Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
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JM
05.09.2015
06:25 Uhr
     
Dieses Bild ist mehr als schrecklich. Aber es gibt noch mehr davon: Jedes Jahr, werden tausende von Kinder abgetrieben - ermordet. Aber Bilder der abgetriebenen MENSCHEN sind wohl zu grausam, um in den Tageszeitungen zu erscheinen und Mitleid zu erzeugen. Leider haben diese getöteten Kinder keine Lobby. Die durch Absaugung oder sonstigen Abtreibungsmethoden abgetrennten Körperstücke sind dem Leser wohl nicht zuzumuten. Was sind wir Menschen doch in all den Jahren abgestumpft. Hören und sehen nur das, was wir hören und sehen wollen. Gott und seine Gebote werden solange verdreht, bis sie dem Menschen passend erscheinen. Gibt es Leben erster und zweiter Wahl? Einfach nur ekelhaft. Und noch etwas: Die Scheinheiligkeit unserer Regierung ist nicht zu überbieten. Verdient sie nicht sehr gut an den Waffenlieferungen in diese Kriegsgebiete? Sollte Deutschland, die USA und all die anderen Länder diese Lieferungen nicht sofort einstellen? Aber nein, dann steht die "schwarze Null" nicht mehr und unser Export bekommt einen Knick. Ich könnte k....n.

Ich wünsche mir, dass die Aufmerksamkeit, welche wir dem ertrunkenen Jungen zu Recht geben, allen getöteten Kindern zukommen lassen und dagegen protestieren. Das wir für das Leben einstehen und nicht über das Leben oder den Tod von Kindern oder alten Menschen entscheiden, sondern das allein Gott überlassen. Und bitte, keine Argumente wie: ja aber, man kann doch nicht, was soll denn daraus werden, zuerst die Ausbildung, aber das Geld, usw. usw. sollten wir aus unserem Sprachschatz streichen. Wenn wir so argumentieren, entfernen wir uns immer weiter von unserem Schöpfer.

Allein die Hoffnung und der Glaube an einen gerechten Gott gibt Kraft, all dieses tagtäglich zu ertragen.
 
Monika Glässel
04.09.2015
18:38 Uhr
     
das Bild von dem kleinen syrischen Jungen, der wegen 8 km Abkürzung in einem maroden Boot ertrunken ist, hat mich gestern völlig umgehauen, es müssen sichere Fluchtwege geschaffen werden, es geht auch über Land, oh mein schönes Syrien, was soll noch aus dir werden??????  
Menke
03.09.2015
14:21 Uhr
E-Mail    
Angefahren!

Wenn jemand einen Menschen angefahren hat, mit Brüchen in seinem Lebenswerk, kann er sich nicht richtig entschuldigen, weil dann würden Brüche für ihn gekittet und verliert sein aufgebautes ich dadurch.
Geh ans Krankenbett mit deiner Selbstkontrolle, jedenfalls meistens ist das dann so.
Aber Kranke im Licht ihres Leidens, spüren durch eigene durchgangende Dunkelheit, ob Licht vom gegenüber wirklich und auf Dauer strahlen kann.
Nichts anderes, wie Erkenntnis, in der Umkehr zu sich selbst.
Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, kann das Licht den Sauerstoff zum Atmen nicht nehmmen.
 
tg
02.09.2015
16:12 Uhr
     
Einer hat einen Menschen angefahren, viele Brüche. Endlich geht der Verursacher den Kranken besuchen, ängstlich zitternd vor dem Eingeständnis: "Ich bin schuldig, Verzeih mir."Als es heraus war: "Du hast es nicht mit Absicht getan;es hätte auch mir passieren können." - Diese Erlösung. Vergebung als Erlösung--  
tg
31.08.2015
16:48 Uhr
E-Mail    
Gemeint ist wohl 1. Korinther 13,1. Paulus verwirft dort wohl nicht die Sprache , sondern sich, wenn er keine Liebe hätte- besser: Wenn mich die Liebe nicht hätte, was hätte ich dann zu sagen? Alles Mitteilen wäre sinnlos, wäre nur ein misstönendes Erz (ein scheppernder Gong) oder eine klirrende Schelle...  
tg
31.08.2015
16:32 Uhr
     
Gemeint ist wohl 1. Korinther 13,1. Paulus verwirft dort wohl nicht die Sprache , sondern sich, wenn er keine Liebe hätte- besser: Wenn ihn die Liebe nicht hätte, was wollte ich dann sagen? Alles Mitteilen wäre sinnlos, wäre nur ein misstönendes Erz (ein scheppernder Gong) oder eine klirrende Schelle...  
Abendrot
30.08.2015
22:12 Uhr
     
Ja. Manchmal gibt es Wunder.
Und dann gibt es noch das berühmte Sylter Weitersagnetzwerk, das Insulaner oft fürchten.

Der Paulus entstofflicht alles in Korinther 1,13. Er lässt in diesem Gedicht alle irdischen Gefäße, auch das Gespräch, zerbrechen, macht alles endlich und arbeitet die Unendlichkeit heraus.
Ein bisschen hart ist er, wenn er die Sprache einfach als klingende Schelle verwirft. Es wurde viel und hart debattiert zu jener Zeit. Aber ich glaube kaum, dass es ihm leicht gefallen wäre, Rainer Maria Rilke unter dem Oberbegriff Klingende Schelle abzuheften. Vielleicht hätte er ein Viertes eingefügt außer Hoffnung, Glaube, Liebe, diese drei, die Sprache und Musik, Logos. Aber dafür haben wir zum Glück Johannes. Vielleicht aber meinte Paulus Streit damit, Unstimmigkeiten.
Wenn wieder Frühjahr ist, will ich nach Vézelay fahren und morgens um sechs Uhr Gregorianische Gesänge hören. Er liebte das sehr, mein Mann. Ich habe seine CD's sortiert. Am meisten Pavarotti, Gregorianische Gesänge, Panflöte und Mendelssohn. Und er liebte romanische Klöster, besonders Sénanque, aber auch die Vorstellung von Cluny. Burgund. Das ist die richtige Stelle (Sénanque liegt aber in der Provence). Rotwein liebte er nicht sehr, aber Macon Villages und weißen Nuit St. Georges. Ich wollte ihn nach Lourdes in Aquitanien bringen, doch er traute sich nicht mehr, zu weit.
 
hoffentlich
30.08.2015
13:57 Uhr
     
habt Ihr das Glück, daß das kostbare iphone irgendwo auftaucht!  
Abendrot
30.08.2015
10:35 Uhr
     
Liebe Sylter und Gäste, falls Ihr ein I-phone 5 findet mit zerbrochener Glasscheibe und nicht mehr richtig zu laden, also vollkommen wertlos, seid so lieb und tragt es zum Pastorat in Keitum oder zum Fundbüro oder zur Polizei. Es wurde in der Nacht von Freitag, 21.8. auf Samstag, 22.8. in Kampen irgendwo zwischen dem Club Rotes Kliff und der Bushaltestelle Dickstich stadteinwärts verloren oder ist entwendet worden. Auch List ist theoretisch möglich, denn mein Sohn, der es verloren hat, hat eine Amnesie (Erinnerungslücke) von zwei bis drei Stunden. Die Nacht packte sich wie Blei auf meine Stimmung oben drauf. Auf diesem Schrottgerät ist die Stimme meines verstorbenen Mannes. Möglicherweise könnte uns das jemand rekonstruieren, daher würde ich fünfzig Euro Finderlohn zahlen. Wahrscheinlich findet es niemand, denn wir haben uns schon dämlich gesucht, aber diesen Versuch ist es noch wert. Schönen Sonntag und genießt Eure Lieben.  
wegesrand
28.08.2015
19:17 Uhr
     
Alles Blau leuchtet für " fürchte Dich nicht. glaube "  
Abendrot
28.08.2015
17:01 Uhr
     
"Es wird wieder schön, aber anders". Es kann auch schön bleiben, aber anders. So kann man alle Wege noch mal gehen, die Reisen wiederholen. Dann gibt es Momente...Da macht man den ganzen Kram, den er immer machte, Steuer, Finanzen. Er sagte immer: "Wie willst du das je machen, wenn du dir Wochen Zeit lässt für ein einziges Formular?" "Sekratärin", kam die Antwort. Fakt ist: Man macht es dann und weiß, dass er sagen würde: "Ganz großes Lob. Hätte ich dir nie zugetraut." Dann weint man. Kein Ärger, aber auch kein Lob. Dann macht man seltsame Sachen. Man denkt daran, wie der Hund einen Sprung gemacht hatte und einem den Finger mit der Leine am Ehering aus dem Gelenk gerissen hatte. Der war dann in einem Kästchen verschwunden und wird wieder hervorgeholt. Natürlich - und das macht wohl jeder - denkt man an Versäumtes, auch mit Streit vergeudete Stunden. Und dann kommt etwas Besonderes: Der ewig lange Brief an die Kinder, als sie fünf und sieben waren. Zwanzig Seiten, ihre Kindheit, seine Kindheit. Gott. Immer wieder Gott. Mehr als man wusste. Die Intimität mit Gott lässt sich nicht teilen. Sie ist exclusiv. Es ist wohl nicht immer nur Trauer um den verlorenen Menschen. Es ist eine neue Fazette dabei. Man lernt Seiten kennen, die man nicht wahrgenommen hatte. Und kann das verbal nicht mehr zum Ausdruck bringen, wie sehr man sie schätzt, diese verborgenen Seiten. Also muss man glauben. Wenn wir glücklich sein wollen, müssen wir glauben.  
Menke
28.08.2015
13:04 Uhr
E-Mail    
Darf ich mich freuen?

Darf ich mich überhaupt freuen, wenn Natur stirbt, im Wandel ihrer Gezeiten und ich mich aufmache an dem teiluzuhaben wenn alles verändert verwelkt und sich zur Langsamkeit begibt.
Die Düfte der jetzt vielen Farben sind anderes, mein Blickwinkel in der Natur zeigt mir eigentlich, auch Menschen ihrer Untriebikeit in ihrem Dasein, sollte langsam zur Ruhe kommen.
Viele Bunte Farben warten auf aufmerksame Spaziergänger, wenn sie eintauchen in der Erkenntnis, auch ich bin irgendwann nicht mehr wie angenommen so wichtig und kann nicht an mir und anderen hängen bleiben.
Dann lasst andere an ihren wegesrändern, mit solch einer aufhellenden Erkenntnis, an meinem und ihrem Leben vorübergehen, wo beide was davon haben, in ihrer Vergänglichkeit der vollendeten Unwichtigkeit.
 
Monika Glässel
26.08.2015
10:26 Uhr
     
Unsere Kinder sind mit Toni, Emma und Max zu uns gezogen und nun bauen wir aus Dankbarkeit eine "Kapelle der Weltreligionen", heißt, darf jeder drin beten, auch die, die an gar nix glauben, ich freue mich so..... das Leben ist schön, und es lebt sich leicht im Tal der Hoffnung, ganz liebe Grüße an Euch Alle..  
Delta
23.08.2015
21:41 Uhr
     
durfte am Freitag ein gutes Buch verkaufen

Angelika Daiker
Es wird wieder schön, aber anders
Ein Buch für verwitwete Frauen

»Es wird wieder schön, aber anders.« Wer um einen geliebten Menschen trauert, mag das kaum glauben. Es ist ein langer und schmerzvoller Weg, der Trauer Raum zu geben und wieder ins Leben zu finden. Aus ihrer Sicht als Trauerbegleiterin nimmt Angelika Daiker behutsam die Erfahrungen verwitweter Frauen auf.

Es lohnt sich, auch mal nach anderen Büchern von ihr Ausschau zu halten.
 
Abendrot
21.08.2015
21:02 Uhr
     
Das ist so leicht nicht. Eine Person ist etwas ganz Besonderes. Ich finde, dass man sie ganz komplett erst nach dem Ableben erfasst, wenn sie in Gott auflebt. Wenn man das Adressbuch liest, die ganze Treue sieht, wenn man über die wackelige Schrift in Tränen ausbricht und vor allem, wenn Gott die Person verwandelt und sie einem gegenübertritt im Geist wie zu ihren besten, schönsten Zeiten.
Wenn da plötzlich einer auf einen zukommt, sagen wir nur einen Zentimeter zu nah, kann man zu arktischem Eis werden. Wir hatten früher ein Trauerjahr. Ich schätze, dass das aus den Kirchen kommt. Und das hat seinen Sinn.
Wir sind eine schnelle Gesellschaft. Der Speed muss dann mal 'raus, die Besinnung ist wichtig. Ich denke an die klaren blauen Augen von Frère Toger und seine Musik, Ruhe und Tiefe, aber auch Jubilieren dazwischen wie in Bénissez le Seigneur.
 
tg
21.08.2015
16:35 Uhr
     
Das war viel Schönes, Stärkendes. Hier was anderes. Eine Frau entbehrt ihre verstorbene Mutter so. Ich schrieb ihr: Also ...., Ihre Mutter Tina ist im Glück, in Gott, im guten Ganzen und weiss mit dem Allwissenden Gott auch Dich und Deins und hilft mit, dass Du von guten Mächten wunderbar geborgen bist. Du brauchst also Dich nicht um Mutter sorgen, brauchst nichts für sie tun oder lassen. Sie ist in guten Händen, ist da, "wo Fried und Freude lacht". Du brauchst keinesfalls Mutter zurück, bitte doch sowas nicht. Spähe, ob Du in Menschen etwas von Mutter wiederfindest und gib ihnen was, das Du gern Mutter gäbest. Blick nach vorn- da , irgendwann treffen wir uns wieder, anders, neu, vollendet. Bis dahin liebe auf irdische und unvollkommene Weise , was und wen Du heute triffst. Bitte.  
crèperie
21.08.2015
12:21 Uhr
     
... durfte gesternabend eine Feier erleben : mein Enkel besuchte mich um Fünf, weil wir vorgestern geplant hatten, den Berg von Kastanien, der durch den überstarken Wind vor ein paar Tagen viel zu früh heruntergefallen war, 'mal vor ihrer eigentlichen Reife zu öffnen und vorsichtig herauszuholen und zu schauen, wie sie im Auguststadium aussehen. Haben wir noch nie in Mengen gesehen ... Nach diesem Werk, als wir sie alle bestaunt hatten, fühlten wir die Lust auf Pfannkuchenbacken. Später - am runden Tisch, und Salziges und Süßes als füllungsMöglichkeit bereit, da meinte im nächsten Augenblick "Mario" : "wie möchten Sie heute Ihren Crèpe? gerollt oder geklappt ?"
Ich entschied mich beim Ersten für gerollt, und mit der Füllung 'ZwiebelnKarottenTomaten' ... Der Crèpemeister war wundervoll. Den Zweiten wollte ich mit Himbeermarmelade und geklappt. Den Dritten nur mit der Soße vom Gemüse. Köstlich!
Das Fest war große Freude. Und auch die 'Weißen' - mit den miniBraunie's, sie erleben jetzt eine Ausstellung an einem sonnigen Ort.
 
Menke
20.08.2015
14:45 Uhr
E-Mail    
Lasst uns endlich feiern!

Werden viele sagen, aber mit wem?
Opa, Oma, Tante, Enkelkinder und nicht zu vergessen Geschwister im lauen bunten Herbstlüftchen, immer im Blick der große Kreis an diesem Tag.
Morgen vieleicht schon nicht mehr alle beisamen, hier im vertrauten Erdenkreis.
Freuen sich alle, oder doch nur der Opa, man siehst ja nicht jedem an, weil der Tag in der Dämmerung sich schon verloren hatte.
Was nimmst Du mit, wo wolltest Du hin, wenn doch der erhoffte Kleichklang deirner Erwartung am Ende in die Tiefe stürzt, wo er wohlweislich nicht hingehören konnte.
Aber irren ist nun in menschlicher Vertrautheit nicht abzuwenden, auch wenn nur der Opa sagen konnte, der in seiner Hoffnung ganz still wurde.
 
SB
19.08.2015
07:01 Uhr
     
Haben am Wochenende bei sonnigem Wetter Opa´s 90.Geburtstag gefeiert.
War ein schöner Tag im Kreise der großen Familie.
Sogar der Posaunenchor, in dem er selbst Jahre lang mitgespielt hat, erfreute ihn und machte ihn sichtlich gerührt.
Ein langes Leben mit Höhen und Tiefen.
 
rosa rugosa
15.08.2015
12:20 Uhr
     
°Du warst glücklicherweise zur richtigen Zeit am richtigen Ort°  
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