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:: lebensmut.de ::
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ing
27.02.2013
17:50 Uhr
     
Das Glück ein eigenes Kind zu begleiten, und noch drei Jungs; Ihnen ein zuHause zu schenken und regelmäßig gemeinsame Zeit am Brandungsmeer verbringen - Ihr seid wundervoll MG!
Herzliche Grüße!
 
MG
27.02.2013
15:16 Uhr
     
Lieber TG, du hast recht, werde ab jetzt immer versuchen beim Thema zu bleiben und meine - sicher
auch manchmal einfachen Gedanken zu schreiben. Da ich mit Mitte 50 sagen kann, dass ich immer ver-
sucht habe die Zukunft so schnell wie möglich, möglich zu machen. Ich hatte mir Anfangs 20 immer
vorgestellt mal Kinder zu adoptieren (ältere Kinder, die keine Chancen mehr haben adoptiert zu werden) und ich habe es nach einer Eigenproduktion (unsere Tochter) gemeinsam mit meinem Mann auch getan und
noch 3 Jungs adoptiert, die heute schon alle aus dem Haus sind und froh ihr Leben selbst gestalten.
Eine Reise nach Syrien zu einem Freund haben wir uns ausgerechnet um den 11.9. ermöglicht und es war gut so, denn heute wäre das ja gar nicht mehr möglich und Aleppo zerschossen. Zugegeben, am 11.9 war uns schon etwas mulmig, als erstmal die Flüge gestrichen wurden. Soviel zum Thema Wünsche und Ziele möglichst nicht aufschieben. Da wir Landwirte sind, war das manchmal gar nicht so
einfach, Ersatz zu bekommen und sich freie Zeit zu schaufeln, aber eine Woche Sylt mit den Kindern
war jedes Jahr drin.

Ich habe mich Zeit meines Lebens immer gewundert, wie schnell man ein Ziel schaffen kann, wenn man
sich nur dahinterklemmt. Vieles lieber TG habe ich von Dir gelernt, dass man seinen Mund aufmachen
muss und sich nicht fürchten darf. Muss nur jetzt aufpassen, dass ich bei der Durchsetzung meiner
Ziele nicht allzusehr die Ellbogen gebrauche, wäre ja auch nicht gut.
 
tg
27.02.2013
12:35 Uhr
     
Schrieb am 15 .2. die Bitte: Wenn jemand ein Thema anschlägt, wäre es gut, innezuhalten und mitzudenken und diesem Thema eine Chance zu geben auch durch Beisteuern von Eigenem zu diesem Thema- Sehe im vorangegangenen Text kein Eingehen aufs angeschlagene Thema. O.K.? Danke TG  
Menke
27.02.2013
11:20 Uhr
E-Mail    
Wenn ich jetzt am Meer bin!

Reib dir den Schlaf aus den Augen.
Schaue nicht auf Frühstück und Gleichgültigkeit.
Du bist in Urlaub am Meer,gehe jetzt hin zu deinem eigentlichen Ziel.
Die Schwarze Nacht am Horizont deines Blickes,ist der Goldenen heraufkommenden Scheibe am Horizont gewichen.
Langsam,aber unmerklich steigt sie am Ende deines sehens aus dem Meer empor.
Der Zarte Wind am Strand lässt dich noch etwas frösdeln.
Aber,du spürst von Minute zu Minute,wie er deinen Körper in Feierlaune bringt.
Jetzt erkennst du den neuen Tag,der sich dir offenbart im aufgehenden Sonnenlicht.
Lasse alles mich umhüllende Zwänge fallen.
Mit allen Sinnen,in seiner Schönheit,bleibe ich staunend ins Meer blickend stehen.
Laufe noch einige Zeit am Strand auf und ab,Möwen fliegen kreischend im Wind auf den Wellenkämmen umher.
 
tg
27.02.2013
10:48 Uhr
     
" Die Zukunft soll man nicht voraus sehen wollen sondern möglich machen." Stark dies Wort von Saint- Exupéry. Was du dir wünschst, wie bereitest du es vor? Was lernst du gerade, wie sorgst du vor?  
Kathrin
25.02.2013
12:42 Uhr
     
Es ist doch gut, wenn man dem Winter auch Schönes abgewinnen kann, ohne deswegen gleich ein Spinner oder Ignorant zu sein.
Ich kann das sehr. Vielleicht hängt ja auch das etwas damit zusammen, was einen prägte in der Kindheit. Ich habe da sehr glückliche Erinnerungen.
Und der Frühling kommt ja nun sehr bald in großen Schritten. Hier singt morgens beim Losgehen schon die Amsel und am Wochenende inspizierte bereits ein Feldsperling einen unserer Nistkästen....
Gerade freue ich mich, Karten für Hannes Wader bekommen zu haben. Das sind auch so Erinnerungen. Vielleicht singt er ja sein Lied
...Ich erinn're mich gern an den kalten, klaren Wintertag mit Eva auf dem Eis...

Ich wünsche allen, die hier lesen, eine gute Zeit bis zum baldigen Frühling
Kathrin
 
jo
25.02.2013
01:50 Uhr
     
Des Einen Freud, des Anderen Leid. So ist das nun mal. Flogni hat sicher recht, es sind vorwiegend Ältere, die den Winter, so wie er jetzt ist, nicht mögen. Frieren und kranksein ist natürlich nicht schön, erfrieren schon gar nicht. Es ist ja auch vorwiegend der eiskalte Wind gemeint, der durch und durch geht. Ich (84) wohne in einer Gegend, in der vorwiegend Ältere wohnen. Ich sehe keinen Rollstuhlfahrer mehr auf der Straße. Es sind die Behinderten und Obdachlosen, die einem leid tun.
Den gut Betuchten (im Sinne des Wortes) tut der eiskalte Wind natürlich nicht so viel an. Sie können der Jugend beim Rodeln und Skilaufen zusehen und sich freuen. Sei ihnen auch gegönnt.
 
Kathrin
24.02.2013
17:52 Uhr
     
Der Alan Bennett ist gut angekommen, Flogni. Danke nochmal! Der Kollege hat sich köstlich amüsiert.
Kathrin
 
Flogni
24.02.2013
13:49 Uhr
     
Eine Lanze für den Winter brechen !
Ich hege den starken Verdacht, dass sich hier vorwiegend ältere bzw. alte Teilnehmer gegen diese
Jahreszeit aussprechen. Jüngere, insbesondere Kinder möchten den Winter nicht missen. Schneeballschlachten, Schneemänner und Schneeburgen bauen, Rodeln, Schlittschuhlaufen, Skilaufen und -fahren - das sind natürlich nicht mehr Vergnügungen, denen ältere Semester nachgehen können, wollen.
Und dennoch - es macht auch Spaß, der Jugend dabei zuzusehen. Dick vermummt natürlich.
Übrigens - der Winter ist Teil eines natürlichen Biorhythmus - eine Zeit der Ruhe, Regeneration,
Besinnung.
 
MG
24.02.2013
13:27 Uhr
     
Ich hasse den Winter, was soll denn an frieren und kranksein schönsein????
Lieber Gott lass ganz schnell Frühling werden....
 
SB
24.02.2013
09:47 Uhr
     
Hallo Orbart,
heute möchte ich mal widersprechen.
Der Winter gehört für mich zu den Jahreszeiten und dazu gehört eben auch mal Schnee und auch diesen kann man genießen.(Schneeschippen und Autoverkehr gehört sicher nicht dazu .-) )
Nun zu den Obadachlosen, natürlich können Sie einem leid tun, aber ich denke heute haben diese Menschen auch im Winter die Möglichkeit unterzukommen, viele nehmen dieses Angebot allerding nicht an.
In unserer Stadt wird viel für diese Menschen getan, besonders bewundere ich den Einsatz der "fahrenden Ärzte", die die gesundheitliche Versorgung dieser Menschen ehrenamtlich gewährleisten.
Vielleicht den Sonntag einfach mal mit einem Winterspaziergang genießen und übrigens, der Wald sah bei uns gestern wie verzaubert aus.
 
Orbart
23.02.2013
21:00 Uhr
     
Hallo Jo!Danke,ich glaube,Sie sind der einzige der mich verstanden hat.Die Kälte ist doch mörderisch.Auch in diesem Winter werden wieder etliche Obdachlose erfrieren.Wie abgebrüht muß man sein,wie weit entfernt vom wirklichen Leben,um den Winter unter rein ästhetischen Aspekten zu sehen.Aus der warmen Stube heraus sozusagen.Kälte kostet Energie,macht anfällig für Infektionen,macht lethargisch.Ich sehe es täglich in Berlin.Die armen Obdachlosen!Ich gebe Kleingeld so gut ich kann.
Zum Glück wird die Öffentlichkeit immer sensibler für dieses Thema.Und ich entwickele eine Allergie gegen die Menschen,die in beheizten Wohnungen sich einen richtig dicken Winter wünschen.Tut mir leid.Da hilft auch kein Knut Kiesewetter.Viele Grüße.
 
Flogni
23.02.2013
14:47 Uhr
     
@Menke
Nachdem ich heute morgen den wunderschönen Text Schneeflocke gelesen hatte, musste ich raus,
um meinen großen Innenhof freizuschippen. Seit zwei Tagen hat es bei uns ausgiebig geschneit, alles war wie in Watte verpackt; ein steter Wind füllte die leergeräumten Flächen immer wieder mit Schnee auf.
So starrte ich oft missmutig in die Flockenwirbel - bedeuteten sie doch erneut schwere körperliche Arbeit.
Doch heute sah ich mit anderen Augen in das Schneetreiben, hielt mein Gesicht in den Wind und spürte
wie die Schneeflocken auf ihm schmolzen.
Danke, Menke !
 
Menke
22.02.2013
19:05 Uhr
E-Mail    
Schneeflocke!

langsam fliegend,schnell kommst du dahin.
Legst dich auf mich nieder,um mich sanft zu verstecken.
Fliegst bis in die kleinste Ritze meiner Gefühle.
Ich will dich auffangen,festhalten aber du bist auf einmal weg.
So gehe ich forschen schrittes weiter um zu dir zukommen.
Ach,wenn du mir nur bliebest auf meinem Näschen,du kitzelt mich so innig schön.
 
jakobus
22.02.2013
13:14 Uhr
     
@ing + SM: ...und nach dem Strandtag mit den Kindern in Uschis Strandladen - schöne Erinnerungen.  
jo
22.02.2013
12:35 Uhr
     
@Orbart: komme gerade vom Einkaufen. Es ist saukalt. Ich friere mit Dir! Ob das hilft? Denke an die Menschen in Sibirien und an die damals in Stalingrad  
ing
22.02.2013
09:43 Uhr
     
Ja Jo. Sie ist so kostbar. Zeit. Die guten Erinnerungen, die wir in uns tragen, sind wie feinster Balsam. " Komm' wir öffnen unsere innere Schatzkiste und erzählen uns ", liebte meine Freundin Ruth, als sie kaum noch mit den Augen sehen konnte. Wir waren auch rosenverbündet. Als Du schriebst, schmückte ich einen Raum mit samtenen Rosen. Jetzt weiß ich, sie leuchten auch für Deine Frau und Dich, lieber Mensch.  
SM
22.02.2013
08:28 Uhr
     
@Ing Ich bewundere wieder mal Ihr Feingefühl und Ihr Gespür, mit dem Sie die Empfindungen anderer Menschen erkennen und wie Sie darauf reagieren. Danke, das tut gut.
Ja, Baltrum war eine schöne Zeit, jedesmal vier Wochen mit meiner Frau und den beiden Enkeln. Sie sind jetzt 23 und 24 ½. Ich sehe sie noch mit ihren Eimerchen und Netzen kleine Krebse fischen und am Abend waren sie nicht von der Pferdekoppel wegzukriegen. Wie doch die Zeit vergeht!
 
Kathrin
22.02.2013
08:03 Uhr
     
Das Ende ist ja abzusehen...
und gerade zur Zeit ist es hier bei uns irgendwie ganz besonders schön.

Aus einem gerade wiedergehörten Lied von Knut Kiesewetter, das ich diese Tage nicht aus dem Kopf bekomme, denn so tanzen die Flocken hier tatsächlich zeitweise vorm Fenster.

...Winter, heut hab ich dich tanzen geseh'n
ans Fensterglas locken mich tanzende Flocken,
wirbeln so schwungvoll und tanzen so schön,
Deine Flocken als würden sie niemals vergeh'n...


so war es heute früh beim Gardine-Zurückziehen. Und trotzdem weder Eiskratzen am Auto noch Schneeschieben.
Einfach nur winterlich-schön.
 
Orbart
21.02.2013
21:06 Uhr
     
Es ist genug.Ich ziehe drei Pullover übereinander und schlage den Kragen meiner Jacke hoch.
Und dennoch:Ich fröstele,wenn ich aus dem Hause gehe,ich friere beim Gang in die U-Bahn und ich bibbere,wenn ich wieder ans Tageslicht trete.Mir reichts.
Ich sehne mich nach etwas ganz anderem:Nach lauer Luft von Süden her.Nach einer ersten Ahnung von
Wärme und Milde.Nach Vogelgesang,wenn ich morgens,vor Tau und Tag,das Haus verlasse,um zur Arbeit zu
gehen.Nach dem ersten Zitronenfalter.Ich kann kaum abwarten,daß der Frühling Teppiche aus goldenen
Löwenzahnblüten überall ausbreitet:auf jede Verkehrsinsel,jeden Straßenrand und erst recht jede Wiese.
Ich möchte den Ruf des Ringeltaubers hören und das Surren der Fliegen und Hummeln.
Ich möchte,daß jeder Tag mit einem blauen Himmel beginnt.
Und danach träume ich von einem Jahrhundert-Sommer:voll brütender Hitze,flirrender Luft über
allen Straßen.Sodaß wir alle,sonnensatt,den nächsten Winter willkommen heißen.
Ist das zuviel verlangt?
 
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