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Traugott Giesen
11.01.2007
15:09 Uhr
     
las gerade von der bürgerlichen Ehre- die will Vertrauen beim andern erzielen- ich achte deine Rechte. Und die Ritterehre- sie will Respekt erzielen, Eindruck machen:ich bin stark, achte nur ja meine Rechte. (Nach Schopenhauer)- Ist das nicht das Machogehabe- was guckst Du so- willst du was? Kannst du haben. Das in Rechnung stellen bei Jugendlichen, bei jungen Ausländern- sie könnten sich von dir bedroht fühlen allein durch dein sicheres Auftreten, dein Fixieren. Tg
Und überhaupt : Gut, hier mehr handfestes Wissen von der Wirklichkeit mitzuteilen.
 
kathrin
08.01.2007
14:08 Uhr
     
Danke, Thomas und Pippa, ich habe mich richtig über euer Echo gefreut.

Ein weiteres Gedicht, das ich sehr liebe, möchte ich so gern noch hier einfügen, weil es ein so schönes Gleichnis beinhaltet, Gott zu vertrauen.


Werner Bergengruen
DIE MEISE

Könnte ich dir sagen, kleine Meise,
wie ich dir so wohl gesonnen bin!
Lockend vor denn Fenster liegt die Speise,
doch du Ängstliche wagst dich nicht hin.

Und wie oft du hurtig angeflogen,
zitternd zwischen Bängnis und Begehr,
jedesmal hat's dich zurückgebogen
und gezwungen doch zur Wiederkehr.

Immer wohl im winzigen Flügelleibe
wird das Herz dir vor Erschrecken kalt,
siehst du durch die unbegriffne Scheibe
düster meine riesige Gestalt.

Jetzt! Im Fluge griffest du die Beute,
birgst sie flink im Zweigicht und Genist.
Wüsstest du, dass ich die Nahrung streute,
ohne Feindschaft,, ohne Hinterlist,

dass du Gerngeschenktes fortgetragen,
fürchtig wie gestohlenen Gewinn -
kleine Meise, könnte ich dir sagen,
wie ich dir so wohl gesonnen bin!

Ach, es bangte dir vor keinem Zorne,
kämest wie der fromme Hund zum Herrn,
selig schmaustest du von fettem Korne
und der Sonnenblume süßem Kern.

Ihr in Wipfeln und in grauen Nestern,
ruhelos zwischen Flucht und Schmaus:
Kleine Meisen, meine scheuen Schwestern,
wie getreu sprecht ihr mich selber aus!

Allenthalben ist mein Tisch gerichtet,
weißes Brot und schwarzer Wein im Krug.
Süß und bitter ward mir zugeschichtet,
und der große Wirt ist ohne Trug.

Ach, es bangte mir vor keinem Grimme,
und mich drückte keine Kümmernis;
ach, verstünde ich nur seiner Stimme
stille Ladung: Nimm getrost und iss.
 
Traugott Giesen
07.01.2007
15:13 Uhr
     
Wieder Bibelenergie: Der Turmbau zu Babel
Von den Nachkommen Noahs kommen die Völker her. Und alle Welt hatte einerlei Zunge und Sprache. Die nach Osten zogen, fanden eine Ebene im Lande Schinar und ließen sich dort nieder. Sie sprachen untereinander: Los, lasst uns Ziegel streichen und brennen! - und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel und taten sich zusammen: lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; sonst verlieren wir uns in alle Länder.
Da fuhr der Herrgott hernieder, Stadt und Turm der Menschen zu besehen. Und erschrak: Das ist erst der Anfang- wenn die so weitermachen, werden sie grenzenlos. Verwirren wir
Ihre Sprache, dass keiner des andern Sprache verstehe!
Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder.
1 Mose 10,32; 11,1-9

Die lange vor uns lebten, dachten den Ursprung der Welt als Einheit: ein erster Mensch, ein erstes Menschenpaar, eine Urflut nach der Noah der erste Mensch war, von ihm zweigen alle Völker ab, am Anfang auch eine Ursprache; die verwirrende Vielsprachigkeit erklärte man sich als Strafe für Größenwahn der Ahnen.
Der Turm zu Babel galt wie andere Weltwunder des Altertums als Zeichen für die hohe Leistungsfähigkeit der gottverbundenen Vorfahren. Die Turmruine von Babel nahmen spätere Generationen als Zeichen , „sie wollten zu hoch hinaus“. Ihr Scheitern blieb Mahnung, selbst nicht in Hybris zu fallen. Die „Babylonische Sprachverwirrung“ bleibt Warnung, die Sprache nicht zum Herrschaftsmittel verkommen zu lassen. Auch fängt der Friede mit der Wahrheit der Worte an. Wenn Menschen einander nur kommandieren und verhören, können sie sich nicht verstehen. Die stärkste Gegengeschichte ist die von Pfingsten (Apostelgeschichte 2)- der Heilige Geist der Kommunikation brennt in den ersten Christen.
 
pippa
07.01.2007
12:59 Uhr
     
Liebe Kathrin,
dank für das schöne Gedicht, ich hab´s abgeschrieben und auf meinen Schreibtisch gestellt.

Herzlichen Gruß

Pippa
 
Anne
04.01.2007
12:43 Uhr
     
Lieber Herr Giesen,

in einer Phase großer Verzweiflung fand ich Ihre Kolumne: "Kinder loslassen für Eigenes". Sie sprach mich sehr an, und als ich darüber geweint hatte, zog neue Hoffnung in meine Seele ein...

Danke dafür; ich wünsche Ihnen ein gutes Jahr!

Anne
 
Thomas Müller, Bern
03.01.2007
17:27 Uhr
E-Mail    
Liebe Kathrin
Ich danke dir ganz herzlich für das leise, feine Gedicht!
thomas
 
Kathrin
03.01.2007
16:44 Uhr
     
Liebe Grüße und vielen Dank für diese Seite, die mir sehr wertvoll geworden ist. Ich wünsche TG und allen, die sich hier einfinden, ein erfülltes neues Jahr voller Gesundheit, Glück und Liebe.
Ich mag so gern das kleine Gedicht von Hilde Domin "Nicht müde werden"

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.


Sehr herzlich
Kathrin
 
Beri
03.01.2007
15:35 Uhr
  Homepage  
Hallo,
ich finde diese Seite sehr hilfreich und glaube, dass sie vielen hilft neuen Mut zu schöpfen. Wir veruchen es auch auf dem Pfad des Evangeliums zu bleiben. Unsere Seite ist gerade 3 Tage alt und ist noch im Wachstum. Falls ihr Lust habt mal reinzuschauen: http://www.onword.de.
Gruß
Beri
 
Traugott Giesen
03.01.2007
15:08 Uhr
     
Sie klingen entschlossen, auch mit Gott im Reinen. Bleiben Sie behütet. Helfen Sie den Zurückbleibenden , ihren Frieden zu finden.  
pippa
03.01.2007
11:14 Uhr
     
Lieber TG,
Ihre Jahreslosung:"Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?" hat für mich dieses Jahr eine ganz persönliche Bedeutung im Sinne einer mutmachenden Offenbarung.
Ich werde mich dieses Jahr - hoffentlich - aus einer für mich seit Jahren unglücklichenund belastenden Beziehung lösen, totz allem was daran hängt: Kinder, Haus, gemeinsame Existenz, Vergangenheit etc.
Ich denke, ich werde es tun und eine neue für mich glücklichere Verbindung eingehen.
Ich habe lange gezweifelt und gezögert, der Kinder wegen, des zusammen begonnenen Gemeinsamen wegen. Ich sehe aber, es ist nicht zu halten, ich werde auf Dauer unglücklich und krank, ich muss diesen Schritt wagen.
Deshalb Dank für die Losung, überhaupt für diese Seite, die mir schon oft Mut und Zuversicht gegeben hat, Ihnen, lieber TG, und auch allen Mitlesern, Mitschreibern und Mithoffnungssuchenden ein gutes neues Jahr. Gottes Segen.
 
Traugott Giesen
02.01.2007
21:38 Uhr
     
Ein großer Dank der Webmasterin, die so achtsam diese Seite pflegt. Dank für die Treuen, die mittragen, indem Sie sich äußern. Dank den Mitlesenden;Sie schenken Aufmerksamkeit, das knappes Gut. Uns allen ein starkes Jahr. Euer TG  
Roswitha Cohnen
02.01.2007
17:37 Uhr
E-Mail   ICQ
Es gab eine Zeit, da fuhr ich regelmäßig nach Sylt - lange her. Bin durch eine Anruferin auf diese Hompage gekommen. Sie gefällt mir gut und ich denke, ich werde sie öfter nutzen. Allen zunächst ein gutes neues Jahr mit viel Lebensmut.  
do
02.01.2007
09:06 Uhr
     
Am Neujahrstag wurde mir das folgende kleine Gedicht geschenkt, das ich gerne weiterreiche:


Jedem Tag ein kleines Glück
ohne Sorge abgewinnen,
jeden frohen Augenblick
in das goldene Netz zu spinnen
heiterer Erinnerung.

Jede Stunde sich im Glanze
reiner Gegenwart versenken,
dennoch auf das schöne Ganze
immerfort den Blick zu lenken--
wer's vermöchte, bliebe ewig jung.

Hermann Hesse

Ein glückliches 2007 - do
 
engel
01.01.2007
20:44 Uhr
     
Ein glückliches Mädchen kreierte heute Engel ins StrandLand. Sie jubilierte jedesmal, wenn sie sich erhob. Mein Herz auch. Der stürmische Westwind formte aus der ans Kliff wehenden Gischt kleineweißeKugeln, ähnlich wie Raphaellos, und schmückten die Kunstwerke. Immerwieder. Ein Bild voller Anmut. Es war Freude, es sehen zu dürfen. Ist es immernoch.
Mir war es Vergnügen, es in der Kindheit in den Schnee zu flügeln. Da gabs wundervollen Schnee. Da zogen Freundeskarawanen los, nach den Hausaufgaben, mit Schlitten und kleinen roten Skiern, weit hinaus in die Natur. Wir bauten Schanzen und flogen dem Herrgottsbach entgegen. Und Unsere - in den Schnee bewegten Engel waren die Hüter. Wenn die AbendGlocken erklangen, sollten wir wieder daheim sein.

An Weihnachten durfte ich einen kleinen Hundewelpen kennenlernen. Hanna. Sie macht Menschen lächeln. Und erwachsene Pfoten begegnen Ihr voller Achtsamkeit. Sie ist mutig, traut sich schon viel. Als der Weg für sie zu weit wurde, trugen wir sie abwechselnd. Kleine, noch rosalichsamtene Pfötchen berührten mich.
Neulich träumte ich noch davon, und dann war's vergangenen FesttagsDienstag WeihnachtsSonne. Ich sagte es Ihr.

Das Kind, wunder am Nachmittag, war auch Geschenk. Ist es, für die GanzeWelt.
In Dankbarkeit,
Ingrid
Und noch AlleGutenWünsche für das Neue Jahr!
 
H.-U. Müller
01.01.2007
01:08 Uhr
     
Amen!  
jakobus
31.12.2006
14:53 Uhr
     
Lieber Vater,
Danke für das gute Jahr! Es ist so viel gelungen, vieles konnte geklärt werden - auch wenn es nicht immer einfach war. Es war Trauer und Traurigkeit dabei. Aber auch daran bin ich mit Deiner Hilfe gewachsen.
Vieles ist aber auch nicht gelungen. Ich bin mir dessen bewusst, und ich werde daran arbeiten müssen. Auch dafür bitte ich Dich um Deine Hilfe.
Sei uns allen gnädig und behüte uns! Amen.
jakobus
 
Traugott Giesen
30.12.2006
23:04 Uhr
     
Zum Neuen Jahr
Hurra. Wir dürfen noch leben. Wir waren ja hinreichend bedroht aber bitten doch noch ein paar Runden mitfeiern zu dürfen dies herrliche mühsame Leben.
Kinder oder Nennkinder glücken sich- sie können, was sie müssen; wollen einigermaßen nur, was sie dürfen- können andern so nützen, daß sie das Nötige und mehr erlösen. Und Die Enkelinnen gewinnen Lesewettbewerbe, klären mit Oma die komplizierten Verflechtungen der Seelen, die Jungens sind mit Opas "Alles klar? Braucht ihr Geld" zufrieden.
Glocken läuten und andere tun den Dienst; teils in weißen Roben. Endlich bezogen wir einen Ort zum Wohnen, den keiner streitig macht- hier könnte man alt werden. Letzte rote Rosen winken zum Fenster hinein Und der Körper macht noch mit, nach einigem Stottern.
Weite Welt nahebei, auf inzwischen 130cm TV Breite. Bald nochmal aufs Schiff, um Kap Hoorn.
Jetzt Dank, Dank für ein gerüttet volles Jahr, Ihr wie wir. Und hoffen wir, daß das Leben weiter gelingt und wir ihm.
Die Jahreslosung aus Jesaja 43,19 stärke uns:
Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr`s denn nicht?“
Und was bedeutet das mir?
Ich häng schon sehr am Hergebrachten, sichere mich, hüte Vorhandenes, freu mich am Besitz. Da ist Gottes Verheißung, Neues zu schaffen, auch brenzlig. Doch ich sehne mich auch nach mehr Liebe, mehr Frieden, mehr glückende Gemeinschaft, mehr Reich Gottes eben. Ob Gott das Neue hinbekommt, mit mir und auch gegen mich, jedenfalls auch für mich? Erkenn ich, daß Gottes Schatz in mir aufwächst? Wird mein Lieben großzügiger, beschaffe ich durch Teilen mehr Frieden? Glückt durch mich mehr Gemeinschaft? Ich wills erkennen. Ich will den je Nächsten als Testperson nehmen- das wird brisant. Ob ich sie so genügend wichtig nahm? Am Abend sollen sie durch meine Träume spazieren und eine zweite Chance geben.
 
Traugott Giesen
26.12.2006
14:56 Uhr
     
Salut gen Himmel und Umarmung Bäumen und Menschen- wir dürfen noch leben:Glückliche Weihnachten. Dank für Grüße. Mut behalte uns. Die Liebe bleibt uns treu.  
jakobus
23.12.2006
22:37 Uhr
     
Danke TG! Die Wortschöpfung "Weihnachtskunst" ist genial. Das, was dahinter steckt, ist unsere christliche Lebensaufgabe, unser immer wieder gültiger Vorsatz für jedes neue Jahr!
Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
jakobus
 
ds
23.12.2006
16:42 Uhr
     
Macht´s wie Gott, werdet Mensch! TG - danke für deine Worte dazu !!
Euch allen ein gesegnetes Fest ! Euer Delf Schmidt
 
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