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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
11.04.2014
10:46 Uhr
     
Freue mich mit an Deiner Güte und dass Du es hier vertrauensvoll erzählst. Das steckt an.  
Flogni
11.04.2014
09:50 Uhr
     
Gestern von einer 5-tägigen Busreise ins tschechische Riesengebirge zurückgekehrt. Hatten mit dem Wetter unglaubliches Glück - Sonne und Wärme. Highlights der Reise: Harrachov - Spindler-
mühle - Jeschkenberg mit originellem Fernsehturm - das Böhmische Paradies - die Adersbacher Felsenstadt - Liberec(Reichenberg) und natürlich das prächtige Prag. Begegnung mit netten Menschen in Bus und Städten. Aus der Vielfalt der Eindrücke ein Erlebnis in Liberec:
Das Kusshändchen
Busstopp in Reichenberg an einer zugigen Ecke - ein schmaler, etwas verfrorener junger Mann
wartet dort auf Touristen - auf dem Zettel in seiner Hand steht nur ein Wort ESSEN - ich gehe
auf ihn zu und drücke ihm 200 CZK - rund 8 € - in die Hand - dankbares Lächeln - wie schön ein
Mensch dann aussieht - die anderen Mitreisenden stehen inzwischen bei der tschechischen
Reiseleiterin und tauschen Hunderte von Euros in tschechische Kronen um - niemand nimmt den
jungen Mann wahr - Abmarsch ins Zentrum - nach zirka zwei Stunden Rückkehr zum wartenden
Bus - inzwischen ging mir mein Mitmensch nicht aus dem Kopf - wir: nun satt und gut situiert - er:
hungrig und frierend - fast schämte ich mich wegen meiner 8 €. Und nun - er stand noch immer
an der gleichen Stelle - hatte er auf uns gewartet und auf einen zweiten Versuch gehofft ? Für
mich war´s die zweite Chance - ich drückte ihm nun 20 € in die Hand - andere Mitreisende gaben
ihm ebenfalls - wir stiegen in den Bus - von meinem Fensterplatz aus sahen wir einander an - er
lächelte traumhaft, erhob winkend seine Hand, führte sie zum Mund - und warf mir ein Kusshändchen zu.
 
tg
10.04.2014
11:08 Uhr
     
frei und behütet sein, behüten und freigeben und einem helfen, Erfolg zu haben. auch und gerade bei anderen- eine Kunst.  
Monika Glässel
06.04.2014
09:55 Uhr
     
War ein armes Mädel, das keine Liebe gefunden hat, vielleicht auch an den falschen Orten gesucht hat.....  
tg
04.04.2014
11:45 Uhr
     
eben gehört :Karriere ist etwas Schönes, aber in einer kalten Nacht kann man sich nicht an ihr wärmen.(M:Monroe)  
erzglück
02.04.2014
18:59 Uhr
     
Danke lieber Orbart, daß ich durch Dich J.M. kennenlernen durfte. Grandios auch : "... wenn der 'Diktator Schlaf' einen befällt und man schläft, ist neutralstes Erzglück anwesend ..." Ich ahne auch, daß mein Bruder ihn auch liebt. Kann Deine Freude versteh'n.

Erlebte heute auch davon : durfte Ehrengast eines Geburtstagskindes sein. Und führte Elias eine glückszeitlang auf einem Farabella durch den Buchenwald. Durch raschelndes weiches Laub, an Meeren von Buschwindröschen und Waldmeister und bemoosten Schätzen vorbei. An manchen Stellen wars etwas matschig aber wundervoll. Es regnete sanft, Rehe aesten seelenruhig ganz nah und schauten uns hinterher. Waldluft schmeckte gut. Glück.
 
Menke
02.04.2014
15:59 Uhr
E-Mail    
Wenn Matsch dich trägt.

Gestern machte ich mich auf um auzuspannen und Glück im Sonnenlicht zu finden.
Auf dem Hohen Meißner fuhr ich diesmal hin um dem allem wegzugehen,weit ab und hoch vom alltags wichtigkeit.
So ging ich meine Runden spazieren vom Sonnenlicht begleitet.
Nicht lange, dann tauchte neben mir eine große stachlige Wiese auf, die barfuß ich durschritt.
Mein Ziel war wie damals, Sumpf und Matsch in weiches Moos und Wiesen getaucht.
Einige Zeit lief ich nun schon über Waldwege durch dichten Fichtenwald und über Wiesenauen und schaute nach dem ersehnten Glück ,wo Fried und Freude lachen konnte und Zukunft doch so ferne lag.
Endlich, nach vorkommender langer Zeit, endeckte links und rechts der Trampelpfade weiches Moos im Wasser
Wasser liegend.
Wie wohltuend Füße sich erquiekten ud rundherum nur hört ich Vögel zwitschern, die auffordernt mit ihrem Gesang, mir lang anhaltenes Glück in der stillschweigend Ruhe könnten.
 
SB
02.04.2014
14:42 Uhr
     
@ tg
Nach meinem Empfinden hatte Philomena Frieden gefunden, nachdem sie das Leben ihres Sohnes ausfindig gemacht hatte. Selbst diesen unbarmherzigen Schwestern hat sie vergeben, für mich eine fast übermenschliche Leistung.
Bewundernswert wie sie nach all diesem Schrecklichen noch so positiv auf ihre Mitmenschen schauen konnte,
ein großes menschliches Vorbild.
Manchmal denke ich, erleiden nur die Menschen so ein Schicksal, die so etwas auch ertragen können ?
Vielleicht dazu mal eine Rückmeldung.

@Orbart
Jonathan Meese sagte mir im Gegensatz zu Joseph Beuys bislang gar nichts.
Habe gestern mal gegoogelt und mich schlau gemacht, so lernt man ja immer noch einiges hinzu .-) !
Viel Spaß am Wochenende bei der Ausstellung.
 
Orbart
01.04.2014
19:51 Uhr
     
Nein,liebe Ingrid,ich habe den Film nicht gesehen.
Film ist überhaupt nicht so mein Medium.Dagegen alle anderen Kunstformen:Musik,Literatur,Bildende Kunst.
Am Wochenende werde ich mir hier in Berlin eine Ausstellung von Jonathan Meese ansehen.
Diesem Shoting- Star der deutschen(und internationalen) Kunstszene,dessen Komet vor wenigen Jahren rasant schnell aufstieg.
Meese ist Maler,Bildhauer,Performance-Künstler,Wortakrobat,S tehgreif-Redner,Selbst-Inszenierer,Weltverbesserer ,naives Spielkind(so nennt er sich selber gerne),und "Ameise der Kunst".
Seine Vision spricht von einer Veränderung der Welt in den Ateliers,auf den Bühnen und in der Literatur.Der Politik spricht er jegliche Kompetenz zur Veränderung der Welt ab.
Sein Äußeres taugt schnell zum Markenzeichen:meist trägt er eine adidas-Jacke,schwarze Klamotten und lange Haare.Wer ihn einmal sah,vergißt ihn nicht.
Was er denn ändern würde,wenn er etwas zu sagen hätte,wurde er gefragt:"Ich würde alles Geld sofort in Spielgeld umwandeln lassen",sagte er,"anders geht es doch nicht!"
Ein Fernsehbeitrag nannte ihn "Jesus in adidas-Streifen".
Radikal ist er allemal,glaubwürdig auch.Ich liebe diesen verrückten Kerl.Er ist der Joseph Beuys von heute.

Und ich freu mich riesig auf die Ausstellung.
 
freudigkeit
01.04.2014
18:56 Uhr
     
Hoffentlich habe ich auchmal die Gelegenheit. Scheint wichtig, Euere Empfehlung.
Mir gefällt, daß die Losung heute schön zur Nachricht klingt, tg. Und das Glücklichsein hat auch damit zu tun, wirklich verzeihen zu können. Ja.
Hast Du den Film gesehen Orbart?
 
tg
01.04.2014
08:32 Uhr
     
Denk noch immer gern an Philomena- ob sie wirklich bis zum Ende Schuldgefühle hatte? Sie erzählte doch strahlend von ihrem ersten Lieben und ihrer Freude daran. Diese Gräuel der kath Sexualmoral- wo die Erbsünde mit dem Geschlechtsakt /Zeugungsakt weitergegeben wird, und die Wollust gebüßt werden muss, und die armen Nonnen Reue über ihre auch mal erlebten geschlechtlichen Freuden entwickeln müssen, bleiben ihr doch fremd- Die Judy Dench war doch lange darüber weg- hielt sich doch für unschuldig (" Ich wußte lange nicht, dass ich überhaupt eine K. habe")-Ja sie wollte noch beichten aber als sie beichten wollte, fiel ihr nichts ein-..Kann man es so deuten: Sie hatte kein schlechtes Gewissen (mehr) sondern nur Barmgherzigkeit und wollte vergeben. Der Journalist in seinem (engen) Weltbild blieb auf Strafe/Rache aus ...ist da was dran?  
SB
31.03.2014
10:55 Uhr
     
Auch mich hat "Philomena" tief berührt.
Diese unglaubliche Geschichte beruht ja auf einer wahren Begebenheit, nicht zu fassen, was es für Schicksale gab.
Unbedingt zu empfehlen.
 
tg
30.03.2014
22:05 Uhr
     
der für mich größte Film seit "Liebe": Philomena... Wer ihn erreicihen kann, wird glücklich.T  
Menke
28.03.2014
11:37 Uhr
E-Mail    
Wenn ich mich im Wiederhall beschäftige.

So tauchen Gedanken in uns auf,die mich beschäftigen und uns dann vieleicht durch andere zu einer Entscheidungen bringen sollten.
Wenn dem so ist,laufe ich hinterher,und überlasse meine Gefühle dem anderen.
Da trifft es sich gut eine Macht in mir zu spüren,die sagt, lege los für was dann folgt, alles wurde getan .
Lass dies und jenes fallen und mache dein Tagewerk weiter auf ein neues hin.
So kanns auch passieren, du hörst von deiner Entscheidung gar nichts mehr und das eigentliche steht vor deiner Tür, im vernebelten Dämmerlicht von bloser Hoffnung.
Erwartungsvolle Freudichkeit,in der ängstlichkeit deines kleinen horizonts,ist ist wie Windhauch im Universum deiner Gedanken verflogen.
 
frühlied
27.03.2014
06:57 Uhr
     
gehört, Feuer gemacht, bald wird es warm. Ein blaues Schiff zog in den Hafen. Ein grüner Kutter zieht jetzt hinaus, und die Amsel sitzt bei manchen aufgeblühten weißen Blüten


Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder. Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!
Dank überschwenglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

.
 
tg
24.03.2014
16:32 Uhr
     
„Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende"- ein Traumwort, zu trösten die Trauigen und also auch uns, die wir zwischendurch doch auch erschrocken sind vom Leben.
Wer sich was Gutes tun will, gönne sich ein Kunstwerk der Phantasie, den Film "Grand Budapes Hotel"!
 
ing
22.03.2014
20:15 Uhr
     
Lieber Orbart, ich bin auch so froh wie SB, daß Du wieder aufgetaucht bist. Herrlich. Hatte 'mal Lust zu suchen, wann Du das erstemal Hier warst. Sah, daß Du gleichzeitig mit Jo geschrieben hast. Berührend. Du schriebst das erstemal, und Jo das erstemal wieder seit vielen Jahren. Lese Euere GeDANKen wirklich gerne. Deine auch Ewald.
Guten Abend - SonnenBlume und Goldbart ! Einen guten Abend EuchAllen !
 
Menke
22.03.2014
16:30 Uhr
E-Mail    
Deine Gedanken!

Hier ist ein Ort,wo man auch ohne Kritik weiterkommt,in seinen Gefühlen,in seiner Mitteilungskraft.
Natürlich kann ich auch,auf andere Kritik dem widersprechen,weil es mir so danach ist,oder weil ich mich kritisiert fühle.
Gut wer so denkt, hat für sich recht und jeder sollte ihn wenn er möchte,auch ernst nehmen.
Nun wenn das nicht so ist,dann sollte ich mich so akzeptieren,wie ich bin.
Denn zwingen kann ich niemanden,mir Recht zu geben,oder auch nur teilweise wegen dem Anderen,mich deswegen ins Unrecht zu setzen.
Ich sollte mich dann auch,von der anderen Seite mit gespiegeltem Unrecht auseinandersetzten.
 
SB
22.03.2014
13:04 Uhr
     
Hallo Orbart,

schön, von Dir zu hören.
Ja, das Internet hat unsere Welt verändert, da hast Du recht, vor einigen Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, mal in einem Forum zu schreiben.
Auf die Seite von TG kam ich durch unsere Aufenthalte mit unserer Familie auf der Insel Sylt, eine Insel, die wir besonders ins Herz geschlossen haben und zu deren Besuch auch immer ein Gottesdienst in St. Severin gehört.
Ich habe hier im Forum schon wertvolle Beiträge gelesen, die mich auf verschiedene Dinge aufmerksam gemacht haben, aus denen ich lernen konnte. Aber auch einfach der Austausch mit anderen Menschen ist für mich zu einer Bereicherung geworden.
Ich denke da so gern an Jo Kasper, der mir gezeigt hat, wie fröhlich man auch im Alter sein kann und
habe so gern von ihm gehört.
Auch wenn wir hier in „Anonym“ schreiben, sehe ich hinter all den Berichten auch die Menschen mit ihren unterschiedlichsten Auffassungen.
Dein Satz „alles nicht so ernst gemeint“ macht traurig und ich kann nur sagen, dass das für mich nicht zutrifft.
Herzliche Grüße nach Berlin !
 
Orbart
21.03.2014
20:56 Uhr
     
Das Internet hat die Welt verändert.
Was für eine Banalität.Aber es hat auch die Art und Weise verändert,wie wir miteinander umgehen.
Es ist so leicht geworden einander zu kritisieren oder zu loben.In die Anonymität hinein.
Alles nicht so ernst gemeint,möchte man sagen.
Dem ersten Belastungstest hält das alles nicht mehr stand.Auf einmal ist Schweigen im Walde.
Ignorieren gehört dann zum guten Ton.
Schade.
 
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