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Luise
01.03.2008
12:15 Uhr
     
Danke fürs mitdenken. Es heißt das "sanfte" Joch der Vortrefflichkeit. Ich fand diesen eigentlichen widerspruch interessant, es fühlt sich so an wie einerseits Joch und dann dieser Ausdruck "sanft ",
in dem für mich steckt : geführt sein, auch Freiheit haben wie weit die Begabungen eingesetzt werden in Bezug auf andere. Es steckt ein Anspruch darin aber auch Freiheit.
Zu TG s Punkt : andere enttäuschen müßen und können., ist ganz wichtig, nur so können Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet werden und einem anderen auch das wahre eigene Gesicht gezeigt werden. Wir müßen ja auch mit unserer anderen Seite leben.
Neulich gehört :Nur ein Narr möchte es allen Recht machen.
Bei Freunden allerdings sehe ich eine deutlich stärkere Toleranzschwelle.
Herzlichst Luise
 
do
01.03.2008
10:54 Uhr
     
Mich mit Mobbing und Krankheit auseinandersetzen, das ist für mich, ein Joch wenigstens teilweise ablegen, mich da durchzukämpfen ... andere enttäuschen mag ich trotzdem nicht und werde immer alles daran setzen, dies zu vermeiden, zumal ich das nicht unter Joch verstehe. Dann lieber gar nicht erst Erwartungshaltungen fördern, die dann Enttäuschung riskieren. Von so genannten Freundschaften enttäuscht werden, hat wohl weder mit Joch noch mit Pflicht zu tun, doch ist es m.E. wichtig, Freundschaft ohne Erwartung zu fördern und auch mal einen Ballon, von dem ich meinte, er sei eh auf- und davon geflogen, zu suchen ... vielleicht hat er sich ja nur im nächsten Mirabellenbaum verfangen und wartet nun darauf, daraus ge/erlöst zu werden ... eine wunderbare Überraschung, ihn wiederzufinden ...
Ein frohes, sturmfreies Wochenende ohne Joch und ohne Enttäuschung, nur mit selbst gewählten und als solche erkannten Pflichten wünsche ich uns allen - do
 
jakobus
01.03.2008
09:39 Uhr
     
Wer die von TG erwähnte Erzählung von Brecht nachlesen möchte - einfach unter Google suchen: Brecht unwürdige Greisin  
dst
29.02.2008
23:55 Uhr
     
Lieber TG,da haben Sie wohl -laut Pessoa-sehr treffend meinen Mann beschrieben-er tut alles mögliche für einen,wenn man es sagt und ist einfach lebend tot-das macht einen wütend,traurig,dann schöpft man neue hoffnung,will ihm auf die beine helfen,alles mögliche und dann begreift man,dass nur Egoismus hilft,um selbst zu überleben und immer wieder kommt das schlechte gewissen,dass man es nicht schafft,den anderen mitzuschleppen-gut dann ,andere an der seite zu haben,die einem halt geben und man begreift,helfen kann derjenige nur sich selbst,indem er sich mit seiner gefühlswelt auseinandersetzt und voll Freude und Dankbarkeit die tage erleben lernt  
DS
29.02.2008
15:03 Uhr
     
Ja Traugott, schön das zu können - enttäuschen - aber gelernt haben wir doch, hübsch artig zu sein, den Wunsch der anderen zu erahnen. Umlernen geht nur über kleine Mutschritte, bitte kleine, damit nicht Scheitern vorprogrammiert ist. Danke guter Gottesmann für diese Initiative zu diesem so viele prägende Thema, erwünsche mir gute Beiträge, Erfahrungen (die stecken an) und Rückmeldungen dazu hier im Forum. Bleibt gesegnet Delf  
Traugott Giesen
29.02.2008
11:12 Uhr
     
"Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit"
-dazu Fernando Pessoa: Er ist gewiss ein reifer Mensch, stupide und pflichteifrig, vielleicht verheiratet, eine soziale Stütze für irgendjemanden-bei lebendigem Leibe vestorben. "
Und Christa Wolf: "Die Menschen brechen am Liebsten zusammen unter Lasten, die sie sich selbst auferlegen."
Und nochmal Pessoa: "Ganze Tage, sogar Jahre können durch Unterwerfung unter andere verdorben werden."
Bitte Erfahrungen von Joch und Pflicht- und wie sie abgeschüttelt wurden: Grandios dazu die unwürdige Greisin von Brecht. Aber selber ist das Beste. ZB bei mir nach Dienstende die Bereitschaft, zu enttäuschen. TG
 
SB
28.02.2008
15:34 Uhr
     
Liebe Kathrin,

mit Deiner Mitteilung vom 26.02. schreibst Du mir aus dem Herzen. Auch ich schaue sehr oft auf diese Seiten und freue mich einfach von Menschen zu hören und zu lesen, die oft wie ich denken und empfinden.
Durch die vielen letzten Beiträge wird dies ja auch bestätigt.
Übrigens TG´s Kino Empfehlung " Das Beste kommt zum Schluss" kann ich nur bestätigen, ein richtig guter Film mit Tiefgang, der uns zeigt, welches die wirklichen wichtigen Dinge im Leben sind. Hat mich sehr berührt.
Euch allen eine schöne Frühlingszeit
SB
 
Luise
28.02.2008
14:40 Uhr
     
danke Delta, genau das empfinde ich auch so :es geht im Leben rauf und runter und auch diese Seite ist ja Spiegel .
An TG noch zu : wem viel anvertraut ist, dem wird viel abverlangt. Ist schon ein wahrhaftiger Satz, der den Betroffenen manchmal entfällt. danke fürs Erinnern. Dazu ist mir ein schöner Buchtitel eingefallen:
"das sanfte Joch der Vortrefflichkeit".
bei uns ist fast Frühling und an alle ganz sonnige Grüße.
 
Delta
28.02.2008
08:30 Uhr
     
Liebe Luise,
auch mich hatte der Schreibmut verlassen. Einträge waren nicht zu verstehen oder ließen mich zusammen zucken, obwohl ich gar nicht gemeint sein konnte. Aber unser ganzes Leben ist durchzogen von Höhne und Tiefen, warum sollten wir hier davon verschon bleiben. Ich freue mich, dass es wieder aufwärts geht

Gottes Segen euch allen
Delta
 
Luise
27.02.2008
22:35 Uhr
     
Jetzt macht die Lebensmutseite "Schreibemut". Habe voll Freude die letzten Beiträge gelesen, die so frei geschrieben sind. Schaue auch gerne vorbei zum Auftanken und freue mich über viele Beiträge und die schönen Wortschöpfungen von Ingrid und vieles mehr. Ich denke aber auch dass TGs Wunsch einer Antwort ganz richtig ist, um einen Austausch in Schwung zu bringen und es ist schade,wenn dann nichts mehr kommt. Das nimmt ja auch anderen den Mut sich zu äußern. Oder wie seht ihr es.
Schönen Abendgruß an alle Lebensmutigen.
 
lebensbrot
27.02.2008
17:03 Uhr
     
Ja Kathrin, das tut weh, und ist auch furchtbar schlimm, wenn Tieren unachtsam begegnet wird, wenn ihnen Leid angetan wird. Sie sind ehrlich, ohne Lüge. Ich will sie ehren.
Ich empfinde die Federwesen als Boten Gottes.
Und durch die zarte Taube wurde diesem Vater die Chance geschenkt, zu sprechen: " Sei willkommen, wir alle teilen mit Dir, komm " . Für dasKind wäre dieser Moment zu Lebensbrot geworden, für immer...

Hier ist wieder HimmelsBlau, ich freu' mich fürMenke. Und es Sind grandiose Westwindwellen. Durch SeineSonne glänzte Silbermeer. Jetzt mag ich davon Grüße losfliegen lassen, zu Dir, zu allen, in die GanzeWelt,
Ingrid
 
Ursula Ohlmann
27.02.2008
11:01 Uhr
E-Mail    
Liebe Kathrin,
schön, dass Du den Mut gefasst hast und Deine Gedanken mitgeteilt hast. Ich denke, dass in letzter Zeit mehrere sonst eifrige Schreiber/innen die Befürchtung haben, ihr Beitrag sei nicht wichtig genug. Dabei bin ich schon froh, wenn ich auf der Seite: Lebensmut einfach Menschen treffen kann, die ihre Gedanken mitteilen. Im Alltag wird das immer seltener und so hoffe ich, dass bald wieder ein reger Gedanken-austausch stattfindet.
Ich wünsche einen erlebnisreichen Tag
ursus
 
Hildegard
26.02.2008
23:11 Uhr
     
Ich habe in der "Die Nordelbische" Zeitung vom 24.02. eine mich berührende Bibelenergie über einige Textstellen des Predigers Salomo, Vers 2.3.4. von TG gelesen, hier einige Gedanken dazu: In Südamerika gibt es Flüsse, die mal oberirdisch fließen, dann wieder unter der Erde ihren Lauf finden, um dann plötzlich wieder an die Oberfläche zu kommen. Das ist wie ein Strom der Menschlichkeit, der aus meheren Quellen gespeist, mit anderen Strömen zusammenfließt und jene an seinen Ufern nährt, die nicht hasten sondern verweilen und aufmerksam darauf achten, was der "Strom der Menschlichkeit" ihnen erzählt. Die Worte des Predigers folgen diesem Lauf und TG ist mit seiner BE derjenige, der am Ufer aufmerksam auch dem unterirdischen Lauf nachspürt und ihn im ganzen empfindend mit Worten und in Bildern für alle erlebbar macht. Grüße an Kathrin und auch an Ingrid, deren Texte ich auch immer gerne lese. Hildegard  
kathrin
26.02.2008
16:21 Uhr
     
Liebe Grüße an alle, die vielleicht auch - wie ich so oft - hier reinschauen und eigentlich schrecklich gern etwas schreiben möchten und es doch dann lassen, weil sie denken: zu belanglos, am Thema vorbei, nicht lebensmut-haft genug, aber diese Seite ist mir eine der wichtigsten geworden, ich kann nicht einmal genau erklären, warum.

Am Wochenende zum Beispiel habe ich an 'Ingrid' gedacht, dabei kenne ich sie nicht einmal, lese nur oft sehr berührt ihre Einträge hier. Wir waren in Timmendorfer Strand in der Fußgängerzone, dort ist so ein kleiner Teich. Ein Mann war dort mit seiner kleinen Tochter. Das kleine Mädchen warf den hungrigen Enten voller Freude kleine Bröckchen zu. Der Vater kommentierte all das ständig nur mit Sätzen wie: 'Gebraten wären sie mir deutlich lieber' usw. Dann kam eine wunderschöne Türkentaube mit ihrem zarten Hals dazu, so zutraulich und arglos näherte sie sich , um auch etwas abzubekommen, woraufhin der Mann ganz plötzlich so brutal mit dem Fuß nach dieser Taube trat. Sie konnte sich zum Glück wohl gerade noch unversehrt retten. Ich kann es nicht so gut wiedergeben, aber ich hatte Tränen in den Augen und dachte an Ingrids Erlebnis vor langer Zeit mal mit einem Hund, das ich so gut nachfühlen und an das ich noch oft denken musste.
Also ganz liebe Grüße ins weite Netz, es ist schön zu wissen, dass es irgendwo verwandte Seelen gibt, die ähnlich fühlen, auch wenn man sie 'nur' auf einer Lebensmut-Seite findet, aber man erkennt sich und es macht tatsächlich Mut.
Liebe Grüße auch an 'TG', dessen Einträge ich geradezu liebe ohne es je so recht zum Ausdruck bringen zu können.

Viele Grüße
von Kathrin
 
königslied
24.02.2008
17:51 Uhr
     
KÖNIG VON MEINEM LAND

Wenn ich der König wär', dann gäb's ganz andre Helden
als die, von denen unsre Medien so viel melden,
die wär'n dann nicht mal halb so relevant,
doch für die Schwestern,
die die Geisteskranken pflegen,
würd' ich die allerhöchsten Ehren überlegen,
was ganz Besonderes im Adelstand,
wenn ich der König wär' in meinem Land.

All die bei Wind und Wetter Straßen asphaltieren
und die den Müll wegschaffen, den wir produzieren,
sie würden auf der Stelle Adjutant.
Dann würden Altenpfleger Gast auf meinem Thron sein,
und jeder Bäcker würde mindestens Baron sein,
der Bauer Ritter von dem Hosenband,
wenn ich der König wär' in meinem Land.

Wenn ich der König wär', man würde was erleben,
es würde nirgendwo mehr VIP-rooms geben,
auch Unbekannte sind sehr interessant.
Und ein Palast für mich wär' völlig übertrieben,
aus einem Haus, wo Heizungskosten niedrig blieben,
regierte ich mein Reich mit fester Hand,
wenn ich der König wär' in meinem Land.

Wenn ich der König wär', ich würd' all jene preisen,
die im Verborgenen viel Menschlichkeit beweisen,
und ihre Leistung würde anerkannt.
Ich würde hoffentlich dem Volk den Glauben rauben,
daß es ganz sinnlos ist, ans Gute noch zu glauben,
ich zög' die Köpfe wieder aus dem Sand,
wenn ich der König wär' in meinem Land,
wenn ich der König wär' in meinem Land,
wenn ich der König wär',
wenn ich der König wär'
in meinem Land.

Herman van Veen


Das wär's...! ...gehört im Rund von 'Deine Küsse sind süßer'.


Heij Georg, und wenn ich in diesem Jahr 'mal das Wunder erleben darf, solch einen Schmetterling zu seh'n,
dann werde Ich mich sehr sehr freuen, Ingrid.
Ich erinnere nur Einmal - im vergangenen Jahr, Hier auf dem InselLand.
 
tg
22.02.2008
18:31 Uhr
     
Steuern zahlen:gut, wers kann. Ein starkes Wort des Herrn: "Wem viel anvertraut ist, dem wird viel abverlangt" (Lukas 12,48). Geld oder Geist oder Fleiß oder Geschick oder Hinhörfähigkeit oder Inarbeitbringenkönnen oder Menschen einladen oder, oder. ..Alles Begabungen, und wir müssen sie ausgeben, sonst werden sie stockig und wir sind ganz unglücklich..  
Georg
21.02.2008
16:41 Uhr
     
Hier wird gerade der Bildschirm angelächelt und sich gefreut über glitzerndes Vorüberwehn...  
endlich
21.02.2008
16:15 Uhr
     
aufgetaucht !
Da springt durch Dich ein AugenblicksBlau in den Regennachmittag. Das hat noch gefehlt.
Dankbare Grüße, Ingrid
 
Georg
21.02.2008
08:41 Uhr
     
Es tut immer wieder gut, im Kolumnen-Archiv zu stöbern. Später dann beim Wiederwegklicken fühle ich mich jedes Mal bereichert und irgendwie gestärkt. Danke auch für das hilfreiche Stichwortverzeichnis.
Und überhaupt für alles hier. Liebe Grüße, Georg
 
tgiesen
19.02.2008
18:57 Uhr
     
Hallo Charly- Gut, daß Sie den Ruf gehört haben und wieder da sind. Die Schwierigkeiten, anerkannt zu werden- haben wir alle. Ich doch auch. Mißverstehen geht doch leicht.
Der Hunger nach Anerkennung ist riesig. Darum das Drängen in die Medien, darum das kleine Glück der Kneipe, wo man wenigstens vom Wirt ein gutes Wort bekommt. In unserm Hunger nach Anerkennung überfahren wir leicht so manchen Anderen. Doch wir können auch hilfreich sein. Ein Geschenk, den andern zu achten, ist, ihn zu grüßen, ihn also wertzuachten :Gut, daß du da bist. Daraus kann man einen Beruf machen: Arbeit vermitteln, oder in Gespräche einfädeln, oder einem wieder auf die Beine helfen.Es ist doch viel Liebe in der Welt. Charly, doch. Ich kenne einen alten Herrn, der kauft sich ein Tagesticket und fährt den ganzen Tag Bahn, hilft beim einsteigen, bietet Platz an, redet munter, grüßt, hebt was auf. geht überforderten Müttern mal eben zur Hand, hat Hustenbonbons mit.
Jetzt mal offen. welche Tiefschläge hagelt es bei Ihnen? Welcher Frust sitzt tief? Konkret. lass uns reden . Dann können wir uns gegenseitig stärken. TG
 
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