Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
03.03.2014
09:16 Uhr
     
erst mal Dank an alle, die "Lebensmut" mit betreiben. Dann teilen wir wohl alle den Schrecken über Ukraine und Krim- Sollte 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges wieder Furchtbares anstehen? Hoffen wir auf Vernunft.t  
Mut
02.03.2014
13:00 Uhr
     
Meine Frau und Kinder finde ich klasse!!!!!!!  
Monika Glässel
27.02.2014
19:56 Uhr
     
Papst Franziskus find ich klasse....  
Menke
19.02.2014
14:57 Uhr
E-Mail    
Fragen ohne Gleichmut und Wiederkehr!

So haben manche gedacht in ihrem Denken und handeln.
Sie glaubten,was immer so halbwegs ging,konnte sich im immer währenden fort,weiterhin als tauglich erweisen.
Und doch gab es auch hier eines tages Grenzen,die nicht im Bereich des Indivitiums lagen.
Bewusst werden,vor den Kopf verstoßen,verletzlich in ihren Gefühlen,mußte es einige Zeit dauern in der Erkenntnis,Leben ist auch für mich hier nur Windhauch.
Festhalten im Tal des Lebens ist das eine,den Berg hochsteigen das andere,über sich hinwegsehen und die späte Erkenntnis über allen Wipfeln ist Ruh das eigentliche.
 
ing
16.02.2014
14:26 Uhr
     
Ein Schneeglöckchen im Sonntag, auf moosigem Grund; drumherum Plastikverschluß und Zigarettenkippe und Alu.
Wie ein nostalgisches Lämpchen wuchs es ins Blau. So gern nahm ich das Weggeworfene mit, und da sah ich, Es leuchtete wie Licht und Leben.
 
Hedwig
11.02.2014
14:58 Uhr
     
Heute traurige Nachricht in der Sylter Rundschau gelesen: Die Morsumer Schule soll geschlossen werden. Das darf doch nicht wahr werden ! Mein Herz fragt, ob sich eine Kommune in dieser Gegend ansiedeln wollte....mit vielen Grundschulkindern, oder eine Wagenburg. So schnell wie möglich, Aufruf an die Welt !

Es gibt auch zum Trost einen schönen Artikel über den Friedensmenschen und Pastor im Unruhestand. Schönes Bild. Habe mich sehr gefreut. Las, er hat das Licht der Welt im Keitumer Pastorat erblickt. Joachim Hartung. Erinnere mich gerne an jede Zufallsbegegnung und die Gespräche mit ihm. Dankesgruß. Immer hat mich die Güte in seinem Gesicht an meinen Vater erinnert. Heute auch.
 
Humanität
11.02.2014
09:15 Uhr
     
Man versteht in ihr das wahrhaft gütige Verhalten des Menschen zum Nebenmenschen. In diesem Wort kommt zum Ausdruck, daß wir uns zu bemühen haben, gütig zu sein, nicht nur, weil ein ethisches Gebot es gebietet, sondern auch, weil solches Verhalten unserm Wesen entspricht.
Sie nötigt uns, in kleinen und in großen Dingen auf unser Herz zu hören und seinen Eingebungen Folge zu leisten. Gerne möchten wir dabei stehen bleiben, nur das, was unserm vernünftigen Überlegen als gut und durchführbar vorkommt, zu tun. Aber das Herz ist ein höherer Gebieter als der Verstand. Er verlangt von uns, zu tun, was den tiefsten Regungen unseres geistigen Wesens entspricht.
 
Flogni
11.02.2014
07:46 Uhr
     
Nun sind schon wieder 5 Tage seit dem letzten Mammuteintrag - ="Leseübung" - vergangen. Man
merkt - wieder mal - wie dieser Text einfach die Freude, Lust an eigenen Beiträgen erdrückt.
Ist ja "putzig" - diese Bäckergeschichte - aber muss es dann so ausufern ?
Dabei gibt es so viel Interessantes, Aktuelles !
Wieder mal ein Versuch, von den "Geschichtchen" wegzusteuern.
Momentan lese ich in einem hochinteressanten Buch: "Die Beichte - Eine dunkle Geschichte"
von John Cornwell. Ich zitiere den Text auf der Umschlagrückseite:
Eine Geschichte von Macht und Unterdrückung
Die Beichte, das "Bußsakrament", dient der Vergebung der Sünden. Das ist gläubigen Christen
zu allen Zeiten gepredigt worden. In Wahrheit, so zeigt John Cornwell in seinem aufrüttelnden
Buch, ist sie stets auch ein zentrales Machtinstrument der katholischen Kirche gewesen.Nicht
nur vermittelt sie schon Kindern die Welt als Sündenpfuhl - in ihrem Freiraum wurde systematisch
Missbrauch überhaupt erst möglich.
Noch habe ich das Buch nicht ausgelesen - doch der erste Teil - eine kurze Geschichte der Beichte -
war schon bedrückend genug. Teil 2: Beichtkinder und Teil 3: Seelenmord folgen. Vieles erinnert
mich an meine Kindheit, in der ich als evangelisch Getaufter meinen Freund Karlheinz oft begleitete,
wenn er zur wöchentlichen Beichte ging. Es hatte für mich - 11/12 Jahre alt - immer etwas
Gespenstisches, Unheimliches, wenn er dann im Beichtstuhl verschwand. Und vorher ? Jedes Mal
überlegte er krampfhaft, was er dem Beichtvater an Sünden "anbieten" könnte, damit der dann
"zufrieden" war.
 
Das Brot teilen
06.02.2014
12:32 Uhr
     
An der Jakobstraße in Paris liegt ein Bäckerladen. Der Besitzer ist ein guter Bäcker. Aber nicht nur deshalb kaufen die Leute des Viertels dort gern ihr Brot. Noch mehr zieht sie der alte Bäcker an, der Vater des jungen Bäckers. Manche sagen: "Er hat einen Tick". Aber nur manche, die meisten sagen: "Er ist weise und menschenfreundlich". Einige sagen sogar: "Er ist ein Prophet". Aber als ihm das erzählt wurde, knurrte er vor sich hin: "Dummerei ... "
Der alte Bäcker weiß, dass man Brot nicht zum Sattessen brauchen kann, und gerade das gefällt den Leuten. Manche erfahren das erst beim Bäcker an der Jakobstraße. Zum Beispiel der Busfahrer Gerard, der einmal zufällig in den Brotladen an der Jakobstraße kam. "Sie sehen bedrückt aus", sagte der alte Bäcker. "Ich habe Angst um meine kleine Tochter", antwortete der Busfahrer Gerard. "Sie ist gestern aus dem Fenster im zweiten Stock gefallen." "Wie alt?", fragte der alte Bäcker. "Vier Jahre", antwortete Gerard. Da nahm der alte Bäcker ein Stück vom Brot, das auf dem Ladentisch lag, brach zwei Bissen ab und gab das eine Stück dem Busfahrer Gerard. "Essen Sie mit mir!" sagte der alte Bäcker zu Gerard. "Ich will an Sie und Ihre kleine Tochter denken".
Der Busfahrer Gerard hatte so etwas noch nie erlebt, aber er verstand sofort, was der alte Bäcker meinte, als er ihm das Brot in die Hand gab. Und sie aßen beide ihr Brotstück und schwiegen und dachten an das Kind im Krankenhaus. Da kam eine Frau herein. Sie hatte auf dem Markt zwei Tüten Milch geholt und wollte nun eben noch Brot kaufen. Bevor sie ihren Wunsch äußern konnte, gab ihr der alte Bäcker ein kleines Stück Weißbrot in die Hand und sagte: "Kommen Sie , essen Sie mit uns! Die Tochter des Herrn liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Sie ist aus dem Fenster gestürzt. Vier Jahre ist das Kind. Der Vater soll wissen, dass wir ihn nicht allein lassen". Und die Frau nahm das Stückchen Brot und aß mit den beiden.
So war das oft in dem Brotladen, in dem der alte Bäcker die Kunden bediente. Aber es passierte auch anders, über das sich die Leute noch mehr wunderten. Da gab es Geschichten mit Gaston:An einem frühen Morgen wurde die Ladentüre aufgerissen und ein großer Kerl stürzte herein. Er lief vor jemandem weg - das sah man sofort. Und da kam ihm der offene Bäckerladen gerade recht. Er stürzte also herein, schloss die Tütr hastig hinter sich zu und schob innen den Riegel vor. "Was tun Sie denn da?" fragte der alte Bäcker. Die Kunden wollen zu mir herein, um Brot zu kaufen. Machen Sie die Tür sofort wieder auf!" Der junge Mann war ganz außer Atem. Da erschien vor dem Laden ein Mann wie ein Schwergewichtsboxer, in der Hand eine Eisenstange. Als er im Laden den jungen Kerl sah, wollte er auch hinein. Aber die Tür war verriegelt.
"Er will mich erschlagen", keuchte der junge Mann. "Wer? Der?", fragte der alte Bäcker. "Mein Vater", schrie der Junge und zitterte am ganzen Leibe. "Er will mich erschlagen. Er ist auf hundertachzig!" "Das lass nur mich machen", antwortete der Bäcker, ging zur Tür, schob den Riegel zurück und rief dem schweren Mann zu: "Guten Morgen, Gaston! Am frühen Morgen regst du dich schon so auf? Das ist ungesund. Komm herein, Gaston. Aber benimm dich! Lass den Jungen in Ruh! In meinem Laden wird kein Mensch umgebracht".
Der Mann mit der Eisenstange trat ein. Seinen Sohn schaute er gar nicht an. Und er war viel zu erregt, um dem Bäcker antworten zu können. Er wischte sich mit der Hand über die feuchte Stirn und schloss die Augen. Da hörte er den Bäcker sagen: "Komm, Gaston, iss ein Stück Brot - das beruhigt. Und iss es zusammen mit deinem Sohn - das versöhnt. Ich will auch ein Stück Brot essen, um euch bei der Versöhnung zu helfen". Dabei gab er jedem ein Stück Weißbrot. Gaston nahm das Brot und auch sein Sohn nahm das Brot. Und als sie davon aßen, sahen sie einander an und der alte Bäcker lächelte beiden zu. Als sie das Brot gegessen hatten, sagte Gaston: "Komm Junge, wir müssen an die Arbeit".
 
ing
02.02.2014
15:04 Uhr
     
Du wurdest reich beschenkt in diesen Augenblicken, Du glücksEwald. Beim Lesen Deiner Erzählung ruhte ich im Schnee, um es aus der Perspektive der Kristalle mitzuerleben. Danke!  
Menke
01.02.2014
12:17 Uhr
E-Mail    
Wenn die Kraniche fliegen.

Neulich sah ich in der der Wirklichkeit,was vielen von uns im verborgen bleibt.
In Schnee des kalten winterwalds,lief ich meines weges so dahin,wenn auch etwas lustlos zum atmenholen.
Über mir in den Wipfeln der Bäume,hörte ich plötzlich lautes Stimmengewirr von Vögeln.
Ich schaute nach oben und sah nach einiger Zeit,in einer majestätischen Formation über den Baumwipfeln Kraniche in ihrer so typischen Formation fliegen.
Sie flogen nicht hoch dachte ich so bei mir,jeden Augenblick würden sie die Baumkronen berühren können.
Eine nächste Formation Kraniche kündigte sich bereits an und im gebührenden Abstand zu ihren Artgenossen flogen sie über mir hinweg.
Den Mut und die Kraft der Kraniche,führten meinen Weg durch die eisses Kälte weiterhin fort.
 
ing
01.02.2014
03:05 Uhr
     
Ja. Ich mag es so gern, wenn sich Lichter in Fenstern spiegeln.

Glück kann es auch sein, es nicht meer aufs Festland zu schaffen. Hab das Bild vom kleinen Bruder gesehen, im friesischen Bauernhof geboren. Und alle durften ganznahsein. Viel Glück und Segen!

Es ist wahr Flogni, der 'Kleine Bruder' ist auch kostbar. Und schon 3OJahre, las ich ... Dank an tg und is und alle, die noch dabeisind. Hab manche Werkstattnotizen gelesen. Und tu's nochmal. Liebe Grüße!
Freu' mich jetzt in den Februar hinein. *Träumt wohlig - Ihr lebensmut.Verbündete*
 
Ohli
31.01.2014
09:38 Uhr
E-Mail    
Liebe Monika,
ich fühle mit Ihnen und finde es sehr bedauerlich, dass Sylt keinen Raum mehr hat für junge Familien und die Bedürfnisse der werdenden Mütter. Habe selbst erleben müssen, in krankem Zustand ans Festland transportiert zu werden. Was ist denn mit den vielen Gästen, die sich bisher auf Sylt sehr wohlfühlten ? Es kann doch nicht angehen, dass auch im Gesundheitswesen nur noch das Geld zählt !!!
 
Monika Glässel
30.01.2014
21:08 Uhr
     
Das die Geburtshilfe geschlossen wird, finde ich echt beschränkt, meine Tochter weilte auch schon schwanger in Westerland - das Baby hätte ja auch früher kommen können - und was dann?
Das es ein Bordell braucht ist auch klar, ich möchte nicht, dass die Vergewaltigungen in die Höhe schnellen, bloss weil sich Menschen abreagieren müssen. Sie haben ein Recht darauf ,das in einem Bordell zu tun. Ich bin ja nicht weltfremd - hoffentlich-
Wieso ein zweites Bordell, es gibt doch schon in der Norderstraße eines und ein paar Damen arbeiten bestimmt noch so nebenbei. Ob aus der Strandstraße nun die "Herbertstraße" wird? Leid tun mir die
Familien, die in diesem Haus eine normale Wohnung haben, ich hätte vor ein paar Jahren beinahe selbst in diesem Haus eine Wohnung gekauft, zum Glück bin ich nun in der Kampstraße.
Nicht vergessen, bevor ihr mich kritisiert, TG hat mit dem Thema angefangen, ist aber auch wichtig für
Sylter. Liebe Grüsse an Euch Alle Monika
 
tg
29.01.2014
10:44 Uhr
     
ps Die täglichen Losungen findet man auf der Frontseite von lebensmut, ,links, 2. Spalte- Mit Grüßen für einen strahlenden Tag tg  
tg
28.01.2014
14:35 Uhr
     
auf Sylt tobt ein kleiner Meinungskampf: Die Geburtshilfe der Asklepios-Klinik ist geschlossen- ein Edelbordell soll mitten in der Stadt eröffnen. Werdenede Mütter müssen aufs festland, Umarmungsbedürftige finden gegen Bezahlung Freundschaft auf Zeit. Ich habe Mittleid mit Allen, die sich nach Nähe sehnen und ungeliebt bleiben. Und lieblos ist eine Bürgerschaft, die Schwangere erst mal auf Reisen schicken.  
Webmasterin
27.01.2014
11:25 Uhr
E-Mail    
Liebe SB, der Dank gilt dem Webmaster, der vor allem für die technischen Dinge zuständig ist... Es sind zwei, die im Hintergrund wirken....  
SB
27.01.2014
11:17 Uhr
     
Liebe Webmasterin,
ein herzliches DANKE für die Losungen und Ihre Arbeit.
Es sind ja die vielen Menschen im Hintergrund die unser Leben bereichern.......
Sonnige Wintergrüße an alle.
 
tg
26.01.2014
17:20 Uhr
     
Angerecgt durch Dein Schwärmen, hätt ich den Film auch gern gesehen- machen wir uns doch hier gegenseitig aufmerksam, wenn Sternschnpppen übers Haus ziehen.
--Es ist doch gut zu leben! Heut zwei Gottesdienste erlebt. Einen im ZDF aus Hamburg, dolle Predigt von einer wachen Pastorin Busse... Dann in Tinnum kleinen Gottesdienst, von Frauenkreis vorbereitet, mitgefeiert. Es ging um Zeit.Eine Aufgabe war, zu sagen, wofür man eine zusätzliche Stunde gern sich erbäte. Und mir fiel auf, dass ich "gut in der Zeit bin", zwar immer noch Wünsche habe, aber keinen Zeitdruck mehr. ..nach so vielen Jahrzehnten mit der Uhr im Kopf.
 
wunderkorb
26.01.2014
16:35 Uhr
     
Das macht mich froh! Danke lieber Webmaster. Sende Ihnen jetzt den Gruß vom Kirschbaum in den Eisblumen im Fenster. Durfte heute nochmal einen meiner liebsten Filme sehen: Anna Ditges begegnet und begleitet Hilde Domin. Bin jedesmal froh, zu wissen, daß sie sich im Leben kennengelernt haben. Hab' Beide soolieb.
herzliche grüße von ing.

Schön, ihn gerade heute zu sehen, weil draußen 'Benjamin' ist, und im Film immer wieder Schnee. Einiges aus diesem Korb für Euch, die den Film auch lieben, ohne ihn jetzt selbst anzuschauen :) (:

. ja, ich habe Glück mit Wohnungen
. wenn die Gedichte kommen, werde ich sie schreiben
. ich willnichsonah'
. ich las unter der Decke
. was ist am 21. ?
. ich durfte ohne Angst - die Wahrheit sagen
. Urvertrauen. Aus dem ich die Kraft des Dennoch nehme
. Herrlich zu Zweit zu sein. Oder zu Dritt
. Ja. Weil wir uns mögen - weil wir uns mögen kukken wir uns gern an

. Gedanken von Hilde Domin.
 
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