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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
DS
22.10.2005
11:25 Uhr
     
bei 240.000 Scheidungen/Jahr in D frage ich aber auch mit einem älteren Songtitel : liebe allein als gemeinsam einsam !!??l Euch allen gute Beziehungsarbeit ! DS  
Traugott Giesen
21.10.2005
09:31 Uhr
     
An vorigem Eintrag kann man gut anknüpfen die eigenen Erfahrungen mit Alleinsein/Alleinlassen. Vielleicht auch kann man aus persönlicher Erfahrung Mut machen zu verschiedenen Arten Gesellung. Man kann auch sich mitfreuen an der Begabung zu lieben und ein schönes Gedicht reinsetzen. Und vieles mehr. Man kann gerade nach diesem Einrtrag was vonsichgeben. Dies Gästebuch lebt davon, daß hier sich viele treffen.  
Traugott Giesen
19.10.2005
21:59 Uhr
     
Wieder Bibelenergie
1.Mose 2, 18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm einen Gefährten machen, der um ihn sei.
Das ist ein Urwissen von uns allen. Und auch Gott erklärt es ausdrücklich für ein Defizit und nicht als eine Leistung, allein klar kommen zu wollen. „Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner ist, der ihm was tut“ (W. Busch), ist eine traurige Halbwahrheit. Sie wird behoben dadurch, daß Gott uns beziehungsfähig macht. Wir sollen wissen, daß wir ergänzungsbedürftig und für andere brauchbar sind und nötig und liebenswert. Weil es nicht gut ist, allein zu sein, sollen wir auch nicht allein lassen.
Damals dachte man, erst habe Gott einen geschaffen- dann den anderen. In Israel war der erste Mensch als Mann gedacht, in andern Kulturkreisen ist die Frau zuerst da. Jedenfalls macht sich schuldig, wer mit der Geschichte von Adam und Eva einen Vorrang für den Mann begründet.
 
corinna
18.10.2005
13:11 Uhr
     
Zum Bibelvers: Wir bebauen jeden Tag unseren eigenen Lebensacker im großen Garten des lieben Gottes. Das ist ganz viel Arbeit sein eigenes Leben zu gestalten und zu bebauen. Aber manchmal blühen ganz viele Blumen auf dem Acker, wie schön!
viele Grüße
 
Traugott Giesen
17.10.2005
17:43 Uhr
     
Wieder Bibelenergie!
1.Mose 2,8 +15 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, daß er ihn bebaue und bewahre.
Der Mensch inmitten gartenhafter Schöpfung, Gott selbst als Der große Gärtner!- Noch der Stolz von Hobbygärtnern über die schönste Rose, den dicksten Kürbis erinnert von ferne an die Leidenschaft Gottes, daß wir gut gedeihen.
Wieder ist die Wüstenerfahrung Hintergrund für das Weltbild, in dem die Oase das Wunder und Glück ist. Ähnlich wir Modernen: Die Astronauten berichten von ihrem Dank, ihrer Bewunderung für den blauen Planeten inmitten von Schwärze und funkelnder Kälte.
Die Erde zu bebauen und zu bewahren ist schon vor 3000 Jahren dem Menschen aufgegeben. Dieser Auftrag muß mitklingen, wenn wir den Auftrag, die Erde uns untertan zu machen, noch hören: kein zerstörerisches Ausbeuten ist unsere Sache sondern das bewahrende Nutzen.
 
ds
15.10.2005
14:32 Uhr
     
Reif für die Insel-Seelsorge
Hamburger Pastorin Susanne Zingel beerbt Traugott Giesen, der fast 30 Jahre lang die Keitumer Kirche auf Sylt füllte
von Simone Meyer

In der zweiten Klasse hatte sie ihre Kinderbibel zum vierten Mal durch und ihren Beruf im Kopf. "Was muß ich tun, um Pastorin zu werden?" fragte Susanne Zingel ihre Eltern vor 36 Jahren. Über die Antwort, die sie bekam, lacht sie heute: "Das geht nicht, das machen doch nur Männer." Einen dieser Theologen, der damals gerade frisch im Talar war, beerbt sie nun: Traugott Giesen, langjähriger Sylter Pastor, ist Ende Mai in den Ruhestand gegangen. Seine frühere Gemeinde St. Severin in Keitum betreut Susanne Zingel ab November.


Die 44jährige arbeitet seit 1994 in Ottensen. Morgen, 15 Uhr, verabschiedet die Christiansgemeinde die Pastorin mit einem Gottesdienst. Ein Fest mit Tränen? "Aber hallo!" Susanne Zingel lächelt. "Wir haben hier viel erreicht in den vergangenen Jahren, manche waren überrascht, plötzlich ihren Nachbarn in der Kirche zu treffen." Daß sie nun nach Keitum zieht, bedeute für sie nicht, von einem guten Ort zum besseren zu gehen. Es sei nur eine gute Zeit, jetzt zu gehen.


"Ich liebe das Meer, Inseln sind für mich Orte der Besinnung", schwärmt Susanne Zingel. Eine besondere Beziehung zu Sylt habe sie bisher nicht. Vom Ruhestand des Inselpastors erzählte ihr ein Freund. "Keitum ist frei", sagte der am Telefon. "Das wäre doch was für dich." Sie schlief eine Nacht darüber und wußte am nächsten Morgen: "Ich bewerbe mich."


In zwei Wochen zieht Susanne Zingel nun nach Keitum. 900 Insulaner, verteilt auf drei Dörfer, betreut sie gemeinsam mit einem Pastorenehepaar aus Tinnum. Zu den ständigen Mitgliedern kommen viele Urlauber - bei denen sich ihr Vorgänger einen Namen gemacht hat: Prediger Giesen steht sogar im Sylt-Reiseführer. Oft hört die Pastorin aus Hamburg jetzt die Frage, ob sie Angst habe, in diese Fußstapfen zu treten? "Nö." Fast trotzig schüttelt sie den Kopf und lacht selbstbewußt. "Zum eigenen Glück paßt nie die Spur eines anderen." Abgesehen davon habe sie großen Respekt vor Giesens fast magischer Art, Menschen mit dem Evangelium zu verzaubern. "Ich freu mich schon darauf, ihn in Ruhe kennenzulernen."


Und auch auf Sylt freut sie sich. "Weil ich das klare Gefühl habe, daß die Insulaner miteinander leben, sich unterstützen." Von dieser Verläßlichkeit auf der einen Seite und der Lebendigkeit, die die Touristen mitbringen, auf der anderen erwartet die Seelsorgerin ein spannendes Wechselspiel. Diese zwei Welten im Gleichklang zu halten, betrachte sie als Herausforderung.


Als Tochter eines Dorflehrers ist Susanne Zingel in der Nähe von Lübeck aufgewachsen. Sie studierte Theologie in Göttingen und Kiel, leistete ihr Vikariat in Lübeck-Kücknitz. Anschließend wirkte sie an St. Katharinen in Hamburg.


Susanne Zingel möchte Glauben für jeden faßbar machen - "mit dem, was Kindern gefällt, Erwachsenen eine neue Ebene öffnen". Von Metaphern hält sie wenig. Auf die Frage, ob Jesus wirklich übers Wasser gegangen sei, antwortet sie spitzbübisch: "Ich würd' ihn auch mal plumpsen lassen." Für sie seien Dinge wie Heilen, Trösten, Zuhören wichtiger. "Ich bin Pastorin, von morgens bis abends." Zwischendurch freut sie sich über ein volles Haus, bekocht Freunde oder geht Gassi mit ihrem Hund.


Spaziergänge macht Susanne Zingel bald täglich an der Wattkante entlang: zu ihrer neuen Arbeitsstelle. Fast einen Kilometer entfernt ist ihre Dienstwohnung von der 1240 erbauten Kirche St. Severin. "Das werde ich vermissen", sagt sie, "nicht mehr im Schatten der Kirche zu wohnen." In Ottensen verlasse sie ein Schmuckstück von Gotteshaus - und viele tolle Menschen. Auch ihr Mann bleibt vorerst in Hamburg. Ihr Sohn Luc Olsen (3) kommt mit nach Keitum. "Olsen bedeutet ,der eine glückliche Heimat hat"", erklärt die Mutter. "Die hatte er hier, und die wird er auf Sylt auch haben." Der kleine Luc - seit einem Jahr treuer Jim-Knopf-Fan - hat sich auf das neue Zuhause schon vorbereitet. Er singt neuerdings "Eine Insel mit zwei Dünen."


WELT.de/Hamburg -Artikel erschienen am Sam, 15. Oktober 2005
 
Traugott Giesen
14.10.2005
13:48 Uhr
     
neue Bibelenergie
1. Mose 2, 4b-6 Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.Noch war nichts gewachsen; denn Gott hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
wohl 500Jahre älter ist diese Erzählung von der Schöpfung, aufgeschrieben wohl zur ersten israelischen Blütezeit unter Salomo (Mitte des 10. Jahrh. v.Ch) . Sie bewahrt Bilder, die zurückreichen an die Ursprünge des menschlichen Nachdenkens. Da konnte man sich das Nicht nicht vorstellen. Aber sogut wie Nichts war für Menschen in Wüstennähe, Sand ohne Wasser. Das war der Tod. Leben entspringt ,wenn die (als immer vorhanden gedachte) Erde befeuchtet wird. Aber zum wahren Leben muß der Mensch dazu, denn wer anders kann mit dem Land was anfangen. Darum ist in alter Vorstellung sofort nach der Humusbildung das Humanwerk dran.

 
Katharina
13.10.2005
01:49 Uhr
     
Ich schließe mich all den guten Worten und Wünschen für TG an! Bibelenergie meint auch gerade für Menschen wie mich, die eben nicht "bibelfest" sind, sehr viel Positives und Bestärkendes. Das "Wort Gottes" verständlich gemacht und weitergeführt in das "pralle Leben" eines jeden von uns ist von einem solchem Trost und dabei Wegweiser zugleich.

Grau ist alle Theorie, aber der er- und gelebte Glauben macht das Leben bunt und schön. Meistens jedenfalls... Und falls mal nicht: Dann hilft Disziplin - dann ist für einen Moment eben alles einfach mal schwarz und weiß... ;-)

Farbenfrohe Grüße
Katharina
 
DS
12.10.2005
13:21 Uhr
     
Bibelenergie - wieder so ein Kraft- und Mutwort von TG ! Schön, jeden Tag dort Energie tanken zu können - ich brauche das dringend. Leider kommt wohl nicht so viel zurück, lieber TG - aber tausende lesen mit und du weißt, was das immer bewirkt hat. Mehr Gliederung ist gut und Schöpfen ( !) geht dennoch weiter !! Unendlichen Dank für Euer aller Tun !!!!!! DS  
mm
11.10.2005
23:20 Uhr
E-Mail    
Bibelenergie - großartige Idee und ein Genuss zum mitlesen! Doch macht das Forum bloß nicht zu kompliziert. Mit weit offenen Händen lässt sich mehr Wasser fassen als in der geschlossenen Faust.

Gruß,
mm
 
webmaster
11.10.2005
22:45 Uhr
E-Mail    
Es wird schon bald ein völlig neues Forum geben - mit unterschiedlichen Bereichen Predigten - Kolumnen - Bibel - Gästebuch. Jeder kann in allen Foren mitlesen. Einträge können dann aber nur noch von Nutzern abgesetzt werden, die sich anmelden und mit Benutzername und gültiger e-mail Adresse authentifizieren.  
jakobus
11.10.2005
22:17 Uhr
     
Die neue Rubrik "Bibelenergie" - eine tolle Idee. Herzlichen Dank!
Beiträge, Gedanken ins Gästebuch oder (Desideratum) in ein einzurichtendes, spezielles "Energie-flow-Buch"?
Alles Gute,jakobus
 
Traugott Giesen
11.10.2005
09:49 Uhr
     
"Bibelenergie" ist eine neue Rubrik - auf dem Deckblatt oben unter"Aktuelles"- Da mal reinschauen und mitlesen - vielleicht mal eine fortlaufende kommentierte, mit Leben angereicherte Bibellese. Dank der Webmasterin für Schaffen hinter den Kulissen.
 
Elena
11.10.2005
09:41 Uhr
     
Vielleicht erbauend für die beiden Schweizer hier und für Andere:

Heute 180. Jahrestag des Geburtstags eines großen Schweizers, Conrad Ferdinand Meyer und hier ein Gedicht von ihm:

Die tote Liebe

Entgegen wandeln wir
Dem Dorf im Sonnenkuß,
Fast wie das Jüngerpaar
Nach Emmaus,
Dazwischen leise
Redend schritt
Der Meister, dem sie folgten,
Und der den Tod erlitt.
So wandelt zwischen uns
Im Abendlicht
Unsre tote Liebe,
Die leise spricht.
Sie weiß für das Geheimnis
Ein heimlich Wort,
Sie kennt der Seelen
Allertiefsten Hort.
Sie deutet und erläutert
Uns jedes Ding,
Sie sagt: So ist's gekommen,
Daß ich am Holze hing.
Ihr habet mich verleugnet
Und schlimm verhöhnt,
Ich saß im Purpur,
Blutig, dorngekrönt,
Ich habe Tod erlitten,
Den Tod bezwang ich bald,
Und geh in Eurer Mitten
Als himmlische Gestalt -
Da ward die Weggesellin
Von uns erkannt,
Da hat uns wie den Jüngern
Das Herz gebrannt.
C.F.M.
 
mm
09.10.2005
21:51 Uhr
     
Zu 1 Mose 1,28 - Bei der Vielzahl von Bibelübersetzungen darf man sich schon mal fragen, was da vor tausenden von Jahren wohl tatsächlich mit so einem Ausspruch gemeint war.

Könnte man nun die in diesem Vers verwendeten Schlüsselbegriffe vielleicht so verstehen?

fruchtbar &equal; kreativ, schöpferisch...
mehren &equal; schaffen, aufbauen, beitragen, (er)zeugen...
untertan machen &equal; behüten, bewahren, sorgetragen zu, verantwortlich sein für...
(siehe Anmerkung aus “Gute Nachricht Bibel”)


Beste Grüsse
mm


Die folgenden Textvarianten sind von der Webseite http://www.bibleserver.com

Luther 1984
1 Mose 1,28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.


Rev. Elberfelder
1 Mose 1,28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!

Hoffnung für Alle
1 Mose 1,28 Er segnete sie und sprach: «Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!


Gute Nachricht Bibel
1 Mose 1,28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.«(*1)
(*1) nehmt sie in Besitz: Die herkömmliche Übersetzung macht sie euch untertan hat oft Anlass gegeben zu dem Missverständnis, die Schöpfung sei der Willkür des Menschen ausgeliefert. Nach hebräischem Verständnis gehören Herrschaft und Fürsorge zusammen; die Könige und Fürsten im Alten Orient galten als »Hirten« des Volkes. Deshalb wird die Fortsetzung, die wörtlich lautet Herrscht über (die Fische usw.), wiedergegeben durch Ich setze euch über ... und vertraue sie eurer Fürsorge an.


Neues Leben
1 Mose 1,28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.


Einheitsübersetzung
28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.


King James Version
28 And God blessed them, and God said unto them, Be fruitful, and multiply, and replenish the earth, and subdue it: and have dominion over the fish of the sea, and over the fowl of the air, and over every living thing that moveth upon the earth.


New International Version
28 God blessed them and said to them, Be fruitful and increase in number; fill the earth and subdue it. Rule over the fish of the sea and the birds of the air and over every living creature that moves on the ground.

 
Traugott Giesen
09.10.2005
15:25 Uhr
     
Mir kam „Das Gebet des Jabez“, unter- ein Millionen-Bestseller von Bruce Wilkinson. Dieser schwärmt von dem Alttestamentlichen 1.Chronik 4, 10:
„Jabez rief den Gott Israels an und sprach: Ach dass du mich segnetest und mein Gebiet mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest, dass mich kein Übel bekümmere! Und Gott ließ kommen, worum er bat.“.
Man kann auch mal so beten, aber aus diesem Text die Weltformel für den Glauben zu machen ist lächerlich. Täglich soll man es mehrmals sprechen, und die Welt verändere sich dem Beter zugut, so das Versprechen. Versprochen wird das „Jabez-Abenteuer“ , das „Jabez-Wunder“ , der „Jabez-Segen“, die „Fussspuren des Jabez“ ,die „Jabez-Erfahrung“ , die „Jabez-Begegnungen“ – als wäre er Jesus, oder Gott selbst.
Jabez bat um Verschonung von Schmerzen. Das dürfen wir auch. Aber wir sollten doch auch um Kraft bitten, mit Schmerzen klarzukommen, (..und ob ich schon wander im finstern Tal, fürcht ich kein Unglück, denn du gehst mit mir...so Psalm 23.
Wilkinson behauptet, das Gebet- wenn man es innig spricht, sei der Schlüssel zum Erfolg. Die Kehrseite: Hat man Mißerfolg, liegt die Schuld beim Beter- man hat nicht innig genug gebetet. W`s Verkaufsschlager bietet ein Erfolgsrezept, das mich, dich, zum Schmied des eigenen Glückes macht. Das ist eine Strategie für die Schönen und Erfolgreichen in Zeiten von Gutwetter. Und die Krebskranken sind selber schuld, furchtbar, das- und die Hungernden der Welt haben nur nicht das richtige Gebet.
Aber wir können das Gebet nicht als Mittel gebrauchen um „Wunder“ oder „Gottes Kraft“ oder etwas anderes „freizusetzen“, wie es im Buch wiederholt behauptet wird. Eine solche Vorstellung passt zu den fernöstlichen Mantras- durch das Aussprechen eines Wortes soll Kraft freigesetzt werden.
Vor allem: Die Bitte um Erfolg, große Herde, viele Kinder ist üblich im Alten Testament, ist aber nicht Jesus Weg. Er begibt sich ins Leid, weil er die Liebe Gottes verkündigen wollte auch im Tode. Schuld und Tod und Armut beenden Gottes Liebe nicht. Das zeigt Jesus mit seinem Kreuzestod. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Jesus die Worte des Jabez gebetet habe.
Wäre Jabez ein Börsenmakler an der Wallstreet gewesen, dann hätte er vielleicht gebetet: „Herr, bitte vergrössere den Wert meiner Anlageportfolios“! Das Versprechen des Herrn W. :
„Sie werden in ihrem Alltag ein Mass an Erfolg und Segen erleben, wie es die meisten Christen kaum für möglich halten.“ ist einfach irreführend. Wir werden nicht mittels genau eines Gebets erhört sondern im Gebet mit Gott leben ist die Erhörung.
Wohlwahr, Beten tut gut, Bibel lesen, Verse (statt nur das Jabez-Gebet) abschreiben und auswendig lernen helfen zur Weisheit.. B. Wilkinsons Büchlein ist ein Maulwurfshügel verglichen mit der Bibel. Wilkinson empfiehlt einen Fast-Food-Glauben, leicht zu haben, leicht zu machen, ein Glaube für gute Tage. Im Leid ist man allein. Schade drum.
Aber man Kann auch Jabez Gebet „bona fide“ (guten Glaubens) mal sprechen. Dem Reinen ist alles rein- sagt der große Paulus in seinem Brief an Titus 1,15.



 
corinna
09.10.2005
14:21 Uhr
     
Zum Bibelvers:
Ich bin in einem dunklen Lebensrahmen auf die Welt gekommen, wo es keinen Gott gab. Deswegen suche ich ganz viel Licht und Farben für diesen Rahmen, indem ich mir jeden Tag alle Menschen und Tiere, die ich lieb habe, und Gott neu erschaffe. Ein schwerer Anfang, aber wenn ich den geschafft habe, dann leuchtet mein Lebensrahmen.
Lieben Gruß
 
Stefan
09.10.2005
12:39 Uhr
     
Nach langer Zeit mal wieder in Deutschland und auf meiner geliebten Insel Sylt! Auf der ich mit meiner Jutta viele schöne Tage verbracht habe, wo wir uns von Pastor Giesen getraut wurden, wo ich auch bei Ihm viel trost gefunden habe als Jutta und unser ungeborenes Kind für immer von mir gingen. Da bin ich nun und diesmal fehlt wieder etwas, Pastor Giesen...
So geht es für mir zurück in die neue Heimat mit der Erkenntnis, dass nur eines sicher ist, der stetige Wandel. Es war eine schöne Zeit auch weil die Insel sehr schön ist, aber der Dienstag Abend mit den Gesprächen hat mir immer besonders gut getan, es war für meich kein Urlaub auf Sylt ohne Besuch in der Kirche und dem Gesprächskreis.
Pastor Giesen wünsche ich einen wie ich ihn kenne guten und engagierten "Un"-Ruhestand. Bleiben Sie gesund und munter, seinen Sie behütet wie Sie es so oft zu mir gesagt haben!

Stefan
 
Traugott Giesen
08.10.2005
21:02 Uhr
     
ein neues Stück bibelenergie
1.Mose 1,31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Uns beginnt der Tag am Morgen und geht abends zur Neige. Für Israel hebt der neue Tag am Abend an. Wir gehen vom Hellen ins Dunkle- Israel geht vom Dunkel ins Helle. Das ist ein starkes Bild für die Werdewelt, die erst noch licht wird.
Daß Gott alles Gemachte für sehr gut hält, meint nicht, daß die Welt schon perfekt sei. Sondern sie ist sehr gut für Weiteres.
Der alte theologische Text teilt noch das Weltbild: Was gut wird, muß am Anfang gut gewesen sein, sonst hat es keine Chance. Der Baum muß aus guten Samen stammen. Das Goldene Zeitalter ist der Ursprung, dann kommt der Abfall, dann das Gericht und neuer Anfang auf höherer Ebene. Wir denken heute anders: Sicher muß der Anfang gut sein, aber wir sind auf dem Weg, wir sind in einer guten Geschichte, die auf den Frieden Gottes mit aller Kreatur zugeht. Wir dürfen sagen: Gott segnet die Anfänge und den Weg und treibt das werden zum Ziel.
 
Karina
08.10.2005
10:12 Uhr
     
"Machet sie euch untertan und herrscht über sie" hat für mich teilweise eine andere Bedeutung und zwar den Auftrag mich in Beziehung zu setzen, mich zu verbinden mit Tieren, Pflanzen, Dingen und dem Menschen - Beziehungsarbeit zu leisten.
Es gibt eine Geschichte von Jesus, er ging mit seinen Jüngern durch ein Tal und sie trafen auf einen verwesenden Hund, der hässlich und furchtbar anzusehen war. Jesus aber sprach:"Sehet wie schön doch seine Zähne sind". Für mich ein Lehrstück über die Freiheit das Bedeutende vom Unbedeutenden, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen und mich zu verbinden um den verborgenen Sinn der Dinge, Tiere, Pflanzen und Menschen wahrzunehmen und herauszufinden. Jedes Ding hat eine Wesenheit und seine Gesetze, die erkannt etwas mir sagen wollen. So z.B. ein Stein, er kann nichts empfinden, er hat keine Wünsche, keine Begierden, er ist mit sich selbst zufrieden auch mit dem was er geworden ist. So kann er Vorbild für den Menschen sein, dieser kann sich verbinden mit dem Bedeutenden des Steines um sehen zu lernen und im eigenen Leben das Bedeutende vom Unbedeutenden zu trennen und um mehr den Platz zu akzeptieren an den er gestellt worden ist. Denn auch Jesus stand vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an den Jüngern die Füße zu waschen und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war und sprach: "Was wäre ich ohne meine Apostel, denn ich habe ihnen zu dienen."
Mehr an dem Lebendigen, an dem was ist und nicht was nicht ist zu arbeiten, die Dinge um mich herum wahrzunehmen, den verborgenen Sinn und das Schöne das was verborgen in jedem schlummert herauszufinden, dies sagt mir heute dieses Kapitel der Schöpfungsgeschichte.
Vor kurzem war ich in einem stillgelegten Steinbruch und fand dort die Gebeine eines größeren Tieres, sie waren weiß und rein. Das Gebiss an dem Kieferknochen war besonders schön. Ade und ein schönes Wochenende Ka
 
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