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ing
20.03.2014
17:21 Uhr
     
Habe seit langem auchmalwieder einen Film gesehen; ihn gibt es schon länger : Über einen Menschen, der für eine kleine Zeit, 'Himmel auf Erden' gefunden hatte. Besonndere Verneigung zu Peter Schneider und Timur Massold , und überhaupt - Hans Weingärtner. Ein sooklares filmBild, wie Natur SEGEN ist. Wenn sie gelebt werden darf. Geborgenheit schenkt.
Es wird deutlich, wie der Einbruch durch Brutalität, fernab von emotionaler Intelligenz, das Gute stört. Zerstört.
Besonders wertvoll empfand ich die beiden Kameraeinstellungen von Angesicht zu Angesicht
- mutiger Mensch in Liebe und dem auftauchenden Wolf
- mutiger Mensch in Sehnsucht nach GeRECHTigkeit und Wahrheit und dem drohenden Jäger
Ja, ein wichtiger Film : Die manchmal von der Gesellschaft als verrückt eingestuften Menschen sind Menschen, die sich nach Liebe sehnen, nach Geborgenheit, nach den ganz normalen Wertvollheiten. Wie jeder andere Mensch. Und das Falsch aber nicht mehr mitleben können, wollen.
' Die Summe meiner einzelnen Teile '
Programmmäßig war er wirklich gut gewählt, denn er lief in den Morgen der Frühlingstagundnachtgleiche hinein.
SEINE NATUR war der Hoffnungsträger ... Danke an ARTE.
 
SB
19.03.2014
13:55 Uhr
     
Hallo Flogni,

danke für die interessante Schilderung des Films, habe sie mit Interesse gelesen.
Wir haben diese Woche im Kino auch schon die entsprechende Vorschau gesehen.
Wir hatten uns den Film "Philomena" angeschaut, beruht auf einer wahren Geschichte, die mich sehr erschüttert hat und auch sehr sehenswert ist.
 
Flogni
19.03.2014
10:43 Uhr
E-Mail    
Hof ist berühmt für sein jährliches Filmfestival im Herbst. Die Hofer Filmtage haben sozusagen
ein kleines Pendant - die Woche des Deutschen Films, die den hübschen Titel "Seh(!)quenz" trägt.
Sie endet heute - hinter mir liegen sieben Tage, an denen ich 15 z.T. hervorragende Filme gesehen
habe. - Anmerkung - ich bin ein leidenschaftlicher Filmfreak.
Von allen Filmen hat mich Dietrich Brüggemanns "Kreuzweg" am meisten berührt - so sehr, dass
ich ihn mir gestern zum zweiten Mal angesehen habe. Filmkenner wissen - beim erneuten Schauen
sieht man filmisch mehr, da man sich nicht mehr so sehr auf die Handlung, den Dialog konzentrieren
muss.
Nun zum Film.
Er schildert den Leidensweg der tief religiösen 14jährigen Maria, die - beeinflusst durch den jungen
charismatischen Pater Weber- ihr Leben Gott opfert. An Hand der 14 Stationen des Kreuzweges
Jesu entrollt Regisseur Dietrich Brüggemann eine beklemmende Betrachtung über religiöse Rigidität.
Das Drehbuch ist schlüssig, die Schauspielerleistungen - Maria: Lea van Acken, die rigide Mutter:
Franziska Weisz, der sympathische(?) Pater Weber: Florian Stetter, das anteilnehmende Au-Pair-Mädchen Bernadette: Lucie Aron sind hervorragend. 11 starre Einstellungen spiegeln das Verhalten der handelnden Personen wider, nur bei der Firmung, im Sterbezimmer und nach dem
Begräbnis bewegt sich die Kamera. Für viele Filmbesucher eine "Zumutung". Gestern erst entdeckt:
In der Einstellung 12 "Jesus stirbt am Kreuz" war für einen Moment die Uhr im Krankenzimmer = Sterbezimmer zu sehen. Sie stand auf 3 Uhr.
Der Film lief auf der diesjährigen Berlinale, hatte z.T. heftige Reaktionen ausgelöst (Wie man sich denken kann !) und kommt morgen in die Kinos.
Mein Rat - UNBEDINGT ansehen. Er enthält noch viele diskussionswürdige Themen, die ich hier
nicht alle anschneiden konnte.
 
ing
16.03.2014
21:31 Uhr
     
... auf dem Spazierweg Helfer gefunden ...
Eine gute Keitumer Geschichte. Danke, daß Du sie mit uns teilst! Ihr alle Vier, jeder auf seine Weise, seid beschenkt worden.
 
webmasterin
16.03.2014
20:07 Uhr
E-Mail    
Liebe SB! Könnten Sie sich mal kurz bei mir melden (webmaster@lebensmut.de).
Vielen Dank und liebe Grüße!
 
tg
16.03.2014
09:47 Uhr
     
Alltägliches mit Heiligenschein; Schmutzige Hände, die beten; Himmlisches im Irdischen-
dazu eine frische Geschichte:
Vorn links an meinem Golf verliert der Reifen Luft, ich fülle bei der Tankstelle nach, doch nach zwei Stunden steht das Auto platt vor der Tür. Ich suche in einem Fach unterm Kofferraum nach Wagenheber- finde Reparaturset, mache mich schlau, nehme Bordbuch, lese, wo der Ansatzpunkt für Wagenheber ist.
Gehe mit Frau erst mal eine Runde spazieren- Sie bekniet mich, ADAC oder Helfer zu holen. Aber in Erinnerung an all die Reifenwechsel früherer Jahre, als man noch ordentlich zwischen Sommer- und Winterreifen unterschied, wollte ich es selber machen. Aber Frau drängte weiter auf Helfer- wir überlegten: wir kamen auf vier Tatkräftige in der Nachbarschaft. Aber ich wollte es erst mal allein.
Auf dem Spazierweg treffen wir Dachdecker Harald Wegner mit Sohn Daniel, Landmaschinengeselle- mein alter Konfirmand. „Kannst Du nen Reifen wechseln - für 20 Mäuse“. Na klar. Also in einer viertel Stunde. Vater und Sohn rücken an, mit Riesenwerkzeugkasten u Wagenheber, gut auch für LKW. Schon setzt einer den Wagenheber an, der andere: Pastor, dies Golf- Modell hat gar kein Werkzeug mehr an Bord." Schon war einer von vier Sommerreifen aus der Garage geholt, montiert, der Nagel im Reifen geortet, der platte und die restlichen Sommerreifen verladen, um Montag in der Werkstatt den Rest zu erledigen… Der Vater zum Abschied: „Wir wenigen Keitumer müssen uns doch helfen“. Ingrid fiel ein Stein vom Herzen. Und wohlwahr, man soll die Fachleute ranlassen.
So ein Segen, nach sicher zehn Jahren erster platte Reifen, und das nicht auf Reisen, sondern vor der Tür ohne dass ein Termin drängte. Und Hilfe war so nah.
 
SB
14.03.2014
18:58 Uhr
     
Hallo Jakobus, danke für den Hinweis.
Zu U.H kann man stehen wie man will, aber den Artikel fand ich interessant und nachdenkenswert.

Schade, dass wir nichts mehr von Orbart hören, ich hoffe es geht Dir gut und Du genießt den herrlichen Frühling in Berlin.
Deine Beiträge haben diese Seite bereichert und Du fehlst.
 
Menke
14.03.2014
15:23 Uhr
E-Mail    
Alles ist verrückt!

Wenn ich nur genug Geld und dadurch Ansehen habe,gild mein verrücktsein als Verständnis und Mitleid.
Die Fans die so denken,sie sehen sich nicht dabei,sondern lassen ihren Gefühlen freien Lauf,weil Sie immer jemand brauchen der ihr Selbstbewusstsein im angepassten schmälert.
Ein Held der in der Wirklichkeit keiner war und ist,braucht einen Epos für sich und die ihn dazu gemacht haben,für beiderseitige Unsterblichkeit.
Der Alltag im nicht so Leben wollen,macht sie dazu.
Wenn jetzt der Selbsternannte Zeitpunkt gekommen ist,als Held als Heros in die ewigen Jagdgründe einzugehen,dann liegt in der Zermonie der Vasallen,der nicht erlebte Abschied von beiden Seiten.
 
jakobus
14.03.2014
13:24 Uhr
     
Sehr lesenswerte geistliche Anmerkungen zu U.H. von Präses Rekowski. (www.praesesblog.ekir.de)
Grüße von jakobus
 
ing
13.03.2014
12:07 Uhr
     
... empfand Es wie einen Gleichklang zu Euerem Märzenbecherwald im Sonntag, Monika : Gerade gelesen, und im gleichen Moment an Dich gedacht : Heut'nacht, eine 1/4 Stunde nach Mitternacht im ZDF. Liebe Grüße!  
tg
12.03.2014
19:01 Uhr
     
U.H. - irgendwie auch tragisch.Liebebedürftig, fürsorglich und verrückt wohl. Könnte er wenigstens jetzt von seinem Präsidentenamt zurücktreten.So verblendet - War ich/du das auch schon? Nur Mitleid , aber wat mut, dat mut.  
Menke
11.03.2014
17:31 Uhr
E-Mail    
Kannst Du dich vergessen?

Ich staune wenn ich abens den Tag revue passieren kann und meine Photos in ruhiger Atmosphäre noch einmal ansehen mochte.
Wie schön,denke ich dann über jenes oder anderes,was ich so nicht gesehen und doch aufgenommen habe.
Da ist die Sonne wie sie sich im Edersee bricht,schillernd und doch kräftig auf Wasser und durch Bäume,zwischen zweigen mir zublinzelt.
Sie nimmt sich der verschiedenen Farben an und gibt sie kräftig,wärmend zum staunen in der Ruhe sich zu finden weiter.
Ich hätte noch gerne mehr der warmen,bunten Bilder gesehen und doch musste auch hier meinen Tribut zollen. Und so leitete mich der Augenblick in die Unendlichkeit des loslassen hinüber.
 
Monika Glässel
11.03.2014
10:48 Uhr
     
Vorgestern in einem "Märzenbecherwald" gestaunt, wie im Paradies....  
sonnenlichtflaum
09.03.2014
15:36 Uhr
     
Erlebte heute ein Paradieschen, liebe SonnenBlume: Durfte heut'morgen im Gottesdienst Berührendes sehen : Durch die Drehung der Erde jetzt in dieser Zeit - flutet SEINE SONNE während des Gottesdiensts so in den Raum, daß SIE auf dem Haupt und dem Rücken der Organistin badet. Voller Anmut. Und noch auf den Noten und auf ihren Händen. Von meinem Platz aus konnte ich ihr Profil sehen. Der lebensFlaum leuchtete sonnendurchflutet. Es war wundersamt. Konnte mich gar nicht sattsehen. Und hatte das Gefühl, noch nie sooschön gesungen zu haben. Meiner Meinung nach.  
tg
08.03.2014
18:24 Uhr
     
Paradieschen- Radieschen. Herrlich, den Himmel so zu erden. Lasst uns mehr die Dinge mit Heiligenschein sehen. Und das Heilige mit Händen kneten.  
SB
07.03.2014
16:14 Uhr
     
Wünsche Euch allen eine gute Fastenzeit.

Das kleine Paradies
oder: Ein Stück Himmel auf Erden

„Können wir sonst noch
etwas gebrauchen?“,
rufe ich im Weggehen
und erhalte die unerwartete,
aber eindrückliche Antwort:
„Ja, ein Paradieschen!“

Stimmt, denke ich bei mir,
das ist es, was wir letztlich
in allem suchen:

Ein Stück Himmel auf Erden,
etwas Bleibendes in
der Vergänglichkeit,
etwas Wesentliches bei
aller Oberflächlichkeit,
einen Vorgeschmack auf
die kommende Erfüllung,
der uns Mut macht und
uns in Vorfreude motiviert.

„Denkst du auch an die
Radieschen?“, höre ich,
in Gedanken versunken,
vom Balkon her. –

„Welche Radieschen?“
Ach so! Ein
paar Radieschen
sollen es also sein. –
Wenn es uns denn an
den Himmel erinnert?!

Aus: Hans-Joachim Eckstein, Du bist Gott eine Freude. Glaubensleben – Lebenslust,
 
ing
06.03.2014
15:31 Uhr
     
Freue mich auch noch mit dazu, daß Audrey Hepburn und Gregory Peck dort waren. Im Film von 1953 ist es Geschenk, die Drei in dieser schönen Stadt zu begleiten. Herrlich, die Bilder des Photographen. In °Ein Herz und eine Krone°  
tg
06.03.2014
10:22 Uhr
     
waren 10 Tage in Rom. In dieser festlichen Stadt vibriert das Leben in einzigartiger Mischung: Wie nirgendwo anders liegen die Schichten der Menschheitsgeschichte so offen zu Tage- hier war Paulus, hier Karl der Große, hier Luther hier Michelangelo , hier Hitler, hier starteten die Römischen Verträge. Grandios der machtvolle Petersdom, zum Einschüchtern erbaut, hinreichendes Hotel Casa Valdese.  
Menke
04.03.2014
17:49 Uhr
E-Mail    
So sind wir Menschen!

Keiner will und wird sich letztendlich vernichten wollen,in letzter konsequenz würde es denn so weit kommen.
Die Hürden dafür sind hoch,zb.Atomkrieg den auch der Sieger nicht überleben würde und ist er noch so machthungrig und stark.
Die Kriege davor, waren nicht so risikovoll,denn wer den Krieg gewann übelebte meistens nicht nur,er konnte seine Machtposition noch weiter ausbauen.
Der Verlierer ist wie immer wenn es um Machtinteressen geht,die bevölkerung.
Diplomatie ist gefragt,aber die Menschen in der urkraine sind gespalten und das ist der Macht gerade recht.
Jeder von uns sollte sich fragen,wo finde ich in meinem Umfeld Einigkeit und wo liegen die Gründe von Uneinigkeit.
Ist für mich überhaupt vorstellbar,mit meiner Intressenslage,in Einigkeit mit Natur und Mensch leben zu können ja leben zu wollen?
 
Ohli
04.03.2014
08:23 Uhr
E-Mail    
Ja, auch ich hoffe auf Vernunft und sende "einen Engel " an die Verantwortlichen. Es kann doch nicht angehen, dass wir aus den letzten Kriegen nicht gelernt haben!!!  
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