Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
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Elena
27.01.2006
09:06 Uhr
     
Thomas, sie hatte Recht. Eine wirkliche Freiheit gibt es nicht. Nehmen wir einmal das Internet? Ist es wirklich frei? Einerseits ja, man kann Meinungen äußern, andererseits nein, denn jeder kann da mitlesen, auch offizielle Stellen. Nehmen wir die Ehe und die Freiheit für die Frau, sich zu entwickeln. Ist sie dann wirklich frei? Nur, wenn ihr Mann dazu ja sagt, sie ist also abhängig von derZustimmung des Mannes. Sie kann sich natürlich scheiden lassen. Dann ist sie wieder abhängig von anderen Zwängen. Nehmen wir Wahlen.Wir dürfen wählen, doch die Politiker, die wir wählen, tun nicht immer das, was wir von ihnen erwarten, können sie auch nicht. Nehmen wir die große Errungenschaft Medien, z.B. Fernsehen. Freiheit? Nein, unterschwellige Meinungsmache. Eine gewisse Freiheit kann man vielleicht erwerben, indem man 5-10 verschiedene Zeitungen liest. Doch wer hat schon die Zeit dafür? Freiheit im Glauben? Ganz sicher nicht, wenn man z.B. Moses' 10 Gebote ernst nimmt oder die Encyclica des Papstes für die Liebe in der Dauerbindung und gegen die Beliebigkeit.
Frei sein kann man nur in der Unfreiheit. Indem man sich gewissen moralischen Gesetzen und weiteren Gegebenheiten freiwillig unterwirft. Auch in den Südstaaten gab es den glücklichen Sklaven, der auf seiner Farm blieb, auch als er befreit war. Es war wohl von der Persönlichkeit des Arbeitgebers abhängig. Der "Befreite" dagegen landete nur zu oft in einem miserablen Industriejob mit einer Hütte in einem Slum. Er war befreit, konnte aber nicht mehr die weiten Felder des Südens sehen oder den Golf von Mexiko. Und wenn man über die Bilder aus New Orleans nachdenkt, weiß man, dass einige heute noch so leben.
 
Margot
25.01.2006
17:12 Uhr
     
GEH' deinen Weg wie ich den meinen suche
zu dem Ziel MENSCH zu werden.
Unterwegs begegnen wir
der Wahrheit, der Freiheit - und uns selbst.
Unterwegs wächst und reift eine Weggemeinschaft,
die uns befähigt
anderen Rastplatz zu sein und Wegweiser.
Du und ich gehen den Weg
 
Ds
24.01.2006
13:05 Uhr
     
do, so muss es sein, sonst wäre ja Freiheit immer nur Wahl zwischen Sklaverei der einen oder anderen Art !! ?? Ds  
do
24.01.2006
09:39 Uhr
     
Dienen und sorgen für: ja, und mich hierzu in Freiheit stellen: auch ja. Aber wo ist meine Freiheit zu wählen, mich in Sklaverei zu begeben? Lieber nicht. Mit einem freien Willen sind wir ausgestattet, Christus diente, gab sein Leben hin für uns. Daraus lerne ich: Hingabe meines Ichs: ja, Preisgabe meines Ichs: nein. Vielleicht verstehe ich sie aber falsch, die wunderbare Jeann Moreau? do  
Thomas Müller
23.01.2006
16:06 Uhr
E-Mail    
Frei sein,
heisst wählen können,
wessen Sklave man sein will.

Von Jeanne Moreau, *am 23.01.1928,
frz. Filmschauspielerin
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Recht hat sie, die Jeanne Moreau !
Einen schönen Abend wünsche ich Euch allen hier !!
thomas



.
 
geduld
21.01.2006
11:54 Uhr
     
... bin beim Warten auf die NordOstseeBahn einem schönen MenschenAufderWalz begegnet. Wie Innerlichschön er auch ist! Wir sprachen über die Kostbarkeit der Einfachheit. Und ich begegnete seinen fröhlichen Augen. Und seinem Mut.
Als ich eben Deine soofeine Kolumne las - tg, war der lächelnde Wanderer wieder ganz nah'. Er, der schon in der Ferne - im Unterwegs nach Neuseeland. Sei' behütet lieber Wanderer - seid behütet alle !
Ja - das ist ein schöner Gedanke, wir Menschen dürfen Erdenbürger SEIN, wir sind reich beschenkte ErdenMenschen - UND Menschen FÜRdieERDE
Und ich bin so froh, daß ich warten mußte. Durfte. Ich hätt' sonst ganzvielGutes versäumt... DANK'
 
DS
20.01.2006
08:09 Uhr
     
Traugott, schön dich wieder heil zurück zu wissen.
Habe den Eindruck, dass es dem Gästebuch gut tut/es braucht, immer mal wieder einen Input von Dir zu erhalten, auch wenn wir deine "Südsee"-Predigt gelesen haben. Viel Stoff, um daran noch lange zu arbeiten! Herzlich Dein /Euer Delf
PS: Thomas Müller hat von mir eine Rückmeldung erhalten. DS
 
islomanin
19.01.2006
16:59 Uhr
     
Herzlich willkommen im NordenMeer. Schön, daß ihr wieder da seid. Und die Insel war schneekristallwunderschön eingezaubert. Das ist härrrlich.
Ich kenn' einen lieben Menschen aus dem Schwabenland, der kann dies' Wort so schön, so weich und breit sprechen, wie alle Menschen dort. Das klingt soo schön!
... erzähl' doch hier noch meer von euerer Reise... Danke.
 
Traugott Giesen
18.01.2006
16:26 Uhr
     
ja, ich war 38 Tage als schiffspastor auf der MS Europa-von den Seychellen bis Kapstadt- eine intensive Erfahrung. Das Meer,das unendliche Meer, und die Menschen in Mombasa, auf Madagaskar, hart an den Grenzen des Hungers aber leuchtend und kämpfend- und unermesslich schön die Länder, die Tiere, das Kap der guten Hoffnung. Schön zu leben. wohl wahr: Man muß weggehen, um heim zu dürfen. Tg  
Thomas Müller
17.01.2006
16:06 Uhr
E-Mail    
Liebe/r DS

Gleichwohl eine Frage: Weshalb eigentlich bist Du jeweils nur als Pseudonym "DS" anwesend, so quasi als "Geistwesen ...." und nicht als ansprechbarer Mensch ?

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
DS
17.01.2006
15:54 Uhr
     
Elena - wenn wir auf dieser Seite von der Mitte sprechen, meinen wir dann nicht alle IHN, nur IHN und nicht das laue Mittelmass, das sich nicht festlegt ? Bitte mal drüber nachdenken ! Euer DS  
Thomas Müller
17.01.2006
15:53 Uhr
E-Mail    
Hart genug?

Zu den Steinen hat einer gesagt: "Seid menschlich."
Die Steine haben gesagt: "Wir sind noch nicht hart genug."

Erich Fried

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Eben gefunden !

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
Elena
17.01.2006
10:16 Uhr
     
Ich spezifiziere mit Kirche: über 1500 Jahre eindeutig der Feind der Kirche, der unterdrückt oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Auch unter Johannes Calvin war das noch so. Eindeutig der Feind des islamischen Fundamentalismus und Islamofaschismus. Ebenfalls der Feind vieler evangelikaler Gruppen und einiger Sekten. Vor allem meine ich als Feind betrachtet. Und ich stehe dazu. Ihr Harmoniegesäusel erscheint mir schon lange unrealistisch.Und ein Niels Bohr ist mir zweifelsohne näher als manches, was so harmlos nach Mitte klingt.  
webmaster
16.01.2006
15:00 Uhr
E-Mail    
An Menke alias Koch (Sie sind doch Menke, jedenfalls wurden die Einträge von ein und demselben Rechner abgesetzt):

Dass Ihre Einträge für Unverständnis sorgen ist hier schon mehrfach gesagt worden: sie wirken nicht nur wie unter einer Glasglocke abgesetzt - ohne Beziehung zum Rest des Forums. Man versteht ihre Gedanken auch nicht - sie versuchen vielleicht irgendwie poetisch irgendwas auszudrücken was Sie gerade bewegt und was oft kein Mensch versteht, weil Sie die deutsche Sprache verhunzen! Auf Fragen oder Kritik reagieren sie nicht, und man fragt sich, ob Sie überhaupt lesen und mitbekommen, was andere schreiben.

Es ist ein Forum - und nicht z.B. das Tagebuch eines Einzelnen.
Formulieren Sie Ihre Gedanken in einer für alle verständlichen Form, dann wird es auch keinen Grund geben, sie zu löschen.
 
Koch
16.01.2006
13:22 Uhr
E-Mail    
Hallo!

Warum wird immer alles sofort gelöscht,was dem Webmaster mit anderen nicht passt?
 
wunder
15.01.2006
21:01 Uhr
     
Er ist eins - der Film WIE IM HIMMEL . Ein Kunstwerk. Voller Wunder schön.
Vorher durfte ich zwei kleine lebendige Wunder wiedersehen... mag tanzen vorglück... und - ich hatte die grünSCHÖNEAufgabe bei einer lieben Freundin die Pflanzenwelt zu nähren. Der schon seit einer Woche alleinlebende Rosenstrauß war immernoch leuchtend schön. In gleicher Höhe an der Wand schmückte ein weiser Gedanke von Christine Busta:

Die Liebe lebt vom Wunder, nicht vom Recht.

Das ist kostbar und schön. Wie der ganze SonnenSonntag...RosenWunderSchön. WIE dieser Film. Ein gefühlvolles Meisterwerk! Gut, daß es ihn gibt - den Autor und Regisseur Kay Pollak.
Ich bin unendlich dankbar für diesen Tag. Und für alle Menschen, die mir begegnet sind.
 
deltasierra
13.01.2006
13:30 Uhr
     
stimmt - do - Feind polarisiert - die Mitte und Einheit ist´s !!
Ein gutes Wochende euch allen - freue mich schon auf die Kolumne morgen zum Frühstück und gönne ihm die Reise !!! Euer DS
 
do
13.01.2006
11:39 Uhr
     
Warum so viele "Feind-Bezeichnungen"? Und warum muss die Aufzählung ausgerechnet mit "Feinden der Kirche" beginnen?
Ich möchte auf dieser Erde weder zu den Feinden gehören noch zu den Angefeindeten. Mir sind Freunde lieber. Und wer mich nicht mag und wen ich nicht mag, nun, der kann mich meiden und ich ihn, aber darum gleich ins andere Extrem Feindschaft abgleiten? Meine Meinung muss nicht mit der des anderen übereinstimmen, und doch muss daraus keine Feindschaft erwachsen. Wo ist da Frieden?
Im Gästebuch ist - Gott sei Dank - mehr Freundschaft zu finden als Feindschaft, und das finde ich gut. do
 
Thomas Müller
13.01.2006
11:08 Uhr
E-Mail    
Liebe Elena

Ja! Genau so auch, wie Du sagst, denke ich, ist diese Geschichte gemeint.
Das Leben, der All-Tag gibt uns manchmal Beispiele, wie wir uns zu verhalten haben. Oder ist es etwa auch eine Mitteilung aus der geistigen Welt. Oder von Gott, was letztlich wohl das Gleiche ist.

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
Elena
13.01.2006
11:01 Uhr
     
Thomas Müller, toll! Klar ist der Intellekt gemeint, nicht unbedingt der Intellektuelle, wie wir ihn heute oft verwechseln mit ein paar Wiederkäuern, die durch das Fernsehen bekannt worden sind. Der unabhängige denkende Geist, der sich nicht einschüchtern lässt, der ist wohl gemeint. Also der Feind der Kirche, der Feind von manchem Politiker, der Feind des Kommunismus, der Feind des Faschismus, der ganz und gar klare Geist, der sich durch Ideologie nicht steuern lsst, der ist gemeint. Der mutige Geist, der Freiheit braucht, ein Salman Rushdie, der sich durch Todesdrohung nicht verunsichern läßt, der Forschergeist, Mozart, der weiter macht unter schwierigen Konditionen, die angefeindeten Impressionisten, die unbeirrt malen, ein Schopenhauer oder Mahler, die einfach konstatieren, die Zeit sei noch nicht reif für sie. Und ich glaube, dass Gott mehr Vergnügen an ihnen hat als an manchem tumben Herdenvieh.  
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