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H.-U. Müller
11.12.2006
00:21 Uhr
     
"Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten."

Ich las jetzt, wie auf mittelaterlichen Gemälden zu sehen ist, dass Maria von einer Taube, dem Symbol für den heiligen Geist, durch das Ohr befruchtet wird. So hat man schon damals darstellen können oder wollen, dass Maria nicht eine biologische, sondern eine theologische Jungfrau ist.
Man kann auch sagen, dass durch die biblische Geschichte erzählerisch ausgedrückt wurde, "wes Geistes Kind" Jesus war.

Bei Markus wird Jesus als Erwachsener von Gott adoptiert, bei Lukas ist er von Anfang an Kind des Geistes Gottes, und Johannes hat alles noch weiter nach vorne verlegt, in das Schöpfungsgeschehen hinein. Jeder der drei Evangelisten hatte seine eigene Gemeinde vor Augen und sprach in ihrer und eigener Sprache ganz unterschiedlich aus, was gemeinsames Grundbekenntnis war: Die Vater-Sohn-Nähe war unvergleichlich, von Anfang an, und anders war es den Evangelisten nicht möglich, das auszudrücken.

Die späteren Geschwister Jesu werden dabei rein irdisch beschrieben, Mutter Maria ist also keineswegs biologische Jungfrau geblieben (und als solche nach ihrem Tod auferweckt worden), und dass Jesu Brüder von einer ersten Frau Josefs stammen könnten, würde sie ebenso erbost zurückweisen. Nicht Maria ist das Wunder, sondern Jesus, und dass er es wird, dazu hat Maria wunderbarerweise "Ja" gesagt.

"Mir geschehe, wie du gesagt hast", das ist eines der besten Worte der Bibel.
 
Traugott Giesen
09.12.2006
22:21 Uhr
     
wi9eder bibelenergie

Engel sind nötig

Der Engel Gabriel wurde von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die verlobt war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir!
Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden und sein Reich wird kein Ende haben.
Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß?
Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria sagte: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Lukas 1,26-38

Lukas verkündigt die Geburt Jesu als das größte Wunder nach der Schöpfung. Es ist die zweite Schöpfung: Gott erdet sich in diesem Jesus, nimmt irdische Geschichte als eigene Biographie an. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen Erstgeborenen sandte“ (Johannes 3,16), letztlich, damit wir uns als Mitkinder Gottes wissen können.
Erst die Auferstehung ist das Gütesiegel auf das Wesen des Jesus. Seit dem ist er als Sohn Gottes qualifiziert. Seine vorausgegangenen Wunder hatten diese Beweiskraft noch nicht. Auch die Umstände seiner Geburt liegen im Dunklen. Erst lange nach Tod und auferstehen jesu fragte man nach der Herkunft- und klar: Es müssen wirklich Engel- also außerordentliche Boten Gottes die Fanfaren angesetzt haben- die aber hörten nur die kleinen Leute. Es passt zum Kommen Gottes in niedrigen Hüllen, daß er ganz normal gezeugt und geboren ist. Aber wenn Jesus bei der Auferstehung Sohn Gottes ist, dann ist er es auch schon bei der Geburt, wenn bei der Geburt, dann auch bei der Zeugung. Johannes steigert das dann bis an den Anfang der Schöpfung: „Am Anfang war das Wort. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“ (Johannes 1,1.14).
Natürlich sind Maria und Josef die irdischen Eltern des Jesus. Aber es gibt eine Zeugung im höheren Sinn. Wenn schon der Kaiser von Rom seinen leiblichen Erzeuger verbannte und den Jupiter als Vater angab, dann war es klar, daß dem Jesus mindestens dies Muster auch zustand.
Lukas , der für Römer schreibt, hat dieses Symbol auf Jesus übertragen- Und sagt damit die Wahrheit: Es war das Muster für den Sohn Gottes. Nicht das Muster ist die Wahrheit sondern daß in Jesus Gott selbst kommt- auch wenn nur in Gestalt des Sohnes. Ein Engel bringt das Wort des Heiligen Geistes, das den Sohn zeugt, mittels Maria und Josef, sie sind Magd und Knecht Gottes. Aber sind wir als Eltern je in anderer Rolle gewesen? Unsere Eltern liebten sich, aber daß wir daraus wurden, ist doch Wille Gottes. Darum, lass doch das Bild von der Jungfrau Maria stehen- nicht als biologische Anormalität sondern als Bild für Erschaffung durch den Willen Gottes. Und nimm diese Abstammung auch für dich in Anspruch.
 
DS
09.12.2006
10:44 Uhr
     
Ich habe vor einem Jahr Mut gehabt, mich endlich unserem Gospelchor anzuschließen und habe damit eine große Lebens-Mut-tür aufgestossen. Heute bereite ich mich auf unseren Weihnachtsgottesdienst vor, wir singen "...if you follow the star, the light that shines for you and burn it in your heart, so that others may see it too...", oder : "...we bring glad tidings of joy..for the lord has come..let every heart prepare him room..." und so weiter , ja , Raum schaffen in unseren Herzen für Ihn, seine Heil.. Schwestern und Brüder, lasst Euch von Ihm, TG und vielen anderen Mitarbeitern Gottes anstecken..in dem Sinne gute Adventszeit DS  
brandung
08.12.2006
20:58 Uhr
     
Es macht mich froh, im Dunkeln am Meer zu sein, wenn die Laternen der Promenade ihr Leuchten Auch zur Brandung schenken. Es entsteht zartesLicht auf dem StrandLand. Und dann ist es Vergnügen beim Wandern Bilder in den harten Sand zu malen. An diesem Weiten Blau, das dann lilalich scheint.
Liebe Corinna, heute hatte ich Lust, Auch ein Bild von Dir und Deinem Hund zu malen: wie ihr euch im Unterwegs begleitet: ihr geht nebeneinander, Deine Hand liegt auf seinem Rücken. Es ist Schön!
Wenn die Flut kommt, verschenk' ich die Bilder. Im Herzen dürfen sie bleiben.
Jah - Herz ist ein Wundervolles Land. DANK'
Salzige Grüße von Ingrid.
 
corinna
08.12.2006
18:07 Uhr
     
Zur Bibelenergie: \"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit\". Mein Wunsch dazu ist, dass ich meine Lebenstür selber öffnen kann und auch selbst bestimmen kann, wie weit ich sie öffne. Wenn ich viel Mut habe, dann mache ich sie weit auf, wenn ich wenig Mut habe gar nicht oder nur einen ganz kleinen Spalt.
Ich hoffe der \"Herr der Herrlichkeit\" in Form von Gott oder Freunden wartet auf mich, wenn ich den Mut habe meine Lebenstür weit zu öffnen. Aber im Moment lasse ich sie lieber zu und schaue nur durch ihr Fenster.
Euch allen viel Mut!
 
gabriele
07.12.2006
09:52 Uhr
     
Diese Zeit ist besonders bedeutsam für mich, da mein Liebster seit Monaten im Irak Dienst tut und nicht
absehbar ist, wann dieser Horror endet. Er war auch schon im Kosovo und in Afghanistan. Ich lebe damit, trotz der Angst um ihn, ihn darin zu unterstützen das zu tun, wofür er ausgebildet wurde.
Da er gut in seinem Beruf ist, ist es ihm schon oft gelungen, sich und \"seine\" Leute unversehrt heimzubringen. Das macht mich sehr froh, denn so kann ich den Anfeindungen entgegentreten,
denen Angehörige von Berufssoldaten häufig ausgesetzt sind. Oft habe ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu
müssen, dass mein Partner diesen Beruf hat...
Mein - und auch sein - Trost ist, dass, wenn Bombemruhe ist, die Sterne am Himmel auch über Irak zu sehen sind und die Botschaft des Sterns von Bethlehem überregionale Bedeutung hat ohne Ansehen von Rasse und Religion.
 
Traugott Giesen
06.12.2006
22:33 Uhr
     
Wieder Bibelenergie

Die Verheißung
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt reißt auf, dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit. Sein ist die Erde und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! Psalm 24,7.8.1. 9

Die einen rufen, die andern fragen. Die einen fordern freie Bahn für Gott. Die andern zögern: Ist denn überhaupt Einer König der Ehren? Hier die Fanfaren des Willkommens, da die Skeptiker hinter verschlossenen Türen.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ist das Adventslied. Herr der Herrlichkeit ist der, der die Welt will, dich will, dich aus der Fülle aller seiner Möglichkeiten gehoben hat und seitdem mächtig für dich streitet. Du sollst ihm gelingen, durch dich will Gott in die Welt einziehen, wie er damals in Jesus zur Welt kam. Weiß dich „im Auftrag des Herrn“. Sieh, wo du Bewahrung erlebt hast? Und wofür brauchst du neuen Mut, deine Fenster zur Welt und Türen nach innen aufzureißen?
 
H.-U. Müller (molitor)
05.12.2006
19:58 Uhr
     
Lieber Jakobus,
danke, dass du dieses wunderbare Gedicht ins Gästebuch gesetzt hast. Ich habe es früher mal gelesen und auch wenn ich nicht alle Vokabeln verstehe, bringt es doch Klang und Bilder hervor, die vieles erahnen lassen. Ich denke allerdings, dass es sich bei der hochgelobten Liebe um ganz irdische Liebe zwischen zwei Menschen handelt, was schon ohne Gottesbezug ungeheuer viel wert ist. - Gottes Liebe ist sicher die Instandsetzung menschlicher Liebe, Shakespeare aber bleibt erst einmal, denke ich, irdisch. - Doch nochmals danke, ein toller Text in diesen Tagen. Auch dir und allen Lesern einen guten Advent.
 
Traugott Giesen
05.12.2006
00:24 Uhr
     
Schade, wenn die Bischöfe, Bischöfinnen in der Weihnachtsszeit deutlich zu Wort kommen nur mit Ihrer Kritik an Konsum und erweiterten Ladenöffnungszeiten . Freude, Friedensverheißung, Freispruch zur eigenen geliebten Person i- das ist nicht schlagzeilenträchtig. Aber das Ermahnen gegen Konsum und Abendeinkauf riecht nach Stimmungvermiesen- darum wird diese Kritik in größeren Lettern gebracht. Einige haben endlic wieder etwas mehr Geld- sollen sie es doch genießen, indem sie dafür günstig einkaufen, auch spät am Abend.  
jakobus
04.12.2006
21:47 Uhr
     
Eines der schönsten Liebesgedichte der Weltliteratur auch eine Metapher für die Liebe Gottes? Lest mal mit:

Let me not to the marriage of true minds (Sonnet CXVI)

Let me not to the marriage of true minds
Admit impediments. Love is not love
Which alters when it alteration finds,
Or bends with the remover to remove:
O no! it is an ever-fixed mark
That looks on tempests and is never shaken;
It is the star to every wandering bark,
Whose worth's unknown, although his height be taken.
Love's not Time's fool, though rosy lips and cheeks
Within his bending sickle's compass come:
Love alters not with his brief hours and weeks,
But bears it out even to the edge of doom.
If this be error and upon me proved,
I never writ, nor no man ever loved.

-- William Shakespeare

Dazu die Übersetzung von Wolf Biermann (jawohl, Wolf Biermann), neu und unprätentiös:

Vermählen sich zwei wahre Seelen, dann lasse ich
nicht Widrigkeiten gelten. Liebe wär ja nie
nicht Liebe, wenn sie wankte, bloß weil'n Umstand sich
verändert. Scheiden muß nicht Scheidung sein, denn sie

Beharrt: Die Liebe trotzet jeder Sturmgewalt
und sieht sie Unheil dräun'n, dann schwindet, schwankt sie nicht
Dem Schiff ist sie auf Fahrt am Himmelszelt ein Halt
Ein Stern - fern, unbekannt - und doch ein Rettungslicht

Rosige Wangen welken, Lippen auch. Doch Zeit
narrt Liebe nie. Verhängnis eines trüben Tags
Es kann ihr nichts. Nach Wochen voller Seligkeit
Hält Liebe aus bis übern Rand des Schicksalsschlags.

Wärs anders, wäre alles falsch. Wo's das nicht gibt
würd ich nichts dichten, noch hätt jemals wer geliebt.

(aus Wolf Biermann, Das ist die feinste Liebeskunst, 40 Shakespeare Sonette, Köln 2004, S. 69)

Dieses Sonett, das voller erhellender Bilder und Metaphern ist, verdeutlicht bei anderer Lesart die Beständigkeit und Verläßlichkeit der Liebe Gottes. Das gibt uns Hoffnung und Sicherheit. Freuen wir uns darauf im Advent!
jakobus
 
kathrin
04.12.2006
09:10 Uhr
     
Und ganz etwas anderes, aber trotzdem für uns sehr schön, war der Hinweis auf den Stern, der zur Weihnachtszeit auch zum Beispiel immer im Hamburger Michel hängt. Wir haben ihn immer bestaunt und den \"Soundso-Stern\" genannt, kannten aber die genaue Bezeichnung nicht. Nun aber konnten wir ihn ergoogeln und gleich dazu sogar eine Bastelanleitung. Haben noch am selben Tag festes Transparentpapier gekauft und uns ans Werk gemacht.
Ist nicht einfach, aber macht viel Freude und sieben Zacken sind schon fertig, nach mathematischer Vorarbeit meines Mannes, Zirkelsuche usw. Richtig schön, nach Jahren wieder mal zu basteln. Danke auch dafür.
 
Traugott Giesen
03.12.2006
23:13 Uhr
     
stark. erklär es ein bissel, wenn Du willst.  
jakobus
03.12.2006
20:13 Uhr
     
@ TG: Ich habe auf Deinen versteckten Hinweis (fast nur für Anglisten) das Sonett 116 mal mit anderen Augen nachgelesen und fand diese Sichtweise sehr reizvoll und hilfreich. Auch gut: "a star to every wandering bark!"
Danke und allen eine gesegnete Adventszeit,
jakobus
 
Traugott Giesen
01.12.2006
23:13 Uhr
     
Macht hoch die Tür , die Tor macht weit!
Eben den Herrnhuter Stern zusammengesteckt und mit gelber kleiner Birne versehen, aufgehängt, jetzt leuchtet er sanft allen die vorübergehen. Ein Pfand fürs Überleben, ein Energieschub, doch du mit dir vorliebzunehmen. KInd Gottes, wohlwahr, und wie lange er mit dir, mir aushält? Was ist das für eine frage. Gottes Liebe "is not times fool" . Wir werden sehen. wie sich dann und dann und dann Sein Uns -Zugewandtsein äußert. Aber immer wird er mit uns sein, wir sind doch seine Anhang. Darum los, eine Freude mach Dir und einem Nächsten . Gleich aufstehn und ran an die Sachen.
 
königskinder
30.11.2006
17:34 Uhr
     
In einer Predigt vor einiger Zeit sprach Pastorin Zingel, die GuteHirtin von St.Severin zu Keithum weit in das Kirchenschiff hinein, ich erinnere es so: "... jeder Mensch kommt als Königskind auf die Erde..." Diese Worte haben mein Herz bewegt. Und als ich Rosemarie's letzte Nachricht las, kamen Diese von damals dazugeflogen und berührten sich.
Ja, Es Ist Wahr. Jedes Lebewesen wird als KönigsKind geboren. Der edle Duft beschreibt es so schön. Als wir unser Kind empfangen durften, eröffnete ich ein Buch, in das ich immermal Gedanken eintrug, die meine Seele berührten. Die durch Dich gefundenen - Rosemarie, mag ich so gern dazulegen. Vielen Dank!
Novembergrüße von Ingrid.
Und wenn ich wiedermal das Glück haben darf, vor einem Wurf neugeborener Kätzchen oder Welpen zu knien, dann will ich in das meer von Fellen flüstern: "Liebe KönigsKinder, habt ein Glückliches Leben"

Und das wünsch' ich Allen, die hier lesen.
 
Reinhold Ortlepp
29.11.2006
19:26 Uhr
E-Mail    
Ich weiss noch nicht, wie dieser Nachrichtenaustausch hier funktioniert, freue mich aber, zu sehen dass es
trotz der deprimierenden Kirchenneuigkeiten aus Deutschland doch noch Menschen im schlichten Alltag
gibt, die sich Rat suchend dem christlichen Glauben zuwenden. Es gibt doch so unendlich viele Gefahren
im Leben, und wenn wir einmal unseren Lebenslauf untersuchen und feststellen, dass wir ja trotz allem
noch immer hier sind, dann ist dies schon ein kleines Wunder und keine Selbstverstaendlichkeit. Manche
moegen dann sagen: O, ich habe eben \"Glueck\" gehabt. Zufall. Laune der Natur.
Wenn ich selber durch mein Leben durchgehe, stelle ich fest, dass es so unendlich viele \"Zufaelle\"
aneinandergereit nicht gibt. Es sind dann keine Zufaelle mehr, sondern das Wirken Gottes, eines lebendigen
Gottes, der mir damit etwas sagen will: \"Ich kenne dich, ich sorge mich um dich (und wie TG so schoen schrieb:) Lass die Verbindung nicht abreissen!\" Die Suchenden sind alle miteinander und mit Gott verbunden,
und jetzt durch das Internet mehr als je zuvor; auch Nationalitaet und Entfernung spielen keine Rolle mehr.
Und ich sage das nicht nur so leicht hin. Hab vieles untersucht, \"meine Nase in jeden Quark begraben,\" doch
mein Glaube an Christus ist immer wieder siegreich geblieben. Es gab nichts, das ihn auch nur beruehren
konnte. Das Wunderbare am christlichen Glauben ist doch, dass er wahre Religion ist, d.h. die Verbindung
des Menschen mit diesem lebendigen Gott wiederherstellt.
Und so danke ich diesem Gott fuer alle Suchenden und gruesse sie. Tschuess! Reinhold
 
jakobus
29.11.2006
09:29 Uhr
     
Was mich seit längerer Zeit bewegt - auch unter dem Einfluß von TGs Bibelenergie: Wie lange hat Gott noch Geduld mit uns? Wie lange hält er es mit uns noch aus? Wir beichten, wir bitten um Vergebung der Sünden, wir lassen uns Vergebung zusprechen. Immer und immer wieder, jeden Sonntag neu. Kehren wir jedoch wirklich um? Wer kann aus seiner Haut heraus, wer hat die Kraft dazu?
Allen eine gesegnete Adventszeit
jakobus
 
Monika Glaessel
28.11.2006
00:28 Uhr
E-Mail    
Lieber Traugott, nur keine Angst, du schreibst nie ins Leere, doch manchmal lesen wir deine Zeilen einfach nur. Mach bloß weiter und krieg keine Panik, falls mal keine Antwort kommt! Du wirst immer, zumindest von uns gelesen. Herzliche Grüße Monika und Helmut Gläßel.  
Rosemarie
26.11.2006
19:44 Uhr
E-Mail    
Alle Lebewesen wurden in Gleichheit erschaffen;
der Schöpfer hat ihnen unveräußerliche Rechte gegeben, deren erste da sind:
das Recht auf Leben,
das Recht auf Freiheit,
das Recht auf das Streben nach Glück.
von " Sidney"

Ich wünsche allen einen besinnlichen Sonntag.
Rosemarie
 
Karina
24.11.2006
00:10 Uhr
     
Ich schließe mich den Worten von DS vom 21.11. an und ich bin auch eine, die hier im GB immer gerne liest!
Heute möchte ich doch auch mal was sagen, was mir bei den letzten Biebelenergien u.a. durch den Kopf ging. Mein zu letzt gelesenes Buch von Jane Bowles endet offen mit den Worten: \\\"Ich bin bestimmt näher dran, eine Heilige zu werden, aber vielleicht ist es möglich, dass irgendein meinem Blick verborgener Teil von mir dabei ist, Sünde auf Sünde zu häufen\\\". In mir die Frage, in welchwem verborgenen Teil von mir versteckt sich meine Sünde und was ist mit Sünde überhaupt gemeint? Sicher die moralische Ebene, die wir ja alle kennen, ist wahrscheinlich Trägheit, Müßigkeit, Woolust, Neid usw. Nach Luther ist Sünde die Entfremdung von Gott und damit letztlich die Entfremdung von mir selbst und dem anderen. Wie weit entferne ich mich wohl von mir selbst, wenn ich mich z.B. neidvoll mit anderen vergleiche. Hat nicht Kain neidvoll auf Abel geschaut , wollte nicht er an seiner statt sein, war sein Leid dadurch so groß geworden, dass er ihn erschlug, weil er es so nicht ertrug. Aus der Kindheit kenne ich eigene Neidgeschichten mit Geschwistern, die nicht ausgetragen, heute noch erinnernd jede Freude unmöglich macht. Noch jetzt finde ich es schade, denn ist doch Freude dem Leiden an Offenheit absolut überlegen. Sicher haben auch viele Tiere, Menschen dieses Leiden und den Mangel an Freude erlebt, die nicht in die Arche aufgenommen wurden. Leider ist mir der Bezug zu TG Worten wohl nicht so gelungen! Gesegnete Grüße Ka
 
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