Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
13.12.2014
21:51 Uhr
     
Weihnachten ist im Kommen. Die Zeit intensiven Nähesuchens und des schmerzlichen Vermissens. Dies Kind im Stall soll Gott selbst sein. Natürlich erdet sich Gott in jedem Menschen, leidet in jeder Kreatur, liebt in allem Lieben. Doch dieser Jesus hatte eine so leuchtende Biographie, dass er der Menschheit im Gedächtnis blieb bis heute. Und zum nachahmen, nachleben einlädt immer noch.  
Menke
13.12.2014
18:21 Uhr
E-Mail    
Schaut nicht weg!

Ein Mann mit bettelsachen, so zeigte es sich dieser Tage, saß lange Monate mit wenig Habe auf einem Bürgersteig vor einem Penni Markt.
Saß er dort, um für sich was nützliches von kaufgelüstigen Menschen abzubekommen, oder nichts anderes um auf seine Weise Hilfe mitzuteilen.
An Tischen und Stühlen die dort hingestellt, saßen ältere Männer um kostenlos dem Schauspiel bei Kafee und Kuchen zuzuschauen in belangloser Weise.
Ein Hund der dem Manne gegenüber stand, verstand wohl die inneren Hilfeferufe des obdachlosen, denn sein Blick zu ihm herüber, zeigte Erstaunen und inneres Intresse was Hilfe angeht.
Ich beugte mich hinunter der Frage nahe kam, warum das ganze gerade hier, wo Wärmestube doch nicht weit weg vom Geschehen.
Sprach weit weg der Möglichkeiten, die immer versucht zu haben, aber nichts verändert haben.
Eine Junge Frau, sicher von Berufswegen sich eines Tages zu ihm hinunterbeugte, der Ohmacht nicht lange wegschauen konnte, der dann fragenden Worte.
Wenige Tage später, dann waren Bürgersteig von alten männern die auf Stühlen Sassen und armer Kreatur wieder frei.
 
SB
10.12.2014
17:58 Uhr
     
Hier kommt auch mal ein kleines "Dankeschön" an die Webmasterin.
Ich wünsche Ihnen eine gute und gesegnete Weihnachtszeit.
Es sind die vielen Menschen im "Hinergrund", die dazu beitragen das alles funktioniert und unser Leben bereichern.
Ohne die vielen Ehrenamtlichen und ihren Einsatz wären viele Dinge gar nicht möglich.
Herzlichen Dank !
 
ing
09.12.2014
13:24 Uhr
     
hörte plötzlich, daß Judi Dench heute Geburtstag hat. ! Happy Birthday ! Es wollen im Tag lichtvolle Zeichen gesetzt werden; der Himmel über'm Jasmund Ist Dabei . . .
Und - mögen noch wunderstarke Rollen auf Sie zukommen. Das wünscht Sie sich !
 
DS
07.12.2014
09:31 Uhr
     
@ TG, Voreintrag. Danek für den Gedanken zu Ganzsein und - werden. CGJung einmal: willst du gut sein oder ganz.? Was fällt euch dazu ein? Danke für den ein Stück gemeinsamen Weg hier dahin. Delf  
tg
06.12.2014
15:44 Uhr
     
Zum Advent , zu einer stillen Stunde mit Kerzen oder Blick ins Weite, stellen sich auch losgelassene, geliebte Menschen ein in warmem Erinnern. Sie erstehen. Und Bilder von gemeinsam Erlebtem erblühen. Nichts ist nur vorbei und abgetan. Ds Beste kommt doch noch erst. Von Allem. Mit allen. Wie auch immer. Und wird ganz. wir werden ganz und heil.  
SB
03.12.2014
17:33 Uhr
     
Danke für die schöne Pinguin-Geschichte von Eckart von Hirschhausen, ist schon was Wahres dran.
Seit ein par Jahren gehört auch für mich der Adventskalender "der Andere Advent" zur täglichen Lektüre in der Adventszeit, gefällt mir richtig gut.
Allen eine schöne, besinnliche Vorweihnachtszeit, zwischendurch einfach auch mal innehalten und sich an den "kleinen Dingen", die unseren Alltag bereichern freuen.
Heute gab´s bei uns die ersten zarten Schneeflocken.
 
ing
03.12.2014
14:29 Uhr
     
Mir hat ganzbesonnders gefallen, daß im Abend durch den WDR noch 'Pinguine hautnah' verschenkt wurde. Durch Zufall entdeckte ich es, so ungefähr in der Halbzeit. Eine wundervolle Dokumentation. Danke.  
ds
03.12.2014
11:16 Uhr
     
....oder gleich so:..................

Die Pinguin-Geschichte
oder: Wie man sich in seinem Element fühlt

Diese Geschichte ist mir tatsächlich genau so passiert. Vor Jahren wurde ich als Moderator auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert. Da denkt jeder: ”Tolle Sache.” Das dachte ich auch, bis ich auf das Schiff kam. Dort merkte ich leider schnell: Ich war, was das Publikum betraf, auf dem falschen Dampfer. Die Gäste hatten sicher einen Sinn für Humor. Ich habe ihn nur in den zwei Wochen nicht gefunden. Aber noch schlimmer: Seekrankheit kennt keinen Respekt vor der Approbation. Kurz gesagt – ich war auf der Kreuzfahrt kreuzunglücklich.

Endlich, nach drei Tagen auf See, fester norwegischer Boden. Ich ging in den Zoo. Oder besser gesagt: Ich wankte. Im Zoo sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte: ”Du hast es ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking? Wo ist eigentlich deine Taille? Die Flügel zu klein. Du kannst nicht fliegen. Und vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen?” Mein Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.

Dann ging ich eine kleine Treppe hinunter und sah durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang “mein” Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht, schaute mich an, und ich spürte, jetzt hatte er Mitleid mit mir. Er war in seinem Element. Boh ey. Ohne Worte.

Ich habe es nachgelesen: Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche! Mit der Energie aus einem Liter Benzin käme er über 2.500 Kilometer weit! Pinguine sind hervorragend geeignet, zu schwimmen, zu jagen, zu spielen – und im Wasser viel Spaß zu haben. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut haben. Und ich dachte: Fehlkonstruktion!

Der Pinguin erinnert mich an zwei Dinge: erstens, wie schnell ich Urteile fälle, nachdem ich jemand in nur einer Situation gesehen habe, und wie ich damit komplett daneben liegen kann. Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, damit das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt, zum Vorschein und zum Strahlen.

Menschen haben die Tendenz, sich an allem festzubeißen, was sie nicht können, was ihnen Angst macht. Das kann man machen, aber es ist nicht sinnvoll. Wir alle haben unsere Stärken und unsere Schwächen. Viele unternehmen große Anstrengungen, um ihre Macken auszubügeln. “Verbessert” man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig. Wenn wir immer wieder denken: “Ich wäre gerne so wie die anderen”, kleiner Tipp: “Andere gibt es schon genug!” Viel sinnvoller, als sich mit Gewalt an die Umgebung anzupassen, ist, das Umfeld zu wechseln.

Menschen ändern sich nur selten komplett und von Grund auf. Salopp formuliert: Wer als Pinguin geboren wurde, wird auch nach sieben Jahren Therapie und Selbsterfahrung in diesem Leben keine Giraffe werden. Sich für die Suche nach den eigenen Stärken um Hilfe zu bemühen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz. Ein guter Therapeut wird wie ein guter Freund oder eine gute Freundin nicht lange fragen: Warum hättest du gerne so einen langen Hals? Sondern: Was willst du? Was macht dir Freude? Wann geht dein Herz auf? Wann haben andere mit dir Freude? Was ist dein Beitrag? Wofür brennst du, ohne auszubrennen?Und wenn du merkst, du bist ein Pinguin, schau dich um, wo du bist. Wenn du feststellst, dass du dich schon länger in der Wüste aufhältst, liegt es nicht nur an dir, wenn es nicht “flutsch”. Alles, was es braucht, sind kleine Schritte in die Richtung deines Elements. Finde dein Wasser. Und dann heißt es: Spring ins Kalte! Und Schwimm! Und du weißt, wie es ist, in deinem Element zu sein.

Eckart von Hirschhausen
 
ds
03.12.2014
11:13 Uhr
     
@ Ingolf...ganz einfach: diesen Text können wir nachlesen im Kalender zum anderen Advent, Text von gestern!!!!!! Lichtvolle ZEIT EUCH ALLEN. Love Delf  
Flogni
02.12.2014
23:48 Uhr
     
O je , mein langer schöner Text von Eckart von Hirschhausen ist verstümmelt worden !!??
20 Minuten Tipparbeit umsonst - und das mir, der nur mit der "Geiersturzmethode" tippt.
Tut mir Leid.
 
Flogni
02.12.2014
23:43 Uhr
     
Spring ins Kalte !

Endlich, nach drei Tagen auf See, fester norwegischer Boden. Ich ging in den Zoo. Oder besser
gesagt:Ich wankte. Im Zoo sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte:Du hast
es ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking ? Wo ist eigentlich deine Taille ? Die Flügel zu
klein. Du kannst nicht fliegen. Und vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen ?meinflutscht
 
Mut
28.11.2014
20:16 Uhr
     
Eine herrliche Geschichte - habe mich köstlich amüsiert  
Flogni
27.11.2014
18:54 Uhr
     
Das 1000-Gramm-Weihnachtspäckchen

Jetzt wird es aber Zeit, das Weihnachtspäckchen auf den Weg zu bringen. Ein paar Lebkuchen,
ein Weihnachtsstern, ein kleiner Tannenzweig. Bis zu 1000 Gramm lässt sich das kostengünstig
versenden. Ich lege das Ganze auf die Waage: 1035 Gramm; knapp verfehlt. Na ja, auf den
Tannenzweig kann man eigentlich auch verzichten. Und den Brief muss ich auch nicht unbedingt
in einen Umschlag legen. Der kommt so rein. Von der Rückwandverstärkung des Päckchens
schneide ich noch etwas ab und das Goldbändchen kann auch kürzer sein - macht wieder ein
paar Gramm aus. Jetzt muss es doch passen. Die Waage zeigt immer noch 1010 Gramm an.
Mist, weiß ich doch, wie penibel die bei der Post wiegen. Da könnte ich doch noch einen ein-
zelnen Lebkuchen herausnehmen, oder ? Dann passt es ganz bestimmt. Vorsichtig öffne ich die
Zellophanfolie, stecke mir den Lebkuchen gleich in den Mund, verschließe den Rest fachmännisch
und kann endlich das exakte 1000-Gramm-Päckchen zur Post bringen. Dumm nur, dass die bei
der Post 1012 Gramm gewogen haben.

Markus Merz
 
tg
25.11.2014
10:21 Uhr
     
„Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.“ Goethe, fein gesagt
 
lichtstrahl
24.11.2014
14:04 Uhr
     
Wie Wunderschön, schon von außen zu sehen, Es Ist : Dieses neue Buch für die Welt !
DANK', für Lukrez, und für Alle, die auch dazugehören,


... Sieh nur genau hin, wenn die Sonne in einen dunklen Raum zu dringen vermag und ihr Licht in einzelnen Strahlen durch diesen sendet : Viele winzige Stäubchen wirst du sehen, wie sie sich im leeren vom Licht hellen Raum mischen auf vielerlei Weise ...

Will es mir wünschen.
 
tg
22.11.2014
10:31 Uhr
     
Und sollte, unter der Zahl seiner Jahre gebeugt, ein älterer Mensch sich beschweren, seinen Verfall weit kläglicher als angemessen bejammern, hätte die Natur dann nicht das Recht, noch lauter, mit noch schärferen Worten zu schelten?
Weg mit den Tränen, Nimmersatt, lass das Jammern! Du hast alles gehabt, was das Leben lebenswert macht, und nun verfällst du. Nur weil du stets nach dem verlangt hast, was du gerade nicht hattest, weil du missachtet hast, was du hattest, nur darum ist dir das Leben unglücklich, unerfüllt verronnen. Und eh du gedacht, stand der Tod dir zu Häupten, noch bevor du dir ein Herz gefasst, erfüllt abzutreten und mit guten Dingen gesättigt. Nun aber, rasch, lass ab von den Dingen , die deinenm Alter nicht geziemen, überlasse sie ruhigen Sinnes deinen Kindern. Nichts anderes bleibt dir zu tun.
Lukrez, römischer Dichter, 97-55 vor Christus.
Erfüllt abzutreten, mit guten Dingen gesättigt- ein Taum!
 
tg
18.11.2014
12:41 Uhr
     
Am schräggestellten Eßtisch der Erde rutschen uns noch immer die Schüsseln in den Schoß -
aufgelesen. . eine klare Ansage, dies.
 
Mut
18.11.2014
00:17 Uhr
     
Ist der letzte Text vielleicht mit einem Glas Wein zuviel geschrieben worden?  
Menke
17.11.2014
16:52 Uhr
E-Mail    
Konformation im Rückspiegel betrachtet!

Auf Sylt im Urlaub, sonntags Kirchgang St Severin in den 90 Jahren.
Konformation kam ja gerade richtig, wenn die ersten Reihen der Kirchbänke reserviert für Jungmenschen und Altmenschen im sonntags Zwirn, wir betrachten konnten.
Feierlich für alle war das ganze schon, wenn erlerntes mit Unterstützung von Gemeinde und Orgelspiel vorgebracht wurde.
Und Pastor, Angst und doch froh, wenn Fragen und Antwortspiel vom erlernten, sich von der Kanzel auf Gläubige und Auserwählte, wenn auch nicht immer flüssig, aber doch verständlich machte.
Schön war für das ganze, wenn auch zu Speis und Trank ohne zu fragen, im Gemeindehaus vom Pastor eingeladen wurde.
Sollte ich selbst als Jungmensch, auf Altar und und päter auf Kanzel stehen müssen, wie käm ich mir vor, wenn dann alles so sein müsste.
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 





Nach oben - © 2003-2017 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss