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molitor
30.08.2006
23:29 Uhr
     
Amen!
Und gib ihr gute Ärzte, Herr. Amen.
 
Traugott Giesen
30.08.2006
13:00 Uhr
     
Ein Gebet für Schwester Bischöfin
Ach Gott, Brunnquell guter Gaben. Deine Schöpfung hast du noch in Arbeit, noch ist Deine Welt eine Baustelle und wir aus brüchigem Material. Deine Menschen sind wunderbar von Dir gemacht. Und doch gehört zu uns eine Stofflichkeit, die vergänglich ist. Geht uns Dein Odem aus, haben wir hier keine Erdenzeit mehr. Sicher bleibst Du immer uns nah, darum verfallen wir nie. Immer bleiben wir deine. Darum wird alles gut.
Aber wir hängen nun mal so an deiner Erde, und an vertrauten und anvertrauten Menschen. Noch sprudelt unser Lebensquell, Neugier drängt uns, lachen, sprechen, uns mühen wollen wir. Bitte, brauch uns noch, hier. Bitte, will auch Margot Käßmann noch hier, mit ihr sind wir hier besser dran.
Für keinen wissen wir, was richtig für ihn wäre. Du hast mit uns allen so viel vor, immer und ewig. Du hast noch ganz andere Reiche und Freuden vor mit uns. Und doch, lass sie uns noch. Miteinander werden wir bessere Menschen- auch durch ihre Vorschläge. Amen
 
DS
30.08.2006
11:38 Uhr
     
an U. Sun : die Sichtbaren können sich von uns zurückziehen,uns die Liebe aufkündigen.
ER nicht : Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht - Jahreslosung aus Jos 1,5b.
Herzlich DS aus Hamburg
 
jakobus
30.08.2006
10:35 Uhr
     
Ich habe in den letzten Jahren wertvolle Freunde und Freundinnen gewinnen können, die mein Leben bereichert und mich im Glauben weitergebracht haben.Ich bin unserem HERRN dafür sehr dankbar und wünsche Dir, U.sun, auch dieses Glück und diese Gnade. Alles Gute! jakobus  
U.Sun
29.08.2006
18:37 Uhr
     
\" Geheiligt werde Dein Name \", \" Ich mit Dir \" , \" Geheimnis der Welt \",

Immer wieder kommen diese Zeiten, wo ich wach werde und denke : \" Du vertraust mal wieder nicht \" . So viel erfahren, soviel begleitet und aus unerklärlichen Gründen so oft wieder nach oben gekommen.

Mein Vertrauen ist eben noch nicht alt genug. Erst ein paar Jahre. Erst eine viertel Generation, wenn es hoch kommt. Es wurde mir eben nicht übertragen. Im Gegenteil. Die möglichen ÜberträgerInnen vertrauen immer noch nicht. Ein junges Vertrauen mit Gegenwind sozusagen. Ich wollte, es wäre stabiler und gestützt durch jemanden an meiner Seite. Jemand Sichtbaren meine ich.
 
Traugott Giesen
26.08.2006
21:49 Uhr
     
Bibelenergie -Fortsetzung

Geheiligt werde dein Name
Matthäus 9b

Durch mich soll Dein Name nicht missbraucht werden. Ich will ihn nicht vergiften, will ihn nicht meiner Bosheit anheften, will meine Interessen nicht mit frommen oder moralischen Sprüchen verbrämen. Dein Name ist: „Ich bin für dich da“, “Ich mit dir“, „Herz aller Dinge“, „Geheimnis der Welt“ und wie ich dich ganz persönlich nenne- vielleicht auch „abba- „Väterchen“, wie Jesus, oder „Du Gott der Geduld und des Trostes“ (Römer 15,5). Ich will deinen Namen beim Wort nehmen, „Du Freund des Lebens“ (Weisheit 12,1).
 
Birgit
26.08.2006
13:09 Uhr
     
DANKE möchte ich all denen sagen, die hilfreiche und tröstende Worte für mich fanden. Dass sich irgendwo Menschen befinden, die sich Gedanken um mich und anschließend auch die Mühe machen, die freundlichen Grüße niederzuschreiben, gibt mir Mut.

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich allen!

Birgit
 
DS
26.08.2006
08:09 Uhr
     
beten heißt atmen der seele......schön..........Herzliche Freude heute Euer DS  
jakobus
26.08.2006
07:58 Uhr
     
Beten heißt: Mit Gott sprechen, ihm zuhören und ihm vertrauen - wissend, dass nur er es ist, dem wir alles Gelingen und Scheitern verdanken und nicht von dem leben "was ich habe und leiste, sondern von dem was noch entstehen kann" (Udo Hahn). Beim Beten spreche ich Gott unmittelbar an und offenbare meine Sorgen, Nöte, Ängste, Hoffnungen und meinen Dank. Indem ich dieses tue, ordne ich meine Gedanken, stelle Distanz her und kann meine Lage überdenken und meine Einstellung zum Leben ändern.
Einen gesegneten Sonntag,jakobus
 
Traugott Giesen
24.08.2006
18:55 Uhr
     
Betend rede ich's mir vom Herzen, was es auch sei und wie es sich auch herausschreit. Gott verkraftet es. Er ist doch das Erleben, das Verdauen, die Erneuerung. Vor Gott mich leidender Freunde zu erinnern, das macht, daß ich sie mit der liebenden Kraft im Bunde weiß; die Enkel vor ihm aufzählen, das sagt mir: sie gehen mit Heiligenschein zur Schule - und ich fahre vorsichtig an Schulen hier vorbei, um andere Kinder Gottes vor mir zu bewahren.  
Traugott Giesen
22.08.2006
21:19 Uhr
     
wieder Bibelenergie

Betet so:
Unser Vater im Himmel!
Matthäus 6,9

Ich spreche Dich an; aus deiner Hand will ich hinnehmen was ist als Gabe und Aufgabe. Vor Dir, unserem Glück, will ich mich ins Gebet nehmen. Du bist wirkmächtig. Darum ist auch mein Sprechen zu dir, mit dir, wirksam. „Unser“ Vater tut gut: Wir, deine Menschheitsfamilie. „Im Himmel“ - ja auch; noch wichtiger: Wo Du bist, ist Himmel.
 
Thomas Müller
21.08.2006
21:19 Uhr
E-Mail    
Liebe Birgit

Ich wünsche Dir, trotz dem für Dich und Deine Familie traurigen Erleben, viel Kraft und Zuversicht.

Eben fand ich diesen Segen bei St. Michel, http://www.stmichael.de/gemeinde/index.htm, und hoffe, dass diese Gedanken auch helfen können, den Weg ins Leben zurück etwas leichter wieder zu finden.

Mit herzlichen Grüssen
thomas
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Der Segen für heute:

Selig, die nicht sagen:
Das habe ich schon zweimal gehört,
die auch ein drittes Mal zuhören.

Selig, die es verstehen,
alte Erinnerungen in mir zu wecken,
um mich nach Neuem auszustrecken.

Selig, die mir zeigen,
dass ich geliebt,
geachtet und nicht alleingelassen bin.

Selig, die mit ihrer Nähe meinen Tag aufhellen,
in der Nacht, wenn nötig, bei mir wachen
und mir nahe bleiben
auf dem Weg in das ewige Leben.
 
bogen
21.08.2006
16:34 Uhr
     
Es ist berührend schön, was Du schreibst U.sun

Eben zeigte mir ein mutmachender Blick, unter einem "Baggertor" durchzurollen. Ich zögerte erst, aber dann vertraute ich und es war herrlich!
Die Rundung vom SonntagsFest gestern, das sich zum 'Tag der Kunstwerke' entwickelte, war ein Bild, das ich vorher noch niemals geseh'n: es war so: ich hatte noch eine halbe Stunde unterwegs vor mir. Es regnete schon dicke Tropfen. Das Pflaster duftete sommer. Im Westen strahlte die Abendsonne und ich wollte zum RegenOsten hin; da fühlte ich: "Jetzt - möglicherweise jetzt!" Und zack - schmückte ein BunterBogen die Wattwiesen. Und die Ganze Welt. Wunderschön.
Ich radelte ihm sogern entgegen. Klatschnaßfroh. Die Zeit verging wie im Flug, sah WunderÜberWunder.
Dann - da auf der Dorfstraße standen schon die gelben Tonnen parat, für die Leerung zum heute. Ich rollte unsere noch dazu. Und das RegenbogenBild war noch schöner: Zwei Bögen - Wie ein Tor - im Miteinander mit den vielen Gelben die lange Straße entlang. 'Müll unter'm Himmelsbogen'.
Es war AugenWeide. LeuchtBild. Und irgendwie Ergänzung zu den Schätzen einer Großen Künstlerin, die ich mittags kennenlernendurfte. UnvergessenSchön.
Ich konnte mich nicht sattseh'n und blieb, solang das Schauspiel präsent war.
Die Wunder im Erleben - sie sind immerwieder für uns bereitet und wir dürfen sie dankbar annehemen. Grazie

Und SEINE Wunder heilen Wunden. Das weiß ich.
 
Traugott Giesen
21.08.2006
15:57 Uhr
     
Gut, daß auf den Hilferuf endlich Jemand antwortet- und das aus dem Eigenen schöpfend, behutsam, gelten lassend, begleitend. Immer sind die direkt antwortenden briefe wichtig. zur Not nützt auch ein Blättern in den Predigten und Kolumnen zum Thema. Z. B: http://www.lebensmut.de/show.php?inhalt=inhalt/themenkolumnen.html- dies einfach kopieen oben in Adresszeile. Dank TG  
U.sun
20.08.2006
22:03 Uhr
     
Liebe Birgit,
Ich möchte Dir aus meiner eigenen Erfahrung berichten. Ich hatte eine schlimme Lebenskrise, die unsere ganze Familie betraf und auch unsere Existenz. Ich habe eine Karte, auf der steht: \"Bedenke, Zeit heilt keine Wunden\". Ich finde sie sehr treffend. Nichts heilt eine Wunde. Sie heilt !! Decke sie nicht ab, aber schütze sie vor Verletzungen von Aussen. Creme sie nicht ein, lass Luft heran, Tränen dürfen hinein und Liebe. Und einverstanden sein damit, dass man nichts tun soll, als den Prozess zuzulassen. Du hast gute Vorraussetzungen, darfst weiter lieben und gebraucht werden und eigene Bedürfnisse liebevoll neu aufsuchen und leben. Du bist einverstanden mit dem, was ist. Ein guter Boden für eine gute Entwicklung finde ich. Ich habe oft in meinen Tränen gebadet ( nicht Selbstmitleid ) Sie waren blutrot und ich konnte spüren, wie sehr ich lebe. Das war nicht schrecklich, sondern lebenswert, intensiv und heilend. Vielleicht bist Du daran auch schon vorbei. Wer Entwicklung zulässt, wird nicht stehen bleiben können, nicht ewig weinen, nicht ewig lachen.
Ich bin so dankbar, dass ich nicht dagegen ankämpfen musste, wie so viele es meinen, sondern zulassen konnte. Ich habe viel geschrieben und gemalt, um mich aus- zu- drücken.
U.sun
 
Birgit
18.08.2006
15:11 Uhr
     
Freisein, eigentlich ein schönes Wort. Das bin ich nun. Mein Mann durfte nach vielen qualvollen Jahren für immer einschlafen.
Er hat nie gejammert, und die Ruhe ist ihm (und auch mir?) zu gönnen. Nun bin ich frei und allein. Gleichgesinnte habe ich noch nicht getroffen. Es muss sie ja geben. Die Kinder brauchen mich zum Babysitten -natürlich- ist auch gut so, bisher hatte ich oft nicht die Möglichkeit und Zeit. Schlimm sind die Wochenenden.
Schön ist es, jetzt wieder am Gottesdienst teilnehmen zu können. Jahrelang habe ich, falls ev. Gottesdienst im Fernsehen gesendet wurde, diesen aufgezeichnet und zu pflegefreien Zeiten angeschaut. Dabeisein ist aber anders als vom Sofa aus zuzusehen.
Ich finde noch keinen Tagesrhythmus. "Die Zeit heilt alle Wunden"? Das sagt man doch so. Ich kann es mir noch nicht vorstellen.
Ich bin nicht die erste, die diese Zeit durchlebt - ich weiss -. Wer gibt Ratschläge oder kann man die nicht erteilen?

Gruß Birgit
 
Jürgen Berus
18.08.2006
12:02 Uhr
  Homepage  
Freisein

Freisein waren die schönen Worte
Verse getragen aus einer phantastischen Vision
Der Zwang jedoch an jedem Orte
Brachte uns nur eine beschränkte Illusion

War ich frei von meinen Gedanken?
Quälten mich Tag ein, Tag aus
Schwere Last im Gepäck meiner Schranken
Ließen sich nicht schneiden, aus meinem Kopf heraus

Erlöst mich von der Nahrungsaufnahme
Täglich lechzend, die gleiche Prozedur
Geschenkt wurde mir diese Genüsslichkeitsgabe
Zum Ausbrechen eine winzige Fastenkur

Abends sollte ich mich dem Schlafe fügen
Viele Pläne mit der Nacht erstickt
Musste verarbeiten die Tageslügen
Nächtelang in Alpträume verstrickt

Und da gab es noch die selbstverfassten Zwänge
Tagessucht, ich bin so frei
Brauchte ich meine rituellen Drogengänge
Genügsam wünschte man sich sonst nichts herbei

Verpflichtungen hinderten uns die Zeit einzuteilen
Familienbande ein Weg zum widerkehrenden Stress
So konnte ich täglich beim Hungerlohn verdienen verweilen
Epochenweise Freizeit spielen, ausgelaugt im harmonischem Nest

Auch das Altern, als letzte Instanz die Bahre
Krankheiten unterjochten meine hochgesteckten Ziele
Zeitlos schwirrte ich durch die Jahre
Die Zeit zerfetzte meinen Körper wie Kriege

Freisein hießen die schönen Worte
Diese stolzen Lehren wurden raus getragen
Tagesweit träumten sie von dem ungebundenen Aborte
Frei sein? konnte ich da nur noch fragen
 
Traugott Giesen
16.08.2006
11:46 Uhr
     
wieder Bibelenergie

Wenn ihr betet,
bedenkt: Euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
(Matthäus 6,8)
Betend atmet unser Innerstes, wir breiten uns aus vor dem Ganzen, „Gott“ genannt, oder „Vaterunser“, oder“ Väterlich-mütterlicher Grund“. Wir beten uns vor Gott hin- er der letzte Grund für Dank und Klage.
Seufzen oder Jauchzen ist schon Gebet- Vor „Ihm“ bedenken- so bekommen wir die richtige Einstellung für Probleme, die angemessene Nähe und Distanz. Nicht so sehr, was ich sage, hilft, sondern daß ich mich mit meinem Drumrum vor dem wissenden GutenGanzen weiß.
 
Traugott Giesen
13.08.2006
22:13 Uhr
     
Wieder da von Grönland mit der MS "Deutschland"- grandios Hunderte Eisberge, jeder anders geformt, Skulpturen und Katedralen- unwirklich, türkis oder rosa, manchmal hinter Nebelschleiern , auch Wale-eine große Reise. Und J. Roth sagt von seinem "Hiob" als letzten Satz : "Er ruhte aus von der Schwere des Glücks und der Größe der Wunder."  
zauber
11.08.2006
21:11 Uhr
     
Es ist schön am Meer: Die Sonne zauberte einen Silberweg vom StrandLand zum Horizont. Den schmückten Wolkenzüge, die wie schneebedeckte Bergwelten scheinen. Glückliche Kinder tauchten in den Tunnel, der sich brechenden Welle. Menschen stehen dankbar und staunen über soviel Froh und Schönheit. Möven sammelten sich bei moosbedeckten Steinen und genossen den Grünen Samt, berichteten sich Alles von ihren Abenteuern. Andere ließen sich in den sanfteren Wellen schaukeln und drehten sich wie Tänzerinnen. Noch Andere breiteten Die Flügel und freuten sich auf den Genuß. Es ist so wunderbar, Schauen, Lauschen, Mitfühlen zu dürfen.
Jetzt kommt zartes Lila ins Wolkenspiel. Und die Sonne ist orangerotleuchtend. Der Weg ist umverzaubert in ein Rot. Grandioso!
Grüße von dieser festlichen Abendstimmung. Und alles, alles Gute wünscht Ingrid
 
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