiträge der Leser dieser Seiten und die Kommentare von TG zu lesen, nun sollen immer mehr andere Seiten angeklickt werden - immer wieder tauchen andere Interessenten auf, die HIER nicht lesen und sich mitteilen wollen, sondern die andere "klicks" empfehlen. Empfinde ich sonderbar. Klicken Sie, liebe Leser dieser Seite, alle die empfohlenen Seiten an und bin ich ein Sonderling, der nur hier verbleiben und nicht ausschweifen will? Hoffentlich antwortet wir einer ...  
tg
12.03.2011
23:39 Uhr
     
Trauer um Japan, die Menschen, die Kreatur, die zerstört sind. Trauer auch um den väterlich-mütterlichen Lebensgrund, der mitleidet, mitweint, dem alle Gewalt am eigenen Leib geschieht. Aber der auch einholt, heimholt alles.
Wir, die wir noch hier bleiben können eine Spanne Zeit, müssen aufhören mit der Sünde, auf Kosten anderer uns Vorteile zu beschaffen. Erdbeben gehören zur Schöpfung wie erschlaffende Haut. Es ist genug Leid in der Welt, die wir nur tragen können. Der Energiebeschaffung aus Atomkraft, die wir nicht beherrschen und deren Abfall wir nicht gefahrlos entsorgen können, müssen wir entsagen. Werden wir bescheiden aus Einsicht.
 
Pity
12.03.2011
21:59 Uhr
     
zu Flogni: meins auch. Lange nicht geweint:
Minami Sanriku davor (17.000 Einwohner):
http://www.japanican.com/hotels/shisetsudetail.aspx?st=2454001
und danach (10.000 Vermisste):
http://news.de.msn.com/panorama/bilder.aspx?cp-documentid=156433532
 
Flogni
12.03.2011
19:18 Uhr
     
Erdbeben, Tsunami und Angst vor einem Atom-GAU.

Mein tiefstes Mitgefühl gilt dem japanischen Volk.
 
SB
11.03.2011
20:23 Uhr
     
Nun hat die Fastenzeit begonnen.
"Sieben Wochen ohne", diesmal unter dem Motto : „Ich war’s! Sieben Wochen ohne Ausreden“.
Ob uns das wohl gelingt, wie geht es Euch dabei ??

Allen ein sonniges Frühlingswochenende
SB
 
molitor
10.03.2011
22:25 Uhr
     
Fand folgende Geschichte von Manfred Zacher:

Eine ältere Dame kauft sich einen Teller Suppe. Behutsam trägt sie die dampfende Köstlichkeit an einen Stehtisch und hängt ihre Handtasche darunter. Dann geht sie noch einmal zur Theke. Sie hat den Löffel vergessen. Als sie zum Tisch zurückkehrt, steht dort ein Afrikaner - schwar, Kraushaar, bunt wie ein Paradiesvogel - und löffelt die Suppe.
Zuerst schaut die Frau ganz verduzt. Dann aber besinnt sie sich, lächelt den Mann an und beginnt ihren Löffel zu dem seinen in den Teller zu tauchen. Sie essen gemeinsam. Nach der Mahlzeit - unterhalten können sie sich kaum - spendiert der junge Mann ihr noch einen Kaffee und verabschiedet sich höflich. Als die Frau gehen will und unter den Tisch zur Handtasche greift, findet sie nichts. Alles weg.
Also doch ein gemeiner, hinterhältiger Spitzbube. Enttäuscht, mit rotem Gesicht schaut sie sich um. Er ist spurlos verschwunden. Aber am Nachbartisch erblickt sie einen Teller Suppe, inzwischen kalt geworden. Darunter hängt ihre Handtasche.
 
ing
10.03.2011
16:24 Uhr
     
Ihr GlücksKINDER ! Ich freu mich mit Euch, daß Ihr die Möglichkeit habt, das ' IO T'ABBRACCIO ' im Kirchlein zu lauschen..., da wär' ich gern dabei. Ihr habt's gut !
Liebe Kathrin, manchmal hab ich das Glück, Herman's Gedanken in der 'Schleswig Holstein am Sonntag' lesen zu dürfen, aus ihr ist auch das 'Spinnwebchen'...
Ja, es ist berührend wie verwandt wir Menschlein uns fühlen, wenn wir erkennen, daß wir uns mit den gleichen Menschen verbündet fühlen. Alles Liebe ! Von Carl Spitteler :

Menschen zu finden,
die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl
das schönste Glück auf Erden.

Und die Musik im Kirchlein, indrasun. Herzliche Grüße von Ingrid.
 
indrasun
10.03.2011
11:27 Uhr
     
Liebe Ingrid,

wie schön, von Dir zu lesen. Ich meine, zu erkennen, dass Du angekommen bist. Und das macht Mut ! Dass ich weiß, dass es geht, dass es auch für mich immer mehr kommen wird. Was macht denn Sinn, außer diese kleine Spinne, die Tautropfen, die Kinder, die Menschen in ihrem Wunder wirklich zu sehen ?
Danke ! Indrasun
 
tg
09.03.2011
15:37 Uhr
     
Dank. Das tut mir gut und der wachenden Webmasterin auch. Kuss auf die Stirn aus der Ferne. TG  
kathrin
09.03.2011
08:34 Uhr
     
Manchmal, bei der Arbeit, wenn ich Sehnsucht habe, ich weiß gar nicht, wonach, rufe ich die lebensmut-Seite auf und lese in den Kolumnen und Predigten oder auch nur die tägliche Losung, und fühle dabei, wie ich Kraft schöpfe.
Manchmal rufe ich auch ganz wahllos irgendeine der zweihundert Seiten des Gästebuchs auf und lese und es tut immer gut, egal welche Tage in welchem Jahr ich gerade zufällig angeklickt habe, immer ist es wie eine kleine Einkehr und immer nehme ich eine kleine Anregung mit.
Danke für diese Seite, sie ist, ich weiß nicht warum, eine meiner allerliebsten Anlaufstellen im Netz.

Liebe Ingrid, das war so schön, am Sonntag Abend deine Zeilen vorzufinden. Und dass du "auch oft an Christoph denkst", hat mich so berührt. Manchmal, mitten im Berufs- oder Alltagsstress, leuchtet plötzlich sein Gesicht und sein Lächeln in mir auf. Und Zu Herman van Veen gehe ich seit ich 13 bin, und daher fand ich deine kleine Geschichte und dass du sie hier reinstellst so unbeschreiblich. Danke. Mir fehlen etwas die Worte wie so oft.
Habe auch gleich meine drei HvV-Bücher durchgesehen, aber sie nicht darin gefunden.

Liebe Grüße an alle
Kathrin
 
Winfried Schley
08.03.2011
07:53 Uhr
E-Mail Homepage  
Der Herzinfarkt eines Bekannten knapp über vierzig brachte es mir wieder in den Sinn: Beten macht das Herz weit.

Herz im Wandel

Es macht ein schweres Herz leicht,
ein verbittertes Herz frei,
ein trauriges Herz froh,
ein armes Herz reich,
ein törichtes Herz weise,
ein verzagtes Herz kühn,
ein schwaches Herz stark,
ein enges Herz weit: Beten.

Frei nach Mechthild von Magdeburg (1207- 1282 ?)
 
blütenkrone
06.03.2011
11:28 Uhr
     
liebe kathrin,
ich denk auch oft an Christoph. Danke, daß Du uns 'die Blütenkrone' erzählt hast. Nach Christoph's Sterben, da hörte ich seine Stimme nochmal zufällig im Radio, "...eigentlich ist Es - die Schocks - inLiebe verwandeln...". So hab ich es verstanden. Dieser Satz ist so kostbar. Und er paßt auch so gut zur Kaktus-Schicksalsgeschichte.

Gerne mag ich Dir noch etwas ganzfeines hierherschenken, und EuchAllen,
und ich bin sicher, daß Du Es auch mögen wirst, indrasun. Liebe Grüße, Ingrid.


Spinnwebchen

Zwischen Stehlampe und Decke hat ein Spinnlein unbemerkt ein paar Sträßchen aus glänzenden Fäden gewebt. Fäden, die man nur dann sieht, wenn man die Glastür zum Flur in behutsamer Weise öffnet.
Nicht zu langsam, nicht zu schnell.
Vielleicht etwas zögerlich, so, als ob man nicht mehr wüsste, ob man hinein- oder hinausgehen wollte.
Das ist mir übrigens öfter passiert. Schön, denn sonst hätte ich wohl die hauchdünnen Fädchen nicht gesehen.
Sie zittern ein wenig.
Das kommt daher, weil ich gerade die Zeitung, die mein Enkelsohn von mir in der Schule gemacht hat, auf einen Bücherstapel gelegt habe.
Dadurch regte sich die Luft.
Die Spinnwebchen sind verblüffend lang. Die Decke ist sicher vier Meter hoch. Dass das Tierchen das alles in sich hat ! Emsig klettert es hinauf und hinab, als ob es nicht wüsste, warum es das tut.

"Wonach schaust du?", fragt meine Frau, die ihren Mann hochkonzentriert nach Nichts starren sieht.
"Ich wusste nicht, ob ich hinein- oder hinausgehen wollte, und ich sah das Spinnwebchen."


Herman van Veen
 
tg
06.03.2011
09:29 Uhr
     
mal schauen unter "st-severin.de"-übrigens: heute ist der Sonntag "Estomihi" -nach den Anfangsworten des Psalmes 31,3: Sei mir ein starker Fels!  
Karina
06.03.2011
09:03 Uhr
     
Einen sonnigen Sonntag zusammen.
Hier scheint sie bereits :-)

Ich habe sporadisch still mitgelesen, hat mich öfter zum Nachdenken angeregt.
Am 15.03. komme ich wieder mal nach Tinnum und freue mich auf meine Vermieterin, Land, Luft, Wasser, Wind und Sonne.
Weiß jemand, ob es gerade ein Mittwochskonzert gibt oder sonstige Gelegenheiten für den Tag/Abend ?

Danke für Tipps
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 





Nach oben - © 2003-2017 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss