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Now
20.11.2013
08:03 Uhr
     
Das ist schön, was du da schreibst, lieber Orbart, und genau an die Zeit denke ich auch ganz besonders. Jo hatte damals irgendwo mal mit untergebracht, er würde mich gern unter meinem richtigen Namen näher kennen lernen. Und weil ich, was er so schrieb, richtig gern mochte, habe ich zu der Zeit sogar oft geliebäugelt mit seinem E-Mail-Umschlag unter seinem Nick, wollte immer schreiben und ließ es dann doch, wollte es nicht überbewerten...., bis einige Wochen vor seinem Abschied... Ich bin froh, dann doch mit ihm geschrieben zu haben.
Und ich wünschte, ich wäre viel eher meinem Impuls nachgegangen und wäre nicht so zögerlich gewesen.
Er hatte Recht, Menschen sind irgendwie komische Leute.

Habe in diesen Tagen bei Andreas Altmann, dem Reisereporter, eine schöne Stelle gefunden. Er erinnert sich dort an einen Freund, einen Erfinder und Künstler:

"....Von ihm bekam ich das nie zuvor gehörte englische Wort "mindfulness" geschenkt, wohl am genauesten mit "Achtsamkeit" zu übersetzen. Wie zur Bestätigung trug er am Handgelenk seine neueste Erfindung. Das Furioseste an der Uhr war das Zifferblatt, mit nur drei Buchstaben, sonst nichts.
Welche Zeit es auch anzeigte, es war die absolut richtige: NOW.
'It's my favorite time', sagte er grinsend.
Damals, noch Jahre, bevor seine Zeit um war."

An dieses Zifferblatt denke ich mittlerweile immer bewusster, wenn ich mal wieder wegen morgen nervös werde oder dem Gestern nachhänge.

Liebe Grüße
Kathrin
 
ing
19.11.2013
23:08 Uhr
     
Gesucht und gefunden ... Freu' mich. Gute Nacht.  
Orbart
19.11.2013
18:04 Uhr
     
Hallo Ingrid!
Erst hab ich gerätselt,dann hab ich´s gegoogelt und schließlich hab ich ´s gelesen.Vielen Dank für die Anregung.
Susanne Niemeyers Seite werde ich in Zukunft vielleicht mal häufiger anklicken.Und ich staune einmal mehr darüber,was Dir alles auffällt und was Du alles in Erinnerung behälst.

Hallo Kathrin!
Mir geht´s wie Dir.Auch ich hatte mich noch auf ganz viel Austausch mit Jo gefreut.
Zu Jo fällt mir noch eine kleine Episode ein,vielleicht darf ich sie hier erzählen:
Neulich auf der Arbeit warf ein Kollege den Begriff "Heisenbergsche Unschärferelation" in der Raum ,in der festen Erwartung,daß niemand etwas mit dem Begriff anfangen könne.
"Kein Problem,kann ich euch erklären!",meldete ich mich zu Wort.Ich konnte mich nämlich an Jo´s Beitrag vor einigen Monaten erinnern(09.02.13),in dem er dieses Phänomen dermaßen anschaulich und erprägsam erklärte,daß selbst ich es verstand.Und weil Jo,wie so oft, der Schalk im Nacken saß,wandte er das Ganze auch noch auf eine menschliche Beziehungen an.Ich mußte seinerzeit sehr schmunzeln.

Jedenfalls konnte ich meinen Kollegen das Phänomen erklären.Wenn auch grob.Zumindest so,daß es keiner besser wußte.Und das ist seeeehr selten.
Jo sei Dank!

Viele Grüße !
 
ing
19.11.2013
12:02 Uhr
     
Apropos weise. Lieber Ewald, als ich vergangene Woche von den anthropogenen Wolken aus Eiskristallen las, die Du beobachtet hast, da hab' ich im ersten Augenblick an Jo denken dürfen; Jo hätte sich über Deine Nachricht gefreut ... ° weise und weiße - ganzleise °

Ja! Du hast es gut zusammengefasst, Goldbart ... Was ich Dich schon einige Tage fragen mag:hast Du schon
*freudenwort 'Verschwendung' studiert? Es ist weise. Und wenn Ich Es rahmen würde, dann würde ich weiß wählen. Mit zart eingravierten Birkenblättern.
 
tenderness
19.11.2013
10:31 Uhr
     
Ich habe gern vom Laternenlicht gelesen. Wie sollte es auch anders sein.
"Gelebte Empfindsamkeit und fröhliche Zartheit"..., "die ästhetische Lust am eigenen Berührtsein"..., "der Charme der Melancholie"... - das empfinde ich als schön.
Und das ist gut so.
Ich finde auch, wir sollten nicht mehr so viel meckern, sondern jeden auf seine Weise gelten lassen. Mir gelingt das immer besser. Ich finde, Orbart hat es sehr schön zusammen gefasst.
Und noch immer beschäftigt mich Jo. Wie schade, nie mehr von ihm zu lesen.
Kathrin
 
DS
19.11.2013
08:55 Uhr
     
Zickenalarm statt Bekundung/Üben von LEBENSMUTigem?!?!
Ihr tragt für dieses Forum Verantwortung (mit), wer sonst?
Nachdenklich mit Dank für einige Gedanken zur Jahreslosung und Krankheit als Weg zu...??
Bleibt behütet! Gruss Delf
 
SB
18.11.2013
20:52 Uhr
     
Hallo Flogni,
( es scheint Hopfen und Malz verloren ) damit ist glaube ich gemeint, dass Du andere gern kritisierst.
Manchmal ein wenig "Oberlehrerhaft", aber wahrscheinlich hat das das lange Berufsleben mit sich gebracht .-) ??
Vielleicht ein wenig mehr Toleranz üben ?
Aber andererseits warum soll man nicht auch mal seine Meinung kundtun dürfen.
Im Übrigen, ich lese Deine Berichte ganz gern, sind irgendwie erfrischend.
 
Flogni
18.11.2013
16:24 Uhr
E-Mail    
@Hedwig
Interessant Ihre sophistische Wortklauberei - aber DIE Frage bleibt: Weshalb scheinen Hopfen
und Malz bei mir verloren ? In diesem Sinne: Hopfen und Malz, Gott erhalt´s.
@Mut
Danke für den Zuspruch - wenigstens einer, der den Mut hat sich "unbeliebt" zu machen.
Aber Ihr Name ist ja Programm !
 
Hedwig
18.11.2013
10:29 Uhr
     
Hier gehts um Flognis vergangene Nachricht, Mut. Bei uns in Franken nimmt man diese Worte her, wenn man meint, daß Müh' vergeblich ist. In Sachen Flogni habe ich geschrieben, ...es scheint. Ich habe nicht geschrieben, ...es ist. Das bedeutet hier, dass ich mir Gedanken darüber mache: ob. Verstehst Du?  
Mut
18.11.2013
00:21 Uhr
     
Und WENN es HIER so WÄRE, dann kann NIEMALS Hopfen und Malz verloren sein!!!  
Orbart
17.11.2013
23:09 Uhr
     
Aber darum geht´s doch gar nicht,Mut.
Ob das hier ein Schmuseforum ist,oder nicht.
"Das Leben klopft einen langsam weich",sagte der Liedermacher Fredl Fesl,der schon länger an Parkinson erkrankt ist.
Wie man mit diesem Weichklopfen umgeht,das ist doch die entscheidende Frage.
Der eine findet Trost in der Natur,der andere in Lyrik,ein Dritter in Filmen,ein Vierter im Debattieren politischer Fragen,ein fünfter in der Religion usw.
Das Auszutauschen kann doch nur der Sinn eines solchen Forums sein.
Ein jeder erzähle doch von dem Weg,der ihm geholfen hat.
Was denn sonst???
 
Mut
17.11.2013
12:23 Uhr
     
Diese Art von Differenzierung ist ein moralisches Feigenblatt: Wenn Hopfen und Malz verloren sind, dann heißt es nicht anders, als dass ich diese Person abgeschrieben habe.... Aber so deutlich hätte ich es wohl in diesem Schmuseforum nicht ansprechen dürfen...  
Hedwig
16.11.2013
17:57 Uhr
     
Hallo Mut. Nein! Ich schrieb nicht, daß ich Flogni als verloren sehe. Ich meinte, bei ihm scheine Hopfen und Malz verloren zu sein ... Das ist ein geHÖRiger Unterschied.  
Menke
16.11.2013
13:33 Uhr
E-Mail    
Wenn die Sonne untergeht!

Hell das Bild noch vor Augen,während meines spazierganges über die Berge und Höhen hinweg,war ich doch bald von der Dunkelheit eingeschlossen.
Am Abendhimmel,rötliche Streifen und weise Kontensstreifen,von Flugzeugen,die irgendwo hin und her kamen,war doch alles schnell verwischt.
Ein einzelner hell leuchtender Stern,beruhigte mich bald.
Rechts im gehen von mir,der Vollmond,begleitete mich neugierig durch Bäume und Zweige.
Stehenbleiben und dazu gehören,war für mich näher gerückt.
In der Stille blieb eine Weile ich stehen.
Kein laut der Tiere,was ich hören konnte,wir wollten die Stille nicht loslassen.
 
ing
16.11.2013
10:12 Uhr
     
Dein Freund - hat er in der Krankheit all'das gelebt, was er immer leben wollte?
So hat er sich noch reich beschenkt.
Als ich Deine Gedanken las, lieber jakobus, da dachte ich "Und dann hat SEINE GNADE Deinen Freund nach Hause geführt ..."
Fühl' Dich lieb umarmt.
 
SB
16.11.2013
10:11 Uhr
     
Lieber Jakobus,

ich kann Deine Traurigkeit so gut nachempfinden.
Aber bei aller Trauer ist es doch gut, dass Euer Freund die Zeit seiner Krankheit noch so positiv nutzen konnte und das Leben noch voll ausgeschöpft hat. Ja, manchmal kommt das Ende dann doch sehr plötzlich und lässt uns über das eigene Leben mal wieder nachdenken. Was ist wichtig und was nicht ?
Ich habe in diesem Jahr zwei gute Freundinnen jeweils im Alter von 60 Jahren verloren, das stimmt sehr traurig.

Wollen wir dankbar sein für die Zeit, die uns noch gegeben ist und sie nutzen.
 
Mut
16.11.2013
00:44 Uhr
     
Ach Flogni, auch wenn Hedwig dich als verloren sieht - Ich finde deinen Hinweis total passend und KLASSE!  
jakobus
15.11.2013
21:16 Uhr
     
Gestern haben wir einen guten Freund beerdigen müssen. Er ist plötzlich kurz nach Ankunft auf seiner Urlaubsinsel, die er so geliebt hat, verstorben. Trotz jahrelanger Krebserkrankung ist ihm eine langes Krankenlager erspart geblieben. Er hat die Zeit der Krankheit, die für ihn gleichzeitig der Beginn der Rentenzeit war, intensiv genutzt: Bildungsreisen, Gartenarbeit, Kochen, Kommunalpolitik, Sport ... also richtig aktiv - trotz seiner Sehbehinderung. Ein kantiger, diskussionsfreudiger, gläubiger Mensch - mitten im Leben. Wir sind alle sehr traurig. Sein Sterbetag war der Mittwoch vergangener Woche und der Pastor hat in seiner Predigt auf Losung und Lehrtext dieses Tages hingewiesen: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein" Ja, so ist es.
Stille Grüße von jakobus
 
Hedwig
15.11.2013
10:03 Uhr
     
bei Dir scheint wirklich Hopfen und Malz verloren, Flogni  
Flogni
15.11.2013
09:52 Uhr
E-Mail    
@ Phantasienamen
Jetzt langt´s mir. Wird einmal ein ernsthaftes Thema angeschlagen, erfolgt sofort ein kitschiges
Geschwurbel. Sollen das dichterische Ergüsse sein ?!? UNERTRÄGLICH ! Immer ernsthafte
Gedanken mit dieser widerlichen Sprachsoße übergießen !
@ Ohli
"Daß die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen,
kannst du nicht ändern.
Aber daß sie Nester in deinem Haar bauen,
das kannst du verhindern."
Martin Luther
 
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