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Elena
11.03.2004
08:21 Uhr
     
Liebe Rebekka! das ist schön bebildert, wie zuvor. Und die Antwort vor einigen Tagen war auch gut.
Lieber Pastor Giesen! Die Bitte, von der Re spricht, erreicht mich nicht und die Predigt auch nicht, doch das muß nicht sein, ist nicht tragisch, weil es andere Predigten gab und geben wird, die mich durchaus erreichen. Allerdings Rilke an Gott:

Du gingst in Tausenden verloren.
 
Rebekka
10.03.2004
22:49 Uhr
     
Freude strömt durch mein Herz bei der so offenherzigen Begrüßung, hab Dank Traugott/Bruder. Hoffentlich hat Deine Bitte Elena auch erreicht.
Christus als ein ins Innere rufendes äußeres Bild, sogar Traumbilder können nicht ohne äußere Bildimpulse entstehen und sich als Christ zu erfahren bedarf es auch des Christusimpulses. Ich folge der Imagination der verführerisch starken Bildersprache von Weinstock und Rebe, fühle mich wie eine leichte Feder getragen von einer großen Welle aus Liebe und Freude. Irgendwann bricht sich dann die Welle am Meeresrand und ich werde schmerzend hermgewirbelt und vom zurückfließenden Wasser ins Dunkle gesogen. Getroffen von "...alles vom Leib halten..." stehe ich dieser Situation hilflos gegenüber, verstärkt durch Erinnerungen, erlebe ich mich als Opfer und fühle tief innen nur noch Schmerz - ein Sterben. Wenn ich als Kind mehr gelernt habe meinen Selbstausdruck zu drosseln und mehr die Erwartungen anderer zu erfüllen, ist es schwer eine selbständige entfaltende Entwicklung zu nehmen und mich in dieser Situation nicht zu verschließen. Auf meinem Individuationswege ersehne ich mir natürlich eine Wesensentwicklung der eigenen Persönlichkeit um hier meiner selbst Willen geöffnet zu bleiben. Das anrührende Gebet dann ist für mich auch ein Möglichkeit der Öffnung, wird mir doch dadurch bewußt, dass ich in der Liebe Jesus bin was immer auch geschieht. Ein Gingiumbaum steht in meinem Vorgarten, war er früher doch als Heilbaum in unserem Kulturbereich heimisch. Re
 
Sophie D.
09.03.2004
10:35 Uhr
     
Schönes Gedicht, do. Bei mir wieder neu erwachte Freude, wie immer durch die Literatur. Da greife ich, nach Zeiten von Krankheit und Trauer wie zufällig zu Ovid, 30 Jahre nach dem Großen Latinum, und da geht mir das Herz auf vor der Schönheit der Sprache. Und da sehe ich, sie hatten auch den einen Gott, aber er hieß Saturn, und das freut mich, weil Saturn mein Lieblingsplanet ist (außer der Erde), und Saturn wurde gestürzt von Jupiter und Juno (Adam und Eva?), das Goldene Zeitalter war zuende. Und der Sündenfall ist nicht die Sexualität, sondern der Gebrauch von Waffen und der Brudermord. Ich fange an zu lächeln mit Ovid und bin wieder glücklich und weiß schon, was ich danach lese.
Danke, TG, für die klare Stellungnahme zu Mel Gibsons Film. Ich finde, er könnte vor der eigenen Haustüre kehren und einen Film über den amerikanischen Holocaust machen. Übrig blieben einige Sioux, deren Chief, Sitting Bull gefragt wurde, was er von dem neuen Land für die Indianer (Reservate) halte. Er sagte "es gibt keine Indianer mehr". Bury my heart at Wounded Knee.
 
do
09.03.2004
09:39 Uhr
     
Das folgende Gedicht hatte ich zum Thema Paulus an die Korinther geben wollen, das Spiegel-Bild ließ mich an den Gingkobaum denken ... etwas verspätet und nachträglich passt es ja vielleicht doch noch zur schönen Predigt, hat doch auch Goethe diesen Korinther-Brief so sehr geliebt.

GINGKO BILOBA
Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.
Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt?
Solche Fragen zu erwidern,
Fand ich wohl den
rechten Sinn;
Fühlst du nicht an
meinen Liedern,
Dass ich eins und
doppelt bin?

"Nicht zumachen" ist vielleicht einfacher gesagt als getan - was ist, wenn der/die/das Gegenüber zumacht ? Ein freundlicher Gruß. do
 
Traugott Giesen
08.03.2004
18:04 Uhr
     
Dank Euch, frische Schwestern. Ein guter , neuer Ton. Aber nicht verschlossener werden- Seht Die Predigt vom Weinstock. Reben haben ihre Würde vom Zugehören zum Weistock der Freude. Und sind zum Durchlassen der Freude da, zum Fließen lassen. Nicht zumachen, vielleicht achtsam werden, aber nicht zumachen, zur Not grüßend weitergehen.  
Rebekka
07.03.2004
16:22 Uhr
     
Liebe Elena, ich danke Dir für Deine Zeilen auf meinen ersten Text hin. Ja die Eltern sind schon ein fast lebenslanges Thema. Erst die Versöhnung mit Ihnen, brachte mir mehr Freiheit, Eigenständigkeit und ein verantwortlicheres Leben. Dieser Weg dahin war nicht leicht, dauerte fast mein halbes Leben lang und war nur mit Hilfe von anderen möglich. Daher kann ich auch die Auswirkungen früher Verlassenheitsgefühle nachempfinden und es war mir immer ein tröstlicher Gedanke, dass der heile Kern (göttlicher Kern, das Selbst oder wie immer er genannt wird) nicht zerstörbar ist. Durch unterschiedliche Umstände kann er verschüttet oder auch fest verschlossen sein. Ich bin froh, dass Du Dich nicht nur verschlossen fühlst, könntest Du sonst die Musik und die Liebe in Jesus als göttlich empfinden - nicht zu vergessen der Brennende Dornbusch? So geht mir auch der Weg des Christopherus zu Herzen, trug er am Ende Christus doch nicht auf den Schultern, sondern über dem Herzen. Dadurch wird das paulinische Wort "Nicht ich lebe, sondern Christus lebt in mir" konkretisiert. Ich wünsche Dir, mir und uns allen mehr Zuwachs an Öffnungen. In gespannter Erwartung der heutigen Predigt!! Re

07.03.04 17,20
 
Elena
05.03.2004
09:37 Uhr
     
Liebe Rebekka! Das kann man nicht schöner schreiben, das ist herrlich beschrieben. Eigene Erfahrungen? Ich bin zu für dieses Lied, verschlossen. Ich lese es, genieße es, genieße auch die Predigt, dann Ende. Ich bin zu, weil ich Teile davon gelebt habe und festgestellt habe, daß man nichts zurück bekommt, das fängt bei den eigenen Eltern an, die einen für selbstverständlich nehmen. Es ist auch weiblich, dieses Lied, denn Frauen geben mehr als Männer. Das Einzige, dem gegenüber ich nicht verschlossen bin, ist "die Liebe ist die größte unter ihnen", wenn ich Jesus darunter verstehe. Gott muß nicht hoffen, weil er weiß, muß nicht an sich selbst glauben, glaubt auch im AT oft nicht an die Menschen, aber Gott schenkt sich als Liebe in Jesus. Gedichten gegenüber werde ich auch immer verschlossener, das einzige, das beständig bei mir bleibt, ist Musik. Musik ist göttlich. Alle Völker glauben an Gott, denn jedes Volk hat seine eigene Musik. Es ist daher einsichtig, daß ich die Predigt davor mehr mochte und bedeutender finde im Übergang von irdischen Feuern verschiedener Art zu Moses' Dornbusch.  
Rebekka
04.03.2004
17:22 Uhr
     
Das Hohelied der Liebe kann nicht schöner gepredigt werden als von Pastor Giesen - so ist es für mich. Selbst erlebte ich das Hohelied ergreifend in der Schau mit dem DU. Die Stelle mit dem beschlagenden Spiegel ist mir wichtig, geheimnisvoll einladend kann ich wahrnehmen, was aus dem Unterbewusstsein aufsteigt und wie in einem Märchen schreite ich durch ihn hindurch zu einer eigenen blühenden Welt. Im Spiegelbild Gottes werde ich meiner selbst inne und liebevoll erkannt, wie ich im eigentlichen gemeint bin. Jesus hat diese Liebe gelebt und da er nicht mehr aus Fleisch und Blut hier ist, bin ich angewiesen auf lebende Menschen (Musik, Kunst und Dichtungen sind Möglichkeiten) bei denen sein Bild durchscheinend ich diese Liebe wahrnehmen kann. Ich kenne nicht viele Menschen bei denen dies mir möglich scheint und deshalb ist mir diese Predigt so wichtig, da mir beim Lesen vieles klarer und sichtbarer wurde. Außerdem ist sie eine wunderbare Aufforderung die Liebe Jesus zu leben. Auch die Verbindung darin mit der ganzheitlichen Liebe "werde ich liebend erkennen wie ich erkannt worden bin" brennt wie eine Fackel und erscheint in dem anderen Hohelied der Liebe im Alten Testament, dem Lied der Lieder, noch poetischer: "Früh zu den Weinbergen lass uns ausgehen und sehen, ob die Reben schon treiben, die Blütenknospen aufbrechen und die Granatbäume blühen, denn dort will ich dir meine Liebe schenken." Ich finde es mutig hier zu schreiben und würde mich freuen, wenn andere mutige LeserInnen von ihren Erfahrungen mit diesem Lied hier berichten würden.
Alles Liebe R. die Einsteigerin!
 
astrid
01.03.2004
19:19 Uhr
     
Bin eine neue Leserin dieser Seite und möchte mich bei TG für die wunderbare Predigt bedanken.
Hab außerdem ein "Wort für den Tag" für Euch:

Die Luft ist dieses leichte Etwas
das um deinen Kopf herum ist
und heller wird wenn du lachst. (Tonino Guerra)
 
S.D.
01.03.2004
10:38 Uhr
     
Ich möchte Euch trotz vorgenommener Zurückhaltung noch etwas zu bedenken geben: Wir bekamen 40 Überstunden bezahlt, die waren mit einem Sonntags- und einem Nachtdienst verbraucht. Was wir nach 16,30 gemacht haben, an den Notfällen, haben wir umsonst gemacht. Der Patient konnte sich oft nicht einmal bedanken, wenn er nämlich bewußtlos war. So arbeiten die meisten Ärzte, Krankenschwestern, die freiwillige Feuerwehr, viele bei der Kriminalpolizei, Politiker und deren Angestellte, Journalisten und letztlich jede Mutter in diesem Land, jede Mutter steht jahrelang nachts auf und arbeitet umsonst für Eure ( und meine ) Rente. Aus Liebe. Und was wir Ärzte tun, ist auch aus Liebe, um dem Patienten sein Leben zu retten. Da ich nicht bewußtlos bin, danke ich Euch für Eure Arbeit an dem Website. Macht sie aus Liebe zur Religion und aus Liebe zu den Menschen. Liebe zum Ganzen ist eine viel bessere Bezahlung als Geld. Und wer nichts von Liebe weiß, sollte die letzte Predigt lesen.  
S.D.
29.02.2004
19:21 Uhr
     
Ich finde auch, das war fast eine Sophie-Seite, aber das war nicht so gemeint, sondern oft als Anregung. Leider kam selten Antwort. Ich werde mich mehr zurückhalten und jetzt die Predigt lesen. Der Eintrag von Thomas Müller aus Bern war sehr schön, finde ich.  
Mani
28.02.2004
21:15 Uhr
     
Hallo,
ich freue mich, diese Seite gefunden zu haben.
Mir fehlt zur Zeit der Lebensmut (oft).

Ich werde wieder hereinschauen und gruesse herzlich

mani
 
Marie
27.02.2004
21:03 Uhr
     
Zu 1.Kor. 13.Wir sehen v o n u n s gibt eine eindeutige Richtung,das ist auch interessant verglichen mit Luther,wo "wir sehen jetzt..." offen läßt,was wir sehen.Klar ist ja nur,daß es jetzt im Gegensatz zu "dann" unklar ist. Ich möchte schon gerne wissen und möchte es gleichzeitig noch ein bischen offenlassen,w a s es zu erkennen gibt.Vielleicht mich selber,vielleicht was hinter dem Spiegel steht.Ist das die dunkle Rückseite von Glaube,Hoffnung,Liebe,die ich auch erst "dann"wirklich erkenne?Geht es um ein Erkennendessen,was die Welt im "Innersten zusammenhält?"Nun aber bleiben...". Ist das hoffend gemeint,die 3 sollten doch bitte wenigstens bleiben und nicht im dunklen Wort-Spiegel verschwinden ,wenn schon sonst alles den Bach runtergeht?Also nehmt doch endlich Vernunft an!Ultima ratio. Oder ist das ein "Bleiben",das Anteil an etwas Ewigem,Dauerhaften verspricht,vgl.Todesanzeigen:"unsere Liebe wird Dir einen ewigen Platz in unseren Herzen sichern"?  
Martin Z.
25.02.2004
12:26 Uhr
     
Zum Hohen Lied der Liebe:
Ich verstehe das etwas anderes: Wenn man in einen Spiegel blickt sieht man ein virtuelles, gleichsam durch den Spiegel nur vermitteltes Bild. Es ist außerhalb dessen, was wir als real oder reell bezeichnen, also nicht konkret erfahrbar, fassbar. Es kann nur versucht werden, das virtuelle Bild von außen zu durchdringen, zu verstehen und anhand dessen Rückschlüsse auf das Wirkliche zu ziehen. Nur Bruchstücke lassen sich erahnen. Glaube, Hoffnung und Liebe sind es, die in uns überhaupt den Wunsch hervorrufen, die Welt und den anderen Menschen verstehen zu wollen. Wir sind hier auf Erden auf diese drei Kräfte beschränkt, im gleichen Zuge aber auch damit beschenkt und vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet.
Also kann ich Paulus auch nicht so verstehen, dass wir durch die Liebe den anderen schon jetzt so verstehen, wie er von immer her gemeint ist. Wir können und dürfen stets nur sehnsüchtig danach streben und es vorausahnen.
Ausdrücklich ist aber doch in dem Text der Gegensatz von "jetzt" und "dann" hervorgehoben. Die vollkommene Erkenntnis kann erst die Vollendung des Reiches Gottes bringen. "Von Angesicht zu Angesicht", also fassbar, verstehbar, was uns jetzt noch als unfassbar und nicht verständlich erscheint.
Der Text gibt uns einerseits die große Aufgabe, Glaube, Hoffnung und Liebe zu üben und zu verbreiten. Er weist aber darüber noch hinaus, was in mir jedenfalls eine große Vorfreude weckt auf den Moment, in dem wir von Angesicht zu Angesicht alles unmittelbar (und eines Spiegels nicht mehr bedürftig) erkennen werden.
 
catharina
25.02.2004
09:32 Uhr
     
ja ,was ist denn hier los!????
auf der Seite,auf der man lebensmut tanken kann,wird mal gemeckert!?
naja,macht nix,tut auch gut.
Aber: schon wahr,es war mittlerweile eher eine "sophie-seite" geworden.

 
Traugott Giesen
25.02.2004
08:00 Uhr
     
Aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther im 13. Kapitel, seinem Hohen Lied der Liebe: "Wir sehen von uns jetzt nur Umrisse, wie in einem beschlagenen Spiegel, ein verschwommenes Bild- Dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich bruchstückhaft, dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. -Nun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, die Liebe aber ist die größte unter ihnen." Also hillft Liebe, schon jetzt den Andern zu erkennen, wie er von immer her gemeint ist?? Mal bitte Vorschläge zu einer möglichen Predigt. TG  
Juergen Moellering
23.02.2004
18:12 Uhr
E-Mail Homepage  
"Schutzengel"

Schutzengel, hab' Dich lieb,
Fröhlichkeit, bitte mir gib.
Laß' schweigen die Sorgen,
Die plagen erst morgen.

Schutzengel, hüte mich,
Deine Kraft brauche ich.
Freue mich jeden Tag,
Alles gut enden mag.

Schutzengel, schütze mich,
In Gefahr rette mich.
Sei Hilfe in großer Not,
Begleite mich bis zum Tod.

Schutzengel, ich dank' Dir,
Immer bis Du bei mir.
Liebe geb' ich dafür,
Öffne die Himmelstür.


Von Jürgen Möllering ã
JuergenMoellering@t-online.de
http://www.Versefinder.de
 
Bärbel H.
22.02.2004
19:51 Uhr
     
Für diese Predigt (22.2.) Dank! Ein kräftiges Bild- das mit den Feuern. Wenn man`s nach langen Winterwochen denn selber wieder mal spürt: Frühlingsahnen unter blauem Februarhimmel...
Wir können nicht wie Verfluchte leben! Wohl wahr.-
Eine gute Woche allen Mitlesenden!
 
do
22.02.2004
11:12 Uhr
     
Heute ist meines Vaters Todestag - am Petritag. Wie die Kolumne berichtet - "Aufbruch der Seeleute zur neuen Fangsaison", auch junger Buben, deren Väter auf See geblieben waren. "Die großen Feuer strahlen also Aufbruch und Ende und Abschied und Neubeginn aus" ... Mit diesem Gedanken fällt mir der Abschied von meinem Vater leichter, vor vielen Jahren startete er ins Haus der Liebe, dort ist er nun; und ich muss mir keine Sorgen und Gedanken um ihn machen. Es war schön, die genauen Hintergründe dieser friesischen Tradition erfahren zu dürfen, so mit unserer "Herzens-Heimat" (ein gutes Wort!) auch über die Entfernung verbunden sein zu können. Die Flamme strahlt herüber aufs Festland - Danke.
"Rüm Hart klaar kimming" und ein helles "Alaaf" lachen gemeinsam! do
 
Thomas Müller
21.02.2004
22:23 Uhr
E-Mail    
Lieber TG,
liebe alle hier Mitschreiberinnen und -schreiber

Zufällig "stolperte" auf Eure Adresse. Ich lese hier schon seit einigen Tagen mit und kann Euch/Ihnen nur mitteilen, dass es, wie mir scheint, schade wäre, wenn dieses Forum/Gästebuch aufgegeben würde. Die Tonart, wie Ihr miteinander umgeht, auch "streitet", scheint mit respektvoll (was ich davon las) und liebenswürdig!

Wenn es nur überall so wäre ...

Dies vorerst als Anfang. Vielleicht habe ich zwischendurch etwas Zeit zum hier auch etwas dazu zu sagen.

Dies vorerst: Ich bin ein Liebhaber von Aphorismen und unterlege manchmal meine Gedanken damit.

Ich versuche es mal:

Besuch
Es waren einmal zwei Bienen, die saßen am Eingang ihres Bienenkorbs in der Sonne. Lange Zeit hatte ein heftiger Sturm gewütet. Seine Gewalt hatte alle Blumen weggefegt und die Welt verwüstet. "Was soll ich noch fliegen", klagte die eine Biene. "Überall herrscht ein wüstes Durcheinander. Was kann ich da schon ausrichten!" Und traurig blieb sie sitzen. "Blumen sind stärker als der Sturm", sagte die andere Biene. "Irgendwo müssen noch Blumen sein, und sie brauchen uns, sie brauchen Besuch. Ich fliege los."

Phil Bosmans
(*1922), belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller, »der moderne Franziskus«

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
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