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Berliner
18.09.2011
14:20 Uhr
     
Der Papst kommt nach Berlin. Entlang seiner Fahrroute in Berlin darf KEIN Fenster geöffnet werden, auch nicht zum Lüften (so bekommt man nichts von seinem "Weihrauchversprühen" :-) mit) Im Bereich Südstern (Päpstliche Nunziatur) darf keine Linienbus halten. Ja, Vorsicht ist geboten, Attentate gab es leider schon häufig, auch ein Papst ist davon nicht verschont - dennoch sei die Frage gestattet: Dieser beileibe SEHR übertriebene Sicherheitsaufwand!!?? - ist das die päpstliche Zur-Schau-Stellung seines Gottvertrauens?  
tg
17.09.2011
21:07 Uhr
     
Willkommen, Bruder Papst.
Sie wollen Ihre Gemeinden besuchen, gut; Sie wollen die evangelischen, die muslimischen, die jüdischen Mitgeschwister begrüßen- auch gut. Sie kommen auch als Staatsoberhaupt von Vatuikanstadt, das bringt Ihnen die protokollarischen Rechte eines Staatsoberhauptes auf Staatsbesuch- Schon gut, daß wir Bundesrepublikaner diese Konstruktion tolerieren, obwohl die Protestanten nicht verstehen, daß Kirche auch Staat sein kann. Die Theologie des römischen Lehramt behauptet den Anspruch der Päpste auch auf Politische Herrschaft als Konsequenz aus dem Unfehlbarkeitsdogma. Darum zurecht das Grummeln vieler, wenn Sie im Deutschen Bundestag sprechen. Da, am Ort der vollen Souveränität des Volkes, werden sie hoffentlich nicht beanspruchen, die weltliche Theokratie zu repräsentieren.
Sollten Bundestagsabgeordnete ihrer Rede fernbleiben wollen, so wird das höfliche Präsidium ausgediente Abgeordnete oder andere Mitarbeiter (?) bereithalten, um die Reihen zu schließen. Das, Bruder Papst, verbitten sie sich bitte.Ansonsten Ihnen in der alten Heimat eine friedliche Zeit . TG
 
DS
16.09.2011
08:47 Uhr
     
wunderschön bleibt wunderschön -
aber: wichtig bleibt.... hintern abputzen.
diese drastische klarheit inTGs worten mag und brauch ich!
Danke dafür. Delf
 
Flogni
14.09.2011
19:06 Uhr
     
Le Havre - ein wunderbarer Film über Toleranz, Hoffnung und Nächstenliebe

Der finnische Regisseur Aki Kaurismäki hat mit seinem neuesten Film "Le Havre" wieder ein berührendes
Meisterwerk geschaffen. Man muss allerdings seinen lakonischen, fast spröden Stil mögen. Stilistisch er-
innert er an Robert Bresson´s Filme, die durch einen radikalen Schnitt geprägt sind. Wenige Bilder werden hart aneinander gesetzt - die Geschichte entsteht im Kopf des Zuschauers(Beispielhaft die Präfekturszene).
Die erwachende Hilfsbereitschaft der Nachbarn, die Suche nach dem Großvater des farbigen Jungen,
die Wandlung des Kommissars vom Saulus zum Paulus sowie die Wunder genannte Genesung der
krebskranken Frau wecken anteilnehmendes Schauen und wirken nach dem Filmende noch lang nach.
 
Kathrin
14.09.2011
11:56 Uhr
     
Zu "Kunst ist etwas Wunderbares" fiel mir wieder einmal einer meiner Lieblingssätze Hermann Hesses ein:

"...das Malen ist wunderschön. Man hat nachher nicht wie beim Schreiben schwarze Finger, sondern rote und blaue."


Kathrin
 
Sophie
14.09.2011
11:44 Uhr
     
Widerspruch: @tg: ich soll zwar immer 14 Einträge abwarten, was ich sinnvoll finde, aber dies, tg, ist doch zu drastisch. Eindeutig Veto: ich will jetzt nicht die schönste Ausstellung beschreiben, die ich je gesehen habe, nur sagen, wie sie war: 'Es werde Licht!' Auch sagen, was sie anrichtete: Sie machte das Herz leicht, die Seele anmutig gelassen, den Gang schwebend, und im Prinzip rettete sie mich vor etwas, auf das ich hier nicht eingehen will. Claude Monet, Gottes Apostel des Lichts und der Natur. Wir wollen festhalten, dass er die längste Zeit seines Lebens kämpfen musste, dabei seine erste Frau, Camille, verlor, die einer Lungenentzündung erlag, und dass Künstler oft arm sind und andere sich später an ihnen bereichern und die Bilder öfter in unterirdischen Safes landen.
Nein, wichtig ist dies: Man kann nur Hintern abputzen, wenn man aus sowas Kraft bezieht. Und unsere Kleinen, woraus beziehen sie ihre Kraft?: Aus dem Malen, der Kreativität. Das erst macht sie gut in der Schule. Das stört mich auch oft an der Diskussion um die Sprachkenntnisse von Zuwanderern: Kreativitätsförderung wird nie dabei erwähnt. Das stört mich auch an den Schulen: Kunst als Fach mit Noten und Themenvorgabe, wie absolut absurd! manches Talent geht dabei für immer verloren. Kunst, Musik und Sport sollten notenfrei unterrichtet werden.
Nein, tg, wenn Leute anderen den Hintern abputzen, ist das lobenswert. Aber Kunst gehört zu den Dingen, die dafür Kraft geben. Und Kunst ist religiös, wenn man mal an Höhlenmalerei wie in Lascaux, Altamira denkt oder an die italienische Renaissance oder Cranach oder Dürer.
Kunst ist ein Lebenselixier! Und damit wichtig.
 
tg
13.09.2011
11:31 Uhr
     
Kunst íst etwas Wunderbares. Und es kann so vieles sein. Nur eins ist sie nicht: Wichtig. Wichtig ist nur, wer mit wem spricht, wer wem was zu essen gibt, wer wem den Huintern abputzt, wenn er es selber nicht mehr kann.
Howard Buten im Süddeutschen Magazin vom 5.7.91- Damals arbeitete er mit autistischen Kindern und gab als Hauptberuf "Clown". an
 
TG
12.09.2011
13:51 Uhr
     
In Keitum gelang Gutes: Die Arena wurde wieder hergereichtet und die 7. Skulpturtage dort veranstaltet: Sonntag wurden die Kunstwerke versteigert und die Auktion erbrachtn 900 bis 6500 € Ich durfte die Preise hochtreiben- auch mit dem Satz: "Geld ist nur ein Gutschein, den man beizeiten gegen Kostbarkeiten eintauschen und nicht horten sollte."  
Luise
11.09.2011
13:04 Uhr
     
möchte zu diesem Thema Vargas Llosa zitieren, der zu seiner Einstellung als Liberaler befragt folgendes sagte: ein echter Liberaler zeichnet sich vorallem durch Toleranz aus. Mit der Möglichkeit rechnen, dass man sich in seinen Überzeugungen und Glaubenssätzen irrt. Den anderen in seinem Denken, Glauben. Reden akzeptieren. Toleranz schafft den gemeinsamen Nenner für das friedliche Zusammenleben ....Damit ist kein laisser faire gemeint sondern : " die Freiheit des Individuum autonom über seine eigene Lebensform zu entscheiden. Damit werden dem Staat die Grenzen der Intervetion gesetzt".
Wie viel Arbeit an sich selbst ist da noch notwendig bis ein solcher Idealzustand möglich wird.
Allen einen gesegneten Sonntag
 
Sophie
11.09.2011
01:43 Uhr
     
Ja, finde ich auch, tg. Wir müssen das Gute fördern. Gestern las ich über einen Mann, der gestern vor zehn Jahren ermordet wurde. Er heißt Ahmad Shah Massoud. Sein Islam war schön. Es machte mir Tränen, über ihn zu lesen. Er las Ghazali. Frauen hatten bei ihm gleiche Rechte, und er war sehr religiös. Er war das alte, ehrwürdige Afghanistan, ein Mann aus dem Norden. Lest über ihn nach. Jesus hätte ihn geliebt, glaube ich. Immer, und immer, werden die guten Politiker ermordet.  
tg
09.09.2011
14:17 Uhr
     
Wenn der Krieg der Vater aller Dinge ist, dann ist der Friede doch die Mutter aller Dinge. Auf Krawall gebürstet sein und mit Schlagfertigkeit hochgerüstet- das sorgt nicht für Frieden, das beschafft nur Sicherheit aus Rechtbehalten. Und eine Menge Verlierer- die daran arbeiten, die hochmütigen Sieger zu Fall zu bringen. Wir wolln so gern den Andern ändern- wir können aber nur uns selbst neu sortieren.Darum such auch keine Freunde, die mit dir über Dritte schimpfen, sondern überleg mit ihnen, wie Du weniger angriffig, weniger dünnblütig wirst und weniger dir Blößen gibst.  
Gläßel Monika
09.09.2011
09:41 Uhr
     
Das Leben ist schön und es lebt sich leicht im Tal der Hoffnung..........  
Tassita
04.09.2011
15:33 Uhr
E-Mail    
Es hat mir überwiegend wieder gut getan, auf dieser Seite zu lesen. Danke. Habe mein neustes Gedicht als Geschenk.
Herzensgrüße, Tassita

Wenn du ganz still wirst und lauschst,
nimmst du das Lied des Universums wahr.
Ein stetes Klingen,
ein leises Tönen in
rhythmischen Klängen.
Harmonie in Vollendung.

Öffne dich weit,
damit dieses harmonische Pulsen
deinen Körper und Geist durchströmt
und dich heil macht und vereint
mit der heiligen Kraft
der Schöpfung.

Alice Jolliet, September 2011
 
DS
04.09.2011
08:51 Uhr
     
Nicht mehr glauben an unsere Unmöglichkeit, sondern nur noch glauben an Seine Möglichkeit. Nicht mehr sagen: Ich kann doch nicht beten, glauben, lieben, sondern: Mit dir und durch dich kann ich es. Und darum aufstehen und schlafen gehen, leben und sterben mit der Bitte: Tu, was du versprochen hast! Komm und hilf meiner Schwachheit auf. Auf dein Versprechen will ich heute neu anfangen zu beten, zu glauben, zu lieben und zu hoffen.

Helmut Gollwitzer
 
DS
04.09.2011
08:30 Uhr
     
TG vom 1.9. - das muss ich lange durchkauen, lasst uns dabei noch bleiben - Frieden finden durch Abweichen von vorgegebenen Normen....
Und zu den Empfehlung: vielleicht nicht die ganze Bibel durchlesen,
aber täglich ein Teil aus http://www.Lebensmut.de.... das gibt Stoff für´s Leben genug.
 
jakobus
03.09.2011
20:09 Uhr
     
Wenn wir schon mal bei den Empfehlungen sind, dann auch diese für Euch aus Hamburg und umzu:
8. Nacht der Kirchen Hamburg "wunderbar" am 17. September 2011
Näheres unter http://www.ndkh.eu
Grüße von jakobus
 
Elena
03.09.2011
14:22 Uhr
     
Lars und die Frauen: Muss ich mir mal ansehen, klingt interessant. Ich glaube, interessant wird auch "A Dangerous Method" von David Cronenberg über die Beziehung zwischen Freud und C.G. Jung. Mit großartigen Darstellern: Keira Knightly z.B. und Viggo Mortensen als Freud.  
Wilkening, Günter
03.09.2011
10:23 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

Ich wünsche vielen Menschen, von Herzen viel Glück, Erfolg und Lebensfreude, dass Sie alle den Mut nicht verlieren, einen schönen sowie erfolgreichen Weg aus der Einsakeit finden bzw. der Einsamkeit zu entfliehen und sich den schönen Dingen und der Natur widmen.

Wenn man so richtig glücklich sein möchte, sollte man versuchen in der Zwiesamkeit sein Glück zu finden, denn Möglichkeiten gibt es mehr als genug.

Ich möchte viele Menschen mit der Seite: http://www.poesie-des-herzens.jimdo.com, u. a. davon überzeugen, die schönsten Augenblicke des Lebens zu genießen, denn Sie kehren niemals zurück.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Günter Wilkening, Minden/Westfalen
 
Winfried Schley
02.09.2011
12:09 Uhr
E-Mail Homepage  
Sich selbst finden ist geistige Schwerstarbeit, nicht nur in der Partnerschaft. Wenn einzelne Menschen dafür ein Haustier wählen oder eine Puppe, mag das für den Einzelnen durchaus mal gut gehen. Ich bevorzuge jedoch das Beten in seiner vielfältigen Form, auch wenn Atheisten das als die „Kollektivneurose“ bezeichnen. Beten ist immer durch verschiedene Zugänge und vorgelebte Beispiele jederzeit und für jedermann zugänglich, solange man nur ernsthaft danach suchen will.

Als junger Mann habe ich vor knapp dreißig Jahren mal eine Rundfunkreihe „Morgenandachten zum Gebet“ gemacht. Obwohl ich heute sicher nicht mehr der gleiche Mensch bin wie damals, erstaunt mich doch, wie vielen der damaligen Gedanken ich auch heute noch zustimmen kann. Wer neugierig ist, klicke auf Tag um Tag.
 
Luise
02.09.2011
10:27 Uhr
     
"das Fremde zulassen..." ist gerade das was in der Partnerschaft so schwer fällt. Ich finde dies ist mit die härteste Übung und zwar nicht weil es an Toleranz, Duldsamkeit mangelt sondern weil ich dieses von meinem Gegenüber auch erwarte. Der aber denkt sich, seins ist so toll, er so gut drauf da muß ich gerade nun mitmachen. Möchte ich aber garnicht, ich gönne ihm seins. Den anderen wahrnehmen, akzeptieren und sich selbst aber abgrenzen, bei sich bleiben. Dies ist so schwer  
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