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:: lebensmut.de ::
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A.
12.08.2016
21:57 Uhr
     
Kann nicht sein mit dem Gewissen, TG, vollkommen unmöglich. von Weizsäcker, C.F. hatte hier unrecht.

Nehmen wir die Juden: Da waren Pater Rupert Mayer, Kardinal van Galen, Dietrich Bonhoeffer und noch ein paar, die Weiße Rose etc., auch noch einige weniger Bekannte in der Bevölkerung, aber insgesamt wenige.

Wollen wir also feststellen, dass Gott so dünn gesät ist? Müssen wir dann wohl, wenn wir CFvW Glauben schenken.

Nein, das Gewissen ist eher ein Luxus, der sich in geglückten Gesellschaften ohne Unterdrückung entfalten kann je nach Einflüssen. Und der eine hat ein Gewissen für diesen, der andere für jenen. Auch Gewissenhafte können in Streit geraten.

Zu einfach, nur weil Sie den Gottesbezug in der SH-Verfassung wollten. Kubicki hat Recht. Wir müssen uns im Staatlichen mehr zum Säkularen hinbewegen, nicht umgekehrt. Gott wohnt in den Kirchen und zu Hause bei dem, der das will. Und der Schöpfungsgott in der Natur, wenn man ihn da sieht.
Im Thingvellir hat das nichts verloren, ganz einfach.

Und Gott schütze Kubicki, der einen Verstand hat. Vielleicht ist der ja von Gott, dieser Verstand - wer will das wissen?
 
tg
10.08.2016
09:54 Uhr
     
Es ist eine Sehnsucht nach Wiedergewinnung von Gottesbeziehung in unserer Gesellschaft. Wir sind zwar aufgeklärt bis zur Verarmung, bis zum Bettelstand- selbst die Kirche hat ihre Tradition zerredet und verflacht.
Doch in uns ist noch eine Ahnung, dass wir mehr sind als wir von uns wissen. Plötzlich kommen uns Tränen bei Schreckensbildern von Flüchtlingen. Wir gehen unter in einem Rausch, seis Wacken, seis Bayreuth- wir fühlen, dass wir alle Brüder und Schwestern sind. Beim Anblick kleiner Kinder überfällt uns die Gewissheit, welchen Weg der Alterung wir schon getan haben. Bei jedem Tatütata auch das Denken daran, wieviel Bewahrung uns schon geschah,- Dann kristallisiert sich einWindhauch Geist in uns. Wir von Lebendigen Angerührte spüren Dankbarkeit. Und das genügt, um einer Beziehung zu einem Gegenüber - wie du es/Ihn auch immer nennst-gewahr zu werden.
 
Naturlyrik
06.08.2016
12:41 Uhr
E-Mail    
Was wir nicht bezweifeln dürfen, lohnt sich nicht zu glauben!  
tg
04.08.2016
17:34 Uhr
     
Es gibt kein sichtbares Erkennungszeichen, das Wahrheit von Meinung unterscheidet (Hannah Arendt). Wenn das so ist, müssen wir uns immer wieder einigen , wo für uns(beide) auf dem Feld der Wirklichkeit das Wahre liegt. im Beraten darüber komme ich mir auf die Spur, erkenne mich selbst- Aber ob ich das aushalte? Ob ich mich mit diesem Wissen von mir ertrage, ja- sogar mag? Gut, mindestens einen Menschen zu haben , der mit mir (mich) aushält.  
Monika Glässel
03.08.2016
10:36 Uhr
     
Danke!  
die Augustiner
02.08.2016
21:46 Uhr
     
@ alter ego :Wenn es anders ausgegangen wäre, würden wir hier auf der Lebensmut -Seite noch enger zusammenrücken und versuchen, Trost zu spenden. Da muss man doch gar nicht nach fragen, zumal , wenn man Traugott Giesen kennt.  
Do
31.07.2016
11:26 Uhr
     
Ans alter ego ...
Mein ego meint, dass ganz viele Menschen dieser Seite der Patientin Kraft und Gottes Segen wünschen würden! So freuen wir uns doch einfach mit ihr am schönen Ergebnis!
Schlimmes gibt's doch reichlich ... Müssen wir uns da wirklich vorstellen "Was wäre gewesen, wenn ..."?
Mein ego wünscht einen gesegneten Sonntag ...
 
alter ego
30.07.2016
21:58 Uhr
     
@mg...und was wäre - mit den Erkenntnissen dieser Seite- wenn es anders ausgegangen wäre...ae  
tg
30.07.2016
15:35 Uhr
     
Friesisch herb
Ich frag den Nachbarn: „Der alte Emil ist gestorben, Du kommst doch auch mit zur Beerdigung?“ „Wieso, kommt der zu meiner?
 
Monika Glässel
29.07.2016
19:09 Uhr
     
Liebe Augustiner und Alle Anderen, ich danke Euch für Euer mitfühlen und mitbeten, das ist in unserer heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich....das Leben ist nun für mich wieder schön und ich lebe leicht im Tal der Hoffnung, der Herr möge Euch Alle behüten, herzlichst Monika  
Rosengewächs
29.07.2016
15:11 Uhr
     
Da, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen - durfte ich einmal, vor langer Zeit - ein Bäumchen pflanzen. Gestern hörte ich, dass es das erste Mal Äpfel trägt. Wie wundervoll.


"Der Apfel war nicht gleich am Baum. Da war erst lauter Blüte. Da war erst lauter Blütenschaum und lauter Lieb und Güte ..."

Matthias Claudius
 
die Augustiner
28.07.2016
22:18 Uhr
     
Ja, dem ist nichts hinzuzufügen.
@ Monika: wir wussten es ! Wir freuen und mit Ihnen an Ihrer neu gewonnenen Lebensfreude - auch umso mehr, als wir diese Situation aufgrund unseres höheren Alters mehrfach schon erlebt haben und somit sehr nachfühlen können. Nun genießen Sie erst einmal!
 
Ursula O.
27.07.2016
16:03 Uhr
E-Mail    
Manchmal scheint eine Tageslosung den Kern des Geschehens richtig zu treffen. Heute ist dort zu lesen:
Herr, stehe auf, daß nicht die Menschen Oberhand gewinnen.
 
ds
23.07.2016
10:40 Uhr
     
TG schreibt: "Es gehört zum Freispruch des Menschen, zu seiner Würde, dass er gegen sein Gewissen handeln kann. Ja, er kann sogar sein Gewissen umpolen aus Angst oder Gier nach Reichtum oder Macht oder ganz eigenartiger Besessenheit."
Das bringt mich zur Frage von Thielicke, ob "... es bei den Menschen um die Krönung der Schöpfung oder es um ihre Kreuzigung geht. ...ein Wesen zugesellt, dass sich über die Dumpfheit des Unbewußten erhebt, dass wissend und willensbegabt als Partner und Mitarbeiter Gottes unter seinem Schöpfer leben darf...". Später: "Krönung oder Kreuzigung der Schöpfung - das ist die Frage". T. selbst stellt dann die Frage, ob Gedanken wie dieser nicht blasphemisch sind...
Unbedingt nachlesen in "Wie die Träumenden" Lesebuch im Verlag Andere Zeiten, Seiten 17 f
Diese T-Frage kam mir spätestens seit Nizza, Würzburg oder gestern München wieder in den Sinn.
Bleibt behütet, auch in dieser Freiheit...Delf
 
tg
22.07.2016
18:07 Uhr
     
Der SH-Landtag hat um eine Stimme die Zweidrittelmehrheit für die Aufnahme des "Gottesbezuges" in die Verfassung verfehlt. Wolfgang Kubicki sagte es kurz und knapp: "Gott und Glaube ist Privatsache."
- Aber an wen ist denn das Gewissen der Abgeordneten gebunden, wenn sie schwören, die Verfassung einzuhalten?
Das Gewissen ist "die machtlose und unüberhörbare Stimme Gottes" (C.F.v Weizsäcker) in einem jeden Menschen. Wir haben die Fähigkeit zur Selbstbeurteilung. Nach grobem Unrecht durchdringen uns Schmerzen ein ganzes Leben. Es gehört zum Freispruch des Menschen, zu seiner Würde, dass er gegen sein Gewissen handeln kann. Ja, er kann sogar sein Gewissen umpolen aus Angst oder Gier nach Reichtum oder Macht oder ganz eigenartiger Besessenheit. Doch es bleibt bei uns eine innere Stimme, ein innerer Brand. Es gibt kein unschuldiges Gedächtnis.
Die Frage ist Verantwortung vor wem? Es ist ein Großes, Ganzes, dem ich antworte mit meinem Tun; Das fragt: Wo, Wer bist Du; Mensch? Dies, vor dem wir unsere Leben verantworten- nennen wir in unserm Sprachgebrauch "Gott" . Wen oder Was wir darunter verstehen, ist je unser Ureigenes, was meine, deine Persönlichkeit ausmácht. Keine Religion, keine Konfession hat ein Privileg, eine alleiniges Definitionsrecht auf "Gott"- aber ihn ins Private zu verbannen, ist unwirklich.
Was bleibt? Es steht uns frei, den Menschen zu wählen, der "in Verantwortung vor Gott" seine politsche Arbeit tun will.
 
jakobus
21.07.2016
15:57 Uhr
     
@Monika: Ich freue mich mit Dir und kann es gut nachfühlen - die Angst, die Unsicherheit, das Warten, die Erlösung ...
Alles Gute von jakobus
 
Menke
21.07.2016
14:26 Uhr
E-Mail    
Kann der Mensch sagen, in Krankheit gut aufgehoben bei Gott, wenn der Nichtgläubige sagt, alles Schicksal.
Die Verantwortung für mein Leben, müsst ihr mir schon selbst überlassen.
 
Monika Glässel
21.07.2016
11:05 Uhr
     
Danke, danke, danke an Euch Alle, das Ergebnis war "gutartig", wie ich doch an meinem kleinen Leben hänge.... und lieber tg, diese Seite, ist für mich total wichtig, auch wenn mal ein paar Tage niemand reinschreibt... ist doch nicht so schlimm... juhuuuuu.... das Leben kann weitergehen mit Allem Schönen und auch Allem Schrecklichen, wo man einfach mal durch muss.....Seid Alle behütet und geniesst das Leben...  
ds
18.07.2016
22:16 Uhr
     
...wie gesagt,... ist wohl so...nachdenklich Delf  
Englische Rosen
18.07.2016
16:14 Uhr
     
Ein zarter Hauch weht durch die Luft. Man atmet tief ein - was für ein Duft! Wo kommt er her? Schnuppernd schaut man sich um. Ja, diese Blüte ist es, einfach herrlich ihr Geruch. Ein Lächeln breitet sich aus. Ein anderes Mal entschwindet der Duft wie ein Traum nach dem Erwachen, und je verzweifelter man ihm nachspürt, desto rascher entzieht er sich.
Flüchtig, geheimnisvoll, unvorhersagbar - das ist der Duft der Blumen. Er ist ein Geschenk. Und entzieht sich jedem Zwang, und macht unseren Garten zu einem Forschungsfeld für die Sinne. Denn Geruchssinn ist in den hintersten, in den archaischen Schichten unseres Gehirns verwurzelt, und Gerüche - öffnen schönen Gefühlen Tür und Tor.
Wer seinen Garten so gestaltet, dass immer irgendwo ein angenehmer, aromatischer Hauch in der Luft liegt, erschafft sich eine Oase des Wohlgefühls, sein ganz persönliches Paradies für die Sinne.
 
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