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tg
01.09.2011
15:33 Uhr
     
Auf ein Neues
Sah eben den Film: "Lars und die Frauen"- Da beschafft sich einer eine schöne Puppe,die er als seine Frau behandelt und alle spielen mit. Eine KIrchenvorsteherin wirbt dafür, daß er sie mit in die Kirche nehmen darf, indem sie die normalen Abweichungen ihrer Mitmenschen erzählt: Du ziehst deinem Hund Kleider an und Du bist mit einer Kleptomanin verheiratet, Du schläfst fast täglich mit deiner Nachbarin und keiner weiß es. Jedenfalls das Fremde zulassen als möglich u gleichwertig- das ist Friedenstiften. Später kann er die Puppe beerdigen und einen echten Menschen lieben. Die Puppe hat ihm geholfen, weil sie nichts von ihm verlangte, langsam wieder Nähe zuzulassen. Herrlich dass wir so sein können wie wir sind. Auf dem Weg Seinende.
 
Sophie
30.08.2011
10:28 Uhr
     
@RBbln: Das finde ich auch.
Ich könnte das aber so nie ausdrücken. Es ist für mich mehr wie mit den Sternschnuppen: Sprich nicht drüber. Wenn es passiert, dass ein völlig verrücktes Gebet sich unerwartet erfüllt, ist es wie ein Wunder. Man bekommt dann das Gefühl, dass man seinen Teil dazu getan hat. Ich sage aber sofort: Halt, das ist ein Zufall. Trotzdem tut es gut, über ein Gebet Teil von etwas zu sein, selbst, wenn es ein Zufall ist.
@DS: 'Worte reichen oft nicht aus.' Stimmt. Deswegen gibt es für mich einige wirklich entscheidende Gebete: Das Vaterunser, hier besonders "Vergib uns unsere Schuld", das Glaubensbekenntnis, hier besonders "Ich glaube an den Heiligen Geist", und Kor. 1,13, das ich als Gebet empfinde sowie das Stundenbuch von Rilke, das ich als Gebetsreigen von größter Innigkeit betrachte.
@TG: Ich finde, man kann für sich selbst bitten, dass man sich z.B. in dem einen oder anderen Punkt ändert oder mäßigt und dann danach handeln. Wenn man dafür nicht betet oder auch nicht darüber nachdenkt, tut man nämlich gar nichts. Und ich finde, man sollte nie aufhören, an sich zu arbeiten und sich dabei vorzustellen: Wie würde ich Gott besser gefallen? Gefalle ich ihm so? Dann fallen einem regelmäßig reichlich Sachen ein, die ihm überhaupt nicht schmecken würden. Und meistens mag man die selbst an sich nicht.
 
RBbln
29.08.2011
20:32 Uhr
     
2 wunderbare einträge - dank dafür - W.Schley 26.8. und chaja 26.8.  
Kathrin
29.08.2011
11:54 Uhr
     
Durfte nach einem Jahr wieder in der Kirche St. Severin beten. Danke für zwei herrliche Wochen auf der Insel.
Las einen Satz von Ernst von Salomon über Sylt:

"Nirgends war wie dort der Himmel wirklich Himmel, die Erde wirklich Erde und das Wasser wirklich Wasser."

So empfinde ich auch bei jedem Aufenthalt aufs Neue.

Liebe Grüße von Kathrin
 
ds
29.08.2011
09:55 Uhr
     
zurück zu tg vom 26.8. BETEN:
erinnere mich an einen Vortrag von Ulrich Schaffer zum Thema "Beten über Worte hinaus".
Einige Gedanken zu Gebet:
- Menschen haben Bedürfnis der Kontaktaufnahme mit Größerem außerhalb von uns;
- zB kleine Stille vor dem Essen;
- schon die Geste, die Hände nach oben zu richten;
- Haltung zum Leben;
- Worte stehen oft schon im Wege;
- Solidarität mit Mitmenschen;
- Hoffnung ist wichtigste From des Betens;
- Veränderung der Welt üder veränderte Menschen;
- Fotos, die die Schönheit der Welt zeigen;
- tägliches Tun: Pflicht oder Feier?
- Berühren und Berühenlassen;
- selbst zweifeln ist Glauben auf anderer Ebene....
Eine gute Woche Euch allen - Delf
 
Exupéry-Fan
28.08.2011
14:23 Uhr
     
Ich bin einst ziemlich verwirrt geworden, weil ich Ihm einmal zu nahe kam. Ich meine Gott. Ich lupfte den Vorhang, von dem Novalis sprach, ein wenig zu sehr durch eineinhalb Jahre Beschäftigung allein! mit der Mystik. Ich guckte mir das Wesentliche zu genau an und fand es faszinierend, wahr und Logos. Fern von unserer nüchternen Welt. Man braucht einen Ansprechpartner, dann ist keine Gefahr. Ich bekam wahre Flügel und verlor zunehmend Wurzeln. Plötzlich verwirrte mich etwas aus dem täglichen Leben, eine Kleinigkeit nur. Später sagte mein Analytiker, mit dem ich das Leben wieder auf die Wurzeln stellte, die ganze Chose komme ihm vor wie ein akuter Anfall von Demenz. Aber ich bedaure das nicht. Heute sind die Wurzeln und die Flügel im Gleichmaß. Ich glaube, ich war ein furchtbares Kind, unwillig, erwachsen zu werden. Ich hasste die meisten Erwachsenen (les grandes personnes) sowieso. Sie waren nüchtern, trugen Anzüge und Krawatten; die Frauen fingen auch an, Anzüge zu tragen. Aktentasche, Calculator, Rollenkoffer und PC waren ihre einzigen Markenzeichen. Sie waren sehr bestimmend, selbst dann, wenn sie keine Ahnung hatten und das haben sie selten, außer von Geld. Sie kannten sich mit Zahlenspielen aus und was wie wo was kostet und, in der Tat, sie hätten niemals einen Elefanten in einer Schlange erkennen können. Ihre Phantasie gleicht oft einer Scheibe. Danach, als die Wurzeln und Flügel ins Gleichmaß kamen, lernte ich, mich mit ihnen zu arrangieren und an denen zu freuen, die anders sind und St. Ex zu genießen als Dichter, der zwar recht hat, aber: Es ist alles in einer Wüste, und die Wüste ist symbolisch. In jener Zeit des Sortierens nach dem Abtauchen lernte ich das sinnvolle Beten, das auch ein entsprechendes Verhalten folgen lässt. Ich finde, das war Gott. Jedenfalls wollte ich, dass es ihn gibt und er das war. Natürlich, wie von Baruch angedeutet, bzw. von dem Dichter, habe ich mein Teil dazu beigetragen.
Goethe: Kinder brauchen Wurzel und Flügel
St.Exupéry: Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
 
Hallo
28.08.2011
00:02 Uhr
     
Habe gerade beim Aufräumen eine Bildkarte vom Kirchentag gefunden. Leider ist nicht zu ersehen, von welchem Kirchentag dieses Abendgebet zur Sache stammt, aber es passt, so finde ich, gerade wunderbar in diese Diskussionsrunde:
Es ist dir gesagt, Mensch...

beieinander
jung und alt
Traurige und Zufriedene
Schlaf, Tod, Leben
hell und dunkel
warm, bewegt oder erstarrt
beachtet oder übersehen
Weinende, Lächelnde
Kranke, Gesunde, Behinderte,
Sterbende
Freude und Schmerz beieinander

...was gut ist.
 
Wend Hella
27.08.2011
17:26 Uhr
E-Mail    
In jahrzehnte langer Auseinandersetzung mit "sogenannten Atheisten" war ich dankbar für die Formulierung Bonhoeffers "vom gottlosen Reden" .....Ich wünschte mir, dass die Prediger nicht so leichtfertig mit dem Begriff GOTT umgingen,weil in den meisten Köpfen mit diesem Begriff Vorstellungen entstehen, die sich in unser modernes Weltbild nicht einordnen lassen. Dankbar bin ich Dorothee Sölle als Dolmetscherin für das Geheimnis "Gott".Mit Blick auf unendliche Leiden der Menschen durch Menschen glaube ich nicht an einen "machenden Gott".2 Zitate aus der Bibel helfen mir "...ein jeder sei gesinnt wie Jesus war, der es nicht als einen Raub ansah, Gott gleich zu sein " und "Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott"-- Wie könnte es besser ausgedrückt werden?  
Baruch
27.08.2011
16:13 Uhr
     
Seit 1945 ist das Beten schwierig, wenn nicht gar für viele unmöglich geworden, auch oft für mich und meine Freundin Chava, nicht zu verwechseln mit Chaja weiter unten. Angelus Silesius hat es hier wohl richtig, wenn er sagt:
Gott ist in mir das Feuer - und ich in ihm der Schein;
Sind wir einander nicht ganz inniglich gemein?

Ich weiß, daß ohne mich Gott nicht ein Nu kann leben,
Werd ich zunicht, Er muß vor Not den Geist aufgeben.
Bedeutet, er ist nicht allmächtig und kann niemanden retten, wenn eine zu große Gruppe Menschen nicht mitmacht. Ein Bonhoeffer und ein van Galen reichen nicht. Eine kleine Sophie Scholl war zu jung und zu spontan, so dass durch ihre Schuld "Die Weiße Rose" aufgedeckt und zum Großteil hingerichtet wurde. Gott hat mit diesen und anderen Menschen zusammengearbeitet, aber sie waren zu wenige. Gott verstärkt solche Menschen, und sie verstärken ihn. Sie sind eins.
 
ds
27.08.2011
16:05 Uhr
     
... gerade in einer Hochzeitspredigt gehört :"... es ist ein Segen, beten zu können....".
Ja, an ein Gegenüber zu glauben, das mich fein gemacht hat (Ps 139) und mir ewig die Treue hält.
Beten ist Atmen der Seele, wohin sonst soll das gehen als an IHN?
Gesegneten Sonntag, d.h. einen in Fülle. Delf
 
indrasun
27.08.2011
12:20 Uhr
     
Ja, beten tut mir gut. Ich habe aber verstanden, dass auch Dinge in Erfüllung gehen können, die offensichtlich nicht zu meinem Besten gereicht haben. Auch, wenn natürlich jede Erfahrung letztendlich positiv ist. Aber dennoch versuche ich, mein Ego zurückzuhalten und beim Beten gibt es deshalb den Nachsatz: "Wenn es zu meinem und dem Wohle aller ist".
Indrasun
 
Monika Gläßel
27.08.2011
11:53 Uhr
     
An Chaja: Genauso empfinde ich es auch  
Chaja
26.08.2011
21:56 Uhr
     
Ich würde verrückt werden, wenn ich nicht all meine Angst, all meine Hoffnungen, mein Sehnen, meinen Dank, mein Verzweifeln, mein Scheitern und mein Bitten und Flehen, meine Sorge um geliebte Menschen und auch die ganzen kleinen Dinge des Alltags vor Gott bringen dürfte oder könnte.
Und ich wäre in der dunklen Zeit meines Lebens sicherlich verrückt geworden, wenn ich nicht hätte beten können und dürfen.
Chaja
 
Winfried Schley
26.08.2011
17:31 Uhr
E-Mail Homepage  
Wenn ich bete, hole ich seelisch Luft. Es vergeht kein Tag, den ich nicht mit einem Gebet beginne, kein nächtliches Aufwachen, das nicht von einem Gebet begleitet wird, keine heil überstandene kritische Situation ohne ein Stoßgebet des Dankes. Wenn ich bete, kopple ich mich an jemanden außerhalb meiner selbst. Mit Beten bringe ich mein Leben vor Gott zur Sprache. Alles erlaube ich mir, nicht nur danken und bitten, auch schimpfen und hadern, abrechnen, nachdenken und anklopfen. Gottes Herz, so hoffe ich, ist weit genug, mich zu verstehen, meine Gemütslage richtig einzuordnen. Das war nicht immer so, aber im Laufe meines Lebens ist mir das immer mehr zu einer Gewohnheit geworden, die ich nicht mehr missen möchte. Beten tut mir gut. Es verwurzelt mich, gibt mir neuen Boden unter den Füßen.  
tg
26.08.2011
14:57 Uhr
     
Erzählen wir uns vom Beten.
Natürlich bete ich ,bittte, danke, anbefehle. Eigentlich finde ich das nicht nötig für den Himmel, eher für mich. Ich informiere mich, dass Gott weiss. Einmal, beruhigt das und ich verpflichte mich zu einem Handeln in die Richtung des Erbetenen. Jesus sagt mal: Euer Vater im Himmel weiss, was ihr braucht, ehe ihr ihn bittet. Und fährt fort: Darum bittet: Vater unser...
Beten ist auch ein Meditieren deiner, meiner, aller Wege vor Gott. Und ist ein feuriges Wünschen vor Gott und damit ein rechtes Sortieren und Einüben.
D.Sölle: "Natürlich hilft beten und sich einswissen mit der Macht, die dem Grashalm durch den Asphalt hilft. Natürlich hilft wünschen, träumen, darüber reden, eine Vision haben und sie mitteilen im Handeln."
 
Baruch
26.08.2011
11:06 Uhr
     
Wer Gott um Gnaden bitt', der ist gar übel dran:
Er betet das Geschöpf und nicht den Schöpfer an.
Aus "Der Cherubinische Wandersmann", Angelus Silesius (1624-1677)
Diskutabel.
Hat Gott Humor? G't jedenfalls hat welchen:
Ein Rabbiner sagt zu Gott: "Hilfe, mein Sohn ist Christ geworden, was soll ich bloß tun?"
Gott beruhigt ihn: "Mach dir nichts draus, mein Sohn ist auch Christ geworden."
Der Rabbiner fragt weiter: "Was hast du getan?"
Gott antwortet: "Ich habe ein neues Testament geschrieben."
Aus: 'Jetzt mal Tacheles', Paul Spiegels Lieblingswitze
 
Elena
25.08.2011
09:47 Uhr
     
Monika: Ich finde das recht erfrischend und ehrlich, aber mich stört wie Sophie dieses Pochen auf dem Glauben. Gott erhört einfach nicht alle Gebete. Wenn er das täte, wäre er nicht Gott.  
Monika Glaessel
25.08.2011
00:14 Uhr
     
Um der mir von Sofie angedichteten Perfektion zu entgehen schreibe ich ganz einfach:

Ich glaube an Gott und er hat meine Gebete bis jetzt fast immer erhört! Dank dafür.
Ich achte die Religionen aller Menschen!
Meine Rechthaberei macht mir manchmal zu
schaffen! Ich wäre gerne sanftmütiger und geduldiger im Umgang mit
meinen Mitmenschen!
Deshalb bin ich sehr unperfekt und hoffe trotzdem, daß Gott mich liebt.
PS: Ich halte meine Beiträge bewußt einfach, denn es würde mir leichtfallen meine
Mitmenschen rethorisch an die Wand zu knallen und genau das will ich eben vermeiden.
Ich versuche jeden Tag auf´s Neue ein gutmütigerer Mensch zu werden, und an manchen Tagen
gelingt es sogar und manchmal halt auch nicht!
Trotzdem fühle ich mich von Gott jeden Tag auf`s Neue geliebt und ich habe jeden Tag eine
neue Chance es besser oder einfach anders zu machen...........
 
Sophie
23.08.2011
09:22 Uhr
     
"Alles, was wichtig ist, braucht Zeit. Was gut geht, geht langsam."
Danke, Jakobus. Habe Steffensky noch nie gelesen außer hier. Werde das nachholen.
Zu "Ich bin mit jeder Faser meines Herzens Christin" (Monika) oder "Bin ich deswegen keine Christin?" (WM): Perfektion ist etwas, dass ich hier nie angestrebt habe, sondern eher Spontaneität, Bewegung. Perfektion, finde ich, sollte der Technik vorbehalten sein, wo sie wichtig ist. Das Perfektionsideal im Glauben kann zu Fundamentalismus führen, wie wir am derzeitigen Zustand des fundamentalen Islam sehen können. Brecht hat es besser:
"Daß das weiche Wasser in Bewegung mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt. Du verstehst, das Harte unterliegt." (Legende von der Entstehung des Buches Tao-Te-King)
Und dann ist dieser Hafiz köstlich:
Liebenswerter alter Bettler:
Dieser Pfad zu Gott machte mich zu solch einem liebenswerten alten Bettler.
Ich hungerte, als eines Nachts meine Liebe Gott selbst verlockte und Er in meine Bettlerschale fiel.
Nun ist Hafiz unermesslich reich,
das Einzige, was ich immerfort möchte, ist meine mit Edelsteinen gefüllten Taschen über diese tränenbefleckte Welt ausleeren.
 
jakobus
22.08.2011
13:59 Uhr
     
zu unserem vorhergehenden Thread:
Bei Steffenski lese ich:
"Die Bitte um Entschuldigung und die Vergebung sind nicht die Wiederherstellung alter Zustände. Sie schaffen etwas Neues, das vor dem Konflikt und vor der Verwundung nicht zu denken und nicht zu haben war. Sie schaffen eine neue Zukunft und retten nicht nur die Vergangenheit. Allerdings braucht sowohl die Bitte um Vergebung wie die Vergebung Zeit. Wunden heilen langsam, und langsam erst kommt der Mensch dazu, seine Schuld einzusehen und zu ihr zu stehen. Beides ist Arbeit, beides geht langsam. Auch der Zorn und die Wut brauchen ihre Zeit. Auch sie sind menschliche Fähigkeiten. Es sind die Sprachen des Rechts, und wo das Recht verletzt wird, können sie Stimme verlangen. So ist von dem, der schuldig geworden ist, Geduld verlangt. Die Geduld, die er aufbringen muss, ist vielleicht die schwerste Buße, die er zu leisten hat. Menschen wachsen, bleiben stehen, fallen zurück in die Attitüde der Selbstrechtfertigung und wachsen erneut. Nichts, was wirklich wichtig ist in unserem Leben, ist "instant" und im Nu zu haben. Alles, was wichtig ist, braucht Zeit. Was gut geht, geht langsam. Es gehört zur menschlichen Reife, damit zu rechnen und auch das Angeld der Reue und der Vergebung zu schätzen. "
Dieser Text ist erschienen im Salzkorn 3/2009 - "Sünde kann tödlich sein" unter dem Titel: "Lass mir Zeit. Vergeben darf dauern", S. 136-138.
Weiterlesen lohnt sich (wie immer bei Steffenski).
Grüße von Jakobus
 
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