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Autor Nachricht
DS
09.12.2009
13:50 Uhr
     
zu meinem Eintrag Advent/Abenteuer schulde ich Euch noch die Quelle aus dem Hamburger Abendblatt:


Gott und die Welt
Das Abenteuer vor Weihnachten
Von Pastor Thomas Hirsch-Hüffell 5. Dezember 2009, 06:00 Uhr
Advent ist eigentlich ein lateinisches Wort und heißt übersetzt: Erwartung. Gut, das weiß man schon. Aber es heißt noch etwas anderes: Abenteuer - siehe 'adventure'.

Manche Leute machen im Advent bewusst etwas anders als sonst, weil sie dann nicht immer das langweilige Gleiche tun. Dann kribbelt es ein wenig im Bauch, und sofort ist ein bisschen mehr Funkenflug im Leben. Was könnte man anders machen? Hier ein paar Vorschläge. Wenn dir eine dieser Ideen zusagt, greif sie dir:

Stell ein einziges Weihnachtsgeschenk selbst her. Es ist nicht ausgeschlossen, dass beim Tun etwas Besonderes mit dir geschieht.

Mach nicht mehr Türchen auf als erlaubt. Wer seine Neugier staut, gewinnt. Wenn du ein Türchen zu viel aufgemacht hast, musst du jemanden anrufen, der dich mag. Frag sie oder ihn, was er oder sie an dir mag.

Wirf einen Euro in die Alster. Er wird zu dir zurückkommen.

Frag einen von den "Hinz und Kunzt"-Verkäufern nach seinem Tagesablauf und wie viel Geld er im Monat zur Verfügung hat. Und kauf die Zeitung.

Geh nicht einkaufen am Sonntag. Das kannst du immer tun. Geh lieber zu denen, die dich mögen, und trink Punsch mit ihnen. Denk nicht so viel an Gott. Der denkt schon an dich - verlass dich drauf.

Beschenk jemanden heimlich. Wenn möglich, richte es so ein, dass du ihn oder sie beim Entdecken des Geschenks sehen kannst.

Erwarte nicht zu viel von deinen Verwandten zu Weihnachten. Irgendwie sind alle ein bisschen angespannt. Man erinnert die Christnacht der Kindheit und ist schnell enttäuscht, wenn's nicht so schön ist. Als wir klein waren, hatte eben alles noch einen Zauber.

Wenn du etwas von diesem Zauber wiederhaben willst, dann geh ruhig mal in die Kirche. In einen Gottesdienst oder ein Adventssingen. Am Sonntag oder auch Weihnachten. Es tut nicht weh. Du kannst da erleben, wie andere dir ein kleines Fest bereiten, das du vielleicht sonst nicht so bekommst. Du kannst ja wieder gehen, wenn's dir nicht gefällt. Manchmal ist es schwer, sich selbst zu sagen, dass jetzt Advent ist. Oder Weihnachten. Es hilft, wenn es andere zu dir sagen. Und auch, warum.

@ thh@gottesdienstinstitut-nek.de
 
do
08.12.2009
16:51 Uhr
     
Advent und Abenteuer ... ich würde wohl keinen gottesdienstlichen Zusammenhang herstellen wollen ...
In Frankreich heißt avenir Zukunft ... jede Sprache hat ihre Entwicklung ... auch wenn's mal eine gemeinsame Wurzel gab ...
Nichts für ungut - eine leuchtende Adventszeit wünsche ich - do
 
abenteuerLeben
08.12.2009
00:14 Uhr
     
*


Komm, komm,
wo immer Du gerade bist !
Wanderer, Andächtiger, Liebhaber des Abschieds.

Es spielt keine Rolle.
Unsere Karawane ist kein Ort
der Verzweiflung.

Komm, komm,
selbst wenn Du Dein Gelübde
schon tausendmal gebrochen hast

Komm, komm trotzdem wieder,

Komm !


*
 
Sophie
07.12.2009
17:44 Uhr
     
Na ja, adventure kommt zwar von dem gleichen lateinischen Ursprung, hat aber doch einen ganz anderen Sinn. Ob ich ein Abenteuer- oder ein Adventsbuch kaufe, macht einen Unterschied.
Aber erstens könnte man Jesu Geburt auch als Abenteuer bzw. abenteuerlich (Krippe) deuten, und zweitens könnte man die Verkündigung als Abenteuer deuten. Ich weiß nicht, ob sich daraus was machen lässt.
Advent in Kriegszeiten kann abenteuerlich in bedrückendem Sinne sein.
 
DS
06.12.2009
09:49 Uhr
     
Gerade las ich, das das Wort Advent im Stamm auch mit "Adventure" also Abenteuer zu tun hat.
Lasst uns dazu mal meditieren - auf Neues einlassen, wagen, ja, mehr wagen, um ganz zu werden!?
Gebt bitte mal Input, den ich in einem GD noch einbringen könnte. Danke, Ihr Mitwagenden ! Herzlich Delf
 
tg
04.12.2009
17:23 Uhr
     
Auch ein Adventstext
Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander Acht geben und uns locken zur Liebe und zu guten Werken, habt Freude an den Gottesdiensten. Wir leben in der letzten Zeit; wir wissen, dass „Der Tag“ sich naht.
Hebräer 11,23-25
Advent heißt: Er kommt, der Sonnenkönig unserer Seele. Es ersteht in uns das Leuchtbild: Krippenkind. Und Er kommt hoffentlich selbst; erweckt deine Seele, daß sie aufblühe in Liebe zu Allem.
Advent ist Ruf zu neuen Ufern der Hoffnung. „Leinen los!“ aus allem Festgefahrenen, hin zu Mut und Trost und Gemeinschaft. Die Gemeinde hat viel Kraft. Sie bewahrt das Grundvertrauen der Christenheit. Wir sollten uns an ihr stärken und wir sollten sie stärken.
„Advent“ hilft auch der Zeit auf die Sprünge- Die Zeit ist kein Brei, keine ewige Wiederkehr des Gleichen. Sondern die Zeit ist zielgerichtet. Wie unsere Lebenszeit aufs Sterben zueilt, so die Weltzeit darauf, ins Ziel zu kommen. Der letzte Tag mündet in Gottes Fülle- alle Schatten sind aufgelöst, es wird nur Freude sein.
 
kostprobengenießer
01.12.2009
23:45 Uhr
     
Ich freu' mich heute schon auf diesen Tag, Tassita. Und mag Dir jetzt ein Feld von meiner Schokolade reichen, so fein gefüllte Alpenmilch-Chocolade mit einem Hauch von Zimt und Koriander.
GuteguteNacht, Ingrid
 
Tassita
01.12.2009
22:00 Uhr
E-Mail    
Hallo,
darf ich Euch auf meinen 3. Lyrikband hinweisen?! Er ist in ca. 10-14 Tagen im Buchhandel, bzw. bei Amazon und Libri zu bekommen:
"Tanze meine Seele"
Alice Jolliet
ISBN 978-3933305-74-9
12,90 Euro

Ich hatte ja schon 2 Kostproben geschickt.
Ich würde mich freuen. Danke, Tassita
 
Rosi
30.11.2009
21:57 Uhr
E-Mail    
Aber hallo, was nützt es, Sprüche zu "kloppen" - tot ist tot - Gott - wo ist er, wenn jemand so verzweifelt ist wie Herr Enke? - ich weiss, der Glaube versetzt Berge - und Enke ist jetzt im Frieden - ich glaube auch an eine höhere Macht - schwer ist es, Schicksalsschläge hinzunehmen und trotzdem eine Zukunft zu finden - Euch allen einen schönen Advent ...  
Menke
29.11.2009
22:12 Uhr
E-Mail    
Vergesst die Zeit nicht!


Längst ist die Erinnerung dahin,wo Unfall auf der Straße und davongekommen oder auch nicht,aber wieder in Grenzen
der Erinnerung hält.
Schau in Deinen Spiegel ob als Helfer der Betroffenheit,oder bis heut geplagter was wäre wenn,lasst nur laufen in Euch wir holen sie alle ein.

Schon längst fuhr ich eine andere Strecke nach Haus,sah aber Rot flackernde Grabeslichter immer wieder am Wegesrand leuchten.
Nebel verhüllt noch lange Zeit was wirklich geschah,als getroffener wo ich eh nichts ändern konnte.
Wenn nachts im Scheinwerferlicht mahnend an Bäumen,Bilder mit kreuzen und Blumenschalen nicht recht Erinnerung in wieder Leben bringen wollen,dann blend deinen inneren Scheinwerfer nicht aus,sondern lass sie vorbeifahren die mahnenden Worte.
 
tg
28.11.2009
17:52 Uhr
     
Die Fanfare
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt reißt auf, dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre? Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, mächtig im Streit. Sein ist die Erde und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!
Psalm 24,7.8.1. 9
Die einen rufen, die andern fragen. Die einen fordern freie Bahn für Gott. Die andern zögern: Ist denn überhaupt Einer König der Ehren? Hier die Fanfaren des Willkommens, da die Skeptiker hinter verschlossenen Türen.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ist das Adventslied. Herr der Herrlichkeit ist der, der die Welt will, dich will, dich aus der Fülle aller seiner Möglichkeiten gehoben hat und seitdem mächtig für dich streitet. Du sollst ihm gelingen, durch dich will Gott in die Welt einziehen, wie er damals in Jesus zur Welt kam. Wisse dich „im Auftrag des Herrn“ unterwegs.
Sieh, wo du Bewahrung erlebt hast. Und wofür brauchst du neuen Mut, deine Fenster zur Welt und die Türen nach innen aufzureißen?
Advent ist Sprung nach vorn, Aufbruch nach Utopia, „wo noch keiner war aber alle hin wollen“.
 
abendRot
22.11.2009
18:17 Uhr
     
Wir sind bei Nieselregen in den Wald gegeangen und rumgestromt, ganz tief. Irgendwann war zu wissen, daß sich der vorabendliche Himmel in rotviolettliche Klänge verwandelte, draußen überm Horizont.
Beim Herausschreiten - im Blick dorthin, 'pling', zündeten sich in diesem Augenblick auch noch die Laternen am Wegesrand. Orangerötlich vor feurigem Abendrot.
Ähnlich wie Hirten erschienen sie mir.
Wenn ich zum Psalm 23 blättere, dann find ich das Bild vom Emil, hab es damals dahingelegt, sogern. Damit sich Schrift und Angesicht berühren. Da will es Bleiben.
Der Herr Ist Sein Hirte.
Und beim drittenTraum - von meinem HeimgegangenenVater, als ich ihn da auf einer grünen Aue am Rande einer urigen Steinmauer, in die Weite blickend, stehensah, da fühlte ich beim Erwachen auch das Gefühl für diesen gutenPsalm.
Im Leben, da trug unser Heinrich immer gerne ärmellose Lederjacken mit innen Fell; da im Traum wars eine gestrickte Schafwollene. Eine Aue in Connemara?
Ein sehr berührender Traum. Fühle ewiglich Dankbarkeit dafür...

Danke tg, daß wir an euerem Familienfest teilnehmen durften. JA, Der Herr Ist Euer Hirte.
 
tg
20.11.2009
09:18 Uhr
     
Familiengottesdienst in der Ev. Dorfkirche zu Neukirchen –Vlyn (erbaut 1250) am Sonntag, dem 27. September 2009, Predigt: Pastor i. R. Traugott Giesen




Gnade sei mit uns und Friede von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde aus Einheimischen und Gästen.
An die 60 – 70 Menschen von nah und weiter her sind zusammen gekommen, um ihre Herkunft zu feiern. Und nach gemeinsamer Zukunft Ausschau zu halten? Wir suchten mehr nach Herkunft und ob uns was gemeinsam geblieben ist.. Wir haben die gemeinsame letzte Stufe bei den Urgroßeltern gefunden, bei Johann Giesen und Gertrud geb. Mevissen. Kleinbauern, das sollten wir Giesens mit unserem Dünkel erinnern. Noch eben war der Urahn mit der Gemüsekarre unterwegs und hat pfundweise das Mehl in die Häuser verkauft, je mit einem Klümpchen Hefe. Die Seniorin der Familie hat mich gestern dessen belehrt, und erzählt von der harten Tour des Kleinbauern im Winter mit dem Schlitten, und ein Hündchen davor- ich weiß nicht, was für eine Sorte, aber Hunde gehörten wohl immer mit zur Familie.
Wir haben natürlich immer gewusst, dass die Hälfte der Giesens angeheiratet ist, und der Gen- Pool der Giesens immer mindestens zur Hälfte – von den Aufgepfropften, Zugelaufenen, den Gewonnenen angereichert war- von denen, die sich der Giesens erbarmt haben. Auch die Frauen, die dem Giesen- Ruf ein bißchen entgehen konnten, dadurch dass sie einen neuen Namen annahmen, erinnern sich doch der Herkunft mit Wohlwollen. Danke Euch allen!
Die Schnittmenge aus dem Gen- Pool- also das, was wir von dieser urgroßväterlichen Generation gemeinsam haben, wird ja immer schmaler. Mit jeder Generation mehr wird das Gewicht der gemeinsamen Herkunft weniger, und Gottes starke Fantasien aus der Zukunft strömen ein. Die Gnade der späten Geburt ist hier deutlich. Wir kommen aus schwierigen Zeiten, wir alle, und dass wir hindurch gerettet worden sind, ist eine Sensation. Einige unserer Geneation, die wir lieb hatten, und die mit zu dieser Familie gehörten, sind schon dahingeschieden, im Krieg umgekommen oder durch Unfall oder Krankheit-sie konnten mit uns nicht mehr mitleben. Umso mehr, Gott sei Dank, wir haben uns noch! Wir sind noch da. Und dass war ja auch der Sinn dieses Familienfestes, dass wir uns überzeugen, ja wir sind noch da. Erstaunlich, ganz erstaunlich: Wir sind noch da! dürfen, können, müssen, wollen noch leben.
Der Ursprung der Giesens soll herkommen von den Geusen, den Wassergeusen, die mit den Oraniern zusammen die Spanier vertrieben haben, die katholischen Spanier. Daher die protestantische Inbrunst, hier in der Heimat des Neukirchner Kalenders, calvinistisch getönt, auch hier im Kirchlein von Altar keine Spur, ein schlichter Tisch. Darum, auch der Prediger ist auf gleicher Höhe mit der Gemeinde, wir alle Kinder Gottes, einander verwandt.
Wenn man die Urgroßväter und -mütter noch in die Geschichte zurückführt, also in Ur-, Ur-, Ur-, Urgroßvätermütter hintereinanderreiht, dann sind alle verwandt. Darum ja die Idee von Adam und Eva: Wir haben letztlich alle eine Herkunft. Aber jetzt nochmal zu denGiesens...Die Geusen waren wichtig, weil da dieser Freiheitsinstinkt herkommt, sie wollen keine Fremdherrschaft. Auch weiß ich von den Giesens , sie konnten zornig werden. Manchmal haben sie noch gesagt, es wäre heiliger Zorn. Aber die Frauen waren anderer Meinung und dämpften klug.. Giesisch ist die Freiheitsgier und die Bodenständigkeit und die intensive Lust aus dem, was da ist, was zu machen; und ein bisschen Sparsamkeit und ‚Butter bei de Fische‘, konkret werden, nicht viel Sinn zur Kunst, aber umso bedeutender, wenn einer dafür besonderen Instinkt hat.
Die Giesens konnten immer vielerlei Verschiedenes. Und nicht von allem wusste jeder. Aber wir haben ja gesucht, was uns verbindet. Einer hat gesagt, alle Giesens haben Gicht im kleinen Finger. Und da haben wir alle geguckt, ob wir einen krummen Finger haben. Andere schwärmten von dem weichen, langen Ohrläppchen. Es müssen Frauen gewesen sein, die darauf achteten. Wichtiger noch als diese Krümel von gemeinsamen Fassaden oder Körpermerkmalen ist tatsächlich das, was uns hier, heute in diese Kirche führt und an den Ort, wo mutmaßlich Johann und Gertrud getraut worden sind – gehen wir mal von aus – und wo dann die ganze Brut auch getauft worden ist - in ‚Schüsselchen‘, einen Taufstein habt ihr ja nicht.
Damit kommen wir zur Frömmigkeit der Giesens, wie ich sie erlebt habe. Sie hat wirklich etwas Fröhliches. Und Lebensdankbarkeit. Und diese Nüchternheit: „Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid‘ - ;Nicht: Du musst, du musst, sondern es ist für dich gesorgt. Gott steht selbst für dich ein. Und Tante Tete (Margarete), brachte allen Neffen,Nichten bei: „Warum soll ich mich denn grämen…“ als wir noch auf Tante Hanna warteten, dies fröhliche Urgestein, die erste Emzipierte , die wir kannten.
Zu den Urtexten der Giesens, ‚die „Giesen Konstitutions“, gehört: „Lobe den Herrn …, der dich erhält, wie es dir selber gefällt, hast du nicht dieses verspüret.“ Das kann man nicht jeden Tag singen. Auch unser Herr Jesus Christus, der Leuchtfeuer-Mensch, hat es nicht jeden Tag gesungen. Aber, der dich erhält, wie dir es selber gefällt … Im Großen und Ganzen, guck es dir an, im Großen und Ganzen kannst du es sagen. das gehört mit zu den Wurzeln deiner Herkunft .Aber diese haben eben Flügel, Flügel aus der Erfahrung von Bewahrung.

Es gibt mehrere Wege, die in dieses Bewahrungswissen reinführen. Am schönsten für mich und viele mit Giesen- Herkunft: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens Willen. Und ob ich schon wande im finsteren Tal, fürcht ich kein Unglück, denn du bist bei mir und tröstest mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben – bleiben – im Hause des Herrn immerdar.“
Vergewissern wir uns aus diesem Psalm, woher wir den Wind unter die Flügel kriegen.
Der Herr ist mein Hirte. Gott mein Hirte, der Ganze mein Hirte. Die Wirklichkeit sein Kleid. Gott ist die Wirklichkeit plus die Zukunft dieser Wirklichkeit. Gott ist du und ich und alles und die Zukunft, die er verwandeln will und herholen will. Er ist uns Hirte, Schutz, Schirm, Pilot, wenn du mehr in diesen Kategorien denkst: Frontmann. Leader.
Gott, an den ich gar nicht viel glauben muss. Ich muss nur glauben, dass er an mich glaubt und mich auf seiner Rechnung hat und mich immer wieder neu aufbaut dadurch, das mir nichts Wesentliches mangelt - in allem Mangel. Jeder hat Gebrechen. Ich hab‘ zum ersten Mal vorgestern auf der Fahrt hierhin einen Hexenschuss gekriegt und hab‘ zum ersten Mal im Leben nicht aufstehen können. Ich war so ein armes Schwein, also, mir wird nichts mangeln hab‘ ich mir gedacht, und da soll ich morgen drüber predigen. Kann ich nur sagen, dir wird nichts mangeln, morgen ist es besser, dir wird nichts mangeln in allem Mangel.
Er weidet dich auf einer grünen Aue. Und die grüne Aue ist für jeden verschieden. Für den einen ist es ein anständiges Medikament, und für anderen ist es eine anständige Liebe und für den dritten ist es eine anständige Arbeit und für den vierten ist es eine Bundestagswahl, die in seinem Sinne ausgeht. (es war Wahlsonntag).
Wir Giesens waren natürlich in die Sünden unseres deutschen Volkes nahtlos eingebunden. Wir hatten da auch eine ganz deutsch-nationale Gesinnung im großen und ganzen. Ich erinnere mich noch an 1943, drei Jahre alt wahrscheinlich, wie Mutter fragte: „Wollt ihr die Fahne mitnehmen oder die Trommel?“ Wenn Vater gleich aus der Kaserne mit seinem Trupp auszieht, und dann alle am Straßenrand winken sollten. 1943, da war Stalingrad schon längst vorbei. Da hätte man ja aufwachen können. Nein, auch Irma hat noch das Fähnchen uns in die Hand gedrückt. Das ist nur ein ganz kleines Detail, wie ich erkennen konnte, dass wir Giesens und die Brut, die dazu gehört, nahtlos eingebunden sind in die Sünden der Väter und Mütter. In der Beerdigungsanzeige für meinen Großvater Heinrich Abraham Giesen, Oktober 1945, war der Name Abraham nicht vorgekommen. Noch ein halbes Jahr nach der Kapitulation unterdrückte man jüdische anklänge, auf die wir dann lernten, vielleicht sogar stolz zu sein. Heute gehen wir anständig wählen, wollen auch anständig Steuern zahlen und wollen auch anständig für Recht und Sorgfalt und Verantwortung sorgen. Wir sind ja verantwortlich geworden.
Das gehört mit dazu: ‚Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser“, der neuen Erkenntnis, der veränderten Lernfähigkeit, der Möglichkeit, dass was Neues wächst.
Er führet mich zum frischen Wasser. Das frische Wasser ist auch das Erzählen von voran gegangenen Tröstungen und Heilungen, und da gehörte natürlich für uns die Geschichte der Bibel dazu. Ich weiß noch, wie Vater Heinrich aus der Kriegsgefangenschaft uns ein Buch schickte, wo Bilder aus der biblischen Geschichte – von Dorè wahrscheinlich – eingeklebt waren, damit wir an den Bildern die biblische Geschichte erkennen und wissen, dass die Menschheit auf Wanderschaft ist auf das Ziel hin.
‚Führe mich zum frischen Wasser um deines Namens Willen, Gott.“ Vielleicht gar nicht so sehr, weil er uns im einzelnen so sehr lieb hat, sondern einfach weil er die Leidenschaft hat, gut zu sein, der Gute zu sein, und es gut zu machen. Wenn wir schon sehen, sind unsere Kinder in der Schule schwach, dann mühen wir uns mit Nachhilfeunterricht (der in meiner Jugend nicht Nachhilfeunterricht hieß, sondern Ergänzungsunterricht, weil die jetzigen Lehrer ja sich den einzelnen Schülern nicht mehr so widmen können). Also, das war auch so ein Giesenfloh. Wenn ich da öfter mal Klartext gehört, dann hätte ich das auch ohne Nachhilfe geschafft.
2 Um seines Namens Willen“- Wenn wir schon unsere Kinder so fördern wollen, dann will doch der liebe Gott auch nur für dich Gutes. Und dann unser Lob, er will unseren Dank, er will, dass wir glücklich werden. Jeder durchschnittliche Mann will doch, dass seine Frau glücklich wird. Ja, jedes kleine Mädchen möchte gerne, dass ihr Bruder glücklich wird. Da ist doch ganz klar, dass der Chef vom ganzen, der uns genauso geimpft hat, das erst recht will.
Um seines Namens Willen ist er uns Hirte und führt durch finstere Täler, auch durch finstere Täler, führt hindurch, ist bei uns. Gott scheut sich nicht vor den finsteren Tälern. Darum, immer wenn wir sagen, Gott wie kannst du zulassen? Dann sehen wir den lieben Gott irgendwo oben als Pascha dasitzen und zugucken. Das ist doch die Ursünde. Dass wir meinen, Gott wäre nicht mit/bei uns. Das ist doch die Sensation von Jesus, der uns klar macht, „ In deine Hände befehle ich meinen Geist“. Ich bin nicht eine Hand breit weit von dir weg. Auch in Auschwitz, und das ist ja die Tragödie überhaupt unseres Glaubens, wie kann das zusammen passen? Der allmächtige Gott erleidet solches Unrecht, lässt es sich nicht gefallen, aber er trägt es mit. Daran zerbricht aller wohlgemute kleinkarierte Optimismus. Es muss durch die Feuer der Sünde gegangen sein. Wenn Gott die Entwicklung aufgehört hätte beim Schimpansen, dann gäb es keine Sünde. Dann wäre alles Friede, Freude, fröhlich, schön. Aber Gott wollte ja ein Gegenüber, einen, der mit ihm kämpft. Und darum hat er uns auch nicht zu Automaten seiner Liebe gemacht. Wir müssen nicht an Gott glauben. Wir können ihm mit Angesicht widersprechen und haben das ja zur Genüge fast als ein ganzes Volk gemacht.
Aber wir haben uns ja gebessert, hoffentlich, haben wir uns gebessert, hoffentlich - bis in die Wolle. Versprochen? Doch.
Noch mal zurück auf ‚Ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürcht ich kein Unglück, denn du bist bei mir und führst mich hindurch‘. Also, der Beweis dafür ist ja Jesu Auferstehung. Wie Gott uns hindurch führt durchs finstere Tal. Und dass der Tod leider ein finsteres Tal ist, das haben auch unsere Vorfahren gewusst und haben dagegen angesungen und gekämpft – also mit dem Tod hatten sie es nicht so. Und das ist auch gut so Oma Maria geborene Ohliger sagte: „Kommt nicht so oft zum Grab. Wir sind nicht da.“
Bleibt mit Lust noch ein bisschen hier, erst noch Arbeit, dann das Himmelsspiel.

Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“. Wer hat denn richtige Feinde von uns? Und wir sind doch auch keinem richtiger Feind oder? Aber weißt du wer ein richtiger Feind ist? Ich mir selber. Gott bereitet mir einen Tisch im Angesicht meiner feindlichen Gedanken und Fantasien und Idiotien und Herkünfte, und manche stehen ja immer noch im Banne der Väter und Mütter. Diese Veranstaltung ist auch dazu da, um frei gesprochen zu werden von den Ahnen, das sage ich euch auch.
Er bereitet uns einen Tisch im Angesicht unserer feindlichen Gedanken, und er salbet unser Haupt mit Öl. Und dieses Öl kann ein gutes Wort sein, es kann ein Kuss sein vom netten Menschen. Manche Küsse sind ja auch schwierig – (von den Tanten damals etwa).
Er salbet mein Haupt mit Öl, mit der Gewissheit, du taugst was, bist was. Du brauchst nur einen Fetzen Leinwand und Farbe und schaffst eine neue Welt. Und da weißt du nicht, was dein Öl ist, womit er dir dein Haupt salbt? Du weißt es ja. Wir können das Material des Irdischen doch benutzen. Und werden gesalbt auch mit Erfolg und mit Dankbarkeit. Dass Menschen uns leiden können.
Schenkt uns voll ein. Ist das nicht toll? Gott als Wirt. Wie Gott uns voll einschenkt, richtig voll. Nämlich den Freudenbecher schon jetzt uns füllt. Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Das Triumphwort: Bleiben.
Nicht kommen ins Haus Gottes, sondern bleiben. Und das soll uns immer wieder gelingen. Dass wir das Leben, das Lebendige, die Wirklichkeit als Haus Gottes annehmen. Und darin gut aufgehoben sind. Und helfen, dass dieses Haus Gottes lebenswert und wohnlich bleibt und wird, auch für Mühselige und Beladene.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Amen.
 
Luise
17.11.2009
22:19 Uhr
     
Lieber webmaster, danke für den guten Beitrag und die Hinweise zur Predigt von M. Käßmann, gut zu lesen
und sehr berührend. Ich fühle mich bei ihr schon sehr angesprochen.
Ich denke es geht nicht um Einzelschicksal, wie manche hier anmerken . Wir werden wachgerüttelt, kollektiv , wenn es um jemanden Bekanntes geht und plötzlich sind alle erschüttert und ein Thema wird sehr akut. Zusammen, in Gemeinschaft sind wir vielleicht viel betroffener und gemeinsam nachdenklicher.
Mich hat dieser Tod schon erschüttert, weil ich das Gefühl habe, Depression ist eine Erkrankung die schwer fassbar ist und die Ohnmacht nicht helfen zu können, erschüttert. Werden wir durch solch ein Ereignis
empathischer? Stellt Ihr Mitleser fest, wenn Ihr in Euch reinfühlt, dass ein Wandel stattfindet oder
mehr Nachdenklichkeit da ist, vielleicht mehr Verständnis ?
 
tg
16.11.2009
22:36 Uhr
     
Schon erstaunlich, diese Solidarität. Bewegend, wie sie mitbeteten, weinten. Ich meine, die größte Trauerfeier, die Deutschland je hatte. Vielleicht außer Adenauers Beerdigung- vom Kölner Dom aus über den Rhein nach Rhöndorf. - Aber R. E. Tod ist erschütternd - daß er nicht klein werden konnte, der größte werden mußte, das machte ihn doch so krank. Viel Traurigkeit ist um seinen Tod. Um seinetwillen schon erhoff ich ein neues anders Leben für ihn und uns in der Fülle. Segen jetzt für Frau und Kind. Und dass wieder Freude gelinge mit dem Ball.  
do
14.11.2009
08:51 Uhr
     
Danke, webmaster, für diese seelenvolle Klarstellung und den Link zur Predigt anlässlich der ergreifenden Trauerfeier für Robert Enke.

Wenn du durch einen Sturm gehst
Geh erhobenen Hauptes
Und habe keine Angst vor der Dunkelheit
Am Ende des Sturms
Gibt es einen goldenen Himmel
Und das süße, silberhelle Lied einer Lerche
Geh weiter, durch den Wind
Geh weiter, durch den Regen
Auch wenn sich alle Deine Träume in Luft auflösen
Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen
Du wirst niemals alleine gehen
Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen
Du wirst niemals alleine gehen

Ja, You´ll never walk alone...

Am morgigen Sonntag, Volkstrauertag, werden nicht nur die im Stadion von Hannover 96 Anwesenden seiner gedenken und ihn begleiten ...

Ein stiller Händedruck für Teresa Enke und alle die, die seine Entscheidung so betroffen macht - do
 
webmaster
13.11.2009
22:57 Uhr
E-Mail    
Ich finde es ehrlich gesagt pietätslos und lieblos, angesichts der tiefen Betroffenheit und der offen gezeigten und geäußerten ehrlichen Trauer tausender Menschen (nicht nur in Deutschland) von „Theater“ zu sprechen.
Robert Enke ist ein Einzelschicksal von vielen, aber er war in der Öffentlichkeit bekannt, daher die große Anteilnahme an seinem Schicksal und an dem seiner tapferen Frau. Er war für viele ein Vorbild, ein exzellenter Fußballer, "Torhüter" ohne Allüren, ein sozial engagierter Mensch, der stark und ausgeglichen wirkte.
Auch darf man es sich nicht zu einfach machen, wenn man nach dem „Warum“ dieser Tat fragt, auch nicht, warum er diese Art des Suizids wählte.
Es ist sicher zu kurz gedacht, sie „nur“ erklären zu wollen mit dem Tod der kleinen Tochter und dem Unvermögen, mit diesem Schmerz zu leben.

Erschreckend ist es vor allem zu erfahren, wie übermächtig die Angst war, „dass es rauskommt“, – die Depression nämlich, eine Krankheit die in unserer Gesellschaft stigmatisiert. Ein Tabuthema. Wer an ihr leidet ist gefangen und verliert das Gefühl für sich selbst und für andere. Auch für die Angehörigen, die den geliebten Menschen nicht erreichen, somit nicht helfen können, gleichermaßen eine Qual.

In ihrer berührenden und nachdenklich machenden Ansprache in der Andacht am Mittwochabend sagte Frau Dr. Käßmann:

„Hinter Glück, Erfolg und Beliebtheit können Verzweiflung und Einsamkeit stehen“, und „Leid, Schwäche, Krankheit sind Teil unseres Lebens. Dafür darf es keine Pfiffe geben, sondern Empathie und Mitleid. Wie traurig ist es, nicht über Depressionen sprechen zu können, weil das unsere Gesellschaft als Schwäche ansieht.“.

Die ganze Predigt kann man hier nachlesen

http://www.evlka.de dann Predigten anklicken.

Auch dies ist, wie ich finde, ein bemerkenswerter Artikel:
"Geschlagen im Spiel des Lebens"
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,660853,00.html

Ja, Ohli, nicht nur Leistungssportler sind betroffen, sondern auch andere Berufe, die nur "harte Männer" sehen wollen. Wie wahr.
 
ohli
13.11.2009
21:32 Uhr
E-Mail    
das aufgebauschte Einzelschicksal ist aber vielleicht doch für einen gnadenlosen Sport nötig gewesen. Nun hat selbst die Mannschaft um Pause und Ruhe gebeten - hoffentlich versiegt das Gespräch nicht so schnell.
Es gibt auch andere Berufe, die nur "harte" Männer sehen wollen. Wenn z. B ein Arzt Betroffenheit zeigt,weil er für einen Patienten nicht mehr tun konnte - und der dann- vielleicht in jungen Jahren sterben mußte, ja dann rümpfen die Kollegen schon die Nase. Die Arbeitswelt ist oft sehr ungnädig.
 
Menke
13.11.2009
20:28 Uhr
E-Mail    
In diesen Tagen.


Alles Zusammenfassen was in letzter Zeit war,wer will das schon gerne wenn man nur mitgetrieben im Strom der Nachrichten sich überfrachten lässt.

Es geht in den Geschichten um Vorbilder mit Individualisirung,ob von eigener Klientel,oder auch Wiederfinden in gewesene noch Lebende Krankheit.
Lasst uns Partei in geführter Willensäusserung ergreifen,was rauskommt ist eh bald wieder vergessen.

Da sind Menschen die keine Bücher schreiben können,weil vieleicht auch nicht einsichtig,selbst festgesetzt genormte Schönheit nicht ihr eigen nennen können im reingeschauten Lebensspiegel.
Auch ein erhaschender persönlicher,aber unnatürlicher Tot doch in gleicher Weise,aus ihrem engsten Kreis nur in einer Anzeige dem Äussern Geflissenheit in der Aktuellen erwartetten Verfassung gibt.

Was sind das Gleich doch für gleiche Welten?
 
kathrin
13.11.2009
16:36 Uhr
     
Ruhe in Frieden, Robert Enke.

Statistisch werfen sich täglich drei Menschen in Deutschland vor einen Zug. Die meisten finden nicht einmal Erwähnung in einem Einzeiler ihrer Tageszeitung.
Ich glaube, das ganze Theater jetzt, Blumen- und Lichtermeere, manchmal schon erinnernd an Lady Di in klein, Trauermärsche, Sondersendungen, Trauergottesdienste, Aufbahrung im Stadion, wäre ihm mehr als unangenehm.

Gar nicht so richtig nachvollziehbar. So viele Tote, so viel Leid, so viele Schwerstkranke und unfassbare Schicksale und dann dieses aufgebauschte Einzelschicksal.
Irgendwie merkwürdig.
 
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