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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Ds
31.10.2011
15:22 Uhr
     
Eugen Eckert (!?) der Texter. Sag doch dazu, dass wir dieses schöne Lied als Bestandteil des EG - Nr.171 - schon lange finden und wir bei uns auch gern und oft singen; danke dafür. DS  
Eugen
31.10.2011
12:24 Uhr
     
Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen,
Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten,
Voll Wärme und Licht im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen,
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen,
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen.
 
Sophie
30.10.2011
17:58 Uhr
     
Wenn man die verschiedenartigsten Menschen betrachtet, mit denen Jesus aufgeschlossen redete und anschaut, dass er nur die hochmütigen, verschlossenen Pharisäer ablehnte, die jegliche Veränderung von sich wiesen, kann man Jesus durchaus auf heute übertragen. Aber er war nicht etwas wie Zeitgeist. Ich stimme Ihnen durchaus zu, Herr Schley, dass nicht etwas wie politischer oder gesellschaftlicher Zeitgeist Entscheidungen der Kirchen bestimmen sollte, aber Humanität. Jesus erscheint mir meistens sehr human. Es gibt ein paar Ausnahmen, z.B. wie er seine Mutter in der "Hochzeit in Kana" zurechtweist. Aber Sie müssen gar nicht bis zu Jesus gehen. Wissen Sie so genau, warum Sarah solange kein Kind bekam? Woher wollen Sie denn wissen, ob Abraham, der Stammvater, die meiste Zeit seines Lebens potent war? Jedenfalls sind wir uns sicher einig, dass Sarah später keine IVF hatte.
Sehr gut gesagt, Molitor. In "Die Hochzeit in Kana" von Tintoretto sitzt Jesus ganz klein und bescheiden am Kopfende, nicht einmal im Bildzentrum. Alles um ihn wirbelt. Das ist gut dargestellt, denn er gibt den Wirbel, weil er den Wein nicht ausgehen lässt.
 
Monika Glaessel
30.10.2011
01:00 Uhr
     
Vor 2000 Jahren vielleicht, aber Jesus lebt jetzt, hier und heute und im Augenblick..........  
Winfried Schley
29.10.2011
22:33 Uhr
E-Mail Homepage  
@ molitor: Wenn Jesus in der Bergpredigt über die Ehe und Ehebruch spricht, wendet er sich nur an die Männer. Der Grund liegt im jüdischen Eheverständnis der damaligen Zeit. Durch eine jüdische Eheschließung ging eine Frau vom Eigentum ihres Vaters in das Eigentum ihres Mannes über. Deshalb konnte eine Frau nach diesem Verständnis nur ihre eigene Ehe brechen, weil sie damit das Eigentumsrecht ihres Mannes an ihr verletzte. Der Mann hingegen konnte nur eine fremde Ehe brechen, weil er damit in das Eigentumsrecht eines Vaters oder eines Mannes eingriff. Die Zeugungsfähigkeit eines Mannes wurde damals überhaupt nicht in Frage gestellt, weil man darüber wissenschaftlich noch nichts wusste. Vollzogener Beischlaf hing allein von der Erektionsfähigkeit des Mannes ab. Nach außen wahrgenommen wurden nur unfruchtbare Frauen als unvollkommenere Frauen.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften kommen in diesem Eigentumsdenken überhaupt nicht vor, waren damit auch für Jesus im Horizont seiner Zeit undenkbar, wenn nicht gar entsprechend alttestamentlichem Denken verwerflich. Sie für eine von Jesus tolerierte Haltung zu übernehmen, wie es in Teilen der evangelischen Kirche geschieht, lässt sich aus der Bibel nicht herleiten. „Sich in ethischen Fragen allein in der Spur Jesu zu halten“ ist also nicht so einfach in unsere Zeit zu übertragen. Zu groß ist die Gefahr, dass man sie einfach einem augenblicklichen Zeitgeist überstülpt.
 
ds
29.10.2011
08:18 Uhr
     
Molitor, DANKE!  
molitor
28.10.2011
23:50 Uhr
     
Sakrament und Ehevoraussetzung (an W. Schley):

In der Evangelischen Kirche ist die Trauung ja bekanntlich kein Sakrament - und trotzdem freut sie sich an der kirchlichen Hochzeit im "Segnunggottesdienst für zwei Menschen anläßlich einer vorangegangenen standesamtlichen Trauung" und feiert das, weil es eben "hohe Zeit" ist für zwei Menschen, und gibt Segen denen, die darum bitten. Ein Sakrament zu sein bleibt den beiden von Jesus eingesetzten Handlungen des Taufens und des Feierns des Abendmahls vorbehalten, - da sind die Evangelischen etwas bescheidener. In der Wertschätzung des Gottesdienstes zur Trauung sind sich aber beide Kirchen einig, schönste ökumenische Gottesdienste gibt es immer wieder.

Dass es körperlich-potente Voraussetzungen für die Eheschließung gibt, ist im evangelischen Eheverständnis nicht vorgesehen. Anders als katholische Ethik fußt die evangelische Ethik nicht auf dem Natur-Recht (darin enthalten auch die aus der Natur entnommenen Pflichten), sondern hält sich dankbar an die Beweglichkeit und Treue Jesu und versucht, beides heute anzuwenden.

Die Natur hält doch immer viele Überraschungen parat: natürlich (!) ist, wie Sie es beschreiben, (grob gesagt) die sexuelle Vereinigung (bei Mensch und Tier) auf Fortpflanzung aus - genauso gibt es aber auch jene hinlänglich beschriebene "Survival of the Fittest" in der Natur, das Überleben des am besten Angepassten. Es gibt die Sicht vom "Recht des Stärkeren", die sich auch auf die Natur bezieht. Die Natur (oder christlich: die Schöpfung) liefert nach katholischem Verständnis einen Grundstock an Ethik: So, wie es in der Natur vorkommt, wird es Recht, wird daraus Pflicht. Katholische Begründung: So hat Gott den Menschen als Teil der Natur geschaffen, die Natur ist damit eine Sprache des Schöpfers. Es ist deshalb klar, dass der Segen Gottes nur das fruchtbarmacht, was Gott als Schöpfer "natürlich" vorgesehen hat: Segen für Mann und Frau, die auf natürlichem Weg sich fortpflanzen.
Das kann man so sehen, für den Katholiken ist es mit seiner Natur/Recht/Pflichtsethik nicht anders denkbar.

Ich finde, die Natur ist ein zwispältiger Ratgeber für Ethik.
Man kann Wunderbares in ihr lesen und Bedrohliches, Menschenförderndes und -verachtendes, sie bleibt doch äußerst wackeliger Grund für eine Ethik.
Auch für eine Ethik der Ehe. -
Ganz anders ist es, sich in ethischen Fragen allein in der Spur Jesu zu halten. Das macht es nicht einfacher, es bleibt aber in dem Bekenntnis, die Stimme Gottes alleine und vollständig in ihm zu hören (und nicht auch noch in der Natur oder in der Geschichte etc.).

Als Jesus auf der Hochzeit war, fragte er nicht nach der Potenz der beiden Glücklichen, er feierte vielmehr mit. Und half, dass der Wein nicht ausgeht. Das ist - jenseits aller Ethik - einfach wunderbar gewesen.
 
Sophie
28.10.2011
10:08 Uhr
     
Wir waren auch auf einem Schiff, aber nur für vier Stunden. Wir kauften in Venedig ein Tagesticket, das 16 Euro pP kostete. Um das auszunutzen, blieben wir auf dem Traghetto sitzen, rückten dabei immer weiter vor. Wir stiegen Accademia, Canal Grande ein, fuhren den ganzen Kanal runter, am Bahnhof und an Piazzale Roma vorbei und dann um Trochetto, wo der Hafen ist. Dort lagen sie: Acht Kreuzfahrtschiffe, unter ihnen die Queen Elizabeth (1), die ich hässlich fand mit ihrem Wohnblock drauf. Durch den Giudecca-Kanal zurück, um Santa Maria della Salute und die Dogana herum zum Markusplatz. Weil's so schön war, fuhren wir auf demselben Boot wieder zurück. Logenblick auf San Giorgio Maggiore. Neben uns zwei Ägypter, die an Piazzale Roma ausstiegen. Es ist ein bisschen schwierig mit diesen Menschen. Man weiß nie genau, was sie meinen. Beim Abschied sagte ich, um freundlich zu sein: Salem Aleikum, das Pendant zu Shalom Aleichem. Da leuchteten ihre Gesichter auf. Shalom/Salem ist das Zauberwort. Seitdem gucken wir uns Kreuzfahrten im Internet an. Aber mein Gott - zu teuer für uns, jedenfalls das, was mich interessiert. Glück, wenn man dort arbeiten kann, auch wenn es anstrengend ist. Unsere kleine Traghetto-Kreuzfahrt durch die drei Kanäle Venedigs war auch sehr schön. In Santa Maria della Salute kann man inzwischen die Sakristei besichtigen, bzw. die Bilder dort. Ich hatte nie viel für Tintoretto übrig, bis ich dieses Gemälde gesehen hatte: An der Längsseite der Sakristei ein monumentales Gemälde in venezianischem Setting von der Hochzeit in Kana, herrliche Farben, große Ausdruckskraft. Wer mal in die Stadt kommt, sollte es nicht versäumen. Ich habe einen link dafür gefunden, aber die Farben kommen wie üblich nicht gut raus.  
tg
26.10.2011
16:40 Uhr
     
ja, wieder zurück von anstrengender Kreuzfahrt ´mit der "Deutschland". Waren auch in Jesusalem, auch an der Klagemauer,, am Sabbat, bin sehr berührt von den um Gott so Eifernden. Viel Tragik um diesen Ort. Sahen auch hochzeitsfeiernde Moslems, daneben Soldaten mit Maschinengewehr und Kipa. Allen hier Mitschreibenden und Mitlesenden ein feierliches Shalom aus der Stadt der Städte. euer Tg  
Herwarth
25.10.2011
18:14 Uhr
     
Wie auch immer: Wir sollten uns wieder auf die Thematik "Lebensmut" konzentrieren und respektvoll miteinander umgehen.
Ich lese gerade Pastor Giesens Buch "Carpe diem/ Pflücke den Tag". Die " 80 Kolumnen für gelingendes Leben" helfen bei vielen Problemen, machen Mut und stärken für den Alltag. Klasse Buch!!
 
Claus
25.10.2011
11:17 Uhr
     
Liebe Sophie, Traugott fährt nicht auf der MS Europa . Er verzichtet auf´s Internet, um sich ganz auf seine theologische Arbeit an Bord zu kümmern.  
noch nicht überfahrene Sophie
25.10.2011
09:59 Uhr
     
Es ist am besten für Fortkommen auf beiden Seiten, wenn Religiöse Nicht-Religiöse ernst nehmen und ihnen auf gleicher Ebene begegnen. Hier ein Beispiel: Jesus und Nikodemus, Joh.3.
Außerdem ist in einer heutigen Demokratie Hirte und Schaf nicht förderlich. Besser ist, wenn "Schaf" Pastoren, Priestern oder auch Religionslehrern ebfs. auf gleicher Ebene begegnet und, wenn nötig, widerspricht. Hierzu fällt mir eher Hiob ein. Die Bibel ist kein Buch für kollektiven Gehorsam, sondern hat Raum für Widerspruch, Diskussion und Zweifel (Der ungläubige Thomas).
Im Internet werden fast nur persönliche Beleidigungen gelöscht. Wir leben in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit, und die KIrchen leben auch in ihr und nicht darüber. Ich bin sicher, zu Jesus konnte man alles sagen, schon, weil er sicher neugierig war.
Guter link, WM.
@Claus: Auf der MS Europa gibt es Internet in den Kabinen.
 
webmaster
25.10.2011
07:47 Uhr
E-Mail    
Na ja, das Thema ist und bleibt diskussionswürdig und erregt die Gemüter. Warum sollten wir die Seite schließen, nur weil sich einige drastisch ausdrücken?
In diesem Medium Internet, wo sich jeder anonym äußern kann, ist das so, davon bleibt auch lebensmut.de nicht verschont. Es sei denn, wir würden alles löschen, was uns inhaltlich nicht passt oder formal nicht gefällt.

Hier eine kleine traurige Nachricht aus Italien, die vor einigen Jahren durch die Presse ging:

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/bischof-verweigert-impotentem-mann- die-trauung/1253284.html

"Die Tatsache, dass die katholische Kirche die Ehe mit dem Ziel sieht Kinder zu zeugen, hat den Bischof wohl davon abgehalten dem Paar den Segen zu geben. Schade, dass einem sich liebenden Paar, der Wunsch der kirchlichen Trauung aufgrund von Impotenz nicht erfüllt wird..." (Die Welt)
 
Claus
24.10.2011
22:25 Uhr
     
Sorry, soll heißen "seit mehr als 30 Jahren"...  
Claus
24.10.2011
22:11 Uhr
     
Gott sei Dank ist Traugott auf einem schönen Schiff, um zu predigen, so liest er seine Lebensmut-Seite momentan nicht. Aber wenn´s hier so weiter geht, wird er sie schließen. Von einem, der TG seit mehr als 30 Jahre kennt.  
Monika Glaessel
24.10.2011
18:40 Uhr
     
Gott segne euch Alle, die Gescheiten, die Dummen, die Gerechten, die Ungerechten, die alles wissen,
die wenig wissen, die Extremen und die Toleranten, die in der Mitte, und die mit Verstand........,
lieber Traugott schreib mal wieder und bring ne klare Linie rein, sonst verirren sich alle.........
 
Berliner
24.10.2011
17:21 Uhr
     
@ rbbln - Nein, die Seite verliert nicht an Qualität, sondern gewinnt an Freude, weil sich doch TAUSENDE Leser freuen, wenn kritische Stimmen mundtot gemacht und hier rausgegrault werden - das ist die typische Überheblichkeit der Heiligenscheinsammler, die die Menschen ZU RECHT dazu treibt, mit Zorn und Wut im Bauch die Kirche zu verlassen.
Wer lässt sich schon von Blinden die Farbe erklären, wer lässt sich schon von zölibatären Mumien etwas über Sexualität erklären - vielmehr müssen normal denkende Menschen die kirchlichen Selbstheiligen mit ihren Mißbrauchsattacken ans Tageslicht bringen.
 
rbbln
24.10.2011
16:47 Uhr
     
hallo, webmaster - jetzt verliert die seite an qualität, oder sehe ich das nur so ... schade, aber ganz verabschieden möchte ich mich dennoch nicht ...  
Balou
24.10.2011
11:32 Uhr
     
Probier's mal mit Katholischsein, mit Häme und Katholischsein
jagst du die Schwul'n und Impotenten weg.
Und wenn du stets katholisch bist und was nicht appetitlich ist, dann jag es weg, egal an welchen Fleck.

@Berliner: Das ist echt ein Hammer, was da steht. Da steht im Klartext, wenn ein armer Kerl ihn nicht mehr hochkriegt - für ein Weib, versteht sich - hat er dort nichts verloren. Hält der Vatikan zufällig Anteile an Viagra-Aktien? Und Klein-Do versteht das dann doch. Heilige Jungfrau Maria, hilf denen. Grüße aus dem Urwald.
 
do
23.10.2011
21:31 Uhr
     
Danke, Herr Schley, für die Klärung! So wundere ich mich nicht mehr!
Eine gesegnete Woche
do
 
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