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JM
16.12.2015
09:00 Uhr
     
Liebe/er Abendrot

Das, was Sie schreiben macht mich sehr nachdenklich und bringt mir einige eigenen Erinnerungen zurück. In der Not allein gelassen von Gemeinde, Land und Staat, aber auch einigen der sogenannten Freunde. Hilfe und Kraft bekam ich und meine Familie dadurch, dass wir in unserer Familie einen "wahnsinnigen" Zusammenhalt hatten und haben. Leider wird Familie immer weniger gelebt, gewollt von Staat, Gesellschaft und Unternehmen. Aber, und das möchte ich ausdrücklich betonen, ohne unserem Glauben und der festen Überzeugung, dass es einen gerechten Gott gibt, wären wir aus den Krisen nicht so glimpflich herausgekommen. Danke für ihre Zeilen - ich kann mich, so glaube ich jedenfalls, einigermaßen in Sie hineinversetzen.
Selten habe ich mich von einem Text so angesprochen gefühlt. Was Sie schreiben über die Mütter, Rentner, der katholischen Kirche (welcher ich zugehöre), Familie und unserer Kanzlerin - Abendrot - ein ganz großes DANKE!!
Das sind für mich Texte, klar und deutlich, ohne dem Mainstreem hinterherzulaufen. Für mich LEBENSMUT pur.
 
Abendrot
16.12.2015
08:37 Uhr
     
Das, wo am meisten Verzeihen nötig gewesen wäre, hatte ich ihm schon lange verziehen, aber unserem Land werde ich das nie verzeihen. Ich sehe noch die ratlosen Gesichter der Sozioginnenpfeifen, als sie mir das Papier 'rüberschoben und ich sagte, dass ich es aber haben will. Man muss es ja nicht ausdrücken wie Kardinal Meisner, aber in diesem Land macht man es sich einfach zu leicht damit und lässt beschädigte Frauen zurück. In Frankreich oder England, wo die familiären Strukturen deutlich intakter sind, macht man es sich nicht so leicht damit. Es hat unsere Beziehung von Anfang an belastet. Ich bin primär eine Mutter. Es ist das im Leben, was mir am meisten bedeutet und woraus ich auch am meisten gemacht habe. Alles andere ist relativ unbedeutend dagegen, sowohl Karriere als auch Sex. Ein Land, in dem Mütter allein stehen, ohne signifikante Unterstützung und ohne großen Stellenwert, wo Mütter nur als verlorenes Humankapital für die Industrien betrachtet werden oder als verloren gegangene Rentenzahler, hat seinen moralischen und ethischen Kern zum zweiten Mal verloren (nach dem Massenmord an ganzen Familien) und wird sich auch nicht regenerieren, wenn es sich für einen Haufen unausgebildeter Männer aufopfert. So ein Land, in dem auf Kirchen auch schon mal geprügelt wird, besonders auf den katholischen Part, hat moralisch keine brillante Perspektive und hat sich schon hinreichend geoutet: Als Fußballnation mit Kanzlerin in Spielerkabinen. Es hieß ja dann Schlaand. Fußschland wäre angebracht.
Er jedenfalls wurde im Himmel schon erwartet von seinem ersten Kind.
 
Abendrot
15.12.2015
17:31 Uhr
     
Geht nicht. Programmfehler, Schrift versetzt sich. Später. Danke. Hat gut getan. Sollte auch spontan sein, wenn man versucht, jemanden zu zeichnen und die scharfen Kanten weglässt, die Gott weggewischt hat, der große Meister der Retusche. Mein Mann trug selbst zu der Retuschierung bei, indem er sich pauschal für alles entschuldigte. Hätte ich genauso machen können.  
tg
14.12.2015
20:16 Uhr
     
weiter, bitte-  
Abendrot
14.12.2015
19:51 Uhr
     
Ja.
So hat er die größte, soll heißen, schönste und herrlichste Ausstellung meines Lebens nicht erlebt: Die Monet-Retrospektive 2010 im Grand Palais, ein Juwel an Ausstellungskunst, ein Geniestreich. Eine Anreihung des Lichts, das der Maler erarbeitet hatte und eine Biographie. "Lasst mich im Hotel und geht allein", bat er, wir brachten ihm den Katalog mit. So reiste er noch ein wenig mit, ging sogar durch den Garten in Giverny, aber nicht mehr durch die Kathedrale von Canterbury. Er setzte sich nur in die Bank nahe dem Ausgang. Daher gebe ich schon lange allein die Juwelen an unsere Kinder weiter.
Dieser Monet, der blind noch Seerosen malen konnte, ist für mich der Beethoven der Kunst. Im Grand Palais hatten sie seine Studien der Westfassade der Kathedrale von Rouen und seine Heuschober in Reihe gehängt, und sie hatten ein ganzes Zimmer für des Malers erste Frau Camille. Ich versuchte, meinen Mann zu motivieren, mit einem Rollstuhl mitzukommen, aber den wollte er nicht. Er lehnte es ab, in einem Rollstuhl herumgefahren zu werden. Sein Stolz überragte seine Liebe zur Kunst um einiges. Das finde ich schade.
Als es ihm schon sehr schlecht ging, waren wir in einem Hotel, in dem ein Zitherspieler die Melodie aus "Der dritte Mann" und weitere Highlights spielte. Ich sah ihn das genießen und bat ihn, mit mir zu tanzen, und das machte er. Die Hotelgäste, die seine Limitation bemerkten, lächelten. Außerdem waren wir die Einzigen, die tanzten. Das war unser letzter Tanz. Er liebte immer die Szene, wo der blinde Al Pacino in "Der Duft der Frauen" mit einer jungen Dame tanzt. Durch die Einschränkungen erinnerte das etwas daran. Aber Lambada ging nicht mehr. Früher haben wir Lambada getanzt, selbst gelehrt, stümperhaft, aber passioniert.
Bevor er starb, sagte er, er habe ein herrliches Leben gehabt, gute Kinder, gute Frauen, gute Kollegen und besonders schöne Reisen. Er hatte seine Krankheit da schon übersprungen.
Es stimmt: Er hatte sechs gute Frauen, alle intelligent, manchmal zwei gleichzeitig. Die Eifersucht hat er mitgenommen. Sie ist ein an sich überflüssiges Ding des Lebens. Wir entwickeln uns.
 
Rolf Weckerle
14.12.2015
19:31 Uhr
E-Mail    
Im Licht und Kraft Losungskalender hat tg heute den Kommentar geschrieben- tröstlich.
Für mich der Kern (Zitat tg):
Schön, dass Gott uns sieht als "Kind Gottes, das geliebt ist und gebraucht wird".
Ach würden wir uns darauf einlassen: Gott sieht das Herz an, Gott kennt uns! Nur das ist wichtig. Wie könnten wir fröhlich durchs Leben gehen (Zitat Ende).
Na also los durch den Advent und die Feiertage: fröhlich und dankbar sein!
 
tg
14.12.2015
16:46 Uhr
     
Für diese biographische Teilgabe lohnt sich doch "Lebensmut.de" schon.  
Abendrot
14.12.2015
08:58 Uhr
     
Wehmut entsteht auch, weil der Partner anders war. Dieser war sonniger als ich, auch, weil er weniger wusste. Er wusste genug, um das Leben zu bestehen und oft für die ganze Familie gut zu regeln. Aber er schaffte niemals, was ich fertigbrachte: Mich bei einem geladenen Abendessen mit einer Frau zerlegen, weil diese behauptete, Novalis und Angelus Silesius wären derselbe. Er sagte dann: "Ist doch egal." Heutzutage bin ich zynischer, denn ich würde sagen: "Ja, im Himmel sind die beiden derselbe." Denn im Prinzip waren sie jeweils eine Wiederkehr von Jesus, wie letztlich auch Rilke.
Jetzt fehlt das andere, die Reibungsfläche, der Gegner auch. Ich muss alles machen, auch die Finanzen, was ich nicht schätze. Die Luxuszeit, die ich übrig hatte, um nicht nur zu wissen, dass die beiden Dichter in verschiedenen Jahrhunderten gelebt hatten, sondern sie zu zitieren, wird nicht mehr da sein. Er war an so was nicht so interessiert, an den Zitaten aber schon. Eine meiner Erinnerungen zeigt mir unsere Nachtfahrt durch die Schluchten von La Palma, wir beide müde, und ich fing an, ihn mit Gedichten zu unterhalten, die ich auswendig kannte, damals noch ca. fünfzig, alle von Rilke, Heine oder Goethe. Das vergaß er nie. Deswegen verließ er mich nicht. Er war hundertprozentig überzeugt, dass er nie wieder eine Frau findet, die die Nacht mit Dichtung verkürzen kann. Ich ließ ihn in dem Glauben, weiß aber, dass Frauen recht lernfähig sind. Als ich seine Sachen aufräumte, fand ich in seiner nicht mehr benutzten Aktentasche ein Photo mit "Der Römische Brunnen" handschriftlich von mir. Mir war im Leben entgangen, dass er das Wesentliche an mir schätzte.
Das Wesentliche ist das und die Mutter, und das verschmilzt miteinander. Wenn ich zum Beispiel daran denke, wie die noch kleinen Kinder an einem Heiligabend "Von drauß' im Walde" mit glänzenden Augen vortrugen und er sich damit aussöhnte, dass Weihnachten manchmal recht teuer wurde.
Bevor er in Paris auf der Straße zusammenbrach und unsere schönsten Zeiten damit zu Ende waren mit einem Knall, war der Sohn lange krank und davor ich selbst. Man hat keine wirklichen Freunde. Die Leute dachten alle, wir hätten es gut, weil wir nicht arm waren. Manche brachten es gar fertig, uns um die schulischen Leistungen unserer Tochter zu beneiden. Wir hatten zwanzig brillante Jahre, alles in allem, aber die letzten dreizehn Jahre waren hart und teilweise verbracht in splendid isolation mit Ärzten und Psychologen. Unsere Freunde ahnen das nicht. Übrigens macht das gläubiger. Aber Er könnte mal damit aufhören. Ich hätte gern nochmal eine unbeschwerte Zeit ohne Krankheiten oder tote Hunde und Menschen. Es waren genug Steine im Weg.
 
-tg
13.12.2015
16:21 Uhr
     
Natürlich Kranz und Zierrat, Kerzen, Sterne- alles, was Gedächtnis verströmt, von dem , "was allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat.(Bloch)" Auch Wehmut ist besser als Nichts. Auch Wehmut erinnert: Uns ist die Sehnsucht nach Ewigkeit ins Herz gelegt. Was die ist,i st offen. Jedenfalls nimmt sie uns ein, sie ist das Mögliche in überschwänglicher Fülle , sie ist vor uns und zwar mit uns inklusive.
Woody Allen würde sagen- wie kann ich das Ewige verstehen, wo ich nicht mal die Fernbedinung einstellen kann. Oder edler mit Novalis:" Nur wenig Zeit noch und ich bin los und liege trunken der Liebe im Schoß." Jedenfalls: Wenn Ewigkeit, dann auch wir zusammen für immer. Davon möge uns ein Licht in die Finsternis scheinen.
 
Abendrot
13.12.2015
01:20 Uhr
     
Die letzten drei sind schöne Einträge, die mir etwas geben in Zeiten, wo ich mich selbst phasenweise aufgebe. Der Tod ist ein Problem, aber durch Glauben an Ewiges Leben lösbar, zumindest partiell. Da half mir ein Mann in einer blöden Sache, einer Sache, die mich extrem stresste, weil ich schon vorgestresst bin, ein Handwerker, schnell und effizient. Dann sagte ich, er solle sich setzen, ich saß gegenüber, schob ihm ein reichliches Trinkgeld 'rüber, wovon er einen Teil zurückschob, und ich fragte wie er hieß, und er hieß wie mein Mann und guckte einfühlsam. Später dachte ich über Engel nach.
Aber das größere Problem ist lange Krankheit. Wenn man nicht 1x2=2 gewesen war, sondern 2:2=1 über Jahre, zwar mit Brüchen, auch schmerzhaften, wo man dann 2 war und mit kleinen Fluchten auch, die aber nicht mehr erscheinen in der Erinnerung, die den anderen kittet, aber nicht die Krankheit, den unterdrückten Stress, Schmerz, die weggeschobenen Ängste. Erst nach dem Ableben merkt man dann, wie lange schon viel fehlte, wenn man die alten Bilder aufbaut und feststellt, an welche Zeiten man denkt.
Freunde?: Nur bei Unverstellten. Geschwister?: Gott sei Dank. Spontane Freunde, Einfühlsame?: Gott sei Dank. Sie kommen von Gott. Engel. Spontane Erscheinungen.
Es ist weniger der Tod, der schindet, sondern das Leben, das Verlorene darin, das Versagen, die Fehler, die Schwächen, der Mist, der ganze, das Versäumte, das erst das Ableben alles hervorbringt.
Ich hätte den Weihnachtsschmuck nicht besorgen sollen, den Adventskranz, die Christrosen, die Weihnachtssterne. Sie machten ihn glücklich und mich jetzt traurig. Man weiß nicht so recht, was man tun soll.
 
jakobus
12.12.2015
21:45 Uhr
     
Ja, tg - füreinander glauben und hoffen - eine wundervolle Aufgabe und auch ein beruhigender Gedanke sich von Brüdern und Schwestern getragen und "herabgelassen" zu wissen, wenn mein Glaube zu klein geworden ist und ich meine Hoffnung schon begraben habe. Gott sieht auch ihren Glauben. Steffensky schreibt zu Markus 2,1-12 ("Bet fürs bucklicht Männlein mit!"): "Wir sind nicht nur wir selbst, wir sind auch die, die von anderen mitgenommen werden in ihre eigene Hoffnung." Ein Beitrag von nahezu religiöser Poesie zu einer wunderbaren Bibelstelle.
Grüße von jakobus
 
ing
12.12.2015
14:44 Uhr
     
Eine wertvolle Denkschrift. Möge Er wieder glücklich werden, Dieser Mensch, Behütet sein Auf Erden.

Ein Mensch, den ich kennen durfte, war in einer ähnlichen lebensLage. Aber seine Freunde und seine Frau preisten ihm in Freundesabenden roten oder weißen Wein an. Schenkten das Glas halbleer gleich wieder voll. So vergaß Er für Zeiten seine Sorgen. Aber er kam nicht mehr davon los von diesen Rauschmitteln.

Es ist ein großes Glück, wirkliche Freunde zu haben. Im Leben.
 
tg
12.12.2015
11:20 Uhr
     
Ein Mensch, Kopfarbeiter, Familienvater, um die Fünfzig, wird sich egal. Die Kräfte nehmen ab, irgend etwas zehrt an ihm, er wird hinfällig, fühlt Rheuma, will lange nicht zum Arzt. Wäre einverstanden mit Sterben. Müdigkeit mit Gottvertrauen gepaart läßt alles laufen, bis Frau und Freunde energisch werden. Ihr Interesse lockt ihn in Behandlung. Das erinnert an die Freunde, die den Kranken vom aufgedeckten Dach aus dem Jesus vor die Füße abseilen: "Als er deren Glauen sah, sprach er zu dem Gelähmten: `Deine Sünden sind dir vergeben, deine Depression ist von deiner Seele abgehoben`." Kostbar, dieser stellvertretende Glaube.  
Monika Glässel
08.12.2015
17:20 Uhr
     
finde ich absolut cool....  
tg
08.12.2015
15:18 Uhr
     
eben eine Traueranzeige erhalten: "Am 3. Dezember 2015 erwachte NN , geb..., zum ewigen Leben."  
Non-Bruder
06.12.2015
10:41 Uhr
     
Natürlich kann man das gut finden, aber es hat mehrere Haken.
1. Sie sind nicht unbedingt auf Hass aus, sondern auf maximale Einschüchterung. Die ist ihnen in diesem Fall gelungen, denn sonst hätte der Autor sich um seine Belange gekümmert, zu denen gehört hätte, seinen Sohn
nicht medial zu exponieren und die Wahrheit evtl. erstmal vor dem Kleinen zu verbergen, was jetzt unmöglich
ist. Er hätte sie nicht öffentlich angesprochen.
2. Es handelt sich nicht um eine Attacke auf seine Frau, die zufällig vor Ort war, sondern auf die République Francaise. Die Attacke fand am Boulevard Voltaire statt, und niemand repräsentiert französische Werte mehr als
Voltaire. Es war eine Attacke auf die Aufklärung und ihre Folgen.
3. Gott weint leider kein Stück, denn dieser Schöpfungsgott hat nicht nur Gutes geschaffen, sondern auch Kain,
Luzifer, die Schlange im Baum, die Erbsünde, von der nur Jesus erlöst.
3 a. Der alleinige Gott ohne Jesus lässt den Holocaust zu und das Abschlachten von Schiiten oder Jesiden von Seiten der Sunniten. Man darf es sich mit ihm nicht so einfach machen. Sein Abbild kann die Menschheit nur in allen Fazetten sein, und daher sind wir nicht sein Abbild. Sein Abbild kann nur Jesus sein, einzelne große Heilige oder das Kind, das neugeborene sündenfreie Kind.

Somit kann man das nur politisch betrachten: Als Attacke auf die République Francaise mit maximaler Einschüchterung und der Einengung öffentlichen Raumes, vor allem im Sektor Spaß. Es wird diskutiert, ob ein weiterer Anschlag im Achtzehnten geplant war, zum Beispiel auf das Moulin Rouge. Ein Anschlag auf den Wallen in Amsterdam wurde angeblich vor vielen Jahren rechtzeitig aufgedeckt. Nun meinen diese Typen, Gott bestimmte, wie gelebt wird.
Gott aber macht nur Sinn, wenn er leben lässt, wie Jesus ja zeigte. Insofern sollte man ihn aus dem Spiel lassen.
Er ist schon für diverse Dinge missbraucht worden.
Dies ist ein rein politisches Ding, wo es um Macht geht, eine weitere Kriegserklärung in einem asymmetrischen Krieg. Wie man in Afghanistan gerade sieht, wo IS angeblich 25 von 34 Provinzen beherrscht, ist es das Gleiche wie gehabt. Nur heißt es anders. Und so etwas entsteht, wenn die USA sich zurückziehen.
Gott kann rein gar nichts dagegen tun, wie man am Holocaust sehen kann. Gott kann nur auf den Einzelnen wirken, wie man nicht nur an Jesus ableiten darf.
Und was ist mit Papst Franziskus?: Er vermarktet Ihn auch zu simpel, den lieben Gott für die infantilisierte Menschheit. Papst JP II und Papst Benedikt haben es uns nicht so leicht gemacht. So leicht wie eine Feder ist der franziskanische Gott. Es könnte schnell weggeblasen werden. Ins Nirwana.
 
Orbart
05.12.2015
20:51 Uhr
     
Man mag ja von Weihnachtsmärkten halten,was man will,sie für kommerziell und geschmacklos halten.......
Ich liebe sie jedenfalls in aller Regel,liebe den Duft von gebrannten Mandeln,den Anblick kunstvoll gedrechselter Schnitzereien und anderer sinnlicher Eindrücke.
Aber seit den Anschlägen von Paris drängen sich mir Fragen auf.Fragen,die beginnen mit :"Muß ich da unbedingt hin....?Könnte da was passieren...?"
Und liebe Freunde,denen ich meinen Besuch auf einem solchen Weihnachtsmarkt ankündigte,sagen plötzlich:"Paß bloß auf Dich auf!Gerade Du da in Berlin......!"
Im Kontext des abgesagten Länderspieles hieß es:"Meiden Sie Menschenansammlungen!"Und Weihnachtsmärkte wurden im Folgenden als potentiellen Ziele für Anschläge genannt.
Heute nun machte ich mich auf den Weg,um den Weihnachtsmarkt am "Roten Rathaus" zu besuchen.
Ich weiß nicht,was ich erwartet hatte.Menschenleere Plätze?Starke Polizei-Präsenz?
Nichts von alledem.
Die Menschen stauten sich zwar am Einlaß,aber nicht wegen irgendwelcher Kontrollen,sondern wegen der schieren Masse an Besuchern.Der Andrang war riesengroß.
Man hatte offensichtlich Spaß,es wurde gelacht,gegessen und getrunken.

Die Menschen lassen sich auf Dauer nicht einschüchtern,nicht permanent in Angst und Schrecken versetzen.
Die Normalität tat gut,das vertraute Miteinander auch.Es war so wie immer.

Ich war froh,hingegangen zu sein und werde es wieder tun.
 
gewißlich
03.12.2015
11:13 Uhr
     
liebe do,

Der Herr ist Ihr Hirte,
Ihnen wird nichts mangeln,
Er weidet Sie auf einer grünen Aue
und führet Sie zum frischen Wasser.
Er erquicket Ihre Seelen.
Er führet Sie auf rechter Straße
um seines Namens Willen.
Und ob Sie schon wanderten im finstern Tal,
dürfen Sie immerwiederneu vertrauen;
denn Er ist bei Ihnen,
Sein Stecken und Stab trösten Alle.
Er bereitet vor Ihnen einen Tisch
im Angesicht Ihrer Feinde.
Er salbet Ihre Häupter mit Öl
und schenket Ihnen voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden Ihnen folgen
Ewiglich,
Und Sie werden Bleiben Im Hause Des Herrn
Immerdar.

.
 
tg
01.12.2015
18:23 Uhr
     
Martin Cyrankowski bittet um einen link zu (www.lapuco.de).  
tg
01.12.2015
18:21 Uhr
     
Ich konnte dem trauernden und lebensmutigen Brief aus Paris viel abgewinnen.  
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